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Archiv - Vermischtes

Joseph and the … Event Manager

Anlässlich der Aufführung des Andrew Lloyd Webber-Musicals “Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat”, das in einer Neuinszenierung vom 1. bis 19. Oktober 2008 in der Halle F der Wiener Stadthalle gezeigt wird, gibt es eine Neuauflage des Online-Spiels “Wiener Stadthalle Event Manager”.

Online kann man aus der “Joseph-Musical-Edition” ein Mega-Event machen und die Zuschauer begeistern. Nach dem Erfolg der ersten Version des Spieles zeigt die Neuauflage wieder spielerisch und im Comic-Stil wirtschaftliche Zusammenhänge und die Aktivitäten rund um die Veranstaltung, wie z. B. Kartenverkauf, Werbung und Verhandlungsgeschick mit Sponsoren. Die Spieler müssen sich für einen erfolgreichen Spielverlauf intensiv mit dem realen Event als auch mit Fakten rund um die Wiener Stadthalle beschäftigen.

Ab sofort kann man sich unter www.stadthalle.com kostenlos online anmelden. Verlost wird unter anderem eine Nintendo WII Spielkonsole.

Elisa: “Dancing”

Seit die amerikanische Choreographin Mia Michaels den Song 2007 für eine Tanznummer der populären US-Castingshow “So You Think You Can Dance” verwendet hat, gilt die italienische Sängerin Elisa als Geheimtipp in den Staaten. “Dancing” ist das, was man einen Themesong nennen kann, für alle, die sich dem Tanz verschrieben haben, aber ganz bestimmt auch für die Sängerin selbst.

Am 8. April gab Elisa im New Yorker In-Treff “Joe’s Pub” ihr US-Konzertdebüt, ihre erste englischsprachige CD “Dancing” ist seit 15. Juli in den Staaten erhältlich (in Europa als Import)

Dancing

Time is gonna take my mind
and carry it far away where I can fly
The depth of life will dim the temptation to live for you
If I were to be alone silence would rock my tears
’cause it’s all about love and I know better
How life is a waving feather

So I put my arms around you around you
And I know that I’ll be leaving soon

My eyes are on you they’re on you
And you see that I can’t stop shaking
No, I won’t step back but I’ll look down to hide from your eyes
’cause what I feel is so sweet and I’m scared that even my own breath
Oh could burst it if it were a bubble
And I’d better dream if I have to struggle

So I put my arms around you around you
And I hope that I will do no wrong
My eyes are on you they’re on you
And I hope that you won’t hurt me

I’m dancing in the room as if I was in the woods with you
No need for anything but music
Music’s the reason why I know time still exists
Time still exists
Time still exists
Time still exists

So I put my arms around you around you
And I hope that I will do no wrong
My eyes are on you they’re on you
And I hope that you won’t hurt me
So I put my arms around you around you
And I hope that I will do no wrong
My eyes are on you they’re on you
And I hope that you won’t hurt me

Daphne

corporalcadets YouTube-Channel, praktisch alles sehenswert.

Klaus Maria Brandauer: “Star ist ein eigener Beruf”

Kleine Zeitung: Abschließend, wo Sie nun ja wieder eine Begegnung mit Hollywood hatten: Was halten Sie vom Begriff “Star”?
BRANDAUER: Das ist was ganz Anderes als Schauspieler. Ein eigener Beruf. Den muss man wollen und auch können.

Kleine Zeitung: Wer verdient in Ihren Augen die Bezeichnung “Star”?
BRANDAUER: Das sind interessanterweise lauter Tote. Marilyn Monroe, James Dean, Marlon Brando. Wobei die englische Sprache generell ein Vorteil ist. Es gibt sicher auch tolle Schauspieler in Aserbeidschan oder Georgien, die das Zeug zum Star hätten - aber mit ihrer Sprache nicht durchkommen. [via Kleine Zeitung]

Stage Entertainment: “Dir gehört mein Herz” (”Tarzan”) als Gratis-Download

Der erste Song, der für das Musical “Tarzan” (Phil Collins) in deutscher Sprache produziert wurde, geht per Gratis-Download an alle Interessierten, und zwar –> hier. Es handelt sich dabei um “Dir gehört mein Herz” (”You’ll be in my heart”), gesungen von Anton Zetterholm und Elisabeth Hübert.

Youtube - A Love Affair

Youtube - A Love Affair

by j0ames

Mel Brooks versus Stephen Sondheim oder Hier irrt er, der Herr Rosenberger?

In einer Besprechung zum “Nicht-’Hitler’-aber-doch-’Hitler’-Musical” “The Producers” meint der KURIER-Kritiker Werner Rosenberger en passant:

Einige rauschen in der Pause ab mit einem erbosten “Schwachsinn” auf den Lippen. Aber nicht so viele wie seinerzeit bei Stephen Sondheims “Sweeney Todd” im Theater Akzent.

Immerhin bemerkenswert, dass sich Herr Rosenberger nach ungefähr fast zehn Jahren daran erinnern kann, dass bei der fabelhaften Produktion von “Sweeney Todd” im Theater Akzent Leute in der Pause das Theater verlassen haben. Mir persönlich sind solche Erlebnisse bei Stephen-Sondheim-Shows, wo Musik nicht nur als Überbrückung zum nächsten “Gag” “gebraucht”, manche sagen auch missbraucht, wird, Gott sei Dank nicht widerfahren, und ganz ehrlich, ich bezweifle doch sehr, dass dieser Schlusssatz mehr als eine notdürftig relativierende Bemerkung dahingehend darstellen soll, dass tatsächlich Leute “The Producers” in der Pause verlassen. Mel Brooks als Komponist und Stephen Sondheim auch nur im Ansatz vergleichen zu wollen, ist wohl mehr als lächerlich.

Link
- KURIER-Kritik zu “The Producers”

Broadway: Downloads & Videopremiere des Titelsongs von Jason Robert Browns “13″

Jason Robert Browns neues Broadway-Musical “13″ wird derzeit onlinemäßig mit der Videopremiere des Titelsongs abgefeiert, das Lied selbst steht auch zu kostenfreien Download bereit.

Weiters online: Videos zu den Proben von “13″, Photos und vieles mehr. Abrufbereit –> hier

Oliver Rathkolb zu Mel Brooks’ “The Producers”

Mel Brooks, c.Image via WikipediaUniv.-Prof. MMag. DDr. Oliver Rathkolb, Professor für Zeitgeschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, meldet sich via bloomberg.com mit einem interessanten Statement zum Mel-Brooks-Musical “The Producers” zu Wort:

“The Producers” is not the only production currently playing in Vienna that features Nazis. Hitler plays the main role in George Tabori’s 1987 play “Mein Kampf”, which examines the dictator’s time in Vienna before his rise to power as he frantically attempted to gain admission to the Academy of Fine Arts and shared a room in the poor house with an elderly Jew.
Tabori’s text mostly consists of direct quotes from Hitler’s autobiography. Hearing them out of context highlights how ridiculous their author was, while at the same time reminding those in the audience that while they may be laughing, the ludicrous ideas they’re hearing had far-reaching consequences.
“The two plays can’t be compared”,’ says Oliver Rathkolb, a professor of contemporary history at the University of Vienna. “The one is a serious attempt to deal with the past by means of art, the other is a completely inappropriate approach to this topic. The historical background of Europe is simply not taken into consideration.”

Links
- Bloomberg-Artikel

Zemanta Pixie

Wo bleibt die politische Kultur?

In Österreich herrscht Wahlkampf. Versuchte in den vergangenen Jahrzehnten vor allem der dafür einschlägig bekannte Jörg Haider über das Thema “Ausländer” und “Asylsuchende” noch einschlägigere Wähler zu gewinnen, so ist in dieses Fahrwasser mit voller Breitseite die derzeitige Innenministerin, Maria Fekter, gesprungen. Aus einem Interview mit dem STANDARD:

Sie kommen auf ihre Raubzüge nach Österreich, und wenn sie dann geschnappt werden, rufen sie schnell “Asyl”. Sie verstecken sich also unter dem Schutzmantel des Flüchtlingsrechts. Die zweite Gruppe sind die, die sich schon unter dem Schutzmantel befinden und die Zeit bis zum Asylbescheid für kriminelle Handlungen nützen.

Selten war Politik derart abstoßend wie in den letzten Wochen.

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