Martin Bruny am Montag, den
28. Juli 2008 um 18:09 · gespeichert in Skurriles
In einer Besprechung zum “Nicht-’Hitler’-aber-doch-’Hitler’-Musical” “The Producers” meint der KURIER-Kritiker Werner Rosenberger en passant:
Einige rauschen in der Pause ab mit einem erbosten “Schwachsinn” auf den Lippen. Aber nicht so viele wie seinerzeit bei Stephen Sondheims “Sweeney Todd” im Theater Akzent.
Immerhin bemerkenswert, dass sich Herr Rosenberger nach ungefähr fast zehn Jahren daran erinnern kann, dass bei der fabelhaften Produktion von “Sweeney Todd” im Theater Akzent Leute in der Pause das Theater verlassen haben. Mir persönlich sind solche Erlebnisse bei Stephen-Sondheim-Shows, wo Musik nicht nur als Überbrückung zum nächsten “Gag” “gebraucht”, manche sagen auch missbraucht, wird, Gott sei Dank nicht widerfahren, und ganz ehrlich, ich bezweifle doch sehr, dass dieser Schlusssatz mehr als eine notdürftig relativierende Bemerkung dahingehend darstellen soll, dass tatsächlich Leute “The Producers” in der Pause verlassen. Mel Brooks als Komponist und Stephen Sondheim auch nur im Ansatz vergleichen zu wollen, ist wohl mehr als lächerlich.
Martin Bruny am Samstag, den
19. Juli 2008 um 21:41 · gespeichert in Skurriles
“Mamma Mia!”, “Ich will Spaß!” oder “We will Rock you!” - drei Songs, drei Musicals [derwersten.de]
selten so gelacht, wobei:
Highlight der Vorstellungsabende war bei Queen-Fans ganz bestimmt der Auftritt des legendären Queen-Gitarristen Brian May … [wienweb.at]
der war noch besser, wobei, der krönende Abschluss:
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden: Stücke, die am Broadway erfolgreich waren wie “Titanic”, “Carrie”oder “42nd Street” sind in Deutschland durchgefallen. [derwesten.de]
Wie auch immer, sämtliche Songs der Show sind auf der offiziellen Website von “24 Season Two: The Musical” als kostenloser Download erhältlich.
Jon und Al Kaplan über ihr Projekt:
People often ask us, «Why do a musical about 24: Season Two?†The answer is simple: It’s our favorite season.
We’re aware that this project may alienate Silence! fans who were waiting for another study of horror, profanity and homo-eroticism, but our love of the musical format extends to many genres. An even greater risk, perhaps, was the decision to approach 24 with the utter seriousness it deserves; you will find very few curses in here, and there are no songs entitled «The Evil Snatch of Nina Myers†or «Fuck You, Sayed Ali.†Fortunately, we knew we’d be tapping into the enormous percentage of 24 fans who also love the Broadway musical genre, a sensibility often lacking in the television show.
We began preliminary work on the musical the night after we finished Silence! in 2003, but our progress was soon stalled by some amazing opportunities in the temping industry. We returned to the project every so often, but set out to complete it in earnest only in late 2007. Now, in April of 2008, we unveil the finished work.
In order to realize the larger scope of 24: Season Two: The Musical, we knew we couldn’t go the Silence! route (i.e., performing all the female vocals ourselves). Thus, we poured into the production of 24 all the hundreds, literally hundreds, of dollars we’ve made from Silence! over the past five years, and we couldn’t be happier with the outcome. We would like to again thank Drea Pressley and Secret Women for the fine job they did performing the various female roles.
In the end, we can only hope that this humble musical partially fills the great vacuum left by the delay of 24: Season Seven until 2009.
Tracklist
01. Dammit! (The Longest Day of My Life)
02. On My Sisters Wedding
03. Back Where I Belong
04. So Many Weeks Away
05. The Murder of Jack
06. Bring It On
07. I Will Torture You
08. All I Have to Do
09. Someone Had to Volunteer
10. Three Countries in the Middle East
11. Coliseum Fight
12. Dammit! (The Longest Day of My Life) (reprise)/Finale
Martin Bruny am Freitag, den
11. Juli 2008 um 20:57 · gespeichert in Netz, Skurriles
Jüngst ist es bei Internetusern, die ZoneAlarm benützen und zufälligerweise ein Sicherheitspatch von Microsoft per Autoupdate auf den PC gespielt bekamen, zu einem lustigen Effekt gekommen: Die Firewall blockierte auf einmal die Internet-Verbindung, nichts ging mehr.
Was macht man in einem solchen Fall? Nunja, man ruft seinen Internetprovider an und erhofft sich Rat. Sollte eine Selbstverständlichkeit sein, die Kundenhotline zu erreichen. Bei UPC/Chello hat sich das Ganze aber so angehört:
Achja, die Lösung für das Problem bietet seit heute ZoneAlarm –> hier
Martin Bruny am Donnerstag, den
3. Juli 2008 um 21:42 · gespeichert in Netz, Skurriles
Origami (jap. 折り紙, von oru = falten + kami = Papier) ist die Kunst des Papierfaltens.
Ausgehend von einem zumeist quadratischen Blatt Papier entstehen allein durch Falten 2- oder 3-dimensionale Objekte wie z. B. Tiere, Vögel, Oriplane, Gegenstände und geometrische Körper. Dabei sind speziell im westlichen Kulturkreis Schere und Klebstoff zum Teil absolut verpönt.
Martin Bruny am Sonntag, den
29. Juni 2008 um 15:14 · gespeichert in Skurriles
Österreich: “”The Producers” war in New York eine Zeit lang ein solch unglaublicher Hit, dass Tickets offiziell um mehrere Hundert Dollar verkauft wurden.”
Susan Stroman: “Das war eine verrückte Zeit. Wir spielten in einem relativ kleinen Theater, doch die Nachfrage war gewaltig. Schwarzhändler nutzten das aus. Also beschlossen die Produzenten, die Preise selbst anzuheben, um das Geld nicht den Schwarzhändlern zu überlassen.” [Österreich, 28. Juni 2008]
Martin Bruny am Sonntag, den
29. Juni 2008 um 13:09 · gespeichert in Wien, Skurriles
Kurier: “Am Montag öffnet das umgebaute Ronacher mit der “Producers”-Premiere. Musical in Wien war immer eines ihrer liebsten Angriffsziele.”
Holender: “Intendantin Kathrin Zechner wäre dumm gewesen, wenn sie die Chance zum Umbau des Ronacher nicht genutzt hätte. Ich gehe nicht davon aus, dass das Ronacher in Zukunft genauso nicht spielt wie das Theater an der Wien.” [KURIER, 29.6.2008]
Martin Bruny am Sonntag, den
29. Juni 2008 um 12:57 · gespeichert in Skurriles
Der Direktor der Wiener Staatsoper, Ioan Holender, hat die heutige Ballettvorstellung der Wiener Staatsoper abgesagt. Als Grund wird das Finale der EM angegeben - und die erwartete Auslastung von nur 30 Prozent.
Dazu wären einige kleine Anmerkungen zu ergänzen. Es ist nicht irgendeine Ballettvorstellung, die abgesagt wurde, es handelt sich um “Die Bajadere” (Choreographie: Vladimir Malakhov).
Es gibt ja in diversen Vergnügungsbetrieben die Einstellung “also unter drei Besuchern spiel i sicher ned”. Gegessen. Die Respektlosigkeit dem Besucher gegenüber mag etwa bei Kinos nicht gar so krass zu beurteilen sein. Wenn ich aber eine Karte für die Staatsoper kaufe, mich Monate auf dieses Ballett freue und dann hören muss, dass die Vorstellung wegen eines FUSSBALLSPIELS abgesagt wird, dann lässt das doch einiges auf die Einstellung des Direktors seinem Publikum gegenüber schließen.
Kultur versus Fußball. K. o. in der ersten Runde. Der Gegner wirft das Handtuch.