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Archiv - Skurriles

Der Name von Tron und Retten Sie den Stephansdom, Schlingensief

Lustig ist es ja derzeit in der schönen neuen Medienwelt. Ein digitales Nachschlagewerk wird geschlossen, weil darin der Name Boris Floricic verankert ist, also der Realname jenes Hackers, der als “Tron” durch das verpixelte Paralleluniversum geistert, wobei Paralleluniversum, das ist auch so eine Sache. Halten wir uns an Schlingensief, der derzeit im Wiener Burgtheater predigt und die Meinung vertritt, dass es aus der Sicht des Paralleluniversums selbst kein Paralleluniversum gibt, weil sich jedes Universum als das absolute Universum begreift. “Bekennen wir uns zur Scheisse”, das ist das Motto des Projektkünstlers, der aus einer Mischung aus Dreck, digitaler High-Tech-Kulisse, gepaart mit Low-Tech-Verarbeitung, Lärm, begeistert mitmachenden Künstlern und ein paar weiteren geheimen Ingredienzien einen orgiastischen 5,5-D-Jahrmarkt in den Zuschauerraum und auf die Bühne des Burgtheaters verpflanzt hat. Ganz ernsthaft erläutert Schlingensief in Vorträgen sein Konzept, um es dazwischen immer wieder aufzubrechen und mit Genuss der Lächerlichkeit preiszugeben, unverbindliche Kunst, running arts, das serviert er den “Zuschauern”, die in die Burg kommen. Jeder darf nehmen, soviel er will, was er will, was er verträgt. Wer davon das Kotzen bekommt, selbst schuld, hier gibt es keine 3 Akte, kein perfekt geformtes Menü, das runtergeht wie warme Milch, hier ist jeder selbst aufgefordert, zu entscheiden, welchen Batzen an Performance er verschlingen will. Schlingensief ernst zu nehmen wäre vielleicht ein Fehler, aber was kann man derzeit schon ernst nehmen. Fünf Bilder von Gustav Klimt, die Österreich nicht rechtmäßig in Besitz hat und daher der rechtmäßigen Besitzerin retournieren muss, sind der Republik zu teuer, um sie zurückzukaufen. Man suche Sponsoren, heißt es. Rettet Klimt versus Rettet den Stephansdom, wird es vielleicht bald heißen. Und so wie alle paar Monate Schüler durch Wien laufen, um für den Stephansdom Spenden zu sammeln, wird vielleicht auch bald eine Spendenaktion für Klimt durchgeführt. Rettet unseren Fremdenverkehr. Wir haben ja sonst nichts. Außer vielleicht die Sängerknaben, die in den abgebrannten Sofiensälen vielleicht einmal einen neuen Proberaum finden werden, oder auch nicht, denn diesbezügliche Pläne wurden bereits wieder dementiert. Die Bundesregierung sollte Schlingensief engagieren, nein, sie sollte ihm ein Ministerium schaffen, der Mann hat wenigstens Ideen. Für den Stephansdom wird ihm was einfallen, und für Klimt, mein Gott, fragt ihn, redet mit ihm, wenn ihr schon mit der rechtmäßigen Besitzerin der Bilder nicht reden wolltet. Österreich braucht Schlingensief. Und gebt ihm um Himmels Willen das Theater an der Wien als Ministerium der Träume, es wird ohnedies an mehr als 264 Tagen nicht gebraucht.

Du sollst Kunst nicht mundtot machen

Foto: © Martin Bruny
Angesichts der jüngsten Debatte um ein Kunstprojekt von “euroPart” (genauer gesagt um zwei von 150 Plakatmotiven im Rahmen der Aktion 25 Peaces, auf denen drei nackte Darsteller mit Masken von George W. Bush, der britischen Queen Elizabeth und Jacques Chirac in eindeutigen Posen bzw. der Unterleib einer nur mit einem blauen Slip mit den EU-Sternen bekleideten Frau zu sehen sind) muss man fast die Frage stellen, ob der Skandal, der sich in einer Wiener Konditorei bis gestern abgespielt hat, ohne Konsequenzen bleiben sollte.
Foto: © Martin Bruny
Marzipanschweinderl mit EU-Flagge im A…. und im Wangerl, kann das vereinbar sein mit Österreichs EU-Ratspräsidentschaft? Wäre es da nicht an der Zeit, dass der Schweige-Kanzler seine Stimme erhebt und diesen Verstoß gegen jegliche Political Correctness noch im Nachhinein rügt?
Freilich, seit dem 1.1. gibts die Schweinderl nicht mehr, und Frau Merkel wurde nicht das schreckliche Erlebnis zuteil, nach ihrem Besuch des Neujahrskonzerts beim eventuellen Strolling durch die City möglicherweise Zeugin dieser abscheulichen Konditorskunst zu werden, die nun entweder in Privatbesitz gelangt ist oder sonstwie wiederverwertet wurde; aber muss man nicht präventiv dafür sorgen, dass nicht etwa jemand auf die Idee kommt, demnächst Osterhasen eine EU-Flagge in den Schwanz zu stochern?
Mit der Kunst, Kultur und deren Zensur ist das so eine Sache unter der derzeitigen Regierung. Während es für Projekte, die sich 2006 mit dem Popper unter den Klassikern, Mozart, auseinandersetzen, unvorstellbare Summen an Subventionen regnet, wird auf der anderen Seite der Werteskala der Regierung eisern gespart, so stehen diverse Kleinsttheater unmittelbar vor der Schließung. Und konnte dereinst Eminem noch ohne Staatsbürgerschaftsentzug seine Anti-Bush-Statements in seinem Video Mosh verarbeiten, scheint es hierzulande immer schwieriger, als Künstler einen Diskurs in Bewegung zu setzen. So gesehen bekommt das Wort des Jahres 2005, “Schweige-Kanzler”, eine neue Dimension. Hier ist nicht mehr von nobler oder taktischer Zurückhaltung die Rede - die Kunst mundtot zu machen, sie über Nacht entfernen zu lassen, das hätte man sich gerade im vergangenen Gedankenjahr doch lieber besser überlegen sollen.

Der Nationalfeiertag oder Wie ich lernte, Paraden zu hassen

Nationalfeiertag in Österreich und Wien verwandelt sich in ein Militärkabarett. Als ich gestern in Richtung Rathausplatz nach Hause lustwandelte, musste ich denken unverwandt, hey, die Habsburger sind wieder im Land. Ein älterer Mann ging mit seinem Hund Gassi. Allein, er steckte in einer alten schmucken Generalsuniform, hatte einen Säbel umgeschnallt. Seine Haltung, sein schnackiger Habitus, dieses grobporige knallglatt rasierte Gesicht, das so fest in diesem Uniformgebilde steckte, eine perfekte Einheit, ready zum Losbrüllen und zackig über den Marsch paradieren. Irritiert auf dem Rathausplatz angekommen, kam ich mir da wiederum wie mitten in einer Generalmobilmachung vor. Geländewagen mit Besatzung in Tarnung schossen über den Platz. Die Soldaten mit völlig schwarz geschminkten Gesichtern, eine Hauptrolle im letzten Star Wars-Film hätten sie bestimmt bekommen, so wie sie pflichtbewusst grimmig in ihrem Wagen hockten und allein ihre weißen Glutpupillen über den Platz funkelten. Gulaschkanonen, Zelt an Zelt, besonders ulkig das Zelt der Garde - an dessen Eingang: ein Soldat, völlig bewegungslos. Einen Moment lang die verlockende Idee, ihn zu kitzeln, ihm begreiflich machen, wie lächerlich das alles ist. Hey Junge, das kann doch nicht Dein Ernst sein, Du stehst vor nem Zelt. Eine völlig sinnentleerte Geste und so bezeichnend für die gesamte Aktion, für all den Aufwand, den der Staat Österreich heute hier betreibt. Eine der größten Militärparaden der Geschichte geht in diesen Stunden über die Straßen Wiens. Die Ringstraße wird für Stunden gesperrt, Tausende, Zehntausende, ja von mir aus Hunderttausende Wiener im Geiste werden dem rollenden Blech zujubeln. So, als hätte das Bundesheer noch eine Bedeutung. Statt es auf eine professionelle Basis zu stellen, werden nach wie vor alle männlichen Bürger gezwungen, einen Pflichtdienst abzuleisten, an dessen Beginn sie persönliche Individualität, Freiheit und Selbstbestimmung vergessen müssen - und nicht selten nie wieder finden. Wie traurig und beschämend.
Was feiern wir eigentlich an diesem Tag? Hat sich unser glorreiches Heer an diesem Tag das Neutralitätsgesetz erschossen? Haben wir mit unseren tollen Panzern irgendwen überrollt, mit unseren maroden Fliegern irgend jemanden so beeindruckt, dass wir das nun feiern müssen? Eigentlich ja nicht. Vielmehr hat Österreich am 26. Oktober 1955 eine immerwährende Neutralität als Verfassungsgesetz beschlossen. Früher war es ja üblich, am Nationalfeiertag ein Fähnchen beim Fenster rauszuhängen. Quasi als Zeichen der “Feier”. In den Fensterrahmen waren kleine Vorrichtungen integriert, in die man die Fähnchen stecken konnte. Heutzutage hängen nur mehr einige wenige Wiener Fähnchen vor ihr Fenster, um den “Tag der österreichischen Fahne”, wie man den Nationalfeiertag auch nennt, gebührend zu würdigen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass sich viele Wiener in den letzten Jahrzehnten neue Fenster geleistet haben und es da keine Fähnchenfeiervorrichtungen mehr gibt, dafür sind sie energiesparend, leicht zu reinigen, einfach modern. Und so wie diese Geste des Fähnchen in den Wind des 26. Oktober Hängens verblasst ist, sollte man sich vielleicht auch in Österreich mal von der Idee verabschieden, einen solch bedeutenden Tag mit einer Parade von Kriegsspielzeug zu begehen. Alternativen bieten sich zuhauf an. Lasst eure Soldaten in ihren Kasernen, macht mit euren Panzern, was man so macht mit unnützem Blech, es gibt ja genug Spielplätze, und feiern wir am Nationalfeiertag das, was Österreich wirklich bedeutend gemacht hat: die Kunst und Kultur! Lasset Künstler und Kulturschaffende diesen Tag gestalten und nicht Panzerblut und Soldatenmief.

Oh du mein geschlechtsneutrales Vaterland

In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich? Die Bundesregierung möge beschließen, in der österreichischen Bundeshymne den Begriff “Vaterland” durch “Heimatland” zu ersetzen. So wird der Antrag natürlich nicht wortwörtlich lauten, der dazu führen wird, dass alle Worte, Begriffe, die auch nur einen Touch von “Sexismus” (Vaterland, Bruderchöre, Söhne) beim Rezipienten auslösen könnten, getilgt bzw. neutralisiert werden.
Um sich so etwas auszudenken, bedarf es zunächst mal einer Unterstellung. Man unterstellt, die Autorin der Bundeshymne, Paula von Preradovic, habe es einfach nicht besser gewusst … oder unterstellt man ihr, sie habe absichtlich diese “benachteiligenden” Formulierungen verwendet? Oder lässt man es einfach gut sein und unterstellt nichts. Ist es so, dass man zu der Auffassung gelangt, die zu verändernde Bundeshymne sei ein Produkt ihrer Zeit, nun aber seien [Gott sei Dank] andere [geschlechtsneutrale] Zeiten angebrochen … und selbst wenn, wohin führt uns das? Ist die Bundeshymne ein Gebrauchstext, ein Text wie die Verkehrsordnung oder die Anleitung zur Verfassung wissenschaftlicher Arbeiten, die man beliebig den sich wandelnden Zeiten anpassen kann, oder aber ist die Bundeshymne ein literarisches Kunstwerk, das zumindest einen Funken Respekt verdient hat.
Ist die Zeit für Hymnen nicht vielleicht auch schon vorbei, sollten wir nicht einfach am Kamm blasen oder betroffen bei jeder sich bietenden Gelegenheit schweigen?
Der neue Text der österreichischen Bundeshymne ist zumindest für mich inakzeptabel. Hände weg von der Literatur!
Die österreichische Bundesregierung, sie möge beschließen, sich um die wirklich drängenden Probleme dieses Landes zu kümmern, wie Arbeitslosigkeit und Armut!

Das Wunder der Filmsynchronisation

Ich mag synchronisierte Filme ja nicht besonders. Mir fällt dazu immer nur der Spruch ein: “Synchronisierte Filme sind die Rache der Deutschen an den Alliierten” - wer auch immer den geprägt haben mag.
Ich hab mit synchronisierten Filmen ein optisches Problem (es sieht einfach oft unnatürlich aus, wenn eine deutsche Tonspur über ner englischen läuft, und bei Dativ/A .. ne, das führt zu weit) und auch ein psychologisches, denn immerhin muss man sich doch darauf verlassen, dass der/die Übersetzer eines Films auch wirklich so nah wie möglich am Original dran bleibt/bleiben. Sicher, da muß man bedenken, dass ein englischer Satz, wiedergegeben in deutscher Sprache, einfach aus mehr auszusprechenden Buchstaben besteht, aber dennoch, ich hätte es gern doch genau so gehabt, wie es denn auch im Original gesprochen wird.
The Machinist ist ein Beispiel für einen Film, bei dem zumindest in einer Szene eine, sagen wir mal sehr freie Übersetzung gewählt wurde. Der Protagonist antwortet auf die Frage einer Kellnerin, ob er denn etwas zu verbergen habe, scherzhaft:

Er: “I’m Elvis Presley. I ran away from home to pursue my blue collar aspirations.”
Sie: “I thought you looked familiar.”

Übersetzt wurde “I thought you looked familiar” mit “Ja, das kenne ich aus eigener Erfahrung.”

Das sind dann die Momente, wo ich lieber keine deutschen Fassungen mehr hören möchte.

Privatsubstitute - der Anfang vom Ende des guten Rufs der Wiener Philharmoniker?

Berichte von bösen Verrissen einiger Konzerte der Wiener Philharmoniker haben in den letzten Monaten die Runde gemacht. Man beschwerte sich über den unsauberen Klang des sonst so einzigartigen Klangkörpers, man zog sogar in Zweifel, das so weltberühmte Orchester tatsächlich live erlebt zu haben. Und, so unglaublich es klingt, die ärgsten Vermutungen sind wahr. Wer Eintrittskarten für Vorstellungen mit den Wiener Philharmonikern kauft, darf wahrlich nicht sicher sein, auch tatsächlich nur Wiener Philharmoniker zu hören. Ist es doch Sitte unter den hochgelobten und hochbezahlten Musikern geworden, sich Musikdoubles zu leisten, die sie im Orchestergraben vertreten, sogenannte Privatsubstitute, auch Ersatzinstrumentalisten genannt. Überspitzt formuliert geht das Ganze so vor sich: Hat ein Wiener Philharmoniker mal keinen Bock darauf, eine Vorstellung zu spielen, sagen wir mal, weil er mit einem lukrativen Auftritt mit einer anderen Orchesterformation wesentlich mehr verdient an einem Abend, ruft er einen, sagen wir mal Musikstudenten an, der für eine gewisse Summe, sagen wir mal 200 Euro pro Vorstellung, seinen Platz im Orchestergraben einnimmt.
Schön und gut, wenn das ein Mitglied des Orchesters macht, was aber, wenn mehrere auf die glorreiche Idee verfallen, nicht zu spielen, was, wenn das Orchester zunehmend aus sicher nicht unbegabten Studenten, aber eben nicht aus Mitgliedern eines weltberühmten Klangkörpers besteht. Nun, dann leidet eben der Ruf, dann sinkt die Reputation. Wir werden ja sehen, wie und ob Staatsoperndirektor Holender sicherstellen kann, daß im Haus am Ring wieder mehr auf sauberen Klang und Qualität Wert gelegt wird.

Sisi, wie sie morgenmantelte - der neue Devotionalienerlebnispark der Hofburg

Bald ist Wien um einen Devotionalientempel reicher. Das Sisi-Museum eröffnet Ende April seine Pforten. Was man dort so alles besichtigen kann, ist gar allerliebst auf der Website des Museums nachzulesen:

- die Rekonstruktion des Polterabendkleides der jungen Braut
- die berühmtesten Portraits, Schönheitsrezepte und Schmuckstücke der schönen Kaiserin
- ihr Morgenmantel
- Sonnenschirm, Fächer und Handschuhe der menschenscheuen Monarchin
- eine begehbare Rekonstruktion des luxuriösen Hofsalonwagens der reiselustigen Kaiserin (das Original befindet sich im Technischen Museum Wien)
- die Totenmaske der 1898 ermordeten Kaiserin

Na das wird ein Fest. Vielleicht gibts auch Sisi-Krapferl, Sisi-Lipstick und Sisi-Sonnenbrillen.

Hannes Eders Welt - einfach köstlich, köstlich einfach

Hannes Eder, Universal-Chef und “Starmania“-Juror, stellte sich für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins “Profil” einem Interview. Was er da an Peinlichkeiten vom Stapel ließ, ist bemerkenswert und lohnt definitiv den Kauf des Heftchens. So sind Musicals in Hannes Eders Welt “einer der schrecklichsten Irrtümer der Musikgeschichte, dicht gefolgt von der Operette”. Dass Zwölfjährige in den USA auf bis zu 150.000 Dollar pro illegal heruntergeladenem Song verklagt werden, findet er “gut so”, und wie er den “Mehrwert” von CDs im Vergleich zu Schallplatten argumentiert - nein, das muss man einfach lesen. Wir haben ja Fasching, und für solche Aussagen verdient Herr Eder sicher ein schickes Narrenkäppchen der Villacher Faschingsgilde.

Die Erzdiözese Wien meint: Vergesst Halloween, denkt lieber an die Toten

Und wieder ein Fettnäpfchen, in das die Kirche mit scheinheiliger Miene stapft. Der Sprecher von Kardinal Christoph Schönborn, Erich Leitnberger, appelliert daran, den Sinn von Allerheiligen und Allerseelen, nämlich das Totengedenken, wieder in Erinnerung zu bringen. Die hohe Selbstmordrate in Wien reicht wohl nicht, die hohlen Sager von Bundesministerin Gehrer in der letzten Zeit waren der Kirche auch keine Lehre, nun trötet auch sie ins Horn und meint: Spaß darf nicht, sein, denken wir lieber an die Toten. Das kommt sicher bei den Jugendlichen gut an.



[Pics by Martin Bruny, 31.10.2003, Wien pfeift auf
aufgesetzte Scheinheiligkeit]

Kanada-Premiere für 6,5 Stunden lange “Fourth Symphony For Piano Alone”


Dieser Tage fand in der “Church of St. George the Matyr” im Rahmen des “New Music Concerts’ Piano Marathon” die Kanada-Premiere der “Fourth Symphony For Piano Alone” statt.

Der Pianist Reinier van Houdt lieferte hiebei eine reife Leistung ab, dauert doch das Werk des britischen Komponisten Kaikhosru Shapurji Sorabji (1892-1988) nicht weniger als sechseinhalb Stunden. [Augenzeugenbericht]

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