Home RSS Go RED Go BLACK

Volksoper Wien 2011/12: “Candide” & “Die spinnen, die Römer!”

Die Volksoper Wien zeigt es vor. Obwohl Musical nur eine von vier Sparten ist, die man auch in der Saison 2011/12 bespielt, bringt Direktor Robert Meyer gleich zwei Klassiker neu auf die Bühne: Leonard Bernsteins “Candide” und Stephen Sondheims “A Funny Thing Happened on the Way to the Forum”. Als Wiederaufnahme ist “The Sound of Music” ab 30. April 2012 wieder zu sehen. Im Repertoire: “Hello, Dolly!” (wieder ab 17. September 2011) und “My Fair Lady” (wieder ab 5. Januar 2012)

Die spinnen, die Römer!
Die erste Broadway-Show, zu der Stephen Sondheim 1962 Musik und Text schrieb, wurde ein Sensationserfolg: »A Funny Thing Happened on the Way to the Forum”. Die Hauptrolle verkörperte damals (wie auch in der Hollywood-Verfilmung 1966) Zero Mostel. Nun wird Sondheims meist gespieltes Werk unter dem Titel »Die spinnen, die Römer!” zum ersten Mal an der Volksoper produziert, mit Robert Meyer in der Rolle des Sklaven Pseudolus, der Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um seine Freiheit zu erlangen. Seine Rolle übernimmt im Mai und Juni Sigrid Hauser. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Whoopi Goldberg, die in einer späteren Broadway-Produktion den Pseudolus verkörperte.
In der Regie des Volksopern-Debütanten Werner Sobotka und der Choreographie von Ramesh Nair sind u. a. Dagmar Hellberg, Bettina Mönch, Boris Pfeifer und Herbert Steinböck als »alte Römer« zu erleben. Am Pult steht David Levi, der an der Volksoper bereits mit »The Sound of Music”, »My Fair Lady” und »South Pacific” Erfolge feierte. Premiere am Samstag, 15. Dezember 2011.

Candide
Nach dem Sensationserfolg von »South Pacific« präsentiert die Volksoper mit Leonard Bernsteins »Candide« erneut ein Musical in konzertanter Fassung. Voltaires Satire »Candide” wurde nach ihrem Erscheinen 1759 in Genf öffentlich verbrannt. Der französische Aufklärer rechnet darin mit naivem Optimismus ab. Leonard Bernstein schuf auf dieser Basis 1956 eine seiner besten Partituren; eine szenische Umsetzung der komplizierten Story erwies sich jedoch als nahezu unmöglich. Von dem deutschen Humoristen Loriot stammt die unterhaltsame Konzertfassung des Werkes mit deutschen Zwischentexten, die nun erstmals an der Volksoper zur Aufführung kommt. Nach »Guys and Dolls« dirigiert Joseph R. Olefirowicz erneut ein Musical an der Volksoper. Nach der »besten aller Welten« suchen Stephen Chaundy (Candide), KS Marjana LipovÅ¡ek (Old Lady) – beide standen auch in »South Pacific« gemeinsam auf der Bühne der Volksoper - Jennifer O’Loughlin (Cunegonde), Morten Frank Larsen (Pangloss/Martin), u. a. Premiere am Sonntag, 22. Januar 2012.

Facts

Die spinnen, die Römer! (A Funny Thing Happened on the Way to the Forum)
Musical in zwei Akten
Buch von Burt Shevelove und Larry Gelbart
Musik und Liedtexte von Stephen Sondheim
Deutsche Fassung von Martin Flossmann,
für die Volksoper eingerichtet von Werner Sobotka
Voraufführung am 15. Dezember 2011
Premiere am Samstag, 17. Dezember 2011
6 Vorstellungen bis 16. Januar 2012
Weitere 11 Vorstellungen von 12. Mai bis 28. Juni 2012
Dirigent: David Levi
Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Friedrich Despalmes
Kostüme: Elisabeth Gressel
Choreographie: Ramesh Nair
Licht: Michael Grundner
Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz

Pseudolus, Sklave des Hero: Robert Meyer/Sigrid Hauser
Philia, eine Jungfrau: Bettina Mönch/Johanna Arrouas
Erronius, Bürger von Rom: Gernot Kranner
Miles Gloriosus, ein Offizier: Florian Spiess
Hysterium, Sklave von Senex und Domina: Boris Pfeifer
Lycus, ein Kurtisanenhändler: Wolfgang Gratschmaier
Senex, Bürger von Rom: Herbert Steinböck
Hero, Sohn von Senex und Domina: Paul Schweinester
Domina, Frau des Senex: Dagmar Hellberg

Candide (Konzertant)
Comic Operetta in zwei Akten
Buch von Hugh Wheeler nach Voltaires gleichnamiger Satire
Liedtexte von Richard Wilbur, zusätzliche Liedtexte von Stephen Sondheim,
John Latouche, Dorothy Parker, Lillian Hellman und Leonard Bernstein
Erzähltexte von Loriot
Konzertante Aufführung in englischer und deutscher Sprache
Premiere am Sonntag, 22. Januar 2012
4 Vorstellungen bis 29. Januar 2012

Dirigent: Joseph R. Olefirowicz
Choreinstudierung: Michael Tomaschek

Erzähler: Robert Meyer
Candide: Stephen Chaundy
Cunegonde: Jennifer O’Loughlin
Pangloss/Martin: Morten Frank Larsen
Old Lady: Marjana Lipovšek
Paquette: Beate Ritter
Gouverneur/Vanderdendur: Otoniel Gonzaga
Ragotzky: Jeffrey Treganza
Inquisitor/Zar Iwan: Karl Huml

“Cats”: Ausradiert?

cats.jpg

Link
- www.musicalvienna.at

Grammy Awards 2012: 30 Preiskategorien weniger

Bei den 53. Grammy Awards, die am 13. Februar 2011 über die Bühne gingen, gab es Preisträger in insgesamt 109 Kategorien. Für die Preisvergabe 2012 haben sich die Grammy Awards von 30 dieser 109 Kategorien verabschiedet. Gestrichen wurden unter anderem:

Best Pop Instrumental Performance
Best Rock Instrumental Performance
Best Urban/Alternative Performance
Best Contemporary Jazz Album
Best Traditional Gospel Album
Best Tejano Album
Best Traditional Blues Album
Best Contemporary Blues Album
Best Traditional Folk Album
Best Contemporary Folk Album
Best Hawaiian Music Album
Best Classical Album
Best Chamber Music Performance
Best Classical Crossover Album

Viele einander ähnliche Kategorien wurden zusammengelegt. Awards, die in Einzelkategorien an Sänger und Sängerinnen extra vergeben wurden, hat man quasi entgendered. Statt “Best Female Country Vocal Performance” und “Best Male Country Vocal Performance” beispielsweise gibt es ab 2012 die Kategorie: “Best Country Solo Performance”.

Eine weitere Neuerung: Gibt es für eine der verbleibenden Kategorien nicht mindestens 25 mögliche Preisträger, wird in dem betreffenden Jahr für diese Kategorie kein Preis vergeben. Ist das in drei aufeinanderfolgenden Jahren der Fall, wird auch diese Kategorie gestrichen.

In addition to the restructuring and voting changes, there have been name changes in four fields, including the Best Musical Show Album category, which will now be titled The Best Musical Theater Album. The description of that category reads, “For albums containing at least 51% playing time of new recordings. Award to the principle vocalist(s) and the album producer(s) of 51% or more playing time of the album. The lyricist(s) and composer(s) of a new score are eligible for an Award if they have written and/or composed a new score which comprises 51% or more playing time of the album.”[playbill.com]

Link
- grammy.org: Restructuring of Categories Across All Genres Brings Total Number of Categories to be Recognized at the 54th Annual GRAMMY Awards in 2012 to 78; All Fields Remain Intact

Volkstheater Wien goes tumblr - Ein Blick hinter die Kulissen

Vermutlich nur drei Wochen lang gibt es auf volkstheater.tumblr.com einen Blick hinter die Kulissen des Volkstheater Wien. Die Beschreibung der Site:

Der Blog zeigt Einblicke in das Volkstheater während meiner 3-wöchigen Hospitanz. Mit einer Kamera, Backstage-Zugang und Eintrittskarten bewaffnet, versuche ich einen differenzierten Einblick in die Arbeit auf und hinter der Bühne zu ermöglichen.

Sehr schöne Idee, sollte man prolongieren.

Link
- Volkstheater @tumblr

Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich für Maya Hakvoort

Am 5. April 2011 wird Maya Hakvoort mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Auf ihrer Facebook-Site schreibt sie dazu:

Heute 05 April 2011 ist es soweit, ich kann euch The big secret “verraten”… Dieser Tag ist für mich eine der schönste und ich habe nie gedacht oder geglaubt das mir so etwas mal passieren sollte.. was vor einige Monate mit einem Anruf begonnen hat wird heute ernst und ich kann euch sagen ich bin doch etwas nervös… aber gut das war ich schon öfters bei eine Premiere.. ;-))

Wo dieser erste Anruf kam konnte ich es nicht glauben und habe doch ein paar tagen gebraucht um das mal so richtig setzen zu lassen.. und trotzdem ist es für mich immer noch ein bisschen wie in einem Traum… Ich Maya Hakvoort die die 1994 nach Wien gekommen ist um Elisabeth zu spielen.. Schauspielerin und Sängerin war die Antwort auf der frage was ich als Job Bezeichnung habe.. na gut Ich sag jedenfalls mal DANKE.. [Maya Hakvoort@Facebook]

Link
- Liste der Träger des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich

Das Wiener Ronacher - ganz in neue Farbe getaucht, nur in welche?

ronacher.png

Wer das Wiener Ronacher in letzter Zeit besucht hat, wird es bemerkt haben. Nähert man sich dem Theater, glaubt man kaum, was man da sieht. Eine undefinierbare, viel zu dunkle Farbe wurde auf die Fassade des Theaters aufgetragen. Zumindest fallen keine Brocken mehr auf Passanten, vorerst, das ist ja auch schon was.

In einer Glosse des artmagazine beschreibt Manfred M. Lang, wie er das Farben-Desaster des Ronachers empfindet. Nämlich folgendermaßen:

Ein für Ausscheidungen durchaus gebräuchliches ungustiöses Braun umpanzert wie ein glatt polierter Panzer das Etablissement und macht daraus einen unappetitlichen Praterdekorationsbau der schlimmsten Sorte.
Ich hab läuten hören, die Farbe hätte Terrakotta sein sollen.
Terrakotta ist aber bei einer modernen Fassadenfarbe angeblich nicht möglich. Eine Scheißfarbe allerdings schon. Also gleicht das Ronacher jetzt von oben bis unten einer Diarrhöekatastrophe.

Zum Artikel gehts –> hier.

Das Ronacher 2007, auch eine Baustelle, an dem Zustand scheint sich wohl nie etwas zu ändern.
ronacher2007.png

Hello Uwe - it’s enough

Nicht, dass ich unter Verfolgungswahn leiden würde, aber ein wenig penetrant ist die neue Werbekampagne einer Männerpflege-Firma, die Uwe Kröger als Testimonial gebucht hat, schon geschaltet, erlaube ich mir zu meinen. Das ist jedenfalls das erste Mal, dass eine Werbung praktisch auf jeder zweiten willkürlich angesurften Site aufpoppt.

Botarin Uwe Kröger
Botarin Uwe Kröger
Botarin Uwe Kröger
Botarin Uwe Kröger
Botarin Uwe Kröger
Botarin Uwe Kröger

“The Music Box” - Daniel Cloud Campos

“Red Bull BC One”-Finalist von 2009, professioneller Tänzer und Schauspieler (Step Up 3D): Daniel ‘Cloud’ Campos aus Los Angeles im ziemlich coolen und wunderschön gedrehten Tanz-Kurzfilm «The Music Box”, bei dem der talentierte Künstler selbst Regie geführt hat. Wie man unschwer erkennen kann, gehört der 27-Jährige nicht umsonst zu den besten B-Boys der Welt. [www.electru.de]

DARK CLOUD PRODUCTIONS in association with RUFFHOUSE ENTERTAINMENT and JLE MEDIA GROUP
Written/Directed/Edited - Daniel Cloud Campos
Cinematography - Jerry Evans & Troy Christian
Original Music by - Daniel Cloud Campos & Nathan Lanier
Guitar Solo - David Curtain
Sound design - Daniel Cloud Campos & Nathan Lanier
Colorist - Luis Silva
Hair & Make up - Valerie Soto
Choreography - Daniel Cloud Campos
Special Thanks - Charlie Schmidt, Tamara Levinson, Jaime “Venum” Burgos, Oscar Orosco, Anthony “Lil Bob” Cabaero and Alex F. Munoz
Camera - EOS Canon 7D

After The Final Curtain - Theatersterben in den USA dokumentiert

afterthefinalcurtain4.jpg

Matt Lambros arbeitet als Fotograf in New York. Auf seiner Website “After The Final Curtain” dokumentiert er das Theatersterben in den USA. Sehenswert.

Link
- After The Final Curtain

Cameron Mackintosh schickt Webbers “Phantom” runderneuert 2012 auf Welttournee

80 Millionen haben Andrew Lloyd Webbers Musical “Das Phantom der Oper” bis dato weltweit gesehen, 2012 werden noch ein paar dazukommen, denn Anfang nächsten Jahres geht die Show in einer brandneuen Version auf Tour. Neue Kulissen und neue Kostüme von Paul Brown, eine neues Lichtdesign von Paule Constable - weitere Details folgen. Der Start der Tour geht in einem Theater in England über die Bühne.

« zurueck · vor »