Martin Bruny am Donnerstag, den
2. April 2009 um 11:35 · gespeichert in Sprache
Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse erscheint als Gemeinschaftsprojekt des Dudenverlags und des Trendbüros das “Neue Wörterbuch der Szenesprachen”, ein Nachfolgeprojekt des “Wörterbuchs der Szenesprachen”, das vom Dudenverlag im Jahre 2000 publiziert worden ist.
Als Marketinggag, aber sicher wohl auch als sinnvolle Möglichkeit, an ganz besonders ungewöhnliche, vielleicht bisher nicht gekannte “neue” Wörter kostengünstig ranzukommen, ist seit Mitte März 2009 das Wiki szenesprachenwiki.de online. Wer sich registriert, kann Wörter vorschlagen, die dann nach einer verlagsinternen Überpüfung auch freigeschaltet werden. Mit einem tatsächlichen Wiki hat das nicht wirklich etwas zu tun, aber Wiki ist hip und modern, also passt das schon, daneben kann man sich facebookmäßig verlinken, man kann sich über das beliebte Mikroblogging-Tool Twitter auf dem Laufenden über die “neuen” Wörter halten. Insgesamt also eine nette Sache.
Links
- Trendbüro
- Dudenverlag
- Szenesprachen-Wiki
Martin Bruny am Mittwoch, den
1. April 2009 um 11:54 · gespeichert in Broadway
Sie sind zwei der hardest working Rockbands auf diesem Planeten: STYX und REO Speedwagon.
Mit “Come sail away” (1977), “Mr. Roboto” (1983) oder “Babe” (1979) feierten STYX weltweit Chartserfolge. Auf Trennungen folgten Reunions, und noch heute tourt die Gruppe in den Staaten.
REO Speedwagon hatten ihre größten Hits mit “Can’t fight this feeling” (1985) und “Keep on lovin’ you” (1980), spielten in wechselnder Bestzung auch in der Zeit nach ihren großen Chartserfolgen in den USA bis Mitte der 90er Jahre regelmäßig Konzerte. 2007 brachten sie mit “Find your own way home” eine neue CD an den Start.
2009 gehen REO Speedwagon und STYX gemeinsam mit 38 Special, einer anderen Kultband, auf große US-Tour (Tourstart: 12. Mai). Der Promotion-Kick-off für diese Tour beschert den Leadsängern von STYX (Tommy Shaw) und REO Speedwagon (Kevin Cronin) ihr Broadway-Debüt. Gemeinsam werden sie am 27. April 2009 im Brooks Atkinson Theatre im Anschluss an eine Vorstellung des Musicals “Rock of Ages” ihre brandneue gemeinsame Single “Can’t stop rockin’” spielen.
“Rock of Ages” ist seit 17. März 2009 in der Preview-Phase, die Broadway-Premiere geht am 7. April 2009 über die Bühne. Bereits 2006 war die Show erstmals in Los Angeles zu sehen, danach in Las Vegas, um schließlich am 16. Oktober 2008 Off-Broadway zu starten. Die Filmrechte hat sich bereits New Line Cinema gesichert.
In der Hauptrolle der Musical-Comedy ist Constantine Maroulis zu sehen, der vor allem durch seine Teilnahme an der Castingshow “American Idol” bekannt wurde. Er interpretiert in “Rock of Ages” die größten Hits der Rockgeschichte, von Journey über Bon Jovi, STYX, REO Speedwagon, Pat Benatar, Foreigner, Twisted Sister, Poison, Asia bis hin zu Whitesnake und vielen anderen mehr.
Links
- Rock of Ages: Website zur Show
- Playbill: STYX and REO Speedwagon Stars Will Crash Broadway’s
Rock of Ages April 27
- STYX @MySpace
- Tourtermine
Martin Bruny am Mittwoch, den
1. April 2009 um 10:46 · gespeichert in Sprache
Barack Obama, der amerikanische Präsident, hat den Boss von General Motors gefeuert, in der Tat, quasi persönlich. Querdenker Michael Moore (”Bowling for Columbine”) kommentiert diesen Schachzug des Politikers in seiner neuesten Kolumne. Und er tut das auf seine ganz eigene Art und Weise. Lesenswert.
I write this letter to you in memory of the hundreds of thousands of workers over the past 25+ years who have been tossed into the trash heap by General Motors. Many saw their lives ruined for good. They turned to alcohol or drugs, their marriages fell apart, some took their own lives. Most moved on, moved out, moved over, moved away. They ended up working two jobs for half the pay they were getting at GM. And they cursed the CEO of GM for bringing ruin to their lives.
Not one of them ever thought that one day they would witness the CEO receive the same treatment. Of course Chairman Wagoner will not have to sign up for food stamps or be evicted from his home or tell his kids they’ll be going to the community college, not the university. Instead, he will get a $23 million golden parachute. But the slip in his hands is still pink, just like the hundreds of thousands that others received — except his was issued by us, via the Obama-man. Here’s the door, buster. See ya. Don’t wanna be ya.
Der ganze Artikel ist –> hier nachzulesen.
Martin Bruny am Montag, den
30. März 2009 um 15:42 · gespeichert in Deutschland, TV
Am 17. Mai 2009 steigt im Berliner Admiralspalast die “THE PRODUCERS”-Premiere, und da Deutschland mehr TV-Magazine/-Shows als Vera am Mittag, Nachmittag oder Vormittag hat, gibt es auch mehr Möglichkeiten der Promotion, sogar einer gewissen werbewirksamen Promotion.
“Schmidt & Pocher” zum Beispiel. Zwar sind die beiden ab und zu am besten, wenn sie aus dem Telefonbuch vorlesen, aber mal abwarten, was sie mit Bettina Mönch, Cornelius Obonya und Andreas Bieber anstellen, wenn die am 2. April 2009 ihren Auftritt als Ulla, Max Bialystock und Leo Bloom in der ARD absolvieren.
TV-Tipp
“Schmidt & Pocher” - am 2. April 2009 um 23 Uhr auf ARD (Wiederholung am 3.4.2009 um 10.30 Uhr auf MDR)
Martin Bruny am Donnerstag, den
26. März 2009 um 18:05 · gespeichert in Wien
Am Sonntag, dem 5. April 2009, geht im Wiener Kabarett Simpl die öffentliche Präsentation bzw. Lesung eines neuen Musicalprojekts über die Bühne. “Der Besuch des Schahs” nennt sich das Comedy-Musical von Alexander Kuchinka (Komponist und Co-Autor) und Daniel Große Boymann (Autor), das auf Anregung von Simpl-Lachgott Michael Niavarani entstanden ist.
“Der Besuch des Schahs” vereint Historisches (der Wien-Aufenthalt von Schah Nasreddin anlässlich der Weltausstellung 1873) mit ungezwungen Erfundenem (ein verschollener Zwillingsbruder, eine Affäre zwischen Kaiserin Sisi und dem Schah …) zu einer komödiantischen Melange, die sich als wienerische Antwort auf die großen Parodie-Shows à la Spamalot versteht.
Es lesen und singen:
Sigrid Hauser, Reinwald Kranner, Cornelius Obonya, Andreas Steppan, Beatrice Frey, Nadine Zeintl, Gerhard Ernst, Ramin Dustdar, Robert Kolar, Ariane Swoboda, Lilly Kugler und Daniel Große Boymann.
Alexander Kuchinka wird am Klavier begleiten, durch den Abend führt Christoph Wagner-Trenkwitz, der auch die zum Verständnis notwendigen Regieanweisungen (sowie eine Gastrolle) lesen wird. Projektionen von Sam Madwar (soeben für sein Bühnenbild für Guys and Dolls an der Volksoper mit Lob überschüttet) sollen es dem Publikum erleichtern, sich ein Bild von den szenischen Abläufen zu machen.
Der Eintritt ist frei! (Freie Spenden als Unkostenbeitrag sind jedoch willkommen …) Es gibt keine Platzkarten - einfach rechtzeitig kommen! (Und: Gäste mitzubringen ist ausdrücklich erwünscht.)
Wann/Wo:
Sonntag, 5. April 2009, 20 Uhr
Kabarett Simpl
1010 Wien, Wollzeile 36
Martin Bruny am Mittwoch, den
25. März 2009 um 15:24 · gespeichert in Wien
Im Herbst 2009 feiert im Wiener Ronacher “Tanz der Vampire”, das Musical von Jim Steinman, Michael Kunze und Roman Polanski, ein Revival. Die Besetzung wurde noch nicht präsentiert, aber seit einiger Zeit liegen in den Theatern und Vorverkaufsstellen der VBW kleine Info-Blätter mit einem Bildchen auf, bei dem sich die Frage stellt: ein Wink mit dem Photoshop oder Rainer Zuhfall?
UPDATE:
Die Besetzung ist mittlerweile bekannt. Details –> hier

Martin Bruny am Freitag, den
20. März 2009 um 00:21 · gespeichert in Wien
Am 1. und 2. April 2009 zeigt das Performing Arts Studio Vienna im Theater Akzent “Women of the Year”, die Abschlussshow der Studentinnen des 3. Jahrgangs der Wiener Musicalschule: Jasmin Bilek, Sabrina Eder, Wilbirg Helml, Teresa Huprich, Michaela Mark, Julia Tiecher und Melanie Wurzer. Bei der Show nicht dabei, obwohl auch Studentin im 3. Jahrgang: Hanna Kastner. Ihr Fehlen wird aber gerne toleriert, steht sie doch für die Vereinigten Bühnen Wien im Ronacher als Wendla in “Frühlings Erwachen” auf der Bühne.
“Women of the Year” ist eine Nummernshow, die einerseits die Bandbreite des Musicalgenres zeigt und andererseits den Studentinnen die Möglichkeit bietet, zu demonstrieren, wie sie mit unterschiedlichen Stücken aus Musicals wie »Sweet Charity«, »A Little Night Music«, »Annie Get Your Gun«, »South Pacific«, »The Pajama Game« und vielen mehr umgehen.
Die Gesamtleitung der Show hat Michael Schnack, die Choreographien stammen von Sabine Arthold und Alonso Barros.
WOMEN OF THE YEAR
1. und 2. April 2009 um jeweils 19:00 Uhr
Theater Akzent
Theresianumgasse 18; A-1040 Wien
Karten von 12.- bis 27.- € unter: www.akzent.at
Martin Bruny am Montag, den
16. März 2009 um 23:32 · gespeichert in Wien

Wenn in Wien der Frühling erwacht, dann kann auch ein brandneues Metropol-Musical nicht mehr weit sein. Dieses Jahr steht eine Musicalversion einer ganz ganz alten, aber sehr berühmten Klamotte auf dem Programm: “Charleys Tante”.
“Charley’s Aunt”, so der Originaltitel, stammt aus dem Jahre 1892 und wurde als Farce in drei Akten von Brandon Thomas geschrieben. Die Uraufführung des Stücks fand am 29. Februar 1892 im Theatre Royal, Bury St. Edwards statt, über 1500 Vorstellungen wurden gegeben. Eine erste Musicalversion des Werks erarbeiteten Frank Loesser und George Abbott. “Where’s Charley” lief 1948 bis 1950 am Broadway im St. James Theatre mit Ray Bolger als “Charley Wykeham”.

In der Metropol-Version von Sascha Peres & Tato Gomez ist der Ort der Handlung zwar nach wie vor die altehrwürdige Universität Oxford, die Zeit der turbulenten Tanten-Travestie wurde aber um rund 60 Jahre verlegt, und zwar ins Jahr 1969. Die elitäre Hochburg alterwürdiger englischer Traditionen prallt auf die sexuelle Revolution der End-60er.

Die Story
Charleys Tante soll nach Oxford kommen und helfen, den starsinnigen Onkel von Betty und Betsy zu überreden. Schließlich wollen die beiden Nichten in ein Sommercamp fahren und dort gemeinsam mit ihren Freunden Jack und Charley in die faszinierende Welt der neuen Jugendkultur eintauchen. Aber weil die echte Tante (Eva Maria Marold) auf sich warten lässt, muss Freund Babberley (Stefano Bernadin) in ihre Rolle schlüpfen.

Cast
Martin Bermoser, Stefano Bernardin, Christian Deix, Alexander Jagsch, Eva Klikovics, Ronald Kuste, Karin Lischka, Eva Maria Marold, Aris Sas, Sonja Schatz und Renà© Velasquez

Leading Team
Autoren: Peter Hofbauer & Vicki Schubert
Musik: Sascha Peres & Tato Gomez
Regie: Vicki Schubert
Bühne: Stephan Koch
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Inge Stolterfoth
Choreographie: Sabine Bartosch

Termine
Premiere: 15. April 09
Weitere Vorstellungen: 23.-25. April, 28. April-2. Mai, 5.-9. Mai, 12.-14. Mai, 16. Mai, 18.-20. Mai, 26.-30. Mai
Preise
Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett
Martin Bruny am Montag, den
16. März 2009 um 19:15 · gespeichert in Wien
Musicals und Radiosender wie das österreichische Pop-Programm Ö3, das passt in den meisten Fällen nicht. Im Radiosender entscheidet ein “Gremium”, das sich aus wenigen Entscheidungsträgern zusammensetzt, darüber, was ganz Österreich an aktuellen Neuerscheinungen zu hören bekommt. In diesem Gremium gibt es in der Regel keinerlei Sympathien für musicalbehaftetes Songmaterial. Ab und an ist es den Vereinigten Bühnen Wien gelungen, Songs aus Musicals auf Sendung zu bringen, der Aufwand dafür war aber kein geringer. Nicht nur, dass man die Musicaldarsteller bei den Songaufnahmen dazu bringen muss, möglichst nicht so zu singen, wie sie es im Theater tun (wenn sie das können), man muss die Lieder umarrangieren und bei jenem obskuren Gremium vorstellig werden, das dann eine Entscheidung fällt. Gelungen ist es zuletzt bei “Romeo & Julia”, gescheitert ist man bei “Rebecca” und “Rudolf”.
Nun, jetzt haben die Vereinigten Bühnen Wien mit “Frühlings Erwachen” ein Rockmusical am Start, dessen Komponist über genau die Credibility verfügt, von der so oft gesprochen wird, und die darüber entscheidet, ob ein Song gespielt wird oder nicht. Rockmusik, Ö3, das passt. Das Problem: Die Vereinigten Bühnen Wien haben es verabsäumt, genau bei jener Show eine Vorab-Single zu produzieren, bei der Radioairplay fast hundertprozentig sicher gewesen wäre. So muss man sich nicht wundern, wenn auf Ö3 in der Sendung “Treffpunkt Ö3″ zwischen 19:00 und 22:00 Uhr nun eine Woche lang der englische Originalsong “Bitch of Living” zu hören ist, und keine Neueinspielung mit der österreichischen Cast.
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