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Michael W. Smith: It’s a Wonderful Christmas

Michael W. SmithEs mag dem einen oder anderen vielleicht etwas früh vorkommen, aber sie kommen, die Weihnachts-CDs 2007. Beispielsweise “It’s a Wonderful Christmas” von Michael. W. Smith.

In Europa mag Smith nicht allzu vielen bekannt sein, in den USA ist er bei Liebhabern der Gattung “Contemporary Christian Music” ein Gigant. 21 Alben hat er bis dato veröffentlich und seine Konzerte sind wahre hymnische Events. Zu seinem 50. Geburtstag veröffentlicht Michael W. Smith sein 3. Weihnachtsalbum mit dem Titel “It’s a Wonderful Christmas”.

Ab heute bietet Smith auf seiner MySpace-Site jeden Tag einen Song dieser Weihnachts-CD als Stream an. Jeder Song ist für 24 Stunden online.

Wiener Sicherheitsfest 2007 am Rathausplatz mit Musicalkonzert der Vereinigten Bühnen Wien

Am Nationalfeiertag (26. Oktober) findet am Wiener Rathausplatz wie im Vorjahr ein Riesenremmidemmi statt. Neben Hundeshows und WEGA-Stunts findet von 16:00 bis 16:45 Uhr ein Musicalkonzert der Vereinigten Bühnen statt. Auf dem Programm stehen heuer unter anderem Highlights aus “Rebecca” und Ausschnitte aus “Die Habsburgischen”.

Link
- Wiener Sicherheitsfest 2007

Karo Concert präsentiert “Fame” & Weihnachtliches

Fame 2008
Von 18. Januar bis 20. Januar 2008 gastiert in der Wiener Stadthalle eine Tourproduktion des Musicals “Fame”.

“Fame” gilt als eines der mitreißendsten Filmmusicals der Geschichte. In dem mit 2 Oscars ausgezeichneten Kinofilm von Alan Parker aus dem Jahre 1980, der an der New York City High School for the Performing Arts spielt und unter anderem die Ausbildung der Studenten zum Thema hat, sind Irene Cara, Paul McCrane, Debbie Allen und Anne Meara in den Hauptrollen zu sehen.

1988 feierte eine Bühnenversion, basierend auf dem gleichnamigen Film, im Coconut Grove Theatre in Miami, Florida, Premiere, in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts tourte die Show durch die ganze Welt. 1993 stieg die europäische Premiere in Stockholm, ab da war der Erfolg nicht wirklich mehr aufzuhalten. «Fame - The Musical” war in 25 Ländern weltweit zu sehen und ist besonders in England ein Hit. 1995 ging die London-Premiere über die Bühne, und seit diesem Jahr tourt die Show entweder durch England, oder sie ist mal wieder für ein paar Monate am West End zu sehen.

Aus dem Pressetext zur Tourversion:

Einmal ganz oben stehen, den Namen in Riesenlettern auf der Leuchtreklame sehen, Star sein, von Fans bestürmt, geliebt, gefeiert: Fame - Ruhm!
Das ist das Motto dieses unglaublichen Tanzspektakels aus der Feder von Steve Margoshes (Musik) und Jaques Levy (Text), welches 1988 unter der Vorlage des gleichnamigen Filmes uraufgeführt wurde.
Nachdem die Aufnahmeprüfung an der legendären »Floretto H. La Guardia High School of Music & Art and Performing Arts« bestanden ist, bildet diese Schule im Laufe der nächsten vier Jahre den Mittelpunkt im Leben junger Künstler. Natürlich ist jedes Fach wichtiger als das andere, die Lehrer erwarten nur die besten Leistungen und auch sonst steht alles im Zeichen der Arbeit; erschwerend kommt noch hinzu, dass Irrungen und Wirrungen in den Gefühlen der Schüler diese in eine ganz andere Richtung lenken… Tyrone ein sexy Rebell, Iris die zickige Primaballerina, Mabel, die Schokoladenkekse schweißtreibendem Training vorzieht, und Carmen die schlagfertige und temperamentvolle Puertoricanerin, haben mit den verschiedensten Problemen zu kämpfen, die Ihnen immer wieder Steine in den Weg zum Ruhm legen.
FAME ist ein mitreißendes Tanzmusical, in dem es um Träume, Ziele und die harte Realität geht. Dieses Meisterwerk bietet eine atemberaubende Choreografie, sowie brillante Darsteller

In der Wiener Stadthalle wird eine deutsch/englische Version gezeigt (Dialoge deutsch/Songs auf Englisch).

Weihnachtskonzerte in Wien 2007

Am 30. 11. 2007 (weitere Vorstellungen am 01.12.2007, 07.12.2007 und 08.12.2007, Beginn jeweils um 20:00 Uhr) findet in der Votivkirche die “American Christmas Gospel”-Show mit Stella Jones statt.

Am 9.12. gibt der deutsche Sänger Ivan Rebroff um 18 Uhr in der Wiener Votivkirche ein Konzert. Rebroff wurde in seiner bisherigen Karriere mit 49 Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Bekannt wurde er 1968 durch seine Darstellung des Tevje in der Pariser Inszenierung des Musicals “Anatevka”.

Tickets für alle Veranstaltungen
Karo Concert, Vermes VA. GmbH
Triesterstraße 237/Top1; A-1230 Wien
Tel.: +43 (1) 600 42 46 / Fax: +43 (1) 890 36 82 10
E-Mail: karoconcert@atlantis-event.com

Tim Burtons “Sweeney Todd”: offizieller Trailer online

Der offizielle Trailer zu Tim Burtons Verfilmung des Musicals “Sweeney Todd” ist auf Yahoo abrufbar. Was auffällt: Szenen, in denen gesungen wird, zeigt man nicht, und in der einen (Depp mit “Epiphany”), in der gesungen wird, kann man den Gesang nicht wirklich als Gesang einstufen. Aber vielleicht ist es auch besser, die angepeilte möglichst breite Zielgruppe nicht mit einem Touch m-u-s-i-c-a-l-l-l zu verschrecken. Und wer das Musical ohnedies schon kennt und mag, wird sich den Film sowieso ansehen.

“Grease”: “New Broadway Cast Recording” mit Laura Osnes & Max Crumm

Grease 2007 Max CrummAus einem Musical-TV-Casting gingen Laura Osnes und Max Crumm, die Stars des Broadway-Revivals von “Grease”, als Sieger hervor. Die Produzenten der Musical-Castingshow “Grease: You’re the One That I Want” suchten die beste neue “Sandy” und den besten neuen “Danny” - und hatten tatsächlich auch einen attraktiven Preis zu vergeben. Nein, nicht etwa eine Weiterbildungsmaßnahme, sondern Hauptrollen in einer Broadway-Show.

12 Wochen lang sangen Max Crumm und Laura Osnes für ihren Traum, am 25. März 2007 bestimmten insgesamt 90 Millionen Zuschauer per Telefon & SMS die Sieger der US-TV-Show.

Am 19. August war es dann soweit: Broadway-Premiere im Brooks Atkinson Theatre. Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 94,74 Prozent kann man derzeit von einem Erfolg sprechen.

Seit 2. Oktober ist die “New Broadway Cast”-CD erhältlich, produziert von David Lai für Masterworks Broadway, aufgenommen am 16. August 2007 in den New Yorker Legacy Studios.

TRACKLIST
01. Prologue
02. Grease
03. Summer Nights
04. Those Magic Changes
05. Freddy, My Love
06. Greased Lightning
07. Rydell Fight Song
08. Mooning
09. Look at Me, I’m Sandra Dee
10. We Go Together
11. Shakin’ at the High School Hop
12. It’s Raining on Prom Night
13. Born to Hand Jive
14. Hopelessly Devoted to You
15. Beauty School Dropout
16. Sandy
17. Rock & Roll Party Queen
18. There Are Worse Things I Could Do
19. Look at Me, I’m Sandra Dee (Reprise)
20. You’re the One That I Want
21. We Go Together (Reprise)

Online: Lukas Permans Auktionsplattform zugunsten “Menschen für Menschen”

Lukas Permans Auktionsplattform
Mit 1. Oktober hat Musicaldarsteller und Schauspieler Lukas Perman eine Auktionsplattform online gestellt, mit deren Hilfe er Geld für die Organisation «Menschen für Menschen” sammeln möchte.

Erstes Versteigerungsobjekt: ein “Elisabeth”-Programmheft von der Japan-Tour der Vereinigten Bühnen Wien, handsigniert von allen Darstellern.

Aktuelles Versteigerungsobjekt
Bis 16. Dezember läuft die Aukion einer “Elisabeth”-DVD (DVD der Wiener Produktion, unterschrieben von den Hauptdarstellern der Japan-Tour 2007: Maya Hakvoort, Mate Kamaras, Bruno Grassini, Lukas Perman, Markus Pol, Christa Wettstein, Dennis Kozeluh, Caroline Sommer). Sie endet am 16.12.2007 um 18.00 Uhr.

Mitmachen ist ganz einfach: registrieren - bieten und - gewinnen. Zur Auktionsplattform auf der Website von Lukas Perman geht es –>hier<--

Arena Wien: Rufus Wainwright LIVE

Rufus WainwrightWenn Rufus Wainwright (der Sohn der Folksänger Loudon Wainwright III. und Kate McGarrigle) am 23.11.2007 in der Großen Halle der Wiener Arena sein Solokonzert absolviert haben wird, ist eines der Highlights des Wiener Konzertherbstes über die Bühne gegangen.

Zwar ist der kanadisch-US-amerikanische Sänger kein Household-Name, eine Kultfigur ist er mit seinen 33 Jahren allemal - spätestens, seit er mit seiner Judy Garland-Show “Rufus in Person” Triumphe feiern konnte. In dieser Show rekreierte Wainwright jenes legendäre Konzert, das Judy Garland 1961 in der Carnegie Hall gegeben hat. Begleitet von einem 40-köpfigen Orchester, gekleidet von den Modedesignern Viktor & Rolf und gefilmt von Sam Mendes, startete er am 14. Juni 2006 das erste dieser Serie von Judy Garland-Konzerten, die er am 23. September 2007 mit einem Auftritt in der “Hollywood Bowl” in Hollywood beendete. Ein TV-Special dieses Programms, aufgezeichnet bei einem Auftritt im London Palladium, soll im Herbst 2007 im französischen und englischen Fernsehen gesendet werden. Am 4. Dezember 2007 erscheinen die DVD “Rufus! Rufus! Rufus! Does Judy! Judy! Judy! Live At The London Palladium” sowie die CD “Rufus Does Judy at Carnegie Hall”.

Ist Wainwright also auf der einen Seite ein viel zu verkannter Kultstar, haben die meisten doch schon das eine oder andere Lied von ihm gehört. Regelmäßig ist er auf Soundtracks mit seinen Songs vertreten, so steuerte er Lieder zu “Tommy Tricker and the Stamp Traveller” (1989), “The Myth of Fingerprints” (1997), “The McGarrigle Hour” (1998), “Big Daddy” (1999), “Moulin Rouge!” (2001), “Shrek” (2001), “Zoolander” (2001), “Ich bin Sam” (2002), “When Love Speaks” (2002), “Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns” (2004), “The Aviator” (2004) und “Brokeback Mountain” (2005) bei.

Auch die Liste seiner bereits veröffentlichten Solo-CDs ist umfangreich:
* Rufus Wainwright (1998, DreamWorks)
* Poses (2001, DreamWorks)
* Want One (2003, DreamWorks)
* Waiting for a Want (EP; 2004, DreamWorks)
* Want Two (2004, DreamWorks/Geffen Records)
* Alright Already (EP; 2005, DreamWorks/Geffen Records)
* Want (2005, Geffen Records)
* Release the Stars (2007, Geffen Records)

Im Februar 2006 hat die New Yorker Metropolitan Opera eine Reihe von Künstlern für eine Zusammenarbeit engagiert, unter ihnen Tony Kushner, Scott Wheeler, Michael Torke und Rufus Wainwright. Nach seiner aktuellen Tour wird sich Wainwright seiner ersten Oper, “Prima Donna”, widmen, die einen Tag im Leben einer Opersängerin zum Inhalt hat. Eine Uraufführung dieses Projekts ist für die Saison 2011-12 geplant.

Als Wainwright sich das letzte Mal die Ehre gab, in Wien aufzuspielen, schrieb das Szene-Magazin “skug”:

»Rolling Stone«-Coverstory sagt: »Der Göttliche!«, für »Spex« Platte des Monats, der »Spiegel« nennt ihn »Der Schwarm« und auch die meisten anderen sind sich einig: Rufus Wainwright ist ein Talent, das zu übersehen sich nicht lohnt. Ein Songwriter, der mit einer gewissen schelmenhaften Tapferkeit neue (und alte) Wege bestreitet, die ihn zu seiner Idee, seiner Vision eines Songs führen. Das meint hier insbesondere dieses operettenhafte, dieses verspielt-melancholische, dieses traurig-zuckersüße Gefühl, das er versucht zu erklimmen und zu vermitteln. Rufus Wainwright wurde daher von vielen Seiten als das große, neue Ding der Popmusik bezeichnet.

Die Erwartungshaltung vor einem Konzert wie diesem ist, würde man all dem Trubel Glauben schenken, enorm. Rufus eröffnet vor Keane, und trotzdem ist der Lautstärkepegel im Publikum während seines Auftrittes unerwartet hoch. Doch einige scheinen an dem Abend nur wegen ihm da zu sein, da ihn seine baldige Solo-Tour nicht nach Österreich führen wird. Auch wenn Rufus Österreich offensichtlich mag, wie wir aus seinen unzähligen Anekdoten entnehmen. Am Vorabend spielte er in Salzburg (klar: Mozart) und war dort von der »Hey, You’re Cute. Come over here«-Schlagfertigkeit beeindruckt. Einen roten Jodler-Hut hat er mitgenommen, und trägt ihn während des ganzen Wien-Konzerts. Die Stimmung ist gut, seine Laune offensichtlich auch. Letztes Jahr in Schönbrunn, als Vorband von Sting, gefiel ihm das bescheuert-elegante Gehabe der Habsburger, und Rufus’ Geschichten spinnen sich dann in unendlichen Zirkeln, assoziieren frei herum und landen auch bei Psychoanalyse und der Bescheidenheit, die eine Stadt wie Wien für ihn ausstrahlt. Selbige teilt er zwar nicht, er bezeichnet ja fast jeden seiner Songs als »beautiful«, aber es ist auch gut so, denn die Songs, die er an diesem Abend präsentiert sind wahrlich eines: schön. Da muss nicht viel herumgesucht werden nach Bacharach-Visionen oder Rehabilitation der Oper. Das ist wunderschöne Popmusik, die in wunderschönen Songs wunderschöne Ideen preisgibt und verheimlicht, und einen nie im Zweifel lässt, ob der Kitsch nun fatal oder genial ist. Rufus Wainwright ist einfach nur auf der Suche nach einem »cute Austrian«, der ihn küssen möchte. Selten zuvor war Kitsch so genial inszeniert.

2007 tritt Wainwright in Wien mit seinem Soloprogramm ohne Band an. Rund 490 Konzertbesucher werden den Entertainer sehen können. Tickets sind auf www.musicticket.at, im Musicticket-Shop (Skodagasse 25, 1080 Wien), bei Ö-Ticket (01/96096 oder www.oeticket.com), in allen Filialen der Bank Austria, Ermäßigung für Bank Austria Club-Mitglieder unter www.clubticket.at, www.megacard.at, (01/24924) oder (050505-15) sowie bei wienXtra-Jugendinfo (01/1799 und www.wienxtra.at) erhältlich.
Karten außerdem erhältlich bei Ticket Online unter www.ticketonline.at oder telefonisch 01/88 0 88 und in allen TO Vertriebsstellen.

Links
- Rufus Wainwright: Official Site
- Rufus Wainwright: MySpace

Wiener Stadthalle/Performing Center Austria: High School Musical

Ein paar Momentaufnahmen von der “High School Musical”-Vorstellung vom 27. September 2007 sind ab sofort bei flickr abrufbar.
Wahleise als Slideshow oder in Einzelbildern, wobei man sich jedes Foto auch bis zu einer Größe von 640 x 450 Pixel anzeigen lassen kann.

“Musical - Die Show” - abgeklärte Ausgebildete suchen ein Engagement

Noch weiß niemand, was es eigentlich bringen soll, bei dem ORF-Castingbewerb “Musical - Die Show” mitzumachen. Gerüchten zufolge sollte es mal eine Rolle bei “The Producers” gewesen sein - einer Produktion, die Mitte 2008 im Wiener Ronacher Premiere feiern wird. Danach hieß es, eine kleine Rolle in “We Will Rock You” könnte es sein - wobei sich das “winzige” Problem stellt, dass “We Will Rock You” bereits ab Ende Januar 2008 im Wiener Raimund Theater zu sehen ist, “Musical - Die Show” aber erst im November auf Sendung geht und acht Wochen dauern soll.

Würde man für eine Rolle in “We Will Rock You” eine geeignete Besetzung suchen, wäre es, nur mal so laut gedacht, ja auch nicht so ganz egal, wer schlussendlich in die weiteren Runden kommt. Dann würde auch nicht “der/die beste Musicalsängerin” gesucht (was ohnedies ein völlig falscher Ansatz ist), sondern eine für genau die Rolle passender Typ. Der kann dann nicht männlich oder weiblich sein.

Und nur so nebenbei: Wenn das Publikum abstimmt, wer in der Show weiterkommt, nach welchen Kriterien sollte es sich da richten? Andrew Lloyd Webber hatte es vergleichsweise leicht. “Joseph” oder “Maria” - die Probleme konnte das Publikum für ihn lösen, denn das sind populäre Musicals, vor allem in England. Wer aber kennt in Österreich “We Will Rock You”?

Aber egal, das sind Probleme des ORF. Obwohl, dem ORF kann es wurscht sein, was schließlich mit dem “Gewinner” passiert, er ist nur einer von vielen “Gewinnern” von ORF-Shows. Dass ein Castingprozess ohne konkretes Ziel aber eine Farce ist, wen kümmert das schon.

Momentan ist die Medienresonanz jedenfalls eine, die dem Genre als solchem nicht gut tut. Was in TV und Print/Internet an Statements rüberkommt, ist alles andere als positiv. Zitat aus dem Online-Standard:

Gloria, 23, am Wiener Konservatorium musicalgeschult, will unbedingt im Inland zu einer Hauptrolle kommen: “40 Leute passen in ein Musical, und darauf warten 1000 Ausgebildete!” ORF-Publicity hilft da. Wahrscheinlich.

Das ist die Frage, ob Publicity da hilft. Ausgebildete Musicalsänger haben sich auch bei “Starmania” immer wieder versucht. Nutzen konnte es nur wenigen (und die, die ich meine, hätten es ohne die Show vielleicht leichter gehabt, so generell in ihrem Leben), andere tauchten in der Rubrik “The Best of the Worst” auf.

Der “Standard” schließt mit:

Ein Gutteil der Bewerber wirkt abgeklärt – vorerst jedenfalls. Nicht die beste Voraussetzung für ein TV-Spektakel, das von Emotionen lebt.

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UPDATE, 1. Oktober 2007
Was den Gewinner der Show nun tatsächlich als Preis erwartet, steht mittlerweile, glaubt man den Oberösterreichischen Nachrichten, fest: Weiterbildung.

Die zuständige ORF-Redakteurin Katja Pokorny zum Siegerpreis: »Erst war an eine Mitwirkung in der Musical-Produktion ,We Will Rock You’ (Vereinigte Bühnen Wien) gedacht. Nach intensiven Verhandlungen kam das doch nicht zustande. Nun ist es so: Wir schauen uns an, welche Ausbildung der Sieger oder die Siegerin bisher genossen hat, dann verhelfen wir ihm/ihr zu einer maßgeschneiderten Fortsetzung dieser Ausbildung.”

Jonathan Franzen: “Spring Awakening” als Musical überschätzt

Jonathan Franzen
Am 4. September 2007 veröffentlichte der amerikanische Verlag “Faber & Faber” ein neues Werk von Bestsellerautor Jonathan Franzen (”Die Korrekturen”, “Die siebenundzwanzigste Stadt”, “Anleitung zum Einsamsein”, “Die Unruhezone”). Diesmal handelt es sich um keinen neuen Roman, sondern um eine Neuübersetzung des Frank Wedekind-Dramas “Frühlings Erwachen”.

Im Vorwort zu seiner Neuübersetzung kritisiert Franzen das gleichnamige Musical von Duncan Sheik scharf und bezeichnet es als “insipid” und “instantly overpraised”.

Das New York Magazine nahm das als Anlass, Jonathan Franzen ein wenig genauer zu “Frühlings Erwachen” und das Musical-Genre zu befragen:

So what’s your beef, exactly?
I care a lot about American theater, and I’m loath to criticize any spark of excitement anywhere. But what happened to the play is, I think, it became dishonest on the road to being that musical. The real way to any theatergoer’s heart is to tell some kind of truth about their experience, not flatter them with some kind of pleasant lie they’d like to tell themselves. It turns it into a kind of self-righteous Avril Sà©vignà©…[A follow-up e-mail confirmed that, in fact, he meant pop star Avril Lavigne.]

So this is why you decided to try your own translation?
No. Fifty dollars made me do it in 1986 for the Swarthmore College theater department. It was a memorable production. It sat in a drawer for twenty years, and when the musical came along I remembered it. I knew it was a good translation, better than anything else out there.

One of the essays in your memoir, The Discomfort Zone, connects your love of German lit with your own sexual awakening. Is that why you love this play so much?
The play appealed to me primarily because it’s just rocking good. It’s funny and the characters are amazingly vivid. That’s why I’m so cruelly hard on a basically sunny Broadway musical. This stuff does matter to me—the German-literature stuff and the teen-sex part, it all matters.

Do you expect critics to whip out the elitist label again after they read this foreword?
Except for Harper’s, for whom I’m too populist. Having been through it once, I’m less afraid to go through it again. The fact is, I position myself in the middle. I am a theatergoer who has a brain, who knows the difference between good and bad, who wants to enjoy himself but also doesn’t want to have to put his brain to sleep.

Surely there was something redeeming about Spring Awakening?
There are four good musical numbers in there. What was unsatisfying was the disconnect between the excitement of those rocking numbers and the ostensible themes of the play.

Is there anything you really loved recently in the theater?
I actually saw The Drowsy Chaperone twice. I love it. Twice I came out just bursting from laughter, really in physical pain.

Anything you’ve hated?
If you want an example of what I think theater should not be, Embedded is a good example. I practically came out of Embedded ready to join the Republican Party.

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