Martin Bruny am Freitag, den
28. September 2007 um 11:17 · gespeichert in Filmmusical
Weihnachten nähert sich und damit auch der Kinostart der Verfilmung des Stephen Sondheim-Musicals “Sweeney Todd” mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Was genau die Zuschauer erwartet? Stephen Sondheim jedenfalls scheint nicht unzufrieden zu sein. Roger Friedman von Fox411 berichtet:
I asked Sondheim, by the way, if he’d seen Tim Burton’s movie version of «Sweeney Todd.†He has, and he says he likes it. «It’s not the Broadway show,†he warned me. «It’s only an hour and 45 minutes. A lot of the score has been cut. They’ve made it its own thing. You have to go in knowing that. But what they’ve done is great.â€
Beim Filmfestival in Venedig zeigte Tim Burton einige Ausschnitte aus “Sweeney Todd”. “Ain’titcool” war dabei und berichtet:
The film opens with a style similar to the second Batman with everything having a washed out and almost black & white look. Johnny starts to speak to Helena. There’s a real sadness and despair quality to his voice. Helena informs him that his whole family has been killed. He then says my name is no longer (can’t remember) but now it is Sweeney Todd so I can seek my revenge. Helena leads him upstairs to what appears to be her apartment. There is a baby crib covered with a blanket. She tells Johnny that its ok to look. He removes the blanket to reveal a dead baby. He then covers it back up. Helena bends down to remove a floorboard. She pulls out a case covered in dust. She removes the dust and hands it to Johnny. Johnny opens it with a gleam in his eye to reveal a box full of old fashioned razor-blade style knives. The camera has a long pause on the knives. Helena informs him that the knives are all silver. He agrees to that. He pulls one out and opens it.
Johnny Depp then starts to SING!!!!!! Yes, you read that correctly. Johnny sings on camera. Not a body double. Not an animated figure. But Johnny himself. And I’m here to tell you he has a killer voice. I wish I had a recording of the lyrics for you. Johnny sings a love song to the razor blade as he holds it in his hand! The song is about how happy he is to finally have the blade in his hands for his sweet revenge. Towards the end of the song, Helena joins in and they sing a duet to a knife!!!!! The scene ends with Jonny holding the knife in his hand and he says “Now, my arm is complete!”
The camera pulls back through the window to reveal a city from the 1800s. Lights come up. The audience is stunned.
Martin Bruny am Donnerstag, den
27. September 2007 um 12:29 · gespeichert in Broadway
Der Musicalherbst am Broadway wird immer schwächer - rein quantitativ betrachtet. Drei potentielle Long-runs (”The Little Mermaid”, “Lone Star Love” und “Young Frankenstein”) und ein Weihnachts-Musical (”Dr. Seuss’ How the Grinch Stole Christmas! The Musical”) sollten Premiere feiern, nun hat sich eine Show vorzeitig verabschiedet. “Lone Star Love” schmeisst das Handtuch nach schlechten Kritiken beim Try-out in Seattle.
So schreibt beispielsweise der “Seattle Post-Intelligencer” über die Show:
As a display of bits and pieces, “Lone Star Love” is sharp. As a musical comedy, it’s dull. “LSL” is at the 5th Avenue Musical Theatre before opening on Broadway. But, truly, this pokey, moseying production — more an old-fashioned operetta than a contemporary musical — is not right for $110-a-ticket Manhattan.
Die “Seattle Times” schreibt:
The whole shebang now lasts 2 hours and 45 minutes. And that’s just too much love, Lone Star or not.
6,5 Millionen Dollar haben die Produzenten in die Show investiert, am 3. Dezember 2007 hätte die Show im Belasco Theatre starten sollen. Wann und ob die Geldgeber nun eine Broadway-Premiere wagen, ist offen. Jedenfalls nicht im Herbst 2007.
Martin Bruny am Samstag, den
22. September 2007 um 00:40 · gespeichert in Wien
Seit dem 21. September läuft “Kulttour”, das Kulturfestival der Wien Holding, das in der nächsten Woche auch ein paar Musicalevents bringt.
So präsentieren die Vereinigten Bühnen Wien beispielsweise am kommenden Mittwoch, dem 26. September um 15 Uhr im Festzelt vor dem Rathaus bei freiem Eintritt einen ca. 20-minütigen Showblock mit Highlights aus dem Musical “Rebecca”. Mit dabei sind Uwe Kröger, Wietske van Tongeren, Susan Rigvava-Dumas, Kerstin Ibald und Carsten Lepper.
Weiters gibt es für je eine Vorstellung von “High School Musical” und “Rebecca” Ermäßigungen von 50 Prozent. Einen Überblick über die einzelnen Angebote bietet wien.gv.at.
Martin Bruny am Donnerstag, den
20. September 2007 um 19:49 · gespeichert in Wien
Medien haben es nicht leicht. Und wenn man es schon nicht leicht hat, dann kann man es sich doch wenigstens ein wengerl leichter machen. Also: Das Burgtheater macht “Theater”, die Staatsoper macht “Oper”, die Vereinigten Bühnen Wien machen “Musical” - na geht doch. Freilich nicht immer. Die Vereinigten Bühnen Wien haben beispielsweise ihre Produktion “Die Weberischen” jedenfalls nie als “Musical” bezeichnet. Die genaue Bezeichnung lautete “Musikalische Komödie”, ab und an auch “Bänkelsang”. Von den Medien freilich wurde die RonacherMobile-Show, die am 28. August 2006 im Wiener Museumsquartier ihre Premiere feierte, fast durchgehend als “Musical” rezipiert. Nicht etwa, weil sie auch nur die geringste Ähnlichkeit hatte mit dem, was man gemeinhin als Musical bezeichnen würde, sondern vermutlich einfach deswegen, weil die Vereinigten Bühnen Wien als Produzenten fungierten.
Nun übernimmt die Wiener Volksoper das Stück 2008 in ihr Repertoire, und, nicht vergessen —- volksOPER —-, schwupps mutieren “Die Weberischen” in der Berichterstattung am gloriosen 20. September 2007 zum ersten Mal zu einer Opernproduktion. So notiert der Standard in seinem Artikel “ORF 2008: Sex and the Küniglberg”:
Am 1. Oktober startet das vierteljährliche Büchermagazin “les.art”. Ansonsten viel Oper: Ring des Nibelungen, Romeo und Julia, Idomeneo, Die Weberischen.

Martin Bruny am Samstag, den
15. September 2007 um 17:19 · gespeichert in Wien, Fotos, Theater, 2007
Am 13. September 2007 feierte das Musical “Carmen Cubana” in der Halle F der Wiener Stadthalle als Tourproduktion seine Wien-Premiere.
In Anlehnung an die Novelle von Prosper Mà©rimà©e und Georges Bizets Oper erzählt das Stück die Geschichte der verführerischen Carmen, projiziert die ursprünglich in Sevilla spielende Handlung jedoch auf Kuba und den US-Stützpunkt Guantà¡namo.
1994 versuchen mehr als 30.000 Kubaner, mit Booten nach Miami zu flüchten. Unter ihnen ist Carmen, die in Amerika als Sängerin Karriere machen will. Das Floß mit ihr und ihrer Familie kentert, sie werden von amerikanischen Soldaten verhaftet und mit anderen Flüchtlingen nach Guantà¡namo gebracht. Dort verführt sie den schüchternen Soldaten Joe (bei Bizet Josà©), der ihr schließlich aus Liebe zur Flucht verhilft. Zurück auf Kuba verlässt Carmen Joe und lässt sich mit dem Pop-Sänger Escamillo ein, um ihren Traum von der großen Bühne, Berühmtheit und Luxus zu verwirklichen.
“Carmen Cubana” überzeugt am meisten, wenn Bühnenpersönlichkeiten wie Walter Reynolds (Lilas Pastia), Alvin Le-Bass (Sergeant Cooper) oder Dennis Le Gree (Rum) performen. Nehmen wir als Beispiel das groovige “Nothing is for free”, gesungen von Dennis Le Gree - ein Highlight von “Carmen Cubana”. In solchen Momenten hebt das Musical ab und erreicht Qualitäten einer perfekten R’n'B-Show. Hier verlassen sich Beat For Feat auf ihre wahre Stärke: auf das Redesign von Grooves & Sounds. Musterbeispiel für gutes Redesign: “L’amour est un oiseau rebelle”, die berühmte Arie aus Georges Bizets “Carmen”, die auf einer der populärsten Habaneras, “El arreglito”, beruht. Für ein paar Sekunden bauen Beat For Feet da eine Rhythmussequenz ein, die den Weg hätte weisen können und zeigt, was alles möglich gewesen wäre, um dann zwar in eine gute groovige Version einzumünden, aber letztlich doch eher konventionelle Neubearbeitung. “Habanera” hätte etwas wirklich Großartiges werden können innerhalb von “Carmen Cubana”, so ist immer noch ein stimmiges Redesign herausgekommen.

Nicht immer ganz glücklich sind die Versuche geraten, opernhafte Elemente in diese Latin Pop Opera zu flechten. Weder hat Lana Gordon in dieser Hinsicht bestechende Qualitäten, noch passen gesynthesizerte Violinverwaberungen in den dominierenden Latin Rhythm Sound von “Carmen Cubana”. Das könnte man schon machen, aber dann müssten echte Streicher her und eine andere Carmen, die auch klassisch geschult ist. In diesen Passagen klingt Gordon seltsam dünn. Manche Zitate aus Bizets “Carmen” sind nett gemeint, aber letztlich im Rahmen des Gebotenenen dann doch eher Schnickschnack. Musterbeispiel: “Lena”, eine schöne, groovige Nummer, ein wenig im Earth, Wind & Fire-Stil, die kein “Carmen”-Zitat nötig gehabt hätte. Keine schlechte Idee wäre es übrigens gewesen, anzumerken, welche Songs tatsächlich neu für die Show geschrieben beziehungsweise welche Zitate für die einzelnen Songs verwendet wurden. Ein idealer Platz für diese Infos wäre das Programmheft gewesen.
Punkten kann “Carmen Cubana” vor allem auch mit Balladen, selbst wenn diese teilweise zu sehr zu Whitney-Houston-Soundalikes gestaltet wurden. “The Rose Song”, gesungen vom souveränen Rob Fowler, hat seine Qualitäten ebenso wie “If I had to do it all again”, sehr schön von Lana Gordon interpretiert, auch wenn man hier Whitney Houston fast schon mitsingen hört.

Der größte Minuspunkt der Produktion sind die Dialoge. Wenn man die Darsteller bei den in englischer Sprache performten Songs besser versteht als bei den in deutscher Sprache gesprochenen Dialogen, ist etwas schiefgegangen. Es wirkt manchmal so, als würden die Musicalsänger nicht einmal wissen, was die Worte, die sie aufsagen, bedeuten. Sie betonen falsch, haben eine völlig kervehrte Satzmelodie und rauben sich selbst auf diese Weise jeglichen dramatischen Effekt. So wirkt “Carmen Cubana” in den Dialogszenen manchmal wie eine Schüleraufführung. Schade. Das “burst out in song”-Phänomen wird hier in ein “burst out in dialogue”-Phänomen transferiert. Vielleicht hätte man ein bisschen radikaler sein müssen und eine gänzlich englischsprachige Version produzieren sollen. Wenn dann noch, wie in der Schlussszene, die Regie danebengreift, hat das Konsequenzen. Joe ersticht Carmen, ohne dass diese Szene tatsächlich effektvoll gestaltet wurde. Fast hat man den Eindruck, dass sich Regisseurin Kim Duddy an diesem tragischen Ende vorbeischwindeln wollte, um die gute Laune nicht zu massakrieren. Ein paar Sekunden später ist die Show auch schon vorbei und das Publikum ratlos, bis dann eine schmissige Zugabe den Showkarren wieder auf Touren bringt.
Hervorragend und mitreißend die Tanzszenen, bei denen Kim Duddy in ihrer Funktion als Choreographin ihre Qualitäten voll ausspielen kann. Man spürt die Energie des Ensembles, und das könnte theoretisch sogar ansteckend sein, allerdings sind wir in Wien, und da sitzt man doch eher auf seinem Sesselchen und schaut anderen beim Tanz zu. Aus dem Tanzensemble hervorstechend: Josà© Wanderley. Er ist in den meisten Szenen purer Tanz, wie man es sehr selten erlebt. Sprühend im Ausdruck und äußerst präzise, ein Ausnahmetalent. Am Schluss hält es an doch niemanden in den Sitzen: Standing Ovations!

Für eine Tourproduktion sind die Kulissen sehr ordentlich und multifunktional ausgefallen, Andrew Follers Lichtdesign sorgt für viel Abwechslung und interessante Nuancen.
“Carmen Cubana” ist in der Halle F der Wiener Stadthalle zu sehen. Die Halle F dient seit Anfang 2006 als Alternativlocation zur großen Halle D der Wiener Stadthalle. Bietet die Halle D bis zu maximal 16.000 Besuchern Platz, hat man in der Halle F für rund 2000 Zuschauer eine Showbühne geschaffen, die wenig bekanntere Pop- und Rock-Acts heutzutage füllen können. Sicher ist diese Halle auch für Musicals geeignet, allein man müsste zwei Dinge beachten. Der Ton müsste besser ausgesteuert werden. Wie, ist mir als Konsument egal. Von einer modernen Halle erwarte ich mir, dass der Sound glasklar ist und nicht schlechter als im Happel-Stadion. Ich möchte keinen Hall bei Sprechszenen und keine Trommelfellverletzung bei den Songs (insofern enthalte ich mich beim Sounddesigner von “Carmen Cubana”, Andreas Frei, der Stimme).
Zweitens müsste die Ticketpreisgestaltung adaptiert werden. Sowohl die ganz rechte als auch die ganz linke Tribüne sind zumindest in den ersten Reihen Positionen mit Sichtbehinderung. Diese Plätze der teuersten Kategorie zuzuordnen, ist fahrlässig. Man hat in den ersten Reihen eine “Säule” vor sich, und wenn man Pech hat, einen Fotografen, der tatsächlich glaubt, direkt an der Bühne stehen zu müssen. Das ist, mit Verlaub, eine Zumutung, vor allem, wenn man weiß, welche Anweisungen Fotografen erhalten. Sitzt man ganz rechts beziehungsweise ganz links, hat man auch keine Möglichkeit, die ganze Tiefe der Bühne zu erfassen. Man nimmt also alles bruchstückhaft auf. Da müssen sich die Verantwortlichen sicher mal Gedanken machen, ob das Sinn macht, den vollen Preis abzukassieren.

Fazit: Alle, die bei Tourproduktionen normalerweise mit allergischen Reaktionen zu kämpfen haben und die eine oder andere dieser Shows schon mal fluchtartig verlassen haben, können sich an “Carmen Cubana” vielleicht kurieren. Das Level ist recht hoch, die Darsteller zwar keine Household Names, aber immer für eine Überraschung gut. Und, was nicht unwesentlich ist: Nach all den Dramen, die man in Wiener Musicals oft geboten bekommt, ist man am Ende dieser Show mit Sicherheit besser gelaunt als am Anfang.
Carmen Cubana - a latin pop opera
Nach der Novelle von Prosper Mà©rimà©e und der Oper »Carmen« von George Bizet
Kreativteam
Buch: Kim Duddy
Musik: Martin Gellner & Werner Stranka
Regie & Choreographie: Kim Duddy
Musikalische Leitung Martin Gellner & Werner Stranka / Beat 4 Feet
Dt. Buch: Mike Majzen
Bühne: Walter Vogelweider
Kostüme: Robert Schwaighofer
Lichtdesign: Andrew Voller
Tondesign: Andreas Frei
Produzent: Peter Fröstl / mc events & musicpromotions Gmbh
Produktionsleitung: Ulrike Bruckner / mc events & musicpromotions Gmbh
Cast
Carmen: Lana Gordon
Joe: Rob Fowler
Escamillo: Ruben Heerenveen
Lilas Pastia: Walter Reynolds
Francesca: Kudra Owens
Mercedes: Jacqueline Braun
Rum: Dennis Le Gree
Sergeant Cooper: Alvin Le-Bass
Morales: Pehton Quirante
Chuck: Steven Seale
Sam: Dominik Hofbauer
Jimmy: Andras Simonffy
Gabriella: Kenia Bernal Gonzales
Rum’s Girl: Michelle Marier
Rum’s Girl: Karen Henry
Rum’s Girl: Ines Hengl-Pirker
Rum’s Girl/Dance Captain: Lorna Dawson
Alicia: Laura Fernandez
Margarite: Carla Weissmann
Cousin Carlos: Brian Carmack
Juan: Hugo Cortes
Barato: Jose Wanderley
Band
Gitarre: Martin Gellner (Musical Director), Ariel Ramirez, Pedro Tagliani
Bass: Peter Schönbauer, Mathias Petereit
Keyboards: Martin Payr, Bernie Eder
Drums: Shayan Fathi, Florian Holoubek
Martin Bruny am Mittwoch, den
12. September 2007 um 11:16 · gespeichert in Broadway
Es wird ein quantitativ schwacher Broadway-Musicalherbst werden. Fast scheint es so, als wollte sich niemand mit dem “jungen Frankenstein” und der “kleinen Meerjungfrau” anlegen. In Ruhe mal abwarten, wie sie sich machen, lautet wohl die Devise. Nur vier Musicalpoduktionen gehen bis 31. Januar 2008 an den Start:
“Young Frankenstein” startet am 8. November im Hilton Theatre, und wenn man Berichten Glauben schenken mag, dann könnte Mel Brooks wieder ein Hit gelingen. Megan Mullally, Sutton Foster, Fred Applegate, Roger Bart und Shuler Hensley sind die Stars dieser Show. Am 10. September 2007 startete um 10 Uhr morgens der Vorverkauf im Hilton Theatre, und zu diesem Zeitpunkt warteten schon 150 bis 200 Leute darauf, ihre Tickets kaufen zu können. Ein paar hatten gar vor dem Theater übernachtet.
“The Little Mermaid” geht am 6. December im Lunt Fontanne Theatre ins Rennen. Alan Menken und Glen Slater steuerten zu dieser Show, die auf dem gleichnamigen Film beruht, 11 brandneue Nummern bei, Newcomer Sierra Boggess spielt Ariel, die kleine Meerjungfrau. In weiteren Rollen: Sean Palmer und Sherie Rene Scott. Francesca Zambello führt Regie.
Aber vielleicht sind es nicht diese “programmierten” Blockbuster, die sich durchsetzen werden.
Mit “Lone Star Love” geht am 3. Dezember im Belasco Theatre ein Außenseiter ins Rennen, den man nicht unterschätzen sollte. “Lone Star Love” ist die Übertragung von Shakespeares “Die lustigen Weiber von Windsor” ins Texas zur Zeit des Sezessionskriegs (1861-1865). In den Hauptrollen: Broadwaystar Robert Cuccioli (”Jekyll & Hyde”, “On the Twentieth Century”, “Les Misà©rables”), Hollywoodstar Randy Quaid (”Brokeback Mountain”, “Hard Rain”, “Texasville”, “Fool For Love”, “Midnight Express”, “The Last Picture Show”), Broadwaystar Dee Hoty (”Footloose”, “The Best Little Whorehouse Goes Public”, “The Will Rogers Follies”).
Ein sicherer Hit für die Weihnachtszeit ist “Dr. Seuss’ How the Grinch Stole Christmas! The Musical”, das von 9. November bis 6. Januar 2008 im St. James Theatre bis zu 15 Mal die Woche zu sehen ist.
Diesen vier Musicalproduktionen stehen 15 Sprechtheaterpremieren gegenüber. Eine kurze Auflistung liest sich wie folgt:
Premieren
“Mauritius,” Okt. 4
“Rock ‘n’ Roll,” Nov. 4
“The Farnsworth Invention,” Nov. 14
“The Seafarer,” Nov. 15
“August: Osage County,” Nov. 20
“Is He Dead?” Nov. 29
“The 39 Steps,” Jan. 10
“November,” Jan. 17
Revivals
“The Ritz,” Okt. 11
“Pygmalion,” Okt. 18
“A Bronx Tale,” Okt. 25
“Cyrano de Bergerac,” Nov. 1
“Cymbeline,” Dez. 2
“The Homecoming,” Dez. 9
“Come Back, Little Sheba,” Jan. 24
Wer musicalmäßig längerfristig vorplanen möchte, kann sich den 17. Septemer 2008 vormerken. Die Plakate am Broadway kündigen schon jetzt eine große Premiere an: “Billy Elliot”, das Musical von Elton John und Lee Hall, startet an diesem Tag im Imperial Theatre.
Links:
- New York Daily News
- msnbc.com
Martin Bruny am Dienstag, den
11. September 2007 um 23:08 · gespeichert in Wien
Anfang Oktober 2007 geht auf lukas-perman.com eine Auktionsplattform online, mit deren Hilfe Musicaldarsteller und Schauspieler Lukas Perman Geld für die Organisation “Menschen für Menschen” sammeln möchte.
Gegründet wurde “Menschen für Menschen” vom Schauspieler Karlheinz Böhm. Er wettete 1981 in der ZDF-Sendung “Wetten, dass ..?”, dass “nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet”. Mit 1,2 Mio. DM flog er nach dieser Sendung im Oktober 1981 erstmals nach Äthiopien und gründete am 13. November 1981 in Deutschland die Hilfsorganisation “Menschen für Menschen”.
Auf Lukas Permans Versteigerungsplattform werden Musicalartikel wie beispielsweise von Künstlern unterschriebene CDs, Programmhefte - kurz, alles, was für Musicalinteressierte interessant sein könnte, angeboten. Die Ankündigung auf seiner Website liest sich wie folgt:
11.09.2007 | Auktion…
Meine Lieben… Ich versuche ab Anfang Oktober eine Versteigerungsseite auf meiner Homepage aufzuziehen. Es sollen auf dieser Seite regelmässig Artikel von Musicals (von Künstlern unterschriebene CDs, Programmhefte, usw. …also alles was ich so in die Finger bekommen kann und für euch interessant sein könnte) versteigert werden. Die Einkünfte kommen der Organisation “MENSCHEN FÜR MENSCHEN” zugute. Ich hoffe natürlich, dass sich diese Plattform möglichst gross aufziehen lässt und so immer wieder Geld gesammelt werden kann. Vielleicht ist ja manchmal was dabei für Euch… Schaut einfach ab und zu rein!
Martin Bruny am Samstag, den
8. September 2007 um 18:32 · gespeichert in Netz, Broadway
hey everyone adam here. wanted to thank you all again for the amazing support in my return to rent. it has been more fun than the first time around!!i am blessed to have such fans like you all. on another note please dont compare, or say nasty things about the guys coming in after me and anthony. not to sound arrogant, but we(like any other original cast member) are a tough act to follow. that does not mean that we are the only ones that can play these roles, as is evident by the fact that the show has been running without us for many years. when i played the emcee in cabaret, i could not help but feel like i was always being compared to all the other emcees that came before me. i know its part of the business. but actors should be able to come into a role without feeling like they cant win. be nice!, and give these guys a chance
much love
adam, 01 Sep 2007
Links
- MySpace-Site von Adam Pascal
- MySpace-Posting von Adam Pascal vom 1. September 2007
Martin Bruny am Samstag, den
8. September 2007 um 15:36 · gespeichert in Wien
Die Diskussion um die Nachfolge von Franz Häussler als Generaldirektor der Vereinigten Bühnen Wien beginnt. In einem Interview der Wiener Zeitung mit dem Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny kann man folgende Passage finden:
Wiener Zeitung: Wer wird Generaldirektor Franz Häussler bei den Vereinigten Bühnen folgen? Rudi Klausnitzer?
Mailath-Pokorny: Wir sind übereingekommen, dass der Herr Generaldirektor die Funktionsanierung Ronacher weiter und fertig betreiben soll, und dann wird es einen Nachfolger geben. Wer das ist, wird der Eigentümer, die Wiener Holding, entscheiden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er Rudi Klausnitzer heißen wird. [Wiener Zeitung, 7. September 2007]
Martin Bruny am Freitag, den
7. September 2007 um 23:48 · gespeichert in Wien, Deutschland
Unter dem Titel “Die Besten miteinander vereint” berichten die “Grenzland Nachrichten” über die die WestLK Musical-Sommerakademie, die am 23. August 2007 im Schulungszentrum Schloss Krickenbeck startete und mit einem attraktiven Preis lockte: Seit 2005 stiftet die WestLK ein Stipendium und finanziert damit den Besuch eines Trimesters an der Royal Academy of Music in London.
Das Dozententeam 2007:
- Künstlerische Leitung/Gesamtkoordination: Prof. Wolfgang Groller, Konservatorium Wien Privatuniversität
- Gesang: Prof. Mary Hammond, Gesangslehrerin der Royal Academy of Music in London
- Choreographie/Regie: Ricarda Regina Ludigkeit, Tanzpädagogin, Choreografin, Regisseurin
- Schauspiel: Prof. Peter Lund, Universität der Künste und Neuköllner Oper, Berlin
- Audition/Liedinterpretation: Pia Douwes, Musical-Darstellerin
- Musikalische Leitung: Prof. Patricia Martin, FolkwangHochschule Essen und Prof. Lior Kretzer, Konservatorium Wien Privatuniversität
So weit, so gut. Besonders interessant ist aber vor allem eine Passage des Artikels der Grenzlandnachrichten. Da heißt es:
»Im vergangenen Jahr gewann Max Seifert das Stipendium für London. Seitdem hat er die Hauptrolle in »Romeo und Julia« im Raimund Theater Wien und in »Wicked - die Hexen von Oz« in Stuttgart gespielt«, unterstreicht Groller.
Nicht nur, dass nicht ein “Max Seifert” gewonnen hat, sondern Mark Seibert, den geschätzten Redakteuren dürfte auch vollkommen entgangen sein, dass “Wicked” noch nicht mal Premiere hatte und “Romeo & Julia” schon vor dem Gewinn des Preises stattgefunden hat. Aber egal, lustig sind sie allemal, die Grenzland-Nachrichten.
Links
- Artikel der “Grenzland-Nachrichten”
- Mark Seiberts Website
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