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12.5.2004: Musical-Benefiz-Gala im Wiener Metropol


[Mà¡tà© Kamarà¡s rockte das Metropol
mit seiner Band [X_PACT]; Foto: Martin Bruny]

Wien (OTS): “10.000 Euro Reinerlös konnten bei der Musical-Gala letzten Mittwoch im Wiener Metropol eingespielt werden”, freuten sich KAV-Direktor Prim. Dr. Ludwig Kaspar und Veranstaltungsorganisatorin Dr. Michaela Werni. Uwe Kröger, Marika Lichter, Sandra Pires, Mà¡tà© Kamarà¡s und etliche andere namhafte Künster gaben bekannte Coverversionen und Eigenkompositionen zum Besten und stellten sich allesamt unentgeltlich in den Dienst der guten Sache. Uwe Kröger kam eigens aus Berlin und Eva-Maria Marold ließ sich bei “Barbarella” vertreten, um bei der Musical-Gala zugunsten der Palliativstation des Krankenhauses Lainz mitwirken zu können. Die künstlerische Leitung des beeindruckenden Abends hatte Christian Frank über, Wolfram Pirchner moderierte.
“Der Erlös dieses Abends wird den Patienten der Palliativstation zugute kommen und zur Verbesserung der Lebensqualität schwerkranker und sterbender Menschen verwendet,” so die leitende Oberärztin der Palliativstation im Krankenhaus Lainz, Dr. Michaela Werni.

Der Programmablauf im Detail:
1. Akt
01) Moderation
02) Uwe Kröger: “This is the moment”
03) Marika Lichter: “Someone to watch over me”
04) Uwe Kröger & Marika Lichter: “I remember you”
05) Moderation
06) What’s Pop feat. Reinwald Kranner: “How does it feel”/”Immer wenn ich down bin”
07) Moderation
08) Sigrid Hauser: “These are my children”
09) Sigrid Hauser: “Naturträne”
10) Moderation
11) Caroline Vasicek: “If I can´t have you”
12) Caroline Vasicek: “Moon River”
13) Moderation
14) [X_PACT] feat. Mà¡tà© Kamarà¡s: “Who are you to tell me”
15) [X_PACT] feat. Mà¡tà© Kamarà¡s: “Sexy Lady”
16) [X_PACT] feat. Mà¡tà© Kamarà¡s: “Fly away from here”

2. Akt
01) Moderation
02) Ruben Herenveen: “Be my lady”
03) Ruben Herenveen: “Say Yes”
04) Moderation
05) Eva Maria Marold: “Take my breath away”
06) Eva Maria Marold: “Me and Bobby McGee”
07) Moderation
08) Volker Piesczek: “Die Preference-Partie”
09) Volker Piesczek: “Bananen”
10) Volker Piesczek: “Huastn”
11) Moderation
12) Michael Tschugnall: “Book of love”
13) Michael Tschugnall: “Tears of happiness”
14) Moderation
15) Sandra Pires: “I feel so alive”
16) Sandra Pires: “You´ve got a friend”
17) Moderation - Pirchners Ende


[Uwe Kröger eröffnete mit “This is the moment”
die Gala; Foto: Martin Bruny]


[Sigrid Hauser, Leading Lady & Naturträne
in Personalunion; Foto: Martin Bruny]


[Sandra Pires - demnächst Leading Lady
an der Wiener Volksoper; Foto: Martin Bruny]

Andy Bieber & Paul Kribbe live im Wiener Metropol - das Wohlfühlkonzert des Jahres


Andy Bieber in der richtigen Dosierung, das kann durch nichts ersetzt werden. Das hilft gegen Traurigkeit ebenso wie gegen schlechte Laune, ist Streßkiller genauso wie einfach bestes Entertainment. Am 10. Mai 2004 war es soweit. Andy Bieber und Paul Kribbe gaben ihr erstes Solo-Konzert in Wien. “You walk with me” lautet ihr Motto, ihre Show und das ist auch der Titel der CD zur Show.
Ich habe in letzter Zeit, eigentlich seit sehr langer Zeit kein Konzert besucht, das derart positive Energie, und zwar nicht im abgedroschenen Sinne, sondern im wahrsten Sinne des Wortes, verbreitet hat. In jeder Sekunde spürt man die Lust der beiden Künstler an der Musik, ihre Freude am Performen. Geboten wurden unter anderem Songs aus Kultmusicals (”Hedwig and the Angry Inch”, “Cindy” oder “We will rock you”), Blockbustern (”Mamma Mia”, “Jekyll & Hyde”, “Aida”), Verkanntem (”Freudiana”) und Brandaktuellem (”Taboo”, “Bombay Dreams”).
Mit dieser Show können Andy Bieber & Paul Kribbe weltweit auftreten, sie würden wohl überall abgefeiert werden - Wien hat dieses Konzerthighlight einem Comicstrip-Mäderl aus dem Weltall zu verdanken. Und wenn “Barbarella” auch zu sonst nix gut ist - sie brachte Bieber & Kribbe nach Wien, und allein schon deswegen hat es sich gelohnt.

Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny

BMG feuert Gareth Gates: Gehts eh noch?


Es ist gerade mal ein paar Wochen, von mir aus auch Monate her, da galt Gareth Gates, Zweitplazierter der ersten englischen “Pop Idol”-Staffel, als populärster Popstar Großbritanniens, mit besten Aussichten, auch in Deutschland den Durchbruch zu schaffen. Nun tickert die Meldung durch die Medienlandschaft, dass BMG den Jungstar gefeuert hat. Simon Cowell, Mastermind der “Pop Idol”-Serie und Boss von BMG, scheint keinen Wert darauf zu legen, einem Jungstar dabei behilflich zu sein, zum Entertainer zu reifen. Nicht genug damit, scheint man Gareth Gates plötzlich auch jegliches Talent absprechen zu wollen. So sei die Entscheidung, den Sänger zu feuern, nach einem Konzert in der Londoner Royal Albert Hall gefallen, die einige “Big Player” nicht beeindruckt habe. Wie tief kann man nur sinken, Herr Cowell? [Story]

Das Imperium bröckelt - Aus für Broadways “AIDA”

Lange Zeit befürchtete man, der DISNEY-Konzern könnte früher oder später den Broadway völlig dominieren. Nun, die Zeiten scheinen vorbei zu sein. Das Tim Rice/Elton John-Musical “AIDA”, ein Herzstück der DISNEY-Musicalmaschinerie, wird abgesetzt. Der letzte Vorhang fällt am 5. September 2004. 2005 macht man dann mit der Show, was man eben so mit abgespielten Produktionen heutzutage macht, man schickt sie auf eine internationale Tour. Von einem Flop kann man natürlich nicht sprechen, DISNEY erzielt immerhin einen netten Umsatz von 150 Millionen Dollar während der viereinhalbjährigen Laufzeit der Show. Um die letzten Monate der Spielzeit am Broadway zu pushen, wird ab Ende Juni Adam Pascal wieder auf der Bühne des Palace Theatre stehen. Er war es, der die Rolle des Radames kreierte. [Story]

Leading Men 2004 - Musicalstars begeistern im Wiener Raimundtheater

Foto: Martin Bruny
Am 3. Mai 2004, nur einen Tag, nachdem “Elisabeth” ihren wohlverdienten Urlaub angetreten hat, gaben die Leading Men der Musicalbühnen Wiens ein schwungvolles Konzert im Raimundtheater. Mà¡tà© Kamarà¡s, Jesper Tydà©n, Darius Merstein McLeod und Alfons Haider sangen Highlights aus bekannten und nicht ganz so bekannten Musicals. Sigrid Hauser führte gut gelaunt durch den Abend, Walter Lochmann fungierte, wie gewohnt, als Ein-Mann-Orchester am Klavier. Für die Choreographie zeichnete Ricarda Regina Ludigkeit verantwortlich.
Ein durch und durch gelungener Abend.

“Elisabeth” verabschiedet sich in die Sommerpause

Maya Hakvoort; Foto: Martin Bruny
Die Begeisterung im Theater an der Wien war groß, als sich “Elisabeth” am 2. Mai 2004 in die Sommerpause verabschiedete. In einer vom Publikum leider ziemlich zerjubelten, zerklatschten und zertrampelten Sommer-Derniere boten die Darsteller feinstes Musical-Theater - allen voran Else Ludwig, die in der Rolle der Sophie ein “Bellaria” auf die Bühne zauberte, das man in dieser Intensität mit Sicherheit noch nie erlebt hat. Im Theater an der Wien residieren nun bis Herbst die Wiener Festwochen - doch “Elisabeth” kommt wieder, und darauf freuen sich alle Fans.

Die 50 “schlechtesten” Songs aller Zeiten oder Bla bla bla

Wir wissen ja alle, dass Listen sehr beliebt sind, und das hat nun auch das Magazin Blender erkannt. Derzeit punktet es an der Popularitätsfront mit einer Liste der “50 schlechtesten Songs”. Ernst nehmen sollte man dieses Listchen freilich nicht, denn eine “Jury”, die ausgerechnet Songs wie “You’re the inspiration” von Chicago in diese Aufstellung aufnimmt, macht sich ziemlich lächerlich. Clay Aiken, kaum als US-Top-40-Künstler am Durchstarten, darf sich gleich auf Platz 11 einreihen, irgendwo zwischen Madonna und Stevie Wonder. Natürlich ist kein Heavy Metal-Song in dieser Liste und natürlich nichts von Nirvana und Konsorten, dafür aber “Sounds of Silence” von Simon & Garfunkel. Platz 1, “We built this city” von Starship, ist gar von einem Österreicher, Peter Wolf, produziert worden. Also wirklich, schämen sollte er sich, einen der erfolgreichsten Hits der 80er abgeliefert zu haben. Hier also die 50 schlechtesten Songs ever:

1. We Built This City Starship … 1985
2. Achy Breaky Heart Billy Ray Cyrus … 1992
3. Everybody Have Fun Tonight Wang Chung … 1986
4. Rollin’ Limp Bizkit … 2000
5. Ice Ice Baby Vanilla Ice … 1990
6. The Heart of Rock & Roll Huey Lewis and the News … 1984
7. Don’t Worry, Be Happy Bobby McFerrin … 1988
8. Party All the Time Eddie Murphy … 1985
9. American Life Madonna … 2003
10. Ebony and Ivory Paul McCartney, Stevie Wonder … 1982
11. Invisible Clay Aiken … 2003
12. Kokomo The Beach Boys … 1988
13. Illegal Alien Genesis … 1983
14. From a Distance Bette Midler … 1990
15. I’ll Be There for You The Rembrandts … 1995
16. What’s Up? 4 Non Blondes … 1993
17. Pumps and a Bump Hammer … 1994
18. You’re The Inspiration Chicago … 1984
19. Broken Wings Mr. Mister … 1985
20. Dancing on the Ceiling Lionel Richie … 1986
21. Two Princes Spin Doctors … 1992
22. Courtesy of the Red, White and Blue (The Angry American) Toby Keith … 2002
23. Sunglasses at Night Corey Hart … 1984
24. Five for Fighting Superman … 2000
25. I’ll Be Missing You Puff Daddy featuring Faith Evans and 112 … 1997
26. The End The Doors … 1967
27. The Final Countdown Europe … 1987
28. Your Body Is a Wonderland John Mayer … 2001
29. Breakfast at Tiffany’s Deep Blue Something … 1995
30. Greatest Love of All Whitney Houston … 1986
31. Mmm Mmm Mmm Mmm Crash Test Dummies … 1994
32. Will 2K Will Smith … 1999
33. Barbie Girl Aqua … 1997
34. Longer Dan Fogelberg … 1979
35. Shiny Happy People R.E.M. … 1991
36. Make Em Say Uhh! Master P featuring Silkk, Fiend, Mia-X and Mystikal … 1998
37. Rico Suave Gerardo … 1991
38. Cotton Eyed Joe Rednex … 1995
39. She Bangs Ricky Martin … 2000
40. I Wanna Sex You Up Color Me Badd … 1991
41. We Didn’t Start the Fire Billy Joel … 1989
42. The Sounds of Silence Simon & Garfunkel … 1965
43. Follow Me Uncle Kracker … 2000
44. I’ll Do Anything for Love (But I Won’t Do That) Meat Loaf … 1993
45. Mesmerize Ja Rule featuring Ashanti … 2002
46. Hangin’ Tough New Kids on the Block … 1989
47. The Only Thing That Looks Good on Me Is You Bryan Adams … 1996
48. Ob-La-Di, Ob-La-Da The Beatles … 1968
49. I’m Too Sexy Right Said Fred … 1992
50. My Heart Will Go On Celine Dion … 1998

Gratulation an Michael Moore

April 21, 2004
Friends,
I just got word that my new film, “Fahrenheit 911,” has been selected by the Cannes Film Festival to premiere there in competition next month!
This is only the second time in the last 48 years that a documentary has been chosen to be in the main competition (the first being “Bowling for Columbine” in 2002) — and, in fact, another documentary has also been chosen for this year. The non-fiction film revolution rolls on!
I am deeply honored by this announcement, considering it comes from our mortal enemy, the French.
This year’s jury in Cannes is headed by Quentin Tarantino and also includes director Jerry Schatzberg, Kathleen Turner, Tilda Swinton and others.
“Fahrenheit 911″ will be in theaters across the U.S. (and the rest of the world) this summer. More info, gossip and all the juicy details to follow…
Thanks everyone for your support.
Michael Moore

[MichaelMoore.com]

Barry Manilow-Themenabend bei “American Idol, Season 3″

Vergangene Nacht stand die Castingshow American Idol, die weltweit erfolgreichste Entertainment-Sendung, ganz im Zeichen von Mr. Entertainment: Barry Manilow. Die sieben Finalisten interpretierten sieben seiner Hits:

Diana DeGarmo - “One Voice”
George Huff - “Trying To Get The Feeling Again”
Jennifer Hudson - “Weekend In New England”
Jasmine Trias - “I’ll Never Love This Way Again”
LaToya London - “All The Time”
John Stevens - “Mandy”
Fantasia Barrino - “It’s A Miracle”

Danach stellten sich die potentiellen American Idols dem Urteil der Jury, der auch Barry Manilow angehörte.
Derzeit laufen in Foren und auf Websites Diskussionen darüber, für wen diese Runde die letzte gewesen sein wird. Idolfan.org bietet Mitschnitte der Performances. Auch heute Nacht ist Barry Manilow mit von der Partie und wird live dabei sein, wenn wieder einmal ein Kandidat tränenreich veranschiedet wird. Wer wird es sein? George Huff, der mehr falsche Töne generierte als es ein Zufallsgenerator zustande gebracht hätte, oder etwa John Stevens, ein 16-jähriger Dean Martin-Epigone und Darling der aktuellen Season?
Selbstverständlich könnte man an jedem anderen Themenabend hier das Posting beenden, aber bitte, nochmal: Es war ein Barry Manilow-Themenabend, und das ist so ungefähr das Ärgste, was sich Musikjournalisten und alle anderen, die von Musik nichts vestehen, vorstellen können. Daher hier ein Link zu einem USA-Today-Artikel. Etwas mehr Wertschätzung für “The undisputed #1 Adult Contemporary Artist-of-All-Time, a Grammy, Emmy and Tony award-winner” bietet: The Rugged Elegance.
Zitate des Abends:
Simon Cowell zu Barry Manilow: “What have you done to the girls? You’ve made them all sing really well.”
Barry Manilow, als er sich den 7 Finalisten vorgestellt hat: “For those of you who don’t know who I am, this is what Clay Aiken is going to look like in thirty years.”

UPDATE: Jennifer Hudson ist out. Keine Bange, die Frau macht auch ohne “American Idol” ihren Weg.

Sisi, wie sie morgenmantelte - der neue Devotionalienerlebnispark der Hofburg

Bald ist Wien um einen Devotionalientempel reicher. Das Sisi-Museum eröffnet Ende April seine Pforten. Was man dort so alles besichtigen kann, ist gar allerliebst auf der Website des Museums nachzulesen:

- die Rekonstruktion des Polterabendkleides der jungen Braut
- die berühmtesten Portraits, Schönheitsrezepte und Schmuckstücke der schönen Kaiserin
- ihr Morgenmantel
- Sonnenschirm, Fächer und Handschuhe der menschenscheuen Monarchin
- eine begehbare Rekonstruktion des luxuriösen Hofsalonwagens der reiselustigen Kaiserin (das Original befindet sich im Technischen Museum Wien)
- die Totenmaske der 1898 ermordeten Kaiserin

Na das wird ein Fest. Vielleicht gibts auch Sisi-Krapferl, Sisi-Lipstick und Sisi-Sonnenbrillen.

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