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Archiv - 2010

Sex - der Top-Trend in der Wiener Kunst- und Kulturszene 2010?

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Begonnen hat es mit Herrn Mauser, oder genauer gesagt am 16. Januar 2010 mit der Premiere des Theaterstücks “Soul Strip” in Wiens “Queen Club”. Der “Queen Club” ist eines der bekanntesten “Animierlokale” Wiens - ein doch eher etwas ungewöhnliches Ambiente für ein Theaterstück. Aber dass es sich um Theater handelt, ist wohl unbestreitbar.

Die Sache liegt wohl etwas anders bei einem Projekt des Swingerclub-Unternehmens “Element6″. Da haben sich die Besitzer schlicht und einfach für die nächsten beiden Monate in eines der bedeutendsten Museen Wiens eingemietet, in die Wiener Secession. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde das Projekt der Swingerclub-Besitzer wie folgt beschrieben:

Das Element6 ist eine Bar und ein Club für Swinger und andere Paare und Singles, die sexuelle Anregungen suchen, Phantasien ausleben oder sich auch nur darüber unterhalten wollen. Wir bieten Raum für (nicht kommerzielle) erotische Kontakte. Wir - vier Leute aus unterschiedlichen Berufsbranchen - haben vor mehr als zwei Jahren einen ehemaligen Swingerclub übernommen mit bzw. wegen der Herausforderung, ein neues Konzept in diesem Bereich zu entwickeln, und dafür ein Publikum zu gewinnen. Das ist uns gelungen! Mit unserer Mitwirkung am Projekt in der Secession wollen wir jetzt möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, eine Hemmschwelle zu überwinden; und sich diesen Swingerclub einfach anzuschauen. Die Bezeichnung ´Swingerclub` vermeiden wir normalerweise, da sie Vorstellungen weckt, die unser Konzept zum Teil nicht erfüllt: Man muss im Element6 nicht nackt oder halbnackt herumlaufen, es ist aber auch ok, wenn man es tut. Dresscode ist dennoch in erster Linie: bitte erotisch. Oberstes Ziel ist nicht, dass jeder mit jedem möglichst viel und möglichst gleichzeitig Sex hat. Vielmehr schaffen wir eine Atmosphäre, in der Lust entstehen soll, und zudem den Freiraum, alles was daraus entspringt zu erleben.
Wir bieten ein vielfältiges Showprogramm: Striptease, Bondage, SM, Body Painting, Tanz Performance usw., und DJs, um die Stimmung anzuheizen. Ob das alles der eigenen Sexualität neue Dimensionen öffnet, kann jeder (Volljährigkeit vorausgesetzt) im Rahmen dieser Ausstellung in der Secession für sich überprüfen.
Wir erlauben uns also zu zitieren: »Schau´n Sie sich das an!«

Ist das noch Kunst? Passt es in ein Museum? Ist das erst der Beginn und kann man sich demnächst für ein paar sündige Stunden in die Wiener Katakomben einmieten, um dort seinen Trieben nachzukommen, oder vielleicht auf den Spuren des Dritten Manns den Mäuschen in den Wiener Abwasserkanälen bei der Paarung zusehen?

Gehen wir also lieber einen Schritt zurück, wieder mehr in Richtung Kultur. Warum nicht zum Beispiel ins TAG. Da steht ab 25. März 2010 das Stück “Phalli” auf dem Programm. Kann man sich nichts drunter vorstellen? Nun, man könnte es sozusagen als eine Antwort auf Eve Enslers Vagina-Monologe bezeichnen. Beschrieben wird dieses Theaterstück wie folgt:

Drei Männer. Drei Penisse. Sie reden darüber. In Zeiten der sexuellen Überflutung durch TV und Internet residiert in den Schlafzimmern biederste Schamhaftigkeit. Besonders Männer verstecken sich gerne hinter der Annahme, derbe Witze und alkoholgetränkte Pseudogespräche wären zur Behandlung des Themas genug. Nicht so Raoul Biltgen, Sven Kaschte und Giuseppe Rizzo. Sie wollen mit Vorurteilen und Geheimniskrämereien aufräumen. In ihrem so informativen wie vergnüglichen Abend reden sie von Vorund Nachteilen der Selbstbefriedigung, über die empfehlenswertesten Techniken des Blowjobs bis zum ewigen Thema Schwanzlängen. Sie reden einfach über alles. Und noch ein wenig mehr.

Mit »Phalli« präsentiert die Plaisiranstalt ihre erste Bühnenproduktion und greift damit gleich mal in die Vollen: Drei Männer reden über ihr Gehänge. So einfach und zugleich so eindringlich kann moderne Dramaturgie sein. Denn dass an einem solchen Abend weit mehr als nur ein paar Nullachtfünfzehn-Tipps zum Umgang mit dem Genital vermittelt werden, davon kann und muss man ausgehen.

Die Plaisiranstalt mit Raoul Biltgen, Sven Kaschte und Giuseppe Rizzo. Mit herzlichem Dank an: Paola Aguilera, Eva-Maria Schachenhofer und Barbara Schubert. Rechte: R Thomas Sessler Verlag Wien.

Und auch das Wiener WUK ist in Sachen Sex unterwegs. Ab 31. März zu sehen: “I put a record on”, die Adaption einer Produktion, die unter dem Titel “Venus im Pelz” im Vorjahr am Linzer Landestheater Premiere hatte. Andrà© Turnheim arbeitet am 1869 erschienenen Roman “Venus im Pelz” von Leopold Sacher-Masoch das Spiel von Dominanz und Unterwerfung heraus, durch welches gesellschaftlich konstruierte Geschlechterrollen und deren Auflösung demaskiert werden. Nähere Infos —> hier

Sacher-Masoch ist ein ganz heißes Thema 2010 in Wien, Gerüchten zufolge dürfte es auch ein Musical über den Schriftsteller geben, der nicht zuletzt dafür bekannt ist, in einigen seiner Werke triebhaftes Schmerz- und Unterwerfungsverlangen zu schildern (”Venus im Pelz”, 1870; “Grausame Frauen”, 1870).

Bücherei Rabenhof: Die Lachparade mit Max Mayerhofer und Christian Schneider

9. März 2010
19:00bis21:00

Die Lachparade -
Die Hermann Leopoldi & Helly Möslein Show!

Dienstag, 09. März 2010, 19:00 Uhr

Bücherei Rabenhof, 1030 Rabengasse 6

Mit Max Mayerhofer und Christian Schneider
Piano: Matthias Klausberger
Produktion & Regie: Georg Biron

Mit den schönsten Wiener Schlagern: »In einem kleinen Cafà© in Hernals”, »I bin a stiller Zecher”, »Schön ist so ein Ringelspiel” u.v.a.
Hermann Leopoldi, der österreichische »Klavierhumorist”, dem wir so viele schöne, witzige, freche, sinnliche, erotische und zutiefst Wienerische Lieder verdanken, hat gemeinsam mit seiner Partnerin Helly Möslein dem Publikum grandiose Abende geschenkt.

Hauptbücherei am Gürtel: Buchpräsentation “Schlager & Treffer” - Es lesen Friederike Mayröcker, Andreas Okopenko, Burghart Schmidt und Klaus Kufeld

5. März 2010
19:00bis21:00

Buchpräsentation: Schlager & Treffer [Eine Anthologie] Buch & CD (edition Splitter)
Freitag, 05. März 2010, 19:00 Uhr

Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a

Es lesen Friederike Mayröcker, Andreas Okopenko, Burghart Schmidt und Klaus Kufeld
Franz Koglmann spielt Flügelhorn
Moderation: Christian Baier

Die sechste Anthologie der Edition Splitter beschäftigt sich mit dem Thema Schlager und Treffer. Darin untersuchen AutorInnen, MusikerInnen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen ein Phänomen der Massenkultur, allerdings nicht allein im Hinblick auf Marktgesetze. Der Schlager drückt Grundbedürfnisse des Menschen aus, die sich bei näherer Betrachtung mit dem Instinkt- und Triebleben der Spezies decken und deren Überleben innerhalb evolutionshistorischer Prozesse gesichert haben.

Bücherei Alt-Erlaa: Max Mayerhofer und David Czifer lesen Texte von Joseph Roth

4. März 2010
19:00bis21:00

Bücherei Alt-Erlaa: Max Mayerhofer und David Czifer lesen Texte von Joseph Roth
Blick in eine versunkene Welt
Donnerstag, 04. März 2010, 19:00 Uhr

Bücherei Alt-Erlaa, 1230 Anton-Baumgartner-Straße 44 (Wohnpark Top 48)

Roth beschreibt in seinen Texten meisterhaft eine vergangene Zeit, deren scheinbar gefestigte, aber durch den Krieg zerbrochenen, gesellschaftlichen Strukturen. Dies wollen wir zeigen, indem wir sowohl die Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg, in der Roth aufwuchs und lebte, als auch die gesellschaftlichen Veränderungen nach dem Krieg mit Hilfe seiner Texte beleuchten.

Die beiden Schauspieler bringen nicht nur Ausschnitte aus den bekannten Werken wie der “Kapuzinergruft” und dem “Radetzkymarsch”, sondern stellen auch das journalistische Werk und einige Kurzgeschichten vor, wo neben dem geschichtlichen Hintergrund auch der Humor nicht zu kurz kommen wird.

Nähere Infos –> hier

TV-Tipp: “Frühlings Erwachen” auf ARTE

Was zunächst ein bisschen zu sehr nach Ranschmeiße an ein hoffentlich endlich mal junges Publikum (auf Arte!) aussieht, ergibt bei längerem Zuschauen durchaus Sinn: Die großen Jungs mit ihren großen Sprüchen auf ihren kinderradkleinen BMX-Bikes - in diesem Bild steckt das ganze Paradox der Pubertät. Ochsenknecht zeigt dabei sogar echten Mut zur Selbstentblößung und setzt sich in einer Szene nackt aufs Rad (den Tipp, den ihm sein Vater, der “Männer”-Darsteller Uwe Ochsenknecht, dazu gab, kann man auf Blogspot nachlesen).

Konsequent und deutlich weitergehend als bei seiner Theaterinszenierung versetzt Calis also die Geschichte ins Heute, Sprüche und Flüche eingeschlossen, ohne ganz auf den Originaltext zu verzichten. Manchmal schneidet er die unterschiedlichen Jargons scharf gegeneinander, etwa wenn Melchior zu Wendla sagt: “Du siehst so beschissen gut aus”, und Wendla mit Wedekind antwortet: “Gestern Nacht, da hab ich kein Auge zugemacht. Da hat es ganz doll in mir gebrannt.” [SPIEGEL: Biker und Fighter]

Frühlings Erwachen. Am Montag, 22.2., um 22.25 Uhr auf Arte, Wiederholungen am 27.2. um 14.30 Uhr und am 7.3. um 9.55 Uhr

Theater im Nanu: Spurlos

26. März 2010
20:00bis22:00

Theater im Nanu: Spurlos

Premiere: Freitag, 26. März 2010, 20.00-22.00 Uhr

Spurlos, das Kriminalgrusical, ist ein abgedrehtes Panoptikum, das mit Musik und Tanz durch eine unterirdische Reise führt, um abhandengekommene Touristen wiederzufinden. Warum gingen diese verloren? Die Reise führt zu skurrilen Gestalten und eigenartigen Begebenheiten - und am Ende findet man sich bei Vampiren wieder. Das Ende … entscheidet das Publikum.

Besetzung: Jacky Surowitz, Patric Neuwirth, Anja Hrauda, Manuel Sefciuc, Judith Christian, Markus Jastraunig, Sina Ippisch, Helmi Eichberger und Robert Maierhofer (als Gewissen).

Choreografie: Monika Reichmann
Maske: Anne Weinberger

Eintritt: € 12 (erm € 10)

Kartenreservierungen unter wienerkult@gmx.at empfohlen!
weitere Termine: 27.3., 29.3., 31.3. und 1.4.
Theater im Nanu, 18., Gymnasiumstraße 6

Felsenbühne Staatz: “3 Musketiere” mit Oliver Liebl, Christof Messner, Simone Niederer & Julia Tiecher

23. Juli 2010
20:30bis23:30

Es hat einiger Verhandlungen bedurft, um die Aufführungsrechte für “3 Musketiere” zu bekommen, aber im Sommer 2010 ist es soweit: In der Regie von Intendant Werner Auer feiert die Show der Gebrüder Bolland, die auf Alexandre Dumas’ Roman “Die drei Musketiere” basiert, ihre österreichische Erstaufführung auf der Staatzer Felsenbühne.

“3 Musketiere” war bis dato in Berlin, Rotterdam und Stuttgart zu sehen. In Staatz übernehmen Christoph Apfelbeck, Werner Auer, Eva Maria Gugganeder, Oliver Liebl, Christof Messner, Simone Niederer und Julia Tiecher die Hauptrollen. Die Premiere geht am 23. Juli 2010 (Beginn 20.30 Uhr) über die Bühne. Weitere Vorstellungen: 24. Juli, 29.-31. Juli, 5.-7.August, 13.-14. August 2010 (Beginn jeweils um 20.30 Uhr).

Leading Team
Regie & Intendanz: Werner Auer
Musikalische Leitung: Gregor Sommer
Choregrafie: Eva Klug
Bühne: Jack Hamal & Franz Fröhlich
Kostüme: Inge Föderler & Brigitte Hamal
Deutsche Übersetzung: Wolfgang Adenberg

Cast
D´Artagnan: Christof Messner
Athos: Christoph Apfelbeck
Aramis: Bernd Kainz
Porthos: Rupert Preißler
Kardinal Richelieu: Werner Auer
Milady deWinter: Simone Niederer
Constance: Eva Maria Gugganeder
Königin Anna: Julia Tiecher

Confà©rencier: Oliver Liebl
Lord Buckingham: Korbinian Reile
Rochefort: Sebastian Brandmeir
König Ludwig: Alexander Eschig
James (Kammerdiener Lord Buckingham): Christian Schild
Bonacieux (Constances Verlobter): Reinhard Hirtl
D´Artagnans Mutter n.n.
D´Artagnans Vater n.n.
Cabarettsängerin n.n.

Ensemble Herren
Sebastian Brandmeir – Phillip Dürnberger - Alexander Eschig - Engelbert Exl - Tino Heinze - Reinhard Hirtl - Johannes Karner - Michael Konicek - Oliver Liebl - Korbinian Reile - Jakob Semotan - Christian Schild

Ensemble Damen
Anja Bräutigam - Eva Maria Gugganeder - Anja Hrauda - Petra Niedermaier - Tanja Petrasek - Pamela Sinko - Yvonne Stüwe - Julia Tiecher - Caroline Zins

Tickets
Erwachsene € 32 bis 36, Kinder € 22 bis 26
Tel.: +43 (0) 1 960 96 www.oeticket.com
Tel.: +43 (0) 1 205 15 65 www.ticketcorner.com
sowie in allen Raiffeisenbanken in NÖ und Wien

Nähere Infos unter: www.felsenbuehne-staatz.at

Endlich Gleichberechtigung: Burschentag im WUK

Den internationalen “Girl’s Day” gibt es nun ja schon seit geraumer Zeit. Am 22. April 2010 wird endlich auch auf diesem Terrain ein Sieg der Gleichberechtigung zu vermelden sein, dann nämlich findet im Wiener WUK erstmals ein Burschentag statt.

Dieses Angebot richtet sich an Burschen und junge Männer von 14 bis 24 Jahren mit mehr oder weniger Unterstützungsbedarf. Es wird die Möglichkeit geben im pflegerischen, sozialen und pädagogischen Bereich Erfahrungen zu sammeln und eigene Fähigkeiten zu entdecken. Genaue Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es ab Anfang März 2010. Das detaillierte Programm ist ab 4. März 2010 auf www.wuk.at zu finden.

Dominanz und Unterwerfung: “I put a record on” im Wiener WUK

31. März 2010
20:00bis22:00

“I put a record on” ist die Adaption einer Produktion, die unter dem Titel “Venus im Pelz” im Vorjahr am Linzer Landestheater Premiere hatte. Andrà© Turnheim arbeitet am 1869 erschienenen Roman “Venus im Pelz” von Leopold Sacher-Masoch das Spiel von Dominanz und Unterwerfung heraus, durch welches gesellschaftlich konstruierte Geschlechterrollen und deren Auflösung demaskiert werden.

Ein Tisch, zwei Stühle, Mikrophone, ein Plattenspieler, zwei Anzüge und kühl konstruierte Neon-Popmusik aus den 80ern - das sind die Requisiten einer Spielanordnung, die Geschlechteridentität hinterfragt, zerlegt und verschärft. Die Inszenierung deutet den Begriff “Masochismus” nicht als Antipode zum Sadismus, sondern als Diskurs von männlichen und weiblichen Rollenbildern.

Turnheim verlässt die Wege der klassischen Dramaturgie und beschreitet eine moderne, performative Herangehensweise, die auf Entwicklung verzichtet, soziopsychologische Bilder herausarbeitet und die Musik zum Handlungsträger macht. Artaud und Cixous-Texte ergänzen das Assoziationsfeld für den Zuschauer, der durch den Wechsel von Identifikation und Distanzierung aktiv gehalten wird.

Besetzung
Sie: Anna Mendelssohn
Er: Peter G. Pertusini

Leading Team
Inszenierung/Fassung: Andrà© Turnheim
Konzept: Aigner/Turnheim/Schreck
Kostüme: Barbara Aigner
Musik: Stefan Schreck
Dramaturgie: Elke Ranzinger
Regieassistenz: Christiane Eizenberger
In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Linz

Termine
31.03.2010 bis 02.04.2010, 20:00, WUK Saal

Nähere Infos & Tickets –> hier und auf der Website zum Stück: lust-spiellust-spiel

Die neuen Musicalblogs zum Reinlesen

Wer Musicalnews & -berichte, abseits vom Mainstream, sucht, speziell im deutschsprachigen Raum, hat es nicht gar so leicht. Nicht, dass es nicht genügend Seiten gäbe (wobei, eigentlich gibt es gar nicht so viele), allerdings ist der Content auf eben jenen Sites oft sehr dürftig. Unzählige Blogs werden gestartet und liegen nicht selten nach zwei oder drei Beiträgen brach. Das macht natürlich keinen Sinn. Blogs leben davon, dass sie täglich oder zumindest wöchentlich “befüllt” werden. Dass sich da Websites mit einer Heerschar an freiwilligen Zulieferern leichter tun, ist klar, in Relation aber zu den 1-Mann/Frau-”Unternehmen” wäre die Bewertung dann doch wieder eine andere.

Musicalblogs, die als 1-Mann/Frau-Unternehmen geführt werden, haben einen Vorteil: Sie können sich leichter auf Nischen spezialisieren, eine ganz spezielle Themenauswahl treffen und dann je nach zur Verfügung stehender Zeit etwas ausführlicher oder überblicksmäßig mal häufig und mal sporadisch interessanten, durchaus auch subjektiv formulierten Content bieten. Wenig interessant sind Sites, die nichts anderes machen als Pressetexte zu kopieren, auch das gibt es, und wenig interessant sind die Fankiddie-Sites, die vor allem in der Schublade “Schwärmerei” gut aufgehoben sind.

In meine Bookmarkliste hab ich mir in letzter Zeit die folgenden drei Blogs eingetragen:

- Musical Awakening
- Musicalinfo.at

Wer weitere Tips hat, einfach einen Kommentar posten.

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