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Archiv - Wien

Der “Rudolf”-Countdown: Noch 6 Wochen bis zur Premiere


Noch 6 Wochen, bis im Raimund Theater die deutschsprachige Erstaufführung der Wiener Fassung von “Rudolf - Affaire Mayerling” über die Bühne geht. Die Proben laufen auf Hochtouren.

In den Hauptrollen zu sehen sind Drew Sarich (Rudolf); Lisa Antoni (Mary Baronesse Vetsera), Uwe Kröger (Innenminister Eduard Graf Taaffe), Claus Dam (Kaiser Franz Josef), Carin Filipcic (Grafin Larisch) und Wietske van Tongeren (Kronprinzessin Stefanie).

Die Regie liegt bei Star-Regisseur David Leveaux, Choreograph ist John O’ Connell (”Moulin Rouge”, “Strictly Ballroom”, “Australia”).

Tickets
unter Wien-Ticket +43 1 588 85, täglich von 9 bis 21 Uhr
Online unter www.wien-ticketl.at und www.musicalvienna.at , Tel. 01/588 85.
Sowie an allen Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien:
Theater an der Wien, Raimund Theater, Ronacher Theater und im Wien-Ticket Pavillon an der Oper täglich von 9 bis 19 Uhr.

Bildtexte und Copyrights
© Vereinigte Bühnen Wien / Alexander Ch. Wulz
1 - “Am Eislaufverein” - vorne links Lisa Antoni (Mary Baronesse Vetsera) rechts außen Drew Sarich (Kronprinz Rudolf)
2 - David Leveaux (Regie); Drew Sarich (Rudolf), Lisa Antoni (Mary Baronesse Vetsera)
3 - von links nach rechts Kathleen Bauer (Mitzi), Uwe Kröger (Innenminister Eduard Graf Taaffe), John O’ Connell (Choreographie)
4 - Uwe Kröger (Eduard Graf Taaffe) und Ensemble

Link
- Wien-heute Probenbericht

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“Rudolf” und “Spring Awakening” beim Wiener Eistraum 2009

Am 22. Januar 2009 heißt es um 19 Uhr wieder “Eis frei” für den “Wiener Eistraum”. Der Rathausplatz verwandelt sich in dieser Saison in eine noch größere Eislandschaft, als er es bisher ohnehin schon war. Statt wie bisher mit 4.400m² präsentiert sich der Wiener Eistraum nun als Wintermärchen mit 5.400m².

Jeden Mittwoch steht der Eistraum ab 17 Uhr im Zeichen des Musicals. Stars aus “Rudolf” und “Frühlings Erwachen” stehen unter anderem für Autogrammstunden zur Verfügung.

Links
- APA: Der Wiener Eistraum 2009

USA: “Jesus Christ Superstar” goes Gospel


Eine Gospel-Version des Webber/Rice-Klassikers “Jesus Christ Superstar” geht ab 21. Januar 2009 im Alliance Theatre von Atlanta über die Bühne. 50 Sänger werden dem Musical einen ganz neuen Touch geben. Die Neuinterpretation wurde von Louis St. Louis entwickelt, einem Broadway- und Filmkomponisten, der als Musikalischer Leiter Filme wie “Grease”, “Grease 2″ oder “The Wild Party” betreut hat.

Videomaterial und zusätzliche Infos bietet die Website des Alliance Theatre –> hier

Eine Gospel-Version wäre sicher auch für Wien eine Überlegung wert. Michael Schnack als Musikalischer Leiter wäre da sicher eine gute Wahl. Bis dato ist aber noch nicht bekannt, ob es 2009 überhaupt eine Aufführung der Rockoper in Wien geben wird.

Dress Circle Awards 2009: The Greatest Musical of the Last 30 Years

Dress Circle ist für alle musicalbegeisterten London-Besucher eine Pflichtstation bei jeder Reise in die Musicalmetropole Englands. Man findet dort nicht nur immer die aktuellsten Cast CDs, sondern auch Raritäten aus aller Welt, und wenn man sich mit den Leuten da ein wenig unterhält, bekommt man durchaus auch so manchen Tipp, welche Plattenneuerscheinungen gerade am empfehlenswertesten sind. Das Konzept des Shops wurde vielfach kopiert und nie erreicht, die Angestellten sind freundlich, die Atmosphäre im “Showbiz Shop” ist einzigartig.

30 Jahre Dress Circle, das war Anlass genug für den Shop, eine Umfrage nach den beliebtesten Musicals der letzten 30 Jahre zu starten. Das Ergebnis ist nun nicht wahnsinnig überraschend, spiegelt aber teilweise ganz gut das wider, was in London recht erfolgreich war und ist (oder hätte sein können):

1st Place Wicked
2nd Place Les Misà©rables
3rd Place The Phantom of the Opera
4th Place Sweeney Todd
5th Place Rent
6th Place The Rocky Horror Show
7th Place The Lord of the Rings
8th Place Blood Brothers
9th Place West Side Story
10th Place Hairspray

“Les Misà©rables” am zweiten Platz. So mancher Amerikaner mag das wohl am wenigsten verstehen. Schlicht und einfach deswegen, weil die “Broadway-Leute” Les Mis noch nie mochten. Im Mai 2008 ist die überarbeitete Taschenbuchauflage von “Broadway Musicals: The 101 Greatest Shows of All Time” (Ken Bloom, Frank Vlastnik und Jerry Orbach) erschienen. Die Autoren haben sich für diese Neubearbeitung dazu entschieden, 5 Shows rauszukicken und dafür 5 neue reinzunehmen. Entfernt wurden: “Les Misà©rables”, “George White’s Scandals”, “A Connecticut Yankee”, “The Full Monty” und “Destry Rides Again”. Hinzugefügt hat man: “Grease”, “Sunday in the Park with George”, “Wicked”, “Grey Gardens”, “Avenue Q” und “The Drowsy Chaperone”. Natürlich darf man die Frage stellen, ob ein Buch, in dem die besten 101 Broadway Musicals gelistet sind und das auf Les Mis verzichtet, so umwerfend relevant sein kann, aber mein Gott, es ist eben der Broadway, und da gelten andere Gesetze als in Europa.

Foto: VBWDas hat man nicht zuletzt bei Mel Brooks’ “The Producers” gemerkt - einer Show, die für den Broadway maßgeschneidert war und es im deutschsprachigen Teil Europas bisher schwer hat.
Um den wunderschönen Saal des Wiener Ronacher vollzubekommen, ist nun auch das letzte “Tabu” gefallen. Hat man es bisher vermieden, einen Konnex zu Hitler in der Promotion für das Musical herzustellen, ist er nun zum Plakatsujet mutiert.
Das soll nun keine Kritik sein, im Gegenteil. Das wäre vermutlich kein so übler Weg gewesen, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Etablissement zu lenken. Und wenn Mel Brooks zur Premiere erschienen wäre, hätte er sicher einen Kamm bei sich gehabt, wenn Sie wissen, was ich meine …
Von wegen, “The Producers” ist kein Hitler-Musical, kann man nun mit Hinweis auf eben dieses Plakat sagen, egal ob gerechtfertigt oder nicht.

Gloria Theater 2009: Maya Hakvoort in “Kiss me, Kate”

Foto: Gloria Theater

Als das Wiener Gloria Theater im Vorjahr mit “Little Shop of Horrors” erstmals eine Musicalproduktion ankündigte, waren die Zweifel groß, wie das denn wohl werden würde. Aber es gibt sie, die Musical-Überraschungen, und die Show wurde ein voller Erfolg. Warum also nicht eine Nachfolgeproduktion auf die Beine stellen?

2009 folgt also der zweite Streich, und es ist ein Klassiker von Cole Porter, den das Gloria Theater vom 11. März bis 26. April 2009 spielen wird: “Kiss me, Kate”. Die Cast steht mittlerweile fest, zu sehen sind: Maya Hakvoort, Meike Kopka, Tina Schöltzke, Nini Stadlmann, Dominik Büttner, Peter Faerber, Valentin Frantsits, Peter Lodynski, Markus Mitterhuber, Gerald Pichowetz, Rudolf Pfister, Christoph Sommersguter, Christian Rovny, u. a.

Kiss me, Kate
Eine musikalische Komödie von Samuel und Bella Spewack
Gesangstexte von Cole Porter
Deutsch von Günter Neumann
Musik von Cole Porter
für das Gloria Theater bearbeitet von Pola Claricini & Peter Lodynski
Gloria Theater, Prager Straße 9, 1210 Wien
Karten: 278 54 04; Tageskassa: täglich von 13.00 – 19.00 Uhr außer Sonn- und Feiertag
Abendkassa: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

Maya Hakvoort ist 2009 auch in der Produktion “Gustav Klimt” (Theaterzelt Gutenstein, Premiere: 2. Juli 2009) zu sehen.

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VBW & edu4you: “VBW-Musical School Award” 2009

Playbill magazine cover featuring The ProducersImage via WikipediaDie Vereinigten Bühnen Wien (VBW) und die edu4you Bildungsakademie veranstalten im Sommersemester 2009 erstmals den »VBW-Musical School Award«.

Mit dem “VBW-Musical School Award” soll bei Schülern eine kreative Auseinandersetzung mit dem Musicalgenre gefördert und so die Begeisterung für modernes Musiktheater geweckt beziehungsweise vertieft werden.

Gesucht werden für den “VBW-Musical School Award” 2009 Schulprojekte zum aktuellen Broadwaymusical der VBW: »The Producers«. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise für die Klasse.

Für den Wettbewerb wurden von Pädagogen der edu4you in Kooperation mit den VBW eigene Projektunterlagen entwickelt, die als inhaltliche Unterstützung bei der Teilnahme am “VBW-Musical School Award” dienen und zum kostenfreien Download (siehe unten) zur Verfügung stehen.

Zur Vorbereitung bieten die VBW interessierten Schulklassen vom 7. Januar 2009 bis 22. Februar. 2009 Tickets für »The Producers« im Ronacher zu einem stark reduzierten Schulgruppenpreis (€ 15,-/Schüler statt € 26,-/Schüler), Karten nach Verfügbarkeit.

Kartenreservierung »The Producers« zum “VBW-Musical School Award”-Vorzugspreis: sales(at)vbw.at, Kennwort: edu4you

Einsendeschluss der Projektarbeiten: 4. Mai 2009
Preisverleihung: 10. Juni 2009 im Ronacher

Links
- Projektunterlagen (PDF)
- Einreichunterlagen
- edu4you: Projektbeschreibung
- VBW: Projektbeschreibung

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Performing Center Austria: XMAS 3 - Live im Wiener Akzent

Foto: Martin Bruny
Ein fixer Bestandteil der Weihnachtszeit in Wien ist seit (mittlerweile) vielen Jahren das alljährliche Weihnachtsmusical der Musicalschule, genauer: Tanz-, Gesangs- und Schauspielschule, Performing Center Austria. Junge Talente von 10 bis 19 Jahren erarbeiten, beginnend im Sommer (und noch früher), viele Monate lang Jahr für Jahr eine neue Show rund um das Thema Weihnacht und präsentieren diese dann in den letzten drei Dezemberwochen im Theater Akzent vor praktisch immer restlos ausverkauftem Haus. So auch dieses Jahr, als am 11. Dezember 2008 “XMAS 3″ Premiere feierte.
Foto: Martin Bruny
Die Kids stehen auf der Bühne und erleben eine Weihnachtszeit lang, wie es ist, Showstar zu sein. Nicht alle werden später den Beruf des Darstellers ergreifen, aber das ist auch nicht das primäre Ziel. Bühnenerfahrung gesammelt zu haben, schadet im Berufsleben nie, und für all jene, die sich doch dafür entscheiden, die Bühne als Ziel anzustreben, könnten nicht zuletzt die Shows des Performing Center Austria, an denen sie damals, als sie 10, 11, 12 oder älter waren, mitgewirkt haben, das aussschlaggebende Sprungbrett sein.
Foto: Martin Bruny
Sieht man das so, ist das alljährliche “Xmas-Projekt” eine der Schienen, um sich auf eine professionelle Karriere vorzubereiten. Neben diesem Talenteprojekt bietet das Performing Center Austria auch andere, ähnliche Module für Kinder von 4 bis 18 Jahren, wie die Performing Center Kids, die Performing Youth Company, das Kiddy Contest Tanzensemble und die Performing Talents. Für junge Erwachsene ab 18 Jahren gibt es dann schließlich die professionelle Ausbildung zum Musicaldarsteller (Performing Arts).
Foto: Martin Bruny
Im Laufe der Jahre wurden die XMAS-Shows der Musicalschule immer aufwendiger, man arbeitet mit einem großartigen Techniker-Team zusammen, das ein sehr wirksames, farbenprächtiges Bühnenlicht entwickelt, es werden Filmprojektionen eingesetzt, die Kulissen sind, man könnte sagen comicartig, im Detail sehr witzig - im Rahmen des immer satirisch angelegten Weihnachtsmusicals des Performing Center Austria genau passend. Die Texte leben vom Wortwitz, die Musik von der klugen Auswahl und dem Geschick, Unerwartetes ineinader zu montieren beziehungsweise aufeinander folgen zu lassen, wie beispielsweise in der aktuellen Show eine Sequenz, die aus Stephen Schwartz’s “Pippin” und “Godspell” sowie Michael Jacksons “Thriller” besteht.
Foto: Martin Bruny
Mit “XMAS 3″ beweist das Performing Center Austria auch innerhalb von nur vier Minuten, dass man Andrew Lloyd Webbers “Joseph” durchaus wieder einmal als witzige, durchgeknallte Show auf die Bühne stellen könnte, und nicht wie jüngst in der Stadthalle als langatmiges Stück aus dem 16. Jahrhundert - jedenfalls aus grauer Vorzeit.
Foto: Martin Bruny
Und bewiesen wird auch, was es braucht, damit ein Musical zum Leben erwacht: nämlich Leute, die strahlen, denen man die Lust am Performan auch ansieht, wie beispielsweise einem Lukas Ruziczka, der als Tänzer in dieser Produktion eine Liga für sich ist.
Foto: Martin Bruny
Das Zielpublikum der Weihnachtsshows des Performing Center Austria sind nicht primär die Väter und Mütter (und Onkeln, Tanten, Nichten und Katzen) der Mitwirkenden, und, Gott sei Dank, muss man nicht unter 18 sein, um sich gut zu unterhalten. Alle, die Freude an Tanzshows und Musicals haben, werden ihre “Momente” haben. So zum Beispiel bei einer Szene aus “I love you, you’re perfect, now change”, die herrlich, fast slapstickmäßig daherkommt. Gut gespielt von Nicolas Huart (Vater), Johanna Mucha (Mutter), Max Resch (Toni), Theresa Barborik (Melanie) und Annakathrin Naderer (Sophie), und auch gut in Szene gesetzt (Thomas Augustin: Regie & Lichtdesign)
Foto: Martin Bruny
Der künstlerische Rahmen, in dem die Kids agieren, ist ein absolut professioneller. Die Choreographien stammen von Rita Sereinig und Sabine Arthold, Jeff Frohner hat die Musikalische Leitung. Buch und Liedtexte stammen von Tommy Tatzber, für Bühnenbild & Requisiten zeichnen Sandor Coti und Thomas Poms verantwortlich. Regie führen Thomas Augustin und Thomas Frank.
Foto: Martin Bruny
Eine Liste aller Mitwirkenden bietet das Perfoming Center Austria –> hier. Zu sehen ist “XMAS 3″ noch an folgenden Tagen:
16.12.2008: 10:00 Uhr
18.12.2008: 10:00 Uhr
18.12.2008: 14:00 Uhr
22.12.2008: 10:00 Uhr
22.12.2008: 19:00 Uhr
Foto: Martin Bruny
»XMAS 3«
Theater Akzent, Theresianumgasse 18; 1040 Wien
Tickets:
€ 28,- / 24,- / 19,- / 14,-
Kartenbuchung unter Theater Akzent, Theresianumgasse 18; 1040 Wien, Telefon: 01/501 65/3306

“Frühlings Erwachen” in Wien - Aufwachen!

Um Serkan Kaya zu zitieren, der dem Webmaster seiner Fan-Webpage mal ins Gästebuch geschrieben hat “Schalt diese Website ab”: Wie wärs, wenn sich die Webmaster oder die Betreiber der Site fruehlings-erwachen.de auf die Suche nach dem Knopf zum Abschalten machen würden, wenn sie schon nicht den Content ändern wollen. Nach wie vor läuft der Countdown zu einer Premiere in Düsseldorf, die jedoch in Wien stattfinden wird.

Und was Wien, und da das Ronacher, betrifft, so sind die Tickets für “Spring Awakening” bereits im Verkauf.
Für Leute, die es gerne hautnah haben, gibt es Bühnentickets, und zwar nicht um 150 oder 100 Euro, auch nicht um 70 oder 50 Euro, auch nicht um 40, 30 oder 20 Euro, sondern um 15 Euro.
Und das ist, würde ich mal behaupten, ein guter Preis, ein sehr guter sogar.

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Vereinigte Bühnen Wien bringen deutschsprachige Erstaufführung von “Spring Awakening” und lassen im Herbst die Vampire tanzen

In einer Pressekonferenz am 9. Dezember 2008 haben Intendantin Mag. Kathrin Zechner und der Geschäftsführende Direktor der VBW, Mag. Thomas Drozda, die Planung der Bespielung des Etablissements Ronacher für das Jahr 2009 präsentiert.

Die wichtigsten Eckpunkte:

- Die deutschsprachige Erstaufführung des Broadway-Hits “Spring Awakening” findet in Wien statt, und zwar bereits am 21. März 2009. Die Eintrittspreise werden dem angepeilten (jugendlichen) Kernzielpublikum angepasst: 5 Euro bis 58 Euro.

- Im Herbst tanzen wieder die Vampire in Wien. Roman Polanksi wird Regie führen, es wird die Wiener Originalinszenierung von “Tanz der Vampire” ihr Comeback erleben.

- Dazwischen: Ambitionierte Produktionen mit John Malkovich (”John Malkovich ist Jack Unterweger”) und von Jerome Savary (”Looking for Josephine”).

Die Produktionen im Ronacher 2009 im Überblick:

1) The Producers (bis 22. Februar)
2) Spring Awakening (21. März bis Ende Mai)
3) Looking for Josephine (6. Juni bis 27. Juni)
4) John Malkovich ist Jack Unterweger (1. bis 5. Juli)
5) Tanz der Vampire (ab Herbst)

Links
- Standard: Vereinigte Bühnen präsentieren “komplett umgekrempelten” Spielplan
- AFP: John Malkovich auf Wiener Theaterbühne
- wienweb.at: Vereinigte Bühnen - “Vorhang auf” für 2009
- oe1.ORF.at: “Frühlings Erwachen” statt “The Producers”
- Kurier: Aus für “The Producers”
- wien.orf.at: 2009: Ronacher will jünger werden
- wien.gv.at: Vereinigte Bühnen Wien präsentieren Musical-Programm für 2009
- New York Times: A Role for John Malkovich: Unusual Subject, Unusual Play
- Focus: Nazi-Musical kommt nach Berlin
- Berliner Morgenpost: Berliner Admiralspalast zeigt Mel Brooks’ Nazi-Musical
- Der Tagesspiegel: Admiralspalast zeigt Mel Brooks’ “The Producers”
Berliner Morgenpost: Tanzende Hakenkreuze im Admiralspalast

Kammerspiele Wien: It’s Christmas Time

Tu Gutes und sing dafür, diesem Motto verschrieben sich am 1. Dezember 2008 Marika Lichter, Uwe Kröger, Ruth Brauer-Kvam, Michael Dangl, die idance company, Herwig Gratzer und drei BackgroundsängerInnen. In den Wiener Kammerspielen traten sie zugunsten der ORF-Spendenaktion “Seitenblicke - Licht ins Dunkel” in Anwesenheit von unter anderem Arik Brauer und Oscar-Preisträger Maximilian Schell auf.

Foto: Martin Bruny

7500 Euro kamen durch den Abend zusammen. Ein schönes Ergebnis, und auch durchaus ein gelungenes Event, das jedoch nur langsam auf Touren kam. Das Konzert oder das “bunte Programm”, wie immer man das sehen möchte, eröffnete eine Gruppe von Backgroundsängern (nicht akustisch verständlich namentlich vorgestellt), zwei Sängerinnen und ein Sänger, mit einem Weihnachtsliedermedley. Das hatte, leider, ein bisschen zu wenig Weihnachtsdrive und hat mich persönlich an so manchen Weihnachtsabend erinnert, als ich als 5-Jähriger gefühlte drei Trillionen Lieder, mal weniger und mal noch weniger spannend gesungen, über mich ergehen lassen musste, um zum real deal, zum Weihnachtsbaum und zu den Geschenken, zu kommen. Aber wollen wir nicht ungnädiger sein als nötig, die drei Sänger(Innen) müssen es ohnehin verkraften, nicht mal richtig vorgestellt worden zu sein.

Foto: Martin Bruny

Warum der Abend etwas gemächlich erst ins Weihnachtliche abhob, lag an der Songauswahl. Wenngleich Balladen und Songs aus Musicals durchaus angekündigt waren, werden sich doch viele Besucher bei einem Titel wie “It’s Christmas Time” ein bisserl mehr Weihnachtliches erwartet haben. Auf dem Programm standen dann aber großteils Lieder aus Filmen (”Calling you” aus “Bagdad Cafà©”, …) und Musicalsongs (”Elisabeth”, “Mozart!”, “Les Misà©rables”, …) wobei der “offenhörbar” gesundheitlich etwas angeschlagene Uwe Kröger eine durchaus interessante Akustik-Version der “kleinen Schatten” aus “Elisabeth” lieferte, die er trotz angegriffener Stimme und massiver Timingprobleme mit Herwig Gratzer (Klavierbegleitung) doch mit großer Willenskraft in einen Schlusston rettete.

Foto: Martin Bruny

Marika Lichter war stimmlich blendend drauf und auch sonst bei bester Laune. Sehr schön ihr “Have yourself a merry little Christmas” oder “Someone to watch over me”.

Foto: Martin Bruny

Dass an einem solchen Abend nicht nur gesungen wird, war vor allem dem Hausherrn, Direktor Herbert Föttinger, der die Kammerspiele zur Verfügung stellte, ein Anliegen.

Foto: Martin Bruny

Mit Ruth Brauer-Kvam und Michael Dangl brachte er zwei Schauspieler in die Show, die mit ihren Lesungen weihnachtlicher Kurzerzählungen und Gedichte die Stimmung in die richtige Lage schraubten, sodass am Ende dann, als auch Uwe Kröger und Marika Lichter sich vollends weihnachtlichen Schwingungen hingaben, ein ganzer Saal in “Leise rieselt der Schnee” einstimmte, wie das folgende kleine File demonstrieren soll:

Foto: Martin Bruny

Die Songs
- Medley (Backgroundsänger):
Jesus, Oh What A Wonderful Child (trad.)
If I got my ticket, Lord, Can I Ride? (Willie Morganfield)
Rudolph The Red-Nosed Reindeer (Johnny Marks)
Frosty The Snowman (Walter “Jack” Rollins and Steve Nelson)
- Marika Lichter: The Christmas Song (Mel Tormà©/Bob Wells)
- Ruth Brauer-Kvam: Advent, Advent, ein Kraftwerk brennt (Ephraim Kishon)
- Michael Dangl: Adpfent (Toni Lauerer)
- Uwe Kröger: Calling You (”Bagdad Cafà©”; Bon Telson)
- Marika Lichter: God Save The Outcasts” (”The Hunchback of Notre Dame”, - Stephen Schartz/Alan Menken)
- Ruth Brauer-Kvam/Michael Dangl: Die Hirtenstrophe (Peter Huchel)
- Uwe Kröger: Stern (”Les Misà©rables”; Claude-Michel Schönberg, Alain Boublil)
Marika Lichter: Gold von den Sternen (”Mozart!”; Sylvester Levay/Michael Kunze)
Uwe Kröger: Schatten (”Elisabeth”, Sylvester Levay/Michael Kunze)
Auftritt der idance-Company
Ruth Brauer-Kvam: Weihnachten im Hause Polak
Marika Lichter: Jüdisches Volkslied
Michael Dangl: Vor Weihnachten 1914 (Rainer Maria Rilke)
Uwe Kröger: Alfie (”Alfie”; Burt Bacharach/Hal David)
Marika Lichter: Someone To Watch Over Me (”Oh, Kay”; George Gershwin/Ira Gershwin)
Uwe Kröger & Marika Lichter: When I fall In Love (”One Minute to Zero”; Victor Young/Edward Heyman)
Michael Dangl: “Einladung zur Weihnachtsfeier”
- Medley (Backgroundsänger)
Alle Jahre wieder
Es wird scho glei dumpa
Ihr Kinderlein kommet
- Ruth Brauer-Kvam: Rezept: Truthahn im Whisky
- Marika Lichter: Have Yourself A Merry Little Christmas (”Meet Me In St. Louis”; Hugh Martin/Ralph Blane)
- Uwe Kröger: I’ll Be Home For Christmas (Buck Ram/Kim Gannon/Walter Kent)
- Uwe Kröger & Marika Lichter: White Christmas (”Holiday Inn”; Irving Berlin)
- Uwe Kröger/Marika Lichter/Ruth Brauer-Kvam/Michael Dangl: When The Snow Falls Wunderbar (Udo Lindenberg)
- Alle: Leise rieselt der Schnee
- Alle: We Wish You A Merry Christmas

Foto: Martin Bruny

Die Konzertreihe “k.spiele.montagabend”, in dessen Rahmen “It’s Christmas Time” stattfand, wird am 19. Januar 2009 mit dem Programm “Gershwin On A String” fortgesetzt. Tini Kainrath, Willi Resetarits & Stringfizz widmen sich darin ganz dem Gershwin-Songbook. Tickets sind bereits –> hier <– erhältlich.

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