Archiv - Musical
Martin Bruny am Montag, den
15. Januar 2007 um 16:51 · gespeichert in Musical, TV
“Scrubs” goes Musical. Am 18. Januar 2007 strahlt NBC in den USA eine Special-Musical-Episode aus.
Bill Lawrence, “Erfinder” der Serie dazu: “We always wanted to do a musical on the show, because you see how we use music and dance and stuff already. We’re a bunch of musical-theater nerds, and we all loved not only Team America: World Police and South Park, but especially what those guys did with Avenue Q, which was kind of a traditional Broadway musical that was really funny and edgy. We can obviously help with lyrics, but we needed somebody not only to write, like, incredibly well-produced, musical-quality numbers, but also [to make them] funny. And if you saw Avenue Q, their songs will fit in with us.” [Story]
Martin Bruny am Donnerstag, den
11. Januar 2007 um 16:54 · gespeichert in Flicks, Musical
Der Soundtrack zum Filmmusical “Dreamgirls” erreichte diese Woche mit 66.000 verkauften Einheiten die Nr. 1-Position der US-Charts.
Generell war es eine schwache Woche, was die CD-Verkäufe angeht. Seit BILLBOARD 1991 den Nielsen SoundScan als Basis der Platzierungen eingeführt hat, konnte mit 66.000 Stück verkaufter Einheiten innerhalb einer Woche noch nie jemand Spitzenreiter der US-Charts werden.
“Dreamgirls” ist seit “O Brother, Where Art Thou” (2002) der erste Soundtrack, der sich die Nr. 1 sichern konnte. [Reuters]
Martin Bruny am Donnerstag, den
11. Januar 2007 um 13:06 · gespeichert in Flicks, Musical
“Mamma Mia!”, das Flaggschiff aller Jukebox-Musicals, wird verfilmt, das ist schon länger bekannt. Neu ist die Besetzung einer der Hauptrollen: Meryl Streep hat sich dafür sozusagen zur Verfügung gestellt. Es wird nicht das erste Mal sein, dass man ihre Singstimme in einem Film zu hören bekommt, auch in ihren Filmen “Postcards From the Edge” und “A Prairie Home Companion” konnte man sich das schon geben.
“She was always at the top of our wish list, and she encapsulates the spirit and energy and has the powerhouse qualities that character requires”, meint Produzentin Judy Craymer. Na dann. [Variety]
Martin Bruny am Dienstag, den
9. Januar 2007 um 13:08 · gespeichert in Netz, Musical, Newcomer, Castingshows
Auf den ersten Blick mag es keine größere Feindschaft zu geben als zwischen all den Castingshows dieser Welt, die einen Popstar suchen, und Musicals.
“Nur kein Mondlicht”
Aus Sicht der Juroren, die einen echten, ehrlichen Popstar von der Straße suchen, den sie dann live im Laufe vieler Wochen zum “Popstar” zurechtbiegen können, muss es fast ein Hohn sein, wenn bei den Castings junge Leute auftauchen, die singen und tanzen können, die wissen, wie man sich bewegt, die ihre Mimik einsetzen, sich verkaufen können, die zu allem Überdruss auch noch bühnenreif geschminkt sind. Wenn sie dann nicht den großen Fehler machen, “Mondlicht” oder “Dies ist die Stunde” zu singen, und wenn sie ein wenig Attitude im Vorraum lassen, dann wird es meistens sogar was mit zumindest einer Teilnahme an einer solchen Castingshow.
“Starmania”
Bei der aktuellen Staffel von Starmania sind alle Kandidaten, die eine Musicalausbildung hatten, auch solche, die eine Musicalausbildung abgeschlossen hatten und bereits größere Rollen in Produktionen der VBW und an der Wiener Volksoper hatten, bereits beim Casting ausgeschieden. Und warum? Sie gaben das hundertprozentige Negativbeispiel eines Musicalsängers ab, geradezu die Horrorvorstellung jedes Jurors. Sie kamen offensichtlich mit der Einstellung zum Casting, alles zu können und den Juroren zu servieren, was die eben wollten. Nur: Juroren wollen nichts. Wenn man einen Juror bei einer Castingshow fragt, was man denn singen solle, hat man schon verloren, außer man ist dann tatsächlich gut, was aber die angesprochenen Kandidaten nicht waren. Sie waren zu laut, sie waren unnatürlich und wussten das Erlernte ganz offensichtlich nicht einem Auditorium von drei Leuten zu verkaufen. Einer von ihnen landete dann letztlich als Datenschnipsel in der Rubrik “Das Beste Vom Schlechten”, und das ist dann tatsächlich für einen ausgebildeten Musicalsänger eine Schande.
Lukas Perman
Es gibt Gegenbeispiele, Lukas Perman zum Beispiel, der es bei Starmania weit brachte und dann dank einer fundierten Musicalausbildung doch am Theater durchstarten konnte, wenn auch kein Popstar aus ihm wurde. In Deutschland gibt es vor allem Beispiele für Castingshow-Teilnehmer, die keine Musicalausbildung hatten, nach ihrer Teilnahme an einer Castingshow als Popstars versagten und dann quasi ins rettende Boot Theater zu springen versuchten, beispielsweise Alexander Klaws (”Tanz der Vampire”). Ob das Zukunft hat, wird sich weisen.
American Idol
In den USA, bei gänzlich anderen Rahmenbedingungen, was die Zuschauerzahl & Publicity bei derarigen Sendungsformaten betrifft, haben es in jüngster Zeit “American Idol”-Teilnehmer zu tatsächlichen Musicalstars geschafft, beispielsweise Jennifer Hudson, die mit “Dreamgirls” echte Chancen auf eine Oscarnominierung 2007 hat.
Constantine Maroulis
2007 soll das Jahr von Constantine Maroulis (geboren am 17. September 1975) werden. Er ging bei “American Idol” 2005 an den Start und erreichte in dieser vierten Staffel der Castingshow den sechsten Platz. Sein Traum vom “American Idol” war am 27. April 2005 ausgeträumt.
Maroulis ist seit seinem fünften Lebensjahr mit der Musik verbunden. Er lernte die Trompete zu spielen, als er elf Jahre alt war, sang in High School Bands, besuchte das Boston Conservatory for Music und das Berklee College in Music. 2000 war er bei den Aufnahmen des Castalbums für das Musical “Suburban Dreams” dabei, er wirkte bei diversen Off-Broadway-Stücken mit und als Darsteller in einigen Independent Filmen, tourte mit “Rent” in der Hauptrolle des Roger Davis.
Mit “American Idol” wurde es zwar nichts, aber nach dem Rauskick kam seine Karriere erst richtig in Schwung - am Broadway. Im September 2006 übernahm er die Rolle des Sammy im Broadway-Musical “The Wedding Singer”, derzeit ist er in “Jacques Brel is Alive and Living in Paris” zu sehen. 2007 veröffentlicht Maoroulis seine erste Solo-CD.
Maroulis: “I spent a lot of time in Nashville with recording artists and songwriters and also in Los Angeles and New York. I think people can expect a pretty honest rock and roll CD, very different from any projects that I’ve been a part of. My last band was sort of a garage kind of grungy rock band. I think my solo debut will be distinctly rock but all original songs that I’ve either written or co-written or that I’m going to be performing for another writer. It’s sort of a cross between like a Bon Jovi and it’s got a lot of pop influences on it. It’s going to the radio-friendly. I’m very excited about it! I’ve got a great new band and exciting live show and the fans have just been so amazing. So patient and so supportive. And I feel very blessed.”
Links:
- Interview Mit Constantine Maroulis
- MySpace
- Offizielle Homepage
Martin Bruny am Samstag, den
6. Januar 2007 um 13:14 · gespeichert in Musical, Skurriles
Andrew Lloyd Webber sieht (wieder mal) das Ende des Musicals am Horizont. –> [story]
Martin Bruny am Samstag, den
6. Januar 2007 um 13:13 · gespeichert in Flicks, Musical
Das Shakespeare-Drama “König Lear” steht ab 9. Februar 2007 am Spielplan des New Yorker Public Theatre. Kevin Kline in der Hauptrolle sorgt schon allein dafür, dass auf die Tickets bereits vor dem offiziellen Vorverkauf, der am 7. Januar startet, ein Riesenrun eingesetzt hat. Aber Kline ist nicht der einzige prominente Name, der in diese Produktion involviert ist. James Lapine führt Regie, die Musik hat Stephen Sondheim komponiert, gemeinsam mit Michael Starobin.
James Lapine und Stephen Sondheim sind ein eingespieltes Team, gemeinsam haben sie diverse Sondheim-Musicals (”Into the Woods”, “Passion” und “Sunday in the Park with George”) erarbeitet.
Martin Bruny am Samstag, den
6. Januar 2007 um 13:12 · gespeichert in Flicks, Musical
Stephen Schwartz (”Wicked”, “Godspell”, “Pippin”) und Alan Menken (”Pocahontas”, “The Little Mermaid”, Aladdin”) arbeiten gemeinsam an einem neuen Disney-Projekt: “Enchanted” ist das erste gemeinsame Projekt der beiden seit “The Hunchback of Notre Dame” (1993) bzw. “Pocahontas” (1995) und erzählt die Geschichte einer Prinzessin, die von einer bösen Hexe aus dem Zeichtrickland verbannt wird und im Manhattan von heute landet. Susan Sarandon und Idina Menzel wurden für die Hauptrollen gecastet, weiters zu sehen bzw. hören: Patrick Dempsey, James Marsden, Brian d’Arcy James, Judy Kuhn und Matt Servito. Der achtfache Oscar-Gewinner Alan Menken und Broadway-Wunderwuzzi Stephen Schwartz sollten 2007 für den einen oder anderen Hit sorgen und für 2008 kann man sie wohl schon mal für die Oscars vormerken. In die Kinos kommt “Enchanted” im November 2007.
Martin Bruny am Samstag, den
6. Januar 2007 um 13:11 · gespeichert in Listen, Flicks, Musical, Pop
Ausgerechnet “High School Musical”, der Soundtrack zu dem gleichnamigen Disney-TV-Musical, schaffte es, in den USA mit 3,7 Millionen verkauften Einheiten zur erfolgreichsten CD 2006 zu werden. Auf den Plätzen:
02) Rascal Flatts: “Me and My Gang” (3,5 Millionen Einheiten)
03) Carrie Underwood: “Some hearts” (3 Millionen Einheiten)
04) Nickelback: “All the Right Reasons” (2,7 Millionen Einheiten)
05) Justin Timberlake: “Futuresex/Love Sounds (2,4 Millionen Einheiten)
06) James Blunt: “Back to Bedlam” (2,1 Millionen Einheiten)
07) Beyonce Knowles: B’Day (2 Millionen Einheiten)
08) Hannah Montana (Soundtrack) (1,98 Millionen Einheiten)
09) The Dixie Chicks: Taking the Long Way (1,88 Millionen Einheiten)
10) Hinder: Extreme Behavior (1,8 Millionen Einheiten)
Martin Bruny am Mittwoch, den
3. Januar 2007 um 15:39 · gespeichert in Musical, Broadway
Die zweite Hälfte der Broadway Season 2006/07 hat begonnen. Angesagt ist in den kommenden Monaten sowohl was Musicals, als auch was das Sprechtheater betrifft, vor allem eines: Star-Power.
Curtains (John Kander & Fred Ebb)
Das erste Kander/Ebb-Musical seit Ebbs Tod feiert am 22. März im Al Hirschfeld Theatre seine Premiere. In der Murder-Mystery-Show zu sehen: David Hyde-Pierce, Debra Monk, Karen Ziemba und Edward Hibbert.
Legally Blonde (Laurence O’Keefe & Nell Benjamin / Heather Hach)
“Legally Blonde” ist die Bühnenfassung des gleichnamigen Films mit Reese Witherspoon. In der Hauptrolle zu sehen: Laura Bell Bundy. Nach einem Tryout in San Francisco kommt die Show am 29. April an den Broadway ins Palace.
The Pirate Queen (Alain Boublil & Claude-Michel Schönberg)
Am 5. April sticht die “Pirate Queen” im Hilton Theatre in See. Nach einem Tryout in Chicago werden Buch und Texte der Show von den Broadway-Veteranen Richard Maltby, Jr. und Graciela Daniele mit dem Leading Team überarbeitet.
LoveMusik (Kurt Weill / Alfred Uhry)
Harold Prince kehrt am 3. Mai mit der Manhattan Theatre Club-Uraufführung “LoveMusik” an den Broadway zurück. In den Hauptrollen: Michael Cerveris und Donna Murphy als Kurt Weill und Lotte Lenya.
110 in the Shade (Harvey Schmidt, Tom Jones & N. Richard Nash)
Vier Tony Awards hat sie schon gewonnen: Audra McDonald. Im Studio 54 geht ab 9. Mai “110 in the Shade” in einer Inszenierung von Lonny Price über die Bühne.
Die Broadway Season 2006/07 (Musical und Sprechtheater), eine Parade der Stars: Nathan Lane in “Butley”, Kristin Chenoweth in “The Apple Tree”, Christine Ebersole in “Grey Gardens”, Brian Dennehy in “Inherit the Wind”, Kevin Spacey in “A Moon for the Misbegotten”, Vanessa Redgrave in “The Year of Magical Thinking”, Angela Lansbury in “Deuce”, Liev Schreiber in “Talk Radio” und Donna Murphy in “LoveMusik”.
Martin Bruny am Donnerstag, den
28. Dezember 2006 um 13:48 · gespeichert in Musical, Wien
Ab 5. Februar 2007 geht eine weitere Musicalschule in Wien an den Start. Die “Sunrise Studios” bieten Ausbildungseinheiten in Ballett, Modern, Jazz, Schauspiel, Improvisation, Gesang, Sprechtechnik, Theatersport und Floor Barre an.
Die Dozenten: Manuela Bayer, Peter Beil, Andie Gabauer, Tania Golden, Juci Janoska, Mike Loewenrosen, Natascha Shalaby, Lysabel Urbano, Paul Wimberger.
Links:
- Sunrise Studios
- ZDF Theaterkanal
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