Ms. Welsch, the young university graduate who came to see «Tarzan†in Hamburg recently, had seen the show twice before here. But it was the first musical for her father, Reiner. During an interview at intermission he said he hadn’t made up his mind about the art form. Lingering in the lounge of the Neue Flora theater, decorated with Restoration Hardware-like sofas, he noted he had no points of comparison. Germans did not grow up on this style of musicals, he said, and he had never heard of Stephen Sondheim or even Rodgers and Hammerstein.
« ‘The Sound of Music’?†he repeated when asked about the famous musical set in Austria just before World War II. «It sounds familiar. I had heard of ‘Tarzan.’ The music is O.K. Do many musicals have flying?â€
Martin Bruny am Dienstag, den
11. Dezember 2012 um 15:47 · gespeichert in Musical, Wien
Das neue Jahr fangt schon mal gut an. Im Theater Drachengasse bringt das Vienna Theatre Project die Produktion »West End Winters« auf die Bühne. Es handelt sich dabei um einen guten alten Cabaret-Abend, ein paar anregende Stunden mit Songs & Stories, interpretiert vom fabulösen Kieran Brown und der hinreißenden Caroline Frank.
Während man in Wien ja gern und oft großkotzig von Broadway- und West-End-Niveau faselt, lässt sich eines mit Sicherheit sagen: meistens alles Schmarrn. Bei »West End Winters«´dagegen haben wir mit Kieran Brown tatsächlich einen Darsteller auf der Bühne, der am West End in Produktionen wie »Love Never Dies« und »Wicked« zu sehen war – beste Voraussetzungen also für ein tolles Event. Und da die Regie der Produktion in den Händen der ebenfalls fabulösen Joanna Godwin-Seidl liegt, darf man sicher sein, dass nicht irgendwelche hirnrissigen Balletteinlagen den ganzen Abend zur Lachnummer degradieren.
Auf dem Programm stehen unter anderem Songs von Cole Porter, Stephen Schwartz, Stephen Sondheim, Adam Gwon, Jason Robert Brown, Oscar Hammerstein II und Scott Alan, begleitet werden die Sänger von Birgit Zach am Klavier.
Theater Drachengasse: »West End Winters«
Mit: Kieran Brown & Caroline Frank
Am Klavier: Birgit Zach
Inszenierung: Joanna Godwin-Seidl
10., 11. und 12. Jänner 2013
Beginn: 20 Uhr
Theater Drachengasse, Fleischmarkt 22, 1010 Wien
Martin Bruny am Montag, den
19. November 2012 um 17:05 · gespeichert in Musical, Wien
Die Wiener Kammerspiele bringen 2013 die europäische Erstaufführung des Musicals »Catch Me If You Can«. Die Auditions dafür finden Mitte Dezember statt. Nähere Infos –> hier.
»Catch Me If You Can” wurde 2011 für drei Tony Awards nominiert. Norbert Leo Butz konnte den Award in der Kategorie »Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Musical« für sich entscheiden. Die Show wurde weiters für sechs Drama Desk Awards nominiert und auch hier holte sich Norbert Leo Butz einen Award.
»Catch Me If You Can«
Von: Terence McNally, Marc Shaiman und Scott Wittman
Choreografie: Simon Eichenberger
Musikalische Leitung: Christian Frank
Regie: Werner Sobotka
Martin Bruny am Dienstag, den
6. November 2012 um 22:52 · gespeichert in Musical
Basierend auf einem Märchen von Hans Christian Andersen feiert »HONK – Das hässliche Entlein«, eine Musical-Komödie von Anthony Drewe und George Stiles, am 25. November (Beginn: 11:00 Uhr) im Grazer Opernhaus Premiere.
Leading Team
Buch und Gesangstexte: Anthony Drewe
Musik: George Stiles
Deutsches Buch: Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard
Musikalische Leitung: Maurizio Nobili
Inszenierung: Michael Schilhan
Ausstattung: Alexia Redl
Choreographie: Allen Yu
Singschul’: Andrea Fournie
Opernballettschule: Diana Ungureanu
Cast
Gnomy: Johannes Huth
Ida, Entenmutter: Antje Kohler
Kater: Terry Chladt
Erwin Erpel / Graufuß, Graugans: Jà¡nos Mischuretz
Truthahn / Krötenfrosch / u. a.: Michael Rutz
Grazia, Mandarinente / Stummel, Henne / u. a.: Jutta Panzenböck
Moni Moorhuhn / Prinzesschen, Katze / u. a.: Elisabeth Sikora
Henriette, Huhn / Sissi, junger Schwan / u. a.: Rita Sereinig
Martin Bruny am Montag, den
22. Oktober 2012 um 12:23 · gespeichert in Musical
Am 3. und 4. Dezember 2012 ist die Show »Musical Unplugged – free voices one piano« im Veranstaltungszentrum Gießhübl zu Gast. Als Gäste mit dabei: die holländische A-capella-Gruppe »Rock4«.
»Musical Unplugged – free voices one piano« könnte man im Fall dieser Produktion mit »Freiheit in allen Richtungen« interpretieren – freie Stimmen, freie Liedwahl, freie Interpretation und das Ganze verbunden mit einem Klavier.
Das Musikprogramm für diese beiden Abende beinhaltet unter anderem Lieder aus den Musicals »Tanz der Vampire« & »Jesus Christ Superstar« sowie Songs aus »Ich war noch niemals in New York”, von »Queen« – und bekannte Kirchenlieder in moderner Form.
Besetzung
Am 3. Dezember
Lucas Blommers, Luc Devens, Christof Messner, Luc Nelissen, Peter Neustifter, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Jakob Semotan, Björn Sterzenbach
Am 4. Dezember
Lucas Blommers, Luc Devens, Dieter Hörmann, Martin Pasching, Luc Nelissen, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Björn Sterzenbach, Michael Vinzenz
Tickets
Kartenreservierung über die Raiffeisenbank Gießhübl und Perchtoldsdorf.
Per Mail: michael.veigl@rrb-moedling.at
Telefonisch: 0594001426
Kartenpreis: 29 Euro
Genaue Infos zu den beiden Konzerten und zur Besetzung: www.musical-unplugged.at
In Wien steht derzeit Adam Gwons Musical “Ordinary Days” auf dem Spielplan des Theaters in der Drachengasse. Bis dato sind die Kritiken sehr positiv.
“Der Standard” hat sich die Premiere angesehen und sehr freundlich geschrieben unter dem Titel “Broadway gibt es in der kleinsten Hütte” (siehe –> hier). Julia von “Musical Awakening” hat sich eine Folgevorstellung angesehen und war ebenfalls sehr angetan (siehe –> hier). Und auch thatsmusical.de hat jemanden in die Show geschickt (siehe –> hier).
Meine Besprechung wird in der nächsten Ausgabe von “musicals” erscheinen, und da es natürlich keinen Sinn macht, hier das zu schreiben, was man dann in einigen Wochen beziehungsweise Anfang Dezember in gedruckter Form lesen kann, nur kurz: Wer ein relevantes zeitgenössisches Musical sehen will, sollte sich die Show nicht entgehen lassen. “Ordinary Days”, das ist alles andere als ein Stück über banale Geschichten, wie man es fallweise aus oben angeführten Kritiken herauslesen könnte, es ist, das muss man erkennen, ein großes Ganzes, in Sinn, Handlungsführung und Aufbau, sehr sehr clever auf einer philosophischen Grundeinstellung aufbauend, etwas, das sich aus Einzelstücken auf vielerlei Ebenen, auch auf der musikalischen, zu einem Erlebnis zusammensetzt und in einem wirklich umwerfend inszenierten Höhepunkt seine Strahlkraft zeigt. Wer das versäumt, versäumt viel.
Die Show ist noch bis 13. Oktober im Theater Drachengasse zu sehen. Tickets –> hier.
Director: Joanna Godwin-Seidl
Musical Director: Birgit Zach
Producer: Sarah K. Hayes, vienna theatre project
Starring: Sarah Est, Alan Burgon, Peter Neustifter, Kudra Owens
Licence: Josef Weinberger Musikverlage Wien
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. September 2012 um 18:49 · gespeichert in Musical, Wien
Munter gehen die Diskussionen um die Broadway-Fassung von Michael Kunzes und Sylvester Levays Musical »Rebecca« weiter. Wir sind jetzt ungefähr auf folgendem Stand: Es waren zu wenig interessierte Investoren vorhanden, um die zwölf Millionen Dollar aufzubringen, die das Abenteuer am Great White Way kosten soll. Kurzerhand sind die VBW selbst eingesprungen und haben 380.000 Euro in die Produktion gepulvert. Ein weiterer Investor, ein gewisser Herr Abrams, steuerte viereinhalb Millionen Dollar bei – und verstarb. Schlecht für ihn, schlecht für den »Rebecca«-Produzenten Ben Sprecher, der nun sukzessive mit Details an die Öffentlichkeit gehen muss: Er hat mit Abrams kein einziges Mal persönlich gesprochen, auch nicht mit ihm telefoniert, man habe nur per Mail miteinander kommuniziert, so heißt es. Sprecher sei nach Bekanntwerden des Todesfalls nach England gedüst, doch habe er dort niemanden angetroffen, der ihm bei seinem Anliegen, viereinhalb Millionen Dollar aus einem Nachlassverfahren rauszuholen, helfen hätte können.
Mittlerweile haben die Fact-checking-Abteilungen diverser amerikanischer Postillen versucht, einen »Todesfall« Abrams weltweit zu verifizieren – ohne Erfolg. Gab es je einen Paul Abrams? Die Frage ist nicht unberechtigt, denn Ben Sprecher kann keine Angaben zu jenem dubiosen Produzenten machen. Patrick Healy von der New York Times zieht folgenden Schluss:
“It may also be a hoax, you know, that may have been someone out there who either wanted to invest and had sort of a dummy name or dummy corporate identity, or someone who was trying to pull a fast one on Broadway. We’re still digging around for it.
They have a cast, they have a theater, and Ben Sprecher says that he is actively trying to raise money for the show, that he has financial commitments to replace the $4.5 million. There’s no performance start date yet; all of that has been delayed. Mr. Sprecher has said he’s not going to be announcing start of rehearsals or start of performances until the money’s in the bank.”
In Wien gibt man sich derweil gelassen. Wie es seit einigen Jahren üblich ist, beantwortet nicht der Musicalintendant der Vereinigten Bühnen Wien derart relevante Fragen, sondern der Geschäftsführer Thomas Drozda. Seine Aussagen sind –> hier nachzulesen. Besonders ulkig die Bemerkung »Nichts war in letzter Zeit so verblüffend.« Oh, mir fiele da schon etwas ein. Zum Beispiel die Entscheidung, mit der aktuellen Hauptrollen-Erstbesetzung von »Elisabeth« eine Cast-CD LIVE aufzunehmen. Wer die betreffenden Vorstellungen gehört hat, rund um die Premiere, wird sich fragen: Und diese gesanglichen Leistungen (Ausnahmen: Rudolf- & Franz Josef-Darsteller) will man wirklich auf CD pressen? Lassen wir uns überraschen, und hören wir einfach dann ganz genau hin. [Der Erscheinungstermin wurde mittlerweile bereits von »Mitte Oktober« auf »Ende Oktober« verschoben.]
PS: Zur Bemerkung, dass nicht der Musicalintendant die Frage beantwortet hat, eine Zusatzbemerkung. Natürlich muss ER diese Frage beantworten, es geht um eine Musicalproduktion bzw. -investition der Musicalabteilung der VBW, und dafür ist er zuständig. Natürlich nur, wenn man kein Schattenintendantendasein führt, und das will ihm ja niemand unterstellen. Kein Mensch hätte es Robert Meyer nehmen können, eine ähnliche Frage ganz offensiv selbst zu beantworten, ist er doch eine charismatische Verkörperung des von ihm geführten Hauses. Freilich hätte er vielleicht nicht Black Jack am Broadway gespielt, sondern die 380.000 Mäuse in eine sinnvolle Produktion seines Hauses gesteckt.
UPDATE: PROBEN STARTEN AM MONTAG
The producers of the troubled Broadway musical «Rebecca†notified cast members on Wednesday that rehearsals would begin on Monday morning, yet it remained unclear if the producers had closed the $4.5 million gap in the show’s $12 million budget that they had deemed necessary for rehearsals to start.
The lead producer of «Rebecca,†Ben Sprecher, did not reply to phone and e-mail messages on Wednesday inquiring about rehearsals and the budget gap; a spokesman for the production also did not return messages. [New York Times]
Martin Bruny am Samstag, den
8. September 2012 um 19:12 · gespeichert in Musical, Wien
Ein paar Medien dürften ja doch davon erfahren haben, von der Presse-Präsentation des Weihnachtskonzerts “A Christmas Eve 2012″ am Tag der “Elisabeth”-Premiere. Das Konzert wird am 17. Dezember im Wiener MuseumsQuartier über die Bühne gehen, mit dabei: Maya Hakvoort, Uwe Kröger, Pia Douwes, Marjan Shaki, Lukas Perman, Ramesh Nair und The Rounder Girls.
“Österreich” war dabei (siehe –> hier), und “Puls 4″ hat einen kleinen Videobericht gedreht, bei dem Maya Hakvoort vor allem nach “Elisabeth” befragt wurde (siehe –> hier). Recht unterhaltsam sind da die Antworten ausgefallen. Wir erfahren, dass Annemieke van Dam “ein bisschen” jünger ist und dass in Wien deshalb andauernd Holländerinnen in die Rolle der Kaiserin schlüpfen, weil die Emanzipation in Holland schon weiter fortgeschritten zu sein scheint als hierzulande. Tja, wenn man fragt, muss man sich auch die Erklärungen anhören. Pia Douwes hat einen anderen Ansatzpunkt, sagen wir einen etwas logischeren. Ramesh Nair dagegen lässt mit wieder einer anderen Aussage aufhorchen: In “Elisabeth”, so Nair, werden keine “Ausländer” geduldet. Es gäbe, so Nair, keine “farbigen Darsteller” in “Elisabeth”.