Martin Bruny am Sonntag, den
19. Februar 2012 um 22:53 · gespeichert in Musical, Deutschland
Am 22. September 2012 geht an der Chemnitzer Oper die Premiere des 2009 in Helsinki uraufgeführten Musicals »PlayMe« unter der musikalischen Leitung von Frank Nimsgern und in einer Inszenierung von Michael Heinicke über die Bühne. Die Rollen dafür werden über ein Online-Casting besetzt, bei dem jeder mitmachen kann, indem er auf eine dafür geschaffene Plattform sein Bewerbungsvideo hochlädt (siehe –> playme-the-Musical.de).
Zusätzlich dazu veranstaltet der Gallissas-Theaterverlag eine Audition-Tour, bei der Talente zwischen 18 und 30 Jahren ihr Video aufnehmen lassen und damit am PlayMe-Wettbewerb teilnehmen können. In Wien macht die Audition-Tour am Freitag, den 24. Februar ab 13:30 Uhr im Theater im ersten Stock/Probenstudio, Mariahilfer Straße 51, Stiege 2, 1060 Wien, Station. Die Anmeldung erfolgt online –> hier.
Martin Bruny am Samstag, den
18. Februar 2012 um 14:39 · gespeichert in Musical, Wien, Pop, Event-Tipps
3. Februar 2012
14:00
bis
16:00
3. März 2012
14:00
bis
16:00
Am 3. und 4. März 2012 zeigt die Wiener Jazz- & Soul-Sängerin und Produzentin Stella Jones im Jazzclub Porgy & Bess »Naima Lea«, ihr zweites Kindermusical.
Handlung
Naima Lea erzählt die Geschichte der Pharaonin Naima Lea, die ihr oberägyptisches Herrschaftsgebiet vor den üblen Machenschaften ihres Widersachers bewahren will. Der Pharao Unterägyptens wiederum versucht mit allen Mitteln, Naimas Land an sich zu reißen und schmiedet gemeinsam mit dem gesichtslosen Magiermeister Mahmut dunkle Pläne. Doch die Pharaonin hat ein Geheimnis. Wird es dem Pharao gelingen, Naimas Land zu erobern?
Martin Bruny am Freitag, den
17. Februar 2012 um 11:41 · gespeichert in Musical, Wien
Am 5. September 2012, 20 Jahre nach der Uraufführung, geht im Wiener Raimund Theater die »Jubiläumspremiere« von Sylvester Levays und Michael Kunzes Musical »Elisabeth« über die Bühne.
Cast und Leading Team wird der neue Intendant der VBW, Christian Struppeck, nach seinem offiziellen Dienstantritt Anfang Mai 2012 vorstellen.
Tickets ab dem 22. Februar –> hier. Wer sich erwartet, Tickets für die Premiere buchen zu können, wird enttäuscht werden. Hier hat sich neuerlich der Listenwahn durchgesetzt. Wer in die Premiere wollte, hätte ich rechtzeitig auf eine Liste setzen lassen müssen. Nähere Einzelheiten am besten bei den VBW erfragen, die sich damit regelmäßig selbst ein Bein stellen.
Mit »Elisabeth« wurden die Sitzplatzkategorien im Raimund Theater neu gestaltet, schwuppdiwupp hat man die Anzahl der Kategorie-I-Tickets im Parkett im Vergleich zur Sitzplangestaltung vor September 2011 mehr als verdoppelt (auch im Vergleich zum Sitzplan, der seit September 2011 gilt, hat man wieder die Anzahl der Kategorie-I-Tickets massiv erhöht). Eine Gegenüberstellung der Kategorien für »Ich war noch niemals in New York« und »Elisabeth« sieht man –> hier.
Tickets
- täglich außer montags um 19.30 Uhr, sonntags um 18.00 Uhr im Raimund Theater
- tel. unter Wien Ticket 01/588 85
- sowie an allen Vorverkaufsstellen der VBW
Martin Bruny am Donnerstag, den
16. Februar 2012 um 21:31 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
28. April 2012
18:00
bis
20:00
Wer kennt sie nicht, die biblische Geschichte von Joseph, dem jungen Mann, der von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft wird, seinen Weg schließlich in Ägypten findet und durch seine Träume und sein großes Gottvertrauen sein Leben und das Leben vieler anderer verändert. Was wäre, wenn diese Geschichte auch heute noch eine Bedeutung hätte und auch heute noch das Leben eines Menschen beeinflussen könnte?
Ryan ist ein junger Mann voller Zorn und Aggressionen. Seine Eltern sind tot, sein kleiner Bruder lebt im Waisenhaus und sein Leben erscheint ihm sinnlos und leer. Eines Tages stiehlt er einer geheimnisvollen alten Frau ein Amulett. Was er nicht weiß, ist, dass diese Frau in Wirklichkeit ein Engel ist, und dass dieses Amulett eine ganz besondere Kraft hat. – Es bringt Ryan zurück in Josefs Zeit.
Das Musical »Josef & Ryan« erzählt die Geschichte zweier junger Männer, die verschiedener nicht sein könnten. Beide jedoch erkennen letztendlich in den Höhen und Tiefen ihres Lebensweges die Führung eines Gottes, der es gut mit ihnen meint.
Die Geschichte, die in London und Ägypten spielt, spannt im künstlerischen Sinn einen weiten Bogen von Elementen aus dem Jazz, der Tanzmusik (Beat, Tango, Rock, Jazz Walz) bis hin zu orientalischen und ägyptischen Klängen.
Leading Team
Buch: Sarah Hucek
Musik: Aois Lugitsch
Intendant: Alois Lugitsch
Regie: Arnold Zand (Bruck/M)
Regie und Choreographie: Sarah Hucek (Aflenz)
Maske/Kostüme: Andrea Freitag
Musikalische Leitung und Bühnenbild: Alois Lugitsch
Cast
Thomas Schleimer: Josef
Niki Labi: Ryan
Nadja Fink: Asenat
Sarah Hucek: Julie und Potifars Frau
Verena Berg: Billie und Silia
Klaus Pichler: Potifar und Kofor
Andreas Schmidt: Pharao
Aufführungstermine
Samstag 28. April 2012, 18.00 Uhr: Mehrzwecksaal Wagna
Sonntag 29. April 2012, 19.30 Uhr: Orpheum Graz
Sonntag 6. Mai 2012, 18.00 Uhr: Kunsthaus Weiz
Freitag 11. Mai 2012, 19.30 Uhr: Festsaal-Hotel Böhlerstern Kapfenberg
Samstag 12. Mai 2012, 19.00 Uhr: Kulturzentrum Oberschützen
Freitag 8. Juni 2012, 20.30 Uhr: Neustift bei Brixen - Südtirol
Samstag 9. Juni 2012, 20.30 Uhr: Neustift bei Brixen - Südtirol
Tickets
Festspiel-Büro: Tel.: 0664/9398015)
In allen steiermärkischen Sparkassen
Online: www.musical-festspiele.at
E-Mail: info@musical-festspiele.at
Martin Bruny am Mittwoch, den
15. Februar 2012 um 19:15 · gespeichert in Musical, Wien
Durchaus sympathisch hat sich der neue Intendant der Vereinigten Bühnen Wien, der Berliner Christian Struppeck, heute auf der Bühne des Wiener Ronacher, genau da, wo er vor fast 22 Jahren seine Schauspiel-Abschlussprüfung abgelegt hat, vorgestellt. Von klein auf schrieb, komponierte, übersetzte und textete Struppeck (geboren 1968), mit zwölf Jahren hatte er sein erstes Musicalerlebnis, da sah er »My Fair Lady« im TV, mit 14 analysierte er in der Schule »Evita« dramaturgisch – und machte sich damit nicht gerade zum Klassenliebling.
Zu Wien hat er eine »ganz besondere Beziehung«, sein erstes Musical hat er hier gesehen – »Cats” –, studiert hat er am Tanz- und Gesangsstudio Theater an der Wien, damals noch unter Peter Weck, unterrichtet wurde er von Lotte Ledl, Paulus Manker, Ida Krottendorf, Kim Duddy, Dennis Callahan; Michael Pinkerton war als Direktor des Studios tätig.
Fünf Jahre (1988–1992) verbrachte Struppeck in Wien, spielte hier seine ersten Engagements, etwa an der Wiener Volksoper in »La Cage aux Folles« mit Karlheinz Hackl und Frank Hoffmann, in Amstetten wurde er als Choreograph bei Heinz Ehrenfreunds »My Fair Lady« tätig. Öfter kam er auch danach nach Wien und Österreich. Wenn er jetzt also nach Wien zurückkehrt, so Struppeck, ist es ein bisschen wie nach Hause zu kommen und fühlt sich »richtig und gut an«.
Nach 13 Jahren auf der Bühne gründete Struppeck eine Produktionsfirma, kam ab vom Thema Choreographie und wandte sich der Regie zu. 2002 engagierte ihn Stage Entertainment als künstlerischen Direktor unter anderem der Entwicklungs- und Kreativabteilung. Hier entstand die erste große deutschsprachige Eigenproduktion von Stage Entertainment: »Ich war noch niemals in New York«. 2008 musste Struppeck Stage Entertainment verlassen und gründete mit Andreas Gergen die Firma »Creative Agency Berlin«.
Was kann man aus Christian Struppecks Antrittsrede an relevanten Zukunftsplänen entnehmen:
– Kathrin Zechners Projekte, die derzeit noch in der Produktionspipeline sind, werden einem Evaluierungsprozess unterzogen, den Struppeck mit seinem Team durchführt. Shows, die in Zechners Zeit konzipiert wurden, könnten noch zur Aufführung kommen, müssen aber nicht zwangsläufig. Zechners Planungen sind für Struppeck nur »Vorschläge«.
– 2013 wird es »höchstwahrscheinlich« die erste Neuproduktion der Ära Struppeck geben. Was das sein könnte, dazu verweigerte der Intendant jegliche Angaben, auch auf Nachfrage. Welche Projekte er in Arbeit hat, dazu verweigerte er jegliche Angaben, auch auf Nachfrage.
– Struppeck wird sich in seiner Arbeit auf die Bespielung des Raimund Theaters und des Ronacher konzentrieren. Eine Bespielung anderer Häuser, wie zum Beispiel des MuseumsQuartiers, ist nicht vorgesehen.
– Struppeck schließt nicht aus, die eine oder andere Produktion selbst in Szene zu setzen, dafür das Buch zu schreiben oder eine andere rein künstlerische Tätigkeit bei der Entwicklung von Stoffen zu übernehmen.
– Thema Stückeentwicklung: Struppeck möchte mit internationalen, aber auch mit heimischen Kräften zusammenarbeiten. Das freilich war ohnedies schon immer in Wien der Fall.
– Bezugnehmend auf die Art und Weise, wie Stücke produziert werden, nahm der Intendant Stellung zu seinen intensiven Kontakten zu Disney Theatricals, zur Blue Man Group und zu Franko Dragone, einem Mitbegründer des Cirque du Soleil, der von Belgien aus große Shows in Las Vegas entwickelt. Nicht, dass man hier zu sehr interpretieren sollte, aber mit dem Thema Musical haben diese Produzenten zwar auch zu tun, aber …
– Seltsam mutet die besondere Betonung der Produktion von international verwertbaren Produktionen an, war das doch prinzipiell schon seit Peter Weck das Ziel der Vereinigten Bühnen Wien, rühmte sich doch vor allem Kathrin Zechner immer damit, hier wesentliche Aufbauarbeit geleistet zu haben.
– Zu Struppecks Konzept fallen nur plakative Schlagworte: innovatives Musiktheater, kreatives Musiktheater, den Ruf der VBW auch im Ausland weiter festigen, ausbauen, auch international.
– Thema Produktionszeit: zwei bis vier Jahre dauert die Entwicklung einer Show, fünf Jahre hat es bei »Ich war noch niemals in New York« gedauert, bei »Wicked« sieben Jahre.
– Spielplan: Es wird auch weiterhin Lizenzproduktionen (deutschsprachige bzw. europäische Erstaufführungen) geben, im Wechsel mit Eigenproduktionen.
Lässt man die Pressekonferenz einmal auf sich wirken, dann fällt auf, dass über die Konzepte, mit denen Christian Struppeck das Auswahlverfahren gewonnen hat, nichts gesagt wurde. Kein Wort. Bedenkt man, dass der Intendant davon spricht, dass er Kathrin Zechner schon letztes Jahr ausführlich kennen lernen durfte, bekommen die Gerüchte, dass die Nachfolge schon im November 2011 fixiert gewesen sein könnte, eine neue Bedeutung. Man könnte auch die Frage stellen, nach welchen Kriterien die engagierte Recruitingfirma die Einreichungen der Kandidaten überprüft und bewertet hat, der »Neue Merker« fragt zum Beispiel, warum es bei der Intendantenwahl nicht möglich war, eine heimische Lösung zu finden. Wie denn auch, wenn nicht einmal alle heimischen Kandidaten zu einem Gespräch über ihre Konzepte eingeladen wurden?
Man wird also abwarten müssen, wohin das Boot segelt. Die allzu euphorischen Einschätzungen in den einschlägigen Foren, allen voran jene des selbsternannten Musicalspezialisten Dominik Lapp auf einer von vielen unsäglichen Musicalplattformen, die sich als »kompetent« titulieren, kann ich nicht teilen. Ja, Christian Struppeck ist ein Mann vom Fach, vom Theater, das ist wunderbar, aber dieses Nichts an inhaltlicher Konzeption, an Fakten über sein Konzept ist enttäuschend.
Audiostreams der Pressekonferenz
Vizebürgermeisterin Magistra Renate Brauner
Martin Bruny am Dienstag, den
14. Februar 2012 um 20:00 · gespeichert in Musical, Wien
Man könnte fast meinen, der neue Papst wurde monatelang unter schwierigsten Umständen gewählt und jedes SEKÜNDCHEN könnte der NEUE auf den Balkon treten und uns allen gnädig zuwinken, der Erlöser – ein Musicalintendant, der uns vom lästigen Trend der Schlagerrevue mit einem Befreiungsschlag trennt und hinführt – in das Schlaraffenland des anspruchsvolleren (nur nicht übertreiben) Musicals. Man könnte meinen, die heimische Presse sei eine geradezu unmenschlich lange Zeit auf die Folter gespannt worden – und als dann, im Jahr des Herrn 2012, am 14. Februar um 13:58 ENDLICH – weißer Rauch aufsteigt in Form einer Mail – Die Vizebürgermeisterin Magistra Renate Brauner, der Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und VBW-Generaldirektor Mag. Thomas Drozda laden per Mail zur Präsentation der neuen Musicalintendanz –, da können es die Redakteure einfach nicht mehr aushalten.
»Ich weiß es, ich weiß es …« – beseelt vom ungeheuren Mitteilungsdrang platzt der STANDARD um 17:16 Uhr als ERSTER mit dem Namen heraus, der wohl in den nächsten Jahren die Routen des Hochseedampfers steuern wird, den er selbst miterfunden hat: christian S T R U P P E C K, so lesen wir nicht mal zwischen den Zeilen, nein das geht ganz deutlich hervor, ist es, wird es sein, der Koautor des Unaussprechlichen, das mit aller Gewalt das letzte Fünkchen Leben aus dem ehedem spannenden Genre Musical saugt, jenes Unaussprechliche, das ehemalige Musicaldarsteller dazu bringt, ihr Abdriften in die Untiefen des Schlagers gar damit zu begründen, dass Musical und Schlager sich ohnedies so nah gekommen wären. WEICHE.
Der KURIER macht um 19:45 Uhr kein Hehl mehr aus dem, was Tatsache geworden zu sein scheint, beruft sich auf den Standard und formuliert nur das, was morgen angekündigt werden könnte und doch alle schon scheinbar wissen: »Musical: Christian Struppeck vor Bestellung«.
So soll es denn sein, Gott steh uns bei.
Update
Eine Analyse der Pressekonferenz anlässlich der Präsentation des neuen Musicalintendanten gibt es –> hier.
Kleiner Tipp an die deutschen Kollegen
Glosse: »ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag«
Martin Bruny am Freitag, den
10. Februar 2012 um 21:57 · gespeichert in Netz, Musical, Broadway
Die Broadway-Produktion des Musicals »Godspell” (Stephen Schwartz) hat es nicht leicht. Die Auslastung liegt derzeit bei rund 75 Prozent, das ist momentan gar nicht mal so schlecht, war schon mal niedriger. Schlagzeilen können bei Auslastungen in diesem Bereich nie schaden. Mal überlegen: Womit könnte man das konservative Broadway-Publikum noch schocken? Erlauben wir doch Live-Tweeting aus dem Theatersaal. Ist das nicht was?
Nun, das Ganze ist schnell als Promotionaktion entlarvt. 15 Besucher, die tweeten möchten, bekommen Gratiskarten (also Tickets, die man bei einer derartigen Auslastung ohnehin nicht verkauft hätte), weitere Tickets mit der »Lizenz zum Tweeten« gibt es um 99 Dollar am Ticketschalter. Die Tweeter werden in einen speziellen Bereich des Theaters verfrachtet, wo sie andere Besucher nicht allzu sehr stören – wo immer das sein mag. Könnte man eigentlich für jede Vorstellung so machen, gilt aber nur für den 19. Februar 2012. Werden wir in zehn Jahren zurückblicken und sagen: Da, an dem Tag war das der Beginn einer neuen Ära?
In Wien, nur nebenbei erwähnt, wird etwa aus den Theatern der VBW andauernd, nun, nicht gerade getweetet, aber doch gesimst. Woran immer das liegen mag …
Martin Bruny am Dienstag, den
7. Februar 2012 um 03:11 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
11. August 2012
19:30
bis
22:00
Am 11. August 2012 ist im Rahmen der Sommerarena der Bühne Baden die Wiederaufnahme einer Musicalproduktion aus dem Jahre 2006 zu sehen: Andrew Lloyd Webbers »Evita«. Maya Hakvoort übernimmt wie auch schon bei der Premiere 2006 und der ersten Wiederaufnahme 2008 die Titelrolle. Sieben Mal ist die Show bis Anfang September 2012 zu sehen.
Evita
Wiederaufnahme 11. August 2012, 19.30 Uhr, im Stadttheater Baden
August 12/17/22/29 //// September 4/5
Vorstellungsbeginn jeweils 19.30
Leading Team
Musik: Andrew Lloyd Webber
Liedtexte: Tim Rice
Deutsche Fassung: Michael Kunze
Musikalische Leitung: Oliver Ostermann
Inszenierung: Robert Herzl
Choreografie: Rosita Steinhauser
Ausstattung: Waltraut Engelberg
Besetzung
Maya Hakvoort, Jasmina Sakr, Dessislava Filipov, Alexandra Wieser-Enk, Beppo Binder, Franz Csencsits, Alexander Donesch, Valentin Frantsits, Michael Fischer, Marcus Folle, Reinwald Kranner, Artur Ortens, Boris Pfeifer, Richard Schmetterer, Stephan Wapenhans, Christian Zmek
Martin Bruny am Montag, den
6. Februar 2012 um 03:18 · gespeichert in Musical, Wien, Theater
Der »Welt der Operette« widmet sich eine Ausstellung im Wiener Theatermuseum seit 2. Februar und noch bis 24. September 2012 – kuratiert von Marie-Theres Arnbom sowie Kevin Clarke, und gestaltet von Sam Madwar. Starkult und Kommerz werden ebenso thematisiert wie Sozialkritik, Politik und rassische Verfolgung.
Heute strömen die Besucher ins Kino, früher stürmten sie Operettentheater und warteten auf Novitäten und Skandale ihrer Stars. Showbusiness war angesagt, Glamour und Glitter bestimmten die Inszenierungen, die niemals verstaubt und altmodisch, sondern in der prägenden Zeit der 1920er sozialkritisch, humorvoll und frivol waren. Ihre Akteure wurden zu Superstars und gesuchten Werbeträgern für Produkte von Zigaretten bis Luxusautos. Wiener Operette machte auch am Broadway Furore und war ein einzigartiger Exportartikel österreichischer Kultur.
Ein Rahmenprogramm begleitet diese Ausstellung. Unter dem Motto “Wir laden gern uns Gäste ein” gibt es Gespräche unter anderem mit Dagmar Hellberg, Robert Meyer, Peter Fröhlich und vielen anderen mehr. Weitere Programmpunkte:
Im weißen Rössl – erstmals für Kinder! Kinderversion der beliebten Benatzky-Operette mit Alexander Kuchinka (Regisseur, Pianist und »Leopold«), Cornelia Horak, Christoph Wagner-Trenkwitz, Peter Kühnelt-Leddihn und Sam Madwar (Ausstattung). Eine Produktion des Kindermusikfestivals St. Gilgen. 31. März 2012, 17 Uhr, Eintritt: 18 €, Kinder und Schüler 8 €
Und Operette rettete der ungarische Schlager! Heinz Holecek singt und erzählt
Am Klavier: Markus Vorzellner
25. April 2012, 19.30 Uhr, Eintritt: 18 €, Schüler und Studenten 10 €
Von der Operette zum Wienerlied – »Schlager« für Fortgeschrittene? Maria Stippich, Helmut Stippich, Peter Havlicek und Otto Brusatti bieten Achterbahnfahrten für Schwindelfreie.
3. Juni 2012, 11 Uhr, Eintritt: 18 €, Schüler und Studenten 10 €
Und wer schließlich ein aktuelle Operette sehen will, hat dazu ab 19. Mai 2o12 im Wiener Konservatorium Gelegenheit, wo an diesem Tag die Uraufführung der Musicaloperette »Tee um drei« von Florian Stanek (Buch/Liedtexte) und Sebastian Brandmeir (Musik) stattfindet. (Dabei handelt es sich um keinen Programmpunkt des Theatermuseums.) Nähere Infos –> hier.
Martin Bruny am Samstag, den
4. Februar 2012 um 12:00 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
10. April 2012
19:30
bis
21:30
Sechs Mal ging die Konzertserie “Musical Unplugged” in den letzten Jahren in wechselnder Besetzung bereits über die Bühne. Zwei weitere Termine der 6er-version, Musical Unplugged 6.1 und 6.2, finden am 10. April 2012 (Beginn: 19:30 Uhr) im 9er-Haus Theater Hennersdorf und am 29. Mai 2012 (Beginn: 19:30 Uhr) in der Neuen Burg Perchtoldsdorf statt.
»Musical Unplugged 6.1« Besetzung: Luc Devens, Peter Neustifter, Florian C. Reithner, Florian Schützenhofer, Jakob Semotan und Michael Vinzenz.
Veranstaltungsort
Burg Perchtoldsdorf, Neuer Burgsaal, Hyrtlgasse 4, 2380 Perchtoldsdorf
Das Programm der “Musical Unplugged”-Shows bietet unter anderem Hits von hierzulande als Klassiker geltenden Musicals wie zum Beispiel “Elisabeth”, “Mozart!” oder “Tanz der Vampire” bis hin zu Werken von Frank Wildhorn, Stephen Schwartz oder Jeanine Tesori. Mit dabei auch (Austro-)Pop-Klassiker und Abstecher in Klassik und Schlager, serviert mitunter mit einer gehörigen Portion Ironie.
Die Tickets zu »Musical Unplugged 6.1 und 6.2« sind im Verkauf.