Martin Bruny am Dienstag, den
1. Februar 2011 um 08:45 · gespeichert in Musical, Wien
Der Wiener Wohnpark Alt-Erlaa ist in Sachen Jugendmusical seit Jahren sehr engagiert. Im Februar 2011 steht mit “Crazy-Musical” die nächste Show (für Musicalfans ab acht Jahren) am WFC-Podium in Alt-Erlaa auf dem Programm.
Martin Bruny am Samstag, den
29. Januar 2011 um 21:36 · gespeichert in Musical, Wien
Alljährlich überraschen die Vereinigten Bühnen Wien mit einer neuen Variante ihrer Ticketpreisgestaltung. Die Tendenz, die sich aus den bisherigen Entwicklungen ablesen lässt, ist eine eindeutige: Das Niedrigpreissegment wurde Schritt für Schritt minimiert, der Einstiegspreis in das Theatererlebnis Musical wurde sukzessive erhöht, die Anzahl der billigeren Eintrittskarten minimiert.
Der neueste Coup: Musicalfans, die sich von ihrer Mitgliedschaft beim VBW-eigenen «Musicalclub†erhoffen, günstiger ins Theater zu kommen, werden in Zukunft als unterste Latte für einen Sitzplatz, den sie über das Restplatzkartenkontingent 30 Minuten vor der Vorstellung beziehen, statt 11 Euro nun 18 Euro bezahlen müssen.
Was hier passiert, ist nichts anderes als eine schrittweise Angleichung der österreichischen Preisstruktur beim Ticketverkauf an den deutschen. Gefördert werden Familien mit einem Family-Ticket, Schüler, Studenten, Lehrlinge und Präsenzdiener, die, zumindest laut dem derzeitigen Stand der VBW-Website nach wie vor auch ab Februar 11 Euro bezahlen werden, und schließlich gibt es auch sonst noch wie in Deutschland das, keine Ahnung, Hochseeschifffahrtsermäßigungsticket, das Valentinstagssupergeschenkticket, das Vollmondticket und was man sich noch so einfallen lassen wird.
Das Fazit bleibt: Eine weitere massivie Ticketpreiserhöhung hat stattgefunden.
Martin Bruny am Montag, den
24. Januar 2011 um 12:25 · gespeichert in Listen, Flicks, Awards, Kult
Bereits 31 Jahre existiert mit den “Razzies” ein ganz spezieller Preis, der die miesesten Leistungen auf dem Gebiet des Films “auszeichnet”. Für das Jahr 2010 teilen sich der Film “The Last Airbender” und “Twilight Saga: Eclipse” die Ehre, für die meisten “Razzies” nominiert worden zu sein. M. Night Shyamalans Streifen “The Last Airbender” darf auf sechs Auszeichnungen hoffen, die letzte “Twilight”-Folge ist praktisch in jeder Rubrik nominiert. Wie immer sind auch jede Menge Prominente unter den Anwärtern auf diesen ganz speziellen Preis. In diesem Jahr: Barbra Streisand, Cher oder auch Liza Minnelli.
Die Nominierten für den “Razzie-Award” 2010:
Worst Picture
- The Bounty Hunter
- The Last Airbender
- Sex & The City #2
- Twilight Saga: Eclipse
- Vampires Suck
Worst Actor
- Jack Black: “Gulliver’s Travels”
- Gerard Butler: “The Bounty Hunter”
- Ashton Kutcher: “Killers”, “Valentine’s Day”
- Taylor Lautner: “Twilight Saga: Eclipse”, “Valentine’s Day”
- Robert Pattinson: “Remember Me”, “Twilight Saga: Eclipse”
Worst Actress
- Jennifer Aniston: “The Bounty Hunter”, “The Switch”
- Miley Cyrus: “The Last Song”
- The Four «Gal Palsâ€: “Sex & The City #2″ (Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis & Cynthia Nixon)
- Megan Fox: “Jonah Hex”
- Kristen Stewart: “Twilight Saga: Eclipse”
Worst Supporting Actor
-Billy Ray Cyrus: “The Spy Next Door”
- George Lopez: “Marmaduke”, “The Spy Next Door”, “Valentine’s Day”
- Dev Patel: “The Last Airbender”
- Jackson Rathbone: “The Last Airbender”, “Twilight Saga: Eclipse”
- Rob Schneider: “Grown Ups”
Worst Supporting Actress
- Jessica Alba: “The Killer Inside Me”, “Little Fockers”, “Machete”, “Valentine’s Day”
- Cher: “Burlesque”
- Liza Minnelli: “Sex & The City #2″
- Nicola Peltz: “The Last Airbender”
- Barbra Streisand: “Little Fockers”
Worst Eye-Gouging Mis-Use of 3-D
- Cats & Dogs #2: Revenge of Kitty Galore
- Clash of The Titans
- The Last Airbender
- Nutcracker 3-D
- Saw 3-D (aka Saw VII)
Worst Screen Couple / Worst Screen Ensemble
- Jennifer Aniston & Gerard Butler: “The Bounty Hunter”
- Josh Brolin’s Face & Megan Fox’s Accent: “Jonah Hex”
- The Entire Cast of “The Last Airbender”
- The Entire Cast of “Sex & The City #2″
- The Entire Cast of “Twilight Saga: Eclipse”
Worst Director
- Jason Friedberg & Aaron Seltzer: “Vampires Suck”
- Michael Patrick King: “Sex & The City #2″
- M. Night Shyamalan: “The Last Airbender”
- David Slade: “Twilight Saga: Eclipse”
- Sylvester Stallone: “The Expendables”
Worst Screenplay
- The Last Airbender
- Little Fockers
- Sex & The City #2
- Twilight Saga: Eclipse
- Vampires Suck
Worst Prequel, Remake, Rip-Off or Sequel
- Clash of The Titans
- The Last Airbender
- Sex & The City #2
- Twilight Saga: Eclipse
- Vampires Suck
Verliehen werden die Razzies am 26. Februar 2011 in Hollywoods Barnsdall Gallery Theatre, am Tag vor der “Oscars”-Show.
Martin Bruny am Samstag, den
22. Januar 2011 um 11:01 · gespeichert in TV, Filmmusical
Die ganze Welt ist “vergleet”, die ganze Fernsehwelt auf jeden Fall. An der Musical-TV-Serie “Glee” kommt man derzeit nicht vorbei, wenn man sich mit dem Thema Musical beschäftigt. Bei einem derart phänomenalen Publikumserfolg, wie ihn “Glee” aufweisen kann, muss selbstverständlich auch die Konkurrenz reagieren. Was “Glee” also für Fox TV derzeit darstellt, soll “Smash” für NBC werden. Steven Spielberg, der die Idee für die Show hatte, bekam dieser Tage für die Pilotfolge grünes Licht.
“Smash” ist von der Idee her eine TV-Serie mit jeweils 60 Minuten langen Einzelfolgen, die von einem “Making of” eines Broadway Musicals handelt. TV-Produzentin Theresa Rebeck schreibt die Show, gemeinsam mit Steven Spielberg, Darryl Frank und Justin Falvey für DreamWorks TV fungiert sie auch als Executive Producer.
Die Songs zur Show schreiben Craig Zadan und Neil Meron (”Chicago”, “Hairspray”) sowie Marc Shaiman und Scott Wittman (”Hairspray”). Shaiman und Wittman werden eigens für die Show geschriebene Songs beisteuern.
Als Regisseur ist Michael Mayer (”Spring Awakening”, American Idiot”) im Gespräch.
Martin Bruny am Dienstag, den
18. Januar 2011 um 20:53 · gespeichert in Musical, Wien, Sprache
Ja, man wird sogar bei der Wahl zum “Unwort des Jahres”, die in Deutschland stattgefunden hat, wie aus dem Nichts an den derzeitigen Wiener VBW-Musicalalptraum erinnert. Kaum ein Wort trifft es besser als … “alternativlos”. Die Musicalkrise, die hereingebrochen ist, was für eine Alternative hatte man schon in Wien bei den VBW, als in Deutschland einfach Musicals zu shoppen, angesichts der Krise war man einfach … alternativlos. Von Deutschland kommt nun die Bestätigung:
Das Unwort des Jahres 2010 heißt in Deutschland »alternativlos«. Es war der Renner unter den 1.123 Vorschlägen. »Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe«, sagte der Sprecher der Unwort-Jury, Horst Dieter Schlosser, heute in Frankfurt. Das Unwort wurde zum 20. Mal gekürt.
Das sitzt, passt und hat Ecken. Denn Alternativen zu “Ich war noch niemals ein Musical” und dem bis zu Drew Sarichs musicalgottgleichen Restyling ziemlich lau gewordenen “Tanz der Vampire” hätte es schon gegeben. Aber die Alternativen, ja, dazu hätte es ein bisschen mehr Theaterblut bedurft. Ein Weck-Ruf wäre notwendig gewesen, und so manch 80-Jähriger hätte heute noch mehr Phantasie als die geballte Management-Beamtenschaft, die derzeit rudert. Die das Boot in deutsche Wasser rudert. “Tanz der Vampire”, das hat man wenigstens noch verkaufen können, “Sister Act”, das musste man teuer einkaufen. Aber wenn es um Zahlen geht, dann, ja dann redet Herr Drozda in letzter Zeit sehr oft über das Orchester der VBW. 5 Millionen Euro koste es. Irgendwie hört man da plötzlich Alternativen in all der Aternativlosigkeit. Doch bald wird aus der Alternativlosigkeit Ahnungslosigkeit. Drozda: “Und das Orchester ist erstklassig. Meiner Meinung nach sollte es auch andernorts spielen.” Als würde das Orchester nicht schon viele Jahre “andernorts” spielen … Der schrecklichen Alternativlosigkeit ist Herr Drozda ganz und gar beim Theater an der Wien ausgeliefert. Drozda: “Aber es hat ja keinen Sinn, zehn Vorstellungen anzusetzen, wenn man nur sechs sehr gut verkaufen kann.” Wer könnte denn auch schon so töricht sein, zu denken, dass man im Theater an der Wien mehr als 6 Vorstellungen pro Monat spielen könnte. War doch NIE so. Diese Vorgehensweise ist - ganz und gar - alternativlos!
Martin Bruny am Dienstag, den
18. Januar 2011 um 07:28 · gespeichert in Musical
“MUT”, so heißt der erste österreichische Wettbewerb für Musikalisches Unterhaltungstheater (Musical, Operette, Chanson), der heuer zum zweiten Mal am Stadttheater Klagenfurt über die Bühne gehen wird.
Das ambitionierte Ziel von MUT ist es, herausragende künstlerische Persönlichkeiten für das Musikalische Unterhaltungstheater zu entdecken. Künstler von 18 bis 27 Jahren haben die Chance, ihr Talent in Gesang und Darstellung vor einer internationalen Fachjury und vor Publikum zu präsentieren. Initiator von MUT ist Josef E. Köpplinger, Intendant des Stadttheaters Klagenfurt und designierter Staatsintendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
Im Frühjahr 2011 finden in Wien, Berlin und München Vorausscheidungen statt. 20 ausgewählte Kandidaten kommen am 23. Mai 2011 zum Semifinale nach Klagenfurt. Aus den sechs Finalisten werden am 24. Mai 2011 die Gewinner ermittelt. Der erste Preis ist mit 3000 Euro, der zweite mit 2000 Euro und der dritte mit 1000 Euro dotiert. Zudem wird im Finale ein Publikumspreis von 1000 Euro vergeben. Das Semifinale und das Finale sind öffentlich. Die Wiener Städtische Versicherung übernimmt als Sponsor des Wettbewerbs die Patronanz für die Preise.
Jury
Josef E. Köpplinger, Vorsitzender der Jury, Intendant, Regisseur
Peter Back-Vega, Chefdramaturg der Vereinigten Bühnen Wien
Heiko Cullmann, Chefdramaturg des Stadttheaters Klagenfurt
Pia Douwes, Musical-Darstellerin
John Owen Edwards, Dirigent, u. a. am West End, London
Peter Lund, Autor, Regisseur, Dozent
Werner Signer, Geschäftsführender Direktor des Theaters St. Gallen
Markus Spiegel, Musikproduzent und Medienberater
Kathrin Zechner, Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien
Termine
Vorausscheidung München: Montag, 28. Februar 2011, Bayerische Theaterakademie, Prinzregententheater
Vorausscheidung Wien: Montag, 7. März 2011, Vereinigte Bühnen Wien, Raimund Theater
Vorausscheidung Berlin: Montag, 14. März 2011, Theater des Westens
Semi-Finale: Montag, 23. Mai 2011, 19.30 Uhr, Stadttheater Klagenfurt
Finale und Preisverleihung: Dienstag, 24. Mai 2011, 19.30 Uhr, Stadttheater Klagenfurt
Martin Bruny am Montag, den
17. Januar 2011 um 11:57 · gespeichert in Musical, Wien
Auszug aus einem Interview mit Thomas Drozda, Generaldirektor der Vereinigten Bühnen Wien:
Standard: “Elisabeth” stammt aus dem Jahr 1992. Wie geht es weiter? Drozda: Klar ist, dass wir neue Eigenproduktionen brauchen. Es gibt erfolgversprechende Projekte. Ich denke, dass die nächste Uraufführung innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre stattfinden wird. Zudem sind wir dabei, Korea zu erobern. Und wir schauen, was sich aus unserem umjubelten Auftritt bei der Expo in Schanghai entwickelt. Angesichts dieser enormen Präsenz im Ausland: Ich glaube, der Eigentümer wäre nicht gut beraten, auf dieses Marketinginstrument zu verzichten.
Vorläufig beschränken sich die Innovationen hierzulande wohl eher darauf, dass man in “Tanz der Vampire” eine Flugsequenz eingebaut hat, die dieser Tage das erste Mal im Ronacher zu sehen sein soll, im Herbst wird “Tanz der Vampire” von “Sister Act” abgelöst, einer Produktion, die nur die VBW mit entsprechend großer Phantasie als Eigenproduktion bezeichnen können. Spätestens ab diesem Zeitpunkt laufen dann in den großen Häusern der VBW zwei Produktionen, die man in Deutschland eingekauft hat. Danach schreiben wir das Jahr 2012, und es wird wohl ganz im Zeichen von “Elisabeth” stehen.
Martin Bruny am Montag, den
17. Januar 2011 um 11:34 · gespeichert in Awards
Die 68. Golden Globe Awards sind Geschichte, die Gewinner freuen sich. Die wichtigsten Kategorien (mehr oder weniger “Musicals” betreffend, im Vergleich zu den Nominierten, siehe > hier) und die Sieger:
BEST MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL
- THE KIDS ARE ALL RIGHT (Antidote Films, Mandalay Vision, Gilbert Films; Focus Features)
BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL
- ANNETTE BENING (The Kids are all right)
BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MOTION PICTURE – COMEDY OR MUSICAL
- PAUL GIAMATTI (Barney’s Version)
BEST ORIGINAL SCORE – MOTION PICTURE
- TRENT REZNOR, ATTICUS ROSS: THE SOCIAL NETWORK
BEST ORIGINAL SONG – MOTION PICTURE
- «YOU HAVEN’T SEEN THE LAST OF ME†— BURLESQUE / Music & Lyrics by: Diane Warren
BEST TELEVISION SERIES – COMEDY OR MUSICAL
- GLEE (FOX)
BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A TELEVISION SERIES –COMEDY OR MUSICAL
- LAURA LINNEY (The Big C)
BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A TELEVISION SERIES – COMEDY OR MUSICAL
- JIM PARSONS (The Bang Theory)
BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
- JANE LYNCH (Glee)
BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
- CHRIS COLFER (Glee)