Archiv - Musical
Martin Bruny am Freitag, den
29. Januar 2010 um 22:08 · gespeichert in Musical, Wien
Es gab Zeiten, da führte die Wiener Volksoper in der Musiktheaterlandschaft der Bundeshauptstadt so etwas wie ein Schattendasein. Einziges Thema waren der entsetzlich schlechte Kartenverkauf und der hohe Anteil an Freikarten.
Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein, seitdem Robert Meyer am Ruder des Währinger Flagschiffs steht. Und ganz ehrlich, wer hätte ihm vor Antritt seines Postens zugetraut, (künstlerische) Führungsqualitäten in allen Bereichen, die das Haus abdeckt, also in Ballett, Oper, Operette und Musical, zu zeigen?
Ein Erfolgsgeheimnis mag der Umstand sein, dass Robert Meyer kein Schreibtischhengst ist, kein Beamter, kein Manager. Meyer ist ein begnadeter Schauspieler und abgesehen davon ein Allroundtalent, einsetzbar in so gut wie jedem der Bereiche des Hauses, grad halt nicht im “Schwanensee”. Die Manager an der Spitze von Theatern, sie sind ein Fluch der Gegenwart. Oft fehlt es einfach am Gespür fürs Theater, etwas, was Robert Meyer allerdings mehr als genug zu bieten hat. Und auch in seiner Funktion als Manager macht er alles wunderbar.
Der Zufall will es, dass heute eine neue Ausgabe des Kundenmagazins der Wiener Volksoper in der Post war. 24 informative Seiten über die Produktionen des Hauses, über Pressereaktionen auf Erfolge wie das “Ballett: Carmen” oder “Antonia und der Reißteufel”, ein Ausblick auf die kommenden Premieren wie Paul Abrahams “Die Blume von Hawaii“. Eine Produktion, in der Eva Maria Marold zu sehen sein wird, an ihrer Seite Gaines Hall. Regie führt Helmut Baumann, Choreographie: Kim Duddy. Ja, wir sprechen nach wie vor von der Wiener Volksoper, auch wenn uns einige der Namen eventuell von den Häusern der Vereinigten Bühnen Wien bekannt vorkommen. Wie angenehm sich die Beiträge in diesem Magazin lesen. Es hat so gar nichts “fanartiges” an sich.
Mit einem solchen Magazin beweist das Haus, dass es sich selbst und auch das Publikum ernstnimmt. Man möchte ansprechend informieren und nicht Seitenblicke auf die flüchtigen Stars bieten. Hintergrundinformationen bereitet Chefdramaturg Christoph Wagner-Trenkwitz auf und er macht das auch in Form von Veranstaltungen auf der Bühne des Hauses, ganz in der Tradition von Marcel Prawy.
Nun ist es ja nicht so, dass es nicht auch bei den Vereinigten Bühnen Wien eine Phase gab, in der man das Musicalgenre mit gebührendem Ernst pflegen wollte. Vor ein paar Jahren fand eine “Bernstein”-Konzertserie statt, und es war ein Einführungsabend dazu geplant. Der Unterschied zur Volksoper? Diesen Einführungsabend in das musicalische Werk von Bernstein hat es letztlich doch nicht gegeben - angeblich wegen akutem Publikumsdesinteresse. Und vielleicht war gerade das der berühmte Turning Point, der Moment, von dem aus mittelfristig aus dem Musicalunternehmen VBW, das eigenständige, interessante MUSICAL-Premieren erarbeitete, ein reiner Zukäufer von Produktionen aller Art wurde. “We Will Rock You”, “Ich war noch niemals in New York”, Revuen wie “Josephine Baker”, die dreitrillionsten Reprisen von “Elisabeth”, “Tanz der Vampire”, “Mozart”, die galoppierende Einfallslosigkeit, die Wiederaufnahmen, die schon stattgefunden haben und noch bevorstehen … “Mozart” mal als Musical, mal konzertant, “Elisabeth” als Musical, konzertant, wieder als Musical, wieder konzertant? Ach, das kommt sicher auch wieder mal, und klar, dann kommt noch mal “Elisabeth” als Musical. Der Unterschied zu Stage Entertainment? Die schicken ihre Shows wenigstens von Stadt zu Stadt, die VBW lassen nur ein paar Jährchen vergehen, bis die nächsten Generation an Bütüs die Kreischreife erreicht hat.
Vielleicht ist die Volksoper für am Musiktheater Interessierte in Wien derzeit einfach die interessantere Wahl - warum nicht!
Martin Bruny am Montag, den
25. Januar 2010 um 23:44 · gespeichert in Musical, Wien
Frank Wildhorns Musical »Rudolf« ist seit Sonntag Geschichte. Wiener Geschichte. Die Geschichte eines Flops sozusagen. Eines Flops, den die Vereinigten Bühnen Wien auf die eigene Kappe nehmen müssen, denn die Show an sich funktioniert. Das beweist die Budapester, nennen wir sie die Originalversion. Natürlich kann man nun meinen, das Publikum habe diese tolle Show einfach nicht »verstanden«, nein, das war ja bei »The Producers« der Fall, da waren die Besucher freilich zusätzlich noch »nicht reif«. Überhaupt haben »The Producers« und »Rudolf« eine frappante Parallele. Beide Shows haben international bewiesen, dass sie funktionieren, nur die Wiener Produktionen konnten nicht überzeugen.
Bei »The Producers« kann man sich vonseiten der Vereinigten Bühnen Wien eine gewisse Portion Wagemut zuschreiben. Schwieriges Thema, trotzdem wollte man sozusagen eine Art Bildungsauftrag erfüllen. Selten lag man so weit daneben. Eine Nation, die mitten im Verdrängen und Vergessen steckt, und vom Verzeihen noch so weit entfernt ist, sollte mit Klamauk in eine nächste Evolutionsstufe der Verarbeitens gepusht werden. Das konnte nicht funktionieren.
Bei »Rudolf« machten die Wiener leider entscheidende Dinge falsch. Der größte Fehler: Man verzichtete auf den Puppenspieler, die melancholische Version des Lucheni aus »Elisabeth«. Nein, einen zweiten Lucheni, das wollte man nun wirklich nicht. Michael Kunze war ohnedies schon sauer genug, dass man nicht das »Sisi«-Erfolgsteam mit der Erstellung des Habsburger-Spin-offs beautragt hatte. So baute man die Show um und gruppierte entscheidende Teile um Graf Taaffe. Graf Taaffee besetzte man mit einem Wiener Publikumsliebling, und wir werden wohl nie erfahren, wie die Geschichte wirklich gelaufen ist. Wurde die Show wegen des Publikumslieblings umgeschrieben oder wurde sie umgeschrieben und dann ein Publikumsliebling gesucht. Als Glücksgriff hat sich die Besetzung nicht erwiesen, denn die Hauptfigur in »Rudolf« sollte eigentlich Rudolf sein und nicht der Widerling Taaffe. Sicher, als Rudolf engagierte man einen blendenden Sänger, aber wohl auch einen, der auf Selbstpromotion ungefähr so viel Wert legt wie auf eine raucherfreie Zone im Segafredo am Graben. Zwei Auftritte im ORF, das wars dann auch. Man kann ihm keinen Vorwurf machen, den VBW dürfte bekannt gewesen sein, dass hier kein zweiter Uwe Kröger ins Scheinwerferlicht scharwenzeln würde, und andererseits, was machen die VBW schon in puncto Promotion, wenn sie nicht gerade jemanden wie Herrn Kröger an der Hand haben, der gerne strahlen will, und das durchaus auch soll. Promotion für »Frühlings Erwachen«? Null, nada, nicht vorhanden. Zu »Willkommen Österreich« schickte man Julia Stemberger. Die ganze junge Cast, die mehr als nur bereit gewesen wäre für Promotion aller Art, ließ man im Ronacher vermodern. Aber wir driften ab. Ob nun Herr Kröger stimmlich immer in Bestform war oder nicht, daran dürfte »Rudolf« nicht gescheitert sein. Dass man aber die Figur des Puppenspielers gestrichen hat, postuliere ich für meinen Teil als einen der entscheidenden Faktoren.
Ein weiterer Faktor. Larger than life, bigger than life. Nun ja, nicht wirklich. Nicht wirklich in Wien, denn auf Budapest, ja, da trifft das zu. In Wien agierte man in den Arrangements etwas mehr sophisticated. Es ist zwar derzeit Mode, dass in deutschen Foren und neuen deutschen Musicalblogs Frank Wildhorns Shows als Schmonzetten gedisst werden, aber ernstnehmen sollte man das nicht. Musicals leben von starken Melodien, und wenn Frank Wildhorn eines wirklich kann, dann ist es das Komponieren von starken Melodien. Es mag ein Fehler der Wiener Produktion gewesen sein, dass man mit Zucker gespart hat, dass man die Power der Melodien nicht allzu plakativ dem Publikum aufs Aug drücken wollte. Den Ungarn macht das nichts aus. Da wird eine Ballade bis zum Exzess inszeniert und auf eine Zuckerschicht kommt dann noch ein Sahnehäubchen drauf. In Wien wollte man es etwas zurückhaltender und konnte eventuell daher nicht die Kritiker und auch Teile des Publikums nicht überzeugen, man konnte nicht den WOW-Effekt auf die Bühne zaubern, der es schafft, Mundpropaganda für die Show auszulösen. Ganz abgesehen davon, dass man teilweise Baustellen auf der Bühne inszenierte. Man ließ Carin Filipcic ein absolut desaströs übersetztes Lied interpretieren. Filipcic musste Abend für Abend einen Text singen, der unsingbar ist, weil er zu viele Silben in zu kurzer Zeit enthält.
Was man ebenfalls wohl nie dem Publikum erklären wird können, sind die diversen Streichungen und Kürzungen, die völlig unbedeutenden und absolut nichts bringenden Adaptionen, die man im vergangenen Jahr mitten während der Spielzeit an »Rudolf« vorgenommen hat. War es das verzweifelte Ringen um Aufmerksamkeit? Seht her, »Rudolf« geht jetzt in einer neuen Version an den Start? Frank Wildhorn jedenfalls schien die Wiener Version schon lange vor der Premiere nicht wirklich mehr interessiert zu haben. War ursprünglich von einem neuen Lied für Wien die Rede, so konnten sich die VBW das wohl schon recht bald abschminken.
Seit Sonntag ist es nun vorerst Schluss mit Musicals am Raimund Theater. Einzug hält demnächst eine Revue, in der es unter anderem um viel Schlagobers geht, und das ist schon das Positivste, was ich darüber sagen kann, ich mag Schlagobers.
Links
- Musical Awakening: Rudolf Derniere: “Good night, sweet prince…”
Martin Bruny am Freitag, den
22. Januar 2010 um 00:05 · gespeichert in Musical, Wien
Die Wiener Kammeroper hat sich schon vor zwei Jahren, nach einer großartigen, aber leider nicht ausverkauften Spielserie von Jason Robert Browns “The Last 5 Years” vom Musicalgenre verabschiedet, einfach so, ohne jegliche Erklärung, Gerald Pichowetz scheint nach “Kiss me, Kate” in seinem Gloria Theater auch keinen Platz mehr für Musicals zu haben - fast könnte man meinen, die kleineren Häuser ziehen sich von diesem Genre peu à peu zurück. Musicals als der finanzielle Heilsbringer am Spielplan, das funktioniert wohl nicht überall.
Wo es allerdings definitiv funktioniert: an den Wiener Kammerspielen. Da gingen in den letzten Wochen 60 ausverkaufte Vorstellungen von “Sugar - Manche mögen’s heiß” über die Bühne. Mirjam Weichselbraun, Boris Pfeifer, Martin Niedermair und Siegfried Walther konnten das Publikum begeistern, tun das noch bis 26. Jänner und werden es noch mal machen, und zwar von 25. Mai bis 2. Juni 2010 - da nämlich gibt es die vorerst letzte Chance, den Pulikumshit in den Kammerspielen zu sehen.
Ab Herbst 2010 steht dann Kander & Ebbs Kult-Musical “Cabaret” auf dem Spielplan. Die Auditions sind derzeit voll im Gange. Auf die Besetzung darf man gespannt sein.
Martin Bruny am Sonntag, den
17. Januar 2010 um 23:10 · gespeichert in Musical, Castingshows
Der Castingshow-Wahn hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Während in den USA gerade die 9. Staffel von “American Idol” angelaufen ist und die 1. Staffel von “X-Factor” für 2011 vorbereitet wird, sendet die englische TV-Station ITV ein ganz neues Format: “Popstar to Operstar”. Glaubt man im ersten Augenblick, dass das eigentlich nur ein dummer Scherz sein kann, muss man wohl diese Meinung revidieren, wenn man sich die, nunja, immerhin kurze, aber sehr prominente Liste der Mentoren dieser Show ansieht: Katherine Jenkins und Rolando Villazon. Als Jury mit dabei: Meat Loaf und Laurence Llewelyn-Bowen.
So richtig gruselig wird es dann, wenn man einen Blick auf die Teilnehmerliste wirft, also auf jene Popstars, die Operstars werden sollen: Alex James (”The Blur”), Bernie Nolan, Kym Marsh (”Hear’Say”), Danny Jones (”McFly”), Darius Campbell, Marcella Detroit (”Shakespears Sister”), Jimmy Osmond (Legende) und Vanessa White.
Einige Clips sind bereits auf YouTube (–> hier) zu bestaunen, beispielsweise die wundersame Wandlung von Darius Campbell. Er hat schon zwei Versuche hinter sich, Popstar zu werden, beim englischen “Popstars” (2001) und bei “Pop Idol” (2002). Die Endrunden konnte er nie erreichen. Und eines ist gewiss: Eine Opernbühne wird er nur in seinen Träumen betreten dürfen.
Martin Bruny am Freitag, den
1. Januar 2010 um 10:01 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
| 17. Februar 2010 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Am 17. Februar 2010 bringt Alexander Goebel sein brandneues Programm “Gute Gefühle” erstmals auf die Bühne - im Wiener Ronacher. Worum gehts in der neuen Show? Dem Pressetext ist zu entnehmen:
Was waren eigentlich Gute Gefühle in den Fünfzigern? Wie waren sie in einer Kommune 1968? Das Disco-Fieber in New York 1975? Die Yuppies der 80er, ihre Erfolge, ihre Exzesse, ihre Heimkehr zum »Hotel Mama« in den 90ern.
Und: Was sind Gute Gefühle heute? In welchen unglaublichen Situationen entstehen sie, wodurch werden sie ausgelöst, wie einfach, aber auch wie kompliziert können sie sein? Und wie haben sich Gute Gefühle über die Jahrzehnte verändert? Rein sexuell zum Beispiel …
Hat nicht jeder von uns GUTE GEFÜHLE verdient?
Einen Abend lang wird jedenfalls Goebel dafür sorgen, mit allem was ihm zur Verfügung steht: MUSIK, SCHMÄH, SCHAUSPIEL - und vor allem mit einem grandiosen Programm. Auf gewohnt hohem Niveau, spricht er über Undenkbares, geht auch gern in die Untiefen der Wiener Seele und trifft dort Freund und Feind - aber immer den Humor.
Alexander Goebel: Gute Gefühle
RONACHER (Seilerstätte 9, 1010 Wien)
Mittwoch, 17. Februar 2010, Beginn 19.30 Uhr
Tickets und Infos: www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at, 01/588 85
Martin Bruny am Donnerstag, den
31. Dezember 2009 um 00:38 · gespeichert in Ausbildung
Während die ganze Branche in Schutt und Asche geht, während Musikausbildungsstätten ihre Musicalzweige schließen oder ihre Musicalausbildungsangebote massiv kürzen, ist von außen gesehen dem Wiener Performing Center Austria nichts von all der »Krise« anzumerken. Eher im Gegenteil. Wie es das Einmaleins der Krisenbewältigung rät, handelt man in unseren turbulenten Zeiten antizyklisch in der Geschäftsführung und macht genau das Gegenteil von dem, was die »Konkurrenten« machen: Man kürzt nicht, man stockt auf. Man investiert in die Marketing-/Presseabteilung und hat damit beste Chancen, dann, wenn alle aus der Erstarrung aufwachen und sich sonstwo hinbeißen, weil sie unbedacht und vorschnell gut eingeführte Ausbildungswege demontiert haben, beste Chancen, frisch gestärkt noch mehr durchzustarten.
Das Wiener Performing Center Austria war im Dezember 2009 ein gut laufendes Aufführungszentrum. Die Dinner-Show “Diner-Royal” mit Absolventen des Instituts konnte man im Casino Baden platzieren (wo sie noch bis zum 5. Januar 2010 zu sehen ist), die traditionelle Weihnachtsshow »XMAS Clausterella« ging im Wiener Akzent vor ausverkauftem Haus und vielumjubelt über die Bühne, und im hauseigenen kleinen Saal gestaltete man für Absolventen, interessierte Regisseure und Choreographen, Talent-Scouts und alle anderen am Institut Interessierten eine Weihnachtsshow, die mit einigen wunderbaren Highlights, serviert vom aktuellen zweiten und dritten Jahrgang des PCA, aufwartete.
Und Highlights sind das, was man von einer Musicalausbildungsstätte auch maximal verlangen sollte. Dass von einem Jahrgang einmal alle Absolventen ihren fixen Platz in der Musicallandschaft finden werden, das kann wohl ein Ziel sein, aber realistisch wird es nicht sein, werden im Musicalbusiness doch neben den alle paar Jahre auftauchenden Naturphänomenen (auch Stars genannt), die ohnedies ihren Weg machen, nicht immer die sehr guten Absolventen engagiert, sondern Typen. Da ist viel Glück dabei, und das Handwerk, das zum Glück dazukommen muss, und zum Talent, das lernt man am Performing Center Austria.
Investiert hat man in diesem Jahr zum Beispiel auch im Bereich des Lehrkörpers. Mit Larry Monson hat man einen Chorleiter engagiert, der aus den Studenten aller drei Jahrgänge sensationelle Performances rausholt. Viel mehr würde man für eine eigene Show eigentlich nicht benötigen: das Talent von Larry Monson, Songs wie »Sittin‘ on the top of the world«, »Barbara Ann« oder »In dat great gittin‘ up mornin‘« auf fantasievolle Weise mit den Studenten und für die Stimmen der Studenten einzustudieren. Jeder Song eine Portion Adrenalin, ein Schub Freude, jede Performance ein Showstopper, ein Highlight.
Ein anderes Highlight: Denise Jastraunig mit ihrer Version von »Call the man« (Andy Hill/Pete Sinfield) und mit der Choreographie von Sabine Arthold. Als Tänzer bei dem Song mit dabei: Claudia Artner, Franziska Fröhlich, Astrid Gollob, Michael Höfner, Thomas Poms und Christian Schild. Das war ein Moment, der musikalisch berührt hat, und in dem Tanz und Gesang sehr schön harmoniert haben, es war eine ganz und gar ungekünstelt wirkende, aber kunstvoll schöne Interpretation, und gerade durch das Ungekünstelte war sie “echt”.
Ein anderer schöner Moment: Julia Wenigs Interpretation von »I will be loved tonight« aus dem Musical »I love you, you‘re perfect, now change«. Julia Wenig, zweiter Jahrgang, hat vielleicht das Zeug, von den Performing Arts aus durchzustarten. Der Auftritt war jedenfalls exzellent, ein wenig entrückt, verzaubernd, auf alle Fälle überraschend. Und mit Julia Wenig schließt sich auch der Bogen hin zur Basis des Performing Center Austria, den Talenten, denen man mit einer jährlichen Weihnachtsproduktion die Chance gibt, innerhalb eines professionellen Umfelds eine Performance einzustudieren und Bühnenluft zu schnuppern. Julia Wenig hat in diesem Zweig der Musicalschule, “XMAS Company” betitelt, begonnen. Über die aktuelle Produktion “XMAS Clausterella” ein anderes Mal mehr.
Martin Bruny am Montag, den
28. Dezember 2009 um 20:43 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
| 24. Februar 2010 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Fünf Jahre Musical Mamis, das ist ein ganz besonderes Star-Aufgebot wert. 2010 daher mit dabei: Ruth Brauer, Suzanne Carey, Stella Fürst, Maya Hakvoort, Astrid Golda, Petra Kreuzer, Marika Lichter, Andrea Malek, Eva Maria Marold, Sabine Mayer, Sona MacDonald, Tanja Simma & Caroline Richards, Eva-Maria Scholz, Bettina Soriat, Caroline Vasicek und Jana Werner.
Sie alle treten am 24. Februar 2010 ab 20 Uhr bei der Benefiz-Show für Babydoll auf, einem Projekt am Krankenhaus Göttlichen Heiland, welches Teenager, die Mütter und Väter werden, unterstützt und ihnen hilft, ihre Kinder mit Liebe und Verständnis auf die Welt zu bringen! Auf der Bühne stehen jene Frauen, die es schaffen, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Es wird getanzt, gesungen und geschauspielert - alles für einen guten Zweck.
Musical Mamis 2010
24. Februar 2010, 20 Uhr
Moderation: Boris Pfeifer
Musikalische Leitung: Walter Lochmann
Eintritt: € 28,-
Ticket-Hotline Metropol: 01 / 407 77 407
Metropol, Hernalser Hauptstraße 55, 1170 Wien
Martin Bruny am Samstag, den
26. Dezember 2009 um 12:53 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
| 6. Juli 2010 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Von Oktober 1995 bis Juli 1997 lief am Broadway “Victor/Victoria”, ein Musical nach einem Buch von Blake Edwards, mit der Musik von Henry Mancini, den Texten von Leslie Bricusse und einigen zusätzlichen Songs, komponiert von Frank Wildhorn (”Trust Me”, “Louie Says” und “Living in the Shadows”). Als “Associate Producer” bei dieser Show fungierte ein gewisser Joop Van Den Ende, mit Julie Andrews und Michael Nouri war die Produktion starmäßig gut bestückt.
2010 wird “Victor/Victoria” in Stockerau angekommen sein, wo unter der Regie von Gabriel Barylli Maya Hakvoort, Alfons Haider, Christoph Zadra, Ines Hengel Pirker, Jörg Stelling, Martin Oberhauser, Andreas Kammerzelt unter der Musikalischen Leitung von Michael Schnack und Christian Frank zu sehen sein werden.
Die Premiere steigt am 13. Juli, bis 14. August wird gespielt.
Stockerau Open Air Festival 2010: Victor/Victoria
Mit Maya Hakvoort, Alfons Haider, Christoph Zadra, Ines Hengel Pirker, Jörg Stelling, Martin Oberhauser, Andreas Kammerzelt und dem großen Tanz-Ensemble
Premiere: Di, 6. Juli, 20 Uhr
Vorstellungen: jeweils Di bis Sa (außer 17. 7.), 20 Uhr
Regie: Gabriel Barylli
Choreografie: Alonso Barros
Musikalische Leitung: Michael Schnack, Christian Frank
Kostüme: Mimi Zuzanek
Bühnenbild: Walter Vogelweider
Kartenpreise: € 29 bis 58
Karten & Info: Tel.: +43 (0) 2266 676 89 (Kulturamt der Stadtgemeinde Stockerau) kulturamt@stockerau.gv.at
Martin Bruny am Samstag, den
26. Dezember 2009 um 12:16 · gespeichert in Musical, Newcomer

24 jahre ist sie alt, als Singer/Songwriter und Gitarristin/”Pianowoman” ist sie drauf und dran, den Durchbruch zu schaffen - Anna Rose, die Tochter von Komponist Alan Menken (”Aladdin”, “Beauty and the Beast”, “Little Shop of Horrors”, “The Little Mermaid”, “Enchanted”).
Musikalisch sind die Songs von Anna Rose im klassischen Rock der 60er Jahre und im kalifornischen Rock der 70er Jahre angesiedelt. Wo stilistisch ihre Vorlieben sind, erzählt sie gerne selbst:
I was in the backseat with someone who tried to tell me Clapton was better than Hendrix and I forcibly removed him from the car. I’d rather have innovation than interpretation any day of the week. That doesn’t mean I don’t think Clapton is amazing; he is. I have so much respect for Clapton, but also for Jeff Beck and Waylon Jennings and Tom Waits. If I’m having a bad day, I’ll put on Jimi and I’ll be OK.
Seit September 2009 ist “Anna Rose”, die erste EP der Künstlerin, am Markt - 2010 will sie mit ihrer ersten Solo-CD “Nomad” die Charts erobern. Soundbeispiele gibt es auf Anna Roses MySpace-Account –> hier
und auf ihrer Website –> hier.
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