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Archiv - News

Là©har Festival Bad Ischl: Im Weißen Rössl

16. Juli 2011
20:00bis23:00

Wieder einmal in Bad Ischl: Die berühmteste Hommage an das Salzkammergut, dem Erik Charell und Benatzly und Co. mit diesem Werk ein musikalisches Denkmal gesetzt haben. “Zuschau´n kann i net”, sagt der verliebte Oberkellner Leopold, als er mit ansehen muss, wie seine angebetete Josepha Vogelhuber, die Chefin vom “Weißen Rössl”, dem Rechtsanwalt Dr. Siedler nachläuft, der wiederum Ottilie, die Tochter seines Erzfeindes, des Fabrikanten Giesecke, hofiert. Und der schöne Sigismund verguckt sich in Klärchen, die Tochter von Professor Hinzelmann, auch sie Gäste am Wolfgangsee. Aber “im Salzkammergut, da kann man guat lustig sein”, und so ist am Happyend doch noch “die ganze Welt himmelblau”…

Im Weißen Rössl
Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky, Text frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell

Leading Team
Musikalische Leitung: Marius Burkert / Là¡szlà³ Gyükà©r
Regie: Gernot Kranner
Bühnenbild: Herwig Libowitzky
Kostüme: Michaela Mayer-Michnay in Zusammenarbeit mit Gössl
Choreinstudierung: Là¡szlà³ Gyükà©r
Choreographie: Mandy Garbrecht

Darsteller
Josepha Vogelhuber, Wirtin des Hotel-Restaurants “Zum weißen Rössl”: Ulrike Beimpold
Leopold Brandlmeyer, ihr Zahlkellner: Boris Pfeifer
Wilhelm Giesecke, Fabrikant: Ernst-Dieter Suttheimer
Ottilie, seine Tochter: Romana Noack
Rechtsanwalt Dr. Erich Siedler: Reinhard Alessandri
Sigismund Sülzheimer: Christoph Wagner-Trenkwitz
Professor Hinzelmann: Frank-Michael Weber
Klärchen, seine Tochter: Caroline Vasicek
Kaiser Franz-Josef: Gerhard Balluch
Piccolo, ein Kellner: Thomas Zisterer
Kathi, Jodlerin, Fremdenführerin: Christine Ornetsmüller

Franz Lehà¡r-Orchester
Chor des Lehà¡r Festivals Bad Ischl
Goldhaubenfrauen Bad Ischl
Bürgermusik Bad Ischl

Premiere: 16. Juli 2011, 20:00 Uhr

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Sommerspiele Schloss Sitzenberg: Der Unbestechliche

10. Juni 2011
19:00bis22:00

Die Sommerspiele Schloss Sitzenberg zeigen 2011 Hugo von Hofmannsthals “Der Unbestechliche”.

Inhalt
Auf dem Gut der Baronin in Niederösterreich, 1912. Nach siebzehnjähriger Dienstzeit bei ihrem Sohn Jaromir ist der Diener Theodor zu seiner früheren Herrschaft, der Baronin, zurückgekehrt, hat aber nun auch ihr überraschend gekündigt. Jahrelang habe er unter der “beispiellosen Frivolität und eiskalten Selbstsucht”, mit der ihr Sohn seine Liebschaften unterhalten habe, gelitten. Dass Jaromir aber jetzt, obwohl glücklich verheiratet, “seine Maitressen paarweise herbestellt ins Haus”, sei ihm zuviel. Erst als ihm die Baronin verspricht, ihm “in diskreter Weise freie Hand zu lassen”, ist Theodor bereit zu bleiben … Mit eleganter und kluger Intrige versucht er nun, die beiden Geliebten aus dem Haus zu manövrieren und Jaromirs Aufmerksamkeit auf seine liebenswerte Ehefrau Anna zu lenken.

Darsteller
Ingeborg Bauböck, Gerhard Dorfer, Michaela Ehrenstein, Peter Fernbach, Johannes Kaiser, Julia Resinger, Gabriele Schuchter u. a.

Leading Team
Musik: Bà©la Fischer
Assistenz: Tess Werner
Bühne: Erwin Bail
Kostüme: Babsi Langbein
Regie: Michaela Ehrenstein

Premiere: Freitag, 10. Juni 2011, 19 Uhr

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Festspiele Reichenau: Spion Oberst Redl

7. Juli 2011
19:30bis22:30

Die Festspiele Reichenau präsentieren ein neues Theaterstück von Nicolaus Hagg über die größte Spionage-Affäre der k & k Monarchie, über die spannende und faszinierende Lebensgeschichte eines genialen Offiziers, der seine militärischen Ideale verkaufte, weil er wegen seiner Homosexualität erpressbar war.

Aus einfachen Verhältnissen in Lemberg/Galizien stammend, machte Alfred Redl eine erstaunliche Karriere aus eigener Kraft. Bereits nach der Kadettenschule brach er die Beziehungen zu seiner Familie ab und fand im Militärdienst seine wahre Bestimmung.

Die zweite Seite seiner Persönlichkeit wusste Alfred Redl geschickt geheim zu halten. Seine intime Veranlagung galt zu dieser Zeit als sexuell abwegig, strafbar und bedeutete einen Ausschluss aus dem Militär. Er fand einen Weg, insbesondere bei seinem langjährigen jungen Gefährten, Stefan Horinka, eine Verwandtschaft vorzutäuschen, sodass das häufige Zusammentreffen mit ihm dem Generalstab nicht auffällig schien. Redls verborgene Leidenschaft überstieg aber bald seine finanziellen Möglichkeiten – und so kam es dazu, dass er in die Fänge des russischen Geheimdienstes geriet, der ihn zur Spionage erpresste.

Die Weitergabe strengster militärischer Geheimnisse in einer krisenhaften Zeit, in der die Nationen rund um Österreich bereits an Aufrüstung und sogar an Krieg dachten, war eine höchst riskante, moralisch verwerfliche, aber viel Geld einbringende Sache. Beruflich ein nüchterner, kalter Kalkulierer, wurde Redl privat durch den neuen Reichtum zum Genussmenschen. Er fuhr teure Autos, hatte eine elegante Wohnung, liebte feine Hotels und leistete sich luxuriöse Kurzreisen mit seinem Geliebten und Geschenke für Horinka, um diesen gefügig zu halten.

Diese Geschichte konnte nicht gut ausgehen!
Spion Oberst Redl

Auch der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand wurde auf Redl aufmerksam. Redls rasanter Aufstieg dürfte auf das Wohlwollen zurückzuführen sein, das ihm der Erzherzog entgegenbrachte.

Darsteller
Alfred Redl: Marcello de Nardo
Franz Ferdinand, Erzherzog: Miguel Herz-Kestranek
Anton Freiherr von Kiesling: Rainer Frieb
Lelio Graf Spannocchi: Christoph Zadra
Gyula Freiherr von Unguary: Raphael von Bargen
Stefan Horinka, junger Leutnant: Simon Mantei
Ludwig Weizmann, Pfarrer: Nicolaus Hagg
Elisabeth Weizmann, seine Schwester: Johanna Arrouas
Irena Worowka, Spionin für Rußland: Sona MacDonald
Valentin Schober, Zivilbeamter: David Oberkogler
Adelheid, Redls Schwester: Emese Fay
Ordonnanz u. a.: Michael Pöllmann
Redl als Kind: Julius Hagg

Leading Team
Regie: Michael Gampe
Bühne: Peter Loidolt
Kostüme: Erika Navas
Licht: Lukas Kaltenbäck
PREMIERE: Donnerstag, 7. Juli 2011, 19.30 Uhr
THEATER REICHENAU - NEUER SPIELRAUM

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Shakespeare auf der Rosenburg: Othello

1. Juli 2011
20:00bis23:00
20:00bis23:00

In den vergangenen Jahren hat sich Shakespeare auf der Rosenburg einen fixen Platz im Reigen der Sommertheater erobert. Die Produktionen locken jährlich über 10.000 Zuschauer auf die Rosenburg. Die überdachte Arenabühne - das für Österreich seltene «theater-in-the-round« - ist das Markenzeichen der Shakespeare-Vermittlung auf der Rosenburg. Es gibt nur sieben Sitzreihen, so dass trotz der großen Anzahl von Zuschauern ( 856 Sitzplätze) die Intimität eines Theaters mit großer Nähe zu den Schauspielern geboten wird. Das Ensemble junger Darsteller zeigt jedes Jahr ein anderes Hauptwerk des großen englischen Dramatikers in einer frischen, frechen Interpretation. 2011 steht “Othello” auf dem Programm der Rosenburg.

Othello ist der Eifersuchtsmörder schlechthin. Der umjubelte Feldherr und siegreiche Admiral der Venezianischen Flotte ist nach seiner heimlichen Hochzeit mit der schönen Desdemona rassistischen Angriffen und Unterstellungen ausgesetzt. Sein eigener Schwiegervater verklagt ihn wegen Hexerei. Wie sonst könnte ein “schwarzer” Mann das Herz einer “weißen” Frau erobern?

Dank seiner hervorragenden Intelligenz und seines Charismas gewinnt Othello den Prozess - und weil die Republik Venedig ihn braucht, um die Türken zu besiegen. Es ist eine schmutzige kleine Intrige von Shakespeares widerwärtigstem Schurken, dem neidzerfressenen, hochintelligenten und skrupellosen Offizier Jago, die den strahlenden “schwarzen” Kriegshelden Othello zum Mörder werden lässt. Nie war Leidenschaft tödlicher!

Leading Team
Regie: Sylvie Rohrer
Bühne: Gudrun Lenk-Wane
Kostüme: Angelika Klose

Darsteller
Nikolaus Okonkwo, Alexander Waechter, Cheryl Shepard, Julian Looman, Daniel Feik, Bernhard Majcen, Florian Schuhmann, Richard Zecha u.a.

Premiere: Freitag, 1. Juli 2011, 20:00 Uhr
Vorstellungen bis 7. August 2011
Weitere Informationen –> hier

Sommerspiele Melk: Stayin’ alive

6. Juli 2011
20:15bis23:15

Der Siegeszug des Reggae durch Bob Marley und James Brown; die bombastische Klangvielfalt von Genesis, Pink Floyd und Queen; der Glamour-Rock eines David Bowie; die bunten Akzente der Punks; die hochkarätigen Singer-Songwriter Simon and Garfunkel; die Hardrocksaurier Led Zeppelin; der letzte Song der Beatles und die großartigen Vermächtnisse von Elvis; der Erfolg der Supergruppen wie The Who und Cream; der umwerfende Erfolg von Abba und den Bee Gees, das alle Kontinente überrollende Disco-Fever und eine Blütezeit des deutschen Schlagers wie auch einer neuen sozialkritischen Welle: all das waren die musikalischen 70er.

Die Sommerspiele Melk setzen nach “Twist & Shout” (2010) auch 2011 mit ihrer Produktion “Stayin’ Alive” auf das Musikrevue-Genre,

Regie: Henry Mason
Choreographie: Karl Schreiner
Musikalische Leitung: Matthias Bauer
Bühne: Charly Fehringer und Judith Leikauf
Kostüm: Moana Stemberger
Maske: Beate Lentsch-Bayerl

Mit: Tini Kainrath, Sabine Bina, Christian Dolezal, Ronny Glaser alias “Dick Wave”, Peter Groissböck, Matthias Hacker, Franziska Hetzel, Markus Kofler, Robert Neumayer, Karola Niederhuber, Lynne Williams und die Band der einsamen Herzen

Premiere: 6. Juli, 20:15 Uhr, in der Donauarena Melk
Gespielt wird bis 6. August 2011

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Musikverein: Zmeki Goes to Hollywood

2. April 2011
14:00bis16:00

Ein Filmstudio in Hollywood, 1927. Starregisseur Basbey Barley dreht einen Show-Film. Assistentin Flora Zugbaum hilft so gut sie kann, doch das Team hat mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen: die Schauspieler erscheinen zu spät am Set, die Technik funktioniert nicht so, wie sie soll, und zu schlechter Letzt trifft noch die Nachricht ein, dass der Tonfilm erfunden wurde … was tun?

Könnte es mit Hilfe der Kinder im Publikum gelingen, den Film doch noch in den Kasten zu bekommen? Und gibt es letztlich vielleicht sogar eine große Auszeichnung in Hollywood? Mit Musik von Cole Porter, Irving Berlin, George Gershwin u. a. stellt Steppweltrekordler Christian Zmek eine Kinder-Musical-Tanz-Show auf die Allegretto-Bühne.

Zmeki Goes to Hollywood
“Als die Bilder tanzen lernten”

Interaktive Tanzshow für Kinder
von und mit Christian Zmek

Konzept und musikalische Leitung:
Alexander Kuchinka
2. April 2011: 14 Uhr und 17 Uhr
3. April 2011: 11 Uhr und 16 Uhr
Musikverein - Brahms-Saal
1010 Wien, Bösendorferstraße 12

Nähere Infos –> www.musikverein.at

Vienna’s English Theatre: Premiere von “Cat on a Hot Tin Roof” mit Dennis Kozeluh

In Vienna’s English Theatre feiert das von Tennessee Williams geschriebene und mit einem Pulitzerpreis ausgezeichnete Theaterstück “Die Katze auf dem heißen Blechdach” (Originaltitel: “Cat on a Hot Tin Roof”) am 31. Januar 2011 Premiere (in englischer Sprache). Sogar einen besonderen Anlass gibt es für diese Produktion. Der Schriftsteller hätte 2011 (am 26. März) seinen 100. Geburtstag gefeiert. Williams starb am 25. Februar 1983 im Alter von 72 Jahren.

Inhalt
Eine mächtige Südstaatenfamilie feiert den 65. Geburtstag des Patriarchen »Big Daddy«. Trotz der Feierlichkeiten ist die Stimmung gedrückt, denn Big Daddy hat Krebs im Endstadium - und keiner findet den Mut, es ihm zu sagen, vor allem da nun der Kampf ums Erbe begonnen hat. Jeder in der Familie versucht seine Position zu behaupten. Der älteste Sohn Gooper kämpft um die Anerkennung seines Vaters, seine Frau Mae um das Erbe, »Big Mama« um die Harmonie in der Familie und Schwiegertochter Maggie ringt verzweifelt um die Liebe ihres Mannes Brick. Nur Brick kämpft nicht mehr. Seit dem Selbstmord seines Freundes Skipper hat er sich in Alkohol, Welt- und Selbstekel geflüchtet. Maggie versucht Bricks Interessen zu vertreten, doch schlägt der »Kinderlosen« nur Verachtung entgegen. Bald brechen sich vielfältige Konflikte die Bahn und zerstören die mühsam errichtete Fassade der scheinbar perfekten Familie, der als einziger Ausweg vor der der Selbstzerfleischung nur die Enthüllung der ungeschminkten Wahrheit bleibt.

Mit dabei als Reverend Tooker: VBW-Urgestein Dennis Kozeluh in der Rolle von Reverend Tooker.

Cast
Margaret: Rachel Spencer Hewitt
Brick: Ross Hellwig
Mae: Kate Gleason
Big Mama: Peggy Cosgrave
Dixie: Toni Arroyave, Sandra Baverman, Leonie Gadner
Gooper: Jay Russell
Reverend Tooker: Dennis Kozeluh
Big Daddy: John Tillotson
Doctor Baugh: Jeff Sturgeon

Creative Team
Directed by: Jonathan Fox
Set designed by: Neil Prince
Costumes designed by: Lothar Hüttling
Children’s Acting Coach: Adrienne Ferguson
Casting by: Stephanie Klapper
New York Casting Assistants: Lauren O’Connell, Tyler Albright

31. Januar–12. März 2011
Vorstellung täglich um 19:30 Uhr, außer Sonntag
Keine Vorstellung am 2. Feb

1. Akt: 50 Minuten
Pause: 20 Minuten
2. Akt: 90 Minuten
Vorstellungsende: ca. 22:10 Uhr

Weitere Infos –> hier

Lasst Schottenberg und sein Team arbeiten

Der Rechnungshof untersuchte in den letzten Monaten Wiener Theater auf so etwas wie Effizienz. Das ist die eine Seite, dem könnte man sogar etwas abgewinnen, wenn als Resultat sinnvolle Vorschläge unterbreitet würden, wie man die Effizienz, bei gleichbleibender Qualität des Spielbetriebs, steigern könnte. Leider ist die Konjunktivkonstruktion durchaus angebracht.

Beginnen wir bei den Rahmenbedingungen. Michael Schottenberg ist seit Herbst 2005 mit der künstlerischen Leitung des Volkstheaters betraut. Fünf Jahre hat sich die Stadt Wien angesehen, wie er diese Leitung gestaltet, dann machte Schottenberg eine Verlängerung seines Vertrags davon abhängig, ob der Kulturstadtrat ihn ersucht, zu verlängern. Er wollte, dass man sich ganz bewusst dafür ausspricht, dass man damit, wie er das Theater leitet, einverstanden ist, und genau so kam es auch. Ausgehend davon, dass Michael Schottenberg also gebeten wurde, seinen Vertrag zu verlängern, weil man mit der Art und Weise seiner Leitung einverstanden ist, vermisse ich jetzt eine gewisse Rückendeckung von Seiten des Kulturstadtrats. Aber bitte, was kann man erwarten …

Ein großes Spektrum an veröffentlichtem Datenmaterial gibt es, was die Abozahlen, die Auslastung etc. des Volkstheaters betrifft. Was soll man sich unter dem Volkstheater vorstellen? Ein Theater mit einem Saal? So scheint es der Rechnungshof zu sehen, die Wirklichkeit ist allerdings eine andere. Neben dem Haupthaus gibt es als Spielstätten die Rote Bar, den Hundsturm, den Weißen Salon, den Empfangsraum, das Bellaria Kino und das Unternehmen Volkstheater in den Außenbezirken. Einige Zahlen dazu: Für das Haupthaus gibt es ca. 180 Abos, was bedeutet, dass man zusätzlich täglich 790 Tickets am freien Markt absetzen muss. Dazu kommen 120 Karten für die Rote Bar und im Schnitt 350 Karten für die Bezirks-Tournee sowie die diversen Nebenschauplätze. Es sind also rund 1300 Tickets täglich im freien Verkauf. Rechnet man nun, wie der Rechnungshof, die Tickets des Theaters in den Außenbezirken nicht dazu, bedeutet das eine Verfälschung, die als Konsequenz zu einer Rufschädigung des Unternehmens führt. Als weitere Konsequenz hätte sich der Kulturstadtrat zur Vorgehensweise …. hat er aber nicht.

Konsequenz, wie in der jüngsten Ausgabe von NEWS zu lesen: Am Volkstheater werden Schließtage eingeführt und es wird eine Premiere eingespart. Wie es zu diesem Plan kam, ob dies eine Entscheidung aufgrund des Rechnungshofberichts war, das weiß man nicht.

Link
- Volkstheater

Theater Nestroyhof Hamakom: Die Denkwelten und die Liebe von Hannah Arendt und Martin Heidegger

24. Januar 2011
20:00bis22:00

Anlässlich der Theaterproduktion ‚Banalität der Liebe’ am Theater Nestroyhof Hamakom präsentiert der Hamakom Salon ein philosophisches Gespräch zu den Denkwelten der Philosophin und politischen Denkerin Hannah Arend und ihrem Lehrer und Meister, Geliebten und Widersacher, dem existentialistischen Philosophen Martin Heidegger.

Arendts Lebenswerk steht für das ‚Verstehen Wollen’ und für ein ‚Denken ohne Grenzen’; ihr Denken wurde ursprünglich beeinflusst von Heidegger; in ihrem Hauptwerk ‚Vita Activa’ manifestiert sie erstmals ihre eigenständige und originelle Kritik an Heidegger; ein Leben lang denkt sie mit und gegen ihn, ein Leben lang währte für sie diese ungelebte Liebe. Heidegger hat im Gegensatz zu Arendt in seinen Denkgebäuden Liebe nicht konkret verhandelt, aber auch ihm widerfuhr diese Liebe seines Lebens ganz existentiell.

Der Hamakom Philosophiesalon sucht Annäherungen zu den manifestierten Denkwelten und der – nur durch wenige Briefdokumente erfassbaren - Geschichte der Liebe von Arendt und Heidegger zu thematisieren. Wie kann man philosophisch über Liebe, z.B. zwischen zwei bedeutenden Denkern des zwanzigsten Jahrhunderts, sprechen? Wo ist das Ereignis der Liebe im Politischen anzusetzen, wo ihre Banalitäten und Aporien, wie ist der Zusammenhang von Gefühl und Macht, Handeln und In-Der-Welt-Sein. Und andere Fragen.

PETER KAMPITS: Geboren 1942; em. Professor für Philosophie/ Universität Wien; Gastprofessuren in den USA, Türkei, Slowakei und Kroatien. 1987-1991 u. 2001-2004 Vorstand des Instituts für Philosophie/ Universität Wien; 1988-1995 Wissenschaftlicher Leiter u. Direktor des Zentrums für Ethik und Medizin/ Wissenschaftliche Landesakademie Niederösterreich. Vorstandsmitglied/ Internationale Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. Zahlreiche Publikationen.

ARNO BÖHLER: Gastprofessor am Institut für Philosophie/ Universität Wien und Filmemacher (GRENZ_film). Leitung des FWF-Forschungsprojekts: “Generating Bodies – Korporale Performanz”. Veröffentlichungen u.a. »Ereignis Denken. TheatRealität, Performanz, Ereignis« [Hrsg.], Passagen Verlag, Wien 2009; “Philosophy On Stage”, GRENZ_film [Hrsg.], Doppel-DVD, Passagen Verlag, Wien 2007; »Singularitäten. Vom zu-reichenden Grund der Zeit.«, Passagen Verlag, Wien 2005.

SOPHIE LOIDOLT: Geboren 1980; Studium der Philosophie in Wien, Forschungsaufenthalten in Leuven, Paris und New York; 2007 Promotion sub auspiciis praesidentis; seit 2006 Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie/ Universität Wien; 2010-2013 APART-Stipendiatin/ Österreichischen Akademie der Wissenschaften; WS 2010 Visiting Scholar/New School for Social Research, New York.

BERND BÖSEL: Geboren 1977; Philosoph, Lehrbeauftragter für Ethik am Institut für Philosophie/ Universität Wien, und für Ästhetik/ Kunstuniversität Linz, sowie an der Modeschule Wien/ Schloss Hetzendorf. Arbeiten zu Martin Heidegger, Friedrich Nietzsche und Michail Bachtin. Mitherausgeber der ‚Praterstern Protokolle’ Reihe Passagen Philosophie.

Theater Nestroyhof Hamakom: Die Denkwelten und die Liebe von Hannah Arendt und Martin Heidegger
Im Gespräch:
Univ. Prof. Dr. PETER KAMPITS
Univ. Doz. Dr. ARNO BÖHLER
Dr. SOPHIE LOIDOLT
Dr. BERND BÖSEL
24. Jänner 2011, 20.00 Uhr, freier Eintritt

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John Grant: Live @Porgy & Bess

18. April 2011
20:30bis22:30

John Grant, ehemals Singer/Songwriter bei der Kultband »The Czars«, meldet sich mit seinem außergewöhnlichen Solo-Debüt »Queen Of Denmark« zurück, das Ende April via »Bella Union / Cooperative Music« erschien. »Queen Of Denmark« entstand Ende 2008 / Anfang 2009 in Zusammenarbeit mit »Midlake« in Denton, Texas – zur gleichen Zeit als »Midlake« gerade ihr neues Album »The Courage Of Others« aufnahmen. Es ist die Vertonung seines Seelenlebens, eine Art Abbitte nach jahrelanger Alkohol- und Drogenabhängigkeit und das Streben nach einem besseren Ich. Das Album entwickelt sich von reinster Sehnsucht (im Opener »TC And Honeybear«) bis zur bitteren, sarkastischen Wut (im Titelstück »Queen Of Denmark«) und besticht durch große Balladen, Chöre und überbordende Streicherarrangements. Schlichte Pianothemen werden in Synthieklängen getränkt, die Querflöte von Midlake-Sänger Tim Smith verleiht »I Wanna Go To Marz« eine träumerische Note, während Grant in »Where Dreams Go To Die« mit herzzerreißenden Streichern seine Träume zu Grabe trägt und Sigourney Weaver von einem Hintergrundchor mit den bezaubernsten Gesangsharmonien besingen lässt. Man sollte sich unbedingt Zeit nehmen, den teils schrägen Texten zu lauschen, die in einem brillianten Kontrast zur süsslichen Musik stehen, um den speziellen Sarkasmus dieser Platte zu begreifen. Schmerz, Hoffnung, Angst, Bedauern und Selbsterkenntnis – auf »Queen of Denmark« findet man all dies, verpackt in zuckrige Pop-Melodien und einzigartige Arrangements. (Pressetext)

John Grant. Live @ Porgy & Bess, 18. April 2011, 20:30 Uhr
Eintritt: 17.- €, 10.- € für MembercardInhaber
Weitere Infos –> hier

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