Martin Bruny am Samstag, den
3. Juli 2010 um 19:54 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
26. Juli 2010
19:30
bis
21:30
Am 26., 27. und 28. Juli 2010 (Beginn 19:30 Uhr) gastieren die Vienna Swing Sisters & The Moods mit Markus Richter im Wiener Theater am Spittelberg. Zu sehen ist die Erfolgsrevue “Rum and Coca Cola! - A Tribute to The Andrew Sisters”.
Inhalt:
Das Hütchen mit dem schwarzen Netzschleier keck in die Stirn gedrückt, schicke Bluse und engen Rock zurechtgerückt: Lisa Jakob, Stephanie Lang und Susanne Fanny Rader schlüpfen nicht nur optisch in die Rollen der temperamentvollen LaVerne, Maxene und Patty Andrews. Mit dem authentischen Sound der 1940er, begleitet von ihrer Band »The Moods« und »Bing Crosby« Markus Richter, beschwören sie die »Golden Era of Swing« herauf. Wer sie so einmal erlebt hat, stimmt gern mit ein: »Bei mir bist du schön …«
Cast
Lisa Jakob, Stephanie Lang, Susanne Fanny Rader und Markus Richter
Leading Team/Band
Herbert Swoboda: Piano
Martin Treml: Bass
Herwig Wagner: Drums
Wolfgang Lesky: Texte und Szenen
Markus Richter: Musikalische Gesamtleitung
Martin Bruny am Freitag, den
2. Juli 2010 um 21:54 · gespeichert in Musical, Theater, Pop
Marsala Rypka: What five people would you invite to dinner?
Barry Manilow: I’d invite Jesus and ask him if he really existed. I believe that during that time, there were probably many people named Jesus and they all had the same kind of ideas of one God, being kind to people, and forgiveness — everything our current Jesus is supposed to have spoken about. I would ask if he really walked on water and returned from the dead, if there really was an Immaculate Conception, and all the rest that people believe today in order to stop everyone from killing one another (which we do anyway).
I’d invite Hitler and ask why he hated me and my family and all of the Jewish people. Why did he do what he did? And then after dinner, I’d kill him.
And I’d invite my musical heroes like Judy Garland. Judy was the world’s greatest entertainer. I’ve always loved singers who also act. Judy was that, so was Sinatra. The greats crawl into the lyrics they’re singing. When I started, I had to do that. I wasn’t a real singer and I didn’t know shit about performing. My strength isn’t my voice or my looks; it’s that I communicate the story of the song to the audience.
I’d invite Harold Arlen, who wrote over 500 songs including the 1938 classic «Over the Rainbowâ€, and George Gershwin. They were the greatest composers of the 20th century.
I’d also invite Laura Nyro, one of pop music’s most innovative songwriters.
I’d like to spend an evening with all of them. I’d want them to talk about their experiences, their beliefs, who they were inspired by and share some funny anecdotes. I’d pick songs and ask how they came about, what made them think of that melody, or how were they able to strip away all their walls and be so honest on stage. Oh, I’d kill for a dinner like that. [Luxury Las Vegas Magazine]
Martin Bruny am Freitag, den
2. Juli 2010 um 00:07 · gespeichert in Theater
Der Endspurt in den Produktionsvorbereitungen von Dario Fos Zwei-Personen-Stück “Offene Zweierbeziehung”, der Schauspielpremiere des diesjährigen “Kultursommer Schloss Wolkersdorf”, steht unmittelbar bevor. Bis Mitte Juli noch proben Regisseur Thomas Smolej sowie die Schauspieler Angelika Niedetzky, Christoph Fälbl und Philipp Reichel im Wiener Kabarett Simpl, dann gehts auf die Hauptbühne vor Ort nach Wolkersdorf.
Seit drei Jahren findet auf Schloss Wolkersdorf der “Kultursommer” statt, und blendend läuft der Vorverkauf des diesjährigen Festivals. Tickets für die “Offene Zweierbeziehung” gibt es über Ö-Ticket –> hier. Einen Probenbericht bietet die ORF-Sendung “Sommerzeit” wenige Tage vor der Premiere am 27. Juli 2010. Zu Gast im Studio werden Christoph Fälbl und Angelika Niedetzky sein.
Dario Fo: Offene Zweierbeziehung
Premiere: 30. Juli 2010
Weitere Vorstellungen: 31. Juli; 5., 8., 13. und 14. August 2010
Besetzung Antonia: Angelika Niedetzky
Wie Thomas Smolej und Christoph Fälbl war Angelika Niedetzky einige Jahre fixes Mitglied des Wiener Kabarett Simpl. Neben ihrem Engagement beim “Kultursommer Schloss Wolkersdorf” dreht Niedetzky seit Anfang Juni und noch bis Ende August 2010 die ORF-Serie »Die Steintaler« [Dor Film, Regie: Rupert Henning, Michi Riebl], im Herbst starten die Dreharbeiten zu Paul Harathers Comedy-Impro-Serie “Schlawiner” und ebenfalls im Herbst steht Angelika Niedetzky für das TV-Drama “Vermisst”, ein Projekt des “In 3 Tagen bist du tot”-Regisseurs Andreas Prochaska, vor der Kamera.
Ihr Ehemann: Christoph Fälbl
Der Kabarettist und Schauspieler ist derzeit und noch bis Anfang November in ganz Österreich mit seinem Soloprogramm “a life” auf Tour (Termine siehe –> hier).
Leading Team Regie: Thomas Smolej
Thomas Smolej, 2005 bis 2010 fixes Mitglied des Kabarett Simpl, ist im Herbst 2010 im Theater der Jugend zu sehen. In der Musicalproduktion “Just so” (George Stiles: Musik/Anthony Drewe: Text/Inszenierung: Henry Mason) spielt er die Rolle des Leoparden. Im Herbst 2011 inszeniert Thomas Smolej in Los Angeles mit in L. A. lebenden und arbeitenden deutschsprachigen Schauspielern für das Teutonic Theatre ein Stück eines deutschen Autors. Das Teutonic Theatre ist eine Theatergruppe in Los Angeles, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Stücke österreichischer, deutscher und Schweizer Autoren in den USA zur Aufführung zu bringen. Gründungsmitglieder sind Andreas Beckett, Bernhard Forcher, Philipp Karner, Thomas Mikusz, Silvia Moore, Ariana Weil und Torsten Voges.
Martin Bruny am Mittwoch, den
30. Juni 2010 um 17:03 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
25. Oktober 2010
20:00
bis
23:00
Zwei Jahre nach der Uraufführung bei den Festspielen Gutenstein in Niederösterreich ist »Tutanchamun« beziehungsweise »Tut Ankh Amon - The Musical«, so der Titel der englischsprachigen Version, das Musical über den berühmten ägyptischen Pharao, im Herbst 2010 in Kairo und Alexandria zu sehen.
Leading Team
Produzenten: Ernst Neuspiel, Niki Neuspiel, Quadrovision GmbH
Musik: Gerald Gratzer
Buch: Sissi Gruber
Songtexte: Sissi Gruber, Birgit Nawrata
Englische Übersetzung: Dean Welterlen, Jana Werner
Regie: Dean Welterlen
Choreografie: Cedric Lee Bradley
Kostüme: Uschi Heinzl
Bühnenbild: Eduard Neversal
Martin Bruny am Mittwoch, den
30. Juni 2010 um 10:07 · gespeichert in Event-Tipps
3. September 2010
19:30
bis
21:00
Mit einem Freiluftkonzert im Arne-Carlsson-Park unterhalb der Volksoper an der Währinger Straße/Ecke Spitalgasse startet die Volksoper in die neue Saison.
Internationale Stars und Publikumslieblinge präsentieren Höhepunkte aus der Welt der Operette, Oper und des Musicals. Die Bandbreite reicht von Musicalhits wie “This nearly was mine” aus “South Pacific” gesungen von dem weltberühmten Opernbass KS Ferruccio Furlanetto zu Opernarien wie Puccinis “Nessun dorma” aus Turandot, von dem Prolog aus “Pagliacci” bis zum Finale aus “Carmen”, von Auszügen aus “My Fair Lady” mit Volksoperndirektor Robert Meyer bis zu Kurt Weils “Lady in the Dark” mit KS Angelika Kirchschlager.
Weltberühmte Arien aus Lehà¡rs “Der Zarewitsch”, Oscar Straus’ “Ein Walzertraum” und Johann Strauss “Der Zigeunerbaron” dürfen ebenso wenig fehlen wie “Oh mio babbino caro” aus Puccinis “Gianni Schicchi”. KS Kurt Rydl ist mit Auszügen aus den Opern “Zar und Zimmermann” (gemeinsam mit Sebastian Reinthaller) und “Die verkaufte Braut” vertreten. Christoph Wagner-Trenkwitz führt als Moderator durch den Abend.
Bei Schlechtwetter findet das Konzert ab 20:00 Uhr in der Volksoper statt. Platzkarten für das Schlechtwetterprogramm in der Volksoper sind ab 1. September an allen Bundestheaterkassen erhältlich. Eintritt frei!
Freitag 03. September 2010
Beginn: 19.30 Uhr
weitere Termine
Spieldauer: 1 Stunde 30 Minuten, Pausen: 1
Martin Bruny am Dienstag, den
29. Juni 2010 um 23:43 · gespeichert in Theater
2008 gründeten Maresa Hörbiger und Karlheinz Hackl das Theater zum Himmel im Haus der legendären Schauspielerfamilie Hörbiger. Der Garten und der Blick auf die Weinberge sind seitdem Kulisse für ganz spezielles Theater.
Im Winter wird im Salon Hörbiger auf einer kleinen Bühne großes Theater gespielt. Im Sommer finden bei Schönwetter Lesungen unter freiem Himmel im von Paula Wessely und Attila Hörbiger angelegten Garten statt. Bei Regenwetter steht das Theater im Salon im ersten Stock des Hörbiger-Hauses zur Verfügung.
Die Sommertheater-Saison startet 2010 am 8. Juli. Gegeben wird “Das Generationenspiel”, bei dem Karlheinz Hackl und Tochter Franziska Hackl sowie Maresa Hörbiger und Sohn Manuel Witting Texte des Fin de Sià¨cle lesen.
Bis 12. September sind Stars wie Sunnyi Melles, Erika Pluhar, Michael Heltau, Wolfgang Hübsch, Martin Schwab, Otto Schenk oder Cornelius Obonya im Hörbiger-Haus zu erleben. Das genaue Programm findet man –> hier.
Martin Bruny am Dienstag, den
29. Juni 2010 um 21:09 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
6. Juli 2010
10:00
bis
12:00
“Obstsalat”, ein Musical (für Kinder von 10 bis 14 Jahren) von Günther Mohaupt (Musik und Idee) rund um die Kernthemen Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gemeinsamkeiten, die schlussendlich zu Freundschaften führen, feiert am 6. Juli 2010 im Rahmen des Musikfestivals Steyr Premiere. Auf der Bühne: das Ensemble der Musikhauptschule Gumpldskirchen.
Inhalt
Das Stück spielt in der Obstabteilung eines Supermarkts. Die Akteure sind die einheimischen Früchte - angeführt vom Apfel »Granny Smith« - und die ausländischen Zitrusfrüchte - angeführt von der Ananas -, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Zwei Früchtchen, »Kronprinz†und »Clementineâ€, freunden sich an und finden eine wichtige Gemeinsamkeit, die Vitamine.
Der Streit zwischen den verfeindeten Früchten wird niedergelegt und gemeinsam macht man einen - Obstsalat.
Obstsalat
Musik und Idee: Günther Mohaupt
Ensemble der Musikhauptschule Gumpoldskirchen
Martin Bruny am Dienstag, den
29. Juni 2010 um 20:43 · gespeichert in Event-Tipps
7. September 2010
19:00
bis
21:00
ALPENKÖNIG UND MENSCHENFEIND
von Ferdinand Raimund
Premiere: 7. September 2010, 19.00 Uhr
Ort: Studio Molià¨re, Liechtensteinstraße 37, 1090 Wien
»Alpenkönig und Menschenfeind« ist ein unterhaltsames Psychogramm des cholerischen »Seelenkranken« Rappelkopf, der in paranoider und überheblicher Verblendung seine Umwelt tyrannisiert. In der Verpackung des Zaubermärchens fängt Ferdinand Raimund die Diskrepanz biedermeierlicher Idylle, Glückseligkeit und Harmoniestrebens ein und spiegelt kritisch die politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit. Sind die Eierschalen der Epoche abgestreift, bleiben allgemeingültige Themen: Schein und Wahrheit in der Selbst- und Umweltwahrnehmung, Willkür und Ausnutzung ökonomischer Abhängigkeiten.
Raimunds Text hat besonderen Wortwitz und ist für die jungen Darstellerinnen und Darsteller im häufigen Wechsel zum Beiseite-Sprechen eine Herausforderung an ihre komischen Talente. Der Witz der ewigen Wiederholung in der Rolle des Habakuk oder die Entladung der ungebremsten Wut Rappelkopfs sind den Kindern ein schauspielerisches Vergnügen. Sylvia Rotter und ihr Team erarbeiteten das Stück inhaltlich und szenisch mit den ca. 120 Kindern und Jugendlichen des Wiener Kindertheaters im Zuge der wöchentlichen Workshops während des vergangenen Schulsemesters. Bei den Vorstellungen werden die Rollen in jeweils wechselnder Besetzung gespielt, sodass alle ihren Auftritt bekommen!
Die Figur des Rappelkopf ist im Sog von Misstrauen und Verdächtigung gefangen. Auch sein Verhältnis zu Geld ist gestört: Es war indirekt durch den Betrug eines Geschäftspartners Auslöser seines Menschenhasses, all sein Glück macht Rappelkopf von seinem Vermögensstand abhängig und Geld ist das einzige, worauf er sich noch verlassen will. Als Opfer seiner eigenen Panikmache treibt er seine Selbstentfremdung und Abkapselung von seinem Umfeld mit der Flucht in den Wald – das Zauberreich des Alpenkönigs – durch die Isolation in eine Phantasiewelt auf die Spitze.
Vieles, was uns heute behelligt und das Gemeinwesen beeinträchtigt, ist in der Figur des Rappelkopf angelegt und wird unter technologischen, ökonomischen und politischen Bedingungen der Gegenwart realisiert. Im Stück lösen sich die Konflikte harmonisch, in der Tradition des Zaubermärchens: Der magische »Ego-Trip« bringt die versprochene Selbsterkenntnis und führt die Familie wieder im Glück zusammen. Der Anstoß zur Selbstreflexion soll einen Weg zur verantwortungsbewussten Gemeinschaftlichkeit und zur sensiblen Wahrnehmung des Menschlichen zeigen.
Regie: Sylvia Rotter
Choreographie: Shona Morris & Paul Cimpoieru
Bühnenbild: Stefanie Willhelm
Requisiten: Eva Redtenbacher-Kohout
Kostüme: Petra Eder
Musik: Julia Meinx
Es spielen: 12 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 12 Jahren, wechselnde
Besetzung bei jeder Vorstellung
Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren
Weitere Vorstellungen:
Mittwoch, 8. September 2010, 18.00 Uhr
Donnerstag, 9. September 2010, 18.00 Uhr
Freitag, 10. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Samstag, 11. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Sonntag, 12. September 2010, 15.00 und 18.00 Uhr
Mittwoch, 15. September 2010, 18.00 Uhr
Donnerstag, 16. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Freitag, 17. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Samstag, 18. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Sonntag, 19. September 2010, 15.00 Uhr
Das Wiener Kindertheater
Sylvia Rotter
Taborstraße 11b/2/26c, A - 1020 Wien
tel: +43 1 214 46 25
fax: +43 1 218 14 38
info@kindertheater.com
www.wienerkindertheater.com
Kartenreservierung
Tickets sind in allen Erste Bank Filialen erhältlich sowie
über das Wiener Kindertheater unter: 0664 858 55 88 oder info@kindertheater.com
Kartenpreise:
Vollpreis: Euro 15,-
Senioren und Präsenzdiener: Euro 12,-
Kinder ab 6 Jahren, Schüler und Studierende: Euro 7,-
Premierenkarten: Euro 25,- / 15,-
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 15%
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Uniqa
Martin Bruny am Samstag, den
26. Juni 2010 um 08:23 · gespeichert in Theater, Event-Tipps
16. Dezember 2010
19:30
bis
21:30
Am 25. Juni 2009 wurde der King of Pop offiziell für tot erklärt. In dem einen Jahr seit seinem Tod hat Michael Jackson alleine in England 2.77 Millionen CDs und 1.54 Millionen Einzeltracks abgesetzt, mehr als jeder andere, lebende Künstler. “Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson” erzählt die fiktive Geschichte eines Mannes, der sich Michael Jackson nennt und in eine Anstalt für psychisch Kranke eingeliefert wird, weil er glaubt, Peter Pan zu sein.
Das Schubert Theater Wien präsentiert ab 16. Dezember 2010 Nikolaus Habjans “faszinierendes Panoptikum aus realer Biografie und Phantasie über den selbsternannten König des Pop und den verstörenden Menschen hinter der Kunstfigur Michael Jackson - als Puppentheater für Erwachsene”.
Inhalt
Ein Mann, der sich Jackson nennt und zuweilen glaubt, er sei Peter Pan, wird völlig verwahrlost in einer Garage gefunden und in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Ein junger Psychiater versucht dort seine Geschichte zu rekonstruieren. Dabei eröffnet sich ihm das Bild eines Mannes, der seine eigentliche Persönlichkeit vollkommen verloren hat und nicht mehr weiß, wer er ist. Sein Gesicht ist voller Narben und fast gänzlich entstellt. Schließlich wollte er sich selbst neu erschaffen. Dieser Schöpfungsakt hat seinen Tribut gezollt.
Mit Hilfe der Geschichte von Peter Pan, die Michael Jackson immer wieder zitiert, will der der Psychiater Jacksons eigene Geschichte entschlüsseln und ihn dazu bringen, sich seiner größten Angst zu stellen: der Konfrontation mit seiner eigenen Kindheit. Doch je mehr die beiden in die Geschichte eindringen, umso tiefer verlieren sie sich in den Welten von Nimmerland.
Die Umsetzung
Michael Jacksons Biografie rollt sich in diesem fiktivem Epilog neu auf. Seine eigene Geschichte und die Originalerzählung “Peter Pan” bilden die Grundlage. Michael Jackson hat selbst dafür gesorgt, dass sein Leben “zur größten Show auf der Welt” wurde. Es gibt unzählige verschiedene Versionen seines Lebens. Wie sein großes Vorbild, der Zirkusdirektor Phineas Taylor Barnum, hat auch er bewusst sein Leben zur fiktiven Geschichte gemacht. Der Konflikt der sich daraus ergibt, dass diese übermächtige künstliche Version seiner selbst ein Eigenleben entwickelt, ist ein großes Thema des Stücks. Was bleibt zurück vom ursprünglichen Menschen, der sich selbst neu erschaffen hat?
Das zweite große Thema ist die Konfrontation und der Stellenwert von Michael Jacksons Kindheit und seiner Weigerung erwachsen zu werden. Ganz genau wie sein Vorbild Peter Pan, lehnt es Jackson konsequent ab Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden. Ganz genau wie bei Peter Pan sind die Konsequenzen daraus Einsamkeit und Isolierung. Jacksons Kindheit wird in dem Stück lebendig, es findet ein direkter Dialog zwischen Jackson selbst und seinem kindlichen Alter Ego statt.
Die “Peter Pan”-Geschichte dient als Rahmen und wird immer wieder zitiert. Wie bei Peter Pan hat auch Michael Jacksons Schatten in dieser Version ein Eigenleben. Dieser wird mittels Videoprojektion dargestellt und repräsentiert das perfekte Ebenbild aus der
Vergangenheit, das mittlerweile auch ohne den Menschen Jackson selbst weitertanzt.
Das Stück wird in englischer Sprache gespielt, um die Kunstfigur Michael Jackson möglichst authentisch aufleben zu lassen. Es sollte jedoch möglich sein, dem Stück auch ohne große Englischkenntnisse folgen zu können.
Personen
Puppenspiel und Schauspiel: Nikolaus Habjan
Buch und Regie: Simon Meusburger
Puppendesign: Nikolaus Habjan
Buch & Dramaturgie: Nikolaus Habjan/ Catharina Wüst
Kostüme: Höhere Bundeslehranstalt und Fachhochschule für
Mode und Bekleidungstechnik
Bühne: Christian Petz
Videoprojektionen: Johannes Hucek
Regieassistenz: Helene Ewert
Martin Bruny am Freitag, den
25. Juni 2010 um 00:25 · gespeichert in Pop
“Goin’ back to Alabama”: Kenny Rogers featuring Michael Jackson - keiner der Riesenhits und auch keiner der Solohits von Michael Jackson, aber ein großartiges Lied. Zu finden auf “Share your love”, einer CD von Country-Legende Kenny Rogers.