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Archiv - Vermischtes

One Republic, 18.04.2011, acoustic session @ opera vienna

25 Jahre “Cats” in Deutschland - 28 Jahre in Wien

25 Jahre ist es her, auf den Tag genau, dass Andrew Lloyd Webbers Musical “Cats” seine Deutschland-Premiere erlebte. Man sollte meinen, dass Musical-Spezialisten aber auch wissen, dass zum damaligen Zeitpunkt ebendiese Show bereits lange Zeit äußerst erfolgreich in Wien lief. Dass sich der damalige deutsche Produzent nicht eine Show “vom West End” geholt hat, liegt auf der Hand. Es sei denn, die tektonischen Gegebenheiten waren damals derart anders, dass Wien in einem abgelegenen Territorium in Grönland ab 1983 beheimatet war, von dem man in Deutschland naturgemäß nichts mitbekam. Nur so kann man die Aussage von Andreas Luketa nachvollziehen, man habe sich damals “auf ein unerforschtes Territorium gewagt, denn hier in Deutschland, im Gegensatz zu New York und London, gab es ja noch keine Musicalkultur in diesem Sinne.” Dass “Cats” auch im deutschsprachigen Raum funktioniert, hat Peter Weck bewiesen, und heute, 25 Jahre beziehungsweise 28 Jahre danach, wird es Zeit, mit dem Unsinn, Friedrich Kurz habe ein Musical vom West End geholt, aufzuhören.

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- Deutschlandradio Kultur

MuseumsQuartier Wien: Nach dem Facebook-Desaster das Bewegungskunst-Desaster

Das MuseumsQuartier Wien schlittert von einem Fettnäpfchen ins andere. Vor ein paar Wochen wurde die von einem Fan gestaltete Facebook-Fansite für das MQ vom MQ übernommen, mit 25.000 Kontakten für lau. Als Gegenleistung bot man ein mit “Abstrusitäten” gefülltes MQ-Täschchen an und ein Ein-Jahres-Abo für Emil Tschinderassa oder für sonst etwas im MQ. In ellenlangen Dokumentationen versuchte man zu argumentieren, wie recht man doch habe, das zu tun, nämlich 25.000 Kontakte einfach zu übernehmen und alle Inhalte der Fansite zu löschen. Allein, niemand, außer einigen wenigen selbsternannten SocialMedia-Heroes, konnte und wollte die Vorgehensweise des Marketingteams des MQ begreifen.

Mittlerweile ist auf dem Facebook-Profil des MQ wieder Totenstille eingekehrt und die Damen des Marketingteams tüfteln vielleicht schon an der schwierigen Aufgabe, wie man die schiache Farbe der Enzos, Enzis oder wie sie sonst ihre Plastiksesseln im MQ nennen, 2012 noch toppen könnte.

Ein wenig stört die Siesta ein neuer “Konflikt” im MQ, diesmal geht es um Bewegungskunst. Welche Art von Bewegungskunst ist gemeint? Nun, es handelt sich um Parkour, Freerunning, Tricking und Akrobatik. Zwar warb das MQ selbst mit Handstand-Sujets, als es darum ging, abzustimmen, welche hässliche Farbe die Sesseln im MQ bekommen sollten, doch geht es um die Frage, ob man denn diese Art der künstlerischen Betätigung im MQ auch ausüben darf, lautet die offizielle Haltung des MQ wie folgt:

Lieber XXX, wie du bereits vermutet hast handelt es sich hier tätsächlich um eine Haftungsfrage. Das MQ ist Privatgrund mit öffentlichem Durchgangsrecht und hat eine sogenannte »Verkehrssicherungspflicht« – dh wir haben die Verpflichtung dafür zu sorgen, daß keine BesucherInnen zu Schaden kommen. Aufgrund der großen Besucherzahl gibt es daher ein generelles Verbot von Radfahren, Inline Skaten, Skateboarden und – leider – auch für Parkour/Freerunning im MQ Areal. Wir bitten im Sinne der Sicherheit um euer Verständnis.

Sicher hat das MQ recht! Allein wenn man ins AKH kommt, ist die Notambulanz zum Brechen voll mit armen Menschen, die von Freerunnern über den Haufen gerannt wurden. Die Frage ist, wieso wirbt das MQ mit einem Handstand-Sujet?

Also Achtung: Wer bei einem Handstand erwischt wird, wird erleben, was die Freiheit der Bewegungskunst im MQ bedeutet.

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- Facebook-Profil des MQ

Dancing Stars: Kröger raus, Haider weiter

Uwe Kröger hats hinter sich gebracht. Warum er in dieser Folge der aktuellen Staffel von “Dancing Stars” ausgeschieden ist, weiß keiner. Ist auch egal, am Tanzen hats nicht gelegen.

Alfons Haider ist eine Runde weiter. Warum er in dieser Folge der aktuellen Staffel von “Dancing Stars” nicht ausgeschieden ist, weiß keiner. Ist auch egal, am Tanzen hats nicht gelegen. Das hat nichts damit zu tun, dass seine Performance schlecht gewesen wäre, aber es sind in diesem Fernsehformat reine Publicitystunts, sicherlich gut getanzt, die der Moderator abliefert. Ja, es gibt Wettbewerbe, bei denen Männerpärchen antreten, aber gibt es auch ernstzunehmende Bewerbe, bei denen “gemischt” wird? Wobei, ernstnehmen kann man “Dancing Stars” ja ohnedies nicht, also wozu aufregen. Vielleicht ist es nur etwas bedenklich, wie Alfons Haider seine Mutter in das Geschehen miteinbezieht. In der Sendung, in Interviews. Wenn das Mode macht, dann gute Nacht.

Zurück zu Uwe Kröger. Er streamt derzeit auf seiner Website (–> hier) eine nette Aufnahme von “They can’t take that away from me”. Den Song gibts auf einer Lounge-CD, die anlässlich der Eröffnung des Mondrean-Stores in Wien erschienen ist. Erhältlich ist die CD in Wien im Mondrean-Shop in der Dorotheergasse im ersten Bezirk. Wird der Song als Single erscheinen? Sollte man sich vielleicht überlegen.

A Musical Master Class with Dr. Michael Kunze

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Die englischsprachige Website “A Musical Master Class with Dr. Michael Kunze” bietet Infos zu den Arbeiten des Storyarchitekten, und beispielsweise auch ein Interview in englischer Sprache zu einigen interessanten Themen:

1. What was your expe­ri­ence in work­ing with some­one as eccen­tric as Roman Polan­ski?
2. Isn’t it easy to sim­ply trans­late an exist­ing suc­cess musi­cal into your native lan­guage? What are the dif­fi­cul­ties you might encounter with such a project?
3. How much con­trol would stars like Andrew Lloyd Web­ber and Tim Rice claim over a foreign-language adap­tion of their work?
4. Did you ever expe­ri­ence any acci­dents dur­ing the per­for­mance of a drama musi­cal?
5. Do you fight with your direc­tors over cre­ative deci­sions?
6. What was the worst thing that ever hap­pened to you in con­nec­tion with your drama musi­cals?
7. How do you find all your fan­tas­tic tal­ent? Do you work with a cast­ing com­pany? Usu­ally, how many actors get rejected before you pick your star?

Zum Interview gehts –> hier.

Link
- musicalworkshop.org

Tim Rice kürt den besten Liedtexter aller Zeiten: Mick Jagger schlägt Don Black

Für die “Daily Mail” wählte Tim Rice (”Evita”, “Aida”, “Jesus Christ Superstar”, “The Likes of us”, …) seine Top 10 der besten Liedtexter aller Zeiten. Das Ergebnis:

01. Mick Jagger
02. Don Black
03. Cole Porter
04. Jerry Leiber
05. Alan Jay Lerner
06. Bob Dylan
07. Herbert Kretzmer
08. Johnny Mercer
09. Michael Flanders
10. Sammy Cahn

Die ausführliche Begründung zu Mick Jaggers Top-Platzierung:

Jagger’s underrated as a lyricist because he’s such a brilliant performer. The Rolling Stones, probably because they came from the London area, were much more sophisticated than all the Northern groups in their lyrics. Of course, the others soon caught up. Mick was writing stuff like ‘Play With Fire,’ about an heiress from St John’s Wood, and ‘Mother’s Little Helper,’ all about women taking pills, in his early twenties. His songs were brutally realistic: ‘Don’t want you out in my world/Just you be my backstreet girl.’ More recently he’s written a lot of stuff that could almost be described as sentimental, but which still has a cutting edge.

Link
- examiner.com: Mick Jagger ranked No. 1 on Tim Rice’s list of best lyricists of all time

BILD: Schlagersängerin entert Musicalbühne - Helene Fischer in “Rebecca”?

Pia Douwes, Uwe Kröger und Schlagersängerin Helene Fischer, das soll das Hauptdarsteller-Trio sein, wenn es nach Informationen der BILD geht, das ab Dezember 2011 im Stuttgarter Palladium Theater den Musicalfans im Levay/Kunze-Musical “Rebecca” im wahrsten Sinne des Wortes das Gruseln lehren soll.

“Sexy Helene” (BILD) wird, so BILD, auch von Udo Jürgens gelobt: »Sie singt exzellent. Ich bin von ihrer Stimme absolut überzeugt.« (BILD) Florian Silbereisen ist Helenes Freund, weiß die BILD, und wir wissen, er war ja so ein richtig doller Tod in “Elisabeth”, und, ganz wichtig: “ihr Dekolletà© ist” [laut BILD] “die Krönung”. Na dann kann ja nix schiefgehen.

Link
- BILD: Wird sexy Helene unser neuer Musical-Star?

Sunset Boulevard: Andrew Lloyd Webber buhlt um Madonna

Bei der seit 26.786 Jahren geplanten Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Musical “Sunset Boulevard” kommt neue Spannung auf, ließ der Meister doch wissen, dass er gerne Madonna in der Hauptrolle sehen würde. Webber:

I bet you this never, ever, happens, but you know who would make a great Norma Desmond on screen? Madonna…She’s the right age. I’ve not got through to her. She hasn’t taken my call this time.

Link
Playbill: Desperately Seeking Madonna: Andrew Lloyd Webber Wants “Material Girl” for Sunset Film

“Cats”: Ausradiert?

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Link
- www.musicalvienna.at

Volkstheater Wien goes tumblr - Ein Blick hinter die Kulissen

Vermutlich nur drei Wochen lang gibt es auf volkstheater.tumblr.com einen Blick hinter die Kulissen des Volkstheater Wien. Die Beschreibung der Site:

Der Blog zeigt Einblicke in das Volkstheater während meiner 3-wöchigen Hospitanz. Mit einer Kamera, Backstage-Zugang und Eintrittskarten bewaffnet, versuche ich einen differenzierten Einblick in die Arbeit auf und hinter der Bühne zu ermöglichen.

Sehr schöne Idee, sollte man prolongieren.

Link
- Volkstheater @tumblr

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