Martin Bruny am Mittwoch, den
9. März 2011 um 02:05 · gespeichert in Musical, Deutschland, Kult
Über 200 Tanzbegeisterte, darunter das gesamte Ensemble des Staatsballetts Berlin, Ballettschüler der Stadt und Berliner Ballettfans überraschten am 3. März 2011 abends die Reisenden am Berliner Hauptbahnhof mit einer Tanzperformance. Mit dabei auch der Intendant des Staatsballetts Berlin, Vladimir Malakhov. Er wird in der neuen Produktion »OZ - The Wonderful Wizard” den wunderbaren Zauberer von OZ verkörpern, die Uraufführung ist am 12. März 2011 in der Komischen Oper Berlin.
Eigens für diesen Überraschungsauftritt im Berliner Hauptbahnhof, in Kooperation mit der Deutschen Bahn, entwickelte der Choreograph von »OZ - The Wonderful Wizard”, Giorgio Madia, eine Choreographie, die alle Mitwirkenden, zum Teil per Video, erlernen konnten. Zur Erkennungs-Musik seiner neuen Inszenierung tanzten alle Mitglieder des Staatsballetts Berlin zusammen mit Ballettschülern und Tanzbegeisterten der Stadt.
Martin Bruny am Montag, den
28. Februar 2011 um 23:32 · gespeichert in Literatur, Netz
Amanda Hocking, 26 Jahre alt, lebt in Austin, Minnesota, und hat bis dato neun Bücher veröffentlicht (geschrieben hat sie bereits 19). Ihre Werke liegen als E-Books vor und auch als Paperback-Ausgaben, erhältlich sind sie via Amazon, Barnes & Noble, Apple und Smashwords.
Hocking publizierte ihren ersten Roman, den ersten Teil einer auf fünf Bände konzipierten Vampir-Saga, “My Blood Approves” am 17. März 2010, konnte von ihren bisher neun erschienenen Büchern insgesamt 900.000 Einheiten (digital bzw. als Paperbacks) absetzen - und, bemerkenswert, sie hat bis heute keinen Vertrag mit einem klassischen Verlagshaus abgeschlossen.
Über das “Geheimnis” ihres Erfolgs bloggt Hocking –> hier.
Was die nahe Zukunft bringen wird? Amanda Hocking ist drauf und dran, eine internationale Bestsellerautorin zu werden. Verhandlungen bezüglich der Übersetzungsrechte für vorerst einen Roman sind im Gang. Es gibt Anfragen von Filmstudios bezüglich der Filmrechte einiger ihrer Romane.
Mittlerweile produziert Hocking Kreatives en masse. Es gibt zu ihren Büchern auf YouTube Trailer (siehe –> hier), es gibt Soundtracks zu ihren Romanen (–> hier) und fast täglich einen Blog –> hier.
“My Blood Approves” - Inhalt
Seventeen-year-old Alice Bonham’s life feels out of control after she meets Jack. With his fondness for pink Chuck Taylors and New Wave hits aside, Jack’s unlike anyone she’s ever met. Then she meets his brother, Peter. His eyes pierce through her, and she can barely breathe when he’s around. Even though he can’t stand the sight of her, she’s drawn to him. But falling for two very different guys isn’t even the worst of her problems. Jack and Peter are vampires, and Alice finds herself caught between love and her own blood …
Martin Bruny am Sonntag, den
27. Februar 2011 um 11:01 · gespeichert in Listen, Flicks
Am 26. Februar 2011 wurden in Hollywoods Barnsdall Gallery Theatre die Razzies (hierzulande als “Goldene Himbeeren” bezeichnet) verliehen. Und alle “Twilight”-Fans dürfen aufatmen. Obwohl in fast jeder Kategorie nominiert, ging zumindest kein Preis ausschließlich an die Blutsaugerfilme. Die Gewinner der Razzies sind:
Worst Picture
- The Last Airbender
Worst Actor
- Ashton Kutcher: “Killers”, “Valentine’s Day”
Worst Actress
- The Four «Gal Palsâ€: “Sex & The City #2″ (Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis & Cynthia Nixon)
Worst Supporting Actor
- Jackson Rathbone: “The Last Airbender”, “Twilight Saga: Eclipse”
Martin Bruny am Sonntag, den
27. Februar 2011 um 00:17 · gespeichert in Tod, Netz
Es kommt der Tag, da stehst du in deiner Wohnung und denkst dran, dass du hier vielleicht noch 10, 20, 30, mag sein 40 oder 50 Jahre stehn wirst, in dieser Wohnung oder einer andren, aber ein Teil, ein großer Teil oder ein weniger großer Teil deines Lebens ist vorbei.
Es ist immerhin schon ein guter Schritt, wenn du diese Momente zulässt, wenn du lernst, damit umzugehen. Es kommt irgendwann auch so weit, dass du mit Galgenhumor an die Sache rangehst, ja, stehen wirst du ja vielleicht nicht in 40 Jahren, vielleicht sitzt du nur mehr oder liegst.
Anlässe, die dazu führen, dass diese Gedanken in dir aufsteigen und dich bedrängen, also die reinen Anlässe, die gibt es ja immer wieder, und vielleicht nehmen sie mit zunehmendem Alter zu. Der Tod eines Freundes, der Großeltern, der Eltern …
Ross Nugent starb am 15. Mai 2010 an Krebs. Er war 19 Jahre alt. Sein Freund Brian O’Reilly aus Dublin lernte auf eine ganz eigene Weise, mit dem Verlust umzugehen. Er gründete die “Ross Nugent Foundation” und setzt sich auch in seinem YouTube-Channel “Things To Do Before You Die!” damit auseinander. In der Beschreibung des Channels kann man Folgendes erfahren:
“I’m a young fellow living in Dublin who decided to cheer himself up one day by making a massive list of things I’ve always wanted to do before I die and video the whole experience. The list is infinite and I plan to do this for the rest of my life. So please keep watching! Sure what else would I be doing… getting a job?? Gway!
The Ross Nugent foundation was set up for Ross, one of my favourite friends that died of cancer in May 2010. Money raised buys equipment for cancer wards.”
Zu den Videos von BriBryontour, wie sich Brian O’Reilly auf YouTube nennt, gehts –> hier
Zur Ross Nugent Foundation auf Facebook gehts –> hier
Martin Bruny am Freitag, den
25. Februar 2011 um 17:04 · gespeichert in Absurditäten
Wir erinnern uns zurück ins Jahr 2007, als die Intendantin der VBW ein Motto gesucht hat, um die Stärke ihres Unternehmens zu charakterisieren: Gefunden wurde es in dem schwammigen und nichtssagenden Begriff “Vielfalt”.
Übersetzen würde man diese Begriffswahl als Wiener ungefähr so: “Ka Ahnung, mach ma amoi, wird scho wos dabei sei.”
Wir schreiben das Jahr 2011. Der Intendant der Wiener Volksoper, Robert Meyer diktiert der Tageszeitung “Der Standard” ins Mikro: “Die Stärke der Volksoper ist sicher die Vielfalt.” Er führt weiter aus: “Mit Operette, Oper, Musical und Ballett ist für jeden etwas dabei.”
Schön formuliert, Robert Meyer ist ja auch kein Wiener.
Martin Bruny am Freitag, den
25. Februar 2011 um 11:45 · gespeichert in Netz, Theater, Event-Tipps
8. April 2011 19:00
bis
14. April 2011 19:00
Neues aus Theater, Performance und Live Art ist Werft und Landungsbrücke für ein kommendes Theater und sein Publikum. Als Festival “on tour” reist das Theaterfestival FREISCHWIMMER nach dem Auftakt in den Berliner sophiensà¦len nach Hamburg zu Kampnagel, ans Koproduktionshaus brut in Wien, in das Theaterhaus Gessnerallee nach Zürich und abschließend ans Düsseldorfer FFT.
Sieben Theaterformationen aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren Projekte, die sie unter gleichen organisatorischen Bedingungen und im Rahmen der inhaltlichen Programmatik der fünf Gastgebertheater entwickelt haben.
In diesem Jahr wird es erstmalig einen FREISCHWIMMER-Blog-Battle geben! Informationen und die Ausschreibung: –> hier
Am Blog-Battle teilnehmen kann ohne Vorauswahl jeder Festivalbesucher, einzeln oder in der Gruppe. Thema kann alles sein, was mit dem Festival und seinen Themen zu tun hat. Erlaubt sind alle Medien, die internet- bzw. blog-kompatibel sind und alle Genres. Die Zeitschrift Theater der Zeit stellt die Jury für den Wettbewerb. Im Anschluss an jedes Festival wird einer der lokalen Blogs ausgezeichnet und auf der Theater der Zeit-Homepage vorgestellt. Nach dem letzten FREISCHWIMMER-Festival (Mai 2011 in Düsseldorf) wird Theater der Zeit eines von allen teilnehmenden Blogs prämieren. Der Gewinner erhält einen Geldpreis im Wert von 500 Euro.
Am 9. und 10. Mai 2011 ist “Becoming Peter Pan” in Graz im Dom im Berg zu sehen, und am 20. Mai 2011 beim Internationalen Figurentheaterfestival Sommertraumhafen 2.11 in Farrach. Nähere Informationen dazu –> hier.
Bis dahin und danach ist die Show weiterhin in Wien im Schubert Theater zu sehen. Die nächsten Termine:
- 3., 8., 10. 11. und 12. März 2011
- 1., 2., 24. April 2011
- 5., 6. und 7. Juni 2011
Martin Bruny am Mittwoch, den
16. Februar 2011 um 22:43 · gespeichert in TV, Kult
2002 bis 2006 produzierte Warner Bros. Television die TV-Serie “Everwood” für das Fernseh-Network “The WB”. Die Show rund um den Neurochirurgen Dr. Andrew Brown, der mit seinen Kindern, den 15-jährigen Ephram und der 9-jährigen Delia, nach dem Tod seiner Frau von New York nach Everwood, einer fiktiven Kleinstadt in Colorado, zieht, wurde in den USA zum Kult. Treat Williams, Gregory Smith und Emily van Camp waren die Stars der Serie, die es auf zwei Emmy-Nominierungen brachte. 89 Folgen in 4 Staffeln wurden produziert, danach fusionierten die Fernsehnetworks “The WB” und “UPN”, eine 5. Staffel wurde von “Everwood” nicht mehr produziert.
So kurios wie das Ende der Serie ist auch die Geschichte der DVD-Veröffentlichungen der Show. Die erste Staffel kam am 7. September 2004 auf den Markt. Danach mussten die Fans von “Everwood” fünf Jahre warten, bis am 16. Juni 2009 die zweite Staffel und am 15. Juni 2010 die dritte Staffel erschien. Am 14. Juni 2011 schließlich wird “Everwood” komplett auf DVD erhältlich sein. Nicht zuletzt ein Zeichen, dass diese Serie nach wie vor ihre Fans hat.
Ein wichtiger Bestandteil von “Everwood” ist die sehr kluge Musikauswahl. Eine eigene Website beschäftigte sich damit sehr ausführlich: “Everwood Music - The Definite Guide”. Nach dem recht abrupten Ende der Show war auch diese Site bald vom Netz. Eine archivierte Fassung findet sich jedoch –> hier.
Die Pressemeldung zum Erscheinen der vierten Staffel auf DVD:
BURBANK, CA (February 15, 2011) — This summer, consumers can finally own the final installment of the heartwarming series that touched millions of viewers. Everwood: The Complete Fourth Season, will be available on DVD on June 14, 2011 from Warner Home Video. Starring Treat Williams, Gregory Smith and Vivien Cardone, and created by Greg Berlanti (Brothers & Sisters, Eli Stone, Dirty Sexy Money), the Emmy-nominated series follows a family tackling life’s hard issues as they build a new life in the Rocky Mountain town of Everwood. The five-disc collector’s set includes all 22 episodes from the fourth season and is priced to own at $39.98.
In the final season of the series, the unforgettable people of Everwood test the ties that bind them together in joy and tears, friendship and love. Drawn by his feelings for Amy, Ephram returns home and mentors a troubled piano prodigy. When Nina chooses Jake over him, Andy struggles to remain friends with the woman he loves. Bright and Hannah make their unlikely romance work. The Abbotts open their arms to a new child. Intriguing characters arrive and beloved characters depart. Say goodbye to the place and the people that won your heart - and discover how everything turned out!
Martin Bruny am Samstag, den
5. Februar 2011 um 15:54 · gespeichert in Sprache, Absurditäten
Ein Musterbeispiel an Demagogie lieferte ÖVP-Obmann Josef Pröll dieser Tage in der Ö1-Sendung “Im Journal zu Gast”. Verteidigungsminister Norbert Darabos warf er einerseits vor, bezüglich der Infragestellung des Wehrdienstes eine »populistische Debatte auf dem Rücken der Sicherheit der Menschen in dem Land« zu treiben, andererseits meinte Pröll als Argument für einen Wehrdienst in Österreich(!) anführen zu müssen, dass die “Sicherheit Österreichs im Vordergrund” stehe. Gerade jetzt blickten alle nach Ägypten. Er spüre das, es sei ein Bedürfnis nach Sicherheit da.
Wenn in Österreich eine gewisse Politikverdrossenheit immer stärker wird, dann ist es auch auf rhetorische “Meisterleistungen” wie eben diese zurückzuführen.