Archiv - Vermischtes
Martin Bruny am Donnerstag, den
18. Februar 2010 um 16:18 · gespeichert in Musical, Skurriles

Für orf.on mag es eine Tatsache sein, dass “das kalte Wetter (…) subjektiv (…) immer mehr Österreichern schon viel zu lange” dauert. Wir hier oben im Elfenbeinturm der musicalischen Abstrusitäten sehen indes so etwas wie die Reflexion eines stimmungsmäßigen Sommerlochs in dieser Meldung des ORF “durchfäulen”. Kann DAS wirklich eine Headline eines Nachrichtenportals sein? “Die Sehnsucht nach dem Frühling”? Liebe Leute vom ORF, ich sehne mich schon jetzt nach dem nächsten Winter, und ich finde es verstörend, dass Leute sich so etwas Grausliches wie den Sommer auch nur im Ansatz herbeiwünschen. Stinkender Hundekot, flirrende Hitze. All das tauschen für die absolute Reinheit des Winters? Da muss man schon Masochist sein, oder?
Martin Bruny am Montag, den
15. Februar 2010 um 00:02 · gespeichert in Musical, Skurriles
Lustige Musicals gehen nicht, das ist der Tenor einer Aussage eines nicht näher bezeichneten Musical-Experten, die das deutsche Online-Magazin “DerWesten.de” in einem Artikel unter dem Titel “Großes Bedauern nach dem Musical-Aus für Essen” zitiert:
»Das war doch abzusehen. Schon vor sechs Monaten kursierten Gerüchte, hieß es: Nach Buddy ist Schluss. « Der Musical-Experte, der dies sagt, kennt die Szene, möchte seinen Namen aber nicht gedruckt sehen; doch los werden will er Einiges.
Falsche Entscheidungen wirft er dem Unterhaltungskonzern vor. Gefragt seien dramatische Stücke, Musicals wie »Elisabeth« und »Das Phantom der Oper«: »Und hier lief eine Unterhaltungs-Pop-Geschichte nach der anderen. In einem solchen Unternehmen muss doch irgendjemand merken, dass Musicals ohne große Handlung nicht funktionieren.« Auch höre heute niemand mehr Neue Deutsche Welle, die Zeiten seien vorbei: »Wer kommt denn auf die Idee, aus dieser Musik ein Musical wie `Ich will Spaß´ zu machen? Warum nicht Schlager? Das hätte vielleicht funktioniert.« In der Tat: »Ich will Spaß!« wurde nach Essen nirgendwo in Deutschland mehr gespielt.
Ist Schlagerschmafu die Alternative, quasi die Kulmination von Musikantenstadl und Carmen Nebel, eine Musikinstallation aus Schlagern mit Versatzstücken aus dem Musicalgenre? Was braucht man außer “Musik”, irgendeiner Musik, noch bei einem Musical? Ein bisserl Tanz, egal was. Ein bisschen halt die typischen Moves von Kim Duddy, das wirkt immer. Eine Handlung eventuell, nicht zu viel, könnte verwirren. Ins Musical gehen doch eh nur Volldillos. Bedienen wir das Klischee, machen wir eine Show für Vollkoffer, sind doch selbst schuld, die deppaten Wiener. “Rudolf” wollen sie nicht, zu fad, “The Producers” fällt durch, zu lustig, “Spring Awakening” kennt niemand, war das überhaupt in Wien? Stopfen wir ein bisschen Sahne zu Balladen, aus denen Pseudobetroffenheit wie warmes Schmalz läuft, umrühren, fertig. Und bitte nicht mehr als sagen wir 90 bis 100 Minuten, das kann ja nur ein Hit werden. Nehmen wir noch ein paar Kinder in die Show und schon haben wir wirklich einen Hit. Mag sein, dass das funktioniert. Hat Frau Intendantin Zechner “Ich war noch niemals in New York” eigentlich schon jemals öffentlich als “Musical” bezeichnet? Nur so eine Frage.
In Essen sitzt der Schock tief. Im Wiener Ronacher noch nicht, da verlangt man an einem Samstag für ein Ticket in der letzten Reihe, am 2. Rang in Reihe 6, also in der allerletzten Reihe des Theaters, ja, wirklich, ganz hinten, wo man alles nur mehr erahnen kann, 63 Euro, kein Scherz! Man spielt “Tanz der Vampire”, ein Selbstläufer. Aber was kommt danach? 63 Euro für die letzte Reihe. Vor ein paar Jahren konnte man über die Aussage “deutsche Verhältnisse in Wien” noch lachen, das ist nun vorbei. Niemandem kann man mehr empfehlen, diese Preise zu bezahlen. Alternativen gibt es genug. Es muss nicht Musical sein. Nicht um jeden Preis, nicht um diesen Preis.
Link
DerWesten.de: Großes Bedauern nach dem Musical-Aus für Essen
- Matthias Bollwerk @YouTube
- www.matthiasbollwerk.de.vu
- myspace.com/matthiasbollwerk
Martin Bruny am Samstag, den
13. Februar 2010 um 10:43 · gespeichert in Netz, Musical, Pop
Link
- “We Are The World 25″ - Official Website
Martin Bruny am Donnerstag, den
4. Februar 2010 um 02:23 · gespeichert in Musical, Sprache, Skurriles

Ich bin mir immer noch nicht unsicher, dass “Musical Tenors” ein richtig schlechter Name ist für eine Formation von Musicaldarstellern, die Musicalsongs als quasi Quartett interpretieren wollen. Zu sehr ist der Begriff von den “klassischen” Formationen diverser Tenöre besetzt, und warum will man sich stilistisch da unbedingt anhängen? Warum ist schon der Name so unoriginell angelegt? Jan Ammann, Christian Alexander Müller, Mark Seibert und Patrick Stanke - als “Musical Tenors” wollen sie 2010 durchstarten. Wer von ihnen wird den Pavarotti machen? Klischee, o. k. Aber in den Köpfen verwurzelt. Im Herbst wollen die vier Tenöre in Essen, Oberhausen und Stuttgart gastieren, 2011 sind weitere Auftritte geplant. Was erwartet das Publikum? Zuallererst würden mir die schwülstigsten Songs aller Megamusicals einfallen, die x-ten Versionen aus dem Phantom, aus Les Mis, all die konzertanten Belanglosigkeiten, die Tourneen wie “Best of Musical” so “wunderbar” unters Volk bringen. Da folgt dann, wie beispielsweise im aktuellen “Best of Musical”, auf “Er lebt in dir” aus dem “König der Löwen” der Song “Alles im Griff”. Das hat zumindest Sprachwitz auf einer unbeabsichtigten Ebene, aber sonst ist vor allem der Gähnfaktor ein großer. Das “Holiday on Ice”-Publikum ist wohl dankbar dafür, die Fans der Darsteller ebenso, aber all das sind musicalische Unbedeutsamkeiten, in die von den Zuschauern Geld investiert wird, das die Stadttheater derzeit so dringend benötigen würden. Während sie ums Überleben kämpfen, strömen die Musicalfans ins “Best of Musical”.

“Best of Musical”, allein der Titel ist einigermaßen lächerlich, wenn man sich die Setlist der aktuellen Tournee ansieht: “Dirty Dancing”, “We Will Rock You”, “Ich war noch niemals in New York”, jaja, Musicals kommen dann auch noch: “Hair” beispielsweise oder “Buddy”, und dann Kaumerträglichkeiten wie “Der Schuh des Manitu” oder “Tarzan”, und schließlich sogar ein paar Songs aus großartigen Musicals wie “Brooklyn” oder “Hairspray”. Der eine oder andere Sänger dieser Tour kann Popularitätsgewinne verzeichnen. Patrick Stanke zum Beispiel. Unter dem merkwürdigen Titel “Zwölf Städte – eine Show: Patrick Stanke rockt das Land”, der eher auf eine Solotour des Sängers schließen ließe, wird die “Best of Musical”-Tour mit Metaphern aus den Koch-Shows von Sat 1 etc. abgefeiert, von einem “leicht bekömmlichen Menü” ist die Rede, von Musical-Häppchen. Genau das hat das Musical-Genre in Zeiten von “Ich war noch niemals in New York” gebraucht.

Lustig auch ein Artikel der Wiener Tageszeitung “Die Presse”, in dem unter dem Titel “Gratis-Eintritt bringt Wiener Museen Besucher-Plus” eine gewisse Verwunderung zum Ausdruck gebracht wird, dass sich der Gratis-Eintritt in die Museen der Stadt Wien für Jugendliche und Kinder deutlich gezeigt hat. Was hat der Redakteur erwartet? Dass bei einem Gratisangebot weniger Besucher kommen werden? Würden die VBW ihre Theater auch allen Jugendlichen und Kindern zum Nulltarif öffnen, kaum vorstellbar wären da die Rekorde, die da purzeln würden. “Rudolf” hätte eine Auslastung wie die erfolgreichsten Broadway-Shows gehabt: + 103 Prozent, mindestens.

Gratis gibt es in Wien demnächst Bücher. Jeder darf sich bedienen. Jeder darf Bücher nehmen und auch Bücher in den Schrank legen. In der Tat wäre es ganz nett, wenn man sich nicht nur bediente, sondern aktiv beteiligen würde am Geben und Nehmen. “Offener Bücherschrank” nennt sich ein Konzept, das Frank Gassner verwirklicht hat. Angewidert von dem nahezu ausschließlichen Überlassen des öffentlichen Raumes an kommerzielle Nutzungen, hat er sich um die Behördenwege, Entwurf und Bau des Schrankes, Gestaltung der Flyer usw. gekümmert, sowie die gesamte Finanzierung der Material- und Behördenkosten in der Höhe von etwa € 1700 übernommen. Für den Schrank wurden also keinerlei öffentliche Gelder verwendet. Die unmittelbare Umsetzung erfolgte mit Hilfe des Vereins WERKIMPULS, einer selbstverwalteten Werkstatt. Diese geht ebenfalls auf Initiative von Frank Gassner zurück. Der Schrank, der ab 5. Februar 2010, 14.00 Uhr, zugänglich sein wird, ist von zwei Seiten zu öffnen und bietet auf 3 Ebenen Platz für ca. 250 Bücher. Der Kasten steht etwas schief. Das ist Absicht. Dadurch wird ein besserer Witterungsschutz erreicht. Die Bücher fallen nicht um. Die Türen schließen leichter und sicher. Der Korpus besteht aus 24 mm zementgebundenen Holzfaserplatten. Die Türen sind aus kalt brünierten und lackierten Stahlprofilen mit einem bruchsicheren Kunststoffglas als Füllung. Wer diese Aktion, die vorläufig bis 11. Juni 2011 befristet ist, unterstützen will, kann sich –> hier Infos holen.
Martin Bruny am Mittwoch, den
3. Februar 2010 um 12:14 · gespeichert in Netz, Musical, Broadway

Eine neue Form der Vermarktung haben sich die Produzenten der aktuellen Broadway-Produktion von HAIR einfallen lassen. Nach dem Motto Kundenbindung über alles, wurden im Balkon-Bereich des Al Hirschfeld Theaters High-Definition-Kameras postiert. Der Sinn dahinter? Am Ende der Show, wenn alles tobt und tanzt, holen sich einzelne Mitglieder der Cast Zuschauer auf die Bühne, um mit ihnen gemeinsam ein wenig die Knochen durchzuschütteln. Genau diese Sequenzen werden nun seit Dienstag in HD-Qualität eingefangen und schlummern dann nicht etwa in den großen Archiven des Theaters, sondern werden prompt online gestellt. Und zwar bereits vier Stunden nach der jeweiligen Vorstellung. Abrufbar ist diese “HAIR eParty” –> hier
Per Mail oder Twitter kann man diese Sequenzen gleich selbst weltweit in Umlauf setzen, auch ein Download aufs Facebook ist möglich. Auf der HAIR-Website können alle, die auf dem Video zu sehen sind, sich selbst vertaggen, sodass Freunde genau wissen, wann mit ihrem Auftritt zu rechnen ist.
So genial die Idee ist, die Umsetzung dürfte nicht gar so leicht gewesen sein, musste doch zuvor ein Deal mit den Gewerkschaften der Schauspieler und Musiker abgeschlossen werden. Joe Parnes, Executive Producer von HAIR: “The unions were great in seeing how this could help a show, which means jobs.”
Und ganz ehrlich, wer darauf steht, sich selbst mitten im Geschehen auf der Bühne auf Video in bester Qualität gebannt zu sehen, hat damit ein besseres Erinnerungs-Goodie als mit einem Kaffeehäferl, oder nicht?
Wenn man das mit den “nomalen” Zuständen vergleicht, die dadurch gekennzeichnet sind, dass man nicht mal mit einer lausigen Handy-Kamera Szenen vom Schlussapplaus einfangen darf, ohne gleich von einem wütenden Ticketbehüter attackiert zu werden, kommt man sich bei einer solchen Produktion sicher vor wie nach einem Sprung direkt aus dem Mittelalter in die Neuzeit.
Man kanns auch anders formulieren: Bedenkt man, wieviele “Freunde” jeder Facebook-Nutzer durchschnittlich hat, kommt man zu einem Statement wie jenem von Damian Bazadona, dem Vorsitzenden von Situation Interactive, einer Firma, die das interaktive Marketing vieler Broadway Shows entwickelt: “We’ll be looking for other ways to connect theater to its audience, and get that word out to the larger public. Since the average person has 130 friends on Facebook, I think “Hair” will see huge organic growth from this.â€
Links
- The New York Times: ‘Hair’ Has New Way to Spread the Love
- Situation Interactive
Martin Bruny am Sonntag, den
24. Januar 2010 um 01:05 · gespeichert in Skurriles

Am 22. Januar 2010 als digitaler Download erschienen: “Meine Herzwunschliste” von Uwe Kröger. Nun kann also die diesjährige Weihnachtssaison starten, handelt es sich dabei doch um des Sängers deutsche Fassung von “My Grown-Up Christmas List”. Da das Ganze auf “Anything Goes Records” erschienen ist, macht das Veröffentlichungsdatum gleich wieder viel mehr Sinn. In diesem “Sinn”: Happy Xmas. Zum Download gehts –> hier
Martin Bruny am Samstag, den
23. Januar 2010 um 23:46 · gespeichert in Sprache
In der kommenden Montag erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins PROFIL geht die seit Langem etwas sagen wir feindlich gestimmte Atmosphäre zwischen Opernball-Moderator Alfons Haider und Staatsoperndirektor Ioan Holender einem gewissen Höhepunkt entgegen. Nicht unspannend das Ganze.
Grund der aktuellen Verstimmung des Direktors ist eine Äußerung Haiders in der ORF-Satiresendung “Willkommen Österreich”. Alfons Haider bezeichnete in ebendieser Sendung, angeblich in einer Art emotionaler Stoßgeburt, unter anderem Österreich als “verschissenes” Land. Das natürlich regte ganz Österreich auf. Dass Herr Haider Holender als »rumänischen Tennislehrer« titulierte, ging etwas unter. Ist das nun auch eine Art emotionale Reaktion? Ist das folgende Statement Holenders völlig von der Hand zu weisen?
Holender: Abgesehen davon hat er mich als »alternden rumänischen Tennislehrer« bezeichnet. Letzteres ist eine xenophobe Äußerung. Aber da jetzt die FPÖ sich bei der Kritik an ihm angehängt hat und ich keinen Applaus von der falschen Seite haben möchte, sage ich besser gar nichts. Natürlich habe ich ihn vorher in Bezug auf seine Tätigkeit beim Opernball kritisiert. Ich würde mir jemand von der Qualität eines Armin Wolf als Opernballmoderator wünschen. [via PROFIL]
Martin Bruny am Sonntag, den
17. Januar 2010 um 23:10 · gespeichert in Musical, Castingshows
Der Castingshow-Wahn hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Während in den USA gerade die 9. Staffel von “American Idol” angelaufen ist und die 1. Staffel von “X-Factor” für 2011 vorbereitet wird, sendet die englische TV-Station ITV ein ganz neues Format: “Popstar to Operstar”. Glaubt man im ersten Augenblick, dass das eigentlich nur ein dummer Scherz sein kann, muss man wohl diese Meinung revidieren, wenn man sich die, nunja, immerhin kurze, aber sehr prominente Liste der Mentoren dieser Show ansieht: Katherine Jenkins und Rolando Villazon. Als Jury mit dabei: Meat Loaf und Laurence Llewelyn-Bowen.
So richtig gruselig wird es dann, wenn man einen Blick auf die Teilnehmerliste wirft, also auf jene Popstars, die Operstars werden sollen: Alex James (”The Blur”), Bernie Nolan, Kym Marsh (”Hear’Say”), Danny Jones (”McFly”), Darius Campbell, Marcella Detroit (”Shakespears Sister”), Jimmy Osmond (Legende) und Vanessa White.
Einige Clips sind bereits auf YouTube (–> hier) zu bestaunen, beispielsweise die wundersame Wandlung von Darius Campbell. Er hat schon zwei Versuche hinter sich, Popstar zu werden, beim englischen “Popstars” (2001) und bei “Pop Idol” (2002). Die Endrunden konnte er nie erreichen. Und eines ist gewiss: Eine Opernbühne wird er nur in seinen Träumen betreten dürfen.
Martin Bruny am Sonntag, den
17. Januar 2010 um 19:10 · gespeichert in Netz, Flicks, Skurriles
Image by KayVee.INC via Flickr
In München, beim CSU-Filmgespräch, beklagte sich Regisseur Bully Herbig diesen Samstag gar bitterlich über die Piratarie im Web 2.0. Herbig:
Ich kann mir auf Youtube in Zehn-Minuten-Häppchen meine Filme ansehen, ganz offiziell. Da kann ich alles finden, was ich gemacht habe, das ist mein Archiv heute. Es geht schneller, wenn ich auf Youtube gehe, als wenn ich meiner Assistentin sage, such mir mal den oder den Sketch aus der Sendung raus.
Für die Produktion neuer Filme sei dies ein Problem, da der Verkauf von DVDs von Anfang an bei der Kalkulation mit einbezogen werde. Infolge der Piraterie gingen nicht nur den Filmemachern, sondern auch der Steuer große Summen verloren, klagte Herbig bei der Podiumsdiskussion, die sich mit der Filmförderung befasste. [via Kleine Zeitung, via APA]
Schade für Herbig, dass er über etwas klagt, was nicht zu ändern ist. Die etwas cleverer denkenden Monty Python indes haben YouTube als gewinnbringendes Portal für sich entdeckt. In ihrem eigenen Channel bieten sie in bester Qualität Ausschnitte ihrer Werke an. Ihr Motto:
For 3 years you YouTubers have been ripping us off, taking tens of thousands of our videos and putting them on YouTube. Now the tables are turned. It’s time for us to take matters into our own hands.
We know who you are, we know where you live and we could come after you in ways too horrible to tell. But being the extraordinarily nice chaps we are, we’ve figured a better way to get our own back: We’ve launched our own Monty Python channel on YouTube.
No more of those crap quality videos you’ve been posting. We’re giving you the real thing - HQ videos delivered straight from our vault.
What’s more, we’re taking our most viewed clips and uploading brand new HQ versions. And what’s even more, we’re letting you see absolutely everything for free. So there!
But we want something in return.
None of your driveling, mindless comments. Instead, we want you to click on the links, buy our movies & TV shows and soften our pain and disgust at being ripped off all these years.
Klar gibt es jede Menge Werbung im Channel der Pythons, aber wer würde sich seinen ganz speziellen Lieblingsfilm nicht auch im Original kaufen. Vielleicht sollte sich da auch Herr Herbig dran ein Beispiel nehmen?
Martin Bruny am Mittwoch, den
6. Januar 2010 um 23:01 · gespeichert in Netz, Pop, Tonträger
Will Young via last.fm
Heute war es wieder mal soweit. Eine neue Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” ist an den Start gegangen. Während man in Deutschland die Sieger all der vergangenen Staffeln schon längst vergessen hat, konnten die englischen Produzenten mit ihrer Version, “Pop Idol” genannt, wesentlich mehr Erfolg einfahren.
Will Young beispielsweise, Gewinner der ersten Staffel von “Pop Idol” (2002), wurde für seine Single “Anything is possible / Evergreen” aus dem Jahre 2002 zur Nummer 1 der “Decade Chart” (präsentiert von BBC Radio 1 am 28. Dezember 2009) gekrönt. Kein anderer Künstler konnte in den letzten zehn Jahren mehr Einheiten als er von einer Single absetzen, nämlich 1,8 Millionen. Sein Kollege Gareth Gates, Zweitplatzierter eben jener Staffel, schaffte es mit seiner Interpretation von “Unchained Melody” auf Platz 2 der “Decade Chart” (1,3 Millionen verkaufte Exemplare).
Aus “Pop Idol” wurde recht rasch das derzeitige Erfolgsformat “X Factor” gezimmert, und wen wunderts, dass Alexandra Burke und Shayne Ward, zwei der siegreichen Talente jenes Fernsehformats, in den Decade Charts auf Platz 5 und 6 zu finden sind, Hear’Say belegen Platz 9 mit ihrem Hit “Pure and Simple”.
Abseits der erfolgreichen Castingshow-Stars lieferte James Blunt mit seiner CD “Back to Bedlam” den erfolgreichsten Longplayer der Dekade. Didos “No Angel” ist auf Platz 2 zu finden, gefolgt von Amy Winehouse mit “Back to Black“. Weitere Platzierungsergebnisse bietet BILLBOARD –> hier
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