Martin Bruny am Sonntag, den
20. Juni 2010 um 11:54 · gespeichert in Netz, Musical, Broadway
Allegiance is a new musical about love, family and heroism during the Japanese American internment, with music and lyrics by Jay Kuo and book by Jay Kuo and Lorenzo Thione, starring Tony Award (R) winning actress Ms. Lea Salonga and screen and TV icon, Mr. George Takei.
«Allegiance is a major musical about a forgotten part of history,†says Takei, who spent his childhood in an internment camp in Arkansas and was a founder of the Japanese American National Museum. «Kuo’s music soars, and the epic story stirs deep emotions. This is a hugely important, historic work.â€
Allegiance follows the Omura family, forced from their home in Salinas, California to the Heart Mountain internment camp in the wastelands of Wyoming during World War II. Their story reflects the deep conflicts of a nation and a people divided: father Tatsuo, a successful store owner, resists their unjust internment; mother Kimiko fears for their future, quietly resigned to their fate; older son James volunteers in an all-Japanese army regiment; and younger son Sam yearns for acceptance by and inclusion in America.
The Omura’s conflicts mirror the larger rift between the Japanese American Citizens League, which urged compliance with the internment and unwavering loyalty to America, and the resisters of the internment, who steadfastly refused to serve a country that had put them in concentration camps. This universal story sheds new light upon a dark, under-explored, and wrenching chapter of American history. Through the remembrances of Old Sam and his tutor Gloria, the painful past is revisited, and at long last redemption and understanding begin to heal decades old wounds.
Allegiance held its first staged reading at the Japanese American National Museum on July 13, 2009. It held a second, full reading on February 22, 2010 at the Mainstage Theatre on 42nd Street in NYC to rave audience reviews. A third industry reading is planned for October 2010, with an eye towards a Broadway bow in 2011-12. For more information, email info@singoutlouiseproductions.com.
Martin Bruny am Samstag, den
19. Juni 2010 um 23:25 · gespeichert in Rezensionen, Theater, 2010
Der britische Künstler Philip Ridley, geboren 1964 in London, studierte Malerei an der Central Saint Martins, präsentierte seine Bilder im Rahmen von Ausstellungen vor allem in Europa und Japan, und ein gewisses Maß an publicitywirksamem Schaffen war ihm schon als Student nicht fremd, malte er doch beispielsweise für einen Zyklus, den er »Corvus Cum« bezeichnete, das Bild »The Black Bird«, auf dem ein Mann zu sehen ist, der auf einen schwarzen Vogel ejakuliert. Als eben dieses Bild im Institute of Contemporary Arts seinerzeit ausgestellt wurde, gab es prompt erboste Anrufe von Besuchern der Ausstellung, die die Verantwortlichen aufforderten, das Kunstwerk hinter einem Vorhang auszustellen.
Philip Ridley ist aber nicht nur Maler, er ist auch Photograph, Regisseur und nicht zuletzt auch Autor. Der Schriftsteller Ridley schreibt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder, und es ist einer seiner Einakter für Kinder, »Märchenherz« (»Fairytaleheart«), der derzeit, aber nur mehr bis zum 26. Juni, als österreichische Erstaufführung im Wiener Theater im Zentrum in einer Produktion des engagierten Theaters der Jugend zu sehen ist.
Kirsty hat ein Problem. Ihr Vater hat sich in eine neue Frau verliebt. Und diese Frau ist in Kirstys Augen grässlich, der Prototyp der “bösen Stiefmutter”. Sie will ihren Vater für sich selbst behalten. Bei der eigenen Geburtstagsparty reißt sie aus, um mit sich und ihrem Unglück alleine zu sein. Sie muss ihre Gedanken ordnen und landet mit ihrer hastig gepackten Reisetasche in einem verlassenen Gemeindesaal.
Dass hier nun Gideon auftaucht, passt ihr gar nicht. Und woher eigentlich kennt er ihren Namen? Warum quatscht er dauernd auf sie ein und will alles Mögliche von ihr wissen? Und was sollen all die vielen Farbtöpfe und diese große halbbemalte Leinwand?
Am besten wieder abhauen! – Doch Gideon ermuntert Kirsty dazu, mit ihm gemeinsam an seinem Bild zu malen und einzutauchen in eine Phantasiewelt – und die ist näher an der Wirklichkeit als vermutet. Für Kirsty erscheint vieles in einem neuen Licht. Vielleicht ist die neue Stiefmutter ja gar kein Monster? Vielleicht hat der Vater ja ein Recht auf eine neue Liebe? Vielleicht ist es ja Kirsty selbst, die nicht ganz richtig liegt mit ihren Ansichten und Meinungen …
Was beim Betreten des Zuschauerraums sofort ins Auge sticht, ist die Bühne. Und was für eine Bühne. Keine nackte, leere, sondern eine vollgepackte Bühne. Ein Kellerraum mit einer Nebennische, voller Utensilien, Becher, Körbe, Kisten, Eimer, Malbecher, Kerzen, Kerzen, Kerzen und vieles andere, Graffitis an den Wänden, viele Zeichnungen, unfertige Malarbeiten, Details, Details, Details - ein Schlaraffenland an Atmosphäre. Da wird nicht dem Trend der “nackten Bühne” nachgerannt, sondern mal ein Set geschaffen, in das man sich schon vor Beginn der Vorstellung einleben kann. Nicht, dass Phantasie nicht gefragt wäre in dieser Produktion, aber nicht auf dieser Ebene. Und das passt.
“Märchenherz” ist, neben allem anderen, was man darüber schreiben könnte, ein Stück, das vermittelt, wie man Menschen motivieren kann. Die Zuschauer erleben, wie schwer es sein kann, verschlossene, frustrierte, verzweifelte und oft enttäuschte Menschen zu motivieren, wie anstrengend, auch körperlich, es ist und wie sehr man sich selbst öffnen muss, damit sich der andere auch nur ein bisschen öffnet.
“Märchenherz” ist fast wie eine Art Workshop und demonstriert, wie man mit Phantasie Geschichten zum Klingen bringt, wie Geschichten die Phantasie zu Höchstleistungen anstacheln und wie man Menschen mit Phantasie und Geschichten zum Strahlen bringt, ihnen neue Hoffnung gibt, neue Perspektiven aufzeigt, wie Geschichten helfen können, über akute Krisensituationen hinwegzukommen.
All das erlebt man in Echtzeit, in 90 Minuten Spielzeit. Markus Schöttl spielt diesen grandiosen Geschichtenerzähler, dieses quirlige Powerpaket Gideon, der alles versucht, um Kirsty, gespielt von Nadine Kiesewalter, zunächst einmal abzulenken von ihren Problemen. Er macht alles an Faxen, was man in dem (Spiel-)Alter nur machen kann, und Philip Ridley weiß, wie man Kinder der angepeilten Altersstufe (ab 11 Jahren) erreicht. Markus Schöttl setzt das mit einer lebensfrohen, offenen, fröhlichen, in Phasen ekstatischen Darstellung des Jungen Gideon glaubhaft und mit viel Emotion, Kraft, Hingabe und Herz gespielt ungemein sympathisch um. In Nadine Kiesewalter hat er eine ideale Partnerin.
Philip Ridleys Ziel als Autor ist es, gutes Theater für Jugendliche zu machen. Das, so ist er überzeugt, sei keinesfalls leichter als gutes Theater für Erwachsene. In jedem Fall muss Theater etwas sein, so der Autor, das uns berührt, das Antworten auf die Fragen sucht, die uns in unserer Lebenswirklichkeit beschäftigen. Ridley glaubt fest daran, dass man durch Geschichten etwas bewegen kann, auf der Bühne und im wirklichen Leben. Mit “Märchenherz” setzt er diese Ansprüche an sich selbst glaubhaft um, und auf einer gewissen Ebene ist diese spannende und berührende Theateraufführung mit Sicherheit motivierender und hilfreicher in punkto Lebenbejahung als so manch teures Selbsthilfeseminar bei hochbezahlten Motivationstrainern.
Ab 11 Jahren ist das Stück empfohlen, gespielt wird es vom “Theater der Jugend”. Darf man sich als Erwachsener in dieses Stück reintrauen? Ja, man darf und man sollte noch die Chance nutzen, sich anzusehen, wie man Theater für Kinder und Jugendliche auch machen kann. Sieben Vorstellungen gibt es noch, und bestellen kann man problemlos die letzten Restkarten online mit Kreditkarte –> hier. Wer zuvor noch etwas Motivation braucht, kann sich auch Kritiken zum Stück durchlesen –> hier. Und dann nichts wie ab ins Theater - allein oder mit der ganzen Familie.
Märchenherz
von Philip Ridley / Deutsch von Andreas Pegler
Darsteller
Kristy: Nadine Kiesewalter
Gideon: Markus Schöttl
Leading Team
Regie: Frank Panhans
Bühne und Licht: Tom Presting
Kostüme: Katharina Mayer und Erika Peherstorfer
Malercoach: Kurt Urban
Dramaturgie: Marlene Schneider
Assistenz und Inspizienz: Clemens Pötsch
Hospitanz: Felix Metzner
Martin Bruny am Samstag, den
19. Juni 2010 um 19:53 · gespeichert in Netz, Ausbildung
If you’re a singer, his name is probably familiar to you. He started out like many singers–frustrated with the lack of results from the vocal lessons he found. After searching through several vocal coaches and methods, Brett came across a set of closely-guarded exercises compiled by an old gentleman who taught several well-known “star” singers.
The exercises proved very effective for Brett’s own voice and every singer he taught them to. These techniques truly made singing as easy as speaking.
Building on those simple foundational exercises, he began to experiment and innovate, filling in the “gaps,” testing new techniques for effectiveness as he went. He eventually formulated lessons for teaching vocal tone and style, and incorporated the older exercises into his own innovative method.
Brett has become a master teacher and one of the world’s most sought after vocal coaches, largely because of his uncanny ability to “see with his ears,” and instantly invent exercises that get astounding results.
He teaches voice in his Nashville studio to singers of all genres, both the undiscovered… and “the best of the best.” He is also a Judge/Mentor for the new CMT music television reality show, “Can You Duet.” [singingsuccess.com]
Martin Bruny am Montag, den
14. Juni 2010 um 10:58 · gespeichert in Musical, Awards
Ja, 2009/2010 war eine eher schwache Broadwayspielzeit, was Musicals betrifft, aber nun galt es im Rahmen der diversen Preisverleihungen der letzten Wochen, es zumindest nicht noch schlimmer zu machen und etwa besonders ausgeprägte Kreativität bei der Wahl der Sieger walten zu lassen. Am Ende geht es doch darum, Musicals, im Vergleich der Jahre und Jahrzehnte gute Musicals und Musicalproduktionen, auszuzeichnen. Über New Yorks, und auch alle anderen, Kritiker wird nicht selten gelästert, eine wahre Flut an Fehleinschätzungen wirft man ihnen ganz gern vor, Unprofessionalität natürlich auch - womit sonst als mit solch undifferenzierter Kritik an der Kritik kann man in all der argumentationslosen Hilflosigkeit kontern -, doch oft ist es einfach ein anderer Blickwinkel, den Kritiker auf Shows haben, einen, der letztlich auch auf das große Ganze gerichtet ist und nicht ausschließlich auf das manchmal relativ unbedeutende Hier und Jetzt einer einzelnen Show.
2010 hat die Jury der Tony Awards für die Geschichtsbücher “echten” Musicals wie “Memphis”, “La Cage aux Folles”, “A Little Night Music” und “Promises Promises” die Hauptpreise zugesprochen. Aus den Reihen der Jukeboxmusicals durfte sich “Million Dollar Quartet” einen Hauptpreis abholen, und dann gabs fast nur noch die Trostpreise für den Rest. Den Rest wie “American Idiot”, eine dröge Tanz-/Rockshow, wobei es ausgerechnet der Tanz ist, der absolut lächerlich rüberkommt. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht auch das Fehlen sinnvoller Dialoge irritieren und die völlig fehlende Charakterentwicklung der Figuren erstaunen würde. Hey, aber es sieht alles gut aus, die Darsteller sind abolut Bütü-fähig. Resultat: bestes Bühnenbild und bestes Licht. “Fela!” holte sich dann den Rest, immerhin eine fulminante Tanzshow, wofür Bill T. Jones mit dem Tony für die beste Choreographie belohnt wurde.
Die Sieger der Tony Awards 2009/2010 in der Sparte “Musical”:
Memphis
- Best Musical
- Best Book of a Musical: Joe DiPietro
- Best Original Score (Music and/or Lyrics) Written for the Theatre: Music: David Bryan; Lyrics: Joe DiPietro, David Bryan
- Best Orchestrations: Daryl Waters & David Bryan
La Cage aux Folles
- Best Revival of a Musical
- Best Performance by a Leading Actor in a Musical: Douglas Hodge
- Best Direction of a Musical: Terry Johnson
Fela!
- Best Choreography: Bill T. Jones
- Best Costume Design of a Musical: Marina Draghici
- Best Sound Design of a Musical: Robert Kaplowitz
American Idiot
- Best Scenic Design of a Musical: Christine Jones
- Best Lighting Design of a Musical: Kevin Adams
A Little Night Music
- Best Performance by a Leading Actress in a Musical: Catherine Zeta-Jones
Million Dollar Quartet
- Best Performance by a Featured Actor in a Musical: Levi Kreis
Promises, Promises
- Best Performance by a Featured Actress in a Musical: Katie Finneran
Eine kleine Gegenüberstellung von Anzahl der Nominierungen : Anzahl der gewonnenen Tony Awards sieht wie folgt aus:
Fela! 11 : 3
La Cage aux Folles 11 : 3
Memphis 8 : 4
Ragtime 7 : 0
[Enron Musik: 1 : 0 + Schauspiel: 3 : 0]
A Little Night Music 4 : 1
Promises, Promises 4 : 1
American Idiot 3 : 2
Finian’s Rainbow 3 : 0
Million Dollar Quartet 3 : 1
The Addams Family 2 : 0
Come Fly Away 2 : 0
Sondheim on Sondheim 2 : 0
Magdeburg. Die Magdeburger Theaterintendantin Karen Stone hat in den frühen Morgenstunden des 5. Juni im Revierkommissariat Magdeburg-Süd einen Polizeihauptmeister “Nazi” und “Faschist” genannt und damit ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung provoziert. Das belegt ein dreiseitiger Aktenvermerk, der der Volksstimme vorliegt.
Der Eklat ereignete sich nach der “Evita”-Premierenfeier. Die betrunkene 57-Jährige hatte sich im Kommissariat zuerst über “marode alkoholisierte Jugendliche” auf dem Fürstenwall beschwert, die Flaschen zerworfen hätten. Sie hätte befürchtet, dass sich ihr Hund an den Scherben verletzt.
Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation und die Theaterchefin hielt einer Beamtin vor, dass sie “null Respekt” vor ihr habe. Trotzdem boten die Beamten der “Person des öffentlichen Lebens an”, sie nach Hause zu begleiten. Doch brachte das die Frau noch mehr auf. Sie kündigte an, bei Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) “die dämliche Inkompetenz” der Magdeburger Polizei zur Sprache zu bringen.
Inzwischen waren zwei übergeordnete Beamte vom Polizeirevier Magdeburg ins Kommissariat beordert worden. Karen Stone verlor nun völlig die Fassung und beschimpfte den Polizeihauptmeister gröblichst. Der Aktenvermerk: “Fuck you! Du bist ein Nazi! Du Faschist. Du und ihr von der Polizei, ihr seid alle nichts. Ich bin Engländerin. Ich stehe über allem. Ich bin Intendantin und du bist nichts!”
Karen Stone wollte sich gestern gegenüber der Volksstimme nicht zu dem Vorfall äußern. [volksstimme.de]
Martin Bruny am Samstag, den
12. Juni 2010 um 00:58 · gespeichert in Netz, Musical, Pop
Patric Scott:
Neben Promis wie Til Schweiger, Wolfgang Joop, Lena Gercke und Matthias Schweighöfer unterstütze ich die Aktion der ‘Pro Organspende’ des deutschen Herzzentrums Berlin. Mein Beitrag hierzu ist die Single “Ich Sage Ja”, die ab dem 06.05. auf http://www.musicload.de/ käuflich zu erwerben sein wird. Ich finde, dass dieses ernste Thema sehr wichtig ist und nicht untergehen darf. Aus diesem Grunde bin ich froh, dass sich auch viele Stars und Medienpartner (BILD, T-Online, AirBerlin etc.) der Thematik nähern und diese den Menschen näher bringen möchten…
Klickt auf http://www.proorganspende.de/ , um mehr über die Organspende und die Aktion ‘Pro Organspende’ zu erfahren!!! Auch Ihr könnt aktiv mitwirken, indem Ihr Euch auf der Website der Pro Organspende als Unterstützer bekennt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn Ihr Eure Freunde auch einladen würdet und sie somit auf den Song “Ich Sage Ja” sowie die ganze Kampagne aufmerksam machen würdet, da ich es wirklich als sehr wichtiges und aktuelles Thema sehe …
Im Internet gehts los heutzutage. Auf Facebook werden Gruppen gegründet, Flashmobs koordiniert, und zum Aufstand aufgerufen. Im konkreten Fall sind die Thomas-Borchert-Fans am Zug, die Frank-Wildhorn-Fans, die “Der Graf von Monte Christo”-Fans und noch einige mehr.
Worum gehts? Nun, für die Schweizer Türen-Firma “RWD Schlatter” wurde exclusiv ein Digi-Pack, bestehend aus DVD, Buch und CD, der St.-Gallener-Produktion von Frank Wildhorns Musical “Der Graf von Monte Christo” in einer limitierten Auflage von 5000 Stück angefertigt. Zu sehen ist eine Aufzeichnung der Show, zu hören ist ein kompletter Livemitschnitt der Show und zu lesen bekommt man ein 15-seitiges Büchlein mit allen Facts zur Show.
Auf der Website der Firma findet man folgende Information:
Die RWD Schlatter AG ermöglicht dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeitdokument/23. September 2009
Das Erfolgsmusical »Der Graf von Monte Christo« wird aufgezeichnet.
Gross war die Überraschung, als im Frühjahr des Jahres bekannt wurde, dass das Theater St. Gallen unter der Leitung von Werner Signer die Weltpremiere des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nach St. Gallen holte. Mit stehender Ovation wurde die Komposition des gebürtigen New Yorkers Frank Wildhorn, der zu den gefragtesten Broadway-Komponisten der Gegenwart zählt, bejubelt.
Die Erfolgsgeschichte ist aber noch nicht zu Ende; der Roggwiler Türenbauer, die RWD Schlatter AG, ermöglicht eine Live-Aufzeichnung der St. Galler - Erstaufführung. So wird im Herbst dieses Jahres eine DVD des Musicals in Zusammenarbeit mit dem Gallus Tonstudio St. Gallen realisiert.
Damit ermöglicht die RWD Schlatter AG dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeit- und Kulturdokument.
Was bringt ein Unternehmen in der Baubranche dazu, im Filmgeschäft mitzumischen? Dazu relativiert Roger Herzig, Geschäftsleiter der RWD Schlatter AG: »Wir mischen im Filmgeschäft nicht mit. Wir haben lediglich in den vergangenen Jahren mit Künstlern unterschiedlicher Bekanntheit regelmässig eine Musik-CD produziert. Diese Produktionen waren immer ein Geschenk für unsere Kunden. Die vielfältigen, positiven Reaktionen unserer Geschäftspartner haben uns bestärkt, diesen unkonventionellen Weg weiterzugehen. Im Fall des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nutzten wir die Gunst der Stunde und wagten uns auch an eine Liveaufnahme heran. Aus zeitlichen und rechtlichen Gründen wird es dieses Jahr allerdings nicht möglich sein, unseren Kundendas Geschenk an Weihnachten abzugeben. Aber ich denke, dass sich das Warten auf eine solch wunderbare Produktion bis zum Frühling lohnt.” [RWD Schlatter]
Alle produzierten 5000 Stück sind vorbestellt bzw. reserviert und werden teilweise namentlich ausgehändigt. Das amerikanische Urheberrecht ist so streng und kompliziert, ausschließlich als Kunden- und Sponsorengeschenk darf die RWD Schlatter AG diese DVD vertreiben. Um auf Nummer sicher zu gehen und wirklich keine Fehler bei der Herstellung, Abwicklung und Vertreibung zu machen, hat sich die Firma für dieses Projekt sogar von einem amerikanischen Anwalt beraten lassen.
Eine Thomas-Borchert-Website (siehe –> hier) berichtet über die CD/DVD, mittels einer Facebook-Group (siehe –> hier) möchten die Fans erreichen, dass das Digi-Pack regulär in den Verkauf kommt.
Und seien wir doch ehrlich. In Endeffekt werden viele der Digi-Packs bei eBay landen und vermutlich zu horrenden Preisen den Besitzer wechseln. Der Rest der Fans wird sich den Stoff, den eine Fanseele braucht, über andere Kanäle besorgen und all die, die das Produkt gerne regulär kaufen würden, werden wohl durch die Finger schauen. Aber wer weiß. Die Macht der Internet - auf irgendetwas muss man ja vertrauen.
Martin Bruny am Freitag, den
11. Juni 2010 um 22:01 · gespeichert in Netz, Theater
Wie sieht die Kulturlandschaft in Wien im Jahr 2020 aus? Welche Schwerpunkte muss eine zeitgemäße Kulturpolitik setzen? Welche Kulturbauten, welche Brutplätze braucht eine lebendige Stadt? Wohin sollen die Mittel der Kulturförderung fließen?
Ein Baustein des Projekts “Wien denkt weiter” ist ein Kongress, der am 16. Juni im Wiener Odeon Theater stattfindet. Jeder Interessierte ist eingeladen, daran teilzunehmen und die Wiener Kulturpolitik mitzudiskutieren und weiterzudenken. Ziel ist eine greifbare Zuspitzung der Ideen und Visionen zu einem Leitkatalog für die zukünftige Kulturpolitik in Wien.
Infos zum Kongress
Mittwoch, 16. Juni 2010, Beginn: 14.00 Uhr
Ort: Odeon Theater, 1020 Wien, Taborstraße 10
Moderation: Corinna Milborn
Eintritt frei, Anmeldung unter redaktion@wien-denkt-weiter.at
Martin Bruny am Donnerstag, den
10. Juni 2010 um 12:27 · gespeichert in Absurditäten
35 Krügel im Schatten, die Hitze liegt über der Stadt, da kann es schon mal vorkommen, dass man auszuckt. Manche sind ohnedies Profis im ungeflegten Umgang, manche wissen es einfach nicht besser.
Nehmen wir Maya Hakvoort, die in der neuesten Augabe von NEWS Werbung für die Stockerauer Produktion von “Victor/Victoria” machen möchte und dann bei einem Statement wie folgt anlangt:
Maya Hakvoort: “Die Österreicher sind ihrer Zeit nicht gerade voraus. In einem burgenländischen Dorf findet es vermutlich niemand toll, wenn eine Transe über die Straße geht.”
Unterschätzt mir die Burgenländer nicht! Aber wäre es nicht schön, wenn im Rahmen solcher Interviews auch mal über die Musik gesprochen werden würde? Immerhin handelt es sich um eine Musiktheaterproduktion und nicht um die neueste Folge der ORF-Sendungen “Schauplatz” oder “Thema”.
Herbert Fechter und Marika Lichter liefern den Infight des Jahres. Der Prozess Lichter gegen Kröger wurde dieser Tage auch im Zuge des zweiten Verhandlungstages zu keinem Ende gebracht. Dominic Heinzl berichtet darüber in seiner Sendung “Chili”, die es –> hier als Stream gibt. Und ist es nicht bemerkenswert, wie Herbert Fechter, ganz Gentleman, Marika Lichter mit einem Geier vergleicht, der in den Eingeweiden seines Opfers herumstochern will.
Herbert Fechter: “Es ist so viel negative Energie von Seiten der Marika da dahinter, es ist wie ein Geier, der versucht, das Wild zu erlegen und zu zerfleischen und sie, sie weidet sich förmlich in diesen … offenbar hat sie nix anderes zu tun.”
Marika Lichter kontert via NEWS:
Marika Lichter: “Ich sehe das emotionsfrei. Ich möchte das, was mir zusteht. Uwe tut mir leid, denn er ist erstmals arbeitslos.”