Martin Bruny am Samstag, den
19. Juni 2010 um 19:53 · gespeichert in Netz, Ausbildung
If you’re a singer, his name is probably familiar to you. He started out like many singers–frustrated with the lack of results from the vocal lessons he found. After searching through several vocal coaches and methods, Brett came across a set of closely-guarded exercises compiled by an old gentleman who taught several well-known “star” singers.
The exercises proved very effective for Brett’s own voice and every singer he taught them to. These techniques truly made singing as easy as speaking.
Building on those simple foundational exercises, he began to experiment and innovate, filling in the “gaps,” testing new techniques for effectiveness as he went. He eventually formulated lessons for teaching vocal tone and style, and incorporated the older exercises into his own innovative method.
Brett has become a master teacher and one of the world’s most sought after vocal coaches, largely because of his uncanny ability to “see with his ears,” and instantly invent exercises that get astounding results.
He teaches voice in his Nashville studio to singers of all genres, both the undiscovered… and “the best of the best.” He is also a Judge/Mentor for the new CMT music television reality show, “Can You Duet.” [singingsuccess.com]
Martin Bruny am Montag, den
14. Juni 2010 um 10:58 · gespeichert in Musical, Awards
Ja, 2009/2010 war eine eher schwache Broadwayspielzeit, was Musicals betrifft, aber nun galt es im Rahmen der diversen Preisverleihungen der letzten Wochen, es zumindest nicht noch schlimmer zu machen und etwa besonders ausgeprägte Kreativität bei der Wahl der Sieger walten zu lassen. Am Ende geht es doch darum, Musicals, im Vergleich der Jahre und Jahrzehnte gute Musicals und Musicalproduktionen, auszuzeichnen. Über New Yorks, und auch alle anderen, Kritiker wird nicht selten gelästert, eine wahre Flut an Fehleinschätzungen wirft man ihnen ganz gern vor, Unprofessionalität natürlich auch - womit sonst als mit solch undifferenzierter Kritik an der Kritik kann man in all der argumentationslosen Hilflosigkeit kontern -, doch oft ist es einfach ein anderer Blickwinkel, den Kritiker auf Shows haben, einen, der letztlich auch auf das große Ganze gerichtet ist und nicht ausschließlich auf das manchmal relativ unbedeutende Hier und Jetzt einer einzelnen Show.
2010 hat die Jury der Tony Awards für die Geschichtsbücher “echten” Musicals wie “Memphis”, “La Cage aux Folles”, “A Little Night Music” und “Promises Promises” die Hauptpreise zugesprochen. Aus den Reihen der Jukeboxmusicals durfte sich “Million Dollar Quartet” einen Hauptpreis abholen, und dann gabs fast nur noch die Trostpreise für den Rest. Den Rest wie “American Idiot”, eine dröge Tanz-/Rockshow, wobei es ausgerechnet der Tanz ist, der absolut lächerlich rüberkommt. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht auch das Fehlen sinnvoller Dialoge irritieren und die völlig fehlende Charakterentwicklung der Figuren erstaunen würde. Hey, aber es sieht alles gut aus, die Darsteller sind abolut Bütü-fähig. Resultat: bestes Bühnenbild und bestes Licht. “Fela!” holte sich dann den Rest, immerhin eine fulminante Tanzshow, wofür Bill T. Jones mit dem Tony für die beste Choreographie belohnt wurde.
Die Sieger der Tony Awards 2009/2010 in der Sparte “Musical”:
Memphis
- Best Musical
- Best Book of a Musical: Joe DiPietro
- Best Original Score (Music and/or Lyrics) Written for the Theatre: Music: David Bryan; Lyrics: Joe DiPietro, David Bryan
- Best Orchestrations: Daryl Waters & David Bryan
La Cage aux Folles
- Best Revival of a Musical
- Best Performance by a Leading Actor in a Musical: Douglas Hodge
- Best Direction of a Musical: Terry Johnson
Fela!
- Best Choreography: Bill T. Jones
- Best Costume Design of a Musical: Marina Draghici
- Best Sound Design of a Musical: Robert Kaplowitz
American Idiot
- Best Scenic Design of a Musical: Christine Jones
- Best Lighting Design of a Musical: Kevin Adams
A Little Night Music
- Best Performance by a Leading Actress in a Musical: Catherine Zeta-Jones
Million Dollar Quartet
- Best Performance by a Featured Actor in a Musical: Levi Kreis
Promises, Promises
- Best Performance by a Featured Actress in a Musical: Katie Finneran
Eine kleine Gegenüberstellung von Anzahl der Nominierungen : Anzahl der gewonnenen Tony Awards sieht wie folgt aus:
Fela! 11 : 3
La Cage aux Folles 11 : 3
Memphis 8 : 4
Ragtime 7 : 0
[Enron Musik: 1 : 0 + Schauspiel: 3 : 0]
A Little Night Music 4 : 1
Promises, Promises 4 : 1
American Idiot 3 : 2
Finian’s Rainbow 3 : 0
Million Dollar Quartet 3 : 1
The Addams Family 2 : 0
Come Fly Away 2 : 0
Sondheim on Sondheim 2 : 0
Magdeburg. Die Magdeburger Theaterintendantin Karen Stone hat in den frühen Morgenstunden des 5. Juni im Revierkommissariat Magdeburg-Süd einen Polizeihauptmeister “Nazi” und “Faschist” genannt und damit ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung provoziert. Das belegt ein dreiseitiger Aktenvermerk, der der Volksstimme vorliegt.
Der Eklat ereignete sich nach der “Evita”-Premierenfeier. Die betrunkene 57-Jährige hatte sich im Kommissariat zuerst über “marode alkoholisierte Jugendliche” auf dem Fürstenwall beschwert, die Flaschen zerworfen hätten. Sie hätte befürchtet, dass sich ihr Hund an den Scherben verletzt.
Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation und die Theaterchefin hielt einer Beamtin vor, dass sie “null Respekt” vor ihr habe. Trotzdem boten die Beamten der “Person des öffentlichen Lebens an”, sie nach Hause zu begleiten. Doch brachte das die Frau noch mehr auf. Sie kündigte an, bei Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) “die dämliche Inkompetenz” der Magdeburger Polizei zur Sprache zu bringen.
Inzwischen waren zwei übergeordnete Beamte vom Polizeirevier Magdeburg ins Kommissariat beordert worden. Karen Stone verlor nun völlig die Fassung und beschimpfte den Polizeihauptmeister gröblichst. Der Aktenvermerk: “Fuck you! Du bist ein Nazi! Du Faschist. Du und ihr von der Polizei, ihr seid alle nichts. Ich bin Engländerin. Ich stehe über allem. Ich bin Intendantin und du bist nichts!”
Karen Stone wollte sich gestern gegenüber der Volksstimme nicht zu dem Vorfall äußern. [volksstimme.de]
Martin Bruny am Samstag, den
12. Juni 2010 um 00:58 · gespeichert in Netz, Musical, Pop
Patric Scott:
Neben Promis wie Til Schweiger, Wolfgang Joop, Lena Gercke und Matthias Schweighöfer unterstütze ich die Aktion der ‘Pro Organspende’ des deutschen Herzzentrums Berlin. Mein Beitrag hierzu ist die Single “Ich Sage Ja”, die ab dem 06.05. auf http://www.musicload.de/ käuflich zu erwerben sein wird. Ich finde, dass dieses ernste Thema sehr wichtig ist und nicht untergehen darf. Aus diesem Grunde bin ich froh, dass sich auch viele Stars und Medienpartner (BILD, T-Online, AirBerlin etc.) der Thematik nähern und diese den Menschen näher bringen möchten…
Klickt auf http://www.proorganspende.de/ , um mehr über die Organspende und die Aktion ‘Pro Organspende’ zu erfahren!!! Auch Ihr könnt aktiv mitwirken, indem Ihr Euch auf der Website der Pro Organspende als Unterstützer bekennt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn Ihr Eure Freunde auch einladen würdet und sie somit auf den Song “Ich Sage Ja” sowie die ganze Kampagne aufmerksam machen würdet, da ich es wirklich als sehr wichtiges und aktuelles Thema sehe …
Im Internet gehts los heutzutage. Auf Facebook werden Gruppen gegründet, Flashmobs koordiniert, und zum Aufstand aufgerufen. Im konkreten Fall sind die Thomas-Borchert-Fans am Zug, die Frank-Wildhorn-Fans, die “Der Graf von Monte Christo”-Fans und noch einige mehr.
Worum gehts? Nun, für die Schweizer Türen-Firma “RWD Schlatter” wurde exclusiv ein Digi-Pack, bestehend aus DVD, Buch und CD, der St.-Gallener-Produktion von Frank Wildhorns Musical “Der Graf von Monte Christo” in einer limitierten Auflage von 5000 Stück angefertigt. Zu sehen ist eine Aufzeichnung der Show, zu hören ist ein kompletter Livemitschnitt der Show und zu lesen bekommt man ein 15-seitiges Büchlein mit allen Facts zur Show.
Auf der Website der Firma findet man folgende Information:
Die RWD Schlatter AG ermöglicht dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeitdokument/23. September 2009
Das Erfolgsmusical »Der Graf von Monte Christo« wird aufgezeichnet.
Gross war die Überraschung, als im Frühjahr des Jahres bekannt wurde, dass das Theater St. Gallen unter der Leitung von Werner Signer die Weltpremiere des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nach St. Gallen holte. Mit stehender Ovation wurde die Komposition des gebürtigen New Yorkers Frank Wildhorn, der zu den gefragtesten Broadway-Komponisten der Gegenwart zählt, bejubelt.
Die Erfolgsgeschichte ist aber noch nicht zu Ende; der Roggwiler Türenbauer, die RWD Schlatter AG, ermöglicht eine Live-Aufzeichnung der St. Galler - Erstaufführung. So wird im Herbst dieses Jahres eine DVD des Musicals in Zusammenarbeit mit dem Gallus Tonstudio St. Gallen realisiert.
Damit ermöglicht die RWD Schlatter AG dem Theater St. Gallen ein einmaliges Zeit- und Kulturdokument.
Was bringt ein Unternehmen in der Baubranche dazu, im Filmgeschäft mitzumischen? Dazu relativiert Roger Herzig, Geschäftsleiter der RWD Schlatter AG: »Wir mischen im Filmgeschäft nicht mit. Wir haben lediglich in den vergangenen Jahren mit Künstlern unterschiedlicher Bekanntheit regelmässig eine Musik-CD produziert. Diese Produktionen waren immer ein Geschenk für unsere Kunden. Die vielfältigen, positiven Reaktionen unserer Geschäftspartner haben uns bestärkt, diesen unkonventionellen Weg weiterzugehen. Im Fall des Musicals »Der Graf von Monte Christo« nutzten wir die Gunst der Stunde und wagten uns auch an eine Liveaufnahme heran. Aus zeitlichen und rechtlichen Gründen wird es dieses Jahr allerdings nicht möglich sein, unseren Kundendas Geschenk an Weihnachten abzugeben. Aber ich denke, dass sich das Warten auf eine solch wunderbare Produktion bis zum Frühling lohnt.” [RWD Schlatter]
Alle produzierten 5000 Stück sind vorbestellt bzw. reserviert und werden teilweise namentlich ausgehändigt. Das amerikanische Urheberrecht ist so streng und kompliziert, ausschließlich als Kunden- und Sponsorengeschenk darf die RWD Schlatter AG diese DVD vertreiben. Um auf Nummer sicher zu gehen und wirklich keine Fehler bei der Herstellung, Abwicklung und Vertreibung zu machen, hat sich die Firma für dieses Projekt sogar von einem amerikanischen Anwalt beraten lassen.
Eine Thomas-Borchert-Website (siehe –> hier) berichtet über die CD/DVD, mittels einer Facebook-Group (siehe –> hier) möchten die Fans erreichen, dass das Digi-Pack regulär in den Verkauf kommt.
Und seien wir doch ehrlich. In Endeffekt werden viele der Digi-Packs bei eBay landen und vermutlich zu horrenden Preisen den Besitzer wechseln. Der Rest der Fans wird sich den Stoff, den eine Fanseele braucht, über andere Kanäle besorgen und all die, die das Produkt gerne regulär kaufen würden, werden wohl durch die Finger schauen. Aber wer weiß. Die Macht der Internet - auf irgendetwas muss man ja vertrauen.
Martin Bruny am Freitag, den
11. Juni 2010 um 22:01 · gespeichert in Netz, Theater
Wie sieht die Kulturlandschaft in Wien im Jahr 2020 aus? Welche Schwerpunkte muss eine zeitgemäße Kulturpolitik setzen? Welche Kulturbauten, welche Brutplätze braucht eine lebendige Stadt? Wohin sollen die Mittel der Kulturförderung fließen?
Ein Baustein des Projekts “Wien denkt weiter” ist ein Kongress, der am 16. Juni im Wiener Odeon Theater stattfindet. Jeder Interessierte ist eingeladen, daran teilzunehmen und die Wiener Kulturpolitik mitzudiskutieren und weiterzudenken. Ziel ist eine greifbare Zuspitzung der Ideen und Visionen zu einem Leitkatalog für die zukünftige Kulturpolitik in Wien.
Infos zum Kongress
Mittwoch, 16. Juni 2010, Beginn: 14.00 Uhr
Ort: Odeon Theater, 1020 Wien, Taborstraße 10
Moderation: Corinna Milborn
Eintritt frei, Anmeldung unter redaktion@wien-denkt-weiter.at
Martin Bruny am Donnerstag, den
10. Juni 2010 um 12:27 · gespeichert in Absurditäten
35 Krügel im Schatten, die Hitze liegt über der Stadt, da kann es schon mal vorkommen, dass man auszuckt. Manche sind ohnedies Profis im ungeflegten Umgang, manche wissen es einfach nicht besser.
Nehmen wir Maya Hakvoort, die in der neuesten Augabe von NEWS Werbung für die Stockerauer Produktion von “Victor/Victoria” machen möchte und dann bei einem Statement wie folgt anlangt:
Maya Hakvoort: “Die Österreicher sind ihrer Zeit nicht gerade voraus. In einem burgenländischen Dorf findet es vermutlich niemand toll, wenn eine Transe über die Straße geht.”
Unterschätzt mir die Burgenländer nicht! Aber wäre es nicht schön, wenn im Rahmen solcher Interviews auch mal über die Musik gesprochen werden würde? Immerhin handelt es sich um eine Musiktheaterproduktion und nicht um die neueste Folge der ORF-Sendungen “Schauplatz” oder “Thema”.
Herbert Fechter und Marika Lichter liefern den Infight des Jahres. Der Prozess Lichter gegen Kröger wurde dieser Tage auch im Zuge des zweiten Verhandlungstages zu keinem Ende gebracht. Dominic Heinzl berichtet darüber in seiner Sendung “Chili”, die es –> hier als Stream gibt. Und ist es nicht bemerkenswert, wie Herbert Fechter, ganz Gentleman, Marika Lichter mit einem Geier vergleicht, der in den Eingeweiden seines Opfers herumstochern will.
Herbert Fechter: “Es ist so viel negative Energie von Seiten der Marika da dahinter, es ist wie ein Geier, der versucht, das Wild zu erlegen und zu zerfleischen und sie, sie weidet sich förmlich in diesen … offenbar hat sie nix anderes zu tun.”
Marika Lichter kontert via NEWS:
Marika Lichter: “Ich sehe das emotionsfrei. Ich möchte das, was mir zusteht. Uwe tut mir leid, denn er ist erstmals arbeitslos.”
Martin Bruny am Donnerstag, den
10. Juni 2010 um 00:05 · gespeichert in Pop
Ja, also WIR Österreicher hier im ÖSTERREICHISCHEN INTERNETZ können das ja leider nicht werden, Fußball-Weltmeister, aber wir wollen auch gar nicht, so schauts aus. Anders als beim Grand Prix de la Dingsbums übertragen wir zwar die Rasenspiele im TV, aber wenn das lange so weitergeht und man uns weiter daran hindert, uns zu qualifizieren, dann … aber Dominik Schwarzer dürfte keiner von uns, wie sagt man, Schluchtenscheißern sein, er ist Deutscher, und ja, die Hoffnung stirbt zuetzt. Zum stimmungsvollen Beginn der kommenden vier Fußballwochen hat der Musicaldarsteller (”Buddy”, Essen) ein Lied komponiert und getextet, und sein Buddy Matthias Bollwerk hat ein lustbetontes Video dazu gedreht. Ein MP3-File des Songs gibts gratis auf der Website von Dominik Schwarzer –> hier. Weitere YouTube-Videos von ihm gibts –> hier.