Martin Bruny am Donnerstag, den
16. Oktober 2008 um 21:48 · gespeichert in Wien, Theater
Im Wiener Volktheater ist ab 17. Oktober 2008 Peter Weck als “Sonny Boy” zu sehen, an seiner Seite Harald Serafin - zwei (einer davon eine ehemaliger) Intendanten, die viel zu erzählen haben und hätten. Peter Weck könnte beispielsweise sicher ein dickes Buch über seine Jahre als Herr der Musicals in Wien füllen. 1983 bis 1992 war er als Intendant tätig, “Elisabeth”, “Cats” … Erfolgsgeschichten. In der aktuellen Ausgabe von NEWS ist diesbezüglich Folgendes zu lesen:
Er ging auf politischen Druck. Die Zeit seither nennt er “traurig. Manager lassen sich viel einreden, und das Ergebnis ist arm. Ich habe ELISABETH gemacht, weil ich unabhängig werden wollte. Dann habe ich gesehen, wie hinter meinem Rücken gebohrt und gesägt wurde, und mir war bald klar, dass ich es nicht nötig habe, ununterbrochen Leuten zu begegnen, die mir das Messer in den Rücken stoßen wollen. Also habe ich aufgehört. Dann wurde meine Existenz verleugnet. Ich wurde nicht mehr zu Premieren eingeladen, und wenn ja, dann hinter eine Säule gesetzt. Heute interessiert es mich nicht mehr. Man hat noch versucht, den Erfolg von ELISABETH mit demselben Team zu wiederholen, aber es wurde nur ein Abklatsch.”
Martin Bruny am Montag, den
13. Oktober 2008 um 20:58 · gespeichert in TV, Skurriles, Castingshows
Ja, Starmania geht in den nächsten Tagen wieder mal mit einer neuen Staffel auf Sendung. Ja, da muss man alles mobilisieren, damit man ganz tolle hochgerechnete Einschaltziffern präsentieren kann und vielleicht doch nicht Haus und Hof am Küniglberg verkaufen muss. Aber nein, wenn man eine Verfilmung von Friedrich Dürrenmatts “Der Besuch der alten Dame” zeigt, dann ist das vielleicht doch nicht eine Zielgruppe, die man damit gewinnt, dass man mitten während des Films einen Werbebanner für “Starmania” über den Bildschirm jagt.
Das ist genauso unsinnige Werbung wie jene der Bäckerei Felber, die während, ja tatsächlich auch zum Teil während der Vorstellung des Musicals “Joseph and the amazing Technicolor Dreamcoat” in der Wiener Stadthalle F auf die Wände projiziert wird. Ich kauf mir sicher kein Felber-Semmerl, nur weil der Schriftzug über die Wände wabert. Da müsste sich die Bäckerei schon einen Stand mieten in der Stadthalle und Kostproben anbieten, dann vielleicht. Und ich schau mir sicher nicht deswegen Starmania an, weil ich von stumpsinnigen Bannern während einer Literaturverfilmung genervt werde.
Martin Bruny am Montag, den
13. Oktober 2008 um 20:06 · gespeichert in Wien

Justus soll nach dem Tod seines Vaters das Imperium der Steinach-Waldburgs übernehmen. Doch dann verliebt er sich in die schräge Lena. Lena pflegt entlaufene Hasen, um der Tristesse in ihrer Wohnsiedlung zu entgehen und bessert ihr Taschengeld mit Telefonsex auf. Justus kapriziöse Mutter Henriette versüßt sich ihr Leben im goldenen Käfig mit Medikamenten und ist gerade dabei, das Vermögen zu verjubeln, als Frank auftaucht. Der gerissene Geschäftsmann entpuppt sich als unehelicher Sohn ihres Mannes und fordert seinen Anteil am Erbe. Gleichzeitig macht er sich an Lena heran, die um das Leben ihrer alkoholkranken Mutter bangt. Inmitten all dieser turbulenten Verwicklungen kämpfen Justus und Lena um ihre Liebe, während sich die Intrigenspirale immer mehr zuspitzt.
“Zeitlos schön” ist eine gnadenlos pralle Soap mit Geschichten, die das Leben nicht schreibt. In sechs Folgen führen gesellschaftliche Standesunterschiede zu ungeahnten Konflikten, emotionalen Achterbahnfahrten und schließlich sogar zu einem Mord. Werden Justus und Lena je zueinander finden? Und was hat Kordula, die vermisste Zwillingsschwester von Henriette, mit der Geschichte zu tun?
Nach einer Idee und unter der Regie von Yvonne Zahn sind Gloria Dürnberger, Felix Alexander Rank, Markus Schöttl und Brigitte Soucek als Bühnen-Soapstars in einer Produktion von Theartre Wien zu sehen.
Gestartet ist das Soap-Projekt bereits am 7. Oktober. Ab dem 14. Oktober stehen die Folgen 2 und folgende auf dem Programm. Der genaue Spielplan:
Echoraum, 1150 Wien
7.10. / 14.10. / 21.10. / 28.10.
DSCHUNGEL WIEN, 1070 Wien
8.10. / 15.10. / 22.10. / 29.10.
3raum - Anatomietheater, 1030 Wien
11.10. / 18.10. / 25.10. / 1.11.
Am 2.11. werden alle Folgen gezeigt
1. Woche: Folge 1 + Konzert Rotstich
2. Woche: Folge 2 und 3
3. Woche: Folge 4 und 5
4. Woche: Folge 6
Wem das alles zu abstrakt ist, dem kann geholfen werden. ViennaOnline war bei einer Vorstellung dabei und hat ein kleines Video online gestellt.
Martin Bruny am Samstag, den
11. Oktober 2008 um 00:01 · gespeichert in Wien, Fotos



Mehr über “Joseph and the amazing Technicolor Dreamcoat” im nächsten “musicals”. Zwei weitere Fotos –> hier. Andrew Lloyd Webbers Musical ist noch bis 19. Oktober in der Wiener Stadthalle zu sehen.
Martin Bruny am Donnerstag, den
9. Oktober 2008 um 22:05 · gespeichert in Literatur, Sprache
Die Proben für das Musical »Das Phantom der Oper« sind in vollem Gang, da stürzt plötzlich die Primadonna vom Schnürboden herab und bleibt tot liegen. Oberinspektorin Katharina Gugerell, die selbst ein Faible für das Theater hat, nimmt die Ermittlungen auf. Bald erkennt sie, dass die Ermordete unter den Schauspielkollegen kaum Freunde hatte, ihr Tod manchen sogar willkommen ist. Die Recherchen reißen bei Katharina Gugerell alte Wunden auf und die Suche nach dem Mörder verlangt ihr einiges ab.
Das Theater kennt man meist nur von der Zusehertribüne. Doch wie tickt die Schauspieltruppe hinter den Kulissen? Die Wiener Autorin Silvia Wimmer siedelt ihren ersten Kriminalroman im Wiener Theater an und entführt die Leser auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Wimmer zeichnet ihre Ermittlerin Katharina Gugerell nicht als Superheldin, sondern als eine durch das Leben gereifte, authentische Persönlichkeit.
Silvia Wimmer, geboren 1951 in Wien, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. In jungen Jahren hatte sie viel Kontakt zum Theater, wo sie u. a. auch als Maskenbildnerin tätig war. Vor ihrer Pensionierung arbeitete sie viele Jahre beim Gesundheitsamt der Stadt Wien.
“Musik der Dunkelheit” ist im federfrei-Verlag erschienen, am 16. Oktober findet bei Thalia-Wien (Mariahilferstraße) eine Lesung von Silvia Wimmer statt.
Martin Bruny am Mittwoch, den
8. Oktober 2008 um 20:11 · gespeichert in Theater
Vom 23. Oktober 2008 bis 12. April 2009 läuft im Österreichischen Theatermuseum die Ausstellung “SCHEIN WERFEN Theater - Licht - Technik”, die die technische und künstlerische Geschichte des Bühnenlichts nachzeichnet, aber auch mit Hilfe zahlreicher Kooperationspartner die neuesten Entwicklungen vorstellt.
Den Griechen war das thà©atron (die “Schaustätte”) der Ort, wo sie in den Spiegel ihrer Geschichte blickten, wo Halbverborgenes und Vergessenes beleuchtet wurden und sorgsam Verstecktes ans Tageslicht gezerrt wurde, um dem Lachen preisgegeben zu werden. Bis heute ist das Theater eine Schaukunst geblieben, die den Fokus der Aufmerksamkeit lenkt. Sie bestimmt darüber, was ins Licht und was in den Schatten gestellt wird, was wie gesehen werden soll.
In der Antike spielte man bei natürlichem Licht Theater und nutzte das Schauspiel der Sonne mit ihren sich verändernden Farben und dem unterschiedlichen Lichteinfall. Fackeln und Öllampen setzte man symbolisch als Phänomen der Verbindung zwischen den Göttern und den Menschen ein. Bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert wurden Bühne und Zuschauerraum von Hunderten, manchmal Tausenden von Kerzen zugleich beleuchtet. Die Einführung des Gaslichtes ermöglichte sodann die Regelung von Hell und Dunkel und damit einen Wechsel von Lichtstimmungen und Farbübergängen. Die größte Veränderung wurde jedoch durch das elektrische Licht herbeigeführt, das in Verbindung mit den Errungenschaften der Psychologie und dem expressionistischen Kunstschaffen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert einen inneren Wandel des Theaters hervorrief. Das künstliche Licht dient nun nicht mehr nur dem reinen Sichtbarmachen, sondern kann so vielfältig eingesetzt werden mit seinen Farben, seiner Intensität und seinen Zielen, dass es zu einem Hauptgestaltungsmittel szenischer Kunst wurde, das den Zuschauer stärker zu manipulieren vermag als so manch anderes Mittel des Theaters.
Die Geschichte des Theaters ist auch eine Geschichte von Licht und Beleuchtung, von körperlosen Schatten und Schatten werfenden Körpern als Instrument der Interpretation einer mehr als 2000-jährigen Kulturgeschichte.
Österreichischen Theatermuseum
Lobkowitzplatz 2, Wien I
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Martin Bruny am Montag, den
6. Oktober 2008 um 15:00 · gespeichert in Wien
[v.l.n.r.: Claus Dam (Kaiser Franz Josef), Wietske van Tongeren (Kronprinzessin Stephanie), Lisa Antoni (Mary Baroness Vetsera), Carin Filipcic (Maria Gräfin Larisch) und Uwe Kröger (Eduard Graf Taaffe), Hintergrundbild Drew Sarich (Kronprinz Rudolf)]
________________________________________________________________________
Am 6. Oktober 2008 präsentierte Kathrin Zechner, Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, das Leading Team sowie die Hauptdarsteller der VBW-Eigenproduktion “Rudolf - Affaire Mayerling”. Am 26. Februar geht die Show von Frank Wildhorn in seiner deutschen Fassung an den Start. Das Leading Team und die Hauptdarsteller:
Kronprinz Rudolf: DREW SARICH
Mary Baronesse Vetsera: LISA ANTONI
Eduard Graf Taaffe, Ministerpräsident: UWE KRÖGER
Kaiser Franz Joseph: CLAUS DAM
Marie Gräfin Larisch: CARIN FILIPCIC
Kronprinzessin Stephanie: WIETSKE VAN TONGEREN
Musik: FRANK WILDHORN
Buch & Liedtexte: JACK MURPHY
Zusätzl. Liedertexte: NAN KNIGHTON
Story: FRANK WILDHORN & PHOEBE HWANG
Konzept: FRANK WILDHORN & STEVE CUDEN
Deutsche Übersetzung: JULIA SENGSTSCHMID (Dialoge), NINA JÄGER (Lyrics)
Regie: DAVID LEVEAUX
Choreographie: JOHN O’CONNELL
Bühnenbild: MIKE BRITTON
Kostüme: LAURA HOPKINS
Licht-Design: PATRICK WOODROFFE
Licht-Design: (Associate) ADAM BASSETT
Ton-Design: HENDRIK MAAßEN
Orchestrierung: KIM SCHARNBERG
Arrangements & Musik. Supervisor: KOEN SCHOOTS
Musikalische Leitung: CASPAR RICHTER
[Leading Team und Hauptdarsteller von RUDOLF – Affaire Mayerling
v.l.n.r. und von hinten nach vorne: David Leveaux (Regie), Mike Britton (Bühnenbild), Wietske van Tongeren, Frank Wildhorn (Musik), Caspar Richter (Musikdirektor der VBW), Claus Dam, Carin Filipcic, Intendantin Kathrin Zechner, Lisa Antoni, Uwe Kröger]
________________________________________________________________________
Der Kartenvorverkauf ist bereits eröffnet:
WIEN-TICKET: +43/1/58 885 (täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr)
www.wien-ticket.at
Im Theater an der Wien, Raimund Theater, WIEN-TICKET Pavillon an der Oper
Links
- wienweb
- Live-PR
- Wien/ORF
- wienweb-Videobericht
- wien.gv.at
- OÖ Nachrichten
- GGG.at
- musicalclub24.net - Video der Pressekonferenz in voller Länge
Martin Bruny am Montag, den
6. Oktober 2008 um 14:12 · gespeichert in Musical
Am 18. Oktober 2008 steigt im Stadttheater Baden die Premiere von Frank Wildhorns Musical “The Scarlet Pimpernel”.
Dieser Tage weilt der Komponist in Wien, um sein “RUDOLF”-Happening einzuläuten, das ab Ende Februar 2009 im Wiener Raimund Theater die Auslastungszahlen in neue Höhen schießen lassen soll - eine geradezu ideale Chance für die Hauptdarstellerin und die Huaptdarsteller des Badener Mantel- und Degenabenteuers, Darius Merstein-MacLeod, Maricel Wölk und Chris Murray, mit dem Meister auf ein Gläschen und beziehungsweise oder ein Shakehands zusammenzutreffen.
Der Kartenvorverkauf für Wildhorns “Pimpernel” läuft auf Hochtouren. Die Daten:
The Scarlet Pimpernel
Nach dem Roman »Scarlet Pimpernel oder Das scharlachrote Siegel« von Baroness Emmuska Orczy
Buch und Gesangstexte von Nan Knighton
Musik von Frank Wildhorn
Deutsch von Wolfgang Adenberg
Premiere: 18. Oktober 2008, 19.30 Uhr
im Stadttheater Baden
Weitere Vorstellungen:
Oktober 19. (15.00),24. (19.30), 25. (19.30), 26. (15.00), 30. (19.30)
November 7. (19.30), 8. (19.30), 9. (15.00), 15. (19.30), 16 (15.00), 28. (19.30), 29. (19.30), 30. (15.00)
26. Oktober (Nationalfeiertag): Familientag im Stadttheater Baden!
50% Ermäßigung für Familien (Schüler mit gültigem Ausweis) und ihre Eltern erhalten 50% Ermäßigung des regulären Kartenpreises in allen Kategorien! Im Anschluss an die Vorstellung findet eine Publikumsdiskussion mit den Darstellern statt.
Vorstellungsbeginn: 15.00 Uhr
Musik. Leitung: Franz Josef Breznik,
Inszenierung: Robert Herzl
Bühnenbild: Manfred Waba
Kostüme: Götz Lanzelot Fischer
Choreographie: Rosita Steinhauser
Sir Percy Blakeney: Darius Merstein-MacLeod
Marguerite St.Just, seine Frau: Maricel Wölk
Chauvelin: Chris Murray
Armand St.Just, Marguerites Bruder: Zoltan Tombor
Marie Grosholtz: Christa Ertl
Tussaud, ihr Verlobter: Robert Sadil
Mercier, Chauvelins Adjutant: Franz Josef Koepp
Lord Anthony Dewhurst: Alois Haselbacher
Sir John (Ozzy) Osbert: Sam Madwar
Frederic Elton: Stephan Wapenhans
Lord Andrew (Andy) Farleigh: Dietmar Seidner
Hal Stanton : Jan Hutter
Benjamin Stubbs: Christian Zmek
Der Marquis de St. Cyr: Mario Fancovic
Jessup, Perdys Butler: Franz Födinger
Robespierre: Robert Herzl
Der Prince of Wales: Klaus Ofczarek
Helene: Dessislava Philipova
Karten unter:
Telefonisch: 02252 48547
Schriftlich: Stadttheater Baden, Theaterplatz 7, 2500 Baden
Fax: 02252 48338-50
e-mail: ticket@stadttheater-baden.at
online: www.stadttheater-baden.at
am Kiosk des Stadttheaters
Martin Bruny am Sonntag, den
21. September 2008 um 20:10 · gespeichert in Wien

Was macht man mit einem Publikumshit, für den man im eigenen Theater keinen Platz mehr hat, weil die Nachfolgeproduktionen auf Schiene sind? Man kann die Show einfach verkaufen oder vielleicht schließen … oder man übersiedelt sie.
Nach 160 Vorstellungen im Kabarett Simpl ist Johannes Glücks Musicalhit Krawutzi Kaputzi bald in Simmering zu sehen. Neben den Gasometern wird dafür eigens ein winterfestes Zelt errichtet: das Palais Nowak.
Die Premiere steht am 20. Oktober 2008 auf dem Programm, gespielt wird täglich außer Sonntag um 19:30 Uhr, an Samstagen um 15:30 und 19:30 Uhr. Die letzte Vorstellung findet nach derzeitigem Stand am 28. Februar 2009 statt.
“Krawutzi Kaputzi”
im Palais Nowak, das Zelt beim Gasometer. Döblerhofstrasse 20 , 1110 Wien
Kartenreservierung unter Tel.: +43 / 1 / 512 47 42
Martin Bruny am Sonntag, den
21. September 2008 um 19:52 · gespeichert in Wien
Nichts wird es mit Jan Ammanns “Evita”-Engagement in der Wiener Stadthalle, wie am 29. Juli 2008 angekündigt. Auch der als Zweitbesetzung angeführte Sascha Halbhuber-Stead wird die Rolle des Chà© nicht übernehmen, statt dessen werden sich die Rolle Branko Glad und Georg Leskovich teilen, so der neueste Stand. Mehr auf der Website der Wiener Stadthalle.
« zurueck ·
vor »