Martin Bruny am Sonntag, den
10. Juni 2007 um 00:29 · gespeichert in Musical, Broadway
Am 8. November 2007 geht die Premiere des Musicals “Young Frankenstein” im New Yorker Hilton Theatre über die Bühne (Start der Previews: 11. Oktober). Bereits am 7. August startet das Tryout in Seattle. Bis 1. September steht da der Junge Frankenstein auf der Bühne des Paramount Theatre.
Die Show basiert auf dem gleichnamigen Mel Brooks-Film aus dem Jahre 1974. Das Kreativ-Team setzt sich aus denselben Künstlern zusammen, die schon “The Producers” am Broadway zum Erfolg pushten:
Mel Brooks: Buch, Musik
Thomas Meehan: Buch
Susan Stroman: Regie, Choreographie
Rovin Wagner: Set Design
William Ivey Long: Kostümdesign
Peter Kaczorowski: Lichtdesign
Jonathan Deans: Sounddesign
Doug Besterman: Orchestrierung
Patrick Brady, Glen Kelly: Musikalische Leitung
Cast
Roger Bart: Dr. Frankenstein
Megan Mullally: Elizabeth
Sutton Foster: Inga
Shuler Hensley: The Monster
Christopher Fitzgerald: Igor
Fred Applegate: Inspector Kemp
Martin Bruny am Samstag, den
9. Juni 2007 um 22:57 · gespeichert in Flicks, Musical
Ein kleiner interessanter Dialog aus dem Hollywoodfilm “Music and Lyrics”:
Alex Fletcher: “It doesn’t have to be perfect. Just spit it out. They’re just lyrics.”
Sophie Fisher: “… just lyrics …”
Alex Fletcher: “Lyrics are important. They’re just not as important as melody.”
Sophie Fisher: “I really don’t think you get it.”
Alex Fletcher: “You look angry. Klick your pen.”
Sophie Fisher: “A melody is like seeing someone for the first time. The physical attraction. Sex.”
Alex Fletcher: “I so get that.”
Sophie Fisher: “Then, as you get to know the person, that’s the lyrics. Their story, who they are underneath. It’s the combination of the two that makes it magic.”
Martin Bruny am Samstag, den
9. Juni 2007 um 01:52 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
Am 13. Juni 2007 findet im Theater-center-Forum die Premiere des Musicals “Der Mann von La Mancha” statt - jener Show, mit der Komponist Mitch Leigh (geboren 1928 in New York) 1965 seinen Durchbruch schaffte. Es sollte auch das einzige Musical bleiben, mit dem er einen Tony Award als “Bester Komponist” gewinnen konnte. In der Hitparade der “Longest Running Broadway Shows” liegt “Der Mann von La Mancha” mit 2328 Vorstellungen auf dem ganz hervorragenden 22. Platz, zwar bereits von “Mamma Mia!” (Platz 21, 2334 Vorstellungen; Stand 28. Mai 2007) überholt, aber beispielsweise vor “Oklahoma!” (Platz 24 mit 2212 Vorstellungen).
Was darf man sich von der Aufführung im Theater-center-Forum erwarten? Nun, keine Monstershow auf einer Riesenbühne, eher schon eine Art Kammermusicalinszenierung, produziert und gespielt von Theaterbegeisterten, und das ist schon mal eine der besten Voraussetzungen, die man sich vorstellen kann.
Michael Konicek hat bei dieser Produktion gleich mehrere Funktionen übernommen: Er ist zuständig für die Produktionsleitung und die Choreographie, auf der Bühne wird er als “Sancho” zu sehen sein, und er hat die Website zum Musical designed.
Kreativ-Team
Mitch Leigh: Musik
Dale Wasserman: Buch
Joe Darion: Liedtexte
Robert Gilbert: Deutsche Übersetzung
Michael Konicek: Produktionsleitung, Choreographie
Nikolaus Raspotnik: Regie
Bernd Leichtfried: Musikalische Leitung
Michael Heidinger: Licht & Ton
Cast
Jörg Westerkamp: Don Quixote
Mara Sievers: Aldonza (Dulcinea)/1. Gefangene
Michael Konicek: Sancho Panza/Diener
Yvonne Stüwe: Antonia/2. Gefangene
Oliver Roitinger: Gouverneur/Wirt/Dr. Carrasco
Nikolaus Raspotnik: Herzog/Pedro/Babier
Alexander Eschig: Anselmo/Padre
Tickets
Premiere: 13. 6. 2007; weitere Vorstellungen: 14., 15., 16., 19., 20., 21., 22., 26., 27., 28., 29. und 30. Juni 2007
- bei TicketCorner telefonisch unter +43/1/205 15 65
- im Theater-center-Forum
- auf der Website zur Produktion
Martin Bruny am Freitag, den
8. Juni 2007 um 01:59 · gespeichert in Musical, Awards
Er schrieb Texte für Songs von Michael Jackson (”Ben”), Bing Crosby (”Come Share The Wine”), Meat Loaf (”Is Nothing Sacred”), Olivia Newton John (”Sam”) und viele andere Größen des Entertainment, in seiner “zweiten Karriere” als Lyricist zahlreicher Musicals arbeitete er unter anderem mit Frank Wildhorn (”Dracula”), Andrew Lloyd Webber (”Song And Dance”, “Aspects Of Love”, “Sunset Boulevard”, “Bombay Dreams”, “Whistle Down The Wind”, “Tell Me On A Sunday”) und Michel Legrand (”The Count of Monte Christo”) zusammen. Die Rede ist von Don Black, geboren in London am 21. Juni 1938.
Black ist ein Multitalent. Neben seinem Beruf als Liedtexter für Musicals und Filme ist er auch als Schriftsteller, Manager und Komponist tätig. Seine größten Erfolge konnte er mit einer Reihe von Titelsongs zu “James Bond”-Filmen einfahren. Aus seiner Feder stammen die Texte zu “Diamonds Are Forever” (Shirley Bassey; “Diamantenfieber), “The Man With The Golden Gun” (Lulu; “Der Mann mit dem goldenen Colt), “Thunderball” (Tom Jones; “Feuerball”) und “The World Is Not Enough” (Garbage; “Die Welt ist nicht genug”).
Lange musste er darauf warten, aber nun wurde Don Black eine besondere Ehre zuteil: Er wurde am 6. Juni in die “Songwriters Hall Of Fame” aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Institution, die 1969 von Songwriter Johnny Mercer und den Musikverlegern Abe Olman und Howie Richmond gegründet wurde. Eines der Ziele der “Songwriters Hall Of Fame” ist die Errichtung einer Art Museum, tatsächlich existiert derzeit aber nur ein “virtueller Schauraum”, der allerdings einen Besuch wert ist. Darüber hinaus werden Stipendien für begabte Songwriter zur Verfügung gestellt, Workshops veranstaltet und vieles andere mehr.
Zirka 350 der bedeutendsten Songwriter wurden bis heute in die “Hall Of Fame” aufgenommen, darunter Größen wie Paul Anka, Harold Arlen, Charles Aznavour, Burt Bacharach, Leonard Bernstein, Eric Clapton, Cole Porter, Tim Rice, Carole Bayer Sager, Andrew Lloyd Webber u v.a.
Auf der Homepage von Don Black findet sich ein recht witziger Eintrag zur anstehenden Grazer Produktion von “Dracula” (Musik: Frank Wildhorn/Texte: Don Black)
Don’s new production of Dracula opens in Graas, Switzerland on August 11th. This is the show in which he co-wrote the book and lyrics with Christopher Hampton. The music is by Frank Wildhorn.
Aber egal, solange man Austria nicht mit Australia verwechselt, ist alles im grünen Bereich. [Story]
Martin Bruny am Mittwoch, den
6. Juni 2007 um 10:06 · gespeichert in Musical, Broadway
Wie nicht wirklich anders zu erwarten war, ziehen die Produzenten einen Schlussstrich unter das Kapitel “The Pirate Queen am Broadway”. Bereits am 17. Juni fällt der letzte Vorhang für das Musical von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg. Moya Doherty und John McColgan in ihrer Funktion als Produzenten in einem offiziellen Statement:
We are proud of The Pirate Queen and the talented cast and creative team that has brought this epic musical to Broadway. We are also pleased to report that there is international interest in Pirate Queen productions. Plans for a European English-language production are underway and will be announced in the near future.”
Was in den Broadwaystatistiken aufscheinen wird, liest sich eher nüchtern: “The Pirate Queen”: 32 Previews, 85 Vorstellungen. Nun ist es offiziell: ein Flop.
Die Cast CD zur Produktion soll, wie berichtet, am 3. Juli 2007 erscheinen. [Story]
Martin Bruny am Dienstag, den
5. Juni 2007 um 16:23 · gespeichert in Musical, Broadway
Die Wiener Kammeroper hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz den Spielplan für die Saison 2007/08 präsentiert. Absolutes Programmhighlight aus Musicalsicht: die Österreichische Erstaufführung von Jason Robert Browns “The Last Five Years” in englischer Sprache.
Inhalt
Eine gescheiterte Beziehung ist im Prinzip keine aufregende Story, wären da nicht die zündenden Rhythmen, die tiefempfundenen Melodien und die ungewöhnliche Erzählperspektive, die dieses 2-Personenstück auszeichnen und zu einem der anspruchsvollsten Musicals der letzten Zeit macht.
ER erzählt uns die Liebesgeschichte vom ersten Kennenlernen bis zur Trennung vorwärts, SIE rückwärts. Derart lernt man zwei subjektive, mitunter stark divergierende Sichtweisen der vergangenen fünf Jahre kennen. Nur einmal – bei ihrer Hochzeit – kreuzen sich ihre Erzählungen.
Kreativ-Team:
Buch, Musik & Texte: Jason Robert Brown
Musikalische Leitung: Michael Schnack
Inszenierung & Choreographie: Alonso Barros
Ausstattung: Duncan Hayler
Licht: Harry Michlits
Premiere: 22. November 2007
Weitere Vorstellungen: 24., 27., 29. November;
01., 04., 06., 08., 11., 13., 14., 15., 18., 19., 20. Dezember 2007
Beginn: 19.30 Uhr
Jason Robert Browns Stellung als Komponist wird am Broadway (siehe auch hier) nach wie vor sträflich unterschätzt. Obwohl die Kritiker seine Arbeiten schätzen, ist ihm der große Publikumserfolg bis jetzt noch nicht gelungen. Jason Robert Brown schreibt intelligente Musicals mit Songs, die direkt ihren Weg ins Herz finden. Er gilt als einer der “Nachfolger” Stephen Sondheims, agiert aber, was die Stimmung betrifft, die seine Lieder auslösen, auf einer ganz anderen Ebene. Browns Songs stecken oft voller unbändiger Melancholie. Sie sind vom “Schmalz” so weit entfernt wie Sondheims Songs vom “Schlager” und erzählen meist jeder für sich genommen eigenständig eine Geschichte.
Alonso Barros, bei der Wiener Produktion von “The Last Five Years” für die Inszenierung und Choreographie zuständig, über das Werk:
Die Art und Weise, wie »The last five years« in mein Leben trat, war genau so eine Überraschung wie das Stück selbst. Es ist diese Art des »kleinen« Musicals, von dem man weiß, dass es aus Eigenem groß werden wird. Ich versuchte, mich in die Person des Komponisten zu versetzen, als er die Arbeit daran abschloss. Was für ein Augenblick das gewesen sein muss! Auf den ersten Blick erschließt sich uns noch nichts Neues – es ist ein Musical über eine Beziehung. Stephen Sondheim hat einige davon geschrieben, und das mit meisterlicher Hand. Das Besondere an Jason R. Browns Stück ist aber seine Struktur. Da ist ein Paar, recht konventionell (er jüdischer Schriftsteller auf dem Weg zum Erfolg, sie eine ewig ums Weiterkommen kämpfende Schauspielerin), aber der Lauf der Zeit ändert alles. Die Idee, die Geschichte in zwei verschiedenen Chronologien zu erzählen (sie fängt mit dem Ende der Beziehung an, er mit dem Anfang) ist schlichtweg genial. Die beiden kommen nur ein einziges Mal zusammen – am Tag ihrer Hochzeit. Damit entwickeln die beiden Darsteller eine tiefe Emotionalität, die ich in einem Musical bislang noch nicht erlebt habe. Das Stück ist eine echte Tour de force für beide. Für Cathy beginnt das Stück in tieftrauriger Stimmung, sie bewegt sich in der Zeit zurück zum glücklichsten Augenblick ihres Lebens. Für eine Musicaldarstellerin ist es gleichzeitig die Rolle des Lebens und eine Rolle aus dem Leben, wenn man ein Stück mit solchem emotionalen Gepäck beginnen und dieses dann Szene für Szene ablegen muss. Jamie hingegen scheint es leichter zu haben, da er die Entwicklung in der normalen zeitlichen Abfolge durchläuft. Dadurch wird er aber auch zum Anker, zum strukturellen Angelpunkt. Sein Weg durch das Stück und durch’s Leben beginnt erfolgreich, aber wir erkennen langsam, wer er wirklich ist und wie viel Schmerz und Konflikt er in sich trägt. Es gibt keine Sieger, kein Happy End und keine Verlierer. Es gibt nur das Leben. Es ist schön, im Musical wieder wirkliches Leben zu sehen.
“The Last Five Years” wird, davon ist auszugehen, das Highlight des Wiener Musicalwinters 2007/08.
Martin Bruny am Sonntag, den
3. Juni 2007 um 22:50 · gespeichert in Netz, Musical
Deborah Sasson
Eine Meldung auf OpenPR.de macht auf die “moderne Website” der Klassik- und Opernsängerin Deborah Sasson aufmerksam. Problem Nummer 1: Surft man auf die Site, kann es schon mal vorkommen, dass man sich der Gefahr eines Gehörsturzes aussetzt, denn man wird von “heftigem Gesang” begrüßt. Kommt natürlich immer drauf an, auf wie laut man gerade die Audioeigenschaften seines PCs getuned hat - wie auch immer, optimal ist das Intro nicht. Ansonsten ist die Site eher unspektakulär, aber klar strukturiert mit einem etwas merkwürdigen Header und einer etwas gewöhnungsbedürftigen Schriftwahl, vor allem bei den Überschriften. Deborah Sasson ist lange im Geschäft. Leider hat sie nur 5 Hörbeispiele auf ihrer Site als Stream, das ist etwas wenig.
Tomas Tomke
Einen Relaunch seiner Website hat Tomas Tomke ins Netz gestellt. Der Absolvent der Konservatorium Wien Privatuniversität ist demnächst in der Bad Hersfelder Produktion von “Les Misà©rables” zu sehen. Was Multimedia-Inhalte angeht, wird man auf Tomkes Site, die in dieser Version erst wenige Tage im Netz ist, schon jetzt gut versorgt. Beispielsweise mit einem witzigen Backstage-Video über die Proben in Bad Hersfeld. Per YouTube sind auch VideoTagebücher abrufbar, per Google-Video die vollständige Diplomprüfung von Tomas Tomke, aufgenommen 2006 im Leonie-Rysanek-Saal der Konservatorium Wien Privatuniversität - Web-2.0-mäßig gut positioniert, layoutmäßig im Grungesstil, der nach wie vor sehr beliebt ist und auch gut wirkt.
Martin Bruny am Dienstag, den
29. Mai 2007 um 09:47 · gespeichert in Musical, Theater, Event-Tipps
Am 2. November 2006 fand die Uraufführung von “Marie Antoinette”, einem Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, in Tokio statt. Wenige Wochen danach tauchten erste Gerüchte über eine deutsche Produktion in Bremen auf, die nun durch einen Bericht in der “taz” einen etwas skurrilen Touch bekommen. Es ist Bremens kommender Theaterintendant Hans-Joachim Frey, der an “Marie Antoinette” großes Interesse zeigt. Wie er allerdings konkrete Pläne formuliert, kann man zumindest als etwas merkwürdig bezeichnen. So steht in der “taz” zu lesen:
Wenn die Städtereise-Veranstalter im Herbst 2007 das Bremer Musical in ihr Programm aufnehmen, könnte der Vorverkauf zum Weihnachtsgeschäft beginnen. Freys Ziel: Im Sommer 2008 sollen mindestens 2.000 Karten verkauft sein. sonst wird die Sache abgeblasen - die Vorlauf-Kosten bis dahin liegen zwischen 500.000 und einer Million Euro. Aber diesen Fall hält Frey für rein hypothetisch. Im Gegenteil: “Ich rechne mit einem hohen Überschuss” - für die Theaterkasse. “Ich brauche keine Ausfallbürgschaft”, hat Frey erklärt. “Wer nichts wagt, gewinnt nichts”, sagt Frey. Die HVG, die das Musical Theater betreibt, übernimmt kein Risiko. Man werde einen normalen Mietvertrag abschließen, sagt Geschäftsführer Claus Kleyboldt, der sich auch in Tokio das Stück angesehen hat.
Wenn der Versuch im Sommer 2008 floppt, würden die angefallenen Kosten also aus dem Theaterhaushalt kommen müssen - den die Beschäftigten gerade durch Lohnverzicht (”Notlagentarifvertrag”) sanieren. “Das kann nicht sein”, sagt Carmen Emigholz. Die Auslastung der Spielstätte am Richtweg sei “nicht primäre Aufgabe des Theaters”, das Risiko müsse “außerhalb des Theaters” liegen.
Bleibt abzuwarten, ob sich die Autoren dieser Show auf ein solch merkwürdig formuliertes Vorhaben einlassen. [Story]
Martin Bruny am Sonntag, den
27. Mai 2007 um 22:53 · gespeichert in Musical, Broadway, Event-Tipps

“13″, das neue Musical von Jason Robert Brown (Musik und Texte) und Dan Elish (Buch), wird 2008 seine Broadway-Premiere erleben. Bob Boyett, der Anfang 2007 bereits das Tryout im Mark Taper Forum in Los Angeles produziert hat, wird acht bis zehn Millionen Dollar in die New Yorker Produktion Anfang nächsten Jahres investieren. Boyett:
I’m very excited. It’s one of the freshest and most fun shows to come along. It’s a coming-of-age story that everyone can relate to.
“13″ erzählt die Geschichte von Evan Goldman. Der Bub ist zwölf Jahre alt - in sechs Wochen wird er 13. Gerade ist Evan mit seiner Mutter von New York, wo er eine idyllische Kindheit verbracht hat, nach Indiana gezogen. Nun hat er nur eine Mission: Alle coolen Kids seiner Schule sollen zu seiner Bar Mitzwa kommen.
13 Kids und eine sechsköpfige Teenager-Rockband, daraus besteht die Cast der Show. Die Kritiker zeigten sich vom Tryout in Los Angeles zum Teil begeistert. Die “Variety” schrieb:
If the prospect of watching an all-teen company enact an all-teen musical accompanied by an all-teen band makes you cringe: Chill, dude. “13″ is sheer bliss.
Jason Robert Brown hatte es bis jetzt nicht leicht am Broadway. Zwar wurden seine Werke und sein Schaffen mit Tony Awards, dem Gilman and Gonzalez-Falla Musical Theatre Award, mit Drama Desk und New York Drama Critic’s Circle Awards u. v. a. ausgezeichnet, Tatsache ist aber auch, dass sich dieser “Preis”regen nicht in kommerziellen Erfolgen manifestierte. 1998 floppte sein Musical “Parade” (12. November 1998 bis 28. Februar 1999; 39 Previews und 85 Vorstellungen), 2003 erlitt seine Show “Urban Cowboy” ein noch schlimmeres Schicksal (28. Februar 2003 bis 18. Mai 2003; 26 Previews und 60 Vorstellungen). Vielleicht wird 2008 jedoch Browns Jahr, denn neben “13″ könnte noch ein weiteres seiner Musicals am Broadway Premiere feiern: “Honeymoon in Vegas”.
“Honeymoon in Vegas” beruht auf dem gleichnamigen Film von 1992. Andrew Bergman zeichnet wie schon für den Film auch bei der Musicalversion für das Buch verantwortlich, Jason Robert Brown steuert Musik und Texte bei. Ein erstes Reading findet im Juli 2007 statt.
Auf seiner Website bietet Jason Robert Brown immer wieder ausgewählte Demo-Aufnahmen seiner Shows zum Download an. So auch von seinem Musical “13″. Wer also möchte, kann sich zwei Songs runterladen:
“What It Means To Be A Friend” [Download]
Music and lyrics by Jason Robert Brown
Krista Pioppi: vocals
JRB: piano/conductor
Kevin Kuhn: acoustic guitar
Randy Landau: electric bass
Rich Mercurio: drums and percussion
Recorded and mixed by Jeffrey Lesser at Right Track Recording Studios, NY NY, September 12, 2004
“13 Medley: ‘Being A Geek’/'Brand New You’/'Thirteen’” [Download]
Music and lyrics by Jason Robert Brown
Ricky Ashley, Emma Degerstedt, Sara Niemietz, Jenà¡e Burrows, Caitlin Baunoch, J.D. Phillips, Seth Zibalese: vocals
JRB: keyboards/conductor
Dean Parks, Tim May: guitars
Ken Wild: electric bass
Shannon Ford: drums and percussion
Recorded and mixed by Damon Tedesco at Entourage Studios, North Hollywood, CA, November 30, 2006
[Quellen: Bloomberg, BroadwayWorld; Foto mit freundlicher Genehmigung von Craig Schwartz]
Martin Bruny am Sonntag, den
27. Mai 2007 um 00:00 · gespeichert in Musical, Theater, Event-Tipps
Am 7. Februar 2008 feiert Andrew Lloyd Webbers Rockoper “Jesus Christ Superstar” in einer Inszenierung von Josef E. Köpplinger am Stadttheater Klagenfurt Premiere. Bereits am 3. Februar findet eine Einführungsmatinee, moderiert von Sylvia Brandl, zu dieser Produktion im Stadttheater Klagenfurt statt.
Leading-Team
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Gera Graf
Choreinstudierung: Alexander Kowalsky
Dramaturgie: Sylvia Brandl
Cast
Juliana De Aquino, Lorna Dawson, Charlie Fischer, Claudia, Kraxner, Asha Lindsey, Tina Podstawa, Nora Schleicher, Susanne Seimel, Dijana Torriani, Marianne Varga; Frank Berg, Marvin Dietmann, Dominik Hofbauer, Otto Jaus, Willi, Jeschofnik, Denis Kozeluh, Peter Lesiak, Dave Mandell, Alexander Moitzi, Previn Moore, Hannes Muik, Mark Nordike, Boris Pfeifer, Daniel Prohaska, John Ramsten, Christian Schleinzer, Stefan Schmitz, Krassimir Tassev, Erwin Windegger; Chor des Stadttheaters Klagenfurt, JCS-Orchester
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Am 6. März 2008 steigt die Premiere von Franz Lehars Operette “Die Lustige Witwe” (Einführungsmatinee 2. März 2008, Moderation Christoph Wagner-Trenkwitz).
Kreativ-Team
Musikalische Leitung: Peter Marschik
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreographie: Karl Schreiner
Bühne: Heidrun Schmelzer
Kostüme: Marie-Louise Walek
Choreinstudierung: Alexander Kowalsky
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Cast
Marion Dimali, Dagmar Hellberg, Mà¡rta Kosztolanyi, Michaela Mock, Patricia Nessy; Frank Berg, Juan Carlos Falcà³n, Boris Grappe, Willi Jeschofnik, Joachim Gabriel Maaß, Previn Moore, Bruno Riedl, Andreas Wanasek, Thomas Weinhappel; Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt; Kärntner Sinfonieorchester
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Unter der Musikalischen Leitung von Charles Prince ist am Silvestertag 2007 ein Konzert mit dem Titel “Verdi, Lehà¡r, Bernstein & Co.” angesetzt. Die Sopranistin und Schauspielerin Sigrid Hauser fungiert als Moderatorin und Interpretin neben Gergana Geleva, Juan Carlos Falcà³n und Alex Vicens. Im Sommer 2008 (12. und 14. August) wird die Veranstaltung wiederholt. Es spielt das Kärntner Sinfonieorchester. Das Programm führt von der Alten in die Neue Welt, von den Operettenbühnen Wiens direkt an den New Yorker Broadway mit Songs aus u. a. Bernsteins “On The Town”, “Candide” oder “West Side Story”.
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