Martin Bruny am Sonntag, den
22. April 2007 um 23:40 · gespeichert in Netz, Flicks

Im Juni 2007 starten die Dreharbeiten zu einem 90-minütigen Roadmovie, das nicht ausschließlich von den “Machern” gestaltet wird, sondern von all jenen, die man unter dem Begriff “Bewohner des web 2.0″ subsumieren könnte, sprich: Jeder hat bei diesem interaktiven Projekt die Möglichkeit, beispielsweise mittels Voting und anderer Features, an der Gestaltung des Films, der bis jetzt noch “filmtrip.de” heißt, mitzuwirken.
Abgestimmt werden kann nicht nur über die Handlung des Films, sondern auch darüber, wer mitspielen soll. Casting-Videos sind online. Beim Schauspielervoting gaben insgesamt 7.800 Besucher ihre Stimme und 500 Kommentare ab.
Hinter dem Projekt steht eine Gruppe von Studenten rund um Autor und Regisseur Alexander Schulz, die auf diese innovative Weise schon vorab ihr Projekt vermarkten will. Sponsoren werden ebenso gesucht wie Möglichkeiten des Vertriebs und alles, was so dazu gehört, auf dem Weg von der Idee bis zum popcornkauenden Kinobesucher.
Spannende Sache jedenfalls.
Martin Bruny am Sonntag, den
22. April 2007 um 17:18 · gespeichert in Musical, Wien, TV

Manch einer träumt davon, Popstar zu werden, nicht jeder ist dafür bestimmt. Viele wollen Musicalstars werden, und schaffen dann den Durchbruch beispielsweise im TV. Der Zufall will es, dass die Konservatorium Wien Privatuniversität ein paar gute aktuelle Fallbeispiele bietet.
Wer sich an die Auditions der letzten Starmania-Staffel noch erinnern kann und die Streams der Vorausscheidungsrunden im Netz verfolgt hat, wird sich vielleicht an Werner Mai erinnern, an einen der wenigen Kandidaten mit einer Stimmfarbe, die man sich merkt. Sogar bis heute. Werner Mai hat es nicht in die Schlussrunden der Show geschafft, aber er hat die Aufnahmeprüfung an der Konservatorium Wien Privatuniversität geschafft und wird da im Herbst sein Studium an der Abteilung “Musikalisches Unterhaltungstheater” beginnen.
Anderes Beispiel: Irà©na Flury wird demnächst am Konservatorium ihre Abschlussprüfung (Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater) ablegen, im TV startet sie derzeit mit der österreichischen Sitcom “Mitten im 8en” durch und ist einer der wenigen Lichtblicke der Show.
Und noch ein letztes Beispiel: Wieder Konservatorium, wieder die Abteilung “Musikalisches Unterhaltungstheater”, 3. Jahrgang. Der Name: Donja Golpashin, seit gestern “Romy”-Preisträgerin als “bester weiblicher Shootingstar” 2007, ausgezeichnet für ihren Auftritt als “Stà©phanie von Belgien” in Robert Dornhelms TV-Zweiteiler über Kronprinz Rudolf.
Martin Bruny am Freitag, den
20. April 2007 um 18:32 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
“Carmen Cubana”, die Show des Musicalsommers Amstetten 2006, geht auf Tour. Folgende Termine sind fixiert:
MÜNCHEN, Deutsches Theater, 21.8. bis 9.9.2007
WIEN, Stadthalle Halle F, 13.9. bis 22.9. 2007
LINZ, Intersportarena, 28.und 29.9.2007
Martin Bruny am Freitag, den
20. April 2007 um 12:07 · gespeichert in Musical, Wien, Event-Tipps
Die Saison 2007/08 bringt an der Wiener Volksoper eine “Neueinstudierung” (Robert Herzl) einer bewährten Erfolgsproduktion: “My Fair Lady”. Josefstadtdirektor Herbert Föttinger debütiert als Henry Higgins, Louise Martini als Mrs. Higgins und Burgschauspieler Peter Matic als Oberst Pickering. Volksoperndirektor Robert Meyer singt, tanzt und spielt den Müllkutscher Alfred P. Doolittle.
1. Vorstellung der Neueinstudierung: 3. April 2008
Ab 17. Mail 2008 bringt die Volksoper “Die Weberischen”, eine Produktion der Vereinigten Bühnen Wien.
Martin Bruny am Freitag, den
20. April 2007 um 10:41 · gespeichert in Musical, Broadway
“It’s a Bird, It’s a Plane, It’s Superman”, so lautete 1966 die Parole. Kein Geringerer als Superman sollte den Broadway erobern. Am 19. März 1966 fand die Premiere am Alvin Theatre statt. Harold Prince produzierte das Musical, die Musik komponierte Charles Strouse, die Texte steuerte Lee Adams bei, das Buch David Newman und Robert Benton. Obwohl die Kritiken relativ gut ausfielen, war bereits am 16. Juli 1966 Schluss. Insgesamt brachte es das Superman-Musical auf 129 Aufführungen (und 19 Previews).
41 Jahre später scheint der Schock des Flops überwunden zu sein und man schickt den nächsten Superhelden auf die Broadway-Bretter: Spiderman. Derzeit entwickeln die Marvel-Studios eine Show rund um den populären Superhelden. Julie Taymor (Tony-Award-Preisträgerin in den Kategorien Regie & Kostüme für die Broadway-Produktion von “The Lion King”) wird Regie führen, Bono und The Edge von U2 werden neue Songs und Texte für die Show schreiben. Die Auditions sind gerade im Gange. Ein Premierentermin wurde noch nicht bekannt gegeben. [Story]
Martin Bruny am Freitag, den
20. April 2007 um 09:08 · gespeichert in Event-Tipps
Heute (20. April 2007) um 23 Uhr bringen Carin Filipcic, Lana Gordon und Andrea Malek ihre Michel-Legrand-Tribute-Show “I will wait for you…” in die Wiener Broadway-Bar.
Über 200 Filme, darunter “Yentl”, “Atlantic City” oder “Thomas Crown ist nicht zufassen” belegen neben insgesamt 12 Nominierungen und vier “Oscar”-Gewinnen sein großes Schaffen. Michel Legrand, Arrangeur, Jazzpianist und Partner u. a. von Dizzy Gillespie, Django Reinhard, Maurice Chevalier, John Coltrane und Gerry Mulligan, geboren 1932 in Paris, beeinflusste die Filmmusik unserer Tage nachhaltig. Das Trio Filipcic-Gordon-Malek präsentiert den amerikanischen Swing der 30er Jahre, widmet sich der Komik von Jerry Lewis und einzelnen von Legrand beeinflussten Pop-Songs der 80er und 90er, um sich so an Legrand heranzutasten und in großen Nummern dessen Werk zu würdigen.
Martin Bruny am Freitag, den
20. April 2007 um 08:52 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
“Les Misà©rables” wird es 2007 (nach Baden und vor einer Produktion in Graz) auch in Steyr geben. Im Rahmen des Musikfestivals Steyr findet die Premiere dieser Produktion des Musicals von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg am 26. Juli 2007 im Schlossgraben von Steyr statt.
Für die Rollen von Wachen, Gästen im Wirtshaus, Knechten, Mägden, Hochzeitsgästen, Huren, Freiern, Studenten, Bettlern und Polizisten werden Statisten gesucht. Alle Steyrer Schauspieltalente im Alter von 15–100 sind eingeladen mitzumachen. Für das Casting wird das Produktionsteam Ende April/Anfang Mai nach Steyr kommen. Die Proben für die Vorstellungen finden an ausgewählten Tagen im Juli 2007 statt. (Kontaktadresse: sommer@musikfestivalsteyr.at, weitere Infos unter 0664/407 21 25)
Kreativteam
Intendant: Karl-Michael Ebner
Regie: Susanne Sommer
Musikalische Leitung: Thomas Kerbl
Bühnenbild: Georg Lindorfer
Lichtdesign: Ingo Kelp
Chor: Chorvereinigung Jung-Wien, Chor Musikfestival Steyr
Besetzung
Jean Valjean: Roman Sadnik
Javert: Colin Mason
Fantine: Susanne Kerbl
Mme. Thenardier: Sulie Girardi
Cosette: Jennifer Davison
Eponine: Beate Ritter
Martin Bruny am Donnerstag, den
19. April 2007 um 16:17 · gespeichert in Filmmusical
Es gilt als eines der mitreißendsten Filmmusicals der Geschichte: FAME, der mit 2 Oscars ausgezeichnete Streifen von Alan Parker aus dem Jahre 1980, der an der New York City High School for the Performing Arts spielt und unter anderem die Ausbildung der Studenten zum Thema hat. In den Hauptrollen: Irene Cara, Paul McCrane, Debbie Allen und Anne Meara.
1988 feierte eine Bühnenversion, basierend auf dem gleichnamigen Film, im Coconut Grove Theatre in Miami, Florida, Premiere, in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts tourte die Show durch die ganze Welt. 1993 stieg die europäische Premiere in Stockholm, ab da war der Erfolg nicht wirklich mehr aufzuhalten. “Fame - The Musical” war in 25 Ländern weltweit zu sehen und ist besonders in England ein Hit. 1995 ging die London-Premiere über die Bühne, und seit diesem Jahr tourt die Show entweder durch England, oder sie ist mal wieder für ein paar Monate am West End zu sehen.
Kein Wunder also, dass nun auch das Original, in diesem Fall der Film, für eine neue Generation neu verfilmt wird, das meldet der Hollywood Reporter. Im Leading Team dieses Filmprojekts: Mark Canton, jener Produzent, der derzeit mit seinem wüsten Gewaltepos “300″ für Furore sorgt. 25 Millionen Dollar soll “Fame” kosten, ein Kinostart wird für den Sommer 2008 angepeilt. Im Moment wird das Drehbuch geschrieben, auch ein Regisseur wurde bereits engagiert. Namen? Nicht jetzt. MGM COO Rick Sands: “We’ll update it, (but) we’ll still keep some of the songs. The script is being written right now, but we are keeping it under wraps. There will be a strong musical component, though.”
Martin Bruny am Dienstag, den
17. April 2007 um 13:57 · gespeichert in Musical, Pop
I wanted to include a song by (Stephen Sondheim) on my 1981 album Torch and I was introduced to him by some friends of mine and spoke to him on the phone and he said he’d love to play his new musical Merrily for me and would I like to come to his apartment in Turtle Bay in New York ? So I said yes, and I went over and it was just Stephen there. He let me in and we sat at the piano and he played the whole score for me, which is interesting because it starts at the end and it goes to the beginning.
While he was doing it I had one of my famous anxiety attacks and in order to make it not so obvious, I did something that I’d never done before, which was to pinch my earlobe really, really hard, and I pinched it so hard so that the pain would be converted from my brain to my ear. And while he was playing this beautiful song «Not a Day Goes Byâ€, blood started to fall on my white shirt, on my crisp, white shirt. After he finished playing the song he couldn’t help but notice it and he said «Are you okay?†and I said «yes, I’m absolutely fine†and I was trying to cover the blood on my white shirt with my hand. He was incredibly kind, and I said «you know, I’ve got an appointment so I’ve got to goâ€.
But I ended up recording the song on that album and he came to the recording session, and there was an eighty piece orchestra which was conducted by Marty Paich. He (Stephen) was there and I recorded it on my knees because I didn’t want to see him in the recording studio. When I came out, he was in tears, and it was so rewarding for me. It’s one of the songs that I’m most proud of in my own repertoire. [Story]
Martin Bruny am Dienstag, den
17. April 2007 um 11:11 · gespeichert in Musical, Wien, Theater, Fotos

Am 16. April 2007 präsentierten Kathrin Zechner, Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, und ihr Leading Team (Michaela Ronzoni/Buch & Lyrics, Christian Kolonovits/Musik, Arrangements & add. Lyrics; Stefan Huber/Regie, Harald Thor/Bühnenbild, Pia Virolainen/Licht-Design und Martin Mayer/Sound-Design) im Rahmen einer Pressekonferenz im Museumsquartier erste Details zur RonacherMobile-Produktion “Die Habsburgischen”.
700 Jahre Mythos, Politik, Wahnsinn, Intrigen und ganz normaler Familienalltag, mit Ironie und Witz servierte historische Momente, Anekdoten, eine zeitübergreifende musikalische Familiensatire, das ist es, was “Die Habsburgischen”, ein Stück, das, so Regisseur Stefan Huber, ein eigenes Genre innerhalb des Musiktheaters darstellt, im Kern sein werden - eigenwilliges, schräges, humorvolles Musiktheater. Mit Selbstironie auf die eigene Geschichte zu blicken, darum geht es, wobei man kein Geschichtskenner sein muss, um Vergnügen an der Story zu finden, gleichwohl gibt es für Habsburger-Spezialisten sehr wohl Ansatzpunkte, mit denen sie sich auf einem anderen Level auseinandersetzen können.
Michaela Ronzoni, die Autorin des Stücks, war schon als Kind von den Habsburgern begeistert und hat sich schon sehr früh ausführlich mit ihnen beschäftigt. Kurz vor der Matura, so Ronzoni, habe sie ein halbes Jahr den Stammbaum der Habsburger »nahezu zwanghaft« an der Wand über ihrem Bett gehabt, eine kleine Spezialistin auf dem Gebiet der Habsburger-Genealogie sei sie gewesen. Auch mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, sei sie in der Lage gewesen, aus dem Effeff knifflige Habsburger-Fragen zu beantworten: “1705 hat Joseph I. regiert, aber Moment, da war Leopold I. auch noch …” Nach der Matura sei dieses Wissen zwar etwas verblasst, während des Geschichtsstudiums war dann aber reichlich Gelegenheit, es in wissenschaftlich-historischer Hinsicht wieder zu vertiefen.
Im Rahmen ihrer Arbeit an den “Habsburgischen” hatte Ronzoni nun Gelegenheit, die “andere Seite” der Habsburger zu betrachten. Mit Vergnügen habe sie in den letzten Monaten in der Geschichte der Habsburger gestöbert, auf eine Weise, die es nicht erfordert, dass man sich an jede historische Wahrheit halten muss, es sei einfach ein buntes Stöbern in der Biographie und im Privatleben gewesen, so Ronzoni, weg von der Historie mit Betonung des Humorfaktors, das sei das Ziel gewesen.
Herausgekommen ist eine Geschichte, die grundsätzlich in der Kapuzinergruft spielt und vollkommen zeitübergreifend die Figuren der Habsburger, die von Ronzoni ausgewählt wurden, aufeinandertreffen lässt, vom 13. bis ins 20. Jahrhundert, wobei nur Tote anwesend sind, die miteinander überhaupt nicht über wichtige Dinge reden. Geschichte im klassischen Sinn ist völlig bedeutungslos. Wichtig ist, was die Habsburger denken, was sie fühlen, wie sie miteinander als Familie umgehen, sozusagen der ganz normale Familienwahnsinn eines Clans, der eine nicht ganz unbedeutende Rolle in der Geschichte gespielt hat. Es geht um kleine Momente, um witzige Momente, um eine völlig neue Sicht der Habsburger, allerdings nicht im wissenschaftlichen Sinne.

Christian Kolonovits komponiert, arrangiert und bearbeitet die musikalische Seite der Produktion und fungiert als Musikalischer Leiter. Für ihn sind “Die Habsburgischen” eine Familiengeschichte, in der es um Lust geht, um das Vermitteln dieser Lust mit den Mitteln der Musik. Auf der musikalischen Seite der Produktion arbeitet der Komponist auf mehreren Ebenen. Zum Teil bedient er relativ respektlos mit viel Humor die Geschichte und mit bekanntem Collageartigem den Handlungsstrang, um zu erzählen und slapstickartig zu kontrapunktieren und zu karikieren. Kolonovits: »Satire ist dabei das Schlüsselwort. Es geht um die Lust, auf irgendwo Gehörtes sich einzulassen und den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, sich wissend zurückzulehnen, um das für die Unterhaltung so wichtige “Das hab ich schon mal irgendwo gehört” zu bedienen. Blasmusik, Marsch und böhmische Polka stehen im Mittelpunkt der Stilmittel, monarchische Musik steht im Zentrum, in bearbeiteter Version. Ganz wichtig ist das Couplet. Mit Couplets kann man komplizierteste Dinge abhandeln und auf den Punkt bringen. Mit Hilfe des Couplets werden die Habsburger auf eine Ebene runtergebrochen, auf der sie eine ganz einfache, gemeine, kleine, liebenswerte, bösartige, perverse Familie sind. Einfache Menschen, über die man mit den Mitteln der musikalischen Satire lustvoll lachen und weinen kann.« Als Musterbeispiel der musikalischen Bearbeitungsweise, die bei den »Habsburgischen« zum Einsatz kommt, präsentierte Kolonovits “die” Habsburger-Nummer schlechthin: “Gott erhalte”, die alte offizielle Hymne des Kaisertums Österreich von 1826 bis 1918, komponiert von Joseph Haydn. Im “New Orleans Begräbnisstil” wurde diese Nummer vorige Woche mit dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien als Appetizer eingespielt.
Knapp mehr als die Hälfte des musikalischen Materials der “Habsburgischen” wird Kolonovits neu komponieren. Die andere Hälfte besteht aus Bearbeitung (Collagen, Slapstickartiges) beziehungsweise Adaption. Ziel ist es, aus Altem und Neuen eine Einheit zu formen. Dieses Ziel scheint Kolonovits dann erreicht, wenn man nicht mehr merkt, was neu komponiert und was “nur” bearbeitet wurde. Das sei, so der Komponist, der eigentliche Schmäh der großen Musicals der Amerikaner: »Wenn man da eine große Bigband-Nummer gehört hat, wusste man nie, ob das Stück nun von Duke Ellington oder »Count« Basie komponiert oder etwa neu geschrieben wurde. In Amerika ist man auf diese Art des Denkens stolz, weil man mit Klischees (im positiven Sinne) unheimlich viel vermitteln kann.« Genau so würde er die wunderbaren Klischees aus der Historie für die Habsburgischen gebrauchen und mit dem verbrämen, was er gerade »lustvoll im Kopf habe«. Seine neuen Kompositionen würde er dann wiederum mit der Historie kombinieren.
Der Schweizer Stefan Huber (Regie) hat seine Karriere vor fast 20 Jahren in Wien als Musicaldarsteller gestartet. Als junger, hoffnungsvoller Schauspieler hat er damals im Wiener Museumsquartier mit Proben zur Wiener Produktion von “Les Misà©rables” begonnen - bei den Vereinigten Bühnen Wien. Geplant hatte er damals, ein Jahr in Wien zu bleiben. Aus dem einen Jahr wurden sechs, und in dieser Zeit wechselte er die Fronten und wurde vom Schauspieler/Musicaldarsteller zum Regisseur. Danach ging er nach Deutschland. Für “Die Habsburgischen” nun haben ihn die Vereinigten Bühnen Wien nach all den Jahren wiederum ins Museumsquartier geholt.
Bei den “Habsburgischen”, so Huber, wird mit der Monarchie richtig anarchisch umgesprungen. Die Show ist ein Ritt durch die Zeiten, ein Riesenspaß für 8 Darsteller, die sich in über 40 Rollen auf der Bühne tummeln werden. Maria Theresia und eine zweite Figur werden durchgehend mit einer Darstellerin/Darsteller besetzt, die restlichen Schauspieler haben je 5 bis 7 Rollen zu verkörpern. Aus 3 Damen und 5 Herren wird sich die Cast zusammensetzen. Auch Sisi wird bei den “Habsburgerischen” auftauchen, allerdings der Schatten ihrer selbst bleiben. Das Ganze soll in einem Tempo und mit Witz abgehen, den man in einer Geschichtsstunde selten erlebt. Huber hat sein Team, mit dem er in den letzten Jahren im Musiktheaterbereich gearbeitet hat, mit nach Wien gebracht, unter anderem Harald Thor (Bühnenbild), der sich von Architektur des Museumsquartiers, die Neues mit Altem kombiniert, begeistert zeigte. Er möchte diesen Stilmix, der thematisch gut zu den “Habsburgischen” passt, auch bei der Entwicklung des Bühnenbilds mit einfließen lassen. Sein Ziel ist die Verbindung von alter Architektur mit neuem Material und neuer Architektur.
Noch keine Details sind bezüglich der Cast bekannt gegeben worden. Derzeit werden mit diversen Darstellern Gespräche geführt.

DIE HABSBURGISCHEN
Eine musikalische Familiensatire ab 20. Oktober im Museumsquartier
Premiere: 20. Oktober 2007 im Museumsquartier/Halle E.
Vorstellungen bis zum 16. Dezember 2007, jeden Tag außer Mittwoch
Leading Team
Buch, Lyrics: Michaela Ronzoni
Musik, Arrangements, add. Lyrics: Christian Kolonovits
Regie: Stefan Huber
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Susanne Hubrich
Licht-Design: Pia Virolainen
Sound-Design: Martin Mayer
Es spielt ein 20-köpfiges Orchester der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN unter der Leitung von Christian Kolonovits. Die Cast-CD wird am Tag der Premiere erhältlich sein.
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