Martin Bruny am Dienstag, den
12. April 2011 um 11:44 · gespeichert in Literatur, Listen, Musical, Pop
Für die “Daily Mail” wählte Tim Rice (”Evita”, “Aida”, “Jesus Christ Superstar”, “The Likes of us”, …) seine Top 10 der besten Liedtexter aller Zeiten. Das Ergebnis:
01. Mick Jagger
02. Don Black
03. Cole Porter
04. Jerry Leiber
05. Alan Jay Lerner
06. Bob Dylan
07. Herbert Kretzmer
08. Johnny Mercer
09. Michael Flanders
10. Sammy Cahn
Die ausführliche Begründung zu Mick Jaggers Top-Platzierung:
Jagger’s underrated as a lyricist because he’s such a brilliant performer. The Rolling Stones, probably because they came from the London area, were much more sophisticated than all the Northern groups in their lyrics. Of course, the others soon caught up. Mick was writing stuff like ‘Play With Fire,’ about an heiress from St John’s Wood, and ‘Mother’s Little Helper,’ all about women taking pills, in his early twenties. His songs were brutally realistic: ‘Don’t want you out in my world/Just you be my backstreet girl.’ More recently he’s written a lot of stuff that could almost be described as sentimental, but which still has a cutting edge.
Martin Bruny am Montag, den
11. April 2011 um 09:50 · gespeichert in Musical, Wien
Marjan Shaki & Lukas Perman präsentieren mit Unterstützung der Vereinigten Bühnen Wien am 11. Mai im Ronacher die Highlights der größten Musicalerfolge der VBW in Originalbesetzung zu Gunsten der von Sean Penn gegründeten Hilfsorganisation J/P HRO Haitian Relief Organization. Deshalb bereisen Sie zurzeit das Land und berichten aus Haiti, wie die Hilfsorganisation die Erdbebenopfer tatkräftig unterstützt.
Das Reisetagebuch der beiden Musicaldarsteller gibt es auf musicalclub.at und auf Facebook.
Infos zum Benefiz-Konzert für Haiti finden sich –> hier.
Martin Bruny am Montag, den
11. April 2011 um 00:24 · gespeichert in Absurditäten
Pia Douwes, Uwe Kröger und Schlagersängerin Helene Fischer, das soll das Hauptdarsteller-Trio sein, wenn es nach Informationen der BILD geht, das ab Dezember 2011 im Stuttgarter Palladium Theater den Musicalfans im Levay/Kunze-Musical “Rebecca” im wahrsten Sinne des Wortes das Gruseln lehren soll.
Martin Bruny am Sonntag, den
10. April 2011 um 07:52 · gespeichert in West End, Musical
Im Opera House Theatre in Manchester ist derzeit und noch bis 14. Mai 2011 das Try-out von “Ghost - The Musical” zu sehen, bevor die Show am 22. Juni 2011 seine London-Premiere feiern wird. Nähere Infos gibts auf der Facebook-Site von “Ghost” –> hier, wer mag, kann auch den Tweets der Show folgen –> hier.
Das Buch und die Texte zur Show stammen von Bruce Joel Rubin, die Musik komponierten Dave Stewart und Glen Ballard. Regie führt Matthew Warchus. Für das spektakuläre Lichtdesign ist Hugh Vanstone verantwortlich, eine seiner Arbeiten ist derzeit im Wiener Ronacher zu sehen, wo Vanstone das Lichtdesign für “Tanz der Vampire” entwickelte.
In den Hauptrollen: Richard Fleeshman als Sam Wheat, Caissie Levy als Molly Jensen, Sharon D Clarke als Oda Mae Brown, weiters Andrew Langtree, Ivan de Freitas, Adebayo Bolaji, Mark Pearce, Lisa Davina Phillip und Jenny Fitzpatrick.
Bei der seit 26.786 Jahren geplanten Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Musical “Sunset Boulevard” kommt neue Spannung auf, ließ der Meister doch wissen, dass er gerne Madonna in der Hauptrolle sehen würde. Webber:
I bet you this never, ever, happens, but you know who would make a great Norma Desmond on screen? Madonna…She’s the right age. I’ve not got through to her. She hasn’t taken my call this time.
Martin Bruny am Freitag, den
8. April 2011 um 11:57 · gespeichert in Musical, Wien
Die Volksoper Wien zeigt es vor. Obwohl Musical nur eine von vier Sparten ist, die man auch in der Saison 2011/12 bespielt, bringt Direktor Robert Meyer gleich zwei Klassiker neu auf die Bühne: Leonard Bernsteins “Candide” und Stephen Sondheims “A Funny Thing Happened on the Way to the Forum”. Als Wiederaufnahme ist “The Sound of Music” ab 30. April 2012 wieder zu sehen. Im Repertoire: “Hello, Dolly!” (wieder ab 17. September 2011) und “My Fair Lady” (wieder ab 5. Januar 2012)
Die spinnen, die Römer!
Die erste Broadway-Show, zu der Stephen Sondheim 1962 Musik und Text schrieb, wurde ein Sensationserfolg: »A Funny Thing Happened on the Way to the Forumâ€. Die Hauptrolle verkörperte damals (wie auch in der Hollywood-Verfilmung 1966) Zero Mostel. Nun wird Sondheims meist gespieltes Werk unter dem Titel »Die spinnen, die Römer!” zum ersten Mal an der Volksoper produziert, mit Robert Meyer in der Rolle des Sklaven Pseudolus, der Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um seine Freiheit zu erlangen. Seine Rolle übernimmt im Mai und Juni Sigrid Hauser. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Whoopi Goldberg, die in einer späteren Broadway-Produktion den Pseudolus verkörperte.
In der Regie des Volksopern-Debütanten Werner Sobotka und der Choreographie von Ramesh Nair sind u. a. Dagmar Hellberg, Bettina Mönch, Boris Pfeifer und Herbert Steinböck als »alte Römer« zu erleben. Am Pult steht David Levi, der an der Volksoper bereits mit »The Sound of Musicâ€, »My Fair Lady†und »South Pacific†Erfolge feierte. Premiere am Samstag, 15. Dezember 2011.
Candide
Nach dem Sensationserfolg von »South Pacific« präsentiert die Volksoper mit Leonard Bernsteins »Candide« erneut ein Musical in konzertanter Fassung. Voltaires Satire »Candide†wurde nach ihrem Erscheinen 1759 in Genf öffentlich verbrannt. Der französische Aufklärer rechnet darin mit naivem Optimismus ab. Leonard Bernstein schuf auf dieser Basis 1956 eine seiner besten Partituren; eine szenische Umsetzung der komplizierten Story erwies sich jedoch als nahezu unmöglich. Von dem deutschen Humoristen Loriot stammt die unterhaltsame Konzertfassung des Werkes mit deutschen Zwischentexten, die nun erstmals an der Volksoper zur Aufführung kommt. Nach »Guys and Dolls« dirigiert Joseph R. Olefirowicz erneut ein Musical an der Volksoper. Nach der »besten aller Welten« suchen Stephen Chaundy (Candide), KS Marjana LipovÅ¡ek (Old Lady) – beide standen auch in »South Pacific« gemeinsam auf der Bühne der Volksoper - Jennifer O’Loughlin (Cunegonde), Morten Frank Larsen (Pangloss/Martin), u. a. Premiere am Sonntag, 22. Januar 2012.
Facts
Die spinnen, die Römer! (A Funny Thing Happened on the Way to the Forum)
Musical in zwei Akten
Buch von Burt Shevelove und Larry Gelbart
Musik und Liedtexte von Stephen Sondheim
Deutsche Fassung von Martin Flossmann,
für die Volksoper eingerichtet von Werner Sobotka
Voraufführung am 15. Dezember 2011
Premiere am Samstag, 17. Dezember 2011
6 Vorstellungen bis 16. Januar 2012
Weitere 11 Vorstellungen von 12. Mai bis 28. Juni 2012
Dirigent: David Levi
Regie: Werner Sobotka
Bühnenbild: Friedrich Despalmes
Kostüme: Elisabeth Gressel
Choreographie: Ramesh Nair
Licht: Michael Grundner
Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz
Pseudolus, Sklave des Hero: Robert Meyer/Sigrid Hauser
Philia, eine Jungfrau: Bettina Mönch/Johanna Arrouas
Erronius, Bürger von Rom: Gernot Kranner
Miles Gloriosus, ein Offizier: Florian Spiess
Hysterium, Sklave von Senex und Domina: Boris Pfeifer
Lycus, ein Kurtisanenhändler: Wolfgang Gratschmaier
Senex, Bürger von Rom: Herbert Steinböck
Hero, Sohn von Senex und Domina: Paul Schweinester
Domina, Frau des Senex: Dagmar Hellberg
Candide (Konzertant)
Comic Operetta in zwei Akten
Buch von Hugh Wheeler nach Voltaires gleichnamiger Satire
Liedtexte von Richard Wilbur, zusätzliche Liedtexte von Stephen Sondheim,
John Latouche, Dorothy Parker, Lillian Hellman und Leonard Bernstein
Erzähltexte von Loriot
Konzertante Aufführung in englischer und deutscher Sprache
Premiere am Sonntag, 22. Januar 2012
4 Vorstellungen bis 29. Januar 2012
Dirigent: Joseph R. Olefirowicz
Choreinstudierung: Michael Tomaschek
Erzähler: Robert Meyer
Candide: Stephen Chaundy
Cunegonde: Jennifer O’Loughlin
Pangloss/Martin: Morten Frank Larsen
Old Lady: Marjana Lipovšek
Paquette: Beate Ritter
Gouverneur/Vanderdendur: Otoniel Gonzaga
Ragotzky: Jeffrey Treganza
Inquisitor/Zar Iwan: Karl Huml
Martin Bruny am Mittwoch, den
6. April 2011 um 21:57 · gespeichert in Musical
Bei den 53. Grammy Awards, die am 13. Februar 2011 über die Bühne gingen, gab es Preisträger in insgesamt 109 Kategorien. Für die Preisvergabe 2012 haben sich die Grammy Awards von 30 dieser 109 Kategorien verabschiedet. Gestrichen wurden unter anderem:
Best Pop Instrumental Performance
Best Rock Instrumental Performance
Best Urban/Alternative Performance
Best Contemporary Jazz Album
Best Traditional Gospel Album
Best Tejano Album
Best Traditional Blues Album
Best Contemporary Blues Album
Best Traditional Folk Album
Best Contemporary Folk Album
Best Hawaiian Music Album
Best Classical Album
Best Chamber Music Performance
Best Classical Crossover Album
Viele einander ähnliche Kategorien wurden zusammengelegt. Awards, die in Einzelkategorien an Sänger und Sängerinnen extra vergeben wurden, hat man quasi entgendered. Statt “Best Female Country Vocal Performance” und “Best Male Country Vocal Performance” beispielsweise gibt es ab 2012 die Kategorie: “Best Country Solo Performance”.
Eine weitere Neuerung: Gibt es für eine der verbleibenden Kategorien nicht mindestens 25 mögliche Preisträger, wird in dem betreffenden Jahr für diese Kategorie kein Preis vergeben. Ist das in drei aufeinanderfolgenden Jahren der Fall, wird auch diese Kategorie gestrichen.
In addition to the restructuring and voting changes, there have been name changes in four fields, including the Best Musical Show Album category, which will now be titled The Best Musical Theater Album. The description of that category reads, “For albums containing at least 51% playing time of new recordings. Award to the principle vocalist(s) and the album producer(s) of 51% or more playing time of the album. The lyricist(s) and composer(s) of a new score are eligible for an Award if they have written and/or composed a new score which comprises 51% or more playing time of the album.”[playbill.com]
Martin Bruny am Mittwoch, den
6. April 2011 um 13:07 · gespeichert in Netz, Theater
Vermutlich nur drei Wochen lang gibt es auf volkstheater.tumblr.com einen Blick hinter die Kulissen des Volkstheater Wien. Die Beschreibung der Site:
Der Blog zeigt Einblicke in das Volkstheater während meiner 3-wöchigen Hospitanz. Mit einer Kamera, Backstage-Zugang und Eintrittskarten bewaffnet, versuche ich einen differenzierten Einblick in die Arbeit auf und hinter der Bühne zu ermöglichen.