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Archiv - 2011

Maya Hakvoort & Lukas Perman live in der Pyramide

Musicalstar Maya Hakvoort präsentiert am 30. Januar 2011 ab 20.00 Uhr ihr Soloprogramm “This Is My Life”, begleitet von einer 10-köpfigen Band, in der Eventpyramide Vösendorf.

thisismylife01-1.jpg1026 Mal hat die Musicaldarstellerin von 1994 bis 1998 und von 2003 bis 2005 die Hauptrolle “Elisabeth” im gleichnamigen Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze gespielt - und “Ich gehör nur mir”, der Hit aus der Show, wird auch eines der Highlights dieses Solokonzerts werden - ein Konzert, in dem Hakvoort Lieder, die sie im Laufe ihrer Karriere gesungen hat, und auch Songs, die ihr persönlich am Herzen liegen, interpretieren wird.

Hakvoorts Band: Rens Newland (unter anderem Bandleader von Gloria Gaynor), Aaron Wonesch, Markus Adamer, Christian Frank, Iris Camaa, Stella Jones u. a.

Ein Highlight des Konzertabends: Maya Hakvoort am Klavier. Ein anderes: zwei Überraschungsgäste, die gemeinsam mit der Musicaldarstellerin ein Lied singen werden. Die Gäste selbst bleiben bis zum Konzert geheim, doch der Name eines Gasts steht fest: Es ist Lukas Perman.

Tickets
Tickets für die Show sind im Vorverkauf erhältlich, online bei www.oeticket.at oder unter der Telefonnummer 01/ 96 0 96.

Ticketpreise
Kategorie 1: € 56,00
Kategorie 2: € 47,20
Kategorie 3: € 39,50
Kategorie 4: € 28,00
VIP: € 106,00 (VIP-Paket; Gratis-Parkplatz, VIP-Eingang, CD, After-Show-Party, Getränke und Häppchen)

Alfons Haider - jetzt hat er bei Perez Hilton einen Stein im Brett

Perez Hilton, Schreiber von “Hollywoods meistgehasster Website” [CBS, “The Insider”] perezhilton.com, ist ganz begeistert von Alfons Haider, der “gay TV celebrity […] - which many believe to have inspired Sacha Baron Cohen’s Brüno character”. Ein Mann, der, indem er mit einem anderen Mann tanzt, “Dancing with the Stars” “revolutioniert” - sensationell.

Nunja, auch nur ein Blogger unter vielen, könnte man meinen. Der kleine Unterschied: Perez Hilton kommt mit seiner Website auf monatlich rund 100 Millionen Besucher. Da darf sich Alfons schon über die neue Popularität freuen, und auch über die Lobesworte von Perez, die da lauten:

You guys are making history here! It’s about time that this happened in US - and STAT! We’re so thrilled for you both, and cannot wait to see you how do in the competition! Congratulations!

Hach, das Showbusiness, wuuunderbaar!

Link
perezehilton.com: Austrian Dancing With The Stars To Feature Two Men Dancing Together!

Peter Weck @”Volle Kanne”

Mit seine Autobiographie “War’s das?” tourt Peter Weck derzeit durch alle deutschsprachigen Medien. Ein sehr ausführliches Gespräch mit dem Schauspieler, Regisseur und Intendanten bietet die ZDF-Sendung “Volle Kanne”, die online –> hier abrufbar ist.

Endlich Sondheim: Premiere für “Zustände wie im alten Rom”

Was die Vereinigten Bühnen Wien als “die” Musicalproduzenten des Landes nicht schaffen, das verwirklicht seit Sontag, dem 9. Januar 2011, die Initiative “wir sind bühne.musical” des Niederösterreichischen Musikschulmanagements.

An eben diesem Tag fand der erste Workshop zu Stephen Sondheims “Zustände wie im alten Rom” (”A Funny Thing Happened on the Way to the Forum”) in der Anton Stadler Musikschule in Bruck unter der Leitung von Luzia Nistler statt. Marlene Hiess, Daniel Schmidt, Werner Haas und Thomas Wenk sind aus der Anton Stadler Musikschule bei dieser Produktion mit dabei. Sie und alle anderen Darsteller werden innerhalb von zehn Monaten gemeinsam mit Luzia Nistler und anderen Profis das Stück erarbeiten. Vorläufer für dieses Projekt war vor zwei Jahren »Pippin«, die Show von Stephen Schwartz, die im Mostviertel bei sechs ausverkauften Aufführungen Erfolge feierte.

Das Musical von Stephen Sondheim fügt sich thematisch in die Landesausstellung »Erobern Entdecken Erleben« 2011 im Römerland Carnuntum ein und wird am 22. Oktober 2011 in Bruck Premiere feiern; danach ist “Zustände wie im alten Rom” auch noch an zwei weiteren Aufführungsorten zu sehen.

Das Wichtigste: Die Schüler werden erkennen, dass es außer schwachsinnigen Compilation-Musicals auch tatsächlich Shows mit Hirn gibt. Phänomenal. Wien bleibt zwar weiterhin die Sondheim-freie Zone, aber wer weiß, was sich demnächst noch ergeben könnte.

Elegies for Angels, Punks and Raging Queens: “Learning to let go”

“Die Banalität der Liebe” im Theater Nestroyhof Hamakom

25. Januar 2011
20:00bis22:00

Das Theater Nestroyhof Hamakom zeigt ab dem 25. Januar 2011 die Geschichte der lebenslangen Liebe zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger - zwischen zwei bedeutenden Theoretikern des 20. Jahrhunderts, deren Denkwelten sich so sehr beeinflussten wie sie sich widersprachen.

“Die Banalität der Liebe”, Savyon Liebrechts Theaterstück, das im Titel auf Arendts Schrift von 1963 »Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen« anspielt, schafft zwei Ebenen.

banalitaetderliebe.jpg

Die Gegenwartsebene folgt einer fiktiven Begegnung zwischen der 69-jährigen Hannah Arendt in New York und einem israelischen Studenten, der sie interviewt. Im Laufe der Befragung entfaltet sich nicht nur seine fanatische, in diesen Jahren durchaus gängige Kritik an Arendts politischer Haltung, sondern auch seine persönliche Leidensgeschichte, aufgrund derer er glaubt, sie des Verrats verurteilen zu können.

Die Erinnerungsebene stellt die komplexere Wirklichkeit einer lebenslangen Liebe dar: Der Beginn der Beziehung zwischen der 18-jährigen jüdischen Studentin Hannah Arendt und dem 35-jährigen Philosophieprofessor Martin Heidegger 1924 in Marburg. Die Trennung, die aufgrund der Ohnmacht der Liebenden, aber auch der philosophischen Emanzipation der Studentin geschieht, und sich 1933 zum dramatischen politisch-ideologischen Abbruch erhöht, als Arendt aus Deutschland fliehen muss und Heidegger NSDAP-Mitglied und Rektor Deutschlands erster “Führeruniversität« in Freiburg wird.
Der Versuch der Wiederbelebung der Beziehung ab 1950, in allen Widersprüchen einer trotz Verrat und Entfremdung noch existierenden Liebe.

An der Figur des Studenten erschließt sich etwas, was an anderen auch ist. Es ist die Position des Normalen, der Vorurteile, des Misstrauens, die den Schmerzensraum einer unzulänglichen Rationalität, einer Ratlosigkeit umfasst, die den zur Zeit der Handlung herrschenden Meinungen innewohnt. Hannah Arendts Verweilen in den Erinnerungen indessen, schreibt sich ein in den Raum zwischen dem Moment der Liebe, das eigentliches Leben in der Welt ermöglicht (Heidegger) und der Schwierigkeit, die Welt zu lieben, in der wir als Liebende sind (Arendt).

Regisseur Michael Gruner sucht die Brüche entlang dieser Geschichte im Inhaltlichen wie im Formalen zu ergründen. Diese Liebe war wirklich. Zwei Menschen, denen es um die Bewahrung der wahren Liebe und des wahren Denkens ging, denen der Glaube an Werte und das Vermögen, sie
umzuwerfen, gegeben war. Warum vermochten sie der Liebe keine Realität zu geben? Sind sie tatsächlich an den Verhältnissen gescheitert?

Die Banalität der Liebe
Premiere: Dienstag, 25. Januar 2011, 20.00 Uhr
Spieltermine: 26.–29. Januar 2011, 8.–12. und 15.–19. Februar 2011, jeweils 20.00 Uhr

Spielort: Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Inszenierung: Michael Gruner
Bühne/Kostüm: Gabriele Sterz
Choreographie: Michael Sieberock- Serafimowitsch
Dramaturgische Assistenz: Amira Bibawy
Produktionsleitung: Martina Schmidt
Regieassistenz: Max Mayerhofer
Lichtgestaltung: Harald Michlits
Realisierung/Bühnentechnik: Reinhard Taurer
Sounddesign: Roumen Dimitrov
Tontechnik: Jürgen Lentsch
Technische Assistenz: Vedran Mandic
Deutsche Übersetzung von Vera Loos und Naomi Nir-Bleimling
Rahmenprogramm: Filme / Diskussion / Lesung
17. & 24. Januar 2011, 20.00 Uhr

Mit: Juliane Gruner, Hans Diehl, Christian Higer, Patrick Jurowski

Link
- Theater Nestroyhof Hamakom

Wien: “Cats” 2011 in Neu Marx, am ehemaligen Schlachthofareal

Im nicht sehr idyllischen Neu Marx, dem ehemaligen Schlachthofareal, das es schwer hat, als “moderner Wirtschaftsstandort für Medien, Forschung und Technologie” ein neues Image zu gewinnen, wird Ende 2011 Andrew Lloyd Webbers “Cats” in der Tourversion, die derzeit in Hamburg Station macht, zu sehen sein.

Das zumindest ist der Plan, eine offizielle Bestätiging dafür gibt es noch nicht. Das Vorhaben also ist, die Show vom 22. Oktober 2011 bis 15. Januar 2012 in Neu Marx, Wien, zu zeigen, in einem Theaterzelt, das 1800 Zuschauer fasst. Ab 10. Februar ist der “Cirque du Soleil” auf ebendiesem Gelände zu sehen.

Link
- PRESSEKONFERENZ vom 29. März 2011
- Mehr! Entertainment

Update
Zum Bericht über die Pressekonferenz in Wien am 29. März 2011 gehts –> hier

April im Januar? Alfons Haider tanzt bei “Dancing Stars” mit einem Mann

Am 11. März 2011 startet die 6. Staffel von »Dancing Stars« im ORF. Alfons Haider wird diesmal nicht moderieren, sondern tanzen. Als sein Profi-Tanzpartner wird ein Mann fungieren.

Ich musste schon lange überlegen, denn Moderieren ist eine tolle Aufgabe, und immerhin verlasse ich ja auch eine sichere Position. Mein Ziel ist es, dem Publikum eine gute Show zu bieten. Ich freu mich auch schon darauf, in der 6. Staffel nicht mit dem Mund, sondern mit den Beinen zu kommunizieren. Auf jeden Fall sehe ich “Dancing Stars” auch als körperliche Herausforderung. [Alfons Haider]

Link
- Alfons Haider

PS: Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es sich bei diesem verzweifelten Publicitystunt doch um keinen vorgezogenen Aprilscherz handelt. Herr Haider, vorausschauend, wie er nun mal ist, will auch gleich im Vorfeld alle Kritiker dieser Farce gehörig schubladisieren, natürlich in der “homophoben Schublade”. Er meint: “Ich finde es sensationell, dass sich Generaldirektor Alexander Wrabetz und damit der ORF traut, mich mit einem Mann aufs Parkett zu schicken. (…) Es wird einen kurzen Aufschrei geben. Aber ich hoffe, dass die Neugier überwiegt.”
Also bei aller Liebe, “Aufschrei” wird es keinen geben. Wenn sich ein Moderator zum Narren machen möchte, keine Sorge, dann soll er das doch machen, wir haben ja auch zu den “Dancing Stars”-Zeiten noch Fasching. Sie werden nur leider nicht ernstgenommen werden, Herr Haider, denn auch im Tanz gibt es Regeln, und wenn Sie auf die Regeln zugunsten einiger Pressemeldungen pfeifen, dann möge Ihnen dieses kurze Windchen vergönnt sein, nur mit dem, was Sie unter “Akzeptanz von Homosexuellen” (siehe Standard –>hier) meinen, hat das alles nichts zu tun. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Altonaer Theater: Das Orangenmädchen - mit Carolin Fortenbacher

8. Mai 2011
19:00bis21:00

Musiktheater von Martin Lingnau, Christian Gundlach und Edith Jeske nach dem gleichnamigen Roman von Jostein Gaarder
Regie Harald Weiler

Mit Carolin Fortenbacher • u. a.

Georgs Mutter findet einen Brief seines längst verstorbenen Vaters, den dieser an ihn gerichtet hat. Georg war vier Jahre alt, als sein Vater Jan Olav erfuhr, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat. Zu jung, um diese Nachricht zu verstehen und zu bewältigen. Georgs Vater schrieb diesen Brief vor 11 Jahren an seinen Sohn, um ihm ein Vermächtnis in das Erwachsensein mitzugeben. Durch diesen Abschiedsbrief sieht sich Georg mit dem Tod konfrontiert und beginnt, über das Leben nachzudenken. Natürlich ist es ein Abschiedsbrief, vor allem aber erzählt er von der hartnäckigen und auch sehr komischen Suche Jan Olavs nach dem geheimnisvollen Orangenmädchen. Es ist die Geschichte einer großen Liebe und für Georg zunächst eine Reise in die Vergangenheit. Diese wirft jedoch Fragen auf, die auch für Georgs Gegenwart von Bedeutung sind. Wer ist das geheimnisvolle Orangenmädchen? Welche Bedeutung hatte sie damals für den Vater? Wer könnte heute das »Orangenmädchen« für den Sohn sein. Welche Erfahrungen muss ein Jeder im Leben machen, obwohl die Erfahrungen sich doch zu gleichen scheinen? Wie hält Georg es selbst mit der Liebe und dem Leben? Der Vater kann ihm keine Antwort mehr geben. Aber er konnte die richtigen Fragen stellen.

Wieder einmal geling es Jostein Gaarder die großen Themen der Welt in einfache Worte zu kleiden und damit einem großen Publikum zugänglich zu machen. Das Orangenmädchen, vielleicht Gaarders schönste Liebesgeschichte, ist eine Hommage an das Leben.

Mit großer Sorgfalt, viel Einfühlungsvermögen in die Thematik und auch Humor haben Christian Gundlach und Martin Lingnau diesen Roman für die Bühne eingerichtet. Entstanden ist ein Stück über die Leichtigkeit der Liebe und der Zerbrechlichkeit des Glücks – eine anrührende Geschichte ohne rührselig zu werden.

Spielzeit 2010/2011
Premiere 8. Mai 2011, 19:00 Uhr
Vorstellungen bis 9. Juli 2011

Weitere Infos –> hier

Wiener Konzerthaus: Hermann Leopoldi: Wien- Buchenwald - New York

17. Mai 2011
19:30bis21:30

Das Programm “Sagen’s Herr Kohn, wann kommen’s z’rück?” kommt am 17. Mai 2011 in einer Kooperation des Wiener Konzerthaus und des Wienerliedfestivals “wean hean” im Mozartsaal des Konzerthaus zur Aufführung (Beginn: 19:30 Uhr).

Es singen und spielen:

Bà©la Koreny: Klavier, Künstlerische Leitung
Andrea Eckert: Gesang
Cornelius Obonya: Gesang
Ernst Stankovski: Gesang, Klavier
Traude Holzer: Gesang
Peter Havlicek: Kontragitarre, Gesang
Roland Sulzer: Akkordeon, Gesang
& Überraschungsgäste

Weitere Infos –> hier

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