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Archiv - Musical

West End: Castingshows und ihre Konsequenzen - das Problem mit Maria

Lange hat es nicht gedauert. Connie Fisher (23), die 2006 die Rolle der “Maria” in der aktuellen West-End-Produktion von “The Sound Of Music” im Rahmen einer TV-Castingshow “gewonnen” hat, war nach 98 Vorstellungen k. o.
Acht Vorstellungen die Woche, Autogrammstunden bei jedem Wetter, das hält ein Castingstar eben nicht durch.
Andrew Lloyd Webber, ganz aufgehend in seinem Bestreben, das TV-Format zu retten, nimmt alle Schuld auf sich:

“Connie did an injury to her throat muscle because she got a cold and she tried to sing through a cold. She did 98 performances and was determined to do eight performances a week and should have done the six performances we originally announced. And she was signing autographs for 400 people in the cold. You have to protect them. The public think they own her now. Connie feels a responsibility to be the people’s Maria.”

Nach zwei Wochen Erholungspause ist Fisher nun wieder auf der Bühne, ihre Auftritte hat sie auf sechs pro Woche reduziert. Mittlerweile sucht Sir Andrew fleißig weiter: Es gilt, ein paar neue Josephs zu finden. [Story]

“Ein Käfig voller Narren”: Karlheinz Hackl ab 14. April wieder als Zaza auf der Bühne

Karlheinz Hackl; Copyright: Dimo Dimov/Volksoper Wien

Am 7. Januar 1991 feierte das Musical “Ein Käfig voller Narren” (”La Cage Aux Folles”) in der Wiener Volksoper Premiere. Am 14. April 2007 startet die Volksoper mit der insgesamt 175. Vorstellung in eine neue Aufführungsserie dieses Hits. Als Albin/Zaza auf der Bühne: Karlheinz Hackl. Er wird in dieser 175. Vorstellung zum 170. Mal die Hauptrolle verkörpern.
Wer Musicals auch nur im weitesten Sinne mag und die Volksopernproduktion mit Hackl noch nicht gesehen hat: Nichts wie hin. Erfahrungsgemäß sind Musicals an der Volksoper schneller ausverkauft als die warmen Semmeln beim Bäcker.
Folgende Termine stehen zur Auswahl: 21., 23., 28., 29. April; 4., 12., 17. (18 h), 22., 23. Mai 2007 * mit Karlheinz Hackl als Albin/Zaza 27., 28., 30., 31. Mai; 10. Juni (16.30 h) 2007 * mit Erwin Windegger.

Kreativteam:
Musikalische Leitung: Michael Tomaschek
Inszenierung: Heinz Ehrenfreud, Dennis Callahan, David Scala

Cast:
Karlheinz Hackl / Erwin Windegger (Albin/Zaza)
Kurt Schreibmayer (Georges)
Guggi Löwinger (Jacqueline)
Sascha Oskar Weis (Jean Michel)
Johanna Arrouas (Anne)
Sigrid Martikke (Marie Dindon)
Klaus Ofczarek (Edouard Dindon)

Handlung:
Schon seit Jahrzehnten betreibt Georges den Club “La Cage aux Folles” in St. Tropez. Gefeierter Star der glitzernden Travestie-Show ist Albin alias Zaza, die “Frau” an Georges Seite. Eines Tages kündigt sich Besuch an: Jean-Michel, Georges Sohn aus seinem früheren Leben. Er hat das Mädchen seiner Träume gefunden. Die Sache hat nur einen Haken: Der Vater der Verlobten ist als Politiker ein erzkonservativer Sittenwächter und möchte die Familie des zukünftigen Schwiegersohnes kennen lernen. Wo soll George nur so schnell eine Mutter für den Sohn hernehmen? Albin/Zaza bietet hilfreich seine Dienste an …

Karten:
Preis: € 22,* bis € 66,*; 75% Ermäßigung für Kinder
Kartenbestellung: +43/1/513 1 513, Information: +43/1/514 44-3670 www.volksoper.at , tickets@volksoper.at

Pia Douwes singt Maury Yeston: CD & Konzerte geplant

Wie Wolfgang Adenberg auf seiner Homepage schreibt, wird Maury Yestons Liederzyklus «December Songs”, der auf Schuberts Winterreise basiert, in deutscher Sprache auf CD erscheinen. Adenberg hat die Songs ins Deutsche übertragen und konnte Pia Douwes als Interpretin gewinnen. Produziert wurde die CD in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk.
Am Mittwoch, dem 18. 4. 2007 um 20:00 Uhr werden Pia Douwes und Marina Komissartchik (Klavier) die CD im großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken vorstellen und die Dezemberlieder live vortragen. Ab da wird auch die CD erhältlich sein.
Karten können ab sofort telefonisch gebucht werden unter 0681/93 69 90 oder im Internet auf www.proticket.de [Story]

MusicalTV auf youmee.tv

MusicalRadio war gestern, MusicalTV ist heute, könnte man meinen. In Zeiten von YouTube prinzipiell sowieso kein Problem. Zeitlich umfangreichere Formate in besserer technischer Qualität brauchen ein etwas anderes Umfeld. Beispielsweise youmee.tv. Dieser Online-Sender bietet derzeit die erste Internet-TV-Musicalsendung des Magazins “Blickpunkt Musical” an.
Dennis Durant führt durchs rund dreißigminütige Programm, das aus drei Modulen besteht: ein Interview mit Thomas Borchert, Werbeclips für “Best of Musical” und ein News-Teil.
Borchert outet sich als Hamburger, der zwar ganz gern mal in Wien gelebt hat, aber eigentlich Wien als “keine Stadt zum Leben” definiert. Auch Berlin hat da keine Chancen, denn “entweder ist man Berliner oder Hamburger”, und Borchert ist nun mal eben Hamburger. Neuigkeiten hat Borchert ab 17. August showmäßig auf Lager, da startet er in Graz sein neues Soloprogramm “Musical swings”, in dem er bekannten Musicalsongs ein Big-Band-Swing-Mäntelchen überziehen will. Auch das “Phantom der Oper” swingt, so Borchert. Mit “Musical swings” will der Sänger dann auch ab Herbst auf Tour gehen.

Lloyd Webber bestätigt Phantom-Sequel

Auf ihrem Totenbett übergibt die alte Kammerzofe Christines einem Notar einen verschlossenen Brief. Er soll ihn in New York Erik Muhlheim persönlich übergeben. Erik lebt zurückgezogen als schwerreicher Mann in Manhattan. Kaum jemand hat ihn je gesehen, denn sein Gesicht ist entstellt. Sein Vermögen hat er in den Neubau eines pompösen Opernhauses gesteckt und wen wundert, dass er alles daran setzt, dass die berühmte Sopranistin Christine die Hauptrolle bei der Einweihung singt. Sobald sie mit ihrem Sohn in New York ankommt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. [Quelle]

So oder so ähnlich könnte die Story kurzgefasst lauten - die Story der Fortsetzung von Andrew Lloyd Webbers Musical “The Phantom of the Opera”. Nicht, dass das an sich etwas Neues wäre, die tatsächliche Neuigkeit ist, dass man es von Sir Andrew in seinem Video Blog erstmals sozusagen ganz persönlich erfährt:

“I am 60 floors up in my apartment in New York, having made a decision today that I will do the Phantom of the Opera sequel. I have met with a couple of people today that persuaded me to do it, who I will not reveal … (it’s a) very exciting day for me. I’m going to Los Angeles tonight and then I’m back for my son’s wedding on Saturday, but more of the Phantom sequel anon … it’s going to be very exciting, and I can reveal it will be set in New York.” [Story]

Thomas Siedhoff: Handbuch des Musicals – Die wichtigsten Titel von A bis Z

Ein »Handbuch des Musicals« in deutscher Sprache, 732 Seiten stark, randvoll mit Informationen zu den “wichtigsten Titeln von A bis Z” – was kann sich ein Musicalinteressierter mehr wünschen? Dem Pressetext zum Werk ist zu entnehmen: »Das Buch ist eine Antwort auf die Frage »Was ist Musical?« und behandelt alle Facetten des jüngsten Genres des Musiktheaters. Es beschreibt im internationalen Kontext und zum ersten Mal in diesem detaillierten Format die Entstehung, die Blüte, das enorme Geschäft, die Flops und die Chancen des Musicals.« Wird ja immer besser, ich freue mich auf die Analyse der Werke von beispielsweise Jason Robert Brown, William Finn, Bill Russell oder gar Adam Guettel! Mitten im als »Opening« betitelten Kapitel »Was ist Musical? Versuch einer Antwort aus deutscher Sicht«, auf Seite 22, dann folgende Passage:
»Es gibt durchaus Momente, die am eigenen Engagement für dieses Metier zweifeln lassen, wenn zu erkennen ist, dass man sich vor argen Fehlentwicklungen zu fürchten hat. Etwa vor dem Missverständnis, aus dem Leben eines Menschen, der, anders als Kaiserin Elisabeth von Österreich, nicht mit seiner Biographie, sondern durch seine Musik zu unsterblichem Ruhm gelangte, ein Musical anzubieten, dessen ohrenbetäubende, nur oberflächlich Stimmungen andeutende Musik nicht mehr als eine Beleidigung für Mozart! [sic!] ist.«
Nicht nur stilistisch ist das ein Satz, der nicht passt. Nicht nur die Schreibweise “Mozart!” ist falsch, gemeint ist ja der Komponist und nicht das Musical, auch inhaltlich ist diese Aussage nicht haltbar. Oder um es mit Oscar Hammerstein II. (oder wahlweise Jerome Kern, auch ihm wird das Zitat zugeschrieben) zu formulieren: »Ein Musical kann alles sein, was es will, es muss nur eines haben: Musik!« Es gibt unter den kreativen Menschen dieser Welt wohl nur wenige, die sich der von Siedhoff vertretenen Ansicht anschließen würden, man dürfe zum Beispiel über einen Komponisten kein Musical schreiben. Auch das von Siedhoff gefällte Urteil über die Kompositionen Sylvester Levays kann man nur verwundert schmunzelnd zur Kenntnis nehmen. Levay steht, soviel ist sicher, auf der Abschussliste des Autors. So findet sich auf Seite 21 folgendes Zitat:
»Levay und Kunze setzten für die deutschsprachige Szene mit (…) »Elisabeth« in der Inszenierung von Harry Kupfer ein sehr bemerkenswertes Signal, mit einem stringenten, wirkungsvollen Buch, aber mit einer Musik, die den Charakter der Konfektion kaum abstreifen kann, der ein wirklich eigenes kompositorisches Profil fehlt. Derart prominent eingeführt und damit einen Welterfolg hervorgebracht habend, folgten die nur noch routinierten Nachfolger dieses Gespanns mit MOZART! und REBECCA.”
»Elisabeth« reiht der Autor dann doch überraschenderweise in die seiner Meinung nach rund 250 wichtigsten Musicals ein. Freilich nicht ohne, stilistisch wieder problematisch, zu vermerken: »Levay erfand für die Titelfigur ein schlichtes durchgängiges Thema, quasi als Pop-Konstante, das ihre Balladen »Ich gehör’ nur mir« und »Ich will dir nur sagen«, aber auch Rudolfs »Wenn ich dein Spiegel wär’« beherrscht. Luchenis aggressiv skandierende Ballade »Kitsch!«, deren Duktus mit geringerem Tonumfang in »Mein neues Sortiment« aufgegriffen wurde, gehört ebenso zu den wenigen musikalischen Höhepunkten wie die zynischen Kommentare des Wiener Hofstaat-Ensembles »Sie passt nicht« und dem gespenstischen Marsch der Kaffeehausbesucher in der »Fröhlichen Apokalypse«. Dramatische Steigerungen werden in der bisweilen eindimensionalen Instrumentation leider allzu häufig nur durch Lautstärke suggeriert, weniger durch wirkliche Melodieerfindungen.«
Das »Handbuch des Musicals« ist für alle jene enttäuschend, die sich gerade in Bezug auf die jüngsten Entwicklungen dieses Genres eine tiefergehende Analyse erwartet haben. Vom Zeitraum 1998 bis 2007 haben es gerade mal zwölf Musicals in das Buch geschafft, aus den Jahren 1988 bis 1997 25. Insofern gibt es wenig neue Erkenntnisse, sind doch die Werke vor 1987 längst von diversen, auch deutschsprachigen, Werken von verschiedensten Gesichtspunkten aus durchleuchtet worden. Nicht ganz nachvollziehbar sind die Auswahlkriterien des Autors, so pickte er beispielsweise aus sämtlichen Premieren der Jahre 1988/89 die Musicals »Ragtime«, »Der Glöckner von Notre Dame« und »Contact« heraus, ignorierte aber »Hedwig and the Angry Inch«, »Mamma Mia!«, »Mozart!«, »Parade« oder »Fosse«, um nur einige zu nennen. Thomas Siedhoff hat sich weiters dazu entschlossen, kein einziges Werk von William Finn (»A New Brain«, »Falsetto«-Trilogie, »25th Annual Putnam County Spelling Bee«, »Elegies – A Song Cycle«) aufzunehmen, nicht einmal in eine als »Chronologie« bezeichnete Übersicht, die neben den rund »250« wichtigsten noch weitere wichtige Premieren auflistet. Kein Werk von Jason Robert Brown hat Eingang gefunden in dieses Buch, keines von Adam Guettel. Bill Russell (»Elegies for Angels, Punks and Raging Queens«, »Side Show«) wird nicht einmal in seiner Funktion als Komponist erwähnt. Aus den Jahren 2004 bis 2007 hat Siedhoff nur ein einziges Musical aufgenommen: »Spamalot«. Nicht vertreten sind zum Beispiel »Spring Awakening«, »Grey Gardens«, »The Drowsy Chaperone«, »Jersey Boys«, »The Color Purple«, »The Boy from Oz« oder »Taboo«. Was man stattdessen im Buch findet: Ausführungen zu »Im Weißen Rössl«, »Linie 1«, »Helden, Helden« oder »Ludwig II. Sehnsucht nach dem Paradies«.
Zu jedem der ausgewählten Werke bietet Siedhoff Angaben zu Werktitelei (gebräuchliche Titel in der Originalsprache, alternative originalsprachliche Titel, gebräuchliche Übersetzungstitel und leider auch eigentlich völlig unnötige wörtlich übersetzte Titel), Komponist, Autor der Gesangs- bzw. Liedtexte, Autor der Dialoge und des Szenariums, Choreografie, Tryouts, Uraufführung, Verfilmungen, Musiknummern, Inhalt, Rollenbezeichnungen, Stimmfachbezeichnungen, Cast und Orchesterbesetzung, Inhaber der Rechte, Literaturangaben, Hinweise zu Notendrucken und Textbüchern und zu erschienenen Tonträgern (CDs, DVDs). Weiters einen Kommentar, der mitunter verzopft formulierte und sehr eigenwillige Wertungen der besprochenen Musicals enthält. Im Anhang findet sich ein »Verzeichnis der wichtigsten Werke der Musicalgeschichte« und ein Nachweis der verwendeten Literatur, eine Beschreibung der wichtigsten choreografischen Erscheinungsformen des Musicals, eine Liste der »wichtigsten und zuverlässigsten Internetadressen«, wobei es ruhig ein paar mehr hätten sein dürfen. 24 Stück sind nicht ausreichend, und es ist auch nicht wirklich nachvollziehbar, warum der Link zu einer Sondheim-Site angegeben ist, aber sonst keine Hinweise auf Websites anderer Komponisten und Autoren vorhanden sind. Lückenhaft auch die Auflistung der Anschriften der »wichtigsten Rechtsinhaber«.
Im Buch sind zwei Bildteile zu je 16 Seiten vorhanden. Die Bilder sind alle in Schwarzweiß und zum Teil von entsetzlich schlechter Qualität. Die Beschriftung ist zum Teil falsch. So ist das stiefmütterlich behandelte Levay/Kunze-Musical »Elisabeth« auch im Bildteil Opfer einer gewissen Lieblosigkeit geworden: Abbildung 14 zeigt laut Bildlegende »Pia Douwes als Elisabeth und Uwe Kröger als Tod”, zu sehen sind aber Maya Hakvoort als Elisabeth und Leon van Leeuwenberg als Franz Joseph. Als Musterbeispiel, wie man es einfach nicht machen sollte, kann Abbildung 35 gelten. Zu sehen ist eine Szene aus »Les Misà©rables« – völlig verschwommen und unscharf. Bei vielen Abbildungen fehlt die Angabe der Darsteller gleich ganz. Auch bei der Konzeption des Buches für den Buchbinder ist einiges schiefgegangen. Der Einband bricht schon beim ersten Aufbiegen. Schlussendlich hat man das Buch dann im hinteren Bereich fast als Einzelblätter vorliegen.
Auf dem Cover des Buches sehen wir ein Szenenfoto aus «Wicked”. Man sollte sich allerdings nicht täuschen lassen und etwa davon ausgehen, dass ausgerechnet dieses Musical bei Thomas Siedhoff Gnade findet: »Bei der Lektüre des Buchs, das Vieles aus einer sprachlich bewusst alltäglich gehaltenen Märchenwelt in die heutige Zeit zu bringen vermag, gewinnen die Figuren manches Leben. Hört man die Musik, bleiben sie durch das Ausbleiben aller märchenhafter Assoziationen eindimensional, und, mit Ausnahme der exzentrischen Madame Morrible, zudem verwechselbar.« Es wäre nur logisch gewesen, wenn der Autor für das Cover beispielsweise eine Szene aus »Kiss me, Kate« oder »Das Wirtshaus im Spessart« ausgewählt hätte, da hat man sich aber wohl dann doch von Verlagsseite dazu entschieden, etwas Modernes zu nehmen. Und während sich die deutschen Produzenten begreiflicherweise dazu entschlossen haben, den Titel «Wicked« nicht ins Deutsche zu übersetzen, kann man bei Thomas Siedhoff nun nachlesen, was »Wicked« auf Deutsch heißt, nämlich »Verwünscht«. Abgefahren!

Thomas Siedhoff: Handbuch des Musicals – Die wichtigsten Titel von A bis Z. Schott Music GmbH & Co KG, Mainz 2007, 732 S.; ISBN 978-3-7957-0154-3. €29,95. www.schott-music.com

“Mamma Mia!” - Pierce Brosnan macht bei ABBA-Filmmusical mit

Am 25. Juni 2007 beginnen die Dreharbeiten zu “Mamma Mia!”, der Verfilmung des gleichnamigen Musicals der Popgruppe ABBA. Mit an Bord ist Meryl Streep.
Nun konnte noch ein weiterer bekannter Name gebucht werden: Seine Herrlichkeit 007 a. D. vulgo Pierce Brosnan.
James, pardon, Pierce wird in “Mamma Mia!” die Rolle des “Sam” spielen und hat damit die Chance, sich an ABBA-Hits wie “S.O.S.” zu beweisen.
Dem Branchenfachblatt VARIETY diktierte der Schauspieler ins Mikro: “I said yes right away because it meant working with Meryl Streep. Secondly, I saw the show with my family in London, and found it just so wonderfully happy and joyful, and so pitched in time forever in the 1970s. What a kick in the pants, to be able to go off and spend time with Meryl on some Greek island, singing ABBA songs.” [Story]

High School Musical - Europäische Erstaufführung im Herbst 2007 in Wien

Die Performing Arts Studios Vienna bringen im Herbst 2007 eines der erfolgreichsten TV-Musicals der Geschichte als Bühnenversion nach Wien: Disneys “High School Musical”.
Ursprünglich rein fürs Fernsehen konzipiert, lief der Film zum ersten Mal am 26. Jänner 2006 im amerikanischen TV und war ab da nicht mehr zu stoppen. Der Soundtrack zum Film wurde die erfolgreichste CD 2006 in den BILLBOARD-Charts. Bühnenversionen der unterschiedlichsten Art laufen derzeit in den USA bzw. sind in Planung. So gibt es eine Konzert-Tour, eine Bühnenmusical-Version, auch ein High School Musical On Ice wird es geben. Sequels sind ebenfalls in Planung.
Die Performing Arts Studios Vienna bringen ihre Produktion in Zusammenarbeit mit einem neuen Sponsor, der die Einzelheiten dieser Produktion am 26. März 2007 in einer Pressekonferenz präsentieren wird. Aufgeführt wird die Show ausschließlich von den Studenten der Performing Arts Studios Vienna.

“Jesus Christ Superstar” mit Luzia Nistler in der Wiener Votivkirche

Jesus Christ Superstar Votivkirche

Es ist zu einer Tradition geworden, dass in Wien zur Osterzeit Andrew Lloyd Webbers Musical “Jesus Christ Superstar” am Programm der Vereinigten Bühnen Wien steht. Das ist auch 2007 der Fall. Doch 2007 gibt es noch eine zweite Produktion dieser Rockoper, die aufgrund ihrer Besetzung vielversprechend klingt: Am 30. und 31. März bietet die Atlantis Event Production in der Wiener Votivkirche “Jesus Christ Superstar” in konzertanter Fassung und deutscher Sprache. Die Produktionsleitung übernimmt der junge Schauspieler und Regisseur Robert Vollmer.

Cast:
JESUS: Renà© Rumpold
MARIA MAGDALENA: Luzia Nistler
JUDAS ISCHARIOT: Armin Rostami
PONTIUS PILATUS: Terry Chladt
KAIHPHAS: Artur Ortens
ANNAS: Daniel Williams
PETRUS: Strohmaier Tobias
HERODES: Christian Deix
SIMON ZELOTES: Benjamin Rufin

Tickets:
Unter der Telefonnummer 01/ 600 42 46 od. online unter www.k-ticket.at

Die Simpsons & Stephen Sondheim

In eine der aktuellsten Folgen der Zeichentrickserie “The Simpsons”, die heute in den USA ausgestrahlt wird, wurde ein Cameo-Auftritt von Broadway-Legende Stephen Sondheim eingebaut. Ein kurzer Ausschnitt aus “Yokel Chords” ist derzeit auf tv.com online. Um ihn zu sehen, muss man auf der rechten Seite unter das Werbefenster scrollen. Sondheim hat seinen Auftritt selbst synchronisiert. Weitere Gaststars in dieser Episode: Peter Bogdanovich (Psychologist), Andy Dick (Himself), James Patterson (II) (Himself) und Meg Ryan (Dr. Swanson).

Update:
Der ganze “Auftritt” Sondheims ist auf “Something Old, Nothing New” zu finden.

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