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Archiv - Musical

Der Booker-Prize 2003 - Die Nominierten

- Monica Ali for Brick Lane
- Martin Amis for Yellow Dog
- Margaret Atwood for Oryx and Crake
- Carol Birch for Turn Again Home
- Melvyn Bragg for Crossing the Lines
- JM Coetzee for Elizabeth Costello
- Julia Darling for The Taxi Driver’s Daughter
- Gerard Donovan for Schopenhauer’s Telescope
- Damon Galgut for The Good Doctor
- Barbara Gowdy for The Romantic
- Mark Haddon for The Curious Incident of the Dog in the Night-time
- Zoà« Heller for Notes on a Scandal
- Francis King for The Nick of Time
- Shena Mackay for Heligoland
- Clare Morrall for Astonishing Splashes Of Colour
- John Murray for Jazz etc
- Julie Myerson for Something Might Happen
- Tim Parks for Judge Savage
- Caryl Phillips for A Distant Shore
- DCB Pierre for Vernon God Little
- Jonathan Raban for Waxwings
- Graham Swift for The Light of Day
- Barbara Trapido for Frankie & Stankie
[story]

Musical overdose am Kinofirmament?


Ein Blockbuster reicht, um eine Welle auszulösen. Das ist eine Binsenweisheit. Die Musical-Verfilmung “Chicago” brachte den vom Glück überwältigten Produzenten 6 Oscars und 170,5 Millionen Dollar Umsatz. Es kam, was kommen musste: Derzeit ringelt sich ne Welle zu nem Zyklon am Kinofirmament zusammen. Martha, das Musical-Tief, braust auf die Kino-Säle zu. Was haben wir zu erwarten:

1) “De-lovely” - eine Musical-Biographie des Broadway-Komponisten Cole Porter. Bereits fertig abgedreht mit Kevin Cline und Ashley Judd. Kinostart: Anfang 2004.
2) “Straight Up” - Morgan Freeman als Star eines Films, in dem sich Mitglieder einer Gang in L. A. dem wahren Leben zuwenden und … singen und tanzen lernen.
3) “Phantom of the Opera” - die Verfilmung des Lloyd Webber-Evergreens. Motto: Das glauben wir erst, wenn der Film wirklich in die Kinos kommt. Dezember 2004 soll es soweit sein.
4) “Damn Yankees” - ein Broadway-Hit, aber ob das was fürs weltweite Kinopublikum ist?
5) “Pippin” - siehe Damn Yankees.
6) “Jesus Christ Superstar” - mit - HILFE - Jennifer Lopez in einer Hauptrolle, etwa Maria?

“Elisabeth”-Probenbeginn in Wien

“Ich versuche jeden Tag im Leben zu lernen und mich zu verbessern”, meinte Komponist Sylvester Levay auf der heutigen Pressekonferenz anlässlich des Probenstarts der Jubiläumsfassung von “Elisabeth”. Zehn Jahre nach der Uraufführung kehrt das Erfolgs-Musical am 1. Oktober wieder ins Theater an der Wien zurück. Die adaptierte Version mit zusätzlichen Liedern im originalen Bühnenbild von Hans Schavernoch wird wieder Harry Kupfer inszenieren. In den Hauptrollen sind Maya Hakvoort (Elisabeth), Thomas Borchert (Lucheni), Mate Kamaras (Tod) und Else Ludwig (Erzherzogin Sophie) zu sehen. [story]

15.9.2003: Drehbeginn für “The Phantom of the Opera”

Noch glauben es “Phantom”-Fans ja noch nicht, noch lehnen viele von ihnen alleine die Idee einer Verfilmung ab, doch nun geht’s tatsächlich los. Mitte September starten unter der Regie von Joel Schumacher die Dreharbeiten zum neuesten Andrew Lloyd Webber-Movie, das zur Abwechslung mal wieder nicht nur als Kaufvideo produziert wird, sondern auch in die Kinos kommen soll.

“Das Schweigen der Lämmer” - Das Musical


Gibt es einen Stoff, aus dem man kein Musical machen kann? Nö! Man kann aus allem ein Musical machen. Jüngstes Glied der Beweiskette: Silence Of The Lambs: The Musical. Ob das nun ein großangelegtes Fake ist, eine gelungene Parodie, ob jemals eine Bühnenversion zustandekommen wird, all das bleibt dem geneigten Leser dieser Zeilen selbst als Rechercheaufgabe des Tages überlassen.

Infotool für Musical-Fans: Der Cast-Topf

Wer schon mal auf der Suche nach Cast-Listen aktueller und älterer Musical-Produktionen war, weiß, wie mühsam es oft ist, Informationen über Besetzungen zu recherchieren. Der Cast-Topf schafft da Abhilfe. Wer spielte 1998 bei der Duisburger Produktion von Les Misà©rables alternierend den Javert? Der Cast Topf hat die Antwort.

Jesper Tydà©n - “die womöglich schönste Musicalstimme auf Erden”

Dieser Tage fand vor beeindruckender Naturkulisse auf der Bregenzer Seebühne die Premiere des Musicals »West Side Story« statt. Die Kritiken sind, wie das nunmal so bei Kritiken ist, völlig unterschiedlich.
Den Gipfelpunkt einer meiner Meinung nach völlig missratenen Kritik verfasste Herr Gert Korentschnig, seines Zeichens Kritiker des KURIER:

Jesper Tyden ist ein Musicalsänger, der in einem x-beliebigen Musical die Tenorpartie singen kann, nicht aber den Tony in Bregenz. Bei diesen Hochqualitäts-Festspielen möchte man eine opern-taugliche Stimme hören. Nun weiß ich natürlich, dass es nicht leicht ist, einen Tenor, der das eine oder andere Kilo mehr als Tyden hat, dazu zu bringen, mehrmals über die Seebühne zu sprinten. Aber Tyden ist keine Lösung.

Hallo, Herr Korentschnig? Leiden wir ein wenig an Realitätsverweigerung? Wollen wir einen 40-jährigen Romeo, der sich noch einmal in seinem Leben einen Romeo abringt? Ach kommen Sie, Herr Korentschnig, da nehmen wir doch lieber die »Hochqualitäts-CD« aus dem Plattenregal, Sie wissen schon, die mit Herrn Carreras und Frau Kanawa. Die »West Side Story« IST ein Musical, und nur weil ein paar irrgeleitete Regisseure die Hauptrollen mit Opernsängern besetzen und damit den eigentlichen Charakter des Werks zerstören, bedeutet dies noch lange nicht, dass “man” sich dies wünscht. SIE können sich das gerne wünschen und schlechten Opernnachwuchs an der Wiener Volksoper abfeiern, aber Sie sollten ein wenig RESPEKT vor einem Musical-Juwel wie Jesper Tydà©n haben, denn wie schreibt der STANDARD doch über die gleiche Performance dieses Künstlers:

Jesper Tydà©n hat (so man von einigen lampenfiebrigen Patzern abhört) die womöglich schönste Musicalstimme auf Erden und singt so einen unvergesslichen, Leichtigkeit und Klarheit, Wärme und Größe in apollinischem Gleichmaß vereinenden Tony: Insgesamt ist das also eine lohnende, überzeugende Unternehmung.

‘blog! - The Musical


Starring Victor J. Lams as “Little Andrew ‘Blogpundit”
Produced and Directed by Victor J. Lams
Running Time: One minute, thirty-three seconds.
[Infos & Download]

Thomas Borchert - Wie wird man seine Fans schnell los?


Thomas Borchert - man weiß nicht so recht, wie man sich ihm als Musicalfan nähern soll. Auf der einen Seite vermag er in Musicals zu begeistern, auf der anderen Seite ist aus ihm musicalmäßig im Rahmen seiner Soloauftritte nicht viel rauszuholen. Maximal ein Medley, das vielleicht beim ersten Mal witzig ist, das beim wiederholten Hören maximal despektierlich erscheint.
Ich mag Thomas Borchert ja an sich, ich mag nicht diese Art, die er Musicals gegenüber an den Tag legt - denn seien wir doch mal realistisch, zu Borcherts Soloabenden würde ja gar niemand oder eben nur ein Häuflein Hardcore-Fans kommen, wenn er nicht das kräftige Backup durch seine Musicalerfolge hätte. Vor zwei Jahren noch gab er ein Solokonzert im Theater an der Wien vor einem erschreckend leeren Theatersaal. Nun meint er, auf einen Teil seines Publikums ganz verzichten zu können und gibt einen “Abend nur für Frauen”. Ne Herr Borchert, was haben Sie sich dabei nur gedacht? Was dürfen wir für die Zukunft erwarten? Uwe Krögers Weihnachtsspecial extra für alle Boys? Eva Marold nur für alle unter 40? Marika Lichter für alle ab 50? Halten Sie sich etwa für ein Sexsymbol, Herr Borchert? Vielleicht ist das Ganze ja nur Witz. Nuja, dann wünschen wir mal den Damen viel Spaß mit Herrn Borchert. Und dass nicht allzu viele Fans von derartigen Allüren die Nase voll haben.

Bjorn Ulvaeus: Musical Is Making More Money Than ABBA


Legendary ABBA songwriter Bjorn Ulvaeus is delighted his musical Mamma Mia! is making him more money than when he was in the ’70s chart-toppers. The “Waterloo” star wrote the music and lyrics for the stage show, which this week was watched by its 10 millionth audience member, with former ABBA colleague Benny Andersson - and he’s seen the proceeds stack up. Bjorn, 57, says, “It’s going to make me richer than ABBA ever did. In the ’70s, groups didn’t make the incredible deals that they did in the ’80s and ’90s. They never became as rich. It’s never bothered me. We were only ever in it for the love of music. Having too much too soon can be very dangerous anyway.” And despite his love for writing ABBA’s songs, Bjorn doesn’t yearn for the good old days. He says, “I’m not nostalgic for those days. I wouldn’t like to have it back. Creating was what I really enjoyed. In this business, it all begins and ends with a song. Without that, no one is anything.” [story]

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