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Archiv - Musical

Die Erzdiözese featuring Michael Schönborn

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Die Kirche scheint geradezu darüber zu jubilieren, dass Michael, der Bruder des Kardinals Christoph Schönborn, demnächst eine Wiener Musicalproduktion mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten krönen wird. Nun berichtet auch “Der Sonntag”, die Zeitung der Erzdiözese Wien, über “Sister Act”.

Besonders entzückend die folgende Passage:

Auf die »Gretchenfrage”, wie er es mit der Religion habe, meint er: »Ich habe heute meine Rolle in der Franziskanerkirche geübt … Ich bin gläubig, aber nicht praktizierend.”

Ein paar offene Punkte gibt es aber bezüglich Michael Schönborn noch zu klären. In einem Interview mit dem Magazin “News” vor einigen Wochen meinte er, er habe in den achtziger Jahren in Musicalproduktionen mitgewirkt, in einem Interview mit dem ORF einige Zeit später sagte er, er habe noch nie in einem Musical mitgewirkt. Da müsste man sich dann doch auf eine Linie einigen.

Etwas merkwürdig auch eine Passage eines Interviews mit dem KURIER vom 24. Juli 2011: Da meinte Schönborn:

Ich habe neulich bei der Probe erfahren, dass der Monsignore doch irgendwie musikalisch tätig wird, da hat es mich doch ein wenig aus der Kurve getragen. Und jetzt erinnere ich mich an meine alten Zirkustage [er war einmal ein Clown und Fakir], da besagt das Gesetz, wo auch immer man herunterfliegt, steige auf und übe, so lange, bis du es kannst.

Nunja, es ist wohl nicht gar so unüblich, dass man als Mitwirkender in einem Musical sich auch musikalisch betätigen muss, die Frage ist: Auditions? Hat man da nur das Vaterunser gecheckt? Oder wars wurscht?

Link
- Der Sonntag: »Bösewichte reizen mich”

Reeve Carney: “Rise Above”

New York, NY (July 28, 2011) – The music video for «Rise Above 1,” the first single from the album Music From SPIDER-MAN Turn Off The Dark, is now available to view on Vevo. Directed by Aaron Platt and Joseph Toma and shot in New York City, the video includes a look into the making of the Broadway musical SPIDER-MAN Turn Off The Dark, including Reeve Carney training for his roles as «Peter Parker/Spider-Man.”
The single, produced by Alex Da Kid, is available on the album Music From SPIDER-MAN Turn Off The Dark out now on Interscope. SPIDER-MAN Turn Off The Dark features creative consultation by Philip William McKinley (The Boy From Oz), original direction by Tony® Award-winner Julie Taymor (The Lion King, Across The Universe, Frida), music and lyrics by 22-time Grammy® Award-winners Bono and The Edge, and book co-written by Taymor, Glen Berger (Underneath The Lintel) and Roberto Aguirre-Sacasa (Fantastic Four and Spider-Man comics, «Big Love”).

Stage Entertainment verlängert Mietverträge für Hamburger und Stuttgarter Theater

Um zehn Jahre mit Option auf weitere zwei Mal fünf Jahre hat Stage Entertainment die Mietverträge für die Musical-Theater in Stuttgart und Hamburg verlängert: in Stuttart für die Musical-Theater Apollo und Palladium im SI-Centrum, in Hamburg für das Theaterhaus Neue Flora.

Link
- Immobilien-Zeitung.de

Das böse Internet - Was man alles übers Theater nicht schreiben darf …

In einem Beitrag, betitelt “Stop Telling Me What to Think About Your Show: A Manifesto of Love and Annoyance”, beschäftigt sich die Bloggerin Laura Motto (vulgo Lucky) mit Durchsagen, die vor Beginn von Theateraufführungen über Band in den Theatersaal eingespielt werden oder auch live von der Bühne kommen.

Heutzutage ist man es ja gewohnt, dass man daran erinnert wird, sein Handy auszuschalten, ja, auszuschalten, nicht auf lautlos zu stellen – nur um dann während der Show dennoch eine nette Sitznachbarin zu haben, die einen “ganz bedeutenden” Song live per Handy “übertragen” muss, oder eine SMS nach der anderen live aus dem Theater schicken muss.

In den USA scheinen sich belehrende Durchsagen in letzter Zeit zu häufen, so beispielsweise erlebte Laura Motto eine Preview des neuen Duncan Sheik/Steven Sater-Musicals «The Nightingale” und bekam als Intro die Warnung, dass man eine Show zu sehen bekäme, die noch nicht fertig sei. Es sei nicht erwünscht, dass man darüber bloggt, tweetet oder sich anders online darüber äußert.

Motto meint dazu:

I understand the value of the preview process, and it’s our blog’s policy to play by the rules: We generally don’t post reviews until previews have ended. But besides just being a total drag, the announcements, I couldn’t help but feel, infringed on something really basic: They wrecked the magic.

Musicals, like opera, require the suspension of disbelief in ways that almost no other kind of entertainment does. Preshow lectures don’t do much to preserve that. They took me out of the moment and distracted me from the work. And there was a more sinister implication, too: That the audience is not capable of fairly judging a show on its own.

Die Frage, die Motto stellt: Wenn sie für ihr Ticket bezahlt, wer kann ihr das Recht absprechen, ihre Meinung zu äußern, egal wie und egal wo.

Wir alle kennen die ungeschriebenen Regeln, dass man eine Show nicht vor der Premiere bespricht, aber wenn es denn ohnedies ungeschriebene Regeln sind, die für Journalisten gelten, die im Auftrag für ein Medium schreiben und nicht für ihre Tickets bezahlen, wenn es denn Regeln sind, die nur die befolgen, die sie befolgen wollen, warum müssen sich dann alle derartigen Schmafu vor der Show anhören?

Und was ist so positiv an all den falschen Lobgesängen, die man oft von unmittelbar oder mittelbar Involvierten über jede besuchte Show hört, was ist so großartig an jenen entsetzlichen Lobgesängen, die sie dann in Magazine, Foren und sämtliche meinungsbildenden Online-Medien einschleusen. Ein bisschen mehr Wahrheit wäre angebracht.

Links
- the craptacular: Stop Telling Me What to Think About Your Show: A Manifesto of Love and Annoyance
- The New York Times: Theater Talkback: In Protest of Pre-Show Announcements

Legacy Project: Stephen Sondheim with Adam Guettel

Deutschland-Premiere für “Rebecca” in Prüm

Nicht im Herbst, sondern bereits im August 2011 geht die Deutschland-Premiere von “Rebecca” über die Bühne. Aufgeführt wird das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze in Prüm, einer Verbandsgemeinde mit rund 23.700 Einwohnern in Rheinland-Pfalz.

Die private Musikschule Kalimba, gegründet 1995 von Petra Theis und Reiner Klein, spielt die Show vom 12. bis zum 14. August 2011 in der Kapelle des Konvikts in Prüm.

Die künstlerische Gesamtleitung hat Petra Theis. Weiters mit dabei: Dieter Thömmes (Klavier), Dominik Feltes (Schlagzeug) und Jonas Fleck (Gitarre) sowie die 20 Sänger der Gesangsklasse. Gegeben wird eine leicht gekürzte Version.

Der Vorverkauf für die Termine am 12. und 13. August um 19 Uhr und am 14. August um 15 Uhr startet Anfang August. Die Tickets können in der Buchhandlung Hildesheim und bei der Musikschule Kalimba in Prüm gekauft werden.

Update
Die weiteren Entwicklungen wurden –> hier behandelt.

Links
- Musikschule Kalimba
- volksfreund.de: Wiener Erfolgsmusical Rebecca wird in Prüm gezeigt
- pruem-aktuell.de: Gesangsklasse der Musikschule Kalimba präsentiert Musical Rebecca
- grenzecho.net: Musical »Rebecca« wird dreimal aufgeführt
-hildesheim.nachrichten.com: Wiener Erfolgsmusical Rebecca wird in Prüm gezeigt – Trierischer Volksfreund
- pruemnetz.de: Erfolgsmusical »Rebecca« im Konvikt
- ticket.volksfreund.de: Musical: Rebecca

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Probenstart der Schwestern im Ronacher

Einen Videobericht vom “Sister Act”-Probenstart im Wiener Ronacher bietet wienweb.at –> hier.

Believe in “Ghost the Musical”

Links
- TimeOut London: A new West End hit has landed
- remotegoat.co.uk: “You Take It With You”
- ShowandStay: Reviewed: Ghost The Musical at the Piccadilly Theatre
- theStage: Ghost the Musical
- The Telegraph: Ghost: the Musical, Piccadilly Theatre, review
- The JC.com: Eerily good
- Bloomberg: Gospel-Belting Psychic Channels Dead Hunk, Seeks Killer in ‘Ghost’: Review
- YouTube: Richard Fleeshman Interview - Ghost the Musical - Piccadilly Theatre
- reelkandi.tv: Opening Night
- niklasbloggt: Ghost the Musical

Gut gesungen, schlecht gesungen? Wurscht. Liza Minnelli war in Wien

Liza Minnelli “New York, New York”, Live at the Jazz Fest Wien 2011

Stratford-”Jesus” ab November in Kalifornien

Von Kanada in die USA hat es die “Jesus Christ Superstar”-Version des Stratford Shakespeare Festivals schon mal geschafft. Ab November ist die Inszenierung von Des McAnuff im La Jolla Playhouse zu sehen. Die gesamte Cast der kanadischen Produktion wird in die USA übersiedeln.

Im La Jolla Playhouse wird “Jesus Christ Superstar” vom 18. November bis 31. Dezember 2011 zu sehen sein. Des McAnuff:

Given my long, happy and fruitful history with La Jolla Playhouse, I am naturally thrilled by the prospect of this collaboration between our two great theatres. The pride I take in the magnificent work being done by our Festival artists in Jesus Christ Superstar is matched by my deep appreciation to La Jolla for giving us this wonderful opportunity to showcase that work to an audience of which I am very fond …

Andrew Lloyd Webber hat sich in den Medien in den letzten Wochen dafür eingesetzt, die Stratford-Version an den Broadway zu bringen. Das La Jolla Playhouse mag dafür eine gute Zwischenstation sein.

Links
- Stratford Shakespeare Festival
- Stratford Festival @YouTube
- La Jolla Playhouse

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