Martin Bruny am Mittwoch, den
20. Juli 2011 um 22:23 · gespeichert in Absurditäten
“Steirermen san very good”, so lautet der Titel einer Show, die sich selbst als “Musical” bezeichnen möchte und am 26. Oktober 2011 im Kunsthaus Weiz in der Steiermark Premiere feiern wird.
1968 starteten die “Volksmusikanten”, die Stoakogler, ihre Karriere, mittlerweile haben sie sich mit einer Abchiedstournee abgemeldet, doch mit Hilfe einer Jukebox-Show möchte man nun zumindest das Liedgut bestmöglich weiterverwerten.
Buch und Idee zur Show stammen von Hanneliese Kreißl-Wurth. Ihre Vision:
Das Musical »Steirermen san very good« soll dem Publikum einen fröhlichen Abend bescheren. Nicht mehr und nicht weniger. Der Zuschauer kann dabei abschalten, zuhören, mitklatschen, lachen und eventuell sogar mitsingen. Dass er dabei auch die Qualitäten der Steiermark sozusagen intravenös serviert bekommt, ist ein Effekt, dessen Wirkung nicht unterschätzt werden sollte! Weder vom Publikum noch von den Sponsoren. Jawohl, liebe Leute! Diese Werbung wirkt!
Martin Bruny am Dienstag, den
19. Juli 2011 um 01:20 · gespeichert in Netz, Musical, Wien, Skurriles
In Stockerau wird derzeit das Musical “Sie spielen unser Lied” gegeben, scheinbar mit überschaubarem Publikumserfolg. Der Vorverkauf für die Mittwochvorstellung hat sich am Dienstag wie folgt bei Wien-Ticket präsentiert:
Wer also die Show sehen möchte: –> hier kann man Tickets käuflich erwerben.
Uwe Kröger wird auf Facebook vermutlich von den üblichen Fans fest gegendert und auch noch gleich zum Regisseur, nein, tschuldigung, zur RegisseurIn erklärt. (LINK) Und eine Person mag das sogar. Wunderbar?
Und zum krönenden Abschluss präsentiert sich unser aller kathweb im Impressum als dem “Web” seit 1947 angehörig. (LINK) Gratulation!
Dieser Tag im Sommer 2011 wird in die Geschichte eingehen, zumindest in die Geschichte der Merkwürdigkeiten.
Niko Alm, der Nudelsieb-Angeber wird von den Behörden bloßgestellt (–> hier)
Die “Rebecca”-Produzenten verzichten für die Broadway-Produktion der Show auf ein Treppchen - auf ein Treppchen, das circa vier Millionen Dollar gekostet hätte - da muss man sich mal vorstellen, was für feine kleine Musicalproduktionen man allein um die Kosten eines Treppchens machen könnte! (siehe –> hier)
In Wien beschließen PolitikerInnen, ein Sprachkunstwerk zu schänden (–> hier)
Und dann, als Sahnehäubchen: Die Riege der “Sister Act”-Darsteller für die Wiener Produktion der Show ist komplett. Und, was für ein Wunder, nach - da sind wir sicher - unzähligen Auditions, vielen vielen schweren Prüfungen und unsagbaren Anstrengungen, Ausleseverfahren ohne Ende, konnte ein echter Schönborn verkündet werden. Der Bruder des Wiener Kardinals Christoph Schönborn, Michael Schönborn, wird die Bühne des Wiener Ronachers als “sympathischer Monsignore” bespielen. Stunt-Casting der aberwitzigen Sorte, aber vielleicht hat mans bald auch nötig, pendelt sich doch die Broadway-Produktion der Show mittlerweile auf schwache 65 Prozent ein.
Fixiert sind nun auch die Ensemblemitglieder von “Sister Act”. Es spielen: Sidonie Smith, Dionne Wudu, Suzanne Carey, Maike Katrin Schmidt, Anja Haeseli, Cornelia Braun, Christa Helige, Gabriela Ryffel, Marle Martens, Anouk Roolker, Claudia Wauschke, Colleen Besett, Franziska Schuster, Maxi Neuwirth, Anastasia Bain, Daniela Harbauer, Ramin Dustdar, Fernand Delosch, Peter Kratochvil, Jerà´me Knols, Riccardo Greco, Dagmar Hellberg, Thomas Bayer und Mischa Mang.
Martin Bruny am Mittwoch, den
13. Juli 2011 um 19:47 · gespeichert in Sprache, Absurditäten
Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass man in jedem Club 2 sämtliche Teilnehmenden mit Genderformeln maßregelt, Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass man Texte mit Genderformulierungen massakriert, und Emanzipation und Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass man einen Text wie die Bundeshymne “ergänzt”.
Wenn die Damen der im Parlament vertretenen Parteien eine gendermäßig “korrekte” Bundeshymne möchten, dann bitte: Erteilen Sie den Auftrag, eine neue Hymne zu texten, vergreifen Sie sich nicht am Werk einer Schriftstellerin. Es hat nichts mit “Gleichberechtigung”, sondern ausschließlich mit barbarischer Kulturlosigkeit zu tun.
Bis Freitag kann man die gesamte Cast-CD des neuen West-End-Musicals “Ghost” auf Facebook als Gratis-Stream hören. Perfekte Werbung? Ja! Anspieltipps: Tracks 10, 11 und 18.
Martin Bruny am Sonntag, den
10. Juli 2011 um 22:36 · gespeichert in Musical, Fotos
Am 7. Juli 2011 ging in Kittsee die Premiere von Cole Porters Musical “Kiss me, Kate” über die Bühne. In den Hauptrollen: Andreas Lichtenberger, Ann Mandrella, Johanna Maria Kräuter, Artur Ortens, Georg Kusztrich, Gerhard Ernst und Franz Suhrada.
Bis 24. Juli ist die Show noch zu sehen. Die Fotos von der Show stammen von Andrea Martin (aufgenommen am 9. Juli). Ticketinformationen gibt es auf der Website zur Produktion (–> hier)