Martin Bruny am Samstag, den
6. März 2010 um 22:04 · gespeichert in Musical
Sehr kultiviert der Glanz der Stimme von Darius Merstein-MacLeod, die bis ins Falsett klangschön zur Geltung kam. Ebenso ansprechend die gesangliche Leistung von Maricel Wölk.
Die erfreulichste Ausgewogenheit zwischen Gesang, Spiel und Tanz brachte sicherlich Michael Clauder (Riff) mit seinem hohen Maß an Bühnenpräsenz ein, und auch Ines Hengl-Pirker (Anita) zeichnete ein vielschichtiges Charakterbild. Das gesamte übrige Ensemble wie auch das Orchester der Bühne Baden lieferte eine geschlossene Leistung, die von Dirigent Franz Josef Breznik mit Umsicht koordiniert wurde. [“West Side Story”, Bühne Baden, Ausschnitt aus einer Kritik der “Wiener Zeitung”]
Martin Bruny am Freitag, den
5. März 2010 um 20:52 · gespeichert in Skurriles

Liebes K2-Team,
bei aller Liebe zu eurem Engagement in Sachen Kultur - Baden ist nicht erst im 21. Jahrhundert von der Musicalmuse wachgeküsst worden. Selbst wenn ihr euch weiter beharrlich weigert, anzuerkennen, dass die liebe gute alte Musicaltante “West Side Story” eben nicht das erste im Stadttheater Baden (heißt jetzt übrigens “Bühne Baden”, aber Schwamm drüber) gespielte Musical ist, es wird nicht richtiger, wenn ihr das nun alle paar Monate wiederholt.
Frau Rathmanner, sicher eine sehr rührige Frau eures Redaktionsstabs, übersieht beharrlich unter anderem folgende Musicalproduktionen, die in der Vergangenheit im Stadttheater Baden über die Bühne gegangen sind: «Evitaâ€, «Jesus Christ Superstarâ€, «Hairâ€, «Les Misà©rablesâ€, «The Scarlet Pimpernelâ€, «The George Gershwin Storyâ€, «Irma la Douceâ€, «Pinocchioâ€, «High Societyâ€, «Cabaretâ€, «Hello, Dolly!â€, «Funny Girlâ€, «Der Mann von La Mancha†…
Link zur Falschberichterstattung –> hier
Martin Bruny am Dienstag, den
2. März 2010 um 19:20 · gespeichert in Musical, Wien
Am 19. März 2010 ist es soweit, das Warten hat ein Ende, eine neue Ära beginnt, Uwe Kröger veröffentlicht seine erste DVD, mit Namen “Absolut Uwe”, aufgenommen im Betonbunker der Wiener Stadthalle, gefilmt, gemischt und geschnitten von MG Sound, sie wird erhältlich sein, wo immer der wohlsortierte Fachhandel sich dazu entschließt, sie ins Programm aufzunehmen.
Mit dabei natürlich auch die Auftritte von Pia Douwes bei diesem absoluten Schmankerl. Die Herwig Gratzer Band, seit fast schon mehreren Jahrzehnten immer wieder als musikalische Begleiter Krögers engagiert, zwölf Tänzer und die Hits aus “Elisabeth”, “Starlight Express“, “The Rocky Horror Show”, “Das Phantom der Oper” - 110 Minuten absolut Uwe, was kann das Fanherz noch mehr wollen. Kaufen darf sie jeder und jede FanIn ab 0 Jahren, mehr geht nicht.
DVD: Absolut Uwe
VÖ: 19.3.2010
Label: HitSquad Records
Laufzeit: ca. 110 Min.
Tracklist
01. Chicago Ouvertüre (Chicago)
02. Bin nur für die Liebe da (Chicago)
03. Born free (Born free – Frei geboren)
04. California Dreamin’ – The Mamas and The Papas
05. Is it okay if I call you mine (Fame)
06. Hair Medley (Hair)
07. Starlight Express (Starlight Express)
08. Stern (Les Misà©rables)
09. Fame Medley (Fame)
10. Time of my life (Dirty Dancing)
11. Erinnerung (Cats)
12. Wenn ich tanzen will (Elisabeth)
13. Ich gehör nur mir (Elisabeth)
14. Der letzte Tanz (Elisabeth)
15. Goldfinger (James Bond)
16. Diamonds are forever (James Bond)
17. Unchained Melody (Ghost – Nachricht von Sam)
18. All I want
19. Vater und Sohn – Udo Jürgens
20. All that Jazz (Chicago)
21. Die Musik der Nacht (Das Phantom der Oper)
22. Das Phantom der Oper (Das Phantom der Oper)
23. Life is just a bowl of cherries (Fosse)
24. Dancing Fool (Copacabana)
25. The wind beneath my wings (Beaches – Freundinnnen)
26. Sweet Transvestite (The Rocky Horror Show)
27. Meine Herzwunschliste – My grown up Christmas List
28. Uwe Krögers privates Fotoalbum
Martin Bruny am Dienstag, den
2. März 2010 um 01:15 · gespeichert in Musical, Wien
Image via Wikipedia
Am 7. April 2010 findet die Premiere des neuen Metropol-Musicals “Go West” statt. Diesmal hat man sich als Thema Country Music ausgewählt, und so gibts nach den italienischen Schnulzen des Musicals aus dem Vorjahr (”Ti amo”) heuer “ein Comedy Musical rund um die Glorie der Wild West Heroes”. Ort der Handlung ist der Wiener Prater, wo Buffalo Bill, der Vater der Western-Shows, in den Jahren 1890 und 1906 (damals noch gemeinsam mit dem legendären Indianerhäuptling Stitting Bull) gastierte.
Die Handlung der Show:
Austro-Rocker Gogo (Andy Lee Lang) ist nahe dem Burnout und sucht Hilfe in einer psychologischen Praxis, wo er im Wartezimmer auf einen Patienten trifft- den Steirer Hannes Kraxmayr (Alexander Wartha), der von sich glaubt, der letzte Lakota- Indianer zu sein. Auf seiner zu Therapiezwecken eingeleiteten Seelenrückführung kommt Gogo zu der Überzeugung, im früheren Leben ein heldenhafter Cowboy gewesen zu sein.
Gemeinsam mit seinem neuen Freund, dem steirischen »Indianer«, versucht er, das krisengeschüttelte Prater-Lokal »Goldmine« mit einer neuen Western- Revue auf die Beine zu bringen. Dazu muss er Abenteuer bestehen, die eines Western-Helden würdig sind. Denn der Verpächter des Lokals ist ein Schurke, wie aus dem Bilderbuch: Henning Schulze, genannt »der Gesetzlose« (Thomas Stolzeti), der nichts von einem »Wildwestmuseum« hält, sondern dort lieber ein Themenlokal auf der Höhe des Zeitgeists errichten möchte: «Twighlight« - für junge Vampirfans.
Wird die »Goldmine« dennoch überleben? Das bleibt ungewiss. Doch bis zum (überraschenden) Schluss arbeiten die Personen der Handlung fieberhaft daran, dass die Story doch noch »happy« endet:
Dolly, die rührige »Goldmine«- Betreiberin (Caroline Frank)
Kenny Rocek, ihr Chefkellner (Christian Deix)
Maria, die Servier-Kraft mit Vorliebe für skrupellose Brutalos (Carin Filipcic)
Johnny Horak, der stets durstige- Schmalspur Manager (Hubert Wolf)
Lilian, genannt »Lilly of the Westâ€- der neue Star im »Goldmine«- Saloon (Sonja Schatz)
Lilians ehemaliger Förderer ist der »Goldmine«-Gegner Schulze.
Als sie aus Liebe zum »Indianer« Hannes die Seiten wechselt, liegt plötzlich Blei in der Luft. Und der irrwitzigste Showdown seit jener Zeit, als noch die Marx Brothers den Wilden Westen besucht hatten. Der Turm in dieser Schlacht ist der Austro-Rocker Gogo. Denn der ist von einem zutiefst überzeugt: »In mir lebt Buffolo Bill«.
Cast
Andy Lee Lang, Alexander Wartha, Caroline Frank, Hubert Wolf, Carin Filipcic, Sonja Schatz, Christian Deix, Thomas Stolzeti, Barbara Endl, Bernhard Viktorin und Szabi Becker
Leading Team
Die Autoren: Peter Hofbauer & Markus Gull
Regie: Thomas Enzinger
Bühne & Kostüm: Amra Bergman-Buchbinder
Licht: Sabine Wiesenbauer
Choreographie: Sabine Bartosch
Musik: Max Hagler & Tato Gomez
Die Termine:
Premiere: 7. April 2010
8.-10. 4., 13.-17. 4., 20.-24. 4., 27. 4. - 1. 5., 4.-8. 5., 11. & 12. 5., 18.-20. 5.
Tickets
Die Preise:
Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang (ABO in dieser Kategorie nicht gültig)
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett
Tel.: 407 77 407 / tickets@wiener-metropol.at / www.wiener-metropol.at
Martin Bruny am Samstag, den
27. Februar 2010 um 22:22 · gespeichert in Musical, Wien
Am “Internationalen Tag der Frau”, dem 8. März 2010, wird bereits zum dritten Mal die “MiA” - eine Auszeichnung für besondere Leistungen von Frauen mit internationalem Hintergrund in und für Österreich - verliehen. Die Auszeichnung wird diesmal direkt am internationalen Frauentag von einer Fachjury verliehen und in den Kategorien “Wissenschaft und Forschung”, “Wirtschaft”, “Humanitäres und gesellschaftliches Engagement”, “Kunst und Kultur” sowie “Sport” im Rahmen eines feierlichen Gala-Abends im Studio 44 der Österreichischen Lotterien vergeben.
Heuer gibt es bereits zum zweiten Mal einen Sonderpreis “Journalismus”, der an eine/n Journalisten/in verliehen wird, die/der sich in besonderer Art und Weise dem Thema Integration/Migration widmet. Als “Paten” für die jeweiligen Kategorien fungieren die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Wirtschaftskammer Österreich/Frau in der Wirtschaft, die Caritas, die Bundes-Sportorganisation sowie der ORF. Für jede Kategorie wurden drei Nominierungen vorgenommen.
Moderiert wird die Gala von Arabella Kiesbauer. Als Special Guest wird Sylvester Levay erwartet. Das Rahmenprogramm gestalten in diesem Jahr Maya Hakvoort, Sandra Pires und das Projekt “Fatima”. Höhepunkt ist die Uraufführung des vom Erfolgsduo Sylvester Levay und Michael Kunze eigens für die MiA komponierten Songs “Nicht dort nicht hier” und des eigens von Michael Kunze für die MiA umgetexteten Songs “Ich gehör nur mir” aus dem Musical “Elisabeth”. [ots.at ]
Martin Bruny am Donnerstag, den
25. Februar 2010 um 13:29 · gespeichert in Literatur, Musical
Patti LuPone via last.fm
Musicaldiva Patti LuPone schreibt gerade an einem Buch über ihre Theaterkarriere, und weil ein Buchtitel ja nicht ganz unwesentlich ist für den Erfolg, hat sie sich gedacht: Viele Köche verfeinern den Brei. Daher ist auf ihrer Website nun Folgendes zu lesen:
Name Patti’s Book & Win!
Dolls, I’ve been busy writing the story of my theatrical life and need your help to find a suitable and fabulous title. If your entry is selected you’ll win an autographed copy of the book, two tickets to my next Broadway show (or major show in a city near you), and I’ll congratulate you personally at the theatre. Contest ends March 30, 2010.
Important note: Travel and accomodations are not included. Good luck! [Wer teilnehmen möchte, –> klick]
Martin Bruny am Mittwoch, den
24. Februar 2010 um 16:55 · gespeichert in Skurriles
Zusammenfassend, aus Beobachtungen und Schilderungen, könnte man als Argumente, warum die Sex-Aktion in der Secession mit Kunst nichts zu tun hat, und sei es auch nur durch die sie begleitenden, aber geduldeten Umstände, anführen: Kunst ist nicht per se diskriminierend. Bei keiner Form der Kunst muss man darauf achten, dass ja sechs Mal mehr Frauen als Männer “eingelassen” werden, um das Happening zu einem solchen werden zu lassen. Wenn sich Frauen in diesem Sinne instrumentalisieren lassen wollen, ist das eine Sache, das im Rahmen eines Kunstprojekts zu fördern, ist wieder eine andere. Diskriminierend soll das Projekt auch auf eine andere Art und Weise sein: Ältere Menschen scheinen ausgeschlossen zu sein, zumindest berichtet das Ulrich Weinzierl in der WELT (nachzulesen –> hier).
Auf eine ganz schiefe Ebene begeben sich übrigens die Befürworter der Aktion, wenn sie den Gegnern eine gewisse “Rechtslastigkeit” unterstellen. Das sind Totschlagargumente, die mit Kultur nichts mehr zu tun haben. Fassen wir also zusammen: In der Secession wurde ein Puff “installiert”, das untertags besichtigt werden kann, mit viel Glück findet man vielleicht gebrauchte Kondome, wenn sie nicht in den, Zitat, “silbernen Mülleimern” gelandet sind, nächtens treiben es Männer bis zu einem gewissen Alterslimit im geforderten erotischen Outfit mit willigen Frauen im Namen der Kunst. Wunderbar. Nichts für ungut, aber die 90.000 Euro Förderung wären in Haiti besser angelegt, um auch mal untergriffig zu werden.
Martin Bruny am Mittwoch, den
24. Februar 2010 um 00:31 · gespeichert in Skurriles

Also wirklich, der oarme Bua. Da begleitet man Marika Lichter zur Premiere des Filmmusicals “NINE”, ist Musicaldarsteller und blond und muss sich von einer Zeitungs-Klatschtante nicht nur als Hengst, pardon “Pferd im Stall von Marika Lichter” bezeichnen lassen, sondern auch noch als Kröger-Nachfolgemodell. Um ausgerechnet Stefan Reil als “nächsten Uwe Kröger” zu apostrophieren, da muss man schon ein bisserl wenig vom Musical Ahnung haben, und vor allem von Stefan Reil. Immerhin ist er nicht gerade einer Ausbildungsstätte für hoffnungsvolle Jungtalente entsprungen, sondern kann auf eine ganze Reihe von Produktionen zurücksehen, unter anderem “Hallo Steward! Boeing Boeing, andersrum”, eine herrliche Klamotte, die im Palais Nowak vor wenigen Wochen zu sehen war. Aber “demnächst”, so der KURIER, tritt er ja an der Wiener Volksoper in “Hello Dolly” auf, also eigentlich heißt das ja “Hello, Dolly!” und mit “demnächst” prägt der KURIER halt eine eigene Zeitvorstellung, denn demnächst gibts keine Dolly an der Volksoper, das dauert schon noch ein Wengerl. Schlimm, was heute an Boulevardberichterstattung in Zeitungen wie dem KURIER geboten wird.
Martin Bruny am Dienstag, den
23. Februar 2010 um 22:32 · gespeichert in Netz, Pop, Ungarn
Links
- Kamaras vs Loeber @YouTube
- Kamaras vs Loeber @Twitter
Martin Bruny am Dienstag, den
23. Februar 2010 um 01:23 · gespeichert in Musical, Wien
Image via Wikipedia
Musicals, es gibt sie noch, und in den nächsten Monaten feiern ein paar recht bekannte Exemplare dieses Genres in Wien und rund um Wien herum ihre Premieren.
Den Beginn macht das Theater im Neukloster im Mai 2010 mit Elton Johns “AIDA”. Genau genommen liegt das Theater in Wiener Neustadt und ist mittlerweile berühmt dafür, kleine Produktionen von großen Hits und von Geheimtipps auf die Bühne zu stellen. In den letzten Jahren zu sehen: “High School Musical”, “Into the Woods”, “Footloose”, “Beth und ihre Schwestern”, “Children of Eden” und viele andere. Nähere Details gibt es demnächst auf der Website des Theaters — > hier
Ein kleines großes Geheimnis ist derzeit eine Theatergruppe oder ein Theaterunternehmen namens “Bohemniacs”. Kein Mensch weiß, wer hinter diesem Namen steckt, wer die Unternehmungen finanziert, eines ist aber sicher: Das erste Projekt der Gruppe ist “The Color Purple”, die Broadway-Show aus der Feder von Brenda Russell, Alee Willis und Stephen Bray (alle drei für die Musik verantwortlich) und Masha Norman (Libretto), basierend auf dem gleichnamigen Roman der Pulitzer-Preisträgerin Alice Walker und der Verfilmung ebendieses Romans durch Stephen Spielberg. Für Oktober 2010 ist die Premiere in der Wiener Stadthalle geplant. Nähere Details vermutlich demnächst. Eine erste Ankündigung gibt es –> hier
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