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Und im Chaos liegt die wahre Ordnung

Vermutlich geht es nur mir so, aber wenn ich wählen müsste zwischen Chaos und “Order”, die Wahl fiele auf das optisch wesentlich ansprechendere Chaos. Und auch im wahren Leben ist das nicht anders. Im Gegensatz zum elektronischen Device, wie es so schön heißt, bin ich mit meinem Filofax batterie- und akkuunabhängig, ich brauch nur ein Kalenderupdate pro Jahr, das ich in zwei Sekunden eingeheftet habe, und wenn das Ding aus einigen Metern Höhe auf den Boden fällt, habe ich keinen Datenverlust zu beklagen. Es sieht schick aus, das Display kann nicht zerkratzt werden, weil es gar keines hat, und das nicht vorhandene Betriebssystem veraltet nicht. Ein Filofax ist einfach rundum perfekt. Insofern muss ich die Werbeindustrie enttäuschen. Mit einem solchen Sujet kann sie mich nicht packen, aber vermutlich bin ich ein Einzelfall.

Markus Pol: “brel-à -porter” live in Berlin

Am 25. und 28. August 2008 spielt Markus Pol (derzeit im Theater des Westens als Franz Joseph im Levay/Kunze-Musical “Elisabeth” zu sehen) sein Soloprogramm “brel-a-porter” im Berliner BKA-Theater. Alexander Kuchinka begleitet ihn am Klavier und hat für diese Show Texte des belgisch-französischen Chansonniers Jacques Brel neu übersetzt.

Eine Hörprobe (”Das Lied der alten Liebenden”) gibt es auf der –> Website von Markus Pol.

Tickets sind über die Website des BKA-Theaters erhältlich.

Kirche und Politik, Wahrheit und Lüge?

Was macht eigentlich … Tom Hulce?

Der Schauspieler Tom Hulce bekam im Laufe seiner bisherigen Karriere eine Oscar-Nominierung für seine Mozart-Darstellung im Kassenschlager “Amadeus”, wurde mit einem Emmy Award (für seine Rolle in “The Heidi Chronicles”) ausgezeichnet, und für seinen Lt. Daniel Kaffee in der Broadway-Produktion von “Eine Frage der Ehre” konnte er sich über eine Tony-Award-Nominierung freuen.

Gewonnen hat er allerdings seinen ersten Tony Award nicht als Schauspieler, sondern als Produzent des Erfolgsmusicals “Spring Awakening”. Für Broadway.com schrieb Hulce einen Artikel unter dem Titel: “Casting Secrets from Spring Awakening”. [Broadway.com]

MTV sucht Stars, “American Idol” beendet Auditions, Clay Aiken macht nochmal Sir Robin

MTV sucht Stars
“Starmaker” ist der Titel eines neuen Castingshowformats, das der Fernsehsender MTV im Winter 2008/09 auf Sendung schicken wird. Sean “Diddy” Combs (auch bekannt als Diddy, P. Diddy, Puff Daddy oder Puffy, früher auch Bad Boy) wird persönlich die Auditions im Musicians Institute (MI) in Hollywood abhalten. Zu gewinnen gibt es einen Plattenvertrag mit Bad Boy Records. Zugelassen sind alle nur denkbaren Musikgenres.

“American Idol” beendet Auditions für nächste Staffel
Mittlerweile finden in Meadowlands, außerhalb New Yorks gelegen, diese Woche die letzten Auditions für die nächste Staffel von “American Idol” statt. 3000 potentielle Kandidaten stellten sich ab 7 Uhr früh an, um der Jury vorzusingen. Der Start der neuen Staffel ist für Januar 2009 angesetzt.

Clay Aiken macht nochmal Sir Robin
Ab 19. September 2008 gibt “American Idol”-Fastgewinner Clay Aiken eine Zugabe als Sir Robin in der Broadwayfassung von Monty Python’s “Spamalot”. Vier Monate wird er auf der Bühne stehen, am 4. Januar 2009 ist dann Schluss (vorerst).

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Joseph and the … Event Manager

Anlässlich der Aufführung des Andrew Lloyd Webber-Musicals “Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat”, das in einer Neuinszenierung vom 1. bis 19. Oktober 2008 in der Halle F der Wiener Stadthalle gezeigt wird, gibt es eine Neuauflage des Online-Spiels “Wiener Stadthalle Event Manager”.

Online kann man aus der “Joseph-Musical-Edition” ein Mega-Event machen und die Zuschauer begeistern. Nach dem Erfolg der ersten Version des Spieles zeigt die Neuauflage wieder spielerisch und im Comic-Stil wirtschaftliche Zusammenhänge und die Aktivitäten rund um die Veranstaltung, wie z. B. Kartenverkauf, Werbung und Verhandlungsgeschick mit Sponsoren. Die Spieler müssen sich für einen erfolgreichen Spielverlauf intensiv mit dem realen Event als auch mit Fakten rund um die Wiener Stadthalle beschäftigen.

Ab sofort kann man sich unter www.stadthalle.com kostenlos online anmelden. Verlost wird unter anderem eine Nintendo WII Spielkonsole.

Elisa: “Dancing”

Seit die amerikanische Choreographin Mia Michaels den Song 2007 für eine Tanznummer der populären US-Castingshow “So You Think You Can Dance” verwendet hat, gilt die italienische Sängerin Elisa als Geheimtipp in den Staaten. “Dancing” ist das, was man einen Themesong nennen kann, für alle, die sich dem Tanz verschrieben haben, aber ganz bestimmt auch für die Sängerin selbst.

Am 8. April gab Elisa im New Yorker In-Treff “Joe’s Pub” ihr US-Konzertdebüt, ihre erste englischsprachige CD “Dancing” ist seit 15. Juli in den Staaten erhältlich (in Europa als Import)

Dancing

Time is gonna take my mind
and carry it far away where I can fly
The depth of life will dim the temptation to live for you
If I were to be alone silence would rock my tears
’cause it’s all about love and I know better
How life is a waving feather

So I put my arms around you around you
And I know that I’ll be leaving soon

My eyes are on you they’re on you
And you see that I can’t stop shaking
No, I won’t step back but I’ll look down to hide from your eyes
’cause what I feel is so sweet and I’m scared that even my own breath
Oh could burst it if it were a bubble
And I’d better dream if I have to struggle

So I put my arms around you around you
And I hope that I will do no wrong
My eyes are on you they’re on you
And I hope that you won’t hurt me

I’m dancing in the room as if I was in the woods with you
No need for anything but music
Music’s the reason why I know time still exists
Time still exists
Time still exists
Time still exists

So I put my arms around you around you
And I hope that I will do no wrong
My eyes are on you they’re on you
And I hope that you won’t hurt me
So I put my arms around you around you
And I hope that I will do no wrong
My eyes are on you they’re on you
And I hope that you won’t hurt me

Daphne

corporalcadets YouTube-Channel, praktisch alles sehenswert.

Raimund Theater: Drew Sarich als Frank Wildhorns “Rudolf”?

Zwar geistert die Meldung schon seit dem Frühjahr in einschlägigen Foren herum, aber eine tatsächliche Bestätigung jener Gerüchte, wonach Drew Sarich ab Ende Februar 2009 am Wiener Raimund Theater in Frank Wildhorns Musical “Rudolf” die Titelrolle übernehmen wird, fehlte. Fehlt im Prinzip nach wie vor, weil die Sache erst offiziell werden kann, wenn die Vereinigten Bühnen Wien die Besetzung bekannt geben - allerdings finden wir auf Drew Sarichs WIKIPEDIA-Site den Vermerk:

In 2009, Drew will be a part of the cast of the musical Rudolf in Vienna, Austria.

Gehen wir also einmal davon aus, dass das seine Richtigkeit hat.

Klaus Maria Brandauer: “Star ist ein eigener Beruf”

Kleine Zeitung: Abschließend, wo Sie nun ja wieder eine Begegnung mit Hollywood hatten: Was halten Sie vom Begriff “Star”?
BRANDAUER: Das ist was ganz Anderes als Schauspieler. Ein eigener Beruf. Den muss man wollen und auch können.

Kleine Zeitung: Wer verdient in Ihren Augen die Bezeichnung “Star”?
BRANDAUER: Das sind interessanterweise lauter Tote. Marilyn Monroe, James Dean, Marlon Brando. Wobei die englische Sprache generell ein Vorteil ist. Es gibt sicher auch tolle Schauspieler in Aserbeidschan oder Georgien, die das Zeug zum Star hätten - aber mit ihrer Sprache nicht durchkommen. [via Kleine Zeitung]

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