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Archiv - Oktober, 2007

Dschungel Wien: Jugend ohne Gott

25. April 2008
19:30bis21:00

theater.wozek: PREMIERE: Jugend ohne Gott
URAUFFÜHRUNG / Schauspiel / 90 Minunten

25. Apr. 2008
Dschungel Wien, Saal 1

Fünf SchülerInnen stehen in mehreren Fächern auf der Abschussliste und haben die Aufgabe, gemeinsam ein 20-minütiges Referat über Horvaths »Jugend ohne Gott« für die Schule vorzubereiten. Nach heftigen Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten, jeder will das Referat anders gestalten, entscheiden sie ihre Arbeit als Rock-Punk-HipHop-Show zu präsentieren.

In Ödön von Horvà¡ths Werk finden sich Fragen, die auch heute noch, mehr als ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod, aktuell geblieben sind: Was ist die Liebe? Wovor haben die Menschen Angst? Was macht sie gewalttätig? Woran halten sie sich, wenn ethische Werte als überholt gelten und Lüge und Dummheit sich breit machen?
Als Recherche wurden Gespräche und Interviews mit Jugendlichen aus Wien zu den Themen Idole und Ideale, Lebenssinn, Gewalt, Geld und Glück, no future?, das Fremde, Krieg, Drogen, Kommerz und Kommunikation, Schule, Demokratie, Menschenrechte und Gott geführt.
Horvaths Gedanken, die Statements der befragten Jugendlichen und die Arbeit des Projektteams bilden die Basis für ein Stück, in dem junge Menschen bei der Bewältigung einer Aufgabe nach anfänglichen Konflikten und aberwitzigen Intermezzi einen Sinn bekommen für politisches Bewusstsein und für Nächstenliebe.

/ NACH: Ödön von Horvath / INSZENIERUNG, REGIE: Karl Wozek / DARSTELLERINNEN: Felicitas Lukas, Sandra Selimovic, Charly Vozenilek, Florian Köhler, Wilhelm Iben /

Die weiteren Termine:
Sa. 26. Apr. 19:30 / Mo. 28. Apr. 10:30 + 19:30 / Di. 29. Apr. 10:30 + 19:30

Dschungel Wien: Fight Night (Premiere)

4. April 2008
19:30bis20:40

Fight Night (für junges Publikum ab 14 Jahren)
Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum
Museumsplatz 1 / 1070 Wien
Karten: 01/522 07 20-20 oder tickets@dschungelwien.at

4/5/8/9. April 19:30
7/8/9/10. April 10:30

Künstlerische Leitung: Karin Steinbrugger
Idee: Heinz Janisch
Konzept/Choereografie: Karin Steinbrugger & Martina Haager
TänzerInnen: Amadeus Berauer, Kun-Chen Shih, Andrea Stotter, Natalie Trs,
Lilian Borek, Ben Feigl, Marscha Haupt, Mira Kapfinger, Aurora Orso, Marco Payer, Julia Polt, Dorothea Zeyringer
Musik: Martin Kratochwil
Produktion: Sonja Haupt & Nikolaus Selimov

Jeden Tag stehst Du im Ring … Tägliches Ringen um Raum für Dich selbst. Platz für Deine Persönlichkeit, Deine Existenz. Täglich musst Du Dich beweisen, Stärke zeigen, schlagfertig sein, reaktionstüchtig und wach. Wer die stärksten Hiebe austeilt, kommt durch, bekommt Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit als eine der momentan begehrtesten Trophäen unserer Gesellschaft.
FIGHT NIGHT zeigt Menschen, die auf unterschiedliche Weise kämpfen – mit fairen aber auch mit unfairen Mitteln. Vom Einsetzen roher Gewalt über bewusste Selbstinszenierung bis hin zur raffinierten Verführung und Manipulation wird alles versucht. Aber nicht jeder kann mithalten, manche gehen schon in der ersten Runde k.o. Der Ring von außen betrachtet, verändert den Blickwinkel. Verhaltensweisen werden in Frage gestellt. Bedeutet »Nicht - gewinnen« tatsächlich zu scheitern?
Im Ring stehen 8 Jugendliche gemeinsam mit 4 TänzerInnen der Company homunculus.

Als Reaktion auf den zunehmenden ökonomischen Druck in unserer Gesellschaft zeigt sich die Tendenz, dass Wettbewerb und Wettkampf eine immer größere Rolle spielen. Soziale Aspekte und Kompetenzen scheinen weniger wichtig. Konzerne kreieren und steuern Trends, machen mit enormem Etat Werbung, benutzen Medien und üben damit immer stärkeren Druck auf das Individuum aus. Für Jugendliche ist es oftmals schwer, sich diesem Druck zu entziehen. Zahlreiche Fernseh-Shows sind auf Prinzipien des Wettkampfes aufgebaut. Die KandidatInnen müssen sich beweisen, werden demoralisiert und dazu angehalten unter allen Umständen zu entsprechen. Wer das nicht schafft, scheidet aus, geht »K.O.« Die GewinnerIn erhält die größte Aufmerksamkeit und Anerkennung. Den Jugendlichen wird auch hier vermittelt, dass man sich nur als Beste(r) seinen Platz in der Gesellschaft sichert.

Karin Steinbrugger / Martina Haager, ChoreografInnen

Musikverein/Gläserner Saal: Tini Kainrath/Willi Resetarits/StringFizz - Gershwin on a String

10. April 2008
20:00bis22:00

Tini Kainrath/Willi Resetarits/Stringfizz: Gershwin on a String

Donnerstag, 10.04.2008 und 11.04.2008
Gläserner Saal/Magna Auditorium
Beginn: 20:00

Stadttheater Baden: Evita (Wiederaufnahme)

18. April 2008
19:30bis22:30

Stadttheater Baden: Evita
Rockoper nach der Lebensgeschichte von Eva Perà³n
Liedtexte von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber
Deutsch von Michael Kunze

Wiederaufnahme: 18. April 2008, 19.30 Uhr
April: 19/20 (15.00)/25/26
Vorstellungsbeginn, wenn nicht anders angegeben, jeweils 19.30 Uhr

Musik. Leitung: Franz Josef Breznik
Inszenierung: Robert Herzl
Ausstattung: Waltraut Engelberg
Choreographie: Rosita Steinhauser

Besetzung
Maya Hakvoort, Bettina Reifschneider, Franziska Stanner, Dessislava Valeva-Philipova, Franz Csencsits, Michael Fischer, Ruben Gabira, Thomas Huber, Christian Joanidis, Stefan Konrad, Boris Pfeifer, Alexander Riff, Christoph Sommersguter, Walter Schwab, Gianpiero Tiranzoni, Max Volt, Christian Zmek u. a.

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