Archiv - Mai, 2009
Martin Bruny am Samstag, den
2. Mai 2009 um 10:36 · gespeichert in Musical, Skurriles
Wenn man denkt, tiefer kann es nicht mehr kommen (siehe –> hier), legt die “Wiener Zeitung” noch eins drauf (siehe –> hier):
Musical ist in den USA eine auf Gewinn ausgerichtete Angelegenheit. In Österreich, speziell in Wien, liest sich das so: 2008 blieben die Einnahmen der Vereinigten Bühnen drei Millionen Euro unter den Erwartungen. Für 2009 wird ein Verlust von sechs Millionen Euro prognostiziert. “Rudolf” hat 84,2 Prozent Auslastung und übertrifft mit dieser mageren Ausbeute immer noch “The Producers”, die es auf gerade 73 Prozent brachten – und zwar, wohlgemerkt, auf 73 Prozent der überhaupt angebotenen Plätze. Womit dieser Flop immer noch spielend “Frühlings Erwachen” toppt, das auf 66,4 Prozent kommt. Im Moment subventioniert die Stadt Wien jede gekaufte Karte mit 36,10 Euro.
Was ist da passiert?
Ganz einfach: Das Musical ist tot. Es fehlen die Stücke. Knüller wie “West Side Story”, “Der Mann von la Mancha”, “Kiss me, Kate” oder “My Fair Lady” gibt es heute nicht mehr. Andrew Lloyd Webber war der letzte Musical-Komponist mit Bühnenpranke – und führte das Genre durch Nachahmer, zu denen er auch leider selbst gehörte, in die Abgründe hemmungslosen Kitsches. Die intellektuellen Stücke eines Stephen Sondheim wiederum konnten sich außerhalb der USA nicht so recht behaupten. In Europa setzte man lieber auf die Webber-Klone. Und verlor.
Insoferne ist also der Ronacher- und Raimund-Theater-Intendantin Kathrin Zechner kein Vorwurf zu machen. Sie kann nichts dafür, dass ein Genre abstirbt.
Einen Vorwurf muss man hingegen jenen Wiener Kulturpolitikern machen, die hartnäckig und durch Verluste unbelehrbar an dem Konzept zweier Musical-Theater in Wien festhalten. Selbst wenn Kathrin Zechner nämlich mit neuen Musical-Konzepten kommt: Sie hat keinen neuen Leonard Bernstein, keinen neuen Frederick Loewe. Sie hat nicht einmal einen neuen Webber.
Vielleicht sollte sich die Stadt Wien einmal Gedanken machen, nur noch ein Haus mit Musicals zu bespielen und das andere in ein reines Operettenhaus umzuwidmen. Denn das stünde Wien gut zu Gesicht. Und viel mehr Misserfolg als mit den Musicals kann es auch nicht geben.
Schlimm daran ist die Ahnungslosigkeit und Ignoranz, die hier aus jeder Zeile spricht. Man könnte meine, eine 80-jährige Volksopern-Abonnentin, die nach eine Vorstellung von “Frühlings Erwachen” betäubt von ihren Bühnenplätzen gestolpert ist, wolle nun jedes Musical in Grund und Boden reden, das jünger ist als 40 Jahre. Worauf bezieht sich denn Herr Baumgartner in seinem Artikel? Auf die “West Side Story” (1957), “Kiss me, Kate” (1947), “Der Mann von La Mancha” (1965) und “My Fair Lady” (1956). Und danach gibt es für den Autor nur mehr einen Komponisten mit “Bühnenpranke”: Andrew Lloyd Webber. Interessant. So gesehen dürfte es in den USA seit Jahrzehnten keine nennenswerten Musicals mehr geben.
Das Musical in Wien ist natürlich noch lange nicht am Ende. Es wäre nur dann am Ende, wenn man für das Ronacher kein Bespielungskonzept finden würde, das dieses Haus als MUSICALhaus platziert und nicht als Varieteetempel, in dem man alles spielen kann, was es am Markt gerade billig gibt oder wo ein name-dropping-passender Regisseur/Schauspieler mitwirkt. Dieses Theater wäre dann tot, wenn man es sterben lässt durch überteuerte Eintrittspreise und eine miese Tonanlage. Es wäre dann tot, wenn man hier ausschließlich aufgewärmten Braten serviert, und nicht Top-Musicalproduktionen präsentiert. Einfach mal Caspar Richter fragen. Wieso ist es möglich, in den USA wunderbare konzertante Fassungen von Musicals wie “Finian’s Rainbow” auf die Bühne zu stellen, während man hierzulande vermutlich bald “Elisabeth” als A-Capella-Stück, als Stück nur mit unter 20-Jährigen oder als interaktive Show mit Publikumswettsingen bringt.
Vielleicht sollte sich die “Wiener Zeitung” mal Gedanken machen, sich ernsthaft mit dem Musicalgenre zu beschäftigen und nicht Leute losschreiben lassen, die wie Fleischhauer rüberkommen. Denn das stünde der “Wiener Zeitung” gut zu Gesicht. Und viel schlechtere Auflagezahlen als mit Glossen wie jener kann es dann ja auch nicht geben.
Martin Bruny am Freitag, den
1. Mai 2009 um 09:11 · gespeichert in Event-Tipps
| 17. September 2009 |
| 19:30 | bis | 22:30 |

Mit “Lola - Der blaue Engel” nach dem Roman “Professor Unrat” von Heinrich Mann und dem Film “Der blaue Engel” von Josef von Sternberg, unter Verwendung des Drehbuches von Carl Zuckmayer, Robert Liebmann und Karl Gustav Vollmoeller bringt das Wiener Theater in der Josefstadt im Sommer 2009 einen Stoff auf die Bühne, der Marlene Dietrich weltberühmt gemacht hat.
“Da er Raat hieß, nannte die ganze Schule ihn Unrat.” – Der strenge und verknöcherte Gymnasiallehrer Professor Raat, der sein bisheriges Leben der Mission der Bildung untergeordnet hat, gerät auf der fanatischen Jagd seiner ihn peinigenden Schüler in die Fänge eines verwirrend-fremdartigen Dunstkreises, der erotischen Halbwelt. Sie, das ist die laszive Lola, eine “Barfußtänzerin” im Tingeltangel-Varietà© “Der blaue Engel”. “Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt”, singt sie für den faszinierten Raat, der ihr in ihre Garderobe folgt – wo er am nächsten Morgen erwacht.
Raat verfällt Lola, die nur auf sein Geld aus ist, denn für ihn ist und bleibt sie die “Künstlerin”. Er quittiert seinen Dienst, lässt seine Moral und all die bürgerlichen Lebensregeln hinter sich und heiratet sie. Aus dem verklemmten Bildungsphilister wird ein leidenschaftlich Liebender – bis zur letzten Konsequenz.
In der Fassung des Wiener Theaters in der Josefstadt tritt, das kann man ruhig so sagen, ein Ensemble von Stars und Durchstartern an. Mit dabei Erwin Steinhauer, Alexander Waechter, Sona MacDonald und Christian Futterknecht ebenso wie Rasmus Borkowski und Katharina Straßer.
“Der blaue Engel” feierte seine Uraufführung im Rahmen der Bregenzer Festspiele am 19. August 2009 (19.30 Uhr) im Theater am Kornmarkt (weitere Aufführungen: 21., 22. und 23. August 2009, 19.30 Uhr) und ist ab 17. September 2009 in Wien im Theater in der Josefstadt zu sehen.
Leading Team
Regie Herbert Föttinger
Bühnenbild und Kostüme Rolf Langenfass
Musikalisches Einrichtung Bela Koreny
Cast
Prof. Immanuel Rath, genannt Unrat Erwin Steinhauer
Rosa Fröhlich, genannt Lola Lola Katharina Straßer
Lohmann, Schüler Rasmus Borkowski
von Ertzum, Schüler Ferdinand Stahl
Angst, Schüler Rafael Schuchter
Der Direktor des Gymnasiums Christian Futterknecht
Herr Kiepert, Zauberkünstler Peter Scholz
Frau Kiepert, genannt Guste, Artistin Sona MacDonald
Ein Clown Rafael Schuchter
Der Wirt vom «Blauen Engel« Alexander Strobele
Ein Kapitän, Besucher des Varietà©s AlexanderWaechter / Peter Moucka
Sascha Samolevic, Pianist Bela Koreny
Eine Tänzerin Beata Vavken
Martin Bruny am Freitag, den
24. April 2009 um 20:27 · gespeichert in Event-Tipps
| 26. Mai 2009 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Gasometer: Snow Patrol
26.05.2009
BEGINN: 20:00 Uhr
Snow Patrol aus Belfast/Glasgow sind der Musikexport Nr.1 aus Großbritannien: ihr 2006er Album »Eyes Open« verkaufte sich weltweit 4,5 Millionen Mal und auch ihr aktuelles Album »A Hundred Million Suns« überzeugt mit eingängigen Songs und großen Melodien.
Nach dem fabulösen Frequency Gig von 2007 und einer exzellenten Arena-Show kommen Snow Patrol nun endlich wieder nach Österreich. Im Rahmen ihrer »Take Back The Cities Tour 2009« steht die sympathische Band um Sänger Gary Lightbody auf unserer Bühne, um ihren Fans neben »Run«, »Chasing Cars« und »Shut your Eyes« ihre aktuellen Hits »Take Back The City« und »Crack The Shutters« zu präsentieren.
SNOW PATROL
http://www.snowpatrol.com
http://www.myspace.com/snowpatrol
Martin Bruny am Freitag, den
24. April 2009 um 20:14 · gespeichert in Event-Tipps
Theater Akzent: Here we are! The Andrew Sisters
von Andy Hallwaxx
Mit Beatrice Frey, Susa Meyer und Barbara Spitz
Die Andrews Sisters waren die erfolgreichste weibliche Vokalgruppe der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Dieses Trio brachte es zwischen 1938 und 1951 auf über einhundert Charthits und einige davon sind für immer unvergesslich. Wer erinnert sich nicht an die großartigen Songs: Bei mir bist du schön, Boogie Woogie Bugle Boy, Rum and Coca Cola.
Die drei Schwestern LaVerne Sofie, Maxine Angelyn und Patty Marie begannen mit Auftritten in Amateur-Revuen, doch schon bald lag ihnen ganz Amerika zu Füßen. Aber was war ihr Erfolgsrezept? War es der musikalische Vater aus Griechenland? Oder die kochende, norwegische Mutter, welche ein Restaurant in Minneapolis führte?
In der Küche der Mutter nahm alles seinen Anfang. Dort lernten die Andrews Sisters alles über das Leben, die Musik und das Kochen. Und genau dort treffen wir die Andrews Sisters zum perfekten “Promi-Dinner” wieder.
Ganz privat, in ihrer Küche, verraten sie uns nicht nur das Rezept ihres legendären “Swinging Chicken”,wir lernen sie auch von einer neuen Seite kennen. Denn was als harmlose “Kochshow” beginnt, endet in einer kulinarischen Katastrophe.
Regie: Andy Hallwaxx
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Musikalische Leitung: Matthias Bauer
Vorstellungstermine
6., 7., 8. Mai, 19.30 Uhr
Kartenpreise: € 10,50 / 7,-
Martin Bruny am Freitag, den
24. April 2009 um 13:52 · gespeichert in Event-Tipps
| 12. Mai 2009 |
| 20:00 | bis | 23:00 |
Schauspielhaus: Josef Winkler / Antonio Latella
Wild wuchern die Wörter in meinem Kopf. Ein Triptychon
Ein Schauspiel / Wien / Uraufführung
TEXT NACH Josef Winkler
In dem Projekt Triptychon bewegen sich die beiden künstlerischen Welten des italienischen Regisseurs Antonio Latella und des österreichischen Schriftstellers Josef Winkler aufeinander zu. Aus einer unheiligen Dreifaltigkeit aus Katholizismus, Homoerotik und Schreiben wird die Poesie der Winkler’schen Sprache drei Schauspielern, drei Figuren, auf den Leib geschrieben: Priester, Transvestit und Dichter. Mehr
Der italienische Regisseur Antonio Latella ist dem genauen Umgang mit Sprache und Körperlichkeit ebenso verpflichtet wie der österreichische Schriftsteller Josef Winkler. Beide haben ihren Pasolini gelesen und ihren Katechismus, beide sind ohne den italienischen Bezugsrahmen nicht zu denken.
Latella, unweit des Friedhofs der bitteren Orangen in Neapel geboren, kannte das Werk Josef Winklers bislang nicht, da es nicht auf Italienisch vorlag. Aus dem gemeinsamen Interesse an und für bestimmte Themen und Personen wurde für ihn Winklers Werk zu einer persönlichen Entdeckung. In dem Projekt Triptychon bewegen sich die beiden künstlerischen Welten nun aufeinander zu, und der Staatspreis- und Büchnerpreisträger erfährt zum ersten Mal eine Interpretation durch einen italienischen Regisseur.
In einer unheiligen Dreifaltigkeit aus Katholizismus, Homoerotik und Schreiben entsteht das literarische Universum von Josef Winkler als Partitur aus Worten und Stimmen. Die Poesie der Winkler’schen Sprache wird drei Schauspielern auf den Leib geschrieben:Priester, Transvestit, Dichter. Drei Männer, ein Wechselspiel von Litanei und Gebet, von Totengeschichten und Kindheitserinnerungen, von sexueller und Todesphantasie: Die Ohnmacht gegenüber der lebenslänglichen Unterdrückung durch Vater und Sprache, durch Kirche und Staat bahnt sich ihren Weg in wortgewaltigen Tiraden und Bildern, in denen die eigenen Mittel, die Sprache, stets hinterfragt und von Neuem gesucht werden.
INSZENIERUNG / Antonio Latella
AUSSTATTUNG / Annelisa Zacharia
LICHT / Giorgio Cervesi Ripa
MUSIK / Franco Visioli
DRAMATURGIE / Alexandra Millner
MIT Steffen Höld, Max Mayer und andere
Spieltage
12.05.09 20:00
14.05.09 20:00
15.05.09 20:00
19.05.09 20:00
27.05.09 20:00
28.05.09 20:00
PUBLIKUMSGESPRÄCH
15. Mai, im Anschluss an die Vorstellung, Schauspielhaus
Martin Bruny am Freitag, den
24. April 2009 um 13:43 · gespeichert in Event-Tipps
| 14. Mai 2009 |
| 19:30 | bis | 22:30 |
Kornà©l Mundruczà³
Frankenstein-terv - Das Frankenstein-Projekt
Karlsplatz / Resselpark
Ein installatives Schauspiel / Budapest / Österreich-Premiere
für Zuschauer ab 16 Jahren
Der ungarische Film- und Theaterregisseur Kornel Mundruczo, der für seine extremen Arbeiten bekannt geworden ist, entwickelt in einem Container ein vollkommen unsentimentales Sozialdrama: eine Mischung aus Splatterkomödie, Casting-Show und der wilden lebendigen Realität derer, die es im neuen EU-Ungarn sozial nicht geschafft haben. Mehr
Die Zuschauer sitzen in einem vollgestopften Container, in dem Victoria samt Verwandtschaft und Freunden sozial abgestürzt lebt, dies und jenes betreibt,
verkauft, begaunert. Jetzt gerade hat man den Container an einen Freund vermietet, der einen Film drehen möchte und im Container ein Casting durchführt.
Nachdem, nicht unzynisch, »Big Brother«-mäßig verschiedene talentfreie Kandidaten vorgeführt wurden, entscheidet er sich für einen wortkargen jungen Mann, dem man nicht ansieht, dass er weint, wenn er weint. Dieser ist, wie sich später herausstellt, sein Sohn; vor allem aber ist er das wirkliche Monster, von dem alle glauben, er spielt nur das Monster. Wie in einer schrillen Realityshow erleben wir, wie er in den folgenden Stunden alle Bewohner des Containers abschlachtet. Gleichzeitig sehen wir einem vollkommen unsentimentalen Sozialdrama zu, bei dem wir wie selbstverständlich dabei sind, einer Mischung aus Splatterkomödie, Castingshow und der wilden lebendigen Realität derer, die es im neuen EU-Ungarn sozial nicht geschafft haben.
Der junge Film- und Theaterregisseur Kornà©l Mundruczà³ aus Budapest ist in den letzten vier Jahren mit einigen extremen Arbeiten aufgefallen und gewann in Cannes für seinen Film Delta 2008 den Preis der internationalen Filmkritik. Auch Frankenstein-terv ist bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet worden.
TEXT VON / Kornà©l Mundruczà³ und Yvette Bàrà³
INSZENIERUNG / Kornà©l Mundruczà³
BÜHNE UND KOSTÜME / Mà¡rton àgh
DRAMATURGIE / Viktà³ria Petrà¡nyi
CASTING / Mari Boros, Jà¡nos György
PRODUCTION MANAGER / Dà³ra Büki
MIT Jà¡nos Derzsi, Rudolf Frecska, àgota Kiss, Kinga Mezei/Kata Wà©ber, Lili Monori, Roland Rà¡ba, Andrea Spolarics, Natasa Stork
Spieltage
14.05.09 19:30
15.05.09 19:30
16.05.09 19:30
17.05.09 15:00
17.05.09 19:30
Preise
EUR 28,-
Sprache
Ungarisch mit deutscher Simultanübersetzung
PUBLIKUMSGESPRÄCH
15. Mai, im Anschluss an die Vorstellung am Spielort
Martin Bruny am Dienstag, den
21. April 2009 um 22:18 · gespeichert in Event-Tipps
| 28. Mai 2009 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
Theater Forum Schwechat: Stopptafelbesessenheit von und mit Flo Stanek & Jürgen Miedl
28. Mai 2009, 20.00 Uhr
Das Programm “Stopptafelbesessenheit” ist eine Zusammenstellung aus neuen Liedern und Sketchen. Ein abwechslungsreicher Abend, teils angelehnt an den britischen Nonsense-Humor, teils der Wiener Kabarett-Tradition nach Kreisler verpflichtet, erwartet das Publikum.
Die Spanne der Darbietungen umfasst unter anderem: Neu erfundene Volkstänze, musikalische Parodien, eine Fassung von ‘Romeo und Julia’ für Puppentheater, schräge Sketches und anmutige Chansons. Die musikalische Untermalung durch Klavier und Gitarre übernehmen die zwei jüngsten österreichischen Kabarettisten selbst.
Kartenpreis
€ 14,50 (€ 11,50)
Martin Bruny am Montag, den
20. April 2009 um 23:59 · gespeichert in Event-Tipps
| 22. Mai 2009 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Konservatorium Wien Privatuniversität: FAME
Einmal ganz oben stehen, den Namen in Riesenlettern auf der Leuchtreklame sehen, Star sein, von Fans bestürmt, geliebt, gefeiert: Fame - Ruhm! Sie haben es bereits geschafft: Liza Minelli, Al Pacino und Sarah Michelle Gellar, alle Absolventen der High School of Performing Arts in New York. Genau dorthin wollen auch Nick, Serena, Carmen, Joe, Tyrone und all die anderen angehenden Musiker, Tänzer und Schauspieler, die sich der gnadenlosen Aufnahmeprüfung stellen. Vier Jahre lang wird die Schule zum Mittelpunkt ihres Lebens.
FAME erzählt vom harten Weg zum Ruhm - doch der wird nicht nur bestimmt von strengen Lehrern und knochenhartem Training, sondern auch von der ersten Liebe, Freundschaften und Intrigen.
Die Vorlage für das mitreißende Musical lieferte der Kinofilm »FAME - Der Weg zum Ruhm« von Alan Parker aus dem Jahre 1980. Die Palette der Musik reicht von berührenden Balladen wie »I Want To Make Magic« bis zu den großartigen Tanznummern »Dancin‘ On The Sidewalk« und, nicht zu vergessen, dem Oscar-prämierten Titelsong »Fame«, der Filmhauptdarstellerin Irene Cara zum Weltstar machte.
Die Bühnenversion von “FAME”, die mit dem gleichnamigen Film musikalisch recht wenig zu tun hat, ist am 22. Mai sowie vom 25. bis 29. Mai 2009 in der Konservatorium Wien Privatuniversität zu sehen, mit den Studenten der Abteilung Muskalisches Unterhaltungstheater.
Team
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Regie: Ricarda Ludigkeit
Bühnenbild: Sam Madwar
Kostüme: Doris Richter
Lichtdesign: Barbara Dulcinea Jan
Ort
Konservatorium Wien Privatuniversität, Leonie-Rysanek-Saal
Johannesgasse 4a, 1010 Wien
Karten
EUR 15,- / 9,- an der Kassa der Konservatorium Wien Privatuniversität erhältlich
Martin Bruny am Montag, den
30. März 2009 um 12:37 · gespeichert in Event-Tipps
| 23. Mai 2009 |
| 19:00 | bis | 22:00 |
Krim Kirche: “Paulus” (Musical)
Samstag 23. Mai 2009: 19.00 Uhr
Krim Kirche, Döbling, 19. Sollingergasse 24
Text und Drehbuch von Sarah Hucek, Musik von Alois Lugitsch
»Vom SAULUS zum PAULUS« – eine Redewendung, die man heute noch oft hört, doch was ist damit eigentlich gemeint?
Dies ist die Geschichte von Paulus, einem ungewöhnlichen und mutigen Mann. Sie zeigt die Konflikte um die Christen , Heiden und Juden des ersten Jahrhunderts nach Christus auf. Paulus brachte das Christentum zu den Heiden, welche damals alle nicht-jüdischen Menschen waren. Vom jüdischen Christenverfolger zum großen Heidenmissionar durchlebte er alle Höhen und Tiefen, die ein starker Glaube mit sich bringen kann.
Heute ist Paulus vor allem durch seine Briefe bekannt, so findet man bei vielen Trauungen als Lesung das Hohelied der Liebe aus einem seiner Briefe an Korinth.
Der Weg dieses schillernden Mannes wird, basierend auf Fakten und einer Portion Fiktion, in diesem Musical dargestellt. Und obwohl es nahezu unmöglich ist, diesen vielseitigen Menschen in einem Stück zusammenzufassen, ist es gelungen, einen umfassenden Einblick in das Leben des Paulus zu geben, ihn sowohl in seiner Menschlichkeit, als auch in seinem großen Auftrag zu beleuchten und trotz der vereinfachten Darstellung einen Zugang zu diesem außergewöhnlichen Mann zu schaffen. Letztendlich ermutigt uns dieses Stück, unseren inneren Überzeugungen und unserem Glauben, trotz Konflikten oder Hindernissen treu zu bleiben.
Martin Bruny am Samstag, den
21. März 2009 um 17:11 · gespeichert in Event-Tipps
| 21. Mai 2009 |
| 20:30 | bis | 22:30 |
Porgy & Bess: Jeff Ballard / Larry Grenadier / Mark Turner »Fly«
Donnerstag, 21. Mai 2009, 20.30 Uhr
Jeff Ballard: drums
Larry Grenadier: bass
Mark Turner: tenor saxophone
Wenn sich Musiker von solcher Qualität in einem Trio zusammenfinden, bedarf es keiner nennenswerten Vorstellungsgabe sich auszumalen, dass das Ergebnis zunächst wenigstens ein interessantes sein dürfte. Wenn sich, wie in diesem Fall, die Auffassungen von Spiel und Herangehensweise derart gut ergänzen, dann haben wir es mit einer musikalischen Wunderwaffe zu tun. Alle drei, Mark Turner, Larry Grenadier, sowie Jeff Ballard (die beiden Letztgenannten bilden übrigens zwei Drittel des Brad Mehldau Trios) werden in den weltweiten Jazz-Medien als führende Köpfe einer neuen Musikergeneration bezeichnet. Hört man, wovon da die Rede ist, erschließen sich die am häufigsten verwandten Begriffe wie von selbst. Von »Vielschichtigkeit« wird immer wieder geschrieben. Diese Vielschichtigkeit bezieht sich auf die Deutungs- und Rezeptionsmöglichkeiten, die das Spiel der drei den Zuhörern lässt. Nicht nur insofern ist der Titel des Trios mit »Fly« mehr als passend gewählt. (Pressetext)
Eintritt:
EUR 18,00
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