Archiv - Musical
Martin Bruny am Mittwoch, den
9. Mai 2007 um 09:21 · gespeichert in Musical, Broadway, Awards
Lucille Lortel (1900-1999) war eine amerikanische Schauspielerin und Theaterproduzentin, die ganz sicher in Erinnerung bleiben wird, wurde doch ein Award nach ihr benannt, der seit 1986 jedes Jahr an die besten Off-Broadway-Produktionen vergeben wird. Hinter den Lucille Lortel Awards stehen drei Organisationen: die League of Off-Broadway Theatres and Producers, die Lucille Lortel Foundation und der Theatre Development Fund.
2007 gingen die Preise an folgende Shows:
Outstanding Play
- Stuff Happens; Written by David Hare; Produced by The Public Theater
Outstanding Musical
- In the Heights; Book by Quiara Alegràa Hudes, Music and Lyrics by Lin-Manuel Miranda; Produced by Kevin McCollum, Jeffrey Seller, and Jill Furman
- Spring Awakening; Book and Lyrics by Steven Sater, Music by Duncan Sheik; Produced by Atlantic Theater Company, in association with Tom Hulce and Ira Pittelman
Outstanding Revival
- Two Trains Running; By August Wilson; Produced by Signature Theatre Company
Outstanding Solo Show
- No Child; Written and Performed by Nilaja Sun; Produced by Scott Morfee, Tom Wirtshafter and Epic Theatre Center
Outstanding Director
- Daniel Sullivan, Stuff Happens
Outstanding Choreographer
- Andy Blankenbuehler, In the Heights
Outstanding Lead Actor
- Peter Francis James, Stuff Happens
Outstanding Lead Actress
- Gloria Reuben, Stuff Happens
Outstanding Featured Actor
- Arthur French, Two Trains Running
Outstanding Featured Actress
- Sherie Rene Scott, Landscape of the Body
Outstanding Scenic Design
- Derek McLane, The Voysey Inheritance
Outstanding Costume Design
- Gregory Gale, The Voysey Inheritance
Outstanding Lighting Design
- Kevin Adams, Spring Awakening
Outstanding Sound Design
- Martin Desjardins, columbinus
Weitere Auszeichnungen
Lifetime Achievement Award: Kevin Kline
Playwrights’ Sidewalk Inductee: Christopher Durang
Outstanding Body of Work: Classical Theatre of Harlem
Edith Oliver Award for Sustained Excellence: Rick Sordelet
Special Award Star Denotes Recipient Actors’ Fund Of America
Martin Bruny am Mittwoch, den
9. Mai 2007 um 09:01 · gespeichert in Musical, Broadway, Awards
Am 7. Mai 2007 wurden die Gewinner der diesjährigen New York Drama Critics’ Circle Awards bekannt gegeben. In der Kategorie “Best Musical” konnte Duncan Sheiks Show “Spring Awakening” punkten.
Alle Kategorien im Überblick:
Best Play: The Coast of Utopia, by Tom Stoppard
Best American Play: Radio Golf, by August Wilson
Best Musical: Spring Awakening, by Duncan Sheik and Steven Sater
Special Citation: The Broadway revival of Journey’s End
Martin Bruny am Mittwoch, den
9. Mai 2007 um 00:46 · gespeichert in Musical, TV
Okay, Kyrre Kvam hätte sich vielleicht einen etwas besseren Start der ORF-Sitcom “Mitten im 8en” gewünscht, in der er heute, am 9. Mai 2007, als Veeti, der finnische Raumausstatter auftaucht, aber man kann nicht alles haben. Es hat doch auch was, wenn immerhin der Vizekanzler einer Republik persönlich die Absetzung einer Fernsehserie verlangt. Ich frag mich ja dieser Tage des Öfteren, was passiert wäre, wenn Wilhelm Molterer in Zeiten Mundls in der Regierung gesessen wäre. Schwamm drüber. Für alle Kvam-Fans also: Mitten im 8en, ORF1, 19:20 Uhr.
Martin Bruny am Dienstag, den
8. Mai 2007 um 15:08 · gespeichert in Musical, Theater
Es gab mal eine Zeit, da war es für Musical-Hardcorefans noch leistbar, fast jeden Tag ins Theater zu gehen - wird es vielleicht bald mal heißen. Zumindest, was das Raimund Theater betrifft. So manch Musicalfan leistete sich hunderte Vorstellungen seiner Lieblingsshow. Einer der Gründe: Stehplätze gab es in den Theatern der Vereinigten Bühnen Wien um wohlfeile 2,5 Euro.
2008 zieht die Queen-Show “We Will Rock You” ins Raimund Theater ein - und ein anderer Wind. Es gibt bei den Tickets Preissteigerungen um bis zu 500 Prozent. So kostet ein Stehplatz nun nicht mehr 2,5, sondern 15 Euro.
Sollen wir es gleich das Barbra-Streisand-Syndrom nennen, das hier bei den Kalkulationen mitgespielt haben könnte? Barbra treibt es natürlich etwas weiter, sie nimmt gleich 125 Euro für Plätze, auf denen man maximal die Live-Übertragung ihrer Show auf Vidiwalls erkennen kann.
Mir persönlich ist es ja gleich, Stehplatz ist nicht mein Ding. Man sieht im 2. Rang schlecht, die Luft ist schlecht. 2,5 Euro, ja, da kann man notfalls damit leben. 15 Euro ist gleichzusetzen mit einem Sperren der Stehplätze, denn sie sind das Geld nicht mehr wert. Das gleiche gilt für Sitze mit eingeschränkter Sicht. Hier steigt der Preis um 100 Prozent von 10 Euro auf 20 Euro. 10 Euro sind Sitze mit eingeschränkter Sicht wert, immer mit dem Risiko verbunden, dass man, wenn man Pech hat, auch tatsächlich fast gar nichts sieht. 20 Euro sind diese Plätze nicht wert. Insgesamt ist die massive Preiserhöhungspolitik deutlich im Billigpreissegment angesiedelt und widerspricht allem, was in den vergangenen Jahrzehnten in Wien von der Politik im Kulturbereich verwirklicht wurde. Aber vielleicht hat es ja auch ein Gutes, und die jungen Leute gehen wieder verstärkt in die Burg, in die Volksoper oder ins Volkstheater - zu Preisen, die sich nicht an Verhältnissen orientieren, die es in Wien nicht gibt.
Die Preise im Überblick (in Euro, Mo-Do):
Kategorie Preis alt/neu
Gelb 72 / 78
Blau 67 / 72
Rot 59 / 60
Orange 45 / 46
Grün 23 / 30
Rosa 10 / 20
Stehplätze 2,50 / 15
Die Preise im Überblick (in Euro, Fr +Sa Abendvorstellungen):
Kategorie Preis alt/neu
Gelb 95 / 98
Blau 88 / 90
Rot 69 / 78
Orange 53 / 62
Grün 25 / 52
Rosa 10 / 20
Stehplätze 2,50 / 15
Mit “We Will Rock You” zieht auch ein anderer Spielplan ins Raimund Theater ein. Es gibt keinen Schließtag, und am Samstag und Sonntag sind durchgehend zwei Vorstellungen pro Tag angesetzt. Die Nachmittagsvorstellungen sind preislich etwas günstiger als die Abendvorstellungen am Wochenende (90/84/72/56/42/20/15).
Update, 21. Mai 2007: Mittlerweise wurden die meisten Montage aus dem Ticketsystem von Wien-Ticket eliminiert. Auch von den Doppelvorstellungen am Sonntag findet man ab Februar keine mehr. Da man weitere Änderungen wohl nicht ausschließen kann, ist es besser, den aktuellen Stand entweder telefonisch bei Wien-Ticket zu erfragen oder im Netz nachzusehen.
Update, 28. Mai 2007: Nun wurden auch die Ticketpreise etwas gesenkt. Stehplätze kosten nun 10 Euro, statt 15 Euro. Die ursprüngliche 10-Euro-Kategorie, die auf 20 Euro gehoben wurde, kostet nun 15 Euro.
Martin Bruny am Dienstag, den
8. Mai 2007 um 12:02 · gespeichert in Musical, Castingshows
It’s actually an appalling lowering of standards, this whole TV-dominated culture. I promise you will never find us on some panel bullying and ridiculing young performers. [Story]
Martin Bruny am Dienstag, den
8. Mai 2007 um 10:55 · gespeichert in Musical, Castingshows
Im Herbst geht in Holland eine Musical-Castingshow über die Bühne, die eines zum Ziel hat: eine neue “Evita”.
Man mag nun zu diesem Trend stehen, wie man will, er scheint sich jedenfalls wie ein Virus über die ganze Welt zu verbreiten: Hauptrollen in neuen Musicalproduktionen werden immer öfter per TV-Casting besetzt.
Nun gut, das holländische Castingformat, das eine Hauptdarstellerin für Andrew Lloyd Webbers “Evita” sucht, kann jedenfalls mit einer sehr attraktiven und stimmgewaltigen Diva aufwarten: Pia Douwes wird mitbestimmen, wer gut genug ist, eine ihrer Nachfolgerinnen zu werden. [Story]
Martin Bruny am Dienstag, den
8. Mai 2007 um 00:44 · gespeichert in Netz, Musical, Theater
Jason Robert Browns Website hat sich in den vergangenen Monaten zu einer lebendigen Austauschplattform zwischen dem Komponisten und all jenen entwickelt, die sich für seine Musik interessieren. Bei manchen Anfragen platzt ihm schon mal der Kragen, woraufhin er sich dann gleich ein paar Mal dafür entschuldigt und verspricht, ein besserer und geduldigerer Mensch zu werden. Meistens dreht es sich dabei um die Frage, ob die Reihenfolge der einzelnen Lieder bei seinem Musical “Songs for a New World” eine zufällige sei oder von ihm tatsächlich beabsichtigt.
Wie auch immer, von seinem Musical “Songs for a New World” hat er auf seiner Website in der Rubrik “Weblog” einige Demos online, die er 1992-1994 mit Billy Porter und Kristine Zbornik aufgenommen hat: “King of the World” und “”Surabaya-Santa”.
Martin Bruny am Montag, den
7. Mai 2007 um 23:15 · gespeichert in Musical, Castingshows
“Deutschland sucht den Superstar” ist zu Ende, gewonnen hat Mark Medlock. Fest eingespannt in Dieter Bohlens Hitfabrik kann er sich zumindest ein paar einschlägige Charthits erwarten, viel mehr wird es wohl nicht werden. Traditionellerweise wird im Rahmen der Berichterstattung über Castingshows auch immer wieder auf das Schicksal der Sieger der vorherigen Staffeln eingegangen. Da heißt es für Alexander Klaws fest gegen eventuell aufkommende Tränen anzukämpfen, ist er doch laut “Kölner Stadt-Anzeiger” “von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, in der Berliner Inszenierung des Musicals »Tanz der Vampire«.” Fazit der Kölner Zeitung: “Superstars sehen anders aus.”
Genau das ist das Problem mit Castingshows, mit dem Traum vom Popstar: Wer’s nicht schafft, glaubt dann halt “wenigstens bei einem Musical unterzukommen”. Genau das macht die gescheiterten Popstars dann meist auch zu nichts anderem als zu völlig unbrauchbaren Musicaldarstellern, die am Anfang ihrer vermeintlichen Musicalkarriere noch als Zuschauerlockvögel mit bunten Federn eingesetzt werden, aber bald schon in Vergessenheit geraten. Es ist ärgerlich, dass man das Musicalgenre mit diesem Vorgehen auf ein Niveau bringt, das es nicht verdient hat. Sicher gibt es Ausnahmen, gerade das amerikanische Format “American Idol” bringt immer wieder interessante Leute an die Öffentlichkeit, die zwar nicht die Fernsehshow für sich entscheiden, aber nach ihrem frühen Ausscheiden Rollen in Broadway-Produktionen oder Filmen ergattern können. Musterbeispiel dafür ist Jennifer Hudson (”Dreamgirls”). Freilich war sie dem Musicalgenre schon vor “American Idol” verbunden, und ganz ehrlich, eine Jennifer Hudson ist mit dem, was bei “DSDS” ausgesiebt wird, nicht annähernd vergleichbar.
Fakt ist, dass Castingshows dem Image des Musicalgenres als ernstzunehmender Kunstform Schaden zufügen können. “Du taugst nix für eine Karriere als Popstar, versuchs mal beim Musical” - eine gängige Formulierung im Rahmen von Castings. Es ist eine Art Abqualifizierung, die die wahren Verhältnisse wahnwitzigerweise umkehrt. Denn es sind die ausgebildeten Musicalsänger, die am Theater Entertainment der Spitzenklasse bieten und nicht geklonte Möchtergernstars, die in 90 Prozent der Fälle schon wenige Monate nach dem Start ihrer Karriere wieder dort gelandet sind, wo sie vorher waren.
Martin Bruny am Sonntag, den
6. Mai 2007 um 11:12 · gespeichert in Musical, Broadway
Auf seiner “mySpace”-Site hat Adam Pascal es vor ein paar Tagen erwähnt. Zu früh übrigens, sodass er sein Posting hurtig wieder entfernen musste. Freilich doch zu spät, denn Playbill war es immerhin eine Schlagzeile wert: Adam Pascal und Anthony Rapp kehren zur Broadway-Produktion von “Rent” zurück - für sechs Wochen ab dem 30. Juli bis zum 9. September 2007.
Nun ist alles offiziell. Es gibt einen neuen Eintrag von Adam Pascal, der da lautet:
spilled the beans
hey everyone so i had to remove the blog about rent because i announced it too soon. sorry about that. but now that it is offical i can say that anthony and i are very excited to be returning this summer, and we hope you all come back and see us. also once again i am currently on cape cod filming a movie called american primitive. it is a drama set in the early 70’s about a gay couple(me and tate donavan) and their 2 teenage daughters, who dont know they are a couple. its been lots a fun and i had my first onscreen kiss with a boy….not so bad…not so good…. but not so bad. anyway please check out me and larry at bb kings on may 9th. also alot of you have been asking about goyband. i dont have any realease info. because of the nature of independent film you kind of dont know until you know…but ill keep you posted. much love - adam
Was lernen wir daraus? Was früher der Dorftrommler war, ist heute “mySpace”.
Martin Bruny am Freitag, den
4. Mai 2007 um 13:00 · gespeichert in Musical, Wien
Nun ist es auch zu 100 Prozent fix. Per Presseaussendung bestätigen die Vereinigten Bühnen Wien die Nachfolgeproduktion von “Rebecca” im Raimund Theater: “We Will Rock You”. Der Pressetext im Originalwortlaut:
Kathrin Zechner, Intendantin der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN, und Michael Brenner in Kooperation mit Queen Theatrical Productions, Phil McIntyre Entertainments und Tribeca Theatrical Productions bringen die Erfolgsproduktion vom Londoner Westend nach Wien.
Premiere ist am 24. Jänner 2008 im Raimund Theater.
»WE WILL ROCK YOU« - ENDLICH IN WIEN
In Kooperation präsentieren VBW und WWRY GMBH mit dem Originalteam der aufsehenerregenden Londoner Urfassung – QUEEN-Musiker Brian May und Roger Taylor, Regisseur und Erfolgsautor Ben Elton, Set-Designer Mark Fischer sowie bekennender Queen-Fan Robert De Niro - die Show. In Wien wird nach dem Muster der Londoner Produktion eine Version in deutscher Sprache (Songtexte größtenteils in Englisch) bis 13. Juli 2008 gezeigt.
»WE WILL ROCK YOU« – DIE ERFOLGSGESCHICHTE
Unzählige Number-One-Hits und unvergessliche Live-Shows - QUEEN zählt zweifelsohne zu den wenigen legendären Formationen, die Musikgeschichte geschrieben haben. Mit ihrem eigenen Musical »WE WILL ROCK YOU« krönt die Band diese unglaubliche Erfolgsgeschichte erneut auf beeindruckende Weise. »WE WILL ROCK YOU†ist eine Queen Theatrical Productions/Phil McIntyre-Produktion zusammen mit Robert De Niro’s Tribeca Theatrical Productions. Musik und Songtexte sind von Queen selbst, für Buch und Regie zeichnet Ben Elton verantwortlich, die musikalische Supervision liegt in den Händen von Brian May und Roger Taylor höchstpersönlich.
Seit der Uraufführung am 14. Mai 2002 im Londoner Dominion Theatre, einer der größten Bühnen am Westend, wurden für die Londoner Urfassung über 3 Millionen Tickets verkauft. Damit ist WE WILL ROCK YOU derzeit das am längsten gespielte Musical am Dominion Theatre.
VBW UND BB-PROMOTION – ZWEI STARKE PARTNER
Intendantin Kathrin Zechner will ihrem Publikum mit dieser Show wieder einen anderen Aspekt der Vielfalt des Musical-Genres zeigen und freut sich besonders, dass sich die internationalen Produzenten für ihr Raimund Theater entschieden haben: »Mit der VBW Welturaufführung REBECCA bieten wir unserem Publikum ein typisches DramaMusical mit symphonischer Musik und großartigen Balladen. Zu Beginn 2008 setzen wir hierzu – im Sinne meines künstlerischen Konzeptes der Vielfalt - mit »WE WILL ROCK YOU« einen bewussten Kontrapunkt. Als ich die Show im Dominion Theatre in London sah, wusste ich sofort: Diese einzigartige Show möchte ich für mein Publikum nach Wien bringen. Es freut mich daher umso mehr, dies nun in Kooperation mit den WWRY Produzenten, Michael Brenner und Dagmar Windisch verwirklichen zu können! Ich möchte mich deshalb auch ganz speziell bei ihnen beiden persönlich für die großartige Kooperationsbereitschaft bedanken!«
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