Martin Bruny am Samstag, den
13. November 2010 um 01:44 · gespeichert in Musical, Wien
Wenn Wiener Musicalproduktionen manchmal ein ganz eigener Wiener Touch nachgesagt wird, so lässt sich der oft auf eine ganz spezifische, feine Prise Sentiment, man mag es auch Melancholie nennen, zurückführen. Das war das Geheimrezept von “Romeo & Julia” beispielsweise, an dem bemühten Unterdrücken von Sentiment in bestimmten Szenen scheiterte unter anderem “Rudolf” in Wien (im Gegensatz zur Budapester Version, die mit der Figur des Puppenspielers genau in diesem Punkt die eigentliche “Wiener Version” gewesen wäre).
Mit Drew Sarich als neuem Krolock in der aktuellen Produktion von “Tanz der Vampire” im Ronacher ist eine genau durchdachte und von Sarich erarbeitete Portion Sentiment und ein Meer von Gefühl in die Figur des Krolock zurückgekehrt - in einem Ausmaß, und das ist natürlich völlig subjektiv, wie ich es nur aus der Zeit von Steve Barton kenne. Drew Sarich und Steve Barton kann man natürlich stimmlich nicht vergleichen, dazu sind sie zu unterschiedlich. Das Gute ist, dass hier keinerlei Copycat greift. Drew Sarich würde, selbst wenn er es könnte, den Teufel tun und seine Stimme so malträtieren, dass er annähernd in eine Stimmlage wie Steve Barton kommt. Er legt seine Rolle innerhalb gegebener Grenzen neu an, setzt bei seinen Soloparts neue stimmliche Akzente, setzt Varianten ein, die den altbekannten Songs auf einmal eine völlig neue Atmosphäre einhauchen. Hohe Töne kommen bei Sarich stets scheinbar ohne Mühe. Er setzt sie nicht ein, um zu prahlen, er setzt sie wohldosiert ein, um eine Szene wie jene im Tanzsaal, wo er die Stelle “zum Sterben verdammt” in drei Etappen bis zum H jagt, mit einem auch stimmlichen Höhepunkt zu veredeln, unvergesslich zu machen, und das ist die Kunst des Drew Sarich, unter anderem.
Drew Sarich ist eine Bühnenpersönlichkeit, die die Figur des Krolock mit Leben erfüllt. Würde man nun als Vergleich Thomas Borchert heranziehen, so hatte man bei Borchert das Gefühl, dass er bestrebt ist, einen möglichst gefühlsleeren Krolock zu zeigen. So tot wie möglich sollte er sein, kalte Augen, sinnentleerte, steife Gesten, Starrheit. Wenn dann doch so etwas wie “Gefühl” aufblitzte, war es nicht wirklich “glaubhaft” im Rahmen der Gesamtgestaltung, es wirkte eher mechanisch, künstlich. Das mag eine Interpretation dieser Rolle sein, und Thomas Borchert hatte damit verdienten Erfolg. Sarich ist das exakte Gegenteil von Borchert. Dieser Krolock lebt, er lebt intensiver in seinen emotionalen, melancholischen Seiten, er ist expressiv verzweifelter und auch böser, und wenn er Karikatur sein will, wie in der Szene am Ende des Stücks, bevor er in den Bühnenboden fährt, dann ist er das schriller als Borchert. Während von Borchert Mimik äußerst reduziert eingesetzt wird, ist sie bei Sarich vielschichtig, während Borchert seinen Teil der Duette auf die Bühne knallt, harmoniert Sarich mit Marjan Shaki, umschmeichelt mit seiner Stimme die noch zu sehr auf Borchert gedrillte Marjan Shaki, die jetzt vielleicht auch zurückgenommener singen könnte, weil Sarich auch ihr genug Bühnenluft lässt. Jeder Bühnenpartner ist ein Spiegel für seine Mitspieler, und so hat sich die ganze Show durch Drew Sarichs ganz andere Interpretation verändert. Vielleicht ist den Mitwirkenden noch gar nicht bewusst, in welchem Ausmaß.
Mit Drew Sarich wird die “Unstillbare Gier” wieder zum Höhepunkt der Show. Mit welchem Körpereinsatz Sarich hier seine Verzweiflung gestaltet, ist beeindruckend. Und ja, es kommt manchmal auf drei Skunden in einer Show an, auf drei Sekunden, die eine Interpretation unvergesslich machen können. Wie Sarich sich von den Gräbern in die “Tiefe” stürzt und gerade noch an der Rampe am Boden liegend Halt findet, das ist nicht nur auf Effekt konzipiert, es ist vor allem passend, es verleiht der Figur einen Hauch von Magie, ebenso wie der Körpereinsatz bei Steve Barton passend war, der es ebenfalls bei diesem Lied an nichts mangeln ließ, wenn auch nicht in einem derartigen Ausmaß, wie es Drew Sarich derzeit zeigt. Beide zeichnete auch die Fähigkeit aus, ihre Lieder erzählen zu können, beide beherrsch(t)en die Kunst, ihren Liedvortrag mit weichen Zwischentönen so vielschichtig und nuancenreich zu gestalten. Nur so wurde “Tanz der Vampire” zu einer Show, die die Fans hunderte Male besuchten. Sie wurden süchtig, süchtig nach dieser Gestaltungskraft.
Natürlich gibt es auch spannende Innovationen, was das Ronacher betrifft. Das Theater ist mittlerweile so eingepackt in schützende Umhüllungen, dass auch ja niemand von abbröckelnden Steinen erschlagen wird. So sieht man von der Fassade praktisch nichts mehr. Vom Schriftzug “Ronacher” ist gerade mal CHER zu erkennen. Vielleicht mal eine Idee für die Zukunft, da ja vom VBW-Management gerne in Hollywoodstars investiert wird. Cher würde sicher auch gerne im Ronacher für viel Geld auftreten. Für vergleichsweise weniger Geld gibt es in der Pause der aktuellen Produktion “Tanz der Vampire” nun Eis zu kaufen. Londoner Verhältnisse also im Ronacher. Muss man schon haben. Ist doch wunderbar, wenn die Leute dann bei der totalen Finsternis den totalen Eisgenuss in sich reinschmatzen. Und wenn dann alles vorbei ist, am Ende der Show, exakt beim Beginn des Schlussapplauses, bauen sich links und rechts des Mittelblocks direkt neben der ersten Reihe Orchester Billeteusen der VBW auf, stieren das Publikum an und versperren die Sicht auf die Bühne. Verkleidet als Vampirchen und verdrahtet wie die Agenten des FBI, damit sie auch ja alle Anweisungen direkt ins Ohr geflüstert bekommen. Natürlich können diese armen Menschen nichts dafür. Sie sind Befehlsempfänger und dürfen nicht mal die Kugeln für einen Präsidenten in Gefahr abfangen, sondern müssen aufpassen, dass auch ja niemand es wagt, beim Schlussapplaus vielleicht zu fotografieren. Nur sollten sich die Verantwortlichen bei den VBW auch klar sein, dass sie damit ausgerechnet denjenigen das Ende der Show ruinieren, die am meisten Geld dafür bezahlt haben. Ich will nicht angestarrt werden beim Applaus. Danke, dass diese Unsitte hoffentlich bald wieder Vergangenheit ist.
Martin Bruny am Sonntag, den
7. November 2010 um 18:54 · gespeichert in Musical, Pop
Ein klein wenig untergegangen ist die Meldung, dass die wunderbare amerikanische Sängerin, Musicaldarstellerin, Synchronsprecherin und Schauspielerin Michelle Nicastro im Alter von 50 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen ist. Im Alter von 39 Jahren wurde bei der Künstlerin Brustkrebs (Stadium 4) festgestellt, drei Jahre später diagnostizierten die Ärzte bei Nicastro Knochenkrebs. Drei weitere Jahre dauerte ihr Kampf gegen diesen Krebs, und als sie glaubte, ihn endgültig überwunden zu haben, gründete sie das Unternehmen trulymom. Am 4. November 2010 musste Michelle Nicastro ihren Kampf gegen den Krebs aufgeben. Sie hinterlässt ihren Ehemann und ihre beiden Kinder.
Als Schauspielerin war sie in an die 30 verschiedenen Serien wie “Who’s the Boss?”, “Wings”, “Beverly Hills 90210″, “Airwolf”, “Santa Barbara”, “Full House” oder “Knight Rider” zu sehen, eine kleinere Rolle hatte sie im Blockbuster “When Harry Met Sally” (1989).
Nicastro nahm im Laufe ihrer Karriere vier Solo-CDs auf, die vom Musicalpublikum sehr geschätzt wurden: “On My Own - Contemporary Songs from Broadway” (1997), “Reel Imagination - Songs from Family Films” (1994)”, “Toonful” (1993) und “Toonful Toonful Too” (1995), sowie diverse Cast-CDs wie “Masada” (1997), “Pardon My English” (1993) und “Lady, Be Good!”. Weiters steuerte die Sängerin immer wieder Songs zu Musicals-CDs bei, die bestimmten Themen oder Komponisten gewidmet waren. So ist sie beispielsweise auf den CDs der “Unsung Musicals”-Serie zu hören.
Martin Bruny am Mittwoch, den
3. November 2010 um 10:37 · gespeichert in Musical, Wien
Wieder einmal verabschieden sich die Vampire aus Wien, diesmal wohl für lange Zeit. Im Juni 2011 fällt im Ronacher der letzte Vorhang.
In einer Presseaussendung kündigten die Vereinigten Bühnen Wien die Nachfolgeproduktion an: “Sister Act”, das Musical, basierend auf dem gleichnamigen Film mit Whoopi Goldberg, mit Songs von Alan Menken, wird im September 2011 an den Start gehen.
Damit verabschieden sich die VBW auch gänzlich von Musical-Eigenproduktionen auf unbestimmte Zeit. Sowohl “Sister Act” als auch das im Raimund Theater zu sehende “Ich war noch noch niemals in New York” sind Lizenzproduktionen, die von Stage Entertainment eingekauft wurden.
Martin Bruny am Montag, den
1. November 2010 um 23:58 · gespeichert in Literatur
Zur Weihnachtszeit gehören Kekse, Punschstände, Christkindlmärkte, Weihnachtslieder … und natürlich Weihnachtsfilme.
Limelight Editions bringt rechtzeitig zur bald startenden Weihnachtszeit mit “Have Yourself A Movie Little Christmas” einen kleinen Überblick über die besten und schlechtesten, die kultigsten und die schrägsten sowie die Klassiker der Weihnachtsfilme.
Alles ist dabei, vom Weihnachtshorror bis zum Weihnachtskinderfilm, von “White Christmas” über “Bad Santa” und “Die Hard” sowie “Eyes Wide Shut” bis zu den “Gremlins”. Jeder Film, in dem ein bisschen Weihnachten drinsteckt, wurde auf seine Tauglichkeit für die eine oder andere Erwähnung in diesem Buch geprüft.
Für alle, die Weihnachten mögen, ein Geschenktipp.
Have Yourself A Movie Little Christmas
Series: Limelight
Publisher: Limelight Editions
Format: Softcover
Author: Alonso Duralde
$16.99 (US)
ISBN: 9780879103767
260 Seiten
Martin Bruny am Mittwoch, den
27. Oktober 2010 um 12:25 · gespeichert in Theater
Berlin hat seine Kleinkunstmeile am Kurfürstendamm und Hamburg auf der Reeperbahn. Ab Januar 2011 wird es auch in Wien auf der Einkaufsmeile Nummer 1 ein Kabaretthaus geben, das durch seine Architektur und Lage auf der Mariahilferstraße neue Akzente setzen soll.
Mit einer Besucherkapazität von rund 360 Personen wird der “Stadtsaal” im 6. Bezirk die Kulturszene mitgestalten. Wien wird damit um einen Ort bereichert, an dem sowohl die großen Stars und aufstrebenden Nachwuchskünstler der österreichischen Kabarettszene als auch die des benachbarten Auslands zentrumsnah ein Zuhause finden.
Die Leitung des neuen Theaters übernehmen Andreas Fuderer, Fritz Aumayr und Till Hofmann. Andreas Fuderer leitet seit vielen Jahren erfolgreich das Kabarett Niedermair, Fritz Aumayr hat das Spektakel, die Kulisse und das Vindobona gegründet, und Till Hofmann führt in München die Bühnen Lustspielhaus, Lach- und Schießgesellschaft, Vereinsheim und Oblomov.
Eröffnet wird der “Stadtsaal” am 3. Januar 2011 mit der Vorstellung “Ein Gemeinschaftsabend - Martina Schwarzmann, Willi Astor und Josef Hader”, danach folgt bis 10. Januar ein Kleinkunstfestival mit einem abwechslungsreichen Programm.
Facts
- Der Stadtsaal hat 364 Sitzplätze.
- Mit der Eintrittskarte kann man mit einem Tagesfahrschein um 50 Cent mit den Öffis anreisen und bis vier Stunden nach dem Programm heimfahren.
- Es gibt zwei Ticketkategorien: 19,50 Euro, vorne 24,50 Euro.
- Das Haus wird ohne Subventionen geführt.
- Es wird sieben Tage die Woche gespielt, kein Ruhetag.
Martin Bruny am Mittwoch, den
27. Oktober 2010 um 12:04 · gespeichert in Netz, Pop, Kult
Spätestens wenn Coca-Cola Santa Claus auf Reisen schickt, ist klar, dass Weihnachten naht. In diesem Jahr ist es am 15. November so weit - dann präsentiert der Getränkeriese seine globale Weihnachtskampagne, die diesmal unter Federführung von Coca-Cola Deutschland entstand. Zentrales Element des weltweiten Auftritts ist ein neuer Weihnachtssong, den die US-Band Train eigens für Coke eingespielt hat. Der Titel des Stücks: “Shake up Christmas.” [–> weiterlesen bei horizont.net]
Martin Bruny am Sonntag, den
24. Oktober 2010 um 23:19 · gespeichert in Musical, Sprache
Promotion. Promotion ist wichtig, man sollte sie nur sinnvoll angehen. Uwe Kröger beispielsweise bezeichnet, zitiert in der “Berliner Morgenpost”, seine Show “Absolut Uwe” als einen “Abend im Stil von Harald Juhnke oder Heidi Brühl”, und will mit seinen Auftritten zeigen, “dass hinter einem Musicaldarsteller eine Person steckt”. Außerdem fordert er für das Musical eine “zentrale Plattform” im TV, weil “heute geht nichts ohne Fernsehen. Da fehlt eine Sendung …”
Vielleicht hat ja wer verstanden, was uns Uwe Kröger sagen möchte, vielleicht sollte er sich auch einfach bessere Statements schreiben lassen. [Berliner Morgenpost: “Musicals werden in Deutschland zu wenig beachtet”]
Promotion machen auch die VBW derzeit mit viel finanziellem Aufwand. So ließ man etwa vom ORF die mediale Huldigung mit Namen “Erlebnis Österreich: Musikstadt Wien” produzieren (derzeit noch online –> hier, in der beispielsweise Komponist Sylvester Levay von seiner Wohnung in Schönbrunn mit Sicht auf die Gloriette aus wie weiland Kaiser Franz Josef dozieren durfte. Kathrin Zechner wiederum hat kein so schönes Zimmer mit Aussicht, doch auch sie durfte dozieren, beispielsweise darüber, dass die VBW von Stage Entertainment eine rührselige Nummernrevue eingekauft haben:
“Wir leben in einer Welt, wo der anschafft, der zahlt, und nicht der anschafft, der denkt. Und insofern muss man von unserer Seite her, die wir das Kreativpotential haben, schauen, dass wir in einem Deal mit Joop van den Ende gleichwertige Partner sind.”
Was soll uns das sagen? Wer ist jetzt beim Deal der Depp, und wer ist der, der denkt? Und wenn man schon so viel “Kreativpotential” hat, wieso denkt man dann nicht daran, es auch einzusetzen. Wo doch Frau Zechner auch meint:
“Die Vereinigten Bühnen Wien stehen dafür, dass sie die Klasiker von morgen schaffen. Das hat mit Geld zu tun, das hat mit Risiko zu tun, das hat aber auch mit Theaterleidenschaft und Theaterblut zu tun.”
Die Realität sieht leider derzeit so aus, dass das, was frühere Intendanten mit Theaterleidenschaft und Theaterblut geschaffen haben, nun mit möglichst wenig Risiko möglichst gewinnbringend vermarktet, zu Geld gemacht wird. Auch eine Möglichkeit, für eine Weile ein Theaterunternehmen zu führen.
Martin Bruny am Donnerstag, den
21. Oktober 2010 um 21:31 · gespeichert in Musical, Theater
Herr Hurch, ganz einfach: Es ist baufällig. Wollen wir warten, bis Oma Berta von einem Fassadenstück erschlagen wird?
Aber geht es Hans Hurch, dem Chef des Filmfestivals “Viennale”, eigentlich wirklich um die Gründe für die fünfte (?) Renovierung? Natürlich nicht. Er hätte gerne mehr Geld vom Subventionskuchen für das Filmgenre und meint selbst in einem Interview mit der Wiener Zeitung: “Kultur bleibt Verteilungskampf.” Ob das freilich eine Vision ist, auf die man bauen sollte, bleibt fraglich.
Martin Bruny am Donnerstag, den
21. Oktober 2010 um 20:13 · gespeichert in Musical, Wien
Der “Transport Media Award” für den Monat Oktober 2010 geht an Swatch, die Vereinigten Bühnen Wien und das Stadion Center.
Die VBW konnten mit ihrer Werbung für das Musical “Tanz der Vampire” auf einer Wiener Straßenbahn punkten. Die Mediaagentur und die Grafikabteilung der VBW verpassten einem ULF ein Total-Branding mit den Vampir-Sujets. (siehe Foto –> hier) Die Kampagne wurde in Kooperation mit LG Electronics gestaltet.
Der Jahres-”Transport-Media-Award” wird im Rahmen einer Veranstaltung Anfang des Jahres 2011 verliehen – gewählt wird das beste Sujet aus allen Monatssiegern. Der Transport Media Award ist eine Initiative der Plattform Out of Home, Gewista, buswerbung.at und 3M.
Es ist in diesen Tagen faszinierend zu beobachten, wie viel negative Energie von Michael-Jackson-Fans ausgehen kann. Sie werden nicht müde, sich zum Teil unflätig in diversen Foren zu äußern. Zu äußern in Bezug auf eine Theaterproduktion, die im Dezember 2010 erst ihre Premiere feiern wird.
Interessant ist es, mitzuerleben, wie Menschen, die Michael Jackson nie persönlich kennengelernt haben, ihre eigenen Probleme in diese für die Öffentlichkeit von Michael Jackson selbst modellierte Kunstfigur projizieren. Wie sie sich auf Facebook, in Foren und auf andere Weise absprechen, konzertierte Mailwellen in die Welt setzen - und das alles nur, um die von ihnen so verstörend vereinnamte Person zu “beschützen”. Wovor? Das wissen wir nicht, denn worum es hier geht, ist die Produktion eines Theaterstücks.
Schon aus Prinzip wird es daher auf dieser Site jede Menge News über “Becoming Peter Pan” geben, heute zum Beispiel das finale Plakatmotiv der Produktion. Die Freiheit der Kunst hat Vorrang.