Home RSS Go RED Go BLACK

Bye bye, »Rudolf«

Frank Wildhorns Musical »Rudolf« ist seit Sonntag Geschichte. Wiener Geschichte. Die Geschichte eines Flops sozusagen. Eines Flops, den die Vereinigten Bühnen Wien auf die eigene Kappe nehmen müssen, denn die Show an sich funktioniert. Das beweist die Budapester, nennen wir sie die Originalversion. Natürlich kann man nun meinen, das Publikum habe diese tolle Show einfach nicht »verstanden«, nein, das war ja bei »The Producers« der Fall, da waren die Besucher freilich zusätzlich noch »nicht reif«. Überhaupt haben »The Producers« und »Rudolf« eine frappante Parallele. Beide Shows haben international bewiesen, dass sie funktionieren, nur die Wiener Produktionen konnten nicht überzeugen.

Bei »The Producers« kann man sich vonseiten der Vereinigten Bühnen Wien eine gewisse Portion Wagemut zuschreiben. Schwieriges Thema, trotzdem wollte man sozusagen eine Art Bildungsauftrag erfüllen. Selten lag man so weit daneben. Eine Nation, die mitten im Verdrängen und Vergessen steckt, und vom Verzeihen noch so weit entfernt ist, sollte mit Klamauk in eine nächste Evolutionsstufe der Verarbeitens gepusht werden. Das konnte nicht funktionieren.

Bei »Rudolf« machten die Wiener leider entscheidende Dinge falsch. Der größte Fehler: Man verzichtete auf den Puppenspieler, die melancholische Version des Lucheni aus »Elisabeth«. Nein, einen zweiten Lucheni, das wollte man nun wirklich nicht. Michael Kunze war ohnedies schon sauer genug, dass man nicht das »Sisi«-Erfolgsteam mit der Erstellung des Habsburger-Spin-offs beautragt hatte. So baute man die Show um und gruppierte entscheidende Teile um Graf Taaffe. Graf Taaffee besetzte man mit einem Wiener Publikumsliebling, und wir werden wohl nie erfahren, wie die Geschichte wirklich gelaufen ist. Wurde die Show wegen des Publikumslieblings umgeschrieben oder wurde sie umgeschrieben und dann ein Publikumsliebling gesucht. Als Glücksgriff hat sich die Besetzung nicht erwiesen, denn die Hauptfigur in »Rudolf« sollte eigentlich Rudolf sein und nicht der Widerling Taaffe. Sicher, als Rudolf engagierte man einen blendenden Sänger, aber wohl auch einen, der auf Selbstpromotion ungefähr so viel Wert legt wie auf eine raucherfreie Zone im Segafredo am Graben. Zwei Auftritte im ORF, das wars dann auch. Man kann ihm keinen Vorwurf machen, den VBW dürfte bekannt gewesen sein, dass hier kein zweiter Uwe Kröger ins Scheinwerferlicht scharwenzeln würde, und andererseits, was machen die VBW schon in puncto Promotion, wenn sie nicht gerade jemanden wie Herrn Kröger an der Hand haben, der gerne strahlen will, und das durchaus auch soll. Promotion für »Frühlings Erwachen«? Null, nada, nicht vorhanden. Zu »Willkommen Österreich« schickte man Julia Stemberger. Die ganze junge Cast, die mehr als nur bereit gewesen wäre für Promotion aller Art, ließ man im Ronacher vermodern. Aber wir driften ab. Ob nun Herr Kröger stimmlich immer in Bestform war oder nicht, daran dürfte »Rudolf« nicht gescheitert sein. Dass man aber die Figur des Puppenspielers gestrichen hat, postuliere ich für meinen Teil als einen der entscheidenden Faktoren.

Ein weiterer Faktor. Larger than life, bigger than life. Nun ja, nicht wirklich. Nicht wirklich in Wien, denn auf Budapest, ja, da trifft das zu. In Wien agierte man in den Arrangements etwas mehr sophisticated. Es ist zwar derzeit Mode, dass in deutschen Foren und neuen deutschen Musicalblogs Frank Wildhorns Shows als Schmonzetten gedisst werden, aber ernstnehmen sollte man das nicht. Musicals leben von starken Melodien, und wenn Frank Wildhorn eines wirklich kann, dann ist es das Komponieren von starken Melodien. Es mag ein Fehler der Wiener Produktion gewesen sein, dass man mit Zucker gespart hat, dass man die Power der Melodien nicht allzu plakativ dem Publikum aufs Aug drücken wollte. Den Ungarn macht das nichts aus. Da wird eine Ballade bis zum Exzess inszeniert und auf eine Zuckerschicht kommt dann noch ein Sahnehäubchen drauf. In Wien wollte man es etwas zurückhaltender und konnte eventuell daher nicht die Kritiker und auch Teile des Publikums nicht überzeugen, man konnte nicht den WOW-Effekt auf die Bühne zaubern, der es schafft, Mundpropaganda für die Show auszulösen. Ganz abgesehen davon, dass man teilweise Baustellen auf der Bühne inszenierte. Man ließ Carin Filipcic ein absolut desaströs übersetztes Lied interpretieren. Filipcic musste Abend für Abend einen Text singen, der unsingbar ist, weil er zu viele Silben in zu kurzer Zeit enthält.

Was man ebenfalls wohl nie dem Publikum erklären wird können, sind die diversen Streichungen und Kürzungen, die völlig unbedeutenden und absolut nichts bringenden Adaptionen, die man im vergangenen Jahr mitten während der Spielzeit an »Rudolf« vorgenommen hat. War es das verzweifelte Ringen um Aufmerksamkeit? Seht her, »Rudolf« geht jetzt in einer neuen Version an den Start? Frank Wildhorn jedenfalls schien die Wiener Version schon lange vor der Premiere nicht wirklich mehr interessiert zu haben. War ursprünglich von einem neuen Lied für Wien die Rede, so konnten sich die VBW das wohl schon recht bald abschminken.

Seit Sonntag ist es nun vorerst Schluss mit Musicals am Raimund Theater. Einzug hält demnächst eine Revue, in der es unter anderem um viel Schlagobers geht, und das ist schon das Positivste, was ich darüber sagen kann, ich mag Schlagobers.

Links
- Musical Awakening: Rudolf Derniere: “Good night, sweet prince…”

Uwe Kröger eröffnet Weihnachtssaison 2010

herzwunschliste1.png
Am 22. Januar 2010 als digitaler Download erschienen: “Meine Herzwunschliste” von Uwe Kröger. Nun kann also die diesjährige Weihnachtssaison starten, handelt es sich dabei doch um des Sängers deutsche Fassung von “My Grown-Up Christmas List”. Da das Ganze auf “Anything Goes Records” erschienen ist, macht das Veröffentlichungsdatum gleich wieder viel mehr Sinn. In diesem “Sinn”: Happy Xmas. Zum Download gehts –> hier

Alfons Haider: Xenophobe Attacke gegen Staatsoperndirektor?

In der kommenden Montag erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins PROFIL geht die seit Langem etwas sagen wir feindlich gestimmte Atmosphäre zwischen Opernball-Moderator Alfons Haider und Staatsoperndirektor Ioan Holender einem gewissen Höhepunkt entgegen. Nicht unspannend das Ganze.

Grund der aktuellen Verstimmung des Direktors ist eine Äußerung Haiders in der ORF-Satiresendung “Willkommen Österreich”. Alfons Haider bezeichnete in ebendieser Sendung, angeblich in einer Art emotionaler Stoßgeburt, unter anderem Österreich als “verschissenes” Land. Das natürlich regte ganz Österreich auf. Dass Herr Haider Holender als »rumänischen Tennislehrer« titulierte, ging etwas unter. Ist das nun auch eine Art emotionale Reaktion? Ist das folgende Statement Holenders völlig von der Hand zu weisen?

Holender: Abgesehen davon hat er mich als »alternden rumänischen Tennislehrer« bezeichnet. Letzteres ist eine xenophobe Äußerung. Aber da jetzt die FPÖ sich bei der Kritik an ihm angehängt hat und ich keinen Applaus von der falschen Seite haben möchte, sage ich besser gar nichts. Natürlich habe ich ihn vorher in Bezug auf seine Tätigkeit beim Opernball kritisiert. Ich würde mir jemand von der Qualität eines Armin Wolf als Opernballmoderator wünschen. [via PROFIL]

Wien: Musicals an den Kammerspielen - Noch mehr Sugar und dann ganz viel Cabaret

Die Wiener Kammeroper hat sich schon vor zwei Jahren, nach einer großartigen, aber leider nicht ausverkauften Spielserie von Jason Robert Browns “The Last 5 Years” vom Musicalgenre verabschiedet, einfach so, ohne jegliche Erklärung, Gerald Pichowetz scheint nach “Kiss me, Kate” in seinem Gloria Theater auch keinen Platz mehr für Musicals zu haben - fast könnte man meinen, die kleineren Häuser ziehen sich von diesem Genre peu à  peu zurück. Musicals als der finanzielle Heilsbringer am Spielplan, das funktioniert wohl nicht überall.

Wo es allerdings definitiv funktioniert: an den Wiener Kammerspielen. Da gingen in den letzten Wochen 60 ausverkaufte Vorstellungen von “Sugar - Manche mögen’s heiß” über die Bühne. Mirjam Weichselbraun, Boris Pfeifer, Martin Niedermair und Siegfried Walther konnten das Publikum begeistern, tun das noch bis 26. Jänner und werden es noch mal machen, und zwar von 25. Mai bis 2. Juni 2010 - da nämlich gibt es die vorerst letzte Chance, den Pulikumshit in den Kammerspielen zu sehen.

Ab Herbst 2010 steht dann Kander & Ebbs Kult-Musical “Cabaret” auf dem Spielplan. Die Auditions sind derzeit voll im Gange. Auf die Besetzung darf man gespannt sein.

Neue Castingshow-Wahnsinnigkeiten aus UK: “Popstar to Operastar”

Der Castingshow-Wahn hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Während in den USA gerade die 9. Staffel von “American Idol” angelaufen ist und die 1. Staffel von “X-Factor” für 2011 vorbereitet wird, sendet die englische TV-Station ITV ein ganz neues Format: “Popstar to Operstar”. Glaubt man im ersten Augenblick, dass das eigentlich nur ein dummer Scherz sein kann, muss man wohl diese Meinung revidieren, wenn man sich die, nunja, immerhin kurze, aber sehr prominente Liste der Mentoren dieser Show ansieht: Katherine Jenkins und Rolando Villazon. Als Jury mit dabei: Meat Loaf und Laurence Llewelyn-Bowen.

So richtig gruselig wird es dann, wenn man einen Blick auf die Teilnehmerliste wirft, also auf jene Popstars, die Operstars werden sollen: Alex James (”The Blur”), Bernie Nolan, Kym Marsh (”Hear’Say”), Danny Jones (”McFly”), Darius Campbell, Marcella Detroit (”Shakespears Sister”), Jimmy Osmond (Legende) und Vanessa White.

Einige Clips sind bereits auf YouTube (–> hier) zu bestaunen, beispielsweise die wundersame Wandlung von Darius Campbell. Er hat schon zwei Versuche hinter sich, Popstar zu werden, beim englischen “Popstars” (2001) und bei “Pop Idol” (2002). Die Endrunden konnte er nie erreichen. Und eines ist gewiss: Eine Opernbühne wird er nur in seinen Träumen betreten dürfen.

“Bully” Herbig, von Web 2.0 wohl kein Tau?

Twitter 365 - Ft Yotsuba [280]Image by KayVee.INC via Flickr

In München, beim CSU-Filmgespräch, beklagte sich Regisseur Bully Herbig diesen Samstag gar bitterlich über die Piratarie im Web 2.0. Herbig:

Ich kann mir auf Youtube in Zehn-Minuten-Häppchen meine Filme ansehen, ganz offiziell. Da kann ich alles finden, was ich gemacht habe, das ist mein Archiv heute. Es geht schneller, wenn ich auf Youtube gehe, als wenn ich meiner Assistentin sage, such mir mal den oder den Sketch aus der Sendung raus.

Für die Produktion neuer Filme sei dies ein Problem, da der Verkauf von DVDs von Anfang an bei der Kalkulation mit einbezogen werde. Infolge der Piraterie gingen nicht nur den Filmemachern, sondern auch der Steuer große Summen verloren, klagte Herbig bei der Podiumsdiskussion, die sich mit der Filmförderung befasste. [via Kleine Zeitung, via APA]

Schade für Herbig, dass er über etwas klagt, was nicht zu ändern ist. Die etwas cleverer denkenden Monty Python indes haben YouTube als gewinnbringendes Portal für sich entdeckt. In ihrem eigenen Channel bieten sie in bester Qualität Ausschnitte ihrer Werke an. Ihr Motto:

For 3 years you YouTubers have been ripping us off, taking tens of thousands of our videos and putting them on YouTube. Now the tables are turned. It’s time for us to take matters into our own hands.
We know who you are, we know where you live and we could come after you in ways too horrible to tell. But being the extraordinarily nice chaps we are, we’ve figured a better way to get our own back: We’ve launched our own Monty Python channel on YouTube.
No more of those crap quality videos you’ve been posting. We’re giving you the real thing - HQ videos delivered straight from our vault.
What’s more, we’re taking our most viewed clips and uploading brand new HQ versions. And what’s even more, we’re letting you see absolutely everything for free. So there!
But we want something in return.
None of your driveling, mindless comments. Instead, we want you to click on the links, buy our movies & TV shows and soften our pain and disgust at being ripped off all these years.

Klar gibt es jede Menge Werbung im Channel der Pythons, aber wer würde sich seinen ganz speziellen Lieblingsfilm nicht auch im Original kaufen. Vielleicht sollte sich da auch Herr Herbig dran ein Beispiel nehmen?

Reblog this post [with Zemanta]

Dortmund: Premiere für Christoph Ransmayrs “odysseus, verbrecher.”

Am Dortmunder Schauspielhaus findet am 28. Februar 2010 die Uraufführung des “Schauspiels einer Heimkehr” betitelt “odysseus, verbrecher.”, geschrieben von Christoph Ransmayr statt.

Der Schriftsteller Christoph Ransmayr, 1954 in Wels/Oberösterreich geboren, zählt spätestens seit dem Erscheinen seiner Romane »Die letzte Welt« (1988) und »Morbus Kitahara« (1995) zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Bücher wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Ransmayr wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis für sein Lebenswerk, dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur und dem Nestroy-Theaterpreis für sein bisher einziges Theaterstück »Die Unsichtbare«.

Worum gehts in “odysseus, verbrecher.”:

Lange Jahre führte er Krieg, lange Jahre irrte er durch die Welt. Jetzt ist Odysseus zurück in Ithaka. Überhäuft mit Geschenken, reich, treibt er an den Strand, bereit, sein altes Leben wieder aufzunehmen. Bereit für den Frieden. Doch die Jahre des Krieges haben auch Ithaka verändert. Odysseus erwartet seine Heimat – und findet einen Ort, der ihm fremd geworden ist. Obwohl er als Sieger heimkehrt, muss er erkennen, dass er den Folgen des Krieges, den tatsächlichen und den seelischen Verwüstungen, nicht entkommen kann. Und je fremder ihm scheint, was seine Heimat war, je weniger Verständnis er selbst bei seiner Gattin Penelope spürt, umso stärker werden in ihm die Verzweiflung und die Wut, die er eigentlich schon überwunden glaubte.

Regie: Michael Gruner
Bühne: Peter Schulz
Kostüme: Gabriele Sterz
Musikalische Leitung: Lukas Goldschmidt
Choreographie: Michael Sieberock-Serafimowitsch

Es spielen: Bernhard Bauer, Monika Bujinski, Mathias Frank, Dominik Freiberger, Alexander Gier, Lukas Goldschmidt, Juliane Gruner, Günther K. Harder, Ralf Kubik, Patrick Jurowski, Leif Mieland, Steffen Scheumann, Matthias Scheuring, Jakob Schneider, Harald Schwaiger, Wolfgang Türks, Andreas Vögler, Andreas Wrosch

Termine
Februar 2010: 28.
März 2010: 07., 14.
April 2010: 03., 09., 15., 23.
Mai 2010: 08., 23.
Juni 2010: 06.

England: Castingshow-Star Will Young toppt “Decade Chart”

Will YoungWill Young via last.fm

Heute war es wieder mal soweit. Eine neue Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” ist an den Start gegangen. Während man in Deutschland die Sieger all der vergangenen Staffeln schon längst vergessen hat, konnten die englischen Produzenten mit ihrer Version, “Pop Idol” genannt, wesentlich mehr Erfolg einfahren.

Will Young
beispielsweise, Gewinner der ersten Staffel von “Pop Idol” (2002), wurde für seine Single “Anything is possible / Evergreen” aus dem Jahre 2002 zur Nummer 1 der “Decade Chart” (präsentiert von BBC Radio 1 am 28. Dezember 2009) gekrönt. Kein anderer Künstler konnte in den letzten zehn Jahren mehr Einheiten als er von einer Single absetzen, nämlich 1,8 Millionen. Sein Kollege Gareth Gates, Zweitplatzierter eben jener Staffel, schaffte es mit seiner Interpretation von “Unchained Melody” auf Platz 2 der “Decade Chart” (1,3 Millionen verkaufte Exemplare).

Aus “Pop Idol” wurde recht rasch das derzeitige Erfolgsformat “X Factor” gezimmert, und wen wunderts, dass Alexandra Burke und Shayne Ward, zwei der siegreichen Talente jenes Fernsehformats, in den Decade Charts auf Platz 5 und 6 zu finden sind, Hear’Say belegen Platz 9 mit ihrem Hit “Pure and Simple”.

Abseits der erfolgreichen Castingshow-Stars lieferte James Blunt mit seiner CD “Back to Bedlam” den erfolgreichsten Longplayer der Dekade. Didos “No Angel” ist auf Platz 2 zu finden, gefolgt von Amy Winehouse mit “Back to Black“. Weitere Platzierungsergebnisse bietet BILLBOARD –> hier

Reblog this post [with Zemanta]

Schönfärberei & Unwissenheit, wie wunderbar

Es gehört schon einiges dazu, einen Werbetext als redaktionellen Beitrag zu verkaufen. Wenigstens aber eines sollte man in dem Fall machen, nämlich sich ein bißchen auskennen.

Die “Kleine Zeitung” ist wohl in Sachen “Ich war noch niemals in New York” als kleine Flächenbombardement-Einheit unterwegs, um alles bereits zu machen für den Start der Show im Wiener Raimund Theater im März 2010. Und natürlich glauben wir die Geschichte, dass ein deutsches Unternehmen “Ich war noch niemals in New York” absetzt, obwohl der Verkauf “ungebremst” ist. Na ganz bestimmt ist das so, wenn Johannes Mock-O’Hara das doch auf einer Pressekonferenz so sagt, auf der ganz bestimmt unverblümt nur und ausschließlich die Wahrheit gesprochen wird, na das wird dann auf jeden Fall so sein. Gerade und vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise wird das Stage Entertainment machen. Der Verkauf wird nach wie vor ungebremst anhalten. Oder würde, denn man setzt die Show ja ab, nein, man verschickt sie. Man schickt sie Freunden in Deutschland und man schickt sie Freunden in Wien, die zu wenig Fantasie und Gestaltungskraft zu haben scheinen, eigene Produktionen auf die Beine zu stellen.

Und wie wunderbar auch, dass sich der “Soundtrack zum Musical” … der was? Der “Soundtrack” zum Musical? Wird die Show etwa Abend für Abend im Theater auf eine Leinwand projiziert? Ich meine, dass diese Show kein Musical ist, sondern bestenfalls eine getarnte Revue, gegessen, aber Soundtrack? Oder meint die “Kleine Zeitung” “Cast CD”? Aber vielleicht ist man in Sachen Metaphern unterwegs und meint die Leinwand der Gefühle, auf die Abend für Abend - was auch immer. Na egal. Hauptsache Werbung. Wird sowas dann eigentlich bezahlt?

Hier gehts zum Artikel der “Kleinen Zeitung” –> “Udo-Jürgens-Musical legt in neuem Hafen an”

Stephen Kings Lieblingsfilme des Jahres 2009

NEW YORK - AUGUST 01:  Author Stephen King par...Image by Getty Images via DaylifeBestsellerautor Stephen King hat einen teilweise recht ausgefallenen Geschmack. Für «Entertainment Weekly” schreibt er seit einigen Jahren um die Weihnachtszeit herum Listen. Listen, die seinen ausgefallenen Geschmack dokumentieren, Listen seiner Lieblings-CDs des Jahres, oder auch seiner Lieblingsfilme. Da kann es schon vorkommen, dass man von seinen Lieblings-CDs noch nicht mal gehört hat, bei den Filmen ist er auch diesmal, wie schon in den vergangenen Jahren, ein wenig mainstreammäßiger unterwegs. Stephen King über seine Lieblingsfilme 2009:

I’d give 2009 at the movies a B overall, and that ain’t bad — it is, in fact, about as good as it gets. It’s true that I found only nine straight-A’s when I looked back through my movie notebook (No. 10 on this list was an A–), but there wasn’t a single F, and that’s a first in my years as an EW columnist. Either I chose more wisely or the quality was better than last year’s B–. I prefer to believe the latter, though there were a few disappointments along the way; the trudging Revolutionary Road was the worst of them. With that said, my list of the 10 best follows.

Die Top 10 von Stephen King:

01 The Hurt Locker
02 The Last House On The Left
03 The Road
04 Disgrace
05 The Reader
06 District 9
07 Law Abiding Xitizen
08 The Taking of Pelham 1 2 3
09 Fantastic Mr. Fox
10 2012

Reblog this post [with Zemanta]

« zurueck · vor »