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“Er gehört nur mir”, “Er gehört zu mir” oder “Ich gehör nur mir” - Wie war das nochmal?

Die Kollegen von musicalmix/specialedition haben eine mögliche neue Strategie von Stage Entertainment aufgedeckt: Kostenreduktion auch bei den Songtiteln. So kann man sich neuerdings keine Boote in der Nacht mehr leisten, sondern nur mehr ein einziges Boot.

Als nicht richtig hat sich das Gerücht erwiesen, dass man einen Original-Levay-Song einspart und stattdessen eine Marianne-Rosenberg-Hymne (“Er gehört zu mir”) in die Show einbaut.

Zur Stage-Site mit den Fehlern gehts hier nicht mehr, da diese am 21. April 2008 korrigiert wurden. Hallelujah!

Eines wird freilich wohl für immer ungeklärt bleiben: Wieso sieht man im “Videoplayer” Maike Boerdam, hört aber Pia Douwes? Was hat es mit dem Begriff “deutsche Uraufführung” auf sich (siehe musicalmix/specialedition zu einem ähnlichen Fall), der beim Kaufhinweis zur CD verwendet wird? Längst sind nicht alle Fragen gestellt.

Musical-Castingshows, wofür eigentlich?

Vielleicht wäre es am besten, man würde mit deutschsprachigen Castingshows mal für ein paar Jahre aussetzen, das trifft insbesondere auf Musical-Castingshows mit ihrer oft unausgegorenen Konzeption zu und der zum Teil dadurch bedingten Unscheinbarkeit der Kandidaten. Kann sich jemand heute noch an irgendeinen der Ausgeschiedenen von “Ich Tarzan, Du Jane!” oder “Musical Showstar 2008″ erinnern?

Das Konzept der Gottschalk-Show beispielsweise scheint vor allem darauf zu beruhen, den einzigen Star der Show, nämlich Gottschalk selbst, so wenig wie möglich zu beanspruchen. So geht denn auch heute schon das Finale über die Bühne. Bei kolportierten 40.000 Euro Auftrittshonorar für Gottschalk vielleicht eine kluge Entscheidung.

Was die Musical-Showstars des ZDF machen werden mit ihrem Titel, ist eine Frage, die Gottschalk nicht beantworten kann, nicht mehr, denn wenn das Publikum Kandidaten zu Siegern kürt, die für die ursprünglich als Siegesprämie ausgeschriebenen Rollen in “Starlight Express” nicht geeignet sind, haben sie eben Pech gehabt. Da macht uns Sat.1 viel weniger vor (beziehungsweise mehr), denn am Ende wählt zwar das Publikum die Bottom 2, also die beiden Letztplatzierten, die Jury hat es jedoch in der Hand, ihre Favoriten bis zum bitteren Ende immer wieder durchzuboxen, denn sie entscheidet letztlich, wer wirklich gehen muss. Jeder Cent, den man also dafür an Telefongebühren ausgibt, ist vergeudet.

Was bei Gottschalks Format gefallen kann, sind die Stargäste, die auf eine gewisse Weise zeigen, was Musical auch sein kann. Was Musical weniger ist, zeigte ebenfalls Gottschalk am Anfang seiner letzten Show: Da rollten die Kandidaten (zum Teil) über die Bühne, während sie von ausgebildeten Tänzern in Grund und Boden getanzt und performt wurden. Das sind dann wohl die Szenen in Familienalben, wo man Jahre später sagt: “Mei, warst du da putzig.”

Sinnigerweise laufen heute die Castingshows auf ZDF und Sat.1 zum Teil parallel. Man wird sehen, wer davon profitieren kann. Gottschalk ist jedenfalls zuschauermäßig mit seinem Format weiter im Sinkflug. 3,34 Millionen sahen die zweite Liveshow, nur 0,87 Millionen der 14- bis 49-Jährigen (6,6 Prozent Marktanteil).

Eigentlich bräuchten wir ja Musical-Castingshows gar nicht. Die äußerst erfolgreiche Castingshow “American Idol”, die derzeit als erfolgreichstes TV-Abendprogramm mit Staffel 7 in den USA am Start ist und eigentlich Pop- oder Soulstars sucht, beweist, dass Musicalsuperstars ihren Weg finden, auch gerne über Pop-Castingshows (während umgekehrt so manches “Musical Idol” dann doch eher “Pop Idol” werden möchte). Eine kleine Übersicht, welche Teilnehmer der 7 Staffeln von “American Idol” letztlich (für eine bestimmte Zeit) im Musicalgenre gelandet sind, würde in etwa so aussehen:

Season 1 (2002)
Tamyra Gray (4. Platz):
November 2004: Broadway - “Bombay Dreams”
Mai 2007: Broadway - “Rent”

Justin Guarini (2. Platz)
2003: “From Justin to Kelly” (TV-Musical)

Kelly Clarkson
(1. Platz)
2003: “From Justin to Kelly” (TV-Musical)

Season 2 (2003)
Josh Strickland (Vorrunde)
2005: Regional Theatre - “Rent”
2006: Broadway - “Tarzan”

Vanessa Olivarez (12. Platz)
2004: Toronto - “Hairspray”

Clay Aiken (2. Platz)
2008: Broadway - “Spamalot”

Season 3 (2004)
Amy Adams (10. Platz)
2005: US-Tour - “Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat”

Jennifer Hudson (7. Platz)
2006: “Dreamgirls” (Filmmusical)

LaToya London (4. Platz)
2006: Chicago - “The Color Purple”
2006-2008: US-Tour - “The Color Purple”

Diana DeGarmo (2. Platz)
2005: San Jose - “West Side Story”
2006: Broadway - “Hairspray”
2006: US-Tour - “Brooklyn: The Musical”
2006-2007: Broadway - “Hairspray”

Fantasia Monique Barrino (1. Platz)
2007: Broadway - “The Color Purple”
2010: “The Color Purple” (Filmmusical, in Planung)

Season 4 (2005)
Constantine Maroulis (6. Platz)
2006: Broadway - “The Wedding Singer”
2007: Off-Broadway - “”Jacques Brel is Alive and Well and Living in Paris”

Anthony Fedorov (4. Platz)
2007: Off-Broadway - “The Fantasticks”
2008: US-Tour - “Simply Ballroom”

Vonzell Solomon (3. Platz)
2008: US-Tour - “Simply Ballroom”

Season 6 (2007)
LaKisha Jones (4. Platz)
2008: Broadway - “The Color Purple”

Kein Wunder also, dass Andrew Lloyd Webber nächsten Dienstag und Mittwoch die Hauptattraktion bei “American Idol” sein wird. In der aktuellen Staffel sind noch die Top 6 an Bord. Am 22. April 2008 werden David Archuleta, Jason Castro, David Cook, Syesha Mercado, Carly Smithson und Brooke White Songs des Komponisten interpretieren. Am Set der Las Vegas-Produktion von “The Phantom of the Opera” im Venetian Hotel stand Webber den Kandidaten mit Tipps zur Verfügung. Für wen diese Musical-Ausgabe der letzte Auftritt war, erfahren die Zuschauer am 23. April, live auf Fox. Ob dann das “American Idol 2008″, das in 6 Wochen mit Hilfe von geschätzten 75 Millionen telefonisch und per SMS abgegebenen Stimmen gewählt wird, auch im Musicalgenre landet, bleibt abzuwarten.

Jazzfest Wien: Curtis Stigers live in der Wiener Kammeroper

Copyright: Curtis StigersDas Programm des Jazzfest Wien 2008 kann sich sehen lassen. Mit Solomon Burke, Marianne Faithfull und Sergio Mendes sind Big Names am Start.

Ein wenig eher in Richtung Geheimtipp geht der Auftritt von Curtis Stigers in der Wiener Kammeroper am 8. Juli 2008. Zwar hat Stigers im Laufe seiner bisherigen Karriere mehr als 30 Millionen Tonträger abgesetzt, aber das vor allem als Popstar und mit Songs wie “I wonder why” oder “You’re all that matters to me”. Ende der 90er stieg Curtis aus dem Rennen um die Spitzenplatzierungen in den Popcharts aus und widmete sich dem, was er eigentlich am besten kann: Jazz.

Man kann davon ausgehen, dass Tickets für das Konzert des Saxophonisten und Sängers sehr bald vergriffen sein werden. Nichts wie hin in die Kammeroper, DAS ist das Konzerthighlight des Jahres.

Cast Records: Neuerscheinungen Frühjahr/Sommer 2008

Einen kleinen Überblick über interessante CD-Neuerscheinungen soll es ab heute in unregelmäßigen Abständen geben, ist doch das Gebiet der “Cast Records” (und mit dem Musical im weitesten Sinne in Zusammenhang stehenden Produktionen) jenes, das am ehesten noch Chancen hat, zu bestehen. Digitale Downloads von minderer Qualität, wie sie derzeit von den meisten Downloadplattformen angeboten werden, können noch nicht wirklich die Silberscheibe ersetzen, freilich ist es ein Wink für all jene, die künstlich überteuerte Angebote führen, denn das wird sich wohl tatsächlich auf die eine oder andere Weise bald erübrigt haben.

Cast Records
- A Catered Affair
   Broadway Cast Recording (PS Classics): 27. Mai 2008
- Adding Machine
   Off-Broadway Cast Recording (PS Classics): 2. Juni 2008
- Adrift in Macao
   Original Cast Recording (LML Music): 13. Mai 2008
- Boulevard!
   Complete Recording (Stage Door Records)
- Evening Primrose
   Original Television Soundtrack Recording (Kritzerland): Anfang Mai 2008
- Make Me A Song
   Off-Broadway Cast Recording (Ghostlight Records): 29. April 2008
- Passing Strange
   Broadway Live Cast Album (Ghostlight Records): Sommer 2008
- South Pacific
   New Broadway Cast Recording (Sony BMG Masterwoks): 27. Mai 2008
- The Body Beautiful
   Broadway Cast Recording (Original Cast Records): Sommer 2008

Solo Records
- Karen Akers
   Simply Styne (DRG) 2008
- Karen Blixt
   Mad Hope (CD-Baby) 2008 (bereits erhältlich)
- Jason Danieley & The Frontier Heroes
   Eclectic Americana (PS Classics)
- Suzanne Fiore
   Live At the Metropolitan Room (CD-Baby) 2008
- Connie Fisher
   From Connie with love (Polydor) 21. April 2008
- Sutton Foster
   Wish (Ghostlight Records) 2009
- Ute Lemper
   Between    Yesterday and Tomorrow (Content Re (edel)) 2008
- Karen Mason
   Right here, right now (karenmason.com) 2008
- One Ounce of Truth
   The Nikki Giovanni Songs (Capathia Jenkins, Louis Rosen) (PS Classics): 13.    Mai 2008
- Jeremy Schonfeld
   37 Notebooks (Unsigned, via CD-Baby): 6. Mai 2008
- Cy Walter
   Rodgers Revisited: Cy Walter Plays Richard Rodgers Compositions
   (Collectables Records) 2008 (bereits erhältlich)
- V. A.: Andrew Lloyd Webber
   A Classical Tribute (Decca) 2008 (bereits erhältlich)

“Elisabeth”/Deutschland: Der Abschied vom Bademantel

Erste Bilder der neuen “Elisabeth”-Produktion (Sylvester Levay/Michael Kunze), die ab 20. April 2008 in Berlin zu sehen ist, zeigen ein frischeres Outfit für den “Tod” (Uwe Kröger). An die Stelle des bademantelähnlichen Ganzkörperstoffbehangs, der bei deutschen Produktionen üblich war, ist eine Art Anzug getreten. Für erste Eindrücke: picturesberlin.de + ein Videobericht von den Proben.

Weitere Links
- Ausführlicherer Videobericht von TV.Berlin.
- Welt Online: So kommt “Sissi” ins Theater des Westens
- Tagesspiegel.de: Pia Douwes - die wahre Sissi

Volksoper Wien: “Die Weberischen” im ORF

Eines kann man Volksoperndirektor Robert Meyer mit Sicherheit nicht absprechen, nämlich dass er es versteht, publicityträchtige Aktionen zu setzen. Noch ist es nicht soweit, dass Musicals live im ORF gesendet werden (vielleicht ja 2038), aber am 31. Mai 2008 werden in ORF 2 live (zeitversetzt ab 22:50 Uhr, also eigentlich ja nicht live, aber Schwamm drüber) “Die Weberischen” zu sehen sein - musikalisches Unterhaltungstheater (das der eine oder andere gerne als Musical bezeichnen kann und soll, und andere eben nicht, wie beispielsweise die Wiener Volksoper) mit den Tiger Lillies, Robert Meyer (Schikaneder/Cilly), Ulrike Beimpold (Josefa), Anne Weber (Aloisia), Tanja Schleiff (Konstanze) und Ruth Brauer-Kvam (Sofie).

Update 19. Mai 2008
Mittlerweile wurde der Sendetermin der Aufzeichnung aus der Volksoper auf den 7. Juni 2008 (ORF 2) verschoben.

Nanu? Haben Musicaldarsteller kein Recht auf Privatsphäre?

Stellen Sie sich vor, Sie googeln so vor sich hin, und auf einmal lesen Sie in einem Suchresultat, dass Sie mit einem Arbeitskollegen angeblich ein Verhältnis haben, dass sich Ihr Partner von Ihnen getrennt hat oder vom Bühnentürl von einer unbekannten Schönheit abgeholt wurde. Das ist Web 2.0, sagen vielleicht einige, ja, damit muss man leben, wenn man ein Promi ist. Muss man?

Dem Kultur-Channel ist ein interessanter Beitrag zugeschickt worden, der untenstehend gerne veröffentlicht wird, ohne den Autor/die Autorin zu nennen. Auch wird dieser Artikel kein Schauplatz von Diskussionen, die Kommentarfunktion wurde ausgeschaltet. Erreichbar ist die Redaktion jedoch immer über das Kontaktformular.

Worum gehts? Nun, um einen Thread (oder im wahrsten Sinne des Wortes “threat”, wie manche des Englischen Unkundige gerne kritzeln) in einem deutschen Forum namens “naanoo”, der sich “Aktuelle Paare der Musicalszene” nennt. Hier der Gastbeitrag:

Ich bin von einer Bekannten darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein Kollege in einem Forum namens community.naanoo quasi als Lebensgefährte eines seiner Kollegen geoutet wurde. Ich habe mir die Beiträge in dieser Community durchgelesen und nur mehr gestaunt. Wie kommen wildfremde Menschen dazu, so über ihnen nicht persönlich bekannte Schauspieler zu schreiben. Über Schauspieler, die sie nur von der Stagedoor kennen und sich dann einreden, eine Art Bekanntschaft aufgebaut zu haben. Leute! Stagedoor is part of the job, nothing else! Eine kleine “best of” der Wortmeldungen da (ohne Namen von betroffenen Schauspielern zu nennen):

SophieS: “Ich hab die beiden im Juni auch noch schwer turtelnd in HH gesehen. Also wenn, dann muss es schon sehr abrupt und schnell zu Ende gewesen sein.”

clickcat: “Dann mal viel Spaß beim Herausfinden, was davon noch stimmt und was nicht …”

lou: “Sind immer noch getrennt! Da die beiden aber so ewig zusammen waren, hat´s noch nicht jeder mitbekommen.”

Iris444: “Ich finde das Ganze ganz interessant und spannend… wenn man jemanden gerne mag (auf der Bühne), dann interessiert man sich früher oder später einfach für sein Privatleben oder???”

Beispiel für eine Darsteller-Tracking-Unterhaltung:
www-tdv-fan: Hab mal ne Frage:ICh hab hier in dem echt coolen Forum(und das meine ich jezt ernst) gelesen, dass xxx und xxx zusammen sind.Ist das noch aktuell?
Elisabeth: ist glaub ich noch nix gegenteiliges bekannt!!
alecia: also letzte woche waren sie es noch … demnach denke ich nciht das sich das geändert hat …

Beschwerden von Betroffenen werden ignoriert, man macht sich über sie lustig, siehe hier:

Elphi: “Jajaja….kaum hatt eine Gottheit namens Darsteller (falls das überhaupt einer ist, kann ich genausogut von mir behaupten ohne dass es jemand nachprüfen kann) geäußert schließen sich alle dem an.”

lou: “Wenn ich in der Öffentlichkeit stehe, dann muss ich mit sowas rechnen, oder?”

Elisabeth: “Ich seh das so: wenn sich DarstellerInnen nach der Show regelmäßig von ihrem® Partner/in abholen lassen brauchen sie sich eigentlich nicht darüber wundern wenn das auffällt und sie dann in diesem thread zu finden sind.”

Ein Kollege in diesem Forum schreibt:
“Wenn eine Agentur meinen Namen googelt, oder eine Produktionsfirma, Theater etc bei denen ich mich gerade bewerbe und auf solche Threads stößt finde ich das echt peinlich für mich. Egal ob ich aus meinem Partner ein Geheimnis mache oder nicht.
Anstatt das der “Sucher” Informationen, Kritiken, oder Fotos von mir erhält, wird er mit meinem privaten Kram konfrontiert.
Jemand schrieb hier: “Wieso nicht nen *OneNightStandTHREAD* ???” Ich ergänze wie wäre es mit nem *HIV-Thread* oder nem *Wer hatte Durchfall - Thread* oder nem *Wer hatte was in seinem Hausmüll -Thread” Leuts , Ihr seid doch alt genug. Macht Euch doch mal ein paar Gedanken was Ihr postet. Ich kann Euch nur sagen das weder ich, noch meine Kollegen -und damit spreche ich mit Sicherheit für den größten Teil, mit solchen Threads einverstanden sind.”

Ich vertrete die Meinung, dass hier über die Stränge geschlagen wurde mit dem was sich Fans leisten dürfen und was nicht. Denkt mal nach!!!!

Update/11.4.2008/18:40 Uhr
Die Namen wurden von naanoo aus dem oben angeführten Thread entfernt.

Update/11.4.2008/19:05 Uhr
Der Thread wurde von naanoo gelöscht.

Update/14.4.2008/00:05 Uhr
Und was lernen wir daraus? –> Nanu?
Die neuesten Perlen der Weisheit aus dem “Musicalforum”:

lou: “Aber dann wollen wir mal hoffen, dass diese Darsteller nicht irgendwann so ´nen richtigen Karriereschub kriegen und von Paparazzis verfolgt werden. Das würden die ja dann gar nicht mehr verkraften!”

Elisabeth: “Und wenn sich 2 Darsteller (ich nenne jetzt die Namen nicht denn jeder der die Sendungen gesehen hat weiß wen ich meine) in den beiden derzeit laufenden TV Caszingshows mit ihren männlichen Lebenspartnern für das Portrait filmen lassen und betonen wie glücklich sie in den Beziehungen sind die sie führen dann bringt mich das zu der Ansicht dass es die meisten Darsteller nicht stört wenn offiziell bekannt ist “wer mit wem” zusammen ist.”

Elisabeth: “Ich gehe davon aus dass dieser thread NICHT das erste war dass man beim googeln nach einem Darsteller gefunden hat (sofern er eine HP,Fanpage oder dgl hat oder schon mal wo aufgetreten ist). Wenn eine Agentur (die sich mit Sicherheit ihre Informationen nicht nur über google beschafft) keine sonstigen Infos,Kritiken oder Fotos im Internet findet dann scheint es eben sonst nichts zu geben das über ihn bekannt ist. Im übrigen denke ich dass es einer Agentur egal ist ob sie auf private Informationen stößt-sie wird sie vermutlich als unbrauchbar einstufen und einfach ignorieren.”

London, 2010: Premiere für “Anna Nicole Smith: The Opera”

Die Macher des Musicals “Jerry Springer: The Opera” haben sich ein neues Thema ausgeknobelt, das publicitytauglich ist: das Leben von Anna Nicole Smith. Richard Thomas und Mark-Anthony Turnage schreiben das Libretto für die Show, die in Londons Royal Opera House 2010 zur Aufführung kommen wird.

In “Anna Nicole Smith: The Opera” dreht sich alles um das tragische Schicksal der Schauspielerin und ehemaligen Stripperin, die vor einem Jahr an einer Überdosis gestorben ist, oder um es marketingtauglich zu formulieren: das Ganze ist “a classic American tale about celebrity, which was intrinsically operatic”. Richard Thomas:

It’s an incredible story. It’s very operatic and sad. She was quite a smart lady with the tragic flaw that she could not seem to get through life without a vat of prescription drugs. For me, (the story) ends when she does. It’s an American story. I love American culture. Especially for the opera, the stories seem to work on a grander more epic scale.

Weiter kein Hit: Gottschalks “Musical Showstar 2008″

Thomas Gottschalks Eingangsstatement bei der ersten Live-Show von “Musical Showstar 2008″ am 9. April 2008 war bezeichnend:

Seit ich das erste Mal eine Muppets-Show gesehen habe, war es mein größter Wunsch, einmal eine Sendung mit einem Live-Orchester zu moderieren.

Damit sollte er die Message der Sendung gut zusammengefasst haben, denn es war eine Show der Abstrusitäten, bei der man zwar durchaus Musical geboten bekam, aber nicht gerade vom Feinsten. Wer schon immer die schrägsten Plattitüden, die sich Darsteller antrainieren können, sehen und hören wollte, war gut bedient.

Das Ziel der Show, Neubesetzungen der Rollen “Rusty” und “Pearl” zu finden, wurde nicht verfolgt, hingegen bediente man Zielgruppen und konnte am Ende wohl vor allem eines feststellen: Die Zuschauer ab 50 waren an Bord und voteten für einen Opernsänger, der keine Chance hat, eine der Rollen zu spielen, die Gruppe der Girlies bis 14 war nicht dabei, und so erwischte es Kandidat Kaj Binder (und Navina Heyne). Sie bekamen nicht genügend Anrufe, um auch beim nächsten Mal Lieder singen zu dürfen, die großteils nicht zu ihrem Typ passen oder aber ungeeignet für ihre Stimmen sind.

Quotenmäßig sieht es etwas besser für Gottschalk aus: 3,51 Millionen Zuschauer waren dabei, das entspricht einem Marktanteil von 11,3 Prozent beim Gesamtpublikum. Mit 930.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren erreichte Gottschalk einen Marktanteil von 7,1 Prozent.

Vincent Bueno: Ab in den Musicalsommer mit Solo-Single und “AIDA”

Vincent BuenoVincent Bueno, Gewinner des ORF-Castingformats “Musical! Die Show”, veröffentlicht am 16. April 2008 seine erste Single “Sex Appeal”. Die Scheibe erscheint bei HitSquad Records, das Debütalbum soll im Sommer 2008 folgen.

“Sex Appeal” wird in verschiedenen Mixes erscheinen, erste Hörproben:

- Sex Appeal: Vintage Mix
- Sex Appeal: Dance Appeal
- Sex Appeal: Swing Appeal

Um seine Solo-Single vorzustellen, ist Vincent Bueno bei folgenden Events gebucht:
12. April 2008: Graz Stadthalle - Gala
12. Juni 2008: Philippinischer Nationalfeiertag, UNO-City
10. Juli -12. Juli 2008: Starnacht am Wörthersee
23. August 2008: Linz Stadtfest
23. August 2008: Donaubühne Tulln
15. September 2008: Graz Live Gala, Uni Graz
20. September 2008: Schloss Johnsdorf, Steiermark

Weiters ist Vincent Bueno vom 3. Juli 2008 bis 20. Juli 2008 im Musical “AIDA” im Rahmen der Wörthersee-Festspiele zu sehen. Er übernimmt die Rolle des Mereb, spielt damit Radames’ nubischen Diener und Aidas wichtigsten Verbündeten und singt bei drei Liedern: “Ich kenn dich”, “Nicht ich, ich nicht” und “Ich kann dich nicht verstehen (Reprise: “Ich kenn dich”)”.

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