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Archiv - November, 2008

Wiener Stadthalle, Halle D: Atemberaubend 08

22. November 2008
19:30bis22:30

Wiener Stadthalle, Halle D: Atemberaubend 08
Das Benefizkonzert zugunsten der Initiative gegen Lungenhochdruck

22. November 2008 | 19:30 Uhr
Wiener Stadthalle | Halle D

Unter der Leitung von Christian Kolonovits und in Begleitung der All Star Band und des Wiener Sinfonie Orchesters werden die Stars der heimischen Musikszene erstmals gemeinsam und unentgeltlich für die Initiative gegen Lungenhochdruck auf der Bühne stehen.

Wolfgang Ambros, Andy Baum, Beckermeister, Sabina Hank, Marianne Mendt, Mondscheiner, Opus, Schiffkowitz, She Says, Christina Stürmer, Valerie und Stefanie Werger werden neben ihren größten Hits auch Duette anstimmen. Ein weiterer Höhepunkt dieser einmaligen Show sind aber auch die nur für diesen Abend speziell arrangierten Danzer und Falco-Songs, die einige Künstler interpretieren werden.
Durch diesen Abend wir Arabella Kiesbauer im wunderschönen Ambiente einer Galabühne führen.

Sämtliche Einnahmen aus diesem Abend gehen an die Initiative für Lungenhochdruck.

Lungenhochdruck ist schwer diagnostizierbar – es beginnt mit Müdigkeit und Atemlosigkeit – und führt ohne Behandlung binnen 3 Jahren zum Tod. Lungenhochdruck kann jeden treffen, in jedem Alter.
Der Verein HEILUNG FÜR LUNGENHOCHDRUCK akquiriert in Eigeninitiative Gelder, um die Frühdiagnose zu verbessern und die Heilung dieser Krankheit zu erforschen.

Kartenverkauf: Wiener Stadthalle, unter www.stadthalle.com und 01 - 79 999 79, bei ÖTICKET unter www.oeticket.com und 01 - 96 0 96, bei Ticket Online Austria unter www.ticketonline.at und 01- 88 0 88 in allen Filialen der Bank Austria, unter www.clubticket.at und 01- 24 9 24 und bei Wienticket unter 01-58885, www.wien-ticket.at.

“NINE” - das erste Cast-Foto der Musicalverfilmung von Rob Marshall (”Chicago”)

Lange hat es gedauert, aber nun scheint sie auf Schiene zu laufen: die Musicalverfilmung von “Nine”, einer Show von Maury Yeston (”Titanic”, “December Songs”), nach dem Film “8½” von Federico Fellini.

Rob Marshall (”Chicago”) führt Regie, auf dem ersten Cast-Foto zu sehen: Judi Dench, Penelope Cruz (sitzend), Marion Cotillard, Sophia Loren, Fergie (sitzend), Nicole Kidman und Kate Hudson. Die Damen haben bis auf Fergie alle eines gemeinsam: Sie wurden mindestens einmal in ihrer Karriere für einen Oscar nominiert, und nur Cruz und Hudson haben von den Nominierten bis dato keinen gewonnen.

Auf dem Bild (vermutlich) nicht (oder mit dem Rücken zur Kamera) zu sehen ist der Hauptdarsteller des Streifens: Daniel Day-Lewis. “Nine” wird in England (Shepperton Studios) und an Originalschauplätzen in Italien und den Cinecitta Studios in Rom gedreht. Filmstart: 9. September 2009.

Links
- ropeofsilicon
- getthebigpicture

Rhythmus - Schnitttechnik - auch nach dem 4. 11.

Hunter Parrish: Von “Weeds” zu “Spring Awakening”

Links
- IMDB
- Wikipedia

US-Workshop für Frank Wildhorns “Der Graf von Monte Christo”

Am 9. November 2008, so berichten broadwayworld.com und playbill.com, findet in Manhattan ein US-Workshop zu einem der neuesten Musicalprojekte von Frank Wildhorn statt: “Der Graf von Monte Christo” vulgo “The Count of Monte Christo”.

Interessant die Besetzung des Workshops: James Barbour (”Tale Of Two Cities”, “Jane Eyre”, “Assassins”) als Edmund Dantes/The Count of Monte Cristo und Brandi Burkhardt (”Jekyll & Hyde”, “Tale of Two Cities”) als Mercedes. In weiteren Rollen: Gregg Edelman als Abbe Faria, Michael Shawn Lewis als Mondego, Natalie Toro als Louisa, Craig Bennett als Danglars, Kevin Earley als Villefort, Chelsea Stock als Valentine und Kevin Greene als Albert. Auch mit dabei sind Alison Cimmet, William Thomas Evans, Dan Petrotta, Tim Shew, Anne Tolpegin und Alison Walla.

Regie führt Andreas Gergen, die Musikalische Leitung & Arrangements hat bzw. stammen von Koen Schoots, Orchestrierung: Kim Scharnberg.

In Schweiz geht am 24. März 2009 in St. Gallen die Uraufführung des “Grafen” über die Bühne. Die Vorab-Cast-CD wird vermutlich im Januar 2009 erscheinen.

Brigitte Schwaiger: “… nicht vergessen, wie verlogen die Österreicher sind

Der Doktor, der uns begleitet, sagt: Jeder dritte Wiener gehört psychiatriert. Ah, geh, sagt die Schwaiger, wenn ein Wiener den Namen Freud hört, kriegt er doch solche Angst, dass er gar nicht wissen will, wer das war. Dann breitet sie die Arme aus und sagt: Das ist er. Wer? Der Park. Wo? Da sind drei Bäume, sieben Penner und tausend Tauben im kalten Wind. [SZ: Der Schmerz: Besuch bei einer kranken Bestsellerautorin]

Stadttheater Klagenfurt: Die Dreigroschenoper [Premiere]

26. März 2009
19:30bis22:30

Stadttheater Klagenfurt: Die Dreigroschenoper
Stück von Bertolt Brecht | Musik von Kurt Weill
Premiere 26. März 2009

Musikalische Leitung: Peter Marschik
Regie: Henry Mason
Choreographie: Karl Alfred Schreiner
Bühne und Kostüme: Heidrun Schmelzer
Lichtgestaltung: Klaus Emil Zimmermann
Dramaturgie: Sylvia Brandl
Mit: Antje Eckermann, Katarina Hartmann, Dagmar Hellberg, Michaela Mock, Patricia Nessy, Bettina Oswald, Stà©phanie Signer, Katja Tippelt, Nadine Zeintl | Frank Berg, Christian Graf, Maximilian Hilbrand, Otto Jaus, Willi Jeschofnik, Tino Leo, Alexander Lhotzky, Herwig Hans Ofner, Boris Pfeifer, Jens Schnarre, Krassimir Tassev, Ernst Gabriel Vokurek, Erwin Windegger. Mitglieder des Kärntners Sinfonieorchesters

Einführungsmatinee 15. März 2009, Moderation Christoph Wagner-Trenkwitz, Bühne

»Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.«
Die Dreigroschenoper, in England durch zwei Jahrhunderte unter dem Titel The Beggar‘s Opera in allen englischen Theatern gespielt, führt in das Milieu von den Verbrechervorstädten Londons, Soho und Whitechapel, die vor zweihundert Jahren so wie heute die Zufluchtsstätte der ärmsten und nicht immer durchsichtigsten Schichten der Londoner Bevölkerung waren. Herr Jonathan Peachum schlägt aus dem Elend auf seine originelle Weise Kapital, indem er gesunde Menschen künstlich zu Krüppeln herausstaffiert und sie betteln schickt, um aus dem Mitleid der wohlhabenden Stände seinen Profit zu ziehen. Er tut das keineswegs aus angeborener Schlechtigkeit.
»Ich befinde mich auf der Welt in Notwehr«, das ist sein Grundsatz, der ihn in allen seinen Handlungen zur schärfsten Entschiedenheit zwingt. Er hat in der Londoner Verbrecherwelt nur einen ernsthaften Gegner, und das ist der junge, von den Dämchen vergötterte Gentleman Macheath. Dieser hat Peachums Tochter Polly entführt und auf eine ganz groteske Weise in einem Pferdestall geheiratet.
Als Peachum von der Heirat mit seiner Tochter erfährt – die ihn nicht so sehr aus moralischen Gründen schmerzt wie aus sozialen – beginnt er einen Krieg auf Tod und Leben mit Macheath und seiner Gaunerplatte, dessen Hin und Her den Inhalt der Dreigroschenoper bildet. Aber schließlich wird Macheath in des Wortes wirklichster Bedeutung vom Galgen herab gerettet, und in einem großen, etwas parodistischen Opernschluß geht die ganze Affäre gut aus. The Beggar‘s Opera wurde im Jahre 1728 zum ersten mal im Lincoln‘s Inn Theatre aufgeführt. Der Titel bedeutet nicht etwa, wie manche deutsche Übersetzer geglaubt haben: »Die Bettleroper«, d. h. eine Oper, in der eben Bettler vorkommen, sondern »Des Bettlers Oper«, d. h. eine Oper für Bettler. The Beggar‘s Opera, auf Anregung des großen Jonathan Swift verfaßt, war eine Händel-Travestie und hatte,, wie berichtet wird, den großartigen Erfolg, daß Händels Theater ruiniert wurde. Da uns heute ein so grosser Anlaß zur Parodie wie die Händelsche Oper fehlt, wurde jede Absicht zu parodieren aufgegeben: die Musik ist vollständig neu komponiert.
Nicht fehlen uns Heutigen soziologischen Anlässe von The Beggar‘s Opera: wie vor zweihundert Jahren haben wir eine Gesellschaftsordnung in der so ziemlich alle Schichten der Bevölkerung, allerdings auf die allerverschiedenste Weise, moralische Grundsätze berücksichtigen, indem sie nicht in Moral, sondern natürlich von Moral leben. Formal stellt die Dreigroschenoper den Urtypus einer Oper dar: sie enthält die Elemente der Oper und die Elemente des Dramas.
Bertolt Brecht (1928)

Stadttheater Klagenfurt: Cinderella [Premiere]

15. November 2008
14:30bis16:30

Stadttheater Klagenfurt: CINDERELLA
Familienmusical von Thomas Pigor
Premiere 15. November 2008

Musikalische Leitung: Daniel Große Boymann
Regie: Alexander Kuchinka
Choreographie: Ernst Gabriel Vokurek
Bühne und Kostüme: Judith Leikauf, Karl Fehringer
Dramaturgie: Sylvia Brandl

Mit: Antje Eckermann, Katarina Hartmann, Dagmar Hellberg, Nora Schleicher, Angela Schneider, Nadine Zeintl, Frank Berg, Otto Jaus, Willi Jeschofnik, Alexander Moitzi, Herwig Hans Ofner, Christian Schleinzer, Erich
Schleyer, Andreas Wanasek. Die Cinderella-Band

Einführungsmatinee: 9. November 2008, Moderation Sylvia Brandl, Foyer
Ein Stück für die ganze Familie (empfohlen für Kinder ab 6 Jahren).

»Es war einmal ein frommes und gutes Mädchen, dem war seine liebe Mutter gestorben. Da nahm sich der Mann
eine andere Frau. Die Frau hatte zwei Töchter mit ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren,
aber garstig und schwarz im Herzen…«Wer kennt es nicht, das Märchen vom Aschenputtel? Thomas Pigor,
Liedermacher, Komponist und Buchautor in Personalunion, hat es etwas umgeschrieben und die Charaktere von
Cinderella, ihrem Prinzen und dem restlichen Personal hier und da verändert und zudem hinreißende
Gesangsnummern komponiert. Seine Märchenversion ist erfrischend neu. Er erzählt die uralte Geschichte vom
geknechteten Mädchen, das in Sack und Asche leben muss, bis es endlich durch die Liebe eines Prinzen erlöst
wird, auf besonders vergnügliche Weise.
Vor gar nicht allzu langer Zeit, in einem Königreich gleich um die Ecke, lebte die Familie Zinder: Vater, böse
Stiefmutter und die Töchter Olga, Emilie und Ella. Eines schönen Tages wurde der Märchenkönig des Landes
von der Opposition so bedrängt, dass er der Vermählung seines Sohnes zustimmen musste. Ein großer Ball
wurde ausgerichtet und das ganze halbe Königreich stand Kopf. Natürlich wollte Ella Zinder, eigentlich Cinderella
genannt, auch auf den Ball. Ihre ungemütliche Stiefmutter und die garstigen Stiefschwestern hatten ihr das
natürlich verboten. Auf dem Ball war es schrecklich langweilig. Der Prinz las heimlich Märchenbücher und ließ die
Damenwelt links liegen. In der Zwischenzeit kam Cinderella doch noch mithilfe ihrer Freunde auf dem Schloss an.
Dort traf sie natürlich auf ihren Märchenprinzen, nein also, um ehrlich zu sein, rannte sie ihn fast über den
Haufen. Kein Wunder, denn beide waren vom vielen Lesen extrem kurzsichtig und ohne Brille hilflos. Und dann
ging alles ganz schnell. Sie gestanden einander ihre Liebe zur Literatur. Cinderella verlor den Schuh. Der Prinz
und sein steppendes Pferd Horst nahmen die Verfolgung auf, die Tauben waren wegweisend. Und wenn sie nicht
gestorben sind, dann leben Cinderella und der Prinz noch immer glücklich im Königreich gleich um die Ecke.

Les Misbarack

Theater Die Neue Tribüne: Premiere für “zeit zum essen” mit Lukas Perman & Lukas Johne

Foto: Isabell SchatzAm 6. November 2008 findet im Wiener Theater Die Neue Tribüne die Premiere des Schauspiels “zeit zum essen” statt. Auf der Bühne: Lukas Perman als Lasse und Lukas Johne als Toben.

Das Stück entspringt einer intensiven Auseinandersetzung mit dem über allem stehenden Thema “Liebe”. Dynamiken in der Liebe sind geschlechtsunspezifisch, und auf keinen Fall abhängig von bestimmten sexuellen Präferenzen.

Das Interesse bei “zeit zum essen” gilt dem Beleuchten zweier Menschen, die rein äußerlich, und auch innerlich, unterschiedlicher nicht sein könnten. Und dennoch fällt die Liebe, wo sie fallen möcht’. Auch gilt das Interesse dem Mysterium “Tabu”: Tabus einer Gesellschaft sind dem normativen Wandel unterworfen und ändern sich mit ebendieser Gesellschaft. Das Thema Homosexualität gilt nach wie vor in weiten Kreisen unterschiedlicher Gesellschaften als die Kastration des Mannes per se. Wenn Normen, Doktrinen und eigene Ängste aufeinander treffen, werden Dynamiken in Gang gesetzt, die nicht mehr beherrschbar sind … Mann/Mann, Mann/Frau, Frau/Frau … es gilt schlicht das eine festzustellen: Liebe kommt - Liebe geht.

Der Plot

Lasse und Toben, ein homosexuelles Männerpaar Ende 20, trennen sich nach einer vierjährigen Beziehung. “zeit zum essen” erzählt, wie unspektakulär und dennoch bedrückend eine Liebe sich verändern kann, und demonstriert Umstände, die das Ende einer Beziehung durchaus fördern können. Das Stück zeigt auch die Normalität einer schwulen Beziehung in alltäglichen Dynamiken - es gibt keinen Anspruch auf das ewige Glück. Manchmal ist bereits der Wunsch “nach den Sternen” stark genug, innere Kräfte zu mobilisieren und Festgefahrenes loszueisen. Realitäten werden erkannt, der Leidensdruck wird zum Verbündeten.

Die Schauspieler
Norman Stehr zeichnet für Regie und Buch verantwortlich. Über die Wahl der Hauptdarsteller meint er:

Ich habe mich für Lukas Perman und Lukas Johne entschieden, da es sich um zwei großartige Persönlichkeiten sowohl im Leben als auch auf der Bühne handelt. Sie entsprechen genau meiner Vorstellung von Unterschiedlichkeit und dem Phänomen, dass sich so oft Gegensätze anziehen.

Lukas Perman wurde bislang in seinem “Allround-Genie” von den großen Bühnen engagiert, und es war genau dieses Können, welches in der Regel die Ränge füllte und füllt und ihm einen großen Namen einbrachte. Ich habe Lukas Perman als Schauspieler engagiert, um ihm das Sicherheitsnetz zu entreißen und ihm die Möglichkeit zu bieten, noch weiter über seine Grenzen hinaus zu gehen … er ist quasi “nackt” auf einer kleinen Kammerbühne, und es zählt jeder Atemzug, jedes Wort und jeder Gedanke, ohne dass ein Fortissimo aus dem Orchestergraben seinen Höhepunkt unterstützt. Eine äußerst direkte, “ehrliche” Art also, Charaktäre zu porträtieren und erlebbar zu machen …

Lukas Johne durfte ich im Sommer dieses Jahres in einer gemeinsamen Produktion kennenlernen, wo er in einer stattlichen Rolle, einer Bühnenadaptation des Films “Fight Club”, hervorragend spielte. Johne ist als “reiner” Schauspieler den direkten Ton gewohnt und eine ideale Ergänzung zu Perman. Er hat mit Sicherheit von der großartigen Musikalität, welche im Schauspiel eine ebenso entscheidende Rolle spielt wie im Musiktheater, von Lukas Perman profitiert.

Und so gehen diese beiden jungen Schauspieler Hand in Hand mit einem Thema um, das für viele nicht alltäglich sein dürfte. Homosexualität muss den elitären Anspruch verlieren und auch aufgeben … auch und besonders, um dem Stempel der immer wiederkehrenden “Abnormität” zu entkommen.

“zeit zum essen” - Schauspiel für zwei
Premiere: 6. 11. 2008, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen : 7. 11., 10. 11. und 12. 11.
Theater DIE NEUE TRIBÜNE
Dr.-Karl-Lueger-Ring 4, 1010 Wien
Tickets für 20,00 € bis 23,00 € (diverse Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc. möglich) gibt es telefonisch unter +43 (0) 664-2344256 oder per E-Mail: office@tribuenewien.at

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