Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - Vermischtes

Cooking Class

Theater Nestroyhof/Hamakom: Neurotic Lounge

28. Juni 2011
21:00bis23:00

presseinfo_spielplan-juni-2011_-3.jpg
Vom 28. bis 30. Juni 2011 bringt das Theater Nestroyplatz/Hamakom die cross-over Lese-Performance “Neurotic Lounge”.

Juliane Gruner, Jaschka Lämmert, Lucy McEvil, Eduard Wildner und andere lesen Texte amerikanischer jüdischer Autoren wie Philip Roth, Woody Allen, Isaac Bashevis Singer, Maxim Biller, Melvin Jules Bukiet über das Thema Sex.

Es geht um amerikanische, urbane Wirklichkeiten in Slums und sozialen Ghettos oder bekannteren New Yorker Lebenswelten. Die Geschichten beschreiben innere Einsamkeiten wie furiose sinnliche Versuche, aus diesen auszubrechen. Sie erzählen aber auch (einfach) von der »Lust« als Möglichkeit, sich von seiner Subjektivität zu befreien und die eigene Individualität wiederzufinden.

Die Geschichten sind stilistisch genauso heterogen wie die soziale Prägung ihrer Protagonisten: Vom »Stedtlbewohner« zum »Stadtneurotiker«, im Spannungsfeld religiöser Tradition, die behindert wie auch beflügelt. Von jüdischen Klischees wie Klischees über Juden. Von der unanständigen »Rückführung« eines Beschneidungsrituals als moderne Selbstfindung, einem chassidischen, schizophrenen Elvis Presley, von einem schamlosen freien Inzestverhältnis eines Geschwisterpaares in kleinbürgerlichen Milieus mitten in Brooklyn.

»Neurotic Lounge« versucht der inhaltlichen und stilistischen Heterogenität dieser Geschichten formal gerecht zu werden und überlässt es dem Zuschauer wie viel »jüdische Textur« er darin entdecken mag.

»Sex ist, wie die Religion, eine versöhnliche Macht, die soziale Ungerechtigkeit ausgleicht. In beiden seiner sinnlichen und fortzeugenden Prozesse schafft der menschliche Verkehr (in beiden seiner großartigsten Verkörperungen: nämlich Ficken und Schreiben) eine Entschädigung dieser Welt für Verlust, Mangel und, vor allem, Sterblichkeit. Sex und Geschichtenerzählen sind die Gaben, die aus einem Schneider einen König, aus einer Näherin eine Königin machen. Das Laken ist, wie das Blatt des Schriftstellers, ein sauberer, weißer Thron, der allen zugänglich und, weil jedes Geschenk seinen Preis hat, auch für alle gefährlich ist.« [Melvin Jules Bukiet, Autor der Anthologie »Neurotica. Jewish writers on sex.«]

Neurotic Lounge
Eine cross-over Lese-Performance amerikanischer jüdischer Autoren über Sex.
Spieltermine: 28., 29. und 30. Juni 2011, jeweils 21.00 Uhr
Inszenierung: Frederic Lion
Mit: Juliane Gruner, Jaschka Lämmert, Lucy McEvil, Eduard Wildner u.a.
Raum: Andreas Braito
Live-DJ: Sweet Susie

Link
- Theater Nestroyhof/Hamakom

Dancing Stars: Alfons Haider oder der Mann, ders nie kapieren wird

Von Stunde Null an fühlte sich Alfons Haider, der personifizierte Publicity-Stunt in der ORF-Serie “Dancing Stars”, verfolgt. Verfolgt von einigen Promis wie Niki Lauda und Dagmar Koller, verfolgt von Medien und verfolgt von Bloggern. Und warum fühlte er sich verfolgt? Er meinte, man würde nicht goutieren, dass zwei Männer miteinander tanzen.

Das war aber nicht der wirkliche Grund, warum manche Medien so vehement auf das Vorgehen Haiders reagierten. In Wahrheit ging es nicht darum, dass zwei Männer miteinander tanzten, auch nicht darum, dass sie das im TV machten, es ging schlicht und einfach darum, dass damit ein Tanzwettbewerb ad absurdum geführt wurde.

Haiders Standardreflex, diese Kritik auf das Thema Sexualität hin zu interpretieren, spricht Bände und disqualifiziert ihn.

Mein Gott, Herr Haider, dass Männer miteinander tanzen, ist nun wahrlich nichts Neues, Sie sind nun bei Gott nicht der erste Mann, der mit einem Mann die Beinchen am Tanzparkett schwingt.

Könnten Sie bitte endlich zur Kenntnis nehmen, dass Sie bei “Dancing Stars” ausschließlich als Publicity-Stunt am Werke waren? Sie haben es doch schon lange vor Beginn der Show zugegeben.

Wenn diese Show auch nur Entertainment ist, die Jury musste sich regelrecht verarscht vorkommen, dass etwas zu bewerten war, das im Rahmen dieser Show nicht bewertet werden konnte. Zwei Männer tanzen nunmal anders als ein Mann mit einer Frau tanzt und, wie sie selbst ja so trefflich immer bemerkt haben, es gelten andere Regeln. Daher war es letztendlich ein Akt äußerster Unfairness, hier überhaupt anzutreten.

Sie können also gerne weiter das Opferlamm mimen, es wird Ihnen niemand abnehmen. Gehen Sie also in Würde, wie Sie meinten, aber gehen Sie.

Es gibt nicht zu viele Musicaldarsteller …

… nicht, weil es nicht vielleicht doch zu viele gibt, sondern weil es schon aus Prinzip nicht zu viele geben kann und jeder, der möchte, die Chance haben sollte, es zu versuchen. So wie es nicht zu viele Ärzte gibt und auch nicht zu viele Lehrer, nicht zu viele Philosophen oder Geographen, kann es auch nicht zu viele Musicaldarsteller geben. Wer sollte denn festlegen, ab welchem Zeitpunkt man von “zu vielen” Musicaldarstellern sprechen kann? Und was ist die Alternative? Eine Quote einzuführen? Vom Jahrgang 1995 darf es nur mehr 0,000000001 Prozent Musicaldarsteller geben?

Sicher meint Herr Holger Hauer das gar nicht so, was er jüngst in einem Interview gesagt hat.

Es gibt wahnsinnig viele Musicaldarsteller, und meiner Meinung nach sind es mittlerweile zu viele. Es kommt mir vor, als würde alles durch die Musicalschulen geschleust, was halbwegs vernünftig trällern kann. Aber ich denke, das ist manchmal Verrat an den Träumen junger Menschen. Den Leuten wird an einigen Musicalschulen – so zumindest mein Eindruck – vorgegaukelt, sie hätten Talent, auch wenn dem gar nicht so ist. Aber der Rubel muss rollen. Natürlich gibt es auch tolle Leute. Aber was Musicalschulen teilweise hervorbringen, ist erschreckend. Und hinterher wundern sich die jungen Leute, wieso sie kein Engagement bekommen… [musicalzentrale]

Kann man denn nun aber vielleicht sagen, dass es zu viele Musicalschulen gibt, die Talente aufnehmen, die gar keine sind? Was wäre der größere Verrat an den Träumen junger Menschen, wie Hauer es formuliert, ihnen den gewünschten Weg gleich zu verwehren, oder sie testen zu lassen, ob sich nicht doch auch für sie eine Nische findet. Am Ende ist ein Musicalstudium ein Studium wie jedes andere, und man kann und hat das Recht, sich jederzeit neu zu entscheiden.

Was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass es zu viele schlechte Musicals gibt und zu wenig gute, aber letztlich ist das völlig wurscht, weil am Ende des Tages alle im Raimund Theater bei den Matrosen landen und tatsächlich glauben, dass die Musicaldarsteller, die da arbeiten, ihre Träume verwirklichen (dürfen).

Tony Awards 2011 - die Nominierungen

42 neue Produktionen feierten in der vergangenen Saison am Broadway Premiere, davon waren 14 Musicals (12 neue Musicals und 2 Revivals). Von den 25 Sprechtheaterstücken waren 16 neue Produktionen - das gabs zuletzt 1986/87.

Am 3. Mai 2011 wurden die Nominierungen für die diesjährigen Tony Awards bekannt gegeben, und es läuft auf ein Duell der beiden Shows “The Book of Mormon” mit 14 Nominierungen und “The Scottsboro Boys” mit 12 Nominierungen hinaus. Mit 9 Nominierungen liegt das Revival von “Anything Goes” auf Platz 3. Abgeschlagen: “Sister Act” mit 5 Nominierungen, keine Nominierung etwa für Frank Wildhorns “Wonderland”.

Die Nominierungen im Musicalgenre:

The Book of Mormon (14)
Best Musical
Best Book of a Musical: Trey Parker, Robert Lopez, Matt Stone
Best Direction of a Musical: Casey Nicholaw, Trey Parker
Best Choreography: Casey Nicholaw
Best Original Score (Music and/or Lyrics) Written for the Theatre: Trey Parker, Robert Lopez and Matt Stone
Best Orchestrations: Larry Hochman, Stephen Oremus
Best Scenic Design of a Musical: Scott Pask
Best Costume Design of a Musical: Ann Roth
Best Lighting Design of a Musical: Brian MacDevitt
Best Sound Design of a Musical: Brian Ronan
Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Musical: Josh Gad
Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Musical: Andrew Rannells
Best Performance by an Actor in a Featured Role in a Musical: Rory O’Malley
Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Musical: Nikki M. James

The Scottsboro Boys (12)
Best Musical
Best Original Score (Music and/or Lyrics) Written for the Theatre: Music & Lyrics: John Kander and Fred Ebb
Best Book of a Musical: David Thompson
Best Direction of a Musical: Susan Stroman
Best Choreography: Susan Stroman
Best Orchestrations: Larry Hochman
Best Scenic Design of a Musical: Beowulf Boritt
Best Lighting Design of a Musical: Ken Billington
Best Sound Design of a Musical: Peter Hylenski
Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Musical: Joshua Henry
Best Performance by an Actor in a Featured Role in a Musical: Colman Domingo
Best Performance by an Actor in a Featured Role in a Musical: Forrest McClendon

Anything Goes (9)
Best Revival of a Musical
Best Direction of a Musical: Kathleen Marshall
Best Choreography: Kathleen Marshall
Best Scenic Design of a Musical: Derek McLane
Best Costume Design of a Musical: Martin Pakledinaz
Best Lighting Design of a Musical: Peter Kaczorowski
Best Sound Design of a Musical: Brian Ronan
Best Performance by an Actress in a Leading Role in a Musical: Sutton Foster
Best Performance by an Actor in a Featured Role in a Musical: Adam Godley

How to Succeed in Business Without Really Trying (8)
Best Revival of a Musical
Best Direction of a Musical: Rob Ashford
Best Choreography: Rob Ashford
Best Orchestrations: Doug Besterman
Best Costume Design of a Musical: Catherine Zuber
Best Lighting Design of a Musical: Howell Binkley
Best Performance by an Actor in a Featured Role in a Musical: John Larroquette
Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Musical: Tammy Blanchard

Sister Act (5)
Best Musical
Best Book of a Musical: Cheri Steinkellner, Bill Steinkellner, Douglas Carter Beane
Best Original Score (Music and/or Lyrics) Written for the Theatre: Music: Alan Menken/Lyrics: Glenn Slater
Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Musical: Patina Miller
Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Musical: Victoria Clark

Catch Me if You Can (4)
Best Musical
Best Orchestrations: Marc Shaiman, Larry Blank
Best Sound Design of a Musical: Steve Canyon Kennedy
Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Musical: Norbert Leo Butz

Women on the Verge of a Nervous Breakdown (3)
Best Original Score (Music and/or Lyrics) Written for the Theatre: Music & Lyrics: David Yazbek
Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Musical: Laura Benanti
Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Musical: Patti LuPone

Priscilla Queen of the Desert: The Musical (2)
Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Musical: Tony Sheldon
Best Costume Design of a Musical: Tim Chappel, Lizzy Gardiner

Bloody Bloody Andrew Jackson (2)
Best Book of a Musical: Alex Timbers
Best Scenic Design of a Musical: Donyale Werle

Baby It’s You (1)
Best Performance by an Actress in a Leading Role in a Musical: Beth Leavel

The People in the Picture (1)
Best Performance by an Actress in a Leading Role in a Musical: Donna Murphy

Link
- The Tony Awards: Die Nominierungen 2011

UPDATE
[zur Gewinnerliste gehts –> hier]

Trillerpfeifen im Ronacher?

Eine Notiz dazu –> hier.

Link
- kultur-channel.tumblr.com

Lucille Lortel Awards 2011 - “Bloody Bloody Andrew Jackson” gewinnt zwei Awards

Lucille Lortel (1900-1999) war eine amerikanische Schauspielerin und Theaterproduzentin, die ganz sicher in Erinnerung bleiben wird, wurde doch ein Award nach ihr benannt, der seit 1986 jedes Jahr an die besten Off-Broadway-Produktionen vergeben wird. Hinter den Lucille Lortel Awards stehen drei Organisationen: die League of Off-Broadway Theatres and Producers, die Lucille Lortel Foundation und der Theatre Development Fund.

2011 gabs auf dem Musicalsektor zwei Auszeichnungen für “Bloody Bloody Andrew Jackson”.

Outstanding Musical
Bloody Bloody Andrew Jackson - Produced by The Public Theater and Center Theatre Group in association with Les Freres Corbusier; Music and Lyrics by Michael Friedman, Book by Alex Timbers

Outstanding Scenic Design
Donyale Werle, Bloody Bloody Andrew Jackson

Eine Liste mit allen Preisträgern findet man –> hier.

Drama Desk Awards 2011 - Die Nominierungen

Am 29. April 2011 gaben Audra McDonald und Liev Schreiber die Nominierungen für die diesjährigen “Drama Desk Awards” bekannt. Welche Stücke konnten nominiert werden: Produktionen, die am Broadway, Off-Broadway und Off-Off-Broadway in der vergangenen Saison Premiere feierten. Erfreulich ist, dass die sehr spannende Off-Broadway-Produktion “See Rock City & Other Destinations” von Brad Alexander (Musik) und Adam Mathias (Buch und Texte) (siehe auch –> hier) in gleich 6 Kategorien nominiert wurde. Klar in Führung bei den Nominierungen: “The Book of Mormon” (12) und das Revival von “Anything Goes” (10). Am 23. Mai 2011 werden die Gewinner bekannt gegeben.

The Book of Mormon (12)
Outstanding Musical
Outstanding Actor in a Musical, Andrew Rannells
Outstanding Featured Actor in a Musical, Rory O’Malley
Outstanding Featured Actress in a Musical, Nikki M. James
Outstanding Director of a Musical, Casey Nicholaw und Trey Parker
Outstanding Choreography, Casey Nicholaw
Outstanding Music, Trey Parker, Robert Lopez und Matt Stone
Outstanding Lyrics, Trey Parker, Robert Lopez and Matt Stone
Outstanding Book of a Musical, Trey Parker, Robert Lopez und Matt Stone
Outstanding Orchestrations, Larry Hochman und Stephen Oremus
Outstanding Costume Design, Ann Roth
Outstanding Sound Design in a Musical, Brian Ronan

Anything Goes (10)
Outstanding Revival of a Musical
Outstanding Actress in a Musical, Sutton Foster
Outstanding Actor in a Musical, Colin Donnell
Outstanding Featured Actor in a Musical, Adam Godley
Outstanding Featured Actress in a Musical, Laura Osnes
Outstanding Director of a Musical, Kathleen Marshall
Outstanding Choreography, Kathleen Marshall
Outstanding Set Design, Derek McLane
Outstanding Costume Design, Martin Pakledinaz
Outstanding Sound Design in a Musical, Brian Ronan

See Rock City & Other Destinations (6)
Outstanding Musical
Outstanding Director of a Musical, Jack Cummings III
Outstanding Music, Brad Alexander
Outstanding Lyrics, Adam Mathias
Outstanding Book of a Musical, Adam Mathias
Outstanding Lighting Design, R. Lee Kennedy

Women on the Verge of a Nervous Breakdown (6)
Outstanding Actress in a Musical, Sherie Rene Scott
Outstanding Featured Actor in a Musical, Brian Stokes Mitchell
Outstanding Featured Actress in a Musical, Laura Benanti
Outstanding Featured Actress in a Musical, Patti LuPone
Outstanding Music, David Yazbek
Outstanding Orchestrations, Simon Hale, Jim Abbott und David Yazbek

Catch Me if You Can (6)
Outstanding Actor in a Musical, Norbert Leo Butz
Outstanding Featured Actor in a Musical, Tom Wopat
Outstanding Featured Actress in a Musical, Kerry Butler
Outstanding Music, Marc Shaiman
Outstanding Lyrics, Scott Wittman und Marc Shaiman
Outstanding Orchestrations, Marc Shaiman und Larry Blank

How to Succeed in Business Without Really Trying (5)
Outstanding Revival of a Musical
Outstanding Actor in a Musical, Daniel Radcliffe
Outstanding Featured Actor in a Musical, John Larroquette
Outstanding Director of a Musical, Rob Ashford
Outstanding Choreography, Rob Ashford

Hello Again (5)
Outstanding Revival of a Musical
Outstanding Featured Actor in a Musical, Bob Stillman
Outstanding Director of a Musical, Jack Cummings III
Outstanding Orchestrations, Mary-Mitchell Campbell
Outstanding Sound Design in a Musical, Michael Rasbury

The Kid (5)
Outstanding Musical
Outstanding Actor in a Musical, Christopher Sieber
Outstanding Featured Actress in a Musical, Jill Eikenberry
Outstanding Lyrics, Jack Lechner
Outstanding Book of a Musical, Michael Zam

Sister Act (5)
Outstanding Musical
Outstanding Actress in a Musical, Patina Miller
Outstanding Featured Actress in a Musical, Victoria Clark
Outstanding Music, Alan Menken
Outstanding Lyrics, Glenn Slater

In Transit (4)
Outstanding Musical
Outstanding Director of a Musical, Joe Calarco
Outstanding Book of a Musical, Kristen Anderson-Lopez, James-Allen Ford, Russ Kaplan und Sara Wordsworth
Outstanding Sound Design in a Musical, Jon Weston

Priscilla Queen of the Desert: The Musical (4)
Outstanding Musical
Outstanding Actor in a Musical, Tony Sheldon
Outstanding Book of a Musical, Stephan Elliott und Allan Scott
Outstanding Costume Design, Tim Chappel und Lizzy Gardiner

The People In The Picture (3)
Outstanding Actress in a Musical, Donna Murphy
Outstanding Music, Mike Stoller und Artie Butler
Outstanding Book of a Musical, Iris Rainer Dart

Newsical The Musical — Full Spin Ahead (2)
Outstanding Lyrics, Rick Crom
Outstanding Revue

The Burnt Part Boys (2)
Outstanding Orchestrations, Bruce Coughlin
Outstanding Sound Design in a Musical, Lindsay Jones

The Extraordinary Ordinary (1)
Outstanding Orchestrations, Lynne Shankel

Rain: A Tribute to the Beatles on Broadway (1)
Outstanding Revue

Fyvush Finkel Live! (1)
Outstanding Revue

Baby It’s You (1)
Outstanding Actress in a Musical, Beth Leavel

Between Worlds (1)
Outstanding Choreography, Siudy

“Law & Order: Criminal Intent” - Rettet Stunt-Marketing U2s “Spider Man”?

Am Marketing liegt es ja nicht, dass die Entertainment-Flugshow von U2, genannt “Spider-Man - Turn off the Dark”, nach gefühlten drei Jahren an Previews noch immer keine Premiere auf die Bühne bringen konnte. Die Produktion ist ständig in den Schlagzeilen. Mal stürzt wer ab und bricht sich sonstwas, mal feuert man quer durch die Reihen ein paar Mitarbeiter aus dem Leading Team. Es geht zu wie am Rummelplatz, ständig ist was los.

Neuester Überraschungscoup: Eine Episode der beliebten amerikanischen TV-Serie “Law & Order: Criminal Intent” wird dem Spinnenmann-Spektakel gewidmet sein. TVGuide.com beschreibt den Inhalt der betreffenden Episode wie folgt:

The story will focus on a high-flying show called Icarus, which detectives begin investigating when a botched stunt leads to one of the actor’s death. Suspects include a ‘high-strung and larger than life’ director possibly modeled after Spider-Man’s one-time director Julie Taymor. The episode also features a bisexual rock-star composer named Arno.

Die 10. Staffel von “Law & Oder: Criminal Intent” geht ab 1. Mai 2011 auf Sendung, “Spider Man” nimmt seine Previews wieder ab 12. Mai 2011 auf.

Link
- Playbill: “Law & Order” Episode Will Take on Spider-Man Turn Off the Dark

Andreas Bieber: An der Wahrheit arbeitend, im Interview

Viel über das Musicalgenre an sich philosophiert Andreas Bieber in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. In der Sendung “Showbühne” wird Bieber unter anderem zum Thema “The Producers” befragt und stellt die These auf, dass das Stück einfach unter den falschen Rahmenbedingungen gelaufen sei und im Burgtheater vermutlich ein Riesenerfolg gewesen wäre. Die VBW hätten weder die Musicalleute noch das normale Theaterpublikum überzeugen können. Eine These, die man natürlich, wie jede These, aufstellen kann, aber ist sie haltbar? Die Kritiker wurden mit “The Producers” in Wien überzeugt, daran hats also nicht gelegen, und das Burgtheater ist ein Repertoire-Theater. Die Behauptung Biebers, “The Producers” wären in Berlin dann ein Erfolg gewesen, ist schlicht falsch.

Bieber im Interview nachzuhören –> hier.

« zurueck · vor »