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“The Producers” - auch in Berlin ein Flop?

Laut “Der Westen” konnte Mel Brooks’ Musical “The Producers” trotz (wie in Wien) euphorischer Kritiken auch in Berlin letztendlich der Produzenten Erwartung nicht erfüllen.

Sonntag fiel der letzte Vorhang: Nach zwei Monaten gab Andreas Bieber gemeinsam mit dem Ensemble des Musicals »The Producers” seine letzte Vorstellung im Berliner Admiralspalast. Nach Wien zu Beginn des Jahres ist das hoch dekorierte Broadway-Stück von Mel Brooks auch in der deutschen Hauptstadt gescheitert. (…)

Zum Artikel gehts –> hier

Ein Abschlussbild zur Berliner Produktion gibt es im Fotostream des Admiralspalasts bei flickr –> hier

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Lieber Duden!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eben den neuen Duden “Rechtschreibung, 25. Auflage (2009)” als Download erstanden. In Ihrer Anleitung zur Installation schreiben Sie:

“Nachdem Sie die Archivdatei entpackt haben, finden Sie im Verzeichnis ’software’ ein Installationspaket, das die eigentliche Software enthält. Im Verzeichnis ‘daten’ befinden sich die Wörterbuch- bzw. Lexikondaten. Der Installationsvorgang besteht aus insgesamt 2 Schritten. Als erstes wird die Office-Bibliothek installiert. Danach starten Sie das Programm und fügen den erworbenen Wörterbuch- oder Lexikontitel Ihrem Buchbestand hinzu.

Der von Ihnen angeführte Ordner “daten” ist im von Ihnen bereitgestellten Downloadpaket allerdings leer.

Jeder Versuch, ein “Buch” zu installieren, endet mit einer Fehlermeldung. Ich habe das auf 2 unabhängigen Systemen getestet.

Die Fehlermeldung: “Die Installationsdateien PC_BIB.INF und PC-BIB.INF konnten weder im Verzeichnis … noch … gefunden werden.” Dies übrigens auch, wenn ich zu jenem Ordner umleite, in dem diese beiden Dateien liegen.

Ich ersuche Sie, mir eine funktionierende Installationsanleitung zukommen zu lassen bzw. ein korrektes Downloadpaket.

Mit freundlichen Grüßen,
Martin Bruny
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Ronacher: Probenbeginn für den “Tanz der Vampire”

Foto: VBW/Alexander Ch. Wulz
Zwölf Jahre nach der Uraufführung (4. Oktober 1997) bringen die Vereinigten Bühnen Wien im Herbst 2009 Roman Polanskis Musical “Tanz der Vampire” wieder nach Wien, diesmal nicht ins Raimund Theater, sondern ins Ronacher.

Am 16. September 2009 geht’s los, die steht die Premiere der Wiener Fassung 2009 in der Regie von Cornelius Baltus am Programm.

Am 20. Juli 2009 begannen die musikalischen Proben zur Show. Intendantin Kathrin Zechner begrüßte das Ensemble, das allerdings noch nicht ganz vollzählig war, und freute sich, den Startschuss für die Proben zu geben: mit dabei unter anderem Marjan Shaki (”Sarah”), Lukas Perman (”Alfred”) und Gernot Krannner (”Professor Abronsius”). Anfang August, wenn die szenischen Proben beginnnen, stoßen dann auch “Graf Krolock” Thomas Borchert und der Rest der tanzenden Vampire dazu.

Foto: VBW/Alexander Ch. Wulz

TANZ DER VAMPIRE
Täglich außer Mittwoch um 19:30 Uhr und Sonntag um 18:00 Uhr im RONACHER, Seilerstätte 9, 1010 Wien
Infos und Tickets unter www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at
WT Wien Ticket +43 (1) 588 85

MIKA ist zurück mit “We Are GOLDEN”

Und wie Perez Hilton, der populärste Klatschblogger dieses Universums, schreibt, der Song “We Are GOLDEN” ist “epic. Huge. Massive. And, of course, happy!”

Zu hören gibt es den Song vorab und exklusiv als Stream –> hier

The Eternal Moonwalk

–> http://eternalmoonwalk.com/

ZDF verfilmt “Frühlings Erwachen” für den Theaterkanal

Frank Wedekinds Drama “Frühlings Erwachen” wird derzeit in Berlin vom ZDF für den “Theaterkanal” verfilmt. In den Hauptrollen: Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Justus von Dohnanyi, Constanze Wächter und Judith Rosmair.

Regisseur und Drehbuchautor Nuran David Calis erarbeitet eine zeitgemäße Adaption des Stückes. Er hat das Drama bereits in eigener Fassung 2007 im Schauspiel Hannover auf die Bühne gebracht. Der Film solle überprüfen, ob die Welt der Jugendlichen im Kern noch immer dieselbe ist wie früher. Dabei bleibe der Regisseur nah an Wedekinds Figuren, orientiere sich jedoch an der Lebenswirklichkeit heutiger Teenager. Das Original ist 1891 erschienen.

Die Dreharbeiten dauern bis Mitte August. Im Internet kann der Dreh unter zdftheaterkanal.de und fruehlingserwachendreh.blogspot.com verfolgt werden.

Link
- newsadhoc: Ochsenknecht-Sohn spielt in Verfilmung von «Frühlings Erwachen»

Steve Barton: “Only for a while” (2009)

Acht Jahre nach dem Tod Steve Bartons in Bremen veröffentlicht das englische Label “Stage Door Records” eine neue CD des Musicaldarstellers.

“Only for a while” wird ab 3. August 2009 über die Website des Labels erhältlich sein und am 7. September in die Plattenläden ausgeliefert.

Zu hören sind 14 bis dato unveröffentlichte Aufnahmen, darunter Songs von Cole Porter wie “It’s Delovely” und “Begin The Beguine”, Jacque Brels “If You Go Away”, “The Port of Amsterdam” und “Jackie” wie auch Aufnahmen von Songs der Musicals “Emma” und “Someone Like You”.

Als Bonus-Track: “Hopefully”, ein Lied, geschrieben und interpretiert von Steve Bartons Sohn Edward Barton.

Tracklist
01. SOMEONE LIKE YOU (from ‘Someone Like You’)
02. BELOVED with Sadie Nine (from ‘Emma’)
03. GLORY featuring Dee Shipman, Nigel Williams and Roger Webb (from ‘Emma’)
04. PUTTIN ON THE RITZ (from ‘Puttin On The Ritz’)
05. I’VE GOT YOU UNDER MY SKIN (from ‘Born To Dance’)
06. JACKIE
07. THE PORT OF AMSTERDAM
08. SCOTCH & SODA
09. IT’S DE-LOVELY (from ‘Anything Goes’)
10. IF YOU GO AWAY (NE ME QUITTE PAS)
11. BEGIN THE BEGUINE (from ‘Jubilee’)
12. THE FACE WITH WHICH YOU LEAVE
13. MOTHER TERESA
14. REACH OUT - with Brian Sutherland
15. (IT’S) ONLY FOR A WHILE - with Sadie Nine (from ‘Emma’)

BONUS TRACK
16. HOPEFULLY - Edward Barton

Wiener Blut: Zwei mal Prince beim Operettensommer im Theresianum

In Wien ist der Sommer ausgebrochen, das heißt, alle Theater haben dicht gemacht und in jedem Gebäude, das auch nur halbwegs alt (und daher touristenaffin) ist, quartieren sich Operettenveranstalter ein. Da treten dann junge Mädels und Burschen an und machen ganz auf Wiener Operettenseligkeit. Das lässt sich halbwegs verkaufen. Wien, Wien, nur du allein und so weiter und so fort. Am Graben, am Stephansplatz, vor der Oper, gern auch im Stadtpark, überall stehen Ticketverkäufer und die “innens”, ge- beziehungsweise verkleidet in Kostümen der guten alten Zeit, da lässt es sich gut drin schwitzen und Touristen und den “innens” Karten aufschwatzen. Und das wortwörtlich, denn es handelt sich um Straßenverkäufer, die aktiv auf ihre Kundschaft in spe zugehen und dann von 0 auf 100 schwärmen, merkwürdigerweise oft zuerst von den Räumlichkeiten, in denen die Veranstaltungen stattfinden.

Operette, das gibt es dieser Tage auch im Wiener Theresianum. “Wiener Blut” wird gegeben, vom 9. Juli bis 9. August. “Wiener Blut,/Wiener Blut!/Eig’ner Saft,/Voller Kraft,/Voller Glut./Du erhebst,/Du belebst/Unser’n Mut!/Wiener Blut!” Super Sache. Am Dirigentenpult: Charles Prince, seines Zeichens und seiner Domain nach (siehe –> hier) “Maestro”, also “Maestro Charles Prince”, der “Classical Music Conductor”. Interessanter wird der Mann für viele, wenn man kurz mal erwähnt, dass sein Vater Harold Prince ist, freilich nur bei jenen, die sich mit Musicals beschäftigen, vermutungsweise. Eben dieser Harold Prince hat seinen Sohnemann gestern in Wien live beim Dirigieren miterlebt, als Zuschauer. Bilder von Prince in Wien gibt es auf der Website des Fotografen Philipp Hutter –> hier. Übrigens, die Bilder da von Prince & Häupl - das schlägt (fast) alles. Grandios.

“Thriller” - das was?

Geschäftemacherei mit dem Tod von Michael Jackson, das war zu erwarten. Ganz hoch im Kurs steht derzeit die Produktion “Thriller Live”, in der einige der Videoclips und Liveauftritte von Jackson als Solosänger sowie gemeinsam mit seinen Brüdern als “Jackson 5″ beziehungsweise “The Jacksons” nachgespielt werden. Das Ganze war schon vor dem abrupten Tod des Sängers in London ein Hit und ist als Show oder eben Revue oder noch besser als Konzert gebaut und konzipiert.

Ganz und gar nicht handelt es sich übrigens um ein Musical. Da aber hierzulande Musicals immer seltener werden und eher revueartige Konstrukte rund um bekannte oder verdrängte Musikhits mehr und mehr dominieren, wird es sicher niemanden groß stören, dass eine Europa-Tournee eines “Thriller-Musicals” (”Thriller Live”) dieser Tage in den Medien groß angekündigt wird.

Schaun wir uns mal die Ticketpreise an. Sieht man sich die Show in London an, zahlt man bis zu 53 Pfund, im Deutschen Theater in München, wo das “Thriller-Konzert” im Juli und August zu sehen ist, hat man es mit Preisen von 12 bis 59 Euro zu tun. In die Wiener Stadthalle, Halle F, kommt die Show im Januar 2010, zu zahlen sind 39 bis 79,50 Euro. In Salzburg und Graz, in der Salzburgarena bzw. der Stadthalle Graz, ist “Thriller Live” ebenfalls zu sehen, um 44 bis 84 Euro (März 2010). Und den Vogel schießt der Musical Dome Köln ab, wo man für dieselbe Produktion im September zwischen 41 und 92 Euro berappen muss.

Natürlich hat das alle Gründe, aber, und so egoistisch kann ich als Konsument sein: Wenn ich beispielsweise den neuen Bestseller von Stephen King kaufen will, zahle ich in München nicht um bis zu 50 Prozent weniger als in Köln.

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Eric Whitacres Virtueller Chor: “Sleep”

Link
- YouTube: Eric Whitacre’s Virtual Choir

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