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Archiv - April, 2008

Tony Awards 2008: Prognosen, Facts & Übersichten

Die Tony Awards, die seit 1947 jährlich stattfindende Verleihung des Antoinette Perry Awards an die “besten” Theaterstücke und Musicals, die im Laufe des Jahres am Broadway ihre Premiere feierten, finden 2008 am 15. Juni statt. Wer geht diesmal als Favorit ins Rennen, wer hat überhaupt Chancen, nominiert zu werden? Alle diese Fragen beantwortet die Website “Tony Awards Haven - The ultimate guide to the New York Theatrical Awards Season”.

ZDF-Casting “Musical Showstar 2008″ floppt

Die von Thomas Gottschalk moderierte Musical-Castingshow “Musical Showstar 2008″ schwächelt weiter, mit zunehmender Tendenz. Bei der zweiten Folge waren nur mehr 1,97 Millionen (1. Folge: 2,23 Millionen) Zuseher dabei, was einem Marktanteil von 7,4 Prozent bedeutet. Die Hauptzielgruppe, die 14- bis 49-Jährigen, haben sich großteils ausgeklinkt: 0,49 Millionen Zuseher konnten erreicht werden, das entspricht einem Marktanteil von 5.1 Prozent.

Markus Neugebauer als “Joseph” in der Wiener Stadthalle

Bei der ORF-Castingshow “Musical! Die Show” reichte es nicht zum Sieg, aber beim Casting in der Musical-Realität konnte Markus Neugebauer überzeugen. Er spielt in Andrew Lloyd Webbers Musical “Joseph and the amazing technicolor dreamcoat” im Herbst 2008 die Hauptrolle - in jener Produktion, die vom 1. bis 19. Oktober in der Wiener Stadthalle zu sehen ist. Tickets sind bereits erhältlich.

ZDF-Castingshow “Musical Showstar 2008″ schwächelt schon am Start

Die Einschaltquoten für die erste Folge der ZDF-Castingshow “Musical Showstar 2008″ waren bescheiden. Trotz massiver Werbung bei “Wetten, dass …?” legte die Suche nach dem «Musical Showstar 2008» am Montag laut “Quotenmeter” einen klassischen Fehlstart hin.

2,23 Millionen Zuschauer verfolgten die Premiere, was einem Marktanteil von 8,4 Prozent beim Gesamtpublikum entspricht. 0,54 Millionen Zuseher in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bedeuten 5,4 Prozent Marktanteil in dieser Gruppe. “Musical Showstar 2008″ liegt damit unter dem ohnehin schon nicht gerade üppigen Schnitt des ZDF, so “Quotenmeter”.

Volksoper: Die Weberischen (Premiere)

17. Mai 2008
19:00bis22:00

Volksoper: “Die Weberischen” (Premiere)
Übernahme einer Produktion der Vereinigten Bühnen Wien
Premiere: 17. Mai 2008, 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 18., 19., 20., 28., 29., 30., 31. Mai 2008; 1., 2., 3., 5., 6. Juni 2008

“Die Weberischen” entstand als Auftragswerk und Koproduktion der Vereinigten Bühnen Wien mit dem Wiener MozartJahr 2006. »Alpensaga”-Autor Felix Mitterer hatte ursprünglich von Peter Marboe, dem Intendanten des Wiener Mozartjahres 2006, den Auftrag erhalten, ein Theaterstück über Mozart zu verfassen. Über einen kleinen Umweg kam Mitterer die Idee, die fünf Weberischen zum Thema eines Stücks zu machen. Er war mitten in der Recherchearbeit für einen Film über Angelo Soliman, den berühmten afrikanischen Kammerdiener, Prinzenerzieher von Erbprinz Alois I. von Liechtenstein und Freimaurer, der auch mit Mozart befreundet war, da stieß er im Rahmen seiner intensiven Quellenstudien auf die fünf faszinierenden Frauen, die im Leben Mozarts eine so große Rolle gespielt haben. Auf Anregung Kathrin Zechners, der Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, die die Vision einer neuen »RONACHER mobile-Produktion« hatte, wurde aus dem Sprechtheater-Auftrag ein Auftrag für ein Stück mit Musik. Den Kompositionsauftrag erhielten die Tiger Lillies (»Shockheaded Peter«, »The Little Matchgirl«), die sich von Felix Mitterers Stück zu 14 Bänkelsongs inspirieren ließen. Im Londoner Hotel Savoy fand die erste Begegnung von Felix Mitterer mit Tiger-Lillies-Komponist Martyn Jacques statt. In Amsterdam entstand ein musikalisches Grundkonzept der Show. Mozarts Musik mit den Songs der Tiger Lillies musikalisch zu einer Einheit zu verschmelzen, das war die Aufgabe von Christian Kolonovits, für die Inszenierung verantwortlich: Stephanie Mohr.
»Die Weberischen«, das ist Theater im Theater. Der Bänkelsang spielt in Schikaneders »Freihaustheater« auf der Wieden, kurz nach Mozarts Tod. Schikaneder hat eine Benefizvorstellung angesetzt, deren Einnahmen der Witwe Konstanze zugute kommen. Wie immer sucht sich Schikaneder die schönste Rolle aus, in diesem Falle die der Cilly Weber. Gezeigt wird: »Die Weberischen«. Mozart war 22 Jahre alt, als er den Weberischen in Mannheim das erste Mal begegenete. Ab diesem Zeitpunkt waren sie mit ihm verbandelt, haben ihn bewundert, um ihn gebuhlt, seine Kompositionen gesungen, ihn verlacht und ausgenommen. Durch ihn sind alle fünf – Mutter Cilly und ihre Töchter Sofie, Aloisia, Josefa und schließlich seine Frau Konstanze – in die Geschichte eingegangen.
Cilly hat es nicht leicht im Leben, sie muss, von ihrem Mann verlassen, für sich und ihre vier Töchter sorgen. Alles dreht sich ums Geld bei ihr. Sie versucht ihre untereinander konkurrierenden Sanges-Töchter Aloisia und Josefa möglichst gewinnbringend an den Mann zu bringen; wenn alles nichts bringt, schlagen sich die Weberischen mit Prostitution durch. Sofie verzweifelt als Hure daran, ständig ihre Kinder abtreiben zu müssen. Die gute alte Zeit, da nahm mans mit der Moral nicht so genau, Mozart geht mit seinen Klavierschülerinnen und Interpretinnen seiner Stücke ins Bett, und auch Konstanze, seine Frau, ist kein Kind von Traurigkeit. Mozart selbst ist auf der Bühne nur als Leichnam in Form einer Stoffpuppe zu sehen. Mozart auszuschlachten – ab einem gewissen Punkt wird das zur Hauptaufgabe der Weberischen. Das künstlerische Erbe, das gilt es gescheit zu vermarkten. Die Zukunft scheint für die Weberischen mit Gold gepflastert.

Worin der große Reiz der »Weberischen« liegt, ist leicht erklärt: Es ist der Perspektivenwechsel. Das Leben Mozarts wird einmal nicht aus der Sicht des Wunderkinds erzählt, sondern spiegelt sich grell im Leben von fünf Frauen, den Weberischen. Und das ist fast so faszinierend wie der Blick durchs Schlüsselloch, fast so, als würden wir jene verbotene Tür in Blaubarts Haus aufmachen, die ganz neue Erkenntnisse bringen könnte. Felix Mitterer leistet mit seinem Text durchaus Beachtliches. Er liefert schrille Charakterskizzen von Aloisia, Sofie, Konstanze, Josefa und Mutter Cilly, bettet die Infos in boulevardeske Szenen, aus denen wie i-Tüpfelchen Gags herausploppen, die Grenze zwischen recherchierten hard facts und Fiktivem verfließt.

Was am besten an den Weberischen funktioniert, ist der Bänkelsang der Tiger Lillies. Melancholisch, düster, hochpoetisch, humorvoll, bissig präsentiert sich Sänger Martyn Jacques, präzise im Timing – da passt jede Geste, jede Gesichtsbewegung. Wenn er auf der Bühne erscheint und mit seinem Trademark-Falsett seine Bänkelsongs interpretiert, unterstützt von Adrian Strout am Kontrabass und Adrian Huge am Schlagzeug sowie dem Orchester, dann sind das exakt jene Szenen, in die man als Zuschauer gerne eintaucht, wo Atmosphäre authentisch spürbar wird. »The Merry Birdcatcher«, »Death Song«, »Fame« – Songperlen, von Christian Kolonovits wunderbar orchestriert, mit Mozart-Zitaten zu einer neuen Dimension veredelt.

Leading Team
Buch: Felix Mitterer
Musikalische Leitung, Arranagements, Dirigent: Christian Kolonowits
Regie: Stephanie Mohr
Bühnenbild: Miriam Busch
Lichtdesign: Wolfgang Könnyü
Sounddesign: Martin Lukesch
Sounddesign Tiger Lillies: Claus Bühler
Dramaturgie: Michaela Ranzoni

Cast
Schikaneder/Cilly: Robert Meyer
Josefa: Ulrike Beimpold
Aloisia: Anne Weber
Konstanze: Tanja Schleiff
Sofie: Ruth Brauer-Kvam
Es spielen die Tiger Lillies: Martyn Jacques, Adrian Huge, Adrian Stout
und das Orchester der Volksoper Wien

Vöcklabruck Stadtsaal: Moonlight Serenade (Tourproduktion)

22. April 2008
19:30bis22:00

MOONLIGHT SERENADE - Die Glenn Miller Story
Dienstag, 22.04.08 - 19.30 Uhr - Stadtsaal Vöcklabruck

Leading Team
Buch: Mary Millane
Arrangements: William Murta
Regie: Katja Wolff
Choreografie: Andrew Hunt
Musikalische Leitung und Einstudierung: Donato Deliano
Bühnenbild: Karel Spanhak
Kostüme: Heike Seidler

Cast
Tilmann von Blomberg, Kira Primke, Britta Balzer, Hardy Halama, Pascal Illi, Thorsten Kugler, Lars Rindelaub

Nur sechs Jahre dauerte die Karriere von Glenn Miller – vom ersten Hit »In the Mood« bis zum mysteriösen Tod des 40-jährigen, als sein Flugzeug am 15.12.1944 über dem Ärmelkanal verschollen gemeldet wurde. Dieses Musical ist eine Hommage an das Musik-Genie Glenn Miller – eine rasante Show mit seinem unverwechselbaren Sound, welcher auch noch heute begeistert.

Nach ersten glücklosen Versuchen eine Band zu gründen, schloss Miller 1939 mit seiner neuen Band einen Vertrag im Glen Island Casino ab – inklusive Radioübertragungen, die seinen Sound so populär machten, dass Amerika morgens mit Miller aufwachte und abends mit ihm schlafen ging. Sensationelle 115.000 Platten von Tuxedo Junction wurden in der ersten Woche nach Erscheinen verkauft. Weitere Hits folgten Schlag auf Schlag. Für Chattanooga Choo Choo erhielt er 1941 die 1. Goldene Schallplatte der Musikgeschichte.

Theater Akzent: Tanzshow 08 (Premiere)

30. April 2008
19:00bis21:00

Theater Akzent: TANZSHOW 08 mit Musicalhighlights der Musikschule Liesing
30. April 2008 19:00 Uhr

Weitere Vorstellung: 1. Mai 2008, 17:00 Uhr

Die Tanzklassen und Musicalcompany der Musikschule Liesing präsentieren in ihrer Show 08 Musicalhits, Ballett-, Stepp- und Jazztanz, dargeboten von Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 21 Jahren

Theater Akzent: Ballett/Modern/Tanzt #3 (Premiere)

12. April 2008
19:30

Theater Akzent: BALLETT / MODERN / TANZT #3
Konservatorium Wien Privatuniversität, Produktion der Abteilung Ballett
Theater Akzent, Theresianumgasse 18, 1040 Wien
12.04.2008 19:30 (Premiere)

Im Rahmen von “ballett/modern/tanzt #3″ präsentieren sich die Studierenden der Abteilung Ballett in einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm. Das Publikum hat die Gelegenheit, die TänzerInnen von morgen - Studierende der beiden Studienrichtungen Ballett und Moderner Tanz sowie SchülerInnen der Vorbereitungsklassen - in unterschiedlichen Choreografien zu sehen.

Der Abend spannt einen Bogen vom Ballett über Modernen Tanz hin zum zeitgenössischen Tanz und repräsentiert damit auch das umfassende Ausbildungsspektrum, der Tanzausbildung an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Neben Choreografien aus dem klassischen Repertoire, steht der Abend auch heuer wieder ganz im Zeichen von Uraufführungen. Als Gäste der Abteilung erarbeiten Virginie Roy-Nigl, Andrea Stotter, Nikolaus Adler und Georg Blaschke neue Stücke. Weitere Uraufführungen und Arbeiten werden vom Lehrendenteam der Abteilung Ballett kreiert.

Kartenpreise: € 25,- / 21,- / 17,- / 12,-
Karten beim Theater Akzent erhältlich.
weitere Vorstellungen: Mo, 14.04.2008, 19:30 Uhr; Di, 15.04.2008, 19:30 Uhr

Jugendstiltheater: Nepaltrust - Benefiz für Nepal

17. April 2008
19:00bis21:00

Jugendstiltheater: Nepaltrust – Benefiz für Nepal - »Eine Reise durch die Welt der Musicals«

Show der Studenten der Konservatorium Wien Privatuniversität
17.04.2008 / 19 Uhr

Nepal Trust Austria startete im Sommer dieses Jahres ein Langzeit-Projekt zur Unterstützung der rudimentären medizinischen Versorgung in Humla, einem sehr abgelegenen Distrikt im äußersten Nordwesten Nepals, mit dem Ziel, das Gesundheitssystem und die örtlichen Strukturen dort so weit auf- und auszubauen, dass innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre eine möglichst effizient und unabhängig funktionierende Versorgung der Bevölkerung gewährleistet werden kann.

Tischreservierungen unter: 0676/831276005/ Claudia Schrenk
Infos: www.nepaltrust.at

Theater 82er Haus: “Keine Details! Welches Stück?” (Premiere)

11. April 2008
19:30bis21:30

Theater 82er Haus: “Keine Details! Welches Stück?”

Musik-Comedy - Verrücktes, Gesungenes, Amüsantes, Skurriles, Tragisches, Gespieltes, Gewagtes, Gestörtes und Gelesenes
aus der Welt des Theaters.

In seiner neuesten Produktion präsentiert das Theater 82er Haus kabarettistische und amüsante Szenen sowie Songs rund um die Welt des Theaters - von Karl Valentin über Heinz Erhardt bis hin zu einer Parodie des Wiener Musicalhits “Rebecca” sowie von Georg Kreisler-Chansons über Songs aus legendären Shows und Musicalfilmen wie “There’s No Business Like Showbusiness” und “Lullaby of Broadway” bis zu Hits aus dem neuen Broadwaymusical “Spamalot” von Monty Python.

Cast
Dagmar Bernhard, Katharina Dorian und Markus Richter

Klavier: Jürgen Tauber

Termine
Fr. 11.04.08, 19.30 Uhr (Premiere)
Weitere Aufführungen: 12.04.08, 19.30 Uhr; 19.04.08, 19.30 Uhr: 20.04.08, 18.00 Uhr; 25.04.08, 19.30 Uhr; 26.04.08, 19.30 Uhr

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