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Archiv - Februar, 2010

Broadway 2.0: Die spektakuläre HAIR “eParty”

eparty.jpg
Eine neue Form der Vermarktung haben sich die Produzenten der aktuellen Broadway-Produktion von HAIR einfallen lassen. Nach dem Motto Kundenbindung über alles, wurden im Balkon-Bereich des Al Hirschfeld Theaters High-Definition-Kameras postiert. Der Sinn dahinter? Am Ende der Show, wenn alles tobt und tanzt, holen sich einzelne Mitglieder der Cast Zuschauer auf die Bühne, um mit ihnen gemeinsam ein wenig die Knochen durchzuschütteln. Genau diese Sequenzen werden nun seit Dienstag in HD-Qualität eingefangen und schlummern dann nicht etwa in den großen Archiven des Theaters, sondern werden prompt online gestellt. Und zwar bereits vier Stunden nach der jeweiligen Vorstellung. Abrufbar ist diese “HAIR eParty” –> hier

Per Mail oder Twitter kann man diese Sequenzen gleich selbst weltweit in Umlauf setzen, auch ein Download aufs Facebook ist möglich. Auf der HAIR-Website können alle, die auf dem Video zu sehen sind, sich selbst vertaggen, sodass Freunde genau wissen, wann mit ihrem Auftritt zu rechnen ist.

So genial die Idee ist, die Umsetzung dürfte nicht gar so leicht gewesen sein, musste doch zuvor ein Deal mit den Gewerkschaften der Schauspieler und Musiker abgeschlossen werden. Joe Parnes, Executive Producer von HAIR: “The unions were great in seeing how this could help a show, which means jobs.”

Und ganz ehrlich, wer darauf steht, sich selbst mitten im Geschehen auf der Bühne auf Video in bester Qualität gebannt zu sehen, hat damit ein besseres Erinnerungs-Goodie als mit einem Kaffeehäferl, oder nicht?

Wenn man das mit den “nomalen” Zuständen vergleicht, die dadurch gekennzeichnet sind, dass man nicht mal mit einer lausigen Handy-Kamera Szenen vom Schlussapplaus einfangen darf, ohne gleich von einem wütenden Ticketbehüter attackiert zu werden, kommt man sich bei einer solchen Produktion sicher vor wie nach einem Sprung direkt aus dem Mittelalter in die Neuzeit.

Man kanns auch anders formulieren: Bedenkt man, wieviele “Freunde” jeder Facebook-Nutzer durchschnittlich hat, kommt man zu einem Statement wie jenem von Damian Bazadona, dem Vorsitzenden von Situation Interactive, einer Firma, die das interaktive Marketing vieler Broadway Shows entwickelt: “We’ll be looking for other ways to connect theater to its audience, and get that word out to the larger public. Since the average person has 130 friends on Facebook, I think “Hair” will see huge organic growth from this.”

Links
- The New York Times: ‘Hair’ Has New Way to Spread the Love
- Situation Interactive

stadtTheater walfischgasse: Novocento - Die Legende vom Ozeanpianisten

12. Mai 2010
20:00bis22:00

stadtTheater walfischgasse: Novocento - Die Legende vom Ozeanpianisten
12. Mai und 13. Mai 2010, 20.00 Uhr

Ein Schiff. Menschen kommen, Menschen gehen. Einer bleibt. Für immer.
Sein Leben sind 88 Tasten. Seine Welt ist unendlich. »Du bist noch nicht am Ende, solange du eine gute Geschichte auf Lager hast, und jemanden, dem du sie erzählen kannst«, sagt Novecento dem Freund Tim Tooney — und Novecentos Geschichte lohnt es allemal, erzählt zu werden: Die Geschichte eines ungewöhnlichen Lebens und einer besonderen Freundschaft, die Geschichte von ganz und gar ungewöhnlicher Musik auf einem Ozeandampfer namens VIRGINIAN. Aus dem Erinnern Tim Tooneys wird Novecentos Leben greifbar: Ein namenloses Baby, das, auf dem Luxusdampfer ausgesetzt, schließlich von der Schiffsbesatzung großgezogen wird. Ein Junge, der plötzlich verschwindet, um mit sensationellen Tönen wieder im Tanzsaal der ersten Klasse zu erscheinen; ein musikalisches Duell, das seinesgleichen sucht und Klaviersaiten in Flammen setzt, und schließlich ein Mann, der seine Heimat bis in den Tod nicht verlässt — auch wenn die äußeren Umstände bemerkenswert sind.
Als Erzähler und Pianist in einer Person entführt Sie Thomas Borchert in die Welt des Novecento. Thomas Borchert steht seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich auf den Musical-, Schauspiel- und Konzertbühnen Europas. In Wien war er zuletzt in der Titelpartie des Musicals “Jekyll & Hyde” zu sehen und spielt derzeit den Vampirgrafen “von Krolock” in Roman Polanskis “Tanz der Vampire” im Theater Ronacher.

Mit Thomas Borchert
Produktion: Thomas Borchert und Hamburger Kammerspiele
Von Alessandro Baricco
Musik: Thomas Borchert
Regie: Martin Maria Blau

Pressestimmen:

“Gebannt lauschte ihm das Publikum und sprang zur Schlussovation automatisch auf die Beine. Jeder Ton sitzt, jede Nuance und Pause - genau wie am Klavier bei seinen mit Szenenbeifall quittierten jazzigen Improvisationen. An Novecento´s Geschichte wächst auch Borchert über sich hinaus und feiert verdient einen weiteren Erfolg.” Hamburger Abendblatt

“So romantisch entrückt wie die Kammerspiele-Besucher an diesem Abend müssen sich einst die Passagiere auf dem Luxusdampfer “Virginian” gefühlt haben. Angereichert mit eigenen Klavierkompositionen von Thomas Borchert wird der kluge Text zu einer traumhaften Reise in die menschliche Seele.

An den Kammerspielen bringt der Musicalstar “Die Legende vom Ozeanpianisten” derart hinreißend auf die Bühne, dass er am Schluss vom Premierenpublikum mit Standing Ovations gefeiert wurde.” Morgenpost

Alt, aber gut: Drew Sarich im Interview [2009]

Drew SarichImage via Wikipedia

Als Glöckner von Notre Dame wurde er im deutschsprachigen Raum bekannt. Zehn Jahre später mit Broadway- und Westend-Erfahrung im Interview auf der Bayern 1-Showbühne: Drew Sarich.

Bayern 1-Showbühne: Interview mit Drew Sarich vom 29. August 2009 –> Zum Podcast

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Popfest Wien

6. Mai 2010 18:00bis9. Mai 2010 22:00

Mit dem ersten “Popfest Wien” (6.-9. Mai) soll die jüngste “Blüte” der Wiener Popmusik präsentiert werden: Bei zehn Gratis-Konzerten auf einer “Seebühne” am Karlsplatz sowie weiteren Veranstaltungen in benachbarten Kunstinstitutionen wollen die Veranstalter, die Initiative “karlsplatz.org”, “so viele gute Gigs wie möglich” zeigen, so Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

“Das Popfest Wien ist die Antwort auf die sensationelle Entwicklung der Wiener Musikszene der letzten Jahre. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf die vielen jungen Musikerinnen und Musiker, die hier leben und arbeiten, und stellt sie ins Rampenlicht des öffentlichen Raums. Kulturförderung muss sich an den Bedürfnissen der KünstlerInnen orientieren. In diesem Fall zeigt das Festival die Vielfalt von Popmusik aus Wien in einer Dichte, die es so vorher noch nicht gab - und das bei freiem Eintritt. Ich freue mich sehr, das Popfest im Namen der Stadt Wien unterstützen zu können”, betonte Kulturstadtrat Andreas Mailath- Pokorny am Mittwoch beim entsprechenden Mediengespräch im Wien Museum. Insbesondere am Karlsplatz sei das Festival auch gut aufgehoben. “Neben Musikverein und nah gelegener Staatsoper wird das Popfest ein Zeichen setzen” Und: “Ein miterlebtes Konzerterlebnis passt nicht auf einen ipod”, so Pokorny, der an die erfreuliche Wiederkehr der Live-Konzerte in Zeiten des akkustischen Downloads erinnerte.
Herzstück und Hauptattraktion des Festivals ist die “Seebühne” vor der Karlskirche. Sie wurde bereits vor zwei Jahren beim Kunstzone-Festival während der EURO 08 erfolgreich erprobt. Auf der “Seebühne” finden von 6. bis 9. Mai zwischen 18.00 und 22.00 Uhr zwei bzw. drei, also insgesamt 10 Open-Air-Konzerte bei freiem Eintritt statt. Im Anschluss werden die nächtlichen Festival-Aktivitäten in verschiedene Kunst- und Kulturhäuser des Karlsplatzes verlegt. Zahlreiche Showcases (kleinere Konzerte), KünstlerInnen-Kollaborationen und Präsentationen z. B. von Labels mit Party-Charakter finden dort ab 22.00 Uhr statt.

Weitere Infos –> hier

Atelier Theater: Ein gemeiner Trick

9. Februar 2010
20:00bis22:00

Atelier Theater: Ein gemeiner Trick

9. bis 27. Februar 2010
“Ein gemeiner Trick”
von David Foley
Ein spannender Krimi über Geld, Macht und Mord.
Regie: Dany Sigel
Regieassitenz: Peter Fernbach
Es spielen: Sabine Muhar, Max Mayerhofer, Manfred Stadlmann

Ronacher: Alexander Goebel - Gute Gefühle

17. Februar 2010
19:30bis21:30

agoebel2010.jpgAm 17. Februar 2010 bringt Alexander Goebel sein brandneues Programm “Gute Gefühle” erstmals auf die Bühne - im Wiener Ronacher. Worum gehts in der neuen Show? Dem Pressetext ist zu entnehmen:

Was waren eigentlich Gute Gefühle in den Fünfzigern? Wie waren sie in einer Kommune 1968? Das Disco-Fieber in New York 1975? Die Yuppies der 80er, ihre Erfolge, ihre Exzesse, ihre Heimkehr zum »Hotel Mama« in den 90ern.
Und: Was sind Gute Gefühle heute? In welchen unglaublichen Situationen entstehen sie, wodurch werden sie ausgelöst, wie einfach, aber auch wie kompliziert können sie sein? Und wie haben sich Gute Gefühle über die Jahrzehnte verändert? Rein sexuell zum Beispiel …
Hat nicht jeder von uns GUTE GEFÜHLE verdient?
Einen Abend lang wird jedenfalls Goebel dafür sorgen, mit allem was ihm zur Verfügung steht: MUSIK, SCHMÄH, SCHAUSPIEL - und vor allem mit einem grandiosen Programm. Auf gewohnt hohem Niveau, spricht er über Undenkbares, geht auch gern in die Untiefen der Wiener Seele und trifft dort Freund und Feind - aber immer den Humor.

Alexander Goebel: Gute Gefühle
RONACHER (Seilerstätte 9, 1010 Wien)
Mittwoch, 17. Februar 2010, Beginn 19.30 Uhr
Tickets und Infos: www.musicalvienna.at, www.wien-ticket.at, 01/588 85

Metropol: Musical Mamis 2010 - Das erste halbe Jahrzehnt ist geschafft

24. Februar 2010
20:00bis23:00

musicalmamis2010.jpgFünf Jahre Musical Mamis, das ist ein ganz besonderes Star-Aufgebot wert. 2010 daher mit dabei: Ruth Brauer, Suzanne Carey, Stella Fürst, Maya Hakvoort, Astrid Golda, Petra Kreuzer, Marika Lichter, Andrea Malek, Eva Maria Marold, Sabine Mayer, Sona MacDonald, Tanja Simma & Caroline Richards, Eva-Maria Scholz, Bettina Soriat, Caroline Vasicek und Jana Werner.

Sie alle treten am 24. Februar 2010 ab 20 Uhr bei der Benefiz-Show für Babydoll auf, einem Projekt am Krankenhaus Göttlichen Heiland, welches Teenager, die Mütter und Väter werden, unterstützt und ihnen hilft, ihre Kinder mit Liebe und Verständnis auf die Welt zu bringen! Auf der Bühne stehen jene Frauen, die es schaffen, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Es wird getanzt, gesungen und geschauspielert - alles für einen guten Zweck.

Musical Mamis 2010
24. Februar 2010, 20 Uhr
Moderation: Boris Pfeifer
Musikalische Leitung: Walter Lochmann
Eintritt: € 28,-
Ticket-Hotline Metropol: 01 / 407 77 407
Metropol, Hernalser Hauptstraße 55, 1170 Wien

WUK: Lyle Lovett + John Hiatt

3. Februar 2010
20:00bis22:00

WUK: Lyle Lovett + John Hiatt
Die ‘Natural Forces’, die Kräfte der Natur, beschwört Lyle Lovett mit seinem am 06.11.2009 erschienenen Album. Was das Format seines Sounds anbelangt, kehrt Lovett mit seinem aktuellen Werk allerdings naturgewaltig klingenden Sounds eher den Rücken zu. Hatte er mit seinem letzten Album ‘It’s Not Big It’s Large’ noch mit Songs im Big-Band-Format überrascht, kehrt der Meister des Wüsten- und Porch-Songwritings mit ‘Natural Forces’ wieder zu kleineren Maßstäben zurück. Dabei bewegt sich das Album gekonnt zwischen gelassener Introspektion und ausgelassener Music-Hall-Atmosphäre.

Im Rahmen des gemeinsamen Auftritts mit dem elffachen Grammy-Nominee John Hiatt treffen nun zwei Songwriter der Extraklasse auf einer Bühne aufeinander! Hiatt verschmilzt in Rock, Akustik, Folk, New Wave und Mississippi Delta Blues in einer unvergleichlichen Art und Weise und wird gemeinsam mit Lovett für einen akustischen Abend der Extraklasse sorgen. Tickets also am Besten rasch sichern! (musicnet.at)

Termin: 03.02.2010, Einlass 19:00, Beginn 20:00, WUK Saal, 38/32

Wiener Konzerthaus: Das Phantom der Oper (Arndt Geber/Paul Wilhelm)

28. Februar 2010
20:00bis22:00

Wiener Konzerthaus: Das Phantom der Oper (Arndt Geber/Paul Wilhelm)

Das Phantom der Oper, Sonntag, 28. Februar 2010, 20:00 Uhr
Großer Saal

Auch wenn auf der Website des Veranstalters (ASA Event GmbH) selbstverständlich auch der Name “Andrew Lloyd Webber” fällt und von verschiedenen “Inszenierungen” die Rede ist: Was im Wiener Konzerhaus zu sehen ist, ist ein Musical von Arndt Geber (Musik) und Paul Wilhelm (Texte), das auf dem Roman “Das Phantom der Oper” von Gaston Leroux beruht. Mit dem Webberschen Musical hat es absolut nichts nichts zu tun.

Bühne Baden: West Side Story

13. Februar 2010
19:30bis22:30

Bühne Baden: West Side Story
Nach einer Idee von Jerome Robbins - Deutsche Fassung von Marcel Prawy

Die Handlung ist eine Übertragung von Shakespeares Tragödie »Romeo und Julia« in das New York der 50er Jahre.
Die Liebesgeschichte spielt sich dabei vor dem Hintergrund eines Bandenkrieges ab: die »Jets«, deren Eltern in die USA eingewandert sind und die puertoricanischen »Sharks«.

Tony (Jets) und Maria (Sharks) verlieben sich ineinander. Tonys bester Freund, Riff, wird in einem Straßenkampf von Marias Bruder Bernardo getötet. Aus Rache sticht Tony Bernardo nieder. Tony muss untertauchen. Durch eine Verkettung von Missverständnissen erfährt Tony fälschlicherweise, dass Maria gestorben ist.
Tony wird erschossen und stirbt in Marias Armen…

Leonard Bernsteins Musik, Mitte der 50er Jahre komponiert, zählt bis heute zu den absoluten Klassikern des Genres, dazu zählen Hits wie »Maria«, »Tonight«, »I feel pretty« oder »Somewhere« .

Buch Arthur Laurents
Musik Leonard Bernstein
Gesangstexte Stephen Sondheim
Musikalische Leitung Franz Josef Breznik
Inszenierung Robert Herzl
Ausstattung Pantelis Dessyllas
Choreographie Rosita Steinhauser, Christian Zmek

Besetzung
Birgit Breinschmid / Nicola Grevanek / Ines Hengl-Pirker / Katrin Lindvai / Kerstin Löcker / Julia Melcher / Bettina Reifschneider / Rita Sereinig / Maricel Wölk // Beppo Binder / Vincent Bueno / Eleftherios Chladt / Michael Clauder / Ramin Dustdar / Daniel Feik / Valentin Frantsits / Thomas Huber / Karsten Kammeier / Albert Kessler / Franz Josef Koepp / Darius Merstein-MacLeod / Klaus Ofczarek / Richard Schmetterer / Rudolf Wasserlof / Christian Zmek

Stadttheater
Premiere 13. 02. 2010

Termine Datum Uhrzeit
Sa 13.02.2010 19:30
So 14.02.2010 15:00
Fr 19.02.2010 19:30
Sa 27.02.2010 19:30
So 28.02.2010 15:00
Do 04.03.2010 19:30
Fr 05.03.2010 19:30
Do 11.03.2010 19:30
Fr 12.03.2010 19:30
Sa 20.03.2010 19:30
So 21.03.2010 15:00
Fr 26.03.2010 19:30
Sa 27.03.2010 19:30
So 28.03.2010 15:00

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