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Archiv - November, 2010

Renaissancetheater: Der Lebkuchenmann

14. Dezember 2010
16:00bis18:00

Inhalt
Aufregung im Küchenregal! Denn Herr von Kuckuck, stolzer Bewohner der gleichnamigen Uhr, hat seine Stimme verloren. Das wäre an sich noch nicht so schlimm, allerdings droht er deshalb bei den „Großen“ in Ungnade zu fallen – denn wer möchte schon eine Kuckucksuhr mit einem krächzenden Zeitansager? Und wie das bei den Menschen so ist: Alles, was nicht mehr gefällt, landet prompt im Mistkübel. Das gilt es natürlich zu verhindern!

Gut, dass Herr von Kuckuck sowie seine beiden Bekannten Frau Pfeffer und Herr Salz soeben Verstärkung bekommen haben – von einem frischgebackenen Lebkuchenmann. Gemeinsam machen sie sich an die Rettungsmission. Mit ein bisschen Honig aus dem Topf im obersten Regalfach wird sich doch sicher die Stimme ölen lassen. Doch auf dem Weg nach oben lauern eine Menge Gefahren: Nicht nur die Menschen können jederzeit hereinplatzen, auch Flitsch Gamasche, die süßigkeitenhungrige Mafia-Maus, und der schrecklichste, gefährlichste, grausamste Teebeutel aller Zeiten treiben in der Küche ihr Unwesen. Der Lebkuchenmann will sich tapfer all diesen Herausforderungen stellen – doch wird Mut am Ende reichen, um diesen Auftrag zu Ende zu führen?

Ein moderner Klassiker
Der vielfach preisgekrönte englische Autor David Wood hat mit seinem „Lebkuchenmann“ einen modernen Klassiker geschaffen. Seit der Uraufführung im Jahr 1976 wurde die zauberhafte Geschichte der Küchenregalbewohner rund um Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und die Überwindung von Vorurteilen mehrfach verfilmt und in zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt aufgeführt. Und auch heute hat das abenteuerliche Küchenspektakel mit Spannung, Humor und jeder Menge Musik nichts von seinem Reiz verloren.

Der Autor
David Wood kam 1944 zur Welt und studierte an der Oxford University. Sein erstes Stück für Kinder schrieb er mit 23 Jahren, heute sind es über 60, darunter einige für Erwachsene. Das Feld seiner Tätigkeiten geht jedoch weit über das Schreiben von Theaterstücken hinaus: Gründung und Leitung einer Theatergruppe, Komposition von Musicals und Songs, Regie in Theater, Film und Fernsehen. Er hat einige Kinderbücher geschrieben, ist zudem Produzent, Drehbuchautor und nicht zuletzt Schauspieler. 1999 veröffentlichte er gemeinsam mit Janet Grant „Theatre für Children“, ein praktisches Handbuch für die Arbeit im Bereich des Theaters für ein junges Publikum. In den USA hielt er mehrere Vorlesungen und leitete Theaterworkshops. Renommiert ist David Wood auch durch seine Dramatisierungen bekannter Kinderbücher, darunter mehrere Werke von Roald Dahl. Am Theater der Jugend zu sehen war seine Fassung von Dahls „Danny oder Die Fasanenjagd“ (2008) ebenso wie Philippa Pearces „Tom’s Midnight Garden oder Als die Stunde dreizehn schlug“ (2007). „Der Lebkuchenmann“ entstand 1976 und avancierte international zu einem Klassiker des Theaters für Kinder.

DER LEBKUCHENMANN
von David Wood
Deutsch von Angela Kingsford Röhl und Heidi Zerning (Liedtexte)
Regie: Folke Braband
Ausstattung und Licht: Stephan M. Dietrich
Choreographie: Marcus Tesch
Musikalische Neufassung: Klaus Erharter
mit Matthias Hacker, Matthias Hungerbühler, Ronald Kuste, Eva Neubauer, Markus Schöttl und Barbara Spitz

Musiker: Klaus Erharter, Robert Pistracher, Ilse Riedler

Renaissancetheater
7, Neubaugasse 36
Aufführungen ab 9. Dezember 2010
Premiere am 14. Dezember 2010 um 16:00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
täglich außer sonntags bis 22. Jänner 2011
Eine Produktion des Theater der Jugend für Kinder ab 6 Jahren

Nähere Infos –> hier

Die Neue Tribüne Wien: Der Zettelträger Papp und Frühere Verhältnisse

9. Dezember 2010
20:00bis21:25

Die Neue Tribüne Wien: “DER ZETTELTRÄGER PAPP” und “FRÜHERE VERHÄLTNISSE” von Johann N. Nestroy

9. und 10. Dezember 2010, Beginn jeweils 20 Uhr

Es spielen:
Michaela CHRISTL
Eveline SCHLOFFER
Randolf DESTALLER
Hubert Michael EICHHOLZER

Gesamtleitung: Pola CLARICINI
Regieassistenz: Thomas SUCHANEK
Musikalische Leitung: Peter Uwira
Textbearbeitung: Peter Lodynski
Technik: Miklos KOSIK

ZETTELTRÄGER PAPP
Theaterfreund Kieselbach hat anlässlich des Geburtstags seiner Frau eine Truppe fahrender Schauspieler in sein Haus bestellt - denn die Frau Gemahlin hat eine große Schwäche für das Theater. Immerzu ärgert sie sich darüber, keinen “weiblichen Heroismus” mehr auf den Bühnen vorzufinden und “erhofft sich daher vom heutigen Stück, dass zarte weibliche Wesen der neuesten Zeit als Heldinnen erscheinen.” Kieselbach selbst ist auf die Vorstellung ebenfalls sehr neugierig, liebt doch auch er das Theater, aus anderen Gründen freilich als seine Frau: etwas Neues will er sehen, “ob gut oder schlecht, das ist einerlei, wenn’s nur etwas Neues ist.” Man erwartet daher schon voll Ungeduld die Ankunft des Zettelträgers mit den Programmankündigungen.
Doch Papp, der mit Sehnsucht erwartete Gast, entpuppt sich als mehr als nur ein gewöhnlicher Zettelträger: Er findet seine Erfüllung zum einen selbst im Rampenlicht - was er mit einer höchst eigenwilligen Interpretation von Hamlets berühmten Monolog (”Wem g’hörts: Mein oder sein?”) unter Beweis stellt. Zum anderen erweist er sich - sehr zur Bestürzung seines Gastgebers - als eifriger Bearbeiter von Stücken, und zwar so, “dass sie in die neuesten Zeiten passen”.

FRÜHERE VERHÄLTNISSE
Der Haushalt des Holzhändlers Scheitermann steht Kopf: Er hat seinen Hausknecht beim Zigarrenstehlen erwischt, Frau Josephine hat die Köchin entlassen, weil ihr Gemahl der guten Sali einmal zu oft “die Wangen gestreichelt” hat. Doch wie’s der Zufall will, schneien just an diesem Tage zwei neue Anwärter ins Haus: Peppi Amsel, in früheren Verhältnissen Köchin in Josephines Elternhaus, später “stabile erste Liebhaberin auf ambulanten Bühnen”, nie jedoch an einem “guten” Theater, “wo in jeder Loge ein Millionär und auf jedem Fauteuil ein Kapitalist sitzt” und deshalb “enttäuscht von der Theaterwelt”, möchte wieder “ein glücklicher Dienstbot” bei ihrer ehemaligen “Fräul’n” werden. Und Muffl, ein schuldlos in die Pleite geratener Unternehmer, der sich um eine Stelle als Hausknecht bewirbt: er hat ein bewegtes Leben hinter sich - Bankrott, “Schuldenarrest, Unterstandslosigkeit, gänzliches Verkommen waren die reizende Stufenleiter nach abwärts”.

Die Überraschung ist groß, als die beiden Männer feststellen, dass fatale
frühere Verhältnisse sie verbinden: Scheitermann, aufgestiegen durch Heirat mit der Professorentochter, war ehemals Muffls Hausknecht, und ist natürlich ängstlich darauf bedacht, sein unwürdiges Vorleben vor seiner Gattin zu verbergen. Muffl erkennt rasch, dass sich daraus vor allem finanzielle Vorteile ziehen lassen… Doch als er auf Peppi trifft und sie für seine Dienstgeberin hält, glaubt er, Scheitermann über das anrüchige Vorleben seiner Frau aufklären zu müssen: Denn sie hatte ein früheres Verhältnis mit Muffl, den sie aber zugunsten reicher Russen und Engländer sitzenließ…

Nähere Infos –> hier
Tel.: 0664/23 44 256
Mail: office@tribuenewien.at

Tanz- und Theaterzentrum (TTZ) Graz: Eine Weihnachtsgeschichte

25. November 2010
15:00bis17:00

Mit großem Erfolg lief das Familien-Weihnachtsmusical “Eine Weihnachtsgeschichte” in den Ferientagen um Weihnachten 2009 im Tanz- und Theaterzentrum (TTZ) in Graz und wird ebendort heuer zwischen 25. November und 24. Dezember wieder aufgeführt.

Die „Weihnachtsgeschichte“ (Original: „A Christmas Carol“) von Charles Dickens aus dem Jahre 1843 zählt zu den Klassikern der Kinder- und Jugend-Weihnachtsliteratur schlechthin. Viele von uns kennen die Bücher, noch mehr kennen die Filmversionen, etwa jene mit den Muppets oder mit Bill Murray.

Charles Dickens stellt in seiner Geschichte die Frage nach dem Guten im Menschen und nach dem Sinn von Weihnachten. Das ist natürlich gerade dann spannend, wenn man einen tieferen Sinn von Weihnachten abseits religiöser Klischees konsumübersättigten Kindern näher bringen will. Seine Polarisierung zwischen reich und arm gewinnt dabei in Zeiten von Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit zusätzlich an Bedeutung.

Der Grazer Musiker, Komponist, Regisseur und Sänger Robert Persché bringt mit Co-Autor Andreas Braunendal unter der Mitwirkung eines 6-köpfigen Ensembles aus bekannten Musikern und Schauspielern den bekannten Stoff so auf die Bühne, dass Kinder ebenso wie Erwachsene eine absolut vergnügliche und intensive einstündige Theatervorstellung erleben.

Ensemble
János Mischuretz: Darsteller, Sänger, Blockflöte
Carola Gartlgruber: Darstellerin, Sängerin, Cello
Stefan Moser: Darsteller, Sänger, Gitarre
Christa Schreiner: Darstellerin, Sängerin, Perkussion
Martin Plass: Darsteller, Sänger, Kontrabass
Robert Persché: Darsteller, Sänger, Keyboards

Leading Team
Bühnenbild: Georg Gröchenig
Kostüme: Eva Weutz
Regie: Robert Persché
Produktion: Robert Persché (Musiktheater Graz) und Andreas Schwarzmann (TTZ Graz)

Termine
25.–28. November – jeweils 15 Uhr
3.–5., 10.–12., 17.–19., 24. Dezember – jeweils 15 Uhr
2., 9., 16. Dezember – jeweils 19 Uhr
alle im TTZ Graz, Viktor-Franz Straße 9

Infos und Karten
Tel.: 0676 847 351 100
WWW: www.ttz-graz.at

Raimund Theater: Absolut Uwe - der letzte Tanz am Abgrund?

Uwe Kröger ist auf Tour - im Wiener Raimund Theater startete der Musicaldarsteller am 15. November 2010 die Tourproduktion seiner Soloshow “Absolut Uwe”, und lieferte insgesamt gesehen eine gute Show ab, wenngleich der Sänger Uwe Kröger an diesem Abend scheiterte, dafür aber sein Publikum mit attraktiven Gästen versöhnte.

Begonnen hat alles mit einer “Begrüßung” ohne jeglichen Sinn. Aber lesen Sie selbst:

“Einen wunderschönen guten Abend meine Damen und Herren zu ABSOLUT UWE hier im RAIMUND THEATER. Nein, wir spielen heute Abend nicht “Ich war noch niemals in New York”, wobei diese Lampen da vorne mich ein bisschen so an Bullaugen erinnern, die könnten fast so die Form eines Schiffes haben. Meine Damen und Herren ABSOLUT UWE hat natürlich nicht nur mit dem wunderbaren kühlen Nass zu tun, was ich hin und wieder mal, so, ganz selten natürlich, mir selbst kredenze, nein, sondern absolut ist mein absolut Lieblingswort. Man könnte auch den Abend nennen “Absolut Uwe” oder “Typisch Uwe”. (Warten auf Applaus — es kommt aber keiner.)”

Bullaugen, die an Schiffe erinnern? Lampen, die die Form von Schiffen haben? Sollte der zweite Teil der Ausführungen eine Begründung für den Titel des Programms beinhalten, fehlten da Sätze? Jüngst hat unser Absoluter ja in einer österreichischen TV-Comedy-Sendung (”Willkommen Österreich”) gestanden, dass er immer dann, wenn er auf der Bühne auf Autopilot läuft, Sätze vergisst. War das eine der berüchtigten Autopilot-Sequenzen? Wir werden es nie erfahren. Wurscht.

Das Hauptproblem Uwe Krögers an diesem Abend war nämlich nicht die misslungene Einleitung oder etwa, dass er eine Soloshow entertainermäßig nicht stemmen könnte, das gelang ihm sogar sehr sympathisch, da nahm er in Wien auch immer wieder gerne auf den Wiener Dialekt, die Taxler und den guten Kaffee Bezug, das lockerte auf und sorgte jederzeit für Lacher. Nein, das Hauptproblem, und das ist für einen Sänger ein existentielles Problem, war Krögers Stimme. Kaum ein Song, bei dem die Stimme nicht zumindest an einer Stelle leicht kippte oder wegbrach, wenig Nuancen, wenige leise Zwischentöne, sehr oft nur mehr recht lauter oder gar gebrüllter Gesang beziehungsweise gehauchter Gesang - alles Versuche, mit viel Technik und Anstrengung noch das Beste aus einer Grundsituation rauszuholen, die wohl nur der Darsteller selbst kennt.

Irgendwann, irgendwo, und warum auch immer, ist Kröger vor vielen Jahren die Fähigkeit zu einer gewissen Solidität abhanden gekommen, die seine Auftritte in Longrun-Produktionen lange Jahre ausgezeichnet hat. Müsste ich es zeitlich festmachen, so würde ich es in die Zeit nach “Napoleon” legen, also in den Beginn der 2000er Jahre. Seitdem ist fast jeder Auftritt ein leiser Abschied vom einstigen Gestalter Uwe Kröger hin zum Kämpfer um jeden Ton. Seit dieser Zeit kann man nicht mehr davon sprechen, dass er seine Auftritte jederzeit solide abliefern “kann”. Ich meine, der Zeitpunkt ist gekommen, da auch Uwe Kröger dazu Stellung nehmen muss (er kann das ja auch gerne hier machen). Er hat eine dermaßen getreue Gefolgschaft, dass er es einerseits seinen Fans schuldig ist, ihnen reinen Wein einzuschenken - aber vor allem auch all den anderen, die für Tickets bezahlt haben. Es ist fast berührend zu erleben, wie Kröger in seinem Konzertprogramm “Die Musik der Nacht” aus dem Musical “Das Phantom der Oper” völlig verhaut und dennoch sein Publikum vor Begeisterung tobt. Man darf das nicht mal mit Mitleid verwechseln, es ist, nach wie vor, ehrliche Begeisterung, als würde jeder dieser Fans einen Filter aktivieren, der jeden akustischen Fehltritt des Meisters absorbiert.

Wenn Uwe Kröger so weitermacht, dann besteht die Gefahr, dass er zur männlichen Florence Foster Jenkins mutiert, und das wird sein Ziel wohl nicht sein. Es kann, bei einem Alter von 45 Jahren, keine natürliche “Abnützungserscheinung” sein, die seine Stimme zu dem werden ließ, was sie jetzt ist.

Nach wie vor gilt Uwe Kröger als “der” Musicalstar im deutschsprachigen Raum. Das ist nicht nur ein Etikett, das man gerne als “Lob” akzeptiert, das sollte auch Verpflichtung sein, Qualität abzuliefern, oder, wenn das aus bestimmten Gründen nicht mehr der Fall ist, sich zu erklären. Derzeit ist es so, dass fast schon die Branche darunter leidet, wenn derjenige, der als eines der Flaggschiffe bezeichnet wird, dann Leistungen wie jene im Raimund Theater abliefert. Ich frage mich, warum Kröger Lieder versucht, von denen er wissen muss, dass er sie nicht astrein schaffen wird, bei deren Interpretation man ihm die höllischen Qualen ansieht, die er ganz offensichtlich beim Singen erleidet - beim Versuch, den einen oder anderen Ton aus sich herauszupressen. Warum?

Natürlich bemerkt man die immer raffinierteren Arrangements, bei denen Instrumentalparts Teile der für Kröger völlig unsingbaren Gesangsparts übernehmen, aber wenn auch der Rest nicht mehr funktioniert - warum? Natürlich kann das als Krögers Privatsache angesehen werden. Er ist niemandem Rechenschaft schuldig. Wer ihn nicht sehen will, soll einfach keine Tickets mehr kaufen. Das passiert auf der einen Seite ohnedies, denn das Raimund Theater war alles andere als ausverkauft. Auf der anderen Seite sollte es kein Problem sein für all jene, die an den schiefen Tönen mehr als gelitten haben, sich ihr Eintrittsgeld einfach zurückzuholen. Wer nicht liefert oder liefern kann, sollte zurückerstatten. Oder?

Ein Uwe Kröger, der die Schlager der Musicalliteratur gesanglich nicht mehr schafft, muss deswegen ja noch lange nicht in Rente gehen. Starke Momente hatte Uwe Kröger nämlich auch im Raimund Theater in seiner derzeitigen Form, beispielsweise, wenn er es schaffte, persönliche Betroffenheit zu zeigen. Von Udo Jürgens sang er das Lied “Vater und Sohn” und widmete es seinem Vater. Da passte die Conference, da passte die brüchige Performance, da passten sogar die Unsicherheiten und die Art und Weise, wie er etwa mit Herwig Gratzer interagierte, so als wollte er auch ihm danken.

Nicht wirklich durchschaubar ist das Inszenierungskonzept der Show, was die Chorteile betrifft. So musste das Ensemble immer dann, wenn es Chorbegleitung ohne Tanz gab, auf der Seitenbühne, für das Publikum unsichtbar, singen. Das macht im Showbusiness genau niemand. Man hätte auch sicher ein nettes Plätzchen im hinteren Teil der Bühne gefunden - aber natürlich, wenn man sich zu praktisch jedem Song erstmal umziehen muss, dann wird das Ganze eine Hatz mit der Zeit. Was die Tanzszenen der Uwe Boys & Girls betrifft, so merkt man die Handschrift von Steven Seale (nach Vorarbeit von Simon Eichenberger), und leider sieht man auch, dass Seale der Eifrigste auf der Bühne ist, der ständig ein bisschen mehr geben will, als eigentlich nötig ist. So wirkt er zu sehr bemüht und killt die Einheit des Ensembles. Aber letztlich ist auch das egal, weil all die Kostümwechsel, all die verschiedenen Tanzsequenzen so unglaublich überambitioniert und bemüht wirken, dass man es nach einer gewissen Zeit fast nicht mehr aushält. Das liegt nicht an den Damen und Herren des Ensembles, die machen ihre Sache gut, es liegt einfach am Konzept. Sicher einer der Tiefpunkte: Die balletteusenhaften Bewegungen der Uwe Boys beim James-Bond-Segment des Konzerts - dieses absolut übergrazile fast nur mehr in der Luft Schweben, dieser Anneliese-Rothenberger-Fernsehballett-Abklatsch - da fühlte man sich in die billigste aller vorstellbaren Shows versetzt. Das konnte nur mehr getoppt werden von der “Musik der Nacht”, bei der das Arrangement klang, als wäre es für eine Pompfüneberer-Band erstellt worden.

Wirklich starke Szenen gabs erstmals, als die Gäste Krögers auf die Bühne kamen. Annemieke van Dam gab das unvermeidliche “Erinnerung” aus “Cats”, dafür aber schön gesungen (ebenso wie “Once Upon A Time” aus “Brooklyn”) und dann erschien, als Überraschungsgast, der koreanische Popstar Eun Tae Park, der extra für die Tourproduktion von “Absolut Uwe” engagiert wurde, auch in Deutschland auftreten wird und mit der koreanischen Version von “Wie wird man seinen Schatten los?” (”Mozart!”) zum ersten Mal an diesem Abend für wirklichen Beifall sorgte, wie man ihn von den Wiener Musicalfans gewohnt ist. Stark, dank der Gäste, aber auch sehr bühnenpräsent von Kröger gegeben: der gesamte “Elisabeth”-Block. Und wie auf Kommando waren sie wieder da im Publikum, die Hardcore-”Elisabeth”-Fans, die sich mit Mitdirigieren und lautlosem, aber gebrüllt lautlosem Mitsingen (man denke an Fischmäuler unter Wasser) bemerkbar machten. Fast herzig, die Musicalgoldfische - sie outen sich bei egal welchem ersten Takt zu welchem Lied aus “Elisabeth” auch immer. Wahnsinn pur, aber auch das ist Wien.

Fazit: Wer Uwe schön singen hören will, soll sich die DVD zur Show kaufen. Da passt alles. Klar, damals (am 4. Dezember 2009) in der Stadthalle, da war er halt noch in Form, da hat er NATÜRLICH keine falschen Töne serviert, da wurde danach nichts neu eingesungen, völlig logo. Wer vielleicht doch wissen möchte, wie die Realität klingt: Einfach Tickets kaufen für “Absolut Uwe” und sich selbst eine Meinung bilden.

ABSOLUT UWE (Tourversion 2010)

Teil 1
01 Chicago-Ouvertüre (”Chicago”)
02 Bin nur für die Liebe da: Uwe Kröger (”Chicago”)
03 Born Free: Uwe Kröger (OST “Born Free”)
04 California Dreamin’: Uwe Kröger (The Mamas and the Papas)
05 Is It Okay If I Call You Mine: Uwe Kröger (”Fame”)
06 Hair-Medley: Ensemble (”Hair”)
07 Starlight Express: Uwe Kröger (”Starlight Express”)
08 Fame-Medley: Ensemble (”Fame”)
09 (I’ve Had) The Time Of My Life: Uwe Kröger & Annemieke van Dam (”Dirty Dancing”)
10 Erinnerung: Annemieke van Dam (”Cats”)
11 Wie wird man seinen Schatten los?: Eun Tae Park (”Mozart!”)
12 Wenn ich tanzen will: Uwe Kröger & Annemieke van Dam (”Elisbeth”)
13 Die Schatten werden länger: Uwe Kröger & Eun Tae Park (”Elisabeth”)
14 Ich gehör nur mir: Annemieke van Dam (”Elisabeth”)
15 Der letzte Tanz: Uwe Kröger (”Elisabeth”)

Teil 2
16 Goldfinger: Uwe Kröger (”James Bond”)
17 Diamonds Are Forever: Annemieke van Dam (”James Bond”)
18 All I Want: Uwe Kröger
19 Vater und Sohn: Uwe Kröger (Udo Jürgens)
20 All That Jazz: Annemieke van Dam (”Chicago”)
21 Die Musik der Nacht: Uwe Kröger (”Das Phantom der Oper”)
22 Das Phantom der Oper: Uwe Kröger & Annemieke van Dam (”Das Phantom der Oper”)
23 Once Upon A Time: Annemieke van Dam (”Brooklyn”)
24 Dancin’ Fool - (”Barry Manilow’s Copacabana”)
25 Wind Beneath My Wings: Uwe Kröger (”Beaches”)
26 Sweet Transvestite: Uwe Kröger (”The Rocky Horror Show”)


Links

- RPOnline: Krefeld/Absolut Uwe mit Karusselpferd

Kröger hingegen presst seine Stimme oft inbrünstig durch die Nase, sie gerät scharf und ist nicht immer kompatibel mit der Musik. Wenn er spricht, und das mag an der Technik liegen, bewegt sich seine Stimme auf und ab wie die Durchsage auf einem Bahnhof.

- musical-total.de: Absolut Uwe – in München: Typisch Uwe?

Stimmlich konnte der Entertainer an diesem Abend leider nicht besonders hervorstechen, gerade neben einer so starken Partnerin, wie Annemieke van Dam. Schon in „Born free“ brach Kröger hin und wieder die Stimme weg. Auch in den höheren Tonlagen wollte die Stimme nicht immer den richtigen Ton treffen, wodurch die Songauswahl, wie z.B. „Aquarius“ aus „Hair“ nicht wirklich glücklich schien.

- bloomberg: Uwe Kröger machte Kurzvisite in Berlin

Die Stimme ist bei Uwe Kröger an diesem Abend etwas angeschlagen, aber es verdient wirklich Bewunderung, wie er den Abend trotz der Erkältung meistert. […] Leider waren viele, viele Sitze im Theater leer – sehr schade bei einer solchen Show. Das trübt das Erlebnis für Künstler und Publikum. Doch wirklich erstaunen kann das nicht, denn Ankündigungen in der Presse oder auf Plakaten hat man vergeblich gesucht.

- stimme.de: Geschichtchen aus dem orangenen Koffer

In den Höhen wirkt seine Stimme brüchig und schwach, teils presst er die Töne heraus oder näselt. Die Tiefen hingegen hat er auf Abruf parat. Bei “Aquarius” und “Goldfinger” wendet er einen Kniff an. Das Ensemble hilft ihm über musikalische Schwachstellen hinweg.
Kuriose Situation Schließlich kommt es zu einer kuriosen Situation. Uwe Kröger holt seine Kollegin Annemieke van Dam auf die Bühne. Dieses 28-jährige Fräulein, das die Zuschauer aus Stuttgarter “Elisabeth”-Zeiten kennen dürften, singt den an die Wand, in dessen One-Man-Show sie sich befindet. Respekt.

- www.oberpfalznetz.de: Ein Musicalstar gerät ins Wanken

Da gelingen seine großen Erfolge wie “Starlight Express” und der “Letzte Tanz” aus Elisabeth nicht mehr und enden mit enormen Stimmproblemen. Seine Stimme versagt gerade in den hohen Tönen und beginnt zu flattern und man hat den Eindruck, als quäle er sich durch diese Lieder. Am Ende des Konzertes ist er ziemlich außer puste. […] Die wahren Fans von Kröger waren nicht enttäuscht und verzeihtem ihm wohl seine gesanglichen Patzer, denn er wurde mit viel Applaus verabschiedet. Jedoch waren auch sehr viele (wie auch ich) mehr als nur enttäuscht. Man kann ihm nur wünschen, dass er sich seinen guten Ruf nicht mit solchen Konzerten kaputt macht und sich und seiner Stimme etwas mehr Pause gönnt. Den Uwe mit der gigantischen Stimme und der unglaublichen Bühnenpräsenz - das wollen wir wieder sehen. Auch wenn wir einige Jahre ohne ihn auskommen müssten.

Greyson Chance & PS22 Chorus “Waiting Outside The Lines”

Volkstheater/Rote Bar: Martin Klein

11. Dezember 2010 22:30bis12. Dezember 2010 05:00

Samstag, 11. Dezember 2010, 22:30 bis 04:30 Uhr

Spielstätte: Rote Bar
Salon Rouge
live: MARTIN KLEIN & BAND
DJ Tiga Lily (Cirque Rouge/White Mink Hotel)
//swing to electro swing//
Veranstalter: Salon Rouge
VVK 8,- € // AK 10,- € // Abendkasse vor Ort in der Roten Bar

Music Information Center Austra,26.05.2010, www.mica.at
“Martin Klein ist ein Musiker der eher leisen Töne. Mit dezent eingesetzten Mitteln, zumeist nur ein Klavier und seine Stimme, versucht der Tiroler seinen eigenen Weg zwischen Pop, Jazz und Klassik zu beschreiten. Was den gebürtigen Innsbrucker besonders auszeichnet ist sein ausgeprägtes Gefühl für erstklassige Melodien sowie sein unbestreitbares songwriterisches Talent. Das liegt vermutlich zum Teil an seinem eher ungewöhnlichen musikalischen Werdegang, entstammt er doch eigentlich dem Jazz. Seine musikalischen Fertigkeiten erlernte Klein an einem Musik-Konservatorium in den Niederlanden, wo er von dem begnadeten blinden Jazz-Pianisten Bert van der Brink unterrichtet wurde. Anfangs noch als Casinopianist und Musiker in Theaterprojekten tätig, wuchs mit der Zeit zunehmend auch sein Interesse an Popmusik. Schließlich begann er eigene Stücke für Klavier und Gesang zu komponieren. Kleins musikalische Sprache ist eine sehr individuelle, eine, die fast hypnotisch wirkt u
nd die HörerInnen mit wunderschön atmosphärischen, melancholischen Spannungsbögen fesselt. Großartige Popmusik eben. Der junge Tiroler ist mit ein Beispiel dafür, dass auch hierzulande talentierte und viel versprechende Musiker/Innen mit einem enormen Potential am Werken sind, die es verstehen, hervorragende Songs zu schreiben und das Publikum zu begeistern wissen.

Links
- Martin Klein
- Volkstheater/Rote Bar

Theater Akzent: Romeo und Julia

1. Dezember 2010
19:30bis21:30

Theater Akzent: Romeo und Julia
von William Shakespeare
in einer Bearbeitung von Felix Mitterer
Eine Produktion von Schule für das Leben

Die Bildungsinitiative „Schule für das Leben“ wurde 2008 von der Intendantin des Wiener Kindertheaters Sylvia Rotter gemeinsam mit Dr. Brigitte Sindelar (Sigmund-Freud-Privatuniversität) und Prof. Dr. Max H. Friedrich (Universitätsklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters) ins Leben gerufen.

Ausgehend von der Beobachtung im Rahmen der Produktionen des Wiener Kindertheaters, dass Theaterarbeit Kinder in ihrer sprachlichen, kreativen und sozialen Entwicklung maßgeblich unterstützt und ihre Persönlichkeit stärkt, sollte dies im Rahmen empirischer psychologischer Studien untersucht werden. Aus den Erkenntnissen der Forschungsarbeit sollten praktische Lösungen für eine Pädagogik entwickelt werden, die die Persönlichkeitsbildung junger Menschen berücksichtigen und dabei auf Sprachkompetenz, Kreativität, Selbstsicherheit, Teamfähigkeit und soziale
Interaktionsfähigkeit setzen. Damit soll auch ein konstruktiver Beitrag zur aktuellen Bildungsdiskussion und für die Entwicklung und Implementierung theaterpädagogischer Unterrichtsmethoden abseits des Frontalunterrichts geleistet werden.

Ende Jänner 2008 wurden in zwei Volksschulen Wiens insgesamt 126 Kinder einer Schulstufe zu Beginn des Semesters umfassend psychologisch getestet, bevor im Zeitraum von drei Monaten zwei mal wöchentlich mit den Kindern praktisch gearbeitet wurde. Der Fokus der theaterpädagogischen Übungen, entwickelt von Sylvia Rotter und ihrem Team, lag dabei auf sprachlichem und körperlichem Ausdruck, Tanz und Improvisation. Nach Beendigung der Projektarbeit im Juni 2008, wurden in einer zweiten Testreihe auch sprachliche Intelligenz und Motorik getestet. Die Ergebnisse dieser ersten Studie zeigen signifikante Verbesserungen der verbalen Merkfähigkeit, der Körperwahrnehmung sowie der Aufmerksamkeit.

Auf Einladung des Transferzentrums für Neurowissenschaft und Lernen ZNL (Universität Ulm) unter der Leitung von Prof. DDr. Manfred Spitzer hat sich im März 2010 eine Expertentagung in Ulm mit diesen Forschungsergebnissen befasst. Ebenso entstand auf Grundlage der Ergebnisse aus der ersten Phase der Bildungsinitiative das Praxisbuch „Vorhang auf fürs Leben!“. Dieses bietet einen Leitfaden für Eltern und Lehrer, um theaterpädagogische Übungen in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Im Vorwort erläutert der Neurowissenschaftler Prof. DDr. Manfred Spitzer eindrücklich die positiven Auswirkungen der Theaterarbeit auf Kernkompetenzen sowie die Entwicklung neuer Synapsen aufgrund von derartigen Lernerfahrungen.

Ende September 2010 wurde die zweite Phase der Initiative mit ca. 40 Lehrlingen der SPAR Akademie Wien im Alter von 16-20 Jahren gestartet. Dem Konzept des “Lebenslangen Lernen” folgend, richtet sich die Fortsetzung des Projekts demnach auch an Menschen, die die Pflichtschulausbildung bereits abgeschlossen haben. Die Förderung von Kreativität, Fantasie und Individualität durch Sylvia Rotters Methode leistet altersunabhängig einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Stressresistenz, Flexibilität, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit – Schlüsselfaktoren in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft.

Die wissenschaftliche Leitung und vorrausgehende beziehungsweise abschließende Testreihen mit den Lehrlingen übernimmt in dieser zweiten Phase der Neurowissenschaftler Prof. DDr. Manfred Spitzer. Die Entwicklung von sprachlichen Kompetenzen wird bei den Produktionen des Wiener Kindertheaters stets groß geschrieben und daher auch immer Stücke der Weltliteratur erarbeitet. Auch die zweite Phase der Bildungsinitiative widmet sich einem populären Werk klassischer Literatur: In einer Textbearbeitung des österreichischen Dramatikers Felix Mitterer werden die Lehrlinge an Shakespeares „Romeo und Julia“ herantreten. Gerade die Popularität des Stoffes war ein Aspekt, der für „Romeo und Julia“ sprach, um den Jugendlichen einen möglichst spannenden Zugang zu einem klassischen Werk zu ermöglichen.

Mit den Themen, Konflikten und Lebenssituationen, die das Stück behandelt, können sich Jugendliche besonders identifizieren. Aus- und Leidtragende des tragischen Konflikts ist in erster Linie die junge Generation, deren Schicksale in eine Geschichte um verfeindete Familien, Streit, Mord, Freundschaft und Liebe bis in den Tod verflochten sind.

Mitterer schreibt für dieses Projekt eine gekürzte und für Jugendliche leichter zugängliche Fassung von Shakespeares „Romeo und Julia“. Sein Gesellschafts- und Liebesdrama soll die Lebensrealität und die Lebensumstände junger Menschen von heute reflektieren: Gesellschaftliche Intoleranz, Jugendgangs, feindliche Lager und eine Liebe, die in einem solchen Setting unmöglich ist, sind nicht nur literarische Motive, sondern haben allzu zahlreiche reale und aktuelle Entsprechungen. Sein Text soll dafür als Ausgangsmaterial dienen.

Wunsch Felix Mitterers ist es, dass die jugendlichen Darstellerinnen und Darsteller im Zuge der Stückerarbeitung seine Vorlage weiterbearbeiten und sich selber mit ihrer eigenen Welt einbringen, sodass das Stück möglicherweise eine ungeahnt neue Gestalt erhält.

In regelmäßigen Theaterworkshops werden sich die 40 Lehrlinge der SPAR Akademie unter der Leitung von Sylvia Rotter und Diane Travis „Romeo und Julia“ auf Grundlage der Textfassung von Felix Mitterer nähern. Diese zweite Phase sieht erneut Testreihen vor Probenstart und nach Abschluss des Projekts vor, sie wird jedoch um eine weitere Testung drei Monate nach Projektende ergänzt, um die Nachhaltigkeit des Erlernten zu überprüfen. Durchgeführt von Dr. Anne Stein, unter der Schirmherrschaft von Prof. DDr. Manfred Spitzer und dem Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen ZNL (Universität Ulm), werden diesmal auch die Auswirkungen auf die Synapsenbildung während des Probenprozesses berücksichtigt.

Die eigene Geschichte der Darstellerinnen und Darsteller, ihr Verständnis der literarischen Vorlage und das selbst Empfundene nehmen einen wichtigen Part in der Erarbeitung und Entwicklung des Stücks ein. Eine offene Probensituation soll den kreativen Prozess der mitwirkenden Lehrlinge fördern, ihnen den nötigen Freiraum für eigene Ideen geben und diese entsprechend in das Ergebnis – also die zur Aufführung gelangende Inszenierung – einfließen lassen. Im Probenprozess werden Improvisationen einen wichtigen Stellenwert einnehmen, um die Jugendlichen frei experimentieren, Szenen entwickeln und Charaktere entfalten zu lassen. Spannend sind dabei die Potentiale gruppendynamischer Impulse einzuschätzen. Die verschiedenen Rollen werden an den beiden Aufführungsabenden in unterschiedlichen Besetzungen gespielt.

Premiere: 1. Dezember 2010
Theater AkzentPremiere: 1. Dezember 2010
2. Aufführung: 2. Dezember 2010
jeweils 19.30 Uhr
Spielort: Theater Akzent
Theresianumgasse 16-18
1040 Wien
Dramaturgie: Felix Mitterer
Regiekonzept: Diane Trevis
Produktion: Sylvia Rotter
Bühnenbild: Anna Mitterer
DarstellerInnen: ca. 40 Lehrlinge der SPAR Akademie Wien

Links
- Das Wiener Kindertheater
- Theater Akzent
- Schule für das Leben

Wiener Stadthalle/Halle D: The Blues Brothers

16. Dezember 2010
19:30bis21:30

Fünf Jahre ist es her, dass die Show “The Blues Brothers” für mehrere ausverkaufte Abende im Ronacher sorgte. Produziert im Londoner West End ist die Erfolgsproduktion nun wieder auf großer Europa-Tournee und macht im Rahmen von Stimmen der Welt auch in Wien Station (16. Dezember 2010, Wiener Stadthalle).

Mit im Gepäck sind auch dieses Mal alle großen Hits aus dem gleichnamigen Kultfilm mit John Belushi und Dan Akroyd, wie z. B. „Everybody Needs Somebody To Love“, „Soulman“, “Gimme Some Lovin’“, …

“The Blues Brothers” - das ist Blues, der ins Blut geht. Das ist Soul, der die Seele streichelt. Das sind Jake und Elwood, die mit ihrer cool-lässigen Art die Geschichte ihres Lebens erzählen. Sie sehen aus wie zwei Mafiosi: schwarzer Hut, schmale Krawatte und die obligatorische Sonnenbrille. Wenn das unvergleichliche Brüderpaar Jake und Elwood alias “The Blues Brothers” die Bühne betritt, dann kann keiner mehr ruhig sitzen und der ganze Saal feiert eine einzige Party. Zu sattem Soul und ausdrucksstarkem Rhythm & Blues bieten die Brüder eine Show, die ins Blut geht. Unterstützt werden sie von einer sechsköpfigen Band und den Bluettes. Abgerundet wird der zum Kult gewordene Sound mit Slapstick und Gags inmitten eines Feuerwerks verblüffender Licht- und Pyrotechnikeffekte.

THE BLUES BROTHERS - The Original West End Show
Donnerstag, 16. Dezember 2010, 19:30 Uhr
Wiener Stadthalle - Halle D

Preiskategorien
A - 72,00 EUR
B - 65,00 EUR
C - 55,00 EUR
R - 32,00 EUR
VIP - 190,00 EUR

Nähere Infos –> hier

Jüdisches Museum Wien: Jews for Dummies

2. Dezember 2010
18:30bis19:30

Jüdisches Museum Wien: Jews for Dummies
Donnerstag, 2. Dezember 2010, 18:30 Uhr

Darf man „Jude“ sagen? Was ist eine Bar Mizwa? Wo heiraten Juden? Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten und sich nicht getraut haben zu fragen, beantwortet Mag. Rafael Schwarz.

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Eintritt frei - mit Zählkarten. Unsere Kassa ist eine halbe Stunde vor Beginn geöffnet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Hagshama Vienna

Link
- Jüdisches Museum Wien

Theater Akzent: Lilly und der magische Spiegel

23. November 2010
09:00bis11:00

LILLY UND DER MAGISCHE SPIEGEL
Das Familienmusical von Juci und Albin Janoska / Verein Rabauki
23.11. bis 4.12.2010, Theater Akzent
(für Kinder ab 6 und alle junggebliebenen Erwachsenen)

Nach “Lilly.SOS.Robostan” und “Lilly und die Angstfee” zeigt das Theater Akzent zwischen 23.11. und 4.12.2010 ein weiteres Familienmusical aus der beliebten “Lilly”-Serie. Idee, Musik und Text stammen auch diesmal wieder von zwei österreichischen Musikern, dem Geschwisterpaar Janoska: Soulstimme Juci und ihrem Bruder Albin, Gewinner des „Amadeus Acadamy Awards“. Inszeniert hat Sophie Berger.

Inhalt
Lilly, ein 13-jähriges Mädchen, ist mit ihrem Aussehen unzufrieden, und während eines Familienfotos nörgeln sogar ihre Verwandten an ihr herum. Sie beginnt, ihr Spiegelbild zu hassen. Als sie es zerschlagen will, zieht sie der magische Spiegel in drei Welten, die jeweils von einem Schönheitsideal beeinflusst sind.
In der ersten Welt, “Feschien”, rutscht Lilly in ein Modelcasting. Sie erkennt, dass die schrille Modedesignerin Charlie La Gaffe großen Einfluss besitzt und den Menschen ihren Stil aufzwingt. Jeder, der anders gestylt ist, gehört nicht dazu.
In der zweiten Welt, “Maximalien”, bekommt sie die Möglichkeit, etwas an ihrem Aussehen zu verändern, sie muss nur ein Talent dafür hergeben. Geht sie den Handel mit Dr. Kingsize ein?
Schließlich gerät Lilly in die dritte Welt, in der alles grün ist, und versetzt die dortigen Bewohner in Aufregung. Kann ihr der magische Spiegel letztlich den Weg zu sich selbst zeigen? Wird Lilly erkennen, dass sie schön ist, so wie sie ist?

Vorstellungen
23. November 09:00 Uhr
23. November 10:45 Uhr
24. November 09:00 Uhr
24. November 10:45 Uhr
25. November 09:00 Uhr
25. November 10:45 Uhr
26. November 09:00 Uhr
26. November 10:45 Uhr
27. November 11:00 Uhr
27. November 14:30 Uhr
27. November 16:15 Uhr
30. November 09:00 Uhr
30. November 10:45 Uhr
01. Dezember 09:00 Uhr
01. Dezember 10:45 Uhr
04. Dezember 11:00 Uhr
04. Dezember 14:30 Uhr
04. Dezember 16:15 Uhr

Karten
ab 7,25 Euro im Theater Akzent an der Tageskassa: Montag bis Samstag von 13:00 bis 18:00 Uhr
1040 Wien, Argentinierstraße 37

Telefon: 01/501 65/ 33-06
Fax: 01/501 65/ 33-99
oder online unter www.akzent.at

Weitere Infos & Hörproben –> hier

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