Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - November, 2007

Sweeney Todd: Johnny Depp im Tonstudio

Einen recht interessanten Promo-Clip zur demnächst in den USA anlaufenden Verfilmung von Stephen Sondheims Musical “Sweeney Todd” bietet paramount.com. Zur Information: Der Clip (ein mov.-File) ist 1 Minute und 6 Sekunden lang und 37,44 MB groß. Es empfiehlt sich, ihn mit einem Downloadmanager zu laden. Man sieht ein kurzes Interview mit Johnny Depp, Szenen mit dem Schauspieler im Tonstudio bei der Aufnahme von “Epiphany” und Ausschnitte aus der “Epiphany”-Filmszene. [Downloadlink]

International Theatre Vienna: “A Christmas Carol”

A Christmas Carol1985, also vor 23 Jahren,
- programmierte Alexey Pajitnov das Computerspiel Tetris;
- siegte Boris Becker als erster Deutscher und (mit 17 Jahren) jüngster Tennisspieler aller Zeiten beim Grand Slam-Turnier von Wimbledon;
- wurden die beiden Formel-1-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg sowie Daniel Küblböck geboren;
- startete in der Bundesrepublik Deutschland mit “Sat 1″ das erste private Satelliten-Fernsehprogramm;

und in Wien feierte “A Christmas Carol” in der Inszenierung des International Theatre Premiere.

Gegründet wurde das International Theatre Vienna 1974 von Marilyn Close und William Wallace, die erste Vorstellung des Theaterunternehmens fand im November 1974 in Graz statt. Man gab Noel Cowards “Blithe Spirit”. Einige Jahre zog das International Theatre Vienna als Tourneetheater durch die Lande, bis man 1980 in der Porzellangasse 8 geeignete Räumlichkeiten fand. Am 14. Januar 1980 ging mit Paul Zindels “The Effect of Gamma-Rays On Man-In-The-Moon Marigolds” die erste Vorstellung im neuen Haus des Vienna International Theatre über die Bühne. Bis heute hat das Theaterunternehmen rund 150 Stücke zur Aufführung gebracht, darunter auch Musicals wie “Into the Woods” oder “You’re a good man, Charlie Brown” - und seit 23 Jahren alljährlich: “A Christmas Carol”, von Charles Dickens.

Seit 1990 bespielt das International Theatre zusätzlich ein Kellergewölbe der Servitenkirche, ein paar Gehminuten vom Haupthaus entfernt. Rund 400 Quadratmeter ist “The Fundus” groß, ab 1994 gingen die “A Christmas Carol”-Vorstellungen hier, unter der Erde, über die “Bühne”.

“A Christmas Carol” hat sich in Wien längst zur Weihnachts-Institution entwickelt. Manche sehen die Show als Schüler im Rahmen einer “Exkursion” im Fundus und kommen dann Jahre später wieder. Es gibt auch Besucher, die sich alljährlich, ähnlich wie mit “Dinner for One” zu Silvester, in eine bestimmte Stimmung versetzen lassen wollen und “A Christmas Carol” bereits viele Male erlebt haben. Es ist fast eine Art “gemeinsames Älterwerden” dann, auch wenn nicht alle Schauspieler viele Jahre am International Theatre bleiben.

Im Fundus gibt es keine Bühne im traditionellen Sinn, in einem Halbkreis rund um einen gedachten Bühnenbereich werden Stühle aufgestellt. Rund 70 Besucher finden Platz und erleben hautnah die Geschichte von Ebenezer Scrooge, einem alten grantigen Geizhals, der in einer einzigen Nacht zunächst Besuch von seinem verstorbenen Teilhaber Jacob Marley und dann von drei weiteren Geistern erhält, die ihm schließlich dazu verhelfen, sein Leben zu ändern. 1843 veröffentlichte Dickens seine sozialkritische Erzählung, seit 1901 wurde “A Christmas Carol” viele Male verfilmt. 2009 soll ein 3D-Film mit Jim Carrey in die Kinos kommen. Robert Zemeckis wird bei dieser Produktion Regie führen. Im Fundus zeigt man eine von Jack Babb dramatisierte Version. Den Text dazu können sich beispielsweise Lehrer, die ihre Schüler auf das Stück vorbereiten wollen, von der Website des International Theatre downloaden. Selten ist man als Zuschauer näher am Geschehen dran, die Schauspieler sind im Fundus buchstäblich in Griffweite, und umgekehrt. Das gibt der Aufführung durchaus eine eigene, intime Note. Geht man die Stufen ins Gewölbe hinunter, ist es, als würde man in eine eigene Welt und Zeit abtauchen. Wer immer ein Faible hat für die englische Sprache und englisches Theater, ist bei “A Christmas Carol” im Fundus gut aufgehoben. Wer sich partout nicht in Weihnachtsstimmung versetzen kann, ab in den Fundus, nichtmal Ebenezer Scrooge könnte da hart bleiben.

A CHRISTMAS CAROL by Charles Dickens
The Fundus, November 19 to December 29, 2007
Mondays through Saturdays
All performances start at 7.30 pm.
Adapted by Jack Babb

Directed by Jack Babb
Stage Manager: Cheryl Carabelli
Lights and Sound: Cheryl Carabelli
Costumes: Gloria Sattél and Laura Mitchell
Properties: Laura Mitchell
Technical Director: Eric Lomas

With:
Kevin Brock (Ebenezer Scrooge)
Eric Lomas (Fred, Scrooge as a young man, Peter Cratchit, child)
Jack Babb (Narrator, Bob Cratchit, Topper)
Marilyn Close (Lady doing charitable work, Mrs. Fezziwig, Mrs. Dilber, Ghost of Christmas Present)
Laura Mitchell (Lady doing charitable work, Ghost of Christmas Past, Mrs. Cratchit, A Confused Guest)
Roxanne Carless (Narrator, A Girl Singing Christmas Carols, Belle, Martha Cratchit, Fred’s Sister in Law)
Gene De Wild (Ghost Of Jacob Marley, Mr. Fezziwig, A Lamplighter, Ghost Of Christmas Future)
Amanda Wilkins (Narrator, Fan, Tiny Tim, Fred’s Wife, Child)

International Theatre
Porzellangasse 8/Ecke Müllnergasse
1090 Wien
office@internationaltheatre.at
www.internationaltheatre.at

The Fundus
Müllnergasse 6A
1090 Wien

Karten: 01/319 62 72 oder
an der Tageskassa (Mo - Fr von 11.00-15.00)
Normalpreise: € 20.- bis 24.-
Preis für Schüler, Studenten (-26), Senioren (ab 60/65): € 14.-

Musical! Die Show - Folge 1

Die erste Folge der ersten Staffel von “Musical! Die Show” ist geschlagen. Lustig wars. Gefehlt hat einiges, beispielsweise ein, nur ein einziger Juror, der das, was an stimmlicher Leistung serviert wurde, auch fachgerecht zu sezieren imstande gewesen wäre. Jack Poppell beispielsweise. Nicht dass Doris Fuhrmann und Alexander Goebel nicht wüssten, wo was nicht wirklich sitzt, aber das Vermögen, das auch in wenigen Worten exakt auf den Punkt zu bringen, ist nicht ihr Job. Insofern hätte es eines Jurymitglieds, eines Gesangslehrers, zusätzlich bedurft. Rein aus dem Bauch heraus war Alexander Goebel, was die Einschätzung der Kandidaten betraf, am ehrlichsten, pointiertesten und auch unterhaltendsten. Niemand hat etwas von allzu viel Geschleime und Statements wie “super”, “wunderbar” oder “toll”. Wenn jemand total versagt hat oder einen Song gewählt hat, der nicht mal im entferntesten in seinem stimmlichen Vermögen lag, Goebel brachte es auf den Punkt und gab ihm gleich den Rat, sich auf den Joker-Song einzustellen. In dem Fall zu sagen, dass es schauspielerisch aber doch akzeptabel war, empfanden wohl auch alle Zuschauer als völlig sinnlos - schließlich hatten auch sie gehört, dass kein Ton knallhart saß.

Nicht größer hätte der Unterschied sein können zwischen den Teilnehmern Werner Mai und Nazide Aylin. Die Jury, vor allem Thomas Borchert und Doris Fuhrmann, waren von Nazide Aylin begeistert, Werner Mai attestierten sie eher die Qualitäten eines Popstars - was besonders lustig ist, weil es Werner Mai bei der letzten Staffel von “Starmania” als, so die dort engagierten Juroren, eher fürs Musicalfach geeigneter Typ, nicht ins Finale schaffte. Noch viel lustiger ist, dass hier mit einem gewissen, aber doch deutlich hörbaren Unterton das Musicalgenre höher eingestuft wurde als das Popgenre. An sich kein Problem, denn bei “Starmania” verfolgte man denselben Ansatz, nur umgekehrt, und eine Nazide Aylin, man möge es mir verzeihen, wäre vermutlich nicht mal in die zweite Vorrunde von “Starmania” gekommen. Wenn ich die Wahl habe zwischen der Natürlichkeit eines Werner Mai und der (heute) doch extrem unnatürlich wirkenden Nazide, würde ich der Natürlichkeit, zumal bei einem Song wie “Can you feel the love tonight”, den Vorzug geben. Insofern war die harte Kritik an Werner Mai, die, Goebel sei Dank, nicht von allen Jurymitgliedern so formuliert wurde, völlig fehl am Platze. Man kann “Can you feel the love tonight” schon auch anders performen, aber gerade Werner Mai hatte, was die Szenerie betraf, überhaupt keine Unterstützung. Keine Backgroundtänzer, kein “Kostüm” (wie beispielsweise Vincent Bueno bei “Hair”). Insofern war seine Leistung sehr ansprechend.

Etwas überraschend war, wie so oft, die Entscheidung des Publikums. Bernhard Viktorin und Werner Mai erhielten die wenigsten Stimmen. Das Stechen entschied Werner Mai für sich. Mit Bernhard Viktorin ist mit Sicherheit nicht der schwächste Kandidat ausgeschieden, aber so sind Castingshows.

Die Songs:
Alle: “We Go Together” aus “Grease”
Gudrun Ihninger: “Mein Herr” aus “Cabaret”
Bernhard Viktorin: “Don’t Stop Me Now” aus “We Will Rock You”
Alice Macura: “Beauty And The Beast” aus “Beauty And The Beast”
Markus Neugebauer: “Wie wird man seinen Schatten los” aus “Mozart!”
Vincent Bueno: “Hair” aus “Hair”
Eva Klikovics: “I Dreamed A Dream” aus “Les Misérables”
Werner Mai: “Can You Feel The Love Tonight” aus “The Lion King”
Nazide Aylin: “I Got Rhythm” aus “Crazy For You”
Alexander Donesch: “All I Ask Of You” aus “The Phantom of The Opera”
Simone Fetz: “Diamonds Are A Girl’s Best Friend” aus “Blondinen bevorzugt”
Alle: “One” aus “A Chorus Line”

Dagmar Koller: “Wenn Sie eine Kandidatin alleine auf die Bühne stellen und sie das “Evita”-Lied singen lassen, wird’s heiße Luft sein.”

In einem etwas merkwürdig anmutenden Interview mit der Tageszeitung DER STANDARD nimmt Dagmar Koller zu Kollegen und zum “Musicalstar 07/08″ Stellung:

Über Ute Lemper meint der ehemalige Volksopernstar:

Die Musicals, bei denen die Darsteller Mikrofone direkt vor dem Mund haben: Das ist leichter, aber dafür werden sie auch nur noch nach Typ und Timbre ausgesucht. Früher gab es nicht so ein großes Angebot. Ute Lemper zum Beispiel hat sich entwickelt, obwohl sie nie eine große Stimme hatte. Und sie ist eine hervorragende Tänzerin und starke Persönlichkeit.

Die Mär, dass es leichter ist, mit Mikroport zu singen, verbreitet kaum noch jemand, der im heutigen Theaterbetrieb arbeitet, nicht einmal Christoph Wagner-Trenkwitz, seines Zeichens Direktionsmitglied der Wiener Volksoper. Es ist eine andere Technik nötig, um mit Mikro zu singen, und genausogut könnte man von all jenen, die es nicht schaffen, mit Mikro akzeptabel zu singen, sagen, dass sie keine große Mikrostimme haben.

Auf die Frage: “Können die Talente später auf der Bühne bestehen?, meint Dagmar Koller:

Nein. Das wäre zu schnell. Im Fernsehen kann man technisch einiges steuern, so dass der Gesang gut klingen wird. Wenn Sie eine Kandidatin alleine auf die Bühne stellen und sie das “Evita”-Lied singen lassen, wird’s heiße Luft sein. Sie werden sicher nicht gleich Engagements kriegen. Aber sie werden ein Jahr Star sein, und man wird mit ihnen Abende organisieren. Es gibt ja genug Agenturen, damit kann man dann von Amstetten bis Villach die Hallen füllen. Schauen Sie sich “Starmania” an, bis auf die großartige Stürmer sind alle weg vom Fenster. Die Tragik ist der Fall danach. Da gibt es in Deutschland einen … Silberkübel, oder wie heißt der?

Nachzulesen ist das Interview –>hier<--

Kammeroper Wien: “The Last Five Years” - Bilder einer Premiere

Am 22. November 2007 ging in der Wiener Kammeroper die österreichische Erstaufführung von Jason Robert Browns Musical “The Last Five Years” über die Bühne.

Leading Team
Musikalische Leitung: Michael Schnack
Inszenierung & Choreographie: Alonso Barros
Ausstattung: Duncan Hayler
Lichtdesign: Harry Michlits

Cast
Catherine: Caroline Frank
Jamie: Rob Fowler

Weitere Vorstellungen: 24., 27., 29. November;
01., 04., 06., 08., 11., 13., 14., 15., 18., 19., 20. Dezember 2007
Beginn: 19.30 Uhr
Vormittagsvorstellung:
26. November 2007, Beginn: 11.00 Uhr

Im Folgenden ein paar Bilder vom Schlussapplaus.

Caroline Frank und Rob Fowler; Foto: Martin Bruny

Rob Fowler; Foto: Martin Bruny

Caroline Frank; Foto: Martin Bruny

Michael Schnack; Foto: Martin Bruny

Alonso Barros und Duncan Hayler; Foto: Martin Bruny

Rob Fowler, Alonso Barros und Duncan Hayler; Foto: Martin Bruny

Caroline Frank und Rob Fowler; Foto: Martin Bruny

Caroline Frank und Rob Fowler; Foto: Martin Bruny

The Last Five Years; Foto: Martin Bruny

Musicalklitterung: “News” testet Ihr Wissen

Seit “Musical! Die Show” als DAS Fernsehevent der Herbstsaison 07 von den Illustrierten dieses Landes gefeatured wird, versucht man so ganz nebenbei auch tatsächlich ein paar musicalrelevante Aspekte in Artikel einzubauen.
Das Wochenmagazin “News” beispielsweise bringt in seiner Ausgabe vom 22. November 2007 ein “Musicalquiz”. Amüsant ist Frage 6:

Mit welchem Song aus dem Musical “Cats” wurde Barbra Steisand berühmt?
A: Memory
B: Aquarius
C: The Time Warp

Grandios, jetzt hat Barbra Steisand also ihren “Durchbruch” Andrew Lloyd Webber zu verdanken.

Wiener Stadthalle: “Family Christmas” - die Musikrevue

14. Dezember 2007
18:30bis20:30

Die Weihnachtsshow “Family Christmas” nimmt die Adventszeit und das Weihnachtsfest kritisch - und dennoch mit viel Humor - unter die Lupe.

Das heroische Christkind, unterstützt von Helferlein Maus, macht sich auf den Weg in die große, weite Welt, um den wahren Sinn des Weihnachtsfestes zu retten. Ungläubig, dass verzweifeltes Geschenkesuchen und das Bemühen alle anstehenden Weihnachtsfeiern unter einen Hut zu bekommen, weihnachtliche Stimmung vermitteln sollen, entwickelt das Christkind kreative Strategien und Maßnahmen, um den Zauber der Weihnacht wieder in Erinnerung zu rufen.

Bei “Family Christmas” sind ausschließlich Kinder und Jugendliche die Akteure. Zu sehen ist die Musikrevue “Family Christmas” in der Wiener Stadthalle, Halle F, von 13. bis 16. Dezember 2007. Als Veranstalter zeichnet die “markant werbeagentur” verantwortlich.

130 SchülerInnen und StudentInnen zeigen, dass die Wiener Jugendkulturszene viele Facetten hat: Bei “Family Christmas” stellen SchülerInnen und StudentInnen von Musicalausbildungs-Institutionen wie der Sophistikids Company unter der Leitung von Ramesh Nair und dem Vienna Konservatorium ihr Können unter Beweis. Für rasante Tanzeinlagen auf der Bühne sorgen die jungen TänzerInnen des Musischen Zentrums, der Dance4Fans sowie Sandor Racz’ TänzerInnen vom Tanzstudio Margit Manhardt und die jungen Talente des Tanzstudios Elisabeth Mills und von den Sunrise Studios. Auch mit dabei: die SängerInnen von Andreas Lunatis und dem Kammerchor des Musikgymnasiums Wien.

Karten sind an den Kassen der Wiener Stadthalle, bei allen Vorverkaufsstellen mit Anschluss an ATO oder WIEN TICKET und den Vertriebsstellen von Ö-Ticket erhältlich, sowie unter Ticket-Service 01-79 999 79, www.stadthalle.com und tickets@stadthalle.com. Tickets zu Euro 26,- / 35,- / 39,- / 49,- Ermäßigung für Kinder bis 12 Jahre Termine: Donnerstag, 13. Dezember 07, 18.30 Uhr Freitag, 14. Dezember 07, 18.30 Uhr Samstag, 15. Dezember 07, 14 Uhr und 18.30 Uhr Sonntag, 16. Dezember 07, 18.30 Uhr

Wiener Rathaus: 2. Alzheimertag; Showprogramm mit Luzia Nistler

24. November 2007
10:00bis18:00

Kommenden Samstag, am 24. November 2007, findet im Festsaal des Wiener Rathauses der 2. Wiener Alzheimertag statt. Der Wiener Alzheimertag ist österreichweit die größte Informationsveranstaltung zum Thema “Geistige Gesundheit im Alter”. Bereits im Vorjahr nahmen über 4.000 Wienerinnen und Wiener dieses Informationsangebot an. Am Programm stehen auch heuer wieder jede Menge Information und Beratung über Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung sowie der Behandlung der Alzheimer-Krankheit.

Informationsstände, Angehörigenberatung, Workshops, Risiko-Tests, Ernährungsberatung, Gedächtnistrainings und eine Gesundheitsstraße stehen allen Menschen, die am Samstag ins Rathaus kommen, kostenlos zur Verfügung. Daneben gibt es auch ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Publikumslieblingen wie Birgit Sarata, Heinz Zuber, Jazz-Gitti oder Luzia Nistler. [PR-Inside]

ORF: “Close Up” feat. “High School Musical” [Performing Center Austria]

24. November 2007
10:30bis11:00

Am Samstag, dem 24.11.2007, um 10:30 Uhr sind Daniela Lehner, Nina Tatzber und Gernot Romic in der ORF 1-Sendung “Close Up” zu sehen. Neben einem Interview mit den drei Darstellern ist auch das Duett “Start of something new” (Daniela Lehner und Gernot Romic) zu sehen. Weiters werden 2 x 2 Karten für eine Vorstellung von “High School Musical” verlost!

Ab Sonntag, dem 25.11.2007, ist das “High School Musical” dann wieder auf der Bühne der Wiener Stadthalle für 7 ausverkaufte Shows zu sehen. Restkarten für die Derniere am 29.11.2007 sind noch erhältlich.

“Close Up” wird am Sonntag, dem 25.11.07, um 9:05 Uhr wiederholt [Perfoming Center Austria]

Fotostrecke: Queen in Wien - WE WILL ROCK YOU

We Will Rock You; Foto: Martin Bruny

We Will Rock You; Foto: Martin Bruny

Am 24. Januar 2008 feiert das Queen-Musical “We Will Rock You” im Wiener Raimund Theater Premiere. Die Liste der beteiligten Produzenten ist lang:
- Brian May & Roger Taylor
- Queen-Manager Jim Beach
- Regisseur und Erfolgsautor Ben Elton
- Set Designer Mark Fisher
- Robert De Niro
- Michael Brenner, Dagmar Windisch (BB-Promotion)
- Queen Theatrical Productions
- Phil McIntyre Entertainments and Tribeca Theatrical Productions
- Vereinigte Bühnen Wien

We Will Rock You; Foto: Martin Bruny

Am 22. November 2007 fand im Wiener Raimund Theater eine Pressekonferenz anlässlich der bevorstehenden Premiere von “We Will Rock You” statt, die so gar nichts von dem an sich hatte, was man sonst von Musical-Pressekonferenzen in Wien kennt. “We Will Rock You” ist eben nicht einfach ein Musical, “We Will Rock You”, das sind nach wie vor: Queen. Demgemäß kamen zur Präsentation des Produzenteams mit Sicherheit mehr als zehn Mal so viele Journalisten wie zu normalen Musical-Pressekonferenzen. Dass manche Fotografen schon nach dem Gruppenbild zu Beginn der Pressekoferenz wieder das Weite suchten, spricht für die These, dass etliche der anwesenden Damen und Herren Stephen Sondheim vermutlich für einen Jugendbuchautor gehalten hätten, wären sie dazu befragt worden. Aber das ist okay, das ist Entertainment, und Queen spielen nach wie vor in einer eigenen Liga.

We Will Rock You; Foto: Martin Bruny

Die wichtigste ungestellte Frage des Nachmittags wäre vermutlich dann ohnedies jene gewesen: Was wäre passiert, wenn sich die “We Will Rock You”-Produzenten für ein halbes Jahr in der Halle F der Wiener Stadthalle eingenistet hätten? Es gibt Berechnungen, mit wieviel Musical-Publikum in Wien zu rechnen ist. “We Will Rock You” in der Wiener Stadthalle, das wäre, zumindest, ein recht ordentlicher Brocken gewesen, den die Vereinigten Bühnen Wien zu verdauen gehabt hätten. In diesem Sinne ist dann wohl auch der Einleitungssatz von Kathi Zechner zu verstehen gewesen, als sie meinte: “Sie können sich vorstellen, wie stolz ich heute bin, mit diesen Herrschaften auf einer Bühne sitzen zu dürfen, und die Intendantin des Theaters zu sein, das ausgesucht wurde, um “We Will Rock You” zu beherbergen, für sechs Monate.”

We Will Rock You; Foto: Martin Bruny

Was danach folgte, war eine ausführliche Präsentation des Musicals durch Autor Ben Elton und eine Fragestunde mit Queen. Sehr professionell, sehr fokussiert, sehr informativ. Wer bis dahin noch nicht überzeugt war, dass zumindest etwas “Großes” ins Raimund Theater kommen wird, der war es jetzt mit Sicherheit.

Link
- Videobericht von Krone TV

« zurueck · vor »