Archiv - April, 2011
Martin Bruny am Samstag, den
16. April 2011 um 00:21 · gespeichert in Netz, Pop, Tonträger
Uwe Kröger hats hinter sich gebracht. Warum er in dieser Folge der aktuellen Staffel von “Dancing Stars” ausgeschieden ist, weiß keiner. Ist auch egal, am Tanzen hats nicht gelegen.
Alfons Haider ist eine Runde weiter. Warum er in dieser Folge der aktuellen Staffel von “Dancing Stars” nicht ausgeschieden ist, weiß keiner. Ist auch egal, am Tanzen hats nicht gelegen. Das hat nichts damit zu tun, dass seine Performance schlecht gewesen wäre, aber es sind in diesem Fernsehformat reine Publicitystunts, sicherlich gut getanzt, die der Moderator abliefert. Ja, es gibt Wettbewerbe, bei denen Männerpärchen antreten, aber gibt es auch ernstzunehmende Bewerbe, bei denen “gemischt” wird? Wobei, ernstnehmen kann man “Dancing Stars” ja ohnedies nicht, also wozu aufregen. Vielleicht ist es nur etwas bedenklich, wie Alfons Haider seine Mutter in das Geschehen miteinbezieht. In der Sendung, in Interviews. Wenn das Mode macht, dann gute Nacht.
Zurück zu Uwe Kröger. Er streamt derzeit auf seiner Website (–> hier) eine nette Aufnahme von “They can’t take that away from me”. Den Song gibts auf einer Lounge-CD, die anlässlich der Eröffnung des Mondrean-Stores in Wien erschienen ist. Erhältlich ist die CD in Wien im Mondrean-Shop in der Dorotheergasse im ersten Bezirk. Wird der Song als Single erscheinen? Sollte man sich vielleicht überlegen.
Martin Bruny am Freitag, den
15. April 2011 um 23:26 · gespeichert in Musical, Wien
2012 feiert das Levay/Kunze-Musical “Elisabeth” sein 20-jähriges Jubiläum. Spekulationen über eine neue Wiener Produktion gibt es schon länger, oder wird es doch eine Tourproduktion sein, die durch die Wiener Stadthalle pfeift?
Michael Kunze hat diesbezüglich gestern auf seiner Website gepostet:
“Wenn Elisabeth 2012 nach Wien kommt, dann in einer neuen Großproduktion. Mein Wunschtheater dafür wäre das Raimundtheater.” [storyarchitekt.com]
Das nenn ich mal ne Ansage.
Martin Bruny am Donnerstag, den
14. April 2011 um 20:44 · gespeichert in Musical, Broadway
«We didn’t need dialogue! We had faces!†- eines der bekanntesten Zitate der Filmgeschichte, das Gloria Swanson als Stummfilm-Göttin Norma Desmond im Kinofilm “Sunset Boulevard” spricht, ist die Ausgangsbasis von Charles Isherwoods Artikel “Are Musicals Losing Their Voices?”
Der Anlass für Isherwood, zu hinterfragen, ob im heutigen Musicalbetrieb Amerikas Stunt-Casting dominiert und die legendären Musicalstimmen keine Nachfolger mehr finden werden, war eine konzertante Version des New York Philharmonic Orchestra von Stephen Sondheims Musical “Company” in der Avery Fisher Hall. «Back in my day, we had voices!â€, würden sich wohl einige Broadwaylegenden gedacht haben, hätten sie der Show beigewohnt, meint Charles Isherwood.
Wer war zu sehen in der Avery Fisher Hall:
- Neil Patrick Harris, TV-Star, “Doogie Howser”
- Stephen Colbert, TV-Star, “Mad Men”
- Christina Hendricks, TV-Star, “Mad Men”
- Jon Cryer, TV-Star, “Two And A Half Men”
Ist Neil Patrick Harris ein schlechter Sänger? Aber ist er ein brillanter Sänger? Spielt er in einer Liga mit Patti LuPone, die ebenfalls in der Produktion zu sehen war und, wie Isherwood es formuliert, eine “this-is-how-it’s-done-kids performance” brachte? Welcher Standard ist derzeit nötig, um bei Spitzenproduktionen die Hauptrollen zu bekommen, sind die stimmlichen Qualitäten ausschlaggebend, oder andere?
Weitere Beispiele, die Isherwood bringt:
- Catherine Zeta-Jones in “A Little Night Music”
- Sean Hayes (”Will & Grace”) in “Promises, Promises”
- Daniel Radcliffe (”Harry Potter”) in “How To Suceed in Show Business Without Really Trying”
Isherwood bringt auch Stunt-Casting-Beispiele vergangener Zeiten wie:
- Lauren Bacall in “Applause”
- Katherine Hepburn in “Coco”
- Rex Harrison in “My Fair Lady”
Isherwoods Befürchtung: Die gegenwärtige Elite, die großen Stimmen wie Audra McDonald, Kristin Chenoweth, Kelli O’Hara, Raàºl Esparza, Brian Stokes Mitchell, diese Elite also könnte die letzte sein.
Ein lesenswerter Artikel.
Link
- The New York Times: Theater Talkback: Are Musicals Losing Their Voices?
Auch im Forum der “musicalzentrale” hat man den Artikel mittlerweile “gefunden”. Meinungen dazu kann man –> hier nachlesen.
Martin Bruny am Donnerstag, den
14. April 2011 um 00:40 · gespeichert in Musical

Vom 7. bis 24. Juli 2011 zeigt das Sommer-Festival Kittsee Cole Porters Musical “Kiss me, Kate” - eine Show, deren Uraufführung am 30. Dezember 1948 im Century Theatre in New York stattfand. Sechs Tony Awards gewann das Musical 1949, 1077 Vorstellungen wurden in der ersten Serie gegeben. Broadway-Revivals von “Kiss me, Kate” gab es 1952 und von 1999 bis 2001.
Am 13. April 2011 fand im Wiener Cafà© Weimar nahe der Wiener Volksoper im Rahmen einer Pressekonferenz die Castpräsentation statt. Gerhard Ernst, Franz Suhrada, Ann Mandrella, Andreas Lichtenberger, sie waren alle vor Ort und gaben auch ein paar musikalische Kostproben aus der Show. Eindrücke der Veranstaltung hat Andrea Martin, die dabei war, digital festgehalten.

Leading Team
Intendant: Christian Buchmann
Künstlerische Leitung: Gerhard Ernst
Musikalische Leitung: Joji Hattori
Choreografie & Leitung Tanzensemble: Raffaela Pegani
Musikalische Assistenz: Bernd Leichtfried
Regieassistenz: Stefanie Goß
Kostüme: Marianne Bogachov
Orchester: Cappella Istropolitana
Tanzensemble Sommer-Festival Kittsee
Parkgestaltung: Manfred Waba

Cast
Fred Graham (Petrucchio): Andreas Lichtenberger
Lilli Vanessi (Kate): Ann Mandrella
Ann Lane (Bianca): Johanna Maria Kräuter
Bill Calhoun (Lucentio): Artur Ortens
Harry Trevor (Baptista): Georg Kusztrich
Erster Ganove: Gerhard Ernst
Zweiter Ganove: Franz Suhrada
Hattie (Garderobiere): Lynne Kieran
Paul (Garderobier): Eddie Cole
Ralph (Inspizient): Gerald Reiter
Gremio (Erster Freier): Dieter Kschwendt-Michel
Hortensio (Zweiter Freier): Bernd Kainz
Harrison Howell: Friedrich Schwardtmann
Taxifahrer: Karl Stöhr
Portier: Mortimer Müller
Ticketinformationen gibt es auf der Website zur Show (–> hier)
Link
- Sommer-Festival Kittsee
Martin Bruny am Mittwoch, den
13. April 2011 um 19:33 · gespeichert in Theater
Neuestes Kapitel der Akte Kröger/Lichter: Die Ex-Managerin des “Dancing Stars” in spe gibt dem “Seitenblicke”-Magazin zu Protokoll, dass sie monatelang in Therapie war, um die plötzliche Trennung zu verkraften.
Dass er nach 20 Jahren mit einer simplen E-Mail ihre Beziehung beendete (der Prozess läuft noch, Anm.), hat Lichter bis heute nicht verziehen (”Er war mein Lebensmensch”). Sogar eine monatelange Therapie war notwendig, um die plötzliche Trennung zu verkraften: “Anders hätte ich es nicht geschafft!” Dass der Schmerz noch immer tief sitzt, ist ihr deutlich anzusehen: “Es gibt nichts zu verzeihen. Das ist ein Bruch fürs Leben!”
Link
- seitenblicke.at: Marika Lichter über Uwe Kröger: “Ich war in Therapie!”
Martin Bruny am Mittwoch, den
13. April 2011 um 13:20 · gespeichert in Musical, Event-Tipps
| 8. Juli 2011 |
| 20:00 | bis | 22:00 |
Im Rahmen der Sommerspiele Stockerau findet am 8. Juli 2011 (Beginn: 20 Uhr) die Uraufführung des Gospel-Musicals “Jordan” auf der Festspielbühne in Stockerau statt. Eine zweite Aufführung der Show geht am 9. Juli ebenda über die Bühne.
Details zum Inhalt des Musicals finden sich –> hier.
Tickets zum Preis von 25 Euro bzw. 12,50 Euro (für Jugendliche bis 18 Jahren) sind ab sofort erhältlich:
- Kulturamt der Stadt Stockerau, 2000 Stockerau, Rathausplatz 1, Telefon: 02266 / 67689
- In allen Raiffeisenbanken
- Auf www.ticketbox.at
- Über OE-Ticket, Tel.: 01/96096
- Reservierung auch per E-Mail an tickets@mmz.at
Leading Team
Stefanie D. Kuschill: Buch/Regie
Norbert Hofer: Künstlerische Leitung
Adrian C. Gaspar: Musikalische Leitung
Susanne Radinger: Choreographie
Anita Horn: Vocalcoaching
Petra Langer: Regieassistenz
Martin Ginner: Ausstattung/Technik
Cast
Stefan Terdy: Jordan Ritter
Tanja Petrasek: Sophie Bell
Lena Brandt: Lena Ritter
Susanne Radinger: Charlotte Kain
Alex Bechtloff: Felix Levi
Wolfgang Krippl: Abe
Judy Archer: Raffael
Maggie A. Zahn: Ezrael
Sebastian Brandmeir: Samael
Christian Böhm: Adam David
Jana Nagy: Andi
Beatrice Forler: Kathy
Martina Lechner: Luise
Rupert Preißler: Stephà¡n
Die gute Seite: Monika Hoschtalek, Philipp Kreinbucher, Andrea Ott, Horst Schirmbrand
Die böse Seite: Angelika Erlacher, Christian Graf, Denise Jastraunig, Julia Preglau
Die Band: Adrian Gaspar Orchestra
Link
- Website zur Show
- Facebook-Site der Show
Martin Bruny am Mittwoch, den
13. April 2011 um 00:08 · gespeichert in Musical, Theater
Mit 1. Mai 2014 tritt Kammersänger Sebastian Reinthaller das Amt des künstlerischen Leiters an der Bühne Baden an. Sein Vertrag ist auf fünf Jahre befristet, mit der Option auf Verlängerung.
Sebastian Reinthaller ist fixes Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, gastiert seit über einem Jahrzehnt an den beiden Bühnen in Baden - Stadttheater und Sommerarena - und avancierte in diesen Jahren zum Publikumsliebling.
Der Vertrag des bisherigen künstlerischen Leiters Prof. Dr. Robert Herzl wird bis zum 30. April 2014 auf zwei Jahre verlängert. Die Entscheidungsfindung fand am 11. April 2011 einstimmig durch eine Kommission - bestehend aus Vertretern des Landes NÖ, der Stadt Baden, der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft sowie Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur - statt.
Martin Bruny am Dienstag, den
12. April 2011 um 22:59 · gespeichert in Netz, Musical

Die englischsprachige Website “A Musical Master Class with Dr. Michael Kunze” bietet Infos zu den Arbeiten des Storyarchitekten, und beispielsweise auch ein Interview in englischer Sprache zu einigen interessanten Themen:
1. What was your experience in working with someone as eccentric as Roman Polanski?
2. Isn’t it easy to simply translate an existing success musical into your native language? What are the difficulties you might encounter with such a project?
3. How much control would stars like Andrew Lloyd Webber and Tim Rice claim over a foreign-language adaption of their work?
4. Did you ever experience any accidents during the performance of a drama musical?
5. Do you fight with your directors over creative decisions?
6. What was the worst thing that ever happened to you in connection with your drama musicals?
7. How do you find all your fantastic talent? Do you work with a casting company? Usually, how many actors get rejected before you pick your star?
Zum Interview gehts –> hier.
Link
- musicalworkshop.org
Martin Bruny am Dienstag, den
12. April 2011 um 19:47 · gespeichert in Rezensionen, Theater, 2011

Der Frust mit dem gängigen Repertoire war wohl mit ein Grund, warum es am 2. und 3. April 2011 im Theater “Die Neue Tribüne” in Wien zur Premiere einer Show mit dem Titel “There’s More” gekommen ist. Walter Lochmann kennt sich mit dem nennen wir es Wiener Standard-Musicalrepertoire aus. Viele Jahre war er als Dirigent, Arrangeur, Pianist und in vielen weiteren Funktionen bei den Vereinigten Bühnen Wien angestellt - und er hat sich wohl gerade rechtzeitig abgesetzt, um jetzt auch all das zu verwirklichen, was ihn künstlerisch noch mehr interessiert, statt im Mainstream-Meer bis zur Pensionierung herumzurudern.
Es werden dies wohl nun weniger die Musicals (wenn es denn Musicals sind) sein, die man in Wien von den Vereinigten Bühnen Wien zu hören bekommt. Mit Mainstream, produziert, wie es unter den jeweils gegebenen Umständen möglich ist, versucht das Unternehmen VBW so gut es geht Geld zu lukrieren, das es dann im besten Fall mit kleinen, feinen Musicalproduktionen wieder auf den Putz hauen kann - nur das passiert leider zu selten, statt dessen wird bisweilen Blasorchester-Musiktheater (”Woyzeck”) und Hollywood-Sternchen-Operndramatik (Malkovich in allem, was je im Ronacher stattgefunden hat und noch stattfinden wird) geplant beziehungsweise produziert, um bei Kritikern das eine oder andere positive Wort abzustauben. Alle paar Jahre revivaln wir unser Liebkind “Elisabeth”, wenn das nicht mehr geht, dann eben “Mozart!”, wenn das nicht mehr geht, “Tanz der Vampire”, und dann passts ja doch schon wieder mit “Elisabeth”.
Dekolletà©s wie im möglicherweise neuesten Fall von Stunt-Casting (”Rebecca”, Stuttgart) waren nicht das Thema von “There’s More”, auch ging es nicht darum, wieviel Botarin ein Mann verträgt, vielmehr unterhielt man sich beispielsweise darüber, wie großartig es Jason Robert Brown versteht, Klaviersätze zu schreiben, die man tatsächlich so spielen kann, wie er sie geschrieben hat, der Stimmungen und Zwischentöne erzeugt mit seinen Songs, die tatsächlich im Moment wirken und eine ganz eigene Qualität haben, die mit zwei Liedern aus “The Last 5 Years” bewiesen wurde. “Climbing Uphill” und “If I didn’t believe”. In “Climbing Uphill” spielte Daniela Dett sehr schön die Musicaldarstellerin in Not, die sich vom Korrepetitor gequält und von den Castingleuten angegafft fühlt. Sehr gute Szene, ebenso wie der Schlusspunkt des 1. Akts, “If I Own Today”, eine Nummer von Scott Alan, in die sich Lochmann und Dett so richtig hineinsteigerten.
Es ging bei “There’s More” um Akkord, Melodie, Rhythmus, und es gab, natürlich, kleine Querverweise auf den im Untertitel erwähnten Mainstream, etwa im Vergleich der Songs “Putting It Together” und “Ich gehör nur mir”. Da erklärte Walter Lochmann auf unterhaltsame Art und Weise Melodie, Akkord und Rhythmus, und wie im Unterschied zum Sondheimschen Lied bei Levay am Beginn von “Ich gehör nur mir” nur Rhythmus dominant ist. Genau diese Passagen des Musicalkonzerts waren es, die auf ganz eigene Weise gefielen.

Noch mehr hätte man bei “There’s More” auf einige der Liedtexte eingehen können. So wäre beispielsweise über Stephen Sondheims “Putting It Together” aus dem Musical “Sunday In The Park With George” sicher einiges zu erzählen gewesen. Am 30. September 1989 ging mit “Am Sonntag im Park mit George” die deutschsprachige Erstaufführung dieser Show im Pfalztheater von Kaiserslautern über die Bühne, die deutsche Übersetzung besorgte Jürgen Fischer. Allein über Sondheim und seine Liedtexte könnte man eigene Veranstaltungen ohne Ende machen. Interessant an der “There’s More”-Version: Robert G. Neumayr und Daniela Dett übersetzten “Putting It Together” neu. Jürgen Fischer verwendete für seine Übersetzung die von Sondheim Mitte der 1980er Jahre überarbeitete und ergänzte Version des Original-Songs, auch bekannt als “Streisand”-Version, weil sie für das “Broadway-Album” der Diva entstand. Erkennbar beispielsweise daran, dass aus dem Begriff “earnest conversation” eine “Cocktail-conversation” wurde. Wenn man sich für Sondheim interessiert, sind Neuübersetzungen eine spannende Sache. So ist es ganz interessant, ein paar Zeilen des Originals den Übersetzungen von Jürgen Fischer und Robert Neumayr/Daniela Dett gegenüberzustellen:
Sondheim
Bit by bit,
Putting it together …
Piece by piece -
Only way to make a work of art.
Every moment makes a contribution
Every little detail plays a part
Having just the vision’s no solution
Everything depends on execution:
Putting it together -
That’s what counts.
Ounce by ounce,
Putting it together …
Small amounts,
Adding up to make a work of art.
First of all, you need a good foundation,
Otherwise it’s risky from the start.
Takes a lot of earnest conversation-
But without the proper preparation-
Having just the vision’s no solution-
Everything depends on execution.
The art of making art
Is putting it together,
Bit by bit.
———————————————
Jürgen Fischer
Stück für Stück,
setz ich es zusammen …
Teil für Teil -
denn nur so entsteht ein Kunstobjekt.
Jeder Augenblick ist ein Ereignis
Jede Einzelheit dient dem Projekt
Nur die Vision macht noch kein Zeugnis
Nur was Hände schaffen wird zum Gleichnis:
Füg alles zusammen -
nur das zählt.
Glied für Glied,
Setz ich so zusammen …
Ein Kredit
Finanziert das nächste Kunstobjekt.
Dann gründ ich mal eine Foundation,
Andernfalls riskiert man das Projekt-
Eine kleine Cocktail-Conversation-
Und schon interessiert sich die Foundation-
Nur Visionen, das sind Illusionen-
Wichtig sind die schöpferischen Aktionen.
Die Kunst, wie man Kunst macht
Das fügt alles zusammen,
Stück für Stück
———————————————–
Robert G. Neumayr/Daniela Dett
Stück für Stück,
setze es zusammen …
Teil für Teil -
ja, nur so entsteht ein Meisterwerk.
Jeder Augenblick ist dir ergeben
Jeder kleine Baustein dein Handwerk
Die Vision allein kann nichts ergeben
Es wirklich zu tun ist das Bestreben:
Setze es zusammen -
drauf kommts an.
Gramm für Gramm,
Setze es zusammen …
Irgendwann
Spürst du plötzlich, was Kunst wirklich kann.
Erst brauchst du ein gutes Fundament,
Sonst geht alles schief von Anfang an-
Auch ein Überraschungselement-
Und ich wiederhole vehement-
Die Vision allein kann nichts ergeben-
Es wirklich zu tun ist das Bestreben.
Die Kunst, erschaffst du Kunst, ist
Setze es zusammen,
Stück für Stück.
———————-

“There’s More”, um ein bisschen Werbung zu machen, ist eine Show, die man buchen kann. Viel braucht es dazu nicht: ein Klavier, zwei Sesseln, einen Tisch. Geliefert wird ein Programm, das großteils aus Liedern besteht, die eine Geschichte erzählen und deren Texte nicht mit Softwareunterstützung als bloße larmoyante pathetische Lautmalerei entstanden sind. Robert G. Neumayr, Daniela Dett und Walter Lochmann konferieren, singen und spielen sich durch eine Show voller Highlights, von Scott Alan bis Thomas Zaufke, sie erklären das jeweilige Setting der Shows, erzählen Anekdoten, bieten einen anregenden und unterhaltsamen Abend mit Musicalsongs, die Bedeutung haben.
Die nächste Möglichkeit, “There’s More” zu sehen, gibt es am Samstag, den 4. Juni 2011, um 22 Uhr im Posthof Linz, mittlerer Saal, im Rahmen der Langen Nacht der Bühnen.
Akt 1
“Putting it Together” aus “Sunday in the Park with George”
M, T: Stephen Sondheim, D: Robert G. Neumayr und Daniela Dett
“Carrying a Torch” aus “A Spoonful of Stiles & Drewe”
M: George Stiles, T: Anthony Drewe, D: Robert G. Neumayr, Daniela Dett
Playbill” aus “It’s Only Life”
M,T: John Bucchino
“We’re Just Friends” aus “I Love You Because”
M: Joshua Salzman, T: Ryan Cunningham
“Mein Köper und ich” aus “Babytalk”
M: Thomas Zaufke, T: Peter Lund
“Rauchen Verboten” aus “Elternabend”
M: Thomas Zaufke, T: Peter Lund
“Climbing Uphill” aus “The Last 5 Years”
M, T: Jason Robert Brown
“If I Didn’t Believe in You” aus The Last 5 Years
M, T: Jason Robert Brown
“If I Own Today” aus “Dreaming Wide Awake”
M, T: Scott Alan
Akt 2
“Country House” aus Follies
M, T: Follies
“And They’re Off” aus A New Brain
M, T: William Finn
“They Don’t Make Glass Slippers” aus “Soho Cinders”
M: George Stiles, T: Anthony Drewe
“Sooner or Later” aus Dick Tracy
M, T: Stephen Sondheim
“Role of a Lifetime” aus “Bare: A Pop Opera”
M: Damon Intrabartolo, T: Jon Hartmere, Jr.
“A Way Back to Then” aus “[Title of Show]”
M, T: Jeff Bowen
“Run away with Me” aus “The Unauthorized Autobiography of
Samantha Brown”
M: Brian Lowdermilk, T: Kait Kerrigan
“Who I’d Be” aus Shrek - The Musical
M: Jeanine Tesori, T: David Lindsay-Abaire
Zugabe:
“Does Anyone Ever Really Grow Up” aus “Just So”
M: George Stiles, T: Anthony Drewe
Link
- Walter Lochmann
Martin Bruny am Dienstag, den
12. April 2011 um 11:44 · gespeichert in Literatur, Listen, Musical, Pop
Für die “Daily Mail” wählte Tim Rice (”Evita”, “Aida”, “Jesus Christ Superstar”, “The Likes of us”, …) seine Top 10 der besten Liedtexter aller Zeiten. Das Ergebnis:
01. Mick Jagger
02. Don Black
03. Cole Porter
04. Jerry Leiber
05. Alan Jay Lerner
06. Bob Dylan
07. Herbert Kretzmer
08. Johnny Mercer
09. Michael Flanders
10. Sammy Cahn
Die ausführliche Begründung zu Mick Jaggers Top-Platzierung:
Jagger’s underrated as a lyricist because he’s such a brilliant performer. The Rolling Stones, probably because they came from the London area, were much more sophisticated than all the Northern groups in their lyrics. Of course, the others soon caught up. Mick was writing stuff like ‘Play With Fire,’ about an heiress from St John’s Wood, and ‘Mother’s Little Helper,’ all about women taking pills, in his early twenties. His songs were brutally realistic: ‘Don’t want you out in my world/Just you be my backstreet girl.’ More recently he’s written a lot of stuff that could almost be described as sentimental, but which still has a cutting edge.
Link
- examiner.com: Mick Jagger ranked No. 1 on Tim Rice’s list of best lyricists of all time
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